Papstgruß nach Münster: „Religionen wollen nichts als Frieden“

Franziskus mit einer weißen Taube als Symbol des Friedens

Papst Franziskus hat dem internationalen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant’Egidio in Münster und Osnabrück zu dessen Eröffnung eine Grußbotschaft übermittelt. Darin erinnert er an die besondere Rolle von Religionsführern in Konflikten, wie die Welt sie derzeit sieht. Franziskus kritisierte die „Unvernunft derer, die Gott herabwürdigen, indem sie Hass säen“, er wandte sich gegen den „Wahnsinn des Terrorismus“ und die „trügerische Stärke der Waffen“. Die Religionen könnten, fuhr der Papst fort, „nichts anders als Frieden wollen“. Das Treffen wurde am Sonntagnachmittag unter anderem mit einer Rede von Kanzlerin Angela Merkel in Münster eröffnet.

Religionsführer hätten die Verantwortung, „Menschen des Friedens zu sein und als solche zu leben”, schreibt der Papst in seinem Gruß nach Deutschland. Sie sollten „bezeugen und in Erinnerung rufen, dass Gott den Krieg verabscheut, dass Krieg niemals heilig ist, dass Gewalt niemals im Namen Gottes verübt oder gerechtfertigt werden kann. Darüber hinaus sind wir berufen, die Gewissen wachzurütteln, Hoffnung zu verbreiten sowie Friedensstifter zu erwecken und zu unterstützen.“

Franziskus rief dazu auf, vor der vermeintlichen Übermacht des „wütenden Übels“ nicht zu resignieren. Schon ihre Zusammenkunft, so der Papst in seinem Gruß an die versammelten Religionsführer, sei eine Antwort des Friedens: „nie wieder die einen gegen die anderen, sondern die einen gemeinsam mit den anderen. Die Religionen können nichts anders als Frieden wollen“.

Und der Papst verwies auf den Frieden als Gründungsidee Europas vor 60 Jahren mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957, nach zwei Weltkriegen und der „schrecklichen Tragödie der Shoah“. „Ihre Anwesenheit in Deutschland möge ein Zeichen und eine Ermahnung für Europa sein, den Frieden zu pflegen.“

Zum Internationale Weltfriedenstreffen in Deutschland haben sich rund 5000 Teilnehmer aus aller Welt angemeldet. Die dreitägige Veranstaltungsreihe in den Domstädten Münster und Osnabrück steht unter dem Motto „Wege des Friedens“. Organisiert wird das Treffen von der katholischen Gemeinschaft Sant‘ Egidio, die ihren Hauptsitz in Rom hat. Es findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt.

(rv 10.09.2017 gs)

15 Kommentare zu “Papstgruß nach Münster: „Religionen wollen nichts als Frieden“

  1. „Religionen wollen nichts als Frieden“, diese Feststellung gehört zu den größten Lügen aller Zeiten.

  2. @Alexius

    „Religionen wollen nichts als Frieden“ ist ein missratener Titel der Person, welche die Übersetzung gemacht hat. Im offiziellen Text, den ich inzwischen auch veröffentlicht habe, heißt die betreffende Stelle:
    Die Religionen können nichts anderes als Frieden wollen„.

  3. Dieser Pabst ist der Antichrist. Er sitzt auf dem Stuhl Petri und verrät den christlichen Glauben. Er verrät die verfolgten Brüder und Schwestern in aller Welt. Er kapituliert vor den mörderischen Moslems und während überall auf der Welt von den moslemischen Bestien Christenblut vergossen wird, wäscht er den Mördern die Füße. Säße der Höllenfürst selbst auf dem Stuhl Petri, es wäre kaum schlimmer.

  4. La Salette, 1846: „Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichristen werden. Die Kirche wird verfinstert, die Welt in Bestürzung sein.“

    Die Kirche ist von einer Gegenkirche mit Gegenpäpsten verfinstert worden, sie ist noch da, aber verfinstert wie die Sonne bei einer Sonnenfinsternis.

  5. „Der interreligiöse Dialog als Weg zum Frieden“
    Wielange spricht man schon vim „interreligiösen Dialog, wielange läuft dieser „Dialog“ schon? Was hat er gebracht? Der Friede steht mehr denn je in Gefahr. Der Dritte Weltkrieg rückt näher. Haben Sie Ihren „Heiligen Vater“ darüber unterrichtet, dass mit Gewißheit die von Maria in Fatima angekündigte Vernichtung ganzer Nationen kommen wird – mit und trotz Dialogführen.

    Bertone: „Das mir vorgeschlagene Thema – »Der interreligiöse Dialog als Weg zum Frieden« – ist anregend und aktueller denn je bei der Suche nach dem Dialog zwischen den Religionen sowie für die Zukunftsperspektiven der Welt. Darum bewahrt der Heilige Stuhl ständiges und aufrichtiges Interesse am Dialog.“

    Und während sie nach dem Dialog suchen und während sie in die Zukunft blicken, geht’s über Nacht los. Dann hört das „Interesse am Dialog“ auf und das Gericht beginnt.
    _
    „Die Religionen können nichts anderes als Frieden wollen„.
    Die Erfahrung und die Geschichte sagen etwas ganz anderes! „Das Werk der Gerechtigkeit ist der Friede“ – Wahlspruch Papst Pius XII. –
    Gerechtigkeit besteht in der Unterwerfung des EINEN, WAHREN GOTTES.

  6. @Alexius 15. September 2017 um 22:41

    “ Wielange spricht man schon vom „interreligiösen Dialog, wielange läuft dieser „Dialog“ schon? Was hat er gebracht? Der Friede steht mehr denn je in Gefahr. Der Dritte Weltkrieg rückt näher. “

    Wie wahr, wie WAHR!!!
    Somit kann auch die Forderung ( exakte Russlandweihe an das unbefleckte Herz Mariens mit dem ges. Episkopat ) von Fatima lt. der Gottesmutter NICHT erfüllt worden sein. Das zeigt einfach die gegenwärtige Realität. Wie realitätsfremd muss man denn noch sein wenn man das nicht erkennen/einsehen will?!?

    Danke, @Alexius! fG

  7. Aktuell aus
    http://kath.net/news/60953
    16 September 2017, 10:45
    Russland ist gültig geweiht!

    ….. “ Schwester Lucia selbst widersprach der Behauptung, die Gottesmutter habe eine Bekehrung zur katholischen Kirche gemeint. Darauf angesprochen, erklärte sie am 11. Oktober 1992 im Beisein von Kardinal Padiyara: „Das hat die heilige Jungfrau niemals gesagt. Es wird viel Missverständliches verbreitet. Tatsache ist, dass Russland, die Kommunisten, die atheistische Macht, die Leute daran gehindert hat, ihren Glauben auszuüben. Jetzt hat das Volk die Möglichkeit der Entscheidung, zu bleiben, was sie sind, oder sich zu bekehren.“ (Evaristo 1998, S. 12).

    Russland hat sich also längst bekehrt, die Gottesmutter hat Wort gehalten. Jetzt ist es wichtiger, dafür zu beten und daran zu arbeiten, dass auch Deutschland und der Westen sich bekehren! “

    Dr. h.c. Michael Hesemann, Autor „Das letzte Geheimnis von Fatima“

    Mag sein, und ich freue mich natürlich darüber, dass Russland sich wesentlich vom Kommunismus abgewendet hat und auch sonst zugänglicher ist in Sachen christlichen Glaubens. Wie das aber mit der völligen katholischen(!!) Bekehrung aussieht ist wohl ein anderes Blatt. UND dennoch, wiederum, der allgem. Weltfriede, den die Gottesmutter NACH der (richtig vollzogenen) Weihe versprach kann nicht eingetreten sein. Das sieht doch ein Blinder. Was ist falsch gelaufen? Lügt die Gottesmutter oder die Seherkinder/falsche, ausgetauschte Seherkinder oder sehen wir Gläubige ( wie z.B. in Garabandal) das viel zu eng? Ich denke nicht.

  8. „Darauf angesprochen, erklärte sie am 11. Oktober 1992 im Beisein von Kardinal Padiyara…“

    „erklärte sie“ – dieses „sie“ ist eben die zum wiederholten Mal erwähnte Schein-Lucia, die die Konzilssekte ins Leben gerufen hat.
    Das ändert auch nichts, wenn diese Maskierte „im Beisein von Kardinal Padiyara“ lügt!
    Schönen Sonntag, @Pierre.

    Dieser Michael Hesemann ist ganz geprägt von der falschen Sekte.
    So sagt er:
    „Erst mit Johannes Paul II., dem Mann der Vorsehung, erfüllte sich der zweite Teil der Prophezeiung. Dass der Türke Mehmet Ali Agca ausgerechnet am Fatima-Tag, dem 13. Mai 1981, zwischen 17.17 und 17.19 Uhr ein Attentat auf den Wojtyla-Papst verübte, war für ihn kein Zufall. Es war ein Wunder der Gottesmutter, dass er überlebt hatte.“
    Wie blind muss man doch sein!
    Das ist Unruhe stiften, nicht Wahrheit, sondern Lüge verbreiten.

  9. @Alexius 16. September 2017 um 22:16

    “ Dieser Michael Hesemann ist ganz geprägt von der falschen Sekte. “
    Bedauerlich, aber wahr. fG

  10. @ Pierre,

    die wahre Seherin von Fatima, Schwester Lucia, ist
    seit Ende der 60er Jahre in unserer
    ewigen Heimat !

  11. Aus Gloria Global am 14. September 2017
    Gloria.tv Nachrichten 13. Sep.
    Dogmatiker: Weihe Russlands ist nicht erfolgt

    Am 6. September stellte der deutsche Dogmatiker Manfred Hauke in der „Tagespost“ fest, dass die ausdrückliche öffentliche Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens durch den Papst und die Bischöfe, wie sie von der Muttergottes von Fatima gefordert wurde, mit „Blick auf die Quellen“ noch aussteht.
    https://www.gloria.tv/video/AkfYVm6NyAEH3SVz1Tv8zKSem

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