Kardinal Müller: Luther handelte „wider den Heiligen Geist“

Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Martin Luther handelte „wider den Heiligen Geist“. Zu diesem Ergebnis kommt der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Aus den Schriften des Reformators werde „absolut klar, dass Luther sämtliche Prinzipien des katholischen Glaubens hinter sich gelassen hat“, urteilt Müller in einem Onlinebeitrag für „La Nuova Bussola Quotidiana“. Von Luther werde heute oftmals zu enthusiastisch gesprochen, meint Müller. Das liege an einer Unkenntnis seiner Person und Theologie und der „desaströsen Folgen dieser Bewegung, die für Millionen Christen die Zerstörung der Einheit mit der katholischen Kirche bedeutete“.

Heute müsse man das Wirken des Heiligen Geistes auch in nichtkatholischen Christen wahrnehmen, so der ehemalige Chef der Glaubenskongregation. Sie hätten die „Sünde der Trennung von der katholischen Kirche nicht persönlich begangen“. Müller, der vor seinem Wechsel nach Rom auch der Ökumene-Verantwortliche der Deutschen Bischofskonferenz war, hat eine klare Vorstellung von Ökumene, diese kann für ihn nur eine volle Gemeinschaft mit der katholischen Hierarchie unter Annahme der „apostolischen Überlieferung gemäß der katholischen Lehre“ sein und darf „nicht auf Kosten der Wahrheit“ geschehen. Die Glaubenslehre selbst könne nicht diskutiert werden, andernfalls hieße dies, dass die Kirche „über tausend Jahre Glaubensirrtümer gelehrt hat“, betont der Kardinal, wobei „wir wissen …, dass die Kirche in der Heilsweitergabe in den Sakramenten nicht irren kann“.

Müller war seit seiner Berufung durch Benedikt XVI. im Juli 2012 als Präfekt der Glaubenskongregation für die Wahrung der katholischen Lehre zuständig. Papst Franziskus hatte nach Ablauf der fünfjährigen Amtszeit diese nicht verlängert und den Sekretär der Kongregation, Erzbischof Luis Ladaria, zum Nachfolger ernannt.

(kna 25.10.2017 nh)

6 Kommentare zu “Kardinal Müller: Luther handelte „wider den Heiligen Geist“

  1. — B E W E I S —
    Luthers ewiger Tod

    In der Hölle

    Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, dass ein Grazer Franziskanerpater dagegen seine Stimme erhob und predigte, Luther sei in der Hölle.

    Da wurde er (der Pater) auf einmal zu einem Versehgang geholt. Er kam in das besagte Haus und sah sich fünf Männern gegenüber. Auf dem Tisch stand eine Schüssel, die verdeckt war, darin lag ein Revolver … Die Männer sagten, der Pater werde diesen Raum nicht verlassen, ehe er nicht beweisen könne, dass Luther in der Hölle sei.

    Auf dem Tisch wurden das Allerheiligste, eine Kerze und ein Kreuz aufgestellt, und der Pater begann zu beten, sehr, sehr lange. Er verlangte das Rituale Romanum mit dem Exorzismus, das man ihm besorgte. Dann stundenlanges Gebet und die Beschwörung.

    Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten „herein“, aber nichts tat sich. Erst als der Pater selbst „herein“ rief, öffnete sich die Tür und herein trat Luther, rotglühend, gefesselt zwischen zwei Dämonen.

    Als alles vorbei war, bedankten sich die Männer noch und verließen fluchtartig das Haus. Der Pater war jedoch so geschockt von dem Erlebnis, dass er nie mehr predigte. Er ist bereits gestorben, so berichtet ein Ohrenzeuge. (Heinrich Kreuzer)

    Quelle: Aus dem ‚Ave-Kurier‘ Dezember 1980, Mediatrix-Verlag

  2. Soll das nicht zu denken geben?

    Wie er (Luther) lebte, leibte und starb

    Kein Geringerer als Pater Martin von Cochem schrieb über das Ende Luthers: Gleich nach dem Tod stank sein Leib so übel, dass niemand dabei bleiben konnte, wiewohl es zu kalter Zeit, mitten im Hornung (Februar) war. Deswegen wurde er sobald wie möglich in einen bleiernen Sarg gelegt und in die St.-Andreas-Kirche getragen. Alle Glocken der ganzen Stadt wurden zusammen geläutet und das Kreuz vor der Bahre hergetragen. Die Grafen samt allem Volk folgten nach und Jonas täte die Leichenpredigt. Der Herzog von Sachsen ließ den Leib von dem Grafen von Mansfeld abfordern, damit er zu Wittenborg begraben wurde. Zu solchem End war er mit großem Pomp und Pracht auf einen Wagen, mit schwarzen Tüchern bedeckt, gestellt und mit viel Volk nach Wittenberg begleitet. Seine betrübte Nonn (seine Frau war eine ehemalige Nonne) samt ihren drei Kindern folgten in einer Senften nach, welche Kinder sie dem Volk als einen ehrwürdigen, überbliebenen Rest ihres Propheten zeigte.

    Der Gestank des Toten war so groß, daß niemand nahe hinzu durfte gehen. Welches dann ein Zeichen war, wie grausam seine Seele für Gott und alle Engel stinken müsse. Es flogen viele Raben einer ungewöhnlichen Größe den ganzen Weg über dem Leib her, welche ein schändliches Geschrei anstatt einer lieblichen Musik führten.

    Was nun dies für Raben gewesen seien, erzählt Doctor Tilmannus Bredenbach (Collation. sac. lib. 7. cap, 39) folgendermaßen: Es hat mir der ehrwürdige Herr NN, an Alter, Gelehrtheit, und Gottseligkeit hochberühmt, welcher auch noch lebt, erzählt, wie dass an dem Tag, da Luther gestorben, zu Keelheim in Brabant sich ein seltsames Wunder zugetragen habe. Denn an selbigem Ort ruhet der heilige Leib der königlichen Jungfrau und Märtyrerin St. Dymphnae und an ihrem Heiligtum der Allmächtige Gott noch heutigen Tags manchen Besessenen vom Teufel erledigt (befreit). Deswegen befinden sich stets besessene Leute daselbst, die zu ihrer Erledigung aus unterschiedlichen Orten dahin gebracht werden. Als nun am Tag, da Luther gestorben war, viele Besessene sich wider ihrer Gewohnheit ganz still und ruhig zeigten, da verwunderte sich jedermann hierüber und meinte, als wenn alle und jede durch die Verdienste der heiligsten Jungfrau wären erledigt worden. Aber, ach leider, am andern Tag fingen diese armen Leute an wieder grausam zu wüten und von den bösen Geistern mehr als zuvor geplagt zu werden. Als sie nun von den Geistlichen beschworen und zugleich befragt wurden, warum sie gestern so ruhig, jetzt aber so wütend wären, sprachen die Teufel:

    „Unser Oberster hat befohlen, dass alle Teufel sich zu dem Begräbnis unseres getreuen Mithelfers Martin Luther erheben und selbige mit ihrem Gesang und Gegenwart zieren sollten. Denn es gebühre sich allwegen, dass derjenige, welcher gar viele zur Hölle gebracht habe, gleichfalls von vielen Teufeln mit großem Pomp zur Hölle gebracht werde.“

    Quelle: ‚Luther: Wie er lebte, leibte und starb‘, Verlag: Gotthard Media

  3. Martin Luther ist in der Hölle
    Vision der Seligen Sr. Maria Serafina vom Heiligsten
    Herzen Jesu

    aus https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Luther/Martin%20Luther%20ist%20in%20der%20H%C3%B6lle%20-%20Vision%20der%20Seligen%20Sr.%20Maria%20Serafina%20vom%20Heiligsten%20Herzen%20Jesu.pdf

    Es gibt keinerlei Gründe eines Reformators Luther zu gedenken!
    Wir Katholiken brauchen keine falsche Ökumenismus – Kultur, NEIN danke!

  4. Und nun die „Lachnummer“ :

    31 Oktober 2017, 15:30 aus http://kath.net/news/61505
    Vatikan und Lutheraner dankbar für das Reformationsjahr

    “ … , äußern beide Kirchen „tiefe Dankbarkeit für die spirituellen und theologischen Gaben“ der Reformation. Gleichzeitig bitten sie um Vergebung für ihr „Versagen“ und die gegenseitigen Kränkungen der vergangenen 500 Jahre.

    Beide Seiten äußern sich auch dankbar für den ökumenischen Weg der vergangenen 50 Jahre. Dadurch habe man 2017 erstmals gemeinsam der Reformation gedenken können. Zugleich verpflichten die Kirchen sich, den „gemeinsamen Weg zur größeren Einheit fortzusetzen“. Um die verbleibenden Differenzen zu überwinden, wollen sie vor allem ihr Verständnis von Kirche, Eucharistie und kirchlichem Amt prüfen, um bei den theologisch besonders strittigen Themen einen Konsens zu erreichen. “

    Wie? -dankbar – sollte die Katholische Kirche sein?
    Dankbar wofür?! Dass sich Katholiken haben abspalten dürfen oder an das „gute“ „wahre“ Erbe Luthers?!

    gegenseitigen – Kränkungen? Aha, sind wir Katholiken schuld an der Abspaltung, oder?!

    „gemeinsamen Weg zur größeren Einheit fortzusetzen“ Wie? Sollte villeicht eine neue Kirche geschaffen werden, oder die Katholische Kirche verprotstantisiert werden – was bereits in vielen Teilen erreicht ist s. Alta Vendita?!

    4.,5.u.6. “ Um die verbleibenden Differenzen zu überwinden, wollen sie vor allem ihr (4.) Verständnis von Kirche, (5.) Eucharistie und (6.) kirchlichem Amt prüfen, um bei den theologisch besonders strittigen Themen einen Konsens zu erreichen. “

    s. dazu dazu die guten Leserbriefe:

    @Herbstlicht
    prüfen, um Konsens zu erreichen?
    das „Verständnis von Kirche, Eucharistie und kirchlichem Amt prüfen,“
    Welches gewünschte Ergebnis kommt am Ende dieser Prüfung heraus und was soll das alles das konkret bedeuten: Beispielsweise das „Verständnis von Eucharistie“?
    War das bisher nicht eindeutig?
    Sollte damit gemeint sein, dass katholischerseits die Eucharistie neu interpretiert werden muss, „um bei den theologisch besonders strittigen Themen einen Konsens zu erreichen“?
    Wenn man bedenkt: Solche zweideutigen Aussagen und das im 100. Jahr von Fatima.
    Nichts scheint mehr sicher.

    @fuoco nuovo
    Die Einheit wird es nie geben. Denn entweder diese Protestanten werden katholisch ohne Kompromisse oder sie werden es eben nicht. Und da sie bei Letzterem verharren…
    Das dauernde Gerede ist echt nervig. Und wofür soll sich die katholische Kirche schon wieder entschuldigen??? Die Protestanten haben sich doch abgespalten!

    @Elija-Paul
    Verwirrung pur!
    Sagen wir doch besser wie es ist : Der moderne Katholizismus und die Apostasie des Protestantismus wollen eine Art neue Gemeinde errichten! Vielleicht kommen noch die Freimaurer hinzu ….
    Wahre Ökumene wird es nur auf Grundlage der Wahrheit und der unverkürzten Lehre der Kirche auch in moralischer Hinsicht geben! Alles andere ist von Übel!

    Die sel. Anna-Katharina Emmerick sah im April 1823 in einer Vision:
    „Sie bauten eine grosse, wunderliche, tolle Kirche, darin sollten alle – evangelisch, katholisch, sektiererisch- eins sein und gleiche Rechte haben“.
    Die Selige nennt das ein wahre Gemeinschaft der Unheiligkeit!

    An anderer Stelle habe ich hier schon kritische Literatur zum „Ökumenismus ohne Wahrheit?“ (Lortz) benannt.

    Besonders:
    Leo Kard. Scheffczyk: Ökumene- der steile Weg der Wahrheit

    Georg May: Der Ökumenismus als Hebel zur Protestantisierung der kath. Kirche

    Über die „Gemeinsame Erklärung“

    Scheffczyk-Reckinger: Teilkonsens mit vielen Fragezeichen, zeigt die Selbstwidersprüche innerhalb dieser Erklärung auf, die übrigens aus subjektiv-prot. Sicht ebenfalls von mehr als 200 prot. Theologen abgelehnt wurde!

    Der Vatikan hat eine Sonderbriefmarke zum Jubiläum der „Riforma Protestante“,
    wie die Inschrift auf der Marke sagt, herausgegeben mit dem bek. Bild aus der Wittenberger Schloßkirche, unglaublich!
    1928 hatte Pius XI.prophetisch „panchristliche“ Bestrebungen verurteilt!

    @Stanley am 31.10.2017
    Reformation? Was für eine Reformation?
    Martin Luther hat für den Glaubensabfall ganzer Landstriche gesorgt. Die mittelalterliche Glaubenseinheit zerfiel. Politische Machtfragen spielten in religiöse Konflikte hinein und eskalierten in einer Vielzahl von Kriegen und Bürgerkriegen. Höhepunkt der Auseinandersetzung war der Dreißigjährige Krieg, der das Mächtegefüge auf dem Kontinent entscheidend veränderte. Die langen Kämpfe führten zu einer massiven Verrohung der Truppen, die sich brandschatzend, mordend und vergewaltigend durch die Lande bewegten.
    In seiner Hetzschrift „Von den Juden und ihren Lügen“ entwickelte er u.a. ein berüchtigtes Programm zur Beseitigung des Judentums in Deutschland: Verbrennen ihrer Synagogen, Zerstörung ihrer Häuser, Wegnahme ihrer religiösen Bücher, Aufhebung der Wegefreiheit, Zwangsenteignung, Zwangsunterbringung, Zwangsarbeit. Martin Luther war ein besonders einflussreicher Propagandist des Judenhasses.
    Und solch einen Menschen feiert Deutschland 72 Jahre nach der Shoa mit einem Staatsakt?

    @Herbstlicht am 31.10.2017
    Ökumene, was bewirkt sie? – die Selbstaufgabe?
    Situation: Ökumenisches Reformationsgedenken in der Kathedrale zu Brüssel, am 28.10.
    Junge Leute protestieren dagegen mit dem Gebet des Rosenkranzes und werden daraufhin von der Polizei aus der Kirche getragen.

    Video, knapp 4 Minuten:

    Über die Klugheit dieser Aktion der jungen Leute lässt sich sicherlich diskutieren.
    Dennoch, die Bilder schockieren.
    Das Rosenkranzgebet muss weichen gegenüber der evangelisch-katholischen Feier.
    Schließlich gibt es nicht nur die 500 Jahr-Feier der Reformation, es gibt auch 100 Jahre Fatima mit der Empfehlung Mariens, den Rosenkranz zu beten.
    Hätte man nicht auf andere Weise auf die jungen Leute einwirken können, als sie aus der Kirche hinaus zu befördern?

    @kreuz
    s.g. @anthony, Sie haben schon recht daß man
    in diesem Schema argumentieren soll, deswg. zeige ich nochmal einen anderen Gesichtspunkt auf. ich dachte an die 1917 gegründete (100-jähriges!) „Immaculata-Miliz“ des Hl. P. Maximilian Kolbe. der RK kann m.E. nichts Schlechtes/ Böses sein, in welchem Zusammenhang auch immer. ein Satz aus „kathpedia“, weiter s. link. ges. Feiertag!

    „Im Oktober 1917 entrollten Freimaurer auf dem Petersplatz in Rom, unter den Fenstern des Vatikans, ein Satansbanner, auf dem in grässlicher Verzerrung der Erzengel Michael dargestellt war, der sich in den Klauen Luzifers befand und von diesem zu Boden geworfen wurde. Auf einem Transparent standen die Worte: „Satan muss herrschen im Vatikan und der Papst muss sein Sklave sein!“ Dabei wurde die Satanshymne Carduccis (vgl. Tiara) gesungen. Unter den Augenzeugen, die das teuflische Schauspiel auf dem Petersplatz miterlebten, befand sich ein junger Theologiestudent aus Polen; Frater Maximilian Kolbe.“

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