Schweiz: „Bruder Klaus ein Kompass auch für heute“

Der Schweizer Nationalheilige Bruder Klaus, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 600. Mal jährt, wurde an diesem Sonntag in Sarnen geehrt. Bundespräsidentin Doris Leuthard hob bei der Gedenkfeier für Niklaus von Flüe vor hunderten Pilgern und Besuchern die Werte des Glaubensmannes hervor. Sie ist überzeugt, Bruder Klaus würde der Gesellschaft auch heute noch guttun.

„Trotz der Abgeschiedenheit im Ranft war er über das wichtige informiert, er genoss der Vertrauen der weltlichen und kirchlichen Würdenträgern genauso wie das des einfachen Mannes und der einfachen Frau, weil er Vertrauen schenkte und Vertrauen nicht missbrauchte. Danach können wir unseren Kompass auch heute ausrichten.“

Niklaus von Flüe lebte von 1417 bis 1487. Er gehörte zum Führungszirkel Obwaldens, verließ aber seine Frau Dorothee und die zehn gemeinsamen Kinder und zog sich als Eremit in Flüeli-Ranft zurück. Die Klause ist heute eine Pilgerstätte.

Historisch verbürgt ist die Rolle von Bruder Klaus als Ratgeber und Vermittler. 1481, am Tag des „Stanser Verkommnis“, vermittelte er im Streit zwischen den Stadtkantonen Zürich und Bern und den Urschweizer Landkantonen.

Papst Johannes Paul II. war 1984 im Flüeli vorbeigekommen. Vor dem Haus des Heiligen und seiner Familie feierte er eine Messe und hielt eine bemerkenswerte Predigt, in der er den Schweizern sagte, Nikolaus von der Flüe erinnere auch an ihre „Verantwortung für den Frieden in der Welt“.

Im Monat März haben wir unsere Radioakademie-Reihe Bruder Klaus und Huldrych Zwingli gewidmet, die als „Schweizermacher“ heute noch einen Einfluss auf die Schweiz haben. Hier können Sie die CD gegen eine Spende bestellen.

(rv/srf 01.05.2017 gs)

4 Kommentare zu “Schweiz: „Bruder Klaus ein Kompass auch für heute“

  1. „die Werte des Glaubensmannes hervorheben“?
    Welche Werte des Glaubens sind es denn?

    „Bruder Klaus würde der Gesellschaft auch heute noch guttun..“ Jedoch nur insofern:

    „Seid beständig im Glauben eurer Väter; denn es wird sich ein großer Aufruhr erheben in der Christenheit. Alsdann hütet euch, dass ihr durch Neuerung und Listigkeit des Teufels nicht betrogen werdet. Haltet zusammen, bleibt in den Fußstapfen eurer frommen Väter, behandelt und befolgt ihre Lehre. Alsdann mögen euch Anschläge und Stürme nicht schaden.“ (Hl. Bruder Nikolaus von Flüe)

    Landesvater, Richter und Friedensstifter Klaus von Flüe, der Recht und Gerechtigkeit liebte, für ihn war der Grundsatz seines Lebens: Der unverfälschte Glaube. Stimmt dieser, gibt es auch keine „streitsüchtigen Zeitgenossen“, keine Invasionen und keine Anfeindungen von Heiden und der Friede ist dem Land gewiß.

    Doch wie kann es anders sein, seit dem unseligen Konzil nahm der Glaube besonders auch in der Schweiz immer mehr ab. Es gibt immer weniger gläubige Menschen in der Schweiz und so stimmt auch die Moral nicht mehr und das ‚Macht euren Zaun nicht zu weit“ wurde nicht verstanden. Anspruchslos und zufrieden sollen die Schweizer bleiben. Niemals würde Klaus von Flüe den heutigen Irrlehren, die Maria in Fatima vorausgesagt hat (wenn man nicht tut was ich sage), z.B. der Emanzipation und des Feminismus, beistimmen.
    Und wehe den Schweizern, wenn sie Bruder Klaus und seiner Frau Dorothee solches unterstellen wollten. Er ist auch ganz und gar nicht „der Einsiedler für den Frieden unter den Konfessionen, den Religionen und den Völkern“. Und Dorothee kann ganz und gar nicht herangezogen werden „für das Laienapostolat in einer Zeit, in der Priestermangel herrscht“!
    Kein Heiliger ist vor Fälschungen heute gesichert.

  2. „Trotz der Abgeschiedenheit im Ranft war er über das wichtige informiert, er genoss der [!] Vertrauen der weltlichen und kirchlichen Würdenträgern [!] genauso wie das des einfachen Mannes und der einfachen Frau, weil er Vertrauen schenkte und Vertrauen nicht missbrauchte. Danach können wir unseren Kompass auch heute ausrichten.“

    Besonders lustig ist, daß diese Verhöhnung von einem offensichtlichen Transsexuellen kommt. Das zeigt, wie kaputt unsere Länder sind.

  3. POSchenker 2. Mai 2017 um 18:30: „@Ci-devant
    Doris Leuthard — transsexuell? Haben Sie seriöse Beweise, Belege dazu?“

    Ich denke, in diesem Beispiel ist die unter der Schminke und Verkleidung liegende Männlichkeit unübersehbar.

    Interessant. Auf Steckbrief.info wird die Person als männlich bezeichnet.
    http://www.steckbrief.info/a-z/doris-leuthard.html

    Es gibt aber eine Reihe von überprüfbaren Merkmalen, die aber nicht zwangsläufig alle gemeinsam auftreten müssen. Männer haben am Stirnbein einen deutlich hervortretenden Wulst oberhalb der Augen (Augenbrauenbogen), der in diesem Beispiel deutlich sichtbar ist. Normalerweise haben sie auch im Vergleich zum Weib eine eher fliehende Stirn, die in diesem Beispiel eher nicht zu Tage tritt. Die Taille, wenn man beim Mann überhaupt davon reden kann – die männlichen Körperkonturen verlaufen in diesem Bereich in einer geraden Linie -, liegt beim Mann unterhalb des Bauchnabels (Adonisgürtel), beim Weib oberhalb des Bauchnabels. Bei sogenannten Politikerinnen haben wir aber in der Regel keine Photos in Badekleidung, so daß dieses Merkmal nicht zu überprüfen ist. Bei der Kleidung wird in der Regel „getrickst“.

    Die Wangenknochen liegen beim Mann höher und sind ausgeprägter. Auch sind Nase, Mund, Ohren und Kiefer größer. Männer haben eine absolut breitere Schulter, besonders aber im Verhältnis zur Hüfte. Die Hüften sind beim Weib nicht schmaler als die Schultern. Auch sind Männer selbst nach Kastration und Einnahme von Östrogenen insgesamt muskulöser. Der Zeigefinger ist beim Mann in der Regel kürzer als der Ringfinger. Die letztgenannten Merkmale treffen hier zu. Die breiten muskulösen Schultern sind deutlich breiter als die Hüften.

    In diesem Beispiel ist augenscheinlich außer einem spitzeren Kinn wenig operativ verändert worden. Die Männlichkeit tritt immer noch zu deutlich hervor. In solchen Fällen wird oft einfach behauptet, daß die „Politikerin“ „lesbisch“ sei, wie zum Beispiel in der BRD im Falle der neuen „Spitzenkandidatin“ der Partei AfD Dr. Alice Weidel.

    Ich halte es für nicht hinnehmbar, daß eine sogenannte geschlechterliche Chancengleichheit aggressiv vertreten und gefordert wird, die es in Wahrheit in den Führungsschichten gar nicht gibt. Deshalb halte ich es für gerechtfertigt, einzelne prominente Beispiele aufzuzeigen.

    Zur Einführung kann man sich folgende Videokonferenz anschauen:
    Zwanglos #6 die Ent-Täuschung des globalen Transgender Genozids

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