SCHICKSALSWAHL IN FRANKREICH AM 7. MAI 2017

24.04.2017

Macron und Le Pen kämpfen um Europa

Schicksalswahl in Frankreich

In Frankreich ringen nun der Polit-Jungstar Macron und Marine Le Pen um das Amt des Präsidenten. Der Erfolg der Rechtsaußen-Politikerin ist für viele ein Schock. Frankreichs Bischöfe appellieren nun an Verantwortung der Wähler.

Frankreich schickt den sozial-liberalen Europa-Freund Emmanuel Macron und die EU-feindliche Rechtspopulistin Marine Le Pen in die Stichwahl um das Präsidentenamt. Der politische Jungstar Macron gewann laut Hochrechnungen die erste historische Wahlrunde am Sonntag und verwies Le Pen auf Rang zwei. Die beiden brachten mit ihrem Erfolg das etablierte Parteiensystem in Frankreich zu Fall. Erstmals seit Jahrzehnten ist kein Kandidat der Sozialisten oder der bürgerlichen Rechten mehr in der Endrunde vertreten.

Damit stehen die Franzosen am 7. Mai vor einer Richtungsentscheidung über Europa. Nach allen Umfragen kann der frühere Wirtschaftsminister Macron die Chefin des rechtsextremen Front National klar schlagen. Der scheidende Präsident François Hollande gratulierte Macron. Andere Sozialisten und Konservative riefen zur Unterstützung des Mitte-Links-Kandidaten auf, um Marine Le Pen zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wünschten Macron alles Gute und viel Glück für die Stichwahl.

Bestürzung über Erfolg der Rechten

Macron lag nach den Hochrechnungen der großen TV-Sender zwischen 23,8 und 23,9 Prozent Prozent, Le Pen bei 21,7 Prozent. Es zeichnete sich eine Wahlbeteiligung um die 80 Prozent ab – etwa so wie vor fünf Jahren. Das gute Ergebnis Le Pens ist für viele Franzosen und Europäer ein Schock. Politiker der französischen Mitte reagierten bestürzt auf das gute Abschneiden von Le Pen.

Macron will „Präsident des ganzen Volks von Frankreich“ werden und „Präsident der Patrioten angesichts der Bedrohung der Nationalisten“. Er wolle mit dem System brechen, „das unfähig sei, auf Probleme zu reagieren“, sagte der 39-Jährige am Abend. Die Franzosen hätten sich für eine „Erneuerung“ entschieden.

Macron will den Zugang zu Abtreibung erleichtern, um die Familienplanung für Paare zu verbessern. Ein wichtiges Thema ist für Macron die Debatte über aktive Sterbehilfe. Der 39-Jährige will sie neu anregen. Zudem kündigte er an, dass er einer Öffnung von künstlicher Befruchtung für gleichgeschlechtliche weibliche Paare positiv gegenübersteht. Emmanuel Macron sprach sich zudem vergangene Woche klar gegen die Legalisierung von Leihmutterschaft aus.

Schon 2002 in der Stichwahl

Zum zweiten Mal seit 2002 steht die FN in der Stichwahl. Die Parteichefin will die Euro-Währung in Frankreich abschaffen und ihre Mitbürger über die EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen. Der entscheidende zweite Wahlgang am 7. Mai dürfte damit auch zu einer Abstimmung über Europa werden. Macron, Chef der politischen Bewegung „En Marche!“ (Auf dem Weg), hat sich im Wahlkampf für Europa stark gemacht.

Die Umfragen sehen im zweiten Wahlgang eine klare Sache: Macron lag am Sonntagabend zwischen 64 und 62 Prozent, Le Pen bei 36 bis 38 Prozent. Die 48-jährige FN-Chefin schnitt in der ersten Runde aber wesentlich besser ab als vor fünf Jahren, als sie im ersten Wahlgang 17,9 Prozent der Stimmen geholt hatte und ausgeschieden war. Le Pen sprach am Abend von einem „historischen Ergebnis“. „Es ist Zeit, das französische Volk von den arroganten Eliten zu befreien, die ihm sein Verhalten vorschreiben wollen.“ Sie sprach von einer Entscheidung zwischen der „totalen Deregulierung ohne Grenzen und ohne Schutz“ und „Grenzen, die unsere Jobs schützen, unsere Kaufkraft, unsere Sicherheit, unsere nationale Identität“.

Der Front National vertritt bei den Themen Gleichstellung, Abtreibung und Leihmutterschaft äußerst konservative Ansichten. Die „Familie“ ist ein wiederkehrender Begriff im Parteiprogramm. Le Pen spricht sich gegen aktive Sterbehilfe und eine Legalisierung von Leihmutterschaft aus. Auch das Abtreibungsgesetz will sie nicht verändern. Zudem möchte die 48-Jährige die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare durch eine „bessere“ eingetragene Partnerschaft ersetzen.

(Fast) alle empfehlen Macron

Der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon erreichte laut Hochrechnungen etwa 19,2 Prozent. Sein konservativer Widersacher François Fillon erreichte demnach 19,8 bis 20 Prozent. Fillon kündigte an, in der Stichwahl für Macron zu stimmen. „Die Enthaltung entspricht nicht meinen Genen, vor allem wenn eine extremistische Partei sich der Macht nähert“, sagte er am Sonntagabend. Mélenchon gab keine Empfehlung für die Stichwahl ab.

Frankreichs Sozialisten scheiterten im ersten Wahlgang und stellten sich ebenfalls hinter Macron. „Ich bin dabei gescheitert, das Desaster, das sich angekündigt hatte, zu verhindern. Ich übernehme dafür die volle Verantwortung“, sagte der sozialistische Kandidat Benoît Hamon. Die „Auslöschung der Linken durch die extreme Rechte“ sei eine schwere Wahlniederlage. Premier Bernard Cazeneuve sagte, es gehe darum, die Front National (FN) zu schlagen und ihr „unheilvolles Programm eines Rückschritts Frankreichs und der Spaltung der Franzosen“ zu verhindern.

Macron war unter Hollande Wirtschaftsminister; sein Parteibuch bei den Sozialisten hat der 39-jährige Polit-Jungstar aber schon lange abgegeben. Er profilierte sich früh als liberaler Gegenspieler von Le Pen. Er tritt für eine enge Partnerschaft mit Deutschland ein. Frankreich ist nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. Paris und Berlin bilden seit Jahrzehnten in der EU ein Tandem, ohne das nur wenig geht.

Gabriel setzt auf Macron

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel begrüßte das Abschneiden von Macron. „Ich bin sicher, er wird der neue französische Präsident“, sagte der SPD-Politiker. „Er war der einzige proeuropäische Kandidat, der sich nicht versteckt hat hinter Vorurteilen gegenüber Europa.“

Etwa 47 Millionen Franzosen waren zur Wahl des Nachfolgers von Präsident François Hollande aufgerufen. Insgesamt wollten elf Kandidaten den Sozialisten beerben. Hollande hatte sich nicht mehr für eine weitere Amtszeit beworben. Der Wahlkampf war geprägt von Skandalen und überraschenden Wendungen. Der Antiterrorkampf spielte insbesondere im Finale eine größere Rolle. Frankreich wird seit Anfang 2015 von einer beispiellosen Serie islamistischer Anschläge erschüttert.

Appell von Frankreichs Bischöfen

Die katholischen Bischöfe in Frankreich appellieren nach dem ersten Wahlgang an die Verantwortung der Wähler. Im Zentrum müsse die Frage nach der Zukunft der Gesellschaft und den gemeinsamen Idealen stehen, heißt es in einer am Sonntagabend veröffentlichten Erklärung der Französischen Bischofskonferenz. Dabei sollten religiöse Themen einen Platz haben und die Religion eine Rolle spielen. Weiter schreiben die Bischöfe: „Die Würde unserer Gesellschaft spiegelt sich im Respekt vor ihren schwächsten Mitgliedern wider, von deren Lebensanfang bis zu deren natürlichem Lebensende.“

Die Bischöfe äußerten sich nicht ausdrücklich zu einem der beiden Kandidaten, benannten stattdessen Kriterien für eine „gerechtere und brüderlichere Gesellschaft“, in der jeder Einzelne seinen Platz finden könne. So fordern sie mehr Unterstützung für Familien. Mit Blick auf Flüchtlinge und Migranten heißt es: „Wenn einige Länder Millionen Flüchtlinge aufnehmen, wie kann unser Staat vor der Aufgabe zurückweichen, einige zehntausend Betroffene aufzunehmen und zu integrieren?“

Der Wille zur Solidarität dürfe allerdings nicht an den nationalen Grenzen aufhören, betonen die Bischöfe. Hier sei auch die EU gefragt. Sie müsse sich zudem stärker in den Herkunftsländern der Migranten engagieren, um den Menschen dort neue Perspektiven zu bieten. Davon abgesehen gelte es, die europäische Einigung weiter zu unterstützen, ohne dabei die historischen und kulturellen Eigenheiten der jeweiligen Nationen zu ignorieren.

(dpa, KNA, dr)

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Quelle

27 Kommentare zu “SCHICKSALSWAHL IN FRANKREICH AM 7. MAI 2017

  1. Es sollte jedem gut informierten und überzeugt katholischen Christen klar sein, dass die richtige und NOT-wendige Wahl auf Marine Le Pen fallen muss. Macron ist für CHRISTEN EIN-deutig unwählbar!

  2. @POSchenker 24. April 2017 um 20:07

    Mit Verlaub gesagt: Was geht uns eigentlich Frankreich an wenn wir nicht mitwählen können?
    Wie viele Christen/wahre praktizierende Katholiken gibt es noch dort (wie auch in anderen europäischen Städten)?
    Wenn selbst die Kath.Kirche keine EINDEUTIGE Wahlempfehlung sich abzugeben traut? Spricht doch für sich. Armes Frankreich!

    Wer gewann die Präsidentschaftswahlen in Österreich? Nicht der christliche Nationalratsabgeordnete Hr.Hofer sondern ein linksliberaler Van der Bellen WEIL DIE MEHRHEIT DES VOLKES DAS SO WOLLTE. Tolle DEMOKRATIE!!

    Und genau so wird es auch in Frankreich werden. Das mehrheitlich ungläubige apostatische VOLK bestimmt den antichristlichen Präsidenten. Fertig.

    Machen wir uns keine Hoffnungen.
    Hoffen wir noch, dass es nicht schlimmer kommt und kein Krieg in Europa ausbricht, bzw. kein 3.Weltkrieg im Anmarsch ist, s. Nordkorea https://www.welt.de/politik/ausland/article163939444/Kim-droht-US-Flugzeugtraeger-mit-einem-Schlag-zu-versenken.html

  3. @Pierre

    Nein, „Pierre“, dieser kommende Wahlentscheid Frankreichs ist für das christliche Abendland insgesamt von höchster Bedeutung. Wenn Macron gewinnt und Marine verliert, triumphiert das Anti-Christentum noch viel umfassender als bisher. Wenn aber Marine gewinnt, dann können wir miterleben, wie das Christentum (vor allem das katholische und orthodoxe) in ganz Europa endlich wieder – kirchlich und gesellschaftlich – fühlbar, sichtbar gestärkt und der militante Islam entscheidend, massiv geschwächt wird.

  4. @POSchenker 24. April 2017 um 22:24

    Glaube ich Ihnen, verstehe Sie auch. Aber es wird nichts helfen. Die gesamteuropäische politische Liga kann nur EIN Ziel verfolgen und wird dieses auch erreichen. Machen Sie sich wie gesagt nicht zu viel Hoffnung. Es würde Sie zu sehr enttäuschen. Auch ich wählte Hofer und bin massivst enttäuscht worden. Schade um die Nerven.

  5. @POS

    Ziel ist es, die Rechtspopulistin Marine Le Pen unter allen Umständen zu stoppen.-

    ALLE (!!!) Staaten haben sich darauf eingeschworen …

  6. @POSchenker 24. April 2017 um 22:24
    “ … und der militante Islam entscheidend, massiv geschwächt wird. “

    Eine @lakota schreibt:
    “ Es klingt jetzt bitter und sarkastisch, aber sagt nicht Papst Franziskus:“ Die Kirche braucht auch heute Martyrer“? [ http://kath.net/news/59313 ]
    Ich fürchte, wir werden sie bekommen.“

    Das ist REALISTISCH.

  7. Egal wen man in den Ländern der westlichen „Wertegemeinschaft“
    wählt, man wählt doch immer die Gleichen.
    Als überzeugter Royalist habe ich nur einmal gewählt.
    Den König der Könige, dessen Reich nicht von dieser verdorbenen Welt ist.

  8. Nachdem schon Ende letzten Jahres die konservative Präsidentschaftskandidatin Tsetska Tsacheva die Präsidentschaftswahl in Bulgarien verlor…

    http://www.catholicpressphoto.com/servizi/2011-05-23 BXVI _tsacheva/images/prevs/2011-05-23_BXVI_Tsacheva_05.jpg

    … , fiel jetzt auch Marine Le Pen in Frankreich durch, obwohl sie so ein weibliches Kinn hat.

     https://assets.euractiv.com/lazy-load/img/crop/16×9/800/https://www.euractiv.de/wp-content/uploads/sites/4/2017/04/Marine-Le-Pen-at-20-April-debate-800×450.jpg

    „Schicksalswahl“… Aufwachen! Das sind alle zusammen eine Clique fundamentalistischer Kabbalisten. Informieren Sie sich über Freimaurerei, Gnostizismus und Baphomet!

  9. @Ci-devant 8. Mai 2017 um 12:20

    “ … , fiel jetzt auch Marine Le Pen in Frankreich durch, obwohl sie so ein weibliches Kinn hat. “
    ,-) (schmunzeln)

    “ „Schicksalswahl“… Aufwachen! Das sind alle zusammen eine Clique fundamentalistischer Kabbalisten. Informieren Sie sich über Freimaurerei, Gnostizismus und Baphomet! “

    Liberté, Égalité, Fraternité passen wohl kaum zum katholischen Programm, @POS
    https://bar.wikipedia.org/wiki/Libert%C3%A9,_%C3%89galit%C3%A9,_Fraternit%C3%A9

    „Freimaurerei, Gnostizismus und Baphomet!“
    Die Urheberschaft mit Satans Handschrift.

  10. @jan 8. Mai 2017 um 10:34

    “ Als überzeugter Royalist … “

    Vollkommen richtig! Verstehe Sie.
    Die Christkönigsherrschaft verlangt einfach danach.

    Mir wäre ein von Gott gegebener (ev. mystisch angezeigt) Herrscher (König) das Beste und Richtigste um ein Volk auch gemäss dem wahren Katholizismus (kein falscher Ökumenismus, es gibt dann nur noch die Rückkehrökumene!!!!; öffentliche Religionsfreiheit hat NUR der Katholizismus, weil NUR diesem RECHTE zukommen, besser, nur weil die WAHRHEIT Rechte hat!!!! Alle anderen falschen Religionen können nur zu einem gewissen Grad, der öffentlichen Ordnung halber, geduldet sein – mehr nicht!) zu führen.

    Dennoch, und Gott sei es wirklich geklagt, müssen wir mit einer sog.“Demokratie“ aus-/zurechtkommen, die 1. nur das verlangt was das „dumme“ (manipulierbare, unwissende aber auch böse ) Volk bestimmt, und 2. eigentlich sowieso nicht das Volk bestimmt sondern eine antichristliche Clique, die das Sagen hat.

    Ich kenne keine WAHRE KATHOLISCHE Demokratie. Das kann es von Natur aus schon gar nicht geben. Wahrheit und Irrtum/Falschheit vertragen sich einfach nicht.

  11. Aus http://www.kreuz-net.at/index.php?id=689 :

    Kirchengeschichte

    „Die Verschwörung gegen die Kirche“

    Eine Warnung von Kirchenfürsten vor den Irrungen des Zweiten Vatikanum und der daraus resultierenden Entchristlichung Europas — Buchbesprechung von Dozent Dr. Friedrich Romig

    Kirchenfürsten warnen vor Irrungen des Zweiten Vatikanums

    Es kommt nicht oft vor, daß ein Werk rezensiert wird, welches vor mehr als einem halben Jahrhundert erschienen ist. Und wenn dieses Werk auch noch einen Verfasser ausweist, der sich als Anonymus herausstellt, sind Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Doch der Reihe nach.

    Das dreibändige Werk, um das es sich handelt, „Verschwörung gegen die Kirche“, stammt nicht von dem auf dem Buchdeckel angegebenen Verfasser „Maurice Pinay“, sondern wurde von einer Gruppe von Kirchenfürsten und ihren Mitarbeitern kurz vor Beginn des Zweiten Vatikanums (1962) verfaßt, welche fürchteten, daß die Kirche durch die angestrebten Reformen in Lehre, Liturgie und Tradition ihre Glaubwürdigkeit verlieren und viele Gläubige vor den Kopf stoßen würde.

    Endredaktion durch einen mexikanischen Jesuiten

    Die Endredaktion wurde, wie wir heute wissen, dem gelehrten mexikanischen Jesuiten Joaquin Sánez y Arriaga (gest. 1976) anvertraut, woraus sich schließen läßt, daß mittel- und lateinamerikanische Kirchenobere, die schon seit Jahrzehnten in einen verzweifelten Kampf gegen säkulare Strömungen aus der Freimaurerei, linksliberalem und linksrevolutionärem Atheismus verstrickt waren, eine maßgebliche Rolle beim Zustandekommen des Werkes gespielt haben dürften.

    Das unter großem Zeitdruck zusammengestellte und trotzdem recht sorgfältig dokumentierte, mit zahllosen Quellenhinweisen versehene Werk wurde in verschiedenen, sprachlich oft recht holprigen Übersetzungen kurz vor oder während der ersten Sitzungen allen Synodalen zugemittelt. Doch es fand unter diesen wenig Beachtung und verschwand, nach kurzer, zumeist äußerst gehässiger Medienhype, alsbald in der Versenkung.
    Zweites Vatikanum: „… wenn nicht das größte Unglück der Kirchengeschichte“

    Heute nun wird es wieder ausgegraben, denn seine Analysen, Warnungen und Befürchtungen, sind in einer Weise eingetroffen, die 1962 noch kaum vorstellbar waren. Wenn einer der berühmtesten Historiker des Christentums, Roberto de Mattei, „eine bislang ungeschriebene Geschichte“ des Zweiten Vatikanums 2010 veröffentlichte, in der er zusammen mit Plinio Corrêa de Oliviera zu dem Schluß kommt, daß dieses Konzil „eines der größten Unglücke, wenn nicht das größte Unglück der gesamten Kirchengeschichte“ war (S. 656), so finden sich die geistlichen Verfasser nach einem halben Jahrhundert in einer von Laien 1962 nicht zu erwartenden Weise bestätigt. Sowohl Laien wie der „progressistische“ Kirchenflügel träumte damals noch von einem „Aufbruch“ in eine helle und heile Zukunft.
    „Rauch Satans“ verwirrt als „Geist des Konzils“ die Kirche

    Doch bereits Paul VI., der nach dem Tod des „Konzilsvaters“ Johannes XXIII. (+ 1963) die Synode zum Abschluß bringen mußte, sprach nur wenige Jahren nach ihrer Beendigung (8. Dezember 1965) vom „Rauch Satans“, der als „Geist des Konzils“ die Kirche zunehmend verwirre und vernebele.

    Und nicht weniger verbittert mußte der emeritierte Heilige Vater, Benedikt XVI., in seinen „Letzten Gesprächen“ (2016) zugeben, daß die Entchristlichung weitergeht und der christliche Grundgehalt für die Kultur „nicht mehr bestimmend“ ist, ja durch verbreitete agnostische und positivistische Einstellungen zunehmend auf Intoleranz stößt. (vgl. S. 261).
    Maurice Pinay „The Plot against the Church“

    Es war im Sommermonat Juni 2016, da wurde der Rezensent durch eine Bemerkung auf das vergessene Werk aufmerksam, welche in wenigen Worten allen Katholiken, die die Kirche gegen Islam, Freimaurerei, Kommunismus und Globalisierung noch verteidigten, anriet, das Buch von Maurice Pinay „The Plot against the Church“ zu lesen. Der Vorwurf des Antisemitismus sollte sie nicht davon abhalten, sich mit den Übeltaten von Juden zu beschäftigen, denn „sie seien es gewesen, die den Islam für die Araber erfunden hätten, die Freimaurerei für die Heiden und den Kommunismus für die moderne Welt, und das alles vorzugweise in der Absicht, Christus und das Christentum zu bekämpfen und die Seelen in die Hölle zu schicken“. (Richard Williamson: „Antisemitism“-Trickery, 18. Juni 2016, übers. vom Rezensenten).

    Nun, das war starker Tobak, aber ihn zu verabreichen, dafür ist der höchst umstrittene „Bischof“ Williamson ja bekannt. Sein Reiz schuf Neugier. Eine kurze Recherche förderte die Greifbarkeit des unbekannten Werkes in deutscher Sprache zutage, und das Studium der drei Bände konnte beginnen.
    „Imprimatur“ des mexikanischen Erzbischofs Juan Navarrete

    Schon bei dem Blick auf das Inhaltsverzeichnis kam der Rezensent aus dem Staunen nicht heraus. Da war zuerst einmal das „Imprimatur“ des mexikanischen Erzbischofs Juan Navarrete, in welchem versichert wurde, daß die drei Bände nichts enthielten, was der Lehre der Kirche, dem Glauben oder den guten Sitten widerspricht (Bd. II, S. VII).

    Eine Versicherung, die in Zeiten der politisch korrekter Keulenschwingerei und einer kaum noch das Recht auf Meinungsfreiheit schützenden Justiz nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

    Das Werk aufgeschlagen, da stach schon die Betitelung der vier Hauptteile des Werkes ins Auge: 1. Die geheime Triebkraft des Kommunismus, 2. Die hinter der Freimaurerei verborgene Kraft, 3. Die Synagoge Satans, 4. Die „fünfte jüdische Kolonne“ im Klerus.
    „Satanisches Streben“ des Kommunismus

    Im ersten Hauptteil wird dem Kommunismus, der, trotz des Zusammenbruchs der Sowjetunion in der letzten Dekade des vorigen Jahrhunderts, sein gegen die Kirche gerichtetes Bedrohungspotential in den verschiedensten Formen des atheistischen Humanismus und Säkularimus keineswegs verloren hat, ein geradezu „satanisches Streben“ zugeschrieben, „durch die Gewalt die Weltherrschaft einer unbedeutenden Minderheit zu erreichen, welche alles übrige Menschliche mittels Materialismus, Schrecken und, wenn nötig, durch den Tod vernichtet …“ (I, 17).

    Für die Verfasser des Werkes unterliegt es „keinem Zweifel, daß Juden die Erfinder des Kommunismus sind; denn sie sind die Anstifter zu der Lehre gewesen, auf die sich dieses monströse System aufbaut, das gegenwärtig mit absoluter Macht den größten Teil Europas und Asiens beherrscht, das die Länder Amerikas aufwiegelt und welches, allmählich fortschreitend, alle noch christlichen Völker der Welt überflutet wie ein tödliches Krebsgeschwür , … (das) nach und nach den Kern der freien Nationen auffrißt, ohne das anscheinend ein wirksames Heilmittel gegen diese Krankheit gefunden werden kann“ (I, 21).

    Der Rezensent fand diese 1961/62 geschriebenen Sätze von beklemmender Aktualität. Die Verfasser nennen seitenlang ganz konkret Name und Herkunft jener Aktivisten, welche durch ihre Schriften zur Verbreitung dieses tödlichen Krebsgeschwürs (des Kommunismus) oder durch ihr Ämter an der Herrschaft des Schreckens in vielen Ländern dieser Erde teilgenommen haben (I, 21–56).

    In einem eigenen Kapitel, dem vierten dieses ersten Hauptteils, wird auch die Rolle des jüdischen Finanzkapitals bei der Umsturzbewegung erörtert, welche der Erfüllung des talmudischen Versprechens dienen soll , „daß, wenn die Zeit des Messias gekommen ist, die Juden die Güter aller Völker in ihrem Besitz haben werden“ (I, 59).
    „die Freimaurerei als Feind der Kirche und des Christentums“

    Im zweiten Hauptteil geht das Werk auf die Rolle der Freimaurerei ein. In sechs Kapiteln wird „die Freimaurerei als Feind der Kirche und des Christentums“ dargestellt, „die Juden als Gründer“ und „Führer der Freimaurerei“ entlarvt, die mörderischen „Verbrechen der Freimaurerei“ aufgezeigt, „das Freimaurertum als Verbreiter der jakobinischen Revolutionen“ und des „Kommunismus, der ein jüdisches Werk ist“ in vielen, hochinteressanten Details beschrieben (I, 69–96).
    „die Synagoge des Satans“

    Im dritten und theologisch wohl wichtigsten Hauptteil, wird „die Synagoge des Satans“ an Hand alt- und neutestamentischer Quellen sowie deren Ausdeutung durch kirchliche Autoritäten, rabbinische Gelehrte und weltliche Philosophen und Ideologen in ihrer Wirkung auf die menschliche und gesellschaftliche „conditio“ einer eingehenden Prüfung unterzogen (I, 97–172).

    Auch hier genügen die Kapitelüberschriften zu einer groben Orientierung über den Inhalt und zur Hinführung des Lesers auf die Gegenstände seines Interesses. Die Verfasser des Werkes scheuen sich nicht, die Juden als „das gottesmörderische Volk“ (II, 39 ff) zu bezeichnen und sich dabei auf deren Verurteilung durch die Apostel zu berufen (II, 147 ff). Auch die Tötung und Verfolgung der Apostel und von Christen durch Juden wird nicht verschwiegen. Gänzlich neu war für den Rezensenten, in Christus selbst „das Symbol des Antisemitismus“ vorgestellt (II, 132 ff) und im Vorwurf des Antisemitismus eine Methode nahegebracht zu bekommen, „die christlichen und heidnischen Völker in Ketten zu legen, mit der Absicht zu verhindern, daß sie sich gegen das jüdische Machtstreben und die zerstörende Wirkung ihrer antichristlichen Kräfte verteidigen können“ (II, 125).
    Der Kampf der Kirche

    Der vierte, letzte und umfangreichste, den zweiten und dritten Band einnehmende Hauptteil „Die ‚fünfte jüdische Kolonne’ im Klerus“ läßt den Leser mit dem Gefühl zurück, gegen das in der Kirche seit nun bald zweitausend Jahre fortschreitende Zerstörungswerk von Juden, „falschen“ Christen und Antichristen sei kein Kraut gewachsen.

    In insgesamt 44 Kapiteln (II, 173–III, 529) wird der dramatische Kampf der Kirche mit dem Judentum geschildert, der, jedenfalls im Sinne der „Pinay“-Verfasser, „als Kampf zwischen Gut und Böse, Licht und Finsternis“ in „die Geschichte der Menschen und ihrer Kollektive“ (vgl. Vatikanum II: Gaudium et spes, n. 13) einzuordnen wäre.

    Seit der „Konstantinischen Wende“ (AD. 313) und der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion durch Theodosius I. (380) bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts konnte die Kirche zumindest dem Anschein nach noch die Kraft aufbringen, mit ihren Feinden, Häretikern und Spaltern fertig zu werden.

    Doch spätestens mit dem Auftreten Luthers wurden „die jüdischrevolutionäre Bewegung immer stärker, bis sie Ende des 18. Jahrhunderts das Merkmal einer unaufhaltsamen Lawine annahm“ (II, 174).
    Arianische Häresie

    Der Schein allerdings trog: Schon vom vierten Jahrhundert an und über dreihundert lange Jahre bestand die Gefahr einer Auflösung und völligen Zerstörung der Kirche durch die von dem Juden Arianus ausgelöste „Arianische Häresie“ mit ihrer Leugnung der hypostatischen Union von göttlicher und menschlicher Natur in Christus.

    Die Rettung der Kirche durch den Hl. Athanasius (293–373), dem immer wieder abgesetzten, verbannten und wieder zurückgerufenen Patriarchen von Alexandrien, gleicht einem Wunder (II, 203, Kapitel: „Der Jude Arianus und seine Häresie“).
    Bestreitung der Göttlichkeit Jesu

    Doch wie, so sinnierte der Rezensent beim Lesen dieses Kapitels, steht es um Kirche und Christentum heute? Ist die einstige jüdisch-arianische Bestreitung der Göttlichkeit Jesu, also des Fundaments der christlichen Glaubenslehre und der Kirche, im größten Teil der Menschheit und selbst im „aufgeklärten“ Europa, nicht allgemeiner Konsens?
    18 Konzile von Toledo

    Im rund dreihundertjährigen Kampf erließ die Kirche ein Edikt nach dem anderen, um Christentum vom Judentum zu unterscheiden. Allein in den 18 Konzilen von Toledo (400–702) finden sich unzählige Vorschriften, die das Leben von Juden und den Umgang von Christen mit ihnen betreffen.

    Katholische Priester und Bischöfe, die Juden unterstützten, wurden exkommuniziert. Sogar die Tischgemeinschaft mit Juden wurde ihnen untersagt. Die Juden wurden aus allen öffentlichen Ämtern entfernt. Juden wurde das Ehrenrecht genommen, in Gerichtsprozessen gegen Christen kam ihren Aussagen keine Beweiskraft zu. Die Anordnung von Zwangstaufen oder die Verbannung bei Verweigerung gehörten zur Tagesordnung. Juden gelten als „Diener des Antichristen“ (Kanon 66 des 4. toledanischen Konzils). Verschiedentlich wurden Juden gezwungen zu ihrer Kennzeichnung bestimmte Kleidung, Mützen oder Aufnäher zu tragen, um sie von den übrigen Bewohnern des Landes unterscheiden zu können. (II, 270). In manchen Städten durfte sie nur in zugewiesenen Rayons (Ghettos) siedeln. Selbst Gesetze zur „Reinerhaltung des Blutes“, durch welche getaufte Juden von allen kirchlichen und staatlichen Ämtern ausgeschlossen wurden, waren weder den Vätern der toledanischen Konzile (II, 325) noch den Renaissance-Päpsten wie Paul III. (1534–1549) oder Paul IV. (1555–1559) fremd (II, 216). Manche Orden nahmen Katholiken jüdischen Bluts nicht auf. Getaufte Juden, welche den jüdischen Kult im Geheimen ausübten und dabei ertappt wurden, konnten „verbrannt oder gesteinigt werden“ (II, 264), günstigenfalls kamen sie mit der Einziehung ihrer Güter und Landesverweis davon. An die Väter des 12. Konzils zu Toledo (681) richtete der König die Aufforderung, sich zu erheben und die „Pest“ … „von Grund auf auszurotten“ (vgl. II, 271).

    Das 12. Konzil faßte noch einmal alle vorangegangenen Beschlüsse zusammen und bestätigte sie, das 13. Konzil stipulierte, daß sie „ewig in Kraft und gültig sein sollten“ (II, 281). Das 4. Laterankonzil unter Innozenz III. rief die Beschlüsse von Toledo in Erinnerung und verschärft sie.

    „Verflucht“ wurden getaufte Juden, die im Geheimen jüdische Riten vollzogen, jüdische Feiertage beachteten, rabbinische Literatur besaßen und jüdische Kritik am Christentum verbreiteten (Kanon 70, II, 448)). Juden durften keine öffentlichen Ämter bekleiden. Die besondere Kennzeichnung von Juden hielt das Konzil weiter für notwendig, damit christliche Frauen und Männer sich nicht unbeabsichtigt mit Juden einlassen und vermischen. Wucher ward verboten, übervorteilten Christen mußte die unmäßige Belastung abgegolten werden. Handel mit Juden konnte überhaupt untersagt werden.
    Kampf der Kirche gegen „falsche Christen“

    Der Kampf der Kirche gegen „falsche Christen“ führte zu sektiererischen Häresien und Sektenbildungen zwecks „Reform“ der Kirche.

    Es ist hochinteressant, daß die „Pinay“-Autoren sich in diesem Zusammenhang immer wieder auf das klassisch gewordene Werk des Rabbiners Louis Israel Newman „Jewish Influence on Christian Reform Movements“ (Princeton 1925) berufen (III, 397, 403, 411, 414).

    Newman vertritt die These, das praktische alle christlichen Reformbewegungen seit den Ikonklasten im 9. Jahrhundert, mithin auch die Katharer, die Waldenser, die Albigenser, die Reformen von Zwingli, Calvin, der Puritaner, von Michael Servetius und selbst die „lutherische Bewegung in Deutschland“, ja buchstäblich alle Häresien in den christlichen Jahrhunderten („any century of christian history“) auf jüdische Einflüsse zurückgehen und die Judaisierung („Judaizing“) von Christentum und Kirche bezweckten. „Jahrhundertealte Angriffe auf die Überlieferung der Kirche“ sind für „Pinay“ „die Quintessenz der jüdischen Revolutionen“ (III, 517).
    Dominikaner und Inquisition

    Gegen diese Quintessenz konnte auch die durch Innozenz III. (1198–1216) eingerichtete und im 13. Jahrhundert mit Hilfe der Dominikaner ausgebauten „Inquisition“ nur vorübergehende Erfolge erzielen.

    Obwohl in Spanien nach älteren Berichten beispielsweise in dem halben Jahrhundert zwischen 1478 bis 1530 neunzig Prozent der Inquisitionsprozesse gegen konvertierte Juden geführt wurden, die in Verdacht geraten waren, an ihrem jüdischen Glauben festzuhalten, gelang es nicht, die Infiltration von Juden in die Universitäten, Staatsämter, kirchlichen Institutionen und selbst in den mit der Inquisition beauftragten Dominikanerorden aufzuhalten.

    Nach 600 Jahren vergeblichen Mühen beendete dieses „Sanctum Officium“ seine Tätigkeit und wurde, nach mehreren Zwischenschritten, schließlich durch die heutige Glaubenskongregation ersetzt.
    Schönborn: „Wir haben das christliche Erbe verschleudert“

    Die Vergeblichkeit all dieser Versuche, den katholischen Glauben und seine Einheit in Europa zu bewahren, faßte der Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn am 12. September 2016 zu Mariae Nam, dem Feiertag zur Erinnerung an den Sieg über die Türken vor den Toren Wiens im Jahr 1683, mit Worten zusammen, welche die ganze Tragödie des Christentums in Europa bewußt machen: „Wir haben das christliche Erbe verschleudert und jetzt wundern wir uns, daß wir in Not geraten sind. Nicht nur wirtschaftlich, menschlich, religiös, glaubensmäßig. Was wird aus Europa werden? Wird es jetzt einen dritten Versuch der Eroberung durch den Islam geben? Viele Muslime denken das und wünschen sich das, und sie sagen, Europa ist am Ende.“
    Gründe und Hintergründe der Entchristlichung tabuisiert

    Was die drei „Pinay“-Bände so wertvoll macht, ist, daß sie die heute verschwiegenen und als Tabu geltenden Gründe und Hintergründe für die Entchristlichung und Entkirchlichung unseres europäischen Kontinents zur Sprache bringen.

    Die unbestreitbare Dokumentation, die verarbeiteten historischen Chroniken und Studien schildern „den wahren Hergang der früheren Versuche des Judentums, die Christen zu beherrschen, sie auszubeuten, sich ihrer Regierungen zu bemächtigen, die Hl. Kirche zu zerstören, Schismen hervorzurufen, niederwerfende Ketzereien zu organisieren oder sich gegen die christlichen Völker zu verschwören“ (III, 479).

    In den meisten zeitgenössischen Geschichtstexten wird „jede Anspielung auf die Teilnahme der Juden … an Komplotts, Aufständen, Verbrechen, Verrat am König und des jeweiligen Landes ausgelassen“ (III, 480).

    Und ähnlich wie in der Verfälschung und Verstümmelung der Geschichte durch zeitgenössische Historiker, gelang es der „‚fünften Kolonne’ im Schoß der Hl. Kirche (Anm.: im Verlaufe des Zweiten Vatikanums) eine totale Reform der Kirche zu betreiben, die Liturgie und die Riten zu ändern und alle Anspielungen auf die Ruchlosigkeit und Gefährlichkeit der Juden auszulassen. Damit wollen die Juden und ihre Komplizen im Klerus den Christen und kirchlichen Würdenträgern noch mehr Sand in die Augen streuen, die dann, wenn sie den Hauptfeind der Kirche nicht mehr kennen, keine Möglichkeit haben, sich zu verteidigen.“ (III, 482).

    Mit dem „Plan, die Tradition als Quelle der Offenbarung und durch dieses „infame Manöver … die höchst antijüdischen Bestimmungen in Bullen, Konzilsgesetzen und der Lehre der Väter der Kirche abzuschaffen“ wurde „das Hauptziel der Juden“ erreicht (III, 483).

    Der Bruch mit der Tradition, durch den „das christliche Erbe verschleudert“ wurde, wird von einem so prominenten „converso“ wie dem berühmten, an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom lehrenden Professor für Ethik und Politische Philosophie, Martin Rhonheimer, als Umarmung von Aufklärung, Liberalismus, Demokratie Menschenrechten, offener Gesellschaft, kapitalistischer Wirtschaft und dem Triumph des säkularen Staates mit seiner häretischen Trennung von Kirche und Staat, Religion und Politik unter dem Beifall so mancher Kirchenfürsten gefeiert.

    Die mit dem Bruch der Tradition verbundene Entchristlichung erlaubte dem Interviewer in den „Letzten Gesprächen“ mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI. die Vermutung zu äußern, daß es „Jahrhunderte dauern dürfte, den Kontinent Europa wieder zu christianisieren, falls dies überhaupt wieder möglich sein sollte“.
    Gefahr des Verschwindens des Christentum aus Europa

    Diese Vermutung abwägend, schloß der Papst nicht aus, daß das Christentum aus dem Kontinent verschwinden könne, forderte aber dazu auf, „unabhängig von jedem Erfolgskalkül“ das Wort des Evangeliums weiter zu verkünden, „das die Kraft in sich trägt, Zukunft zu bauen, den Menschen das Leben sinnvoll zu machen, sie leben lehrt“ (S. 230).

    Eine Verkündigung, die sich vom Wort ihres Herrn, seinen Aposteln, seinen heiliggesprochenen Patriarchen, Martyrern, Kirchenvätern und Kirchenlehrern verabschiedet hat (vgl. III, 489–508), wird kaum das verschleuderte Erbe zurückholen können.
    Restitutio ad integrum

    Es darf daher nicht wundern, daß der Anstoß zu einer restitutio ad integrum, einer Heilung des Bruchs mit der Tradition, heute vermehrt durch philosophische Richtungen und politische Bewegungen erfolgt, welche die kulturelle und zivilisatorische Identität der Völker auf ihr unverfälschtes religiöses Fundament gründen.

  12. Aus obigem Text:

    “ Die Vergeblichkeit all dieser Versuche, den katholischen Glauben und seine Einheit in Europa zu bewahren, faßte der Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn am 12. September 2016 zu Mariae Nam, dem Feiertag zur Erinnerung an den Sieg über die Türken vor den Toren Wiens im Jahr 1683, mit Worten zusammen, welche die ganze Tragödie des Christentums in Europa bewußt machen: „Wir haben das christliche Erbe verschleudert und jetzt wundern wir uns, daß wir in Not geraten sind. Nicht nur wirtschaftlich, menschlich, religiös, glaubensmäßig. Was wird aus Europa werden? Wird es jetzt einen dritten Versuch der Eroberung durch den Islam geben? Viele Muslime denken das und wünschen sich das, und sie sagen, Europa ist am Ende.“ “

    Dazu ist zu sagen wie irreführend (wenn man schon nich sagen daf, verlogen) schon die eigenen Leute in der Kirche sind:

    Aus http://www.kreuz-net.at/index.php?id=629 :

    Kirchensozialisten
    Schlangenzüngige Schönborniaden

    Der Wiener Erzbischof dient wieder als Erfüllungsgehilfe linker Seilschaften.

    Dann darf man sich wirklich nicht wundern …

  13. Aushilfspapst Franz hat sich im „Video vom Papst“ selbst exkommuniziert:

    Aus http://www.kreuz-net.at/index.php?id=584 :

    Gleichheit und Brüderlichkeit (égalité, fraternité)

    Die päpstlich dargestellte Quaternität des Göttlichen soll wohl die Prinzipien der Jakobiner symbolisieren (égalité, fraternité):

    égalité: Buddha = Gott = Jesus Christus = Allah.
    fraternité: Alle Götter sind Brüder!
    
  14. Hörenswert:

    HC Strache – Im Zentrum – Nach der Wahl in Frankreich: (Zusammenfassung) – 7.5.2017

  15. Pierre 8. Mai 2017 um 15:02: „Liberté, Égalité, Fraternité passen wohl kaum zum katholischen Programm, @POS“

    Lieber Pierre, ich behaupte, daß Liberté, Égalité, Fraternité zum herrschenden Demokratismus noch viel weniger gehören. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, daß es echte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit trotz alledem, was die Feinde der Kirche behaupten, eigentlich nur in einem katholischen Staat zum Mindesten ansatzweise geben kann. Leider kann ich hier keine Photos mehr einstellen. Ich empfehle wirklich, „Tsetska Tsacheva“ in eine Suchmaschine einzugeben und sich die Photos anzusehen, um anhand dieses Extrembeispiels überhaupt erst mal ein Gefühl für die Sachlage zu bekommen.

    Da heißt es zum Beispiel, „Frau“ Tsetska Tsacheva sei die ERSTE ParlamentspräsidentIN in Bulgarien. Das ist ein Hohn. Nach meiner Beobachtung gibt es in Wahrheit überhaupt keine echten weiblichen Personen in Führungspositionen. Das beginnt schon auf Lokalebene.

    Wir haben es mit einem eingeschwörenen Club von gewissenlosen Leuten zu tun. Nachdem zum Beispiel kurz vor der Wahl Umfragewerte ergaben, daß Marine Le Pen die Wahl gewinnen würde, was offenbar nicht vorgesehen war, machte sie sich mit einem plötzlichen Kurswechsel so unbeliebt, daß Macron das Rennen doch noch machte. Zumindestens bekam man etwas in die Hand, mit dem man ihr Scheitern dem Wahlvolk ansatzweise glaubhaft vermitteln kann, denn echtes Vertrauen in eine korrekte Auszählung kann man nach den jüngsten Erfahrungen, Sie sprachen oben die Präsidentschaftswahlen in Österreich an, auch nicht mehr haben.

    https://kurier.at/politik/ausland/frankreich-wahl-marine-le-pen-veruebt-politischen-selbstmord/261.278.586

  16. @Ci-devant 8. Mai 2017 um 21:44

    „Tsetska Tsacheva“ habe ich gegoogelt. Verstehe Sie 😉

    “ Nach meiner Beobachtung gibt es in Wahrheit überhaupt keine echten weiblichen Personen in Führungspositionen. “

    Nun ja, die Hl. Johanna von Orléans , z.B. ? Oder Kaiserin Maria Theresia?
    Kommt halt immer drauf an ob ein Wille zum gelebten kath.Glauben vorhanden ist. Niedrige persönl. Karrieremotive stehen dennoch meist/vorzüglich im Mittelpunkt. Ideelle Werte kennt das Leben so gut wie keine. Wer wollte mir etwas anderes beweisen?!

    „Wir haben es mit einem eingeschwörenen Club von gewissenlosen Leuten zu tun.“
    Diese Leute nehmen das (Straf)Gericht Gottes wohl nicht ernst genug – wenn jene überhaupt daran (noch) glauben. Nur „Unwissenheit“ schützt vor Strafe nicht. Diese Leute dürften es aber sehr wohl wissen WAS Sie tun. Und das Gewissen nagt sicher auch. Warum werden so viele Dinge oft nur HEIMLICH gemacht?
    Wehe Euch, Ihr Heuchler!

  17. Pierre 8. Mai 2017 um 22:33

    Ich meinte, HEUTE gibt es keine echten weiblichen Personen in Führungspositionen. Ich meinte nicht die Vergangenheit.

    Man kann sich mal den Spaß machen und das Wort „Präsidentin“ in eine Bilder-Suchmaschine eingeben. Wer nicht erkennen will, daß das eine Transen-Schau ist, tut mir leid.

  18. Das sind ja heftige Vorstellungen – und wenn das nicht stimmt hat man sich die schwere Sünde der Verleumdung aufgeladen.

    Manche Zeitgenossen glauben sogar noch, dass es Gestaltwandler gibt, Stichwort Echsenmenschen.

    Es wird scheinbar von Tag zu Tag verrückter.

  19. Lieber Fingolfin,

    natürlich ist das schockierend. Ich habe das selbst noch nicht richtig verarbeitet.

    „Gestaltwandler“ ist ja Blödsinn, genauso wie eine Verschwörung von Jesuiten. Ich zeige die Transenschwemme nicht auf, ohne mich intensiv damit beschäftigt zu haben. Leichtfertigkeit lasse ich mir nicht vorwerfen.

    Nimm zum Beispiel die neue „Präsidentin“ Kroatiens.
    http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/4645040/Aufregung-um-Kroatiens-neue-Praesidentin

    Die sieht aus wie Monika Donner.
    http://www.monika-donner.at/

    Der Unterschied ist, daß Monika Donner uns nicht betrügt und außerdem ganz sympathische Ansichten hat.

    Ich denke, ich wäre halb so schockiert, wenn sich die „neuen Präsidentinnen“ als „Transfrauen“ präsentieren würden. Aber nein, es wird uns noch als Emanzipation verkauft. Und das ärgert mich.

    Gleichzeitig will Van der Bellen ALLE Frauen auffordern ein Kopftuch zu tragen.

  20. Aus http://de.radiovaticana.va/news/2017/05/16/papst_begl%C3%BCckw%C3%BCnscht_macron_zur_amts%C3%BCbernahme/1312559 :

    Papst gratuliert Macron zum Amtsantritt

    Papst Franziskus hat dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu seinem Amtsantritt gratuliert. In einem Telegramm von diesem Dienstag erinnert er daran, dass ein Staatspräsident im Dienst aller Bürger stehe. Franziskus erinnert an die „reiche Verschiedenheit der moralischen Traditionen und des spirituellen Erbes“ Frankreichs; dazu gehöre auch das Christentum.

    Er bete darum, dass in Frankreich der „Aufbau einer gerechteren und geschwisterlicheren Gesellschaft“ gelinge, schreibt der Papst. Er fordert Macron dazu auf, „„zur Zusammenarbeit und Solidarität unter den Staaten“ beizutragen. Das müsse allerdings mit Rücksicht auf die „Verschiedenheiten“ und auf die Menschen, die in „sozialer Not und Ausgrenzung“ leben, einhergehen.

    Frankreich solle, „im Schoß Europas und der Welt“, weiter für die „Suche nach Frieden und nach dem Gemeinwohl“ eintreten, genauso wie für den „Respekt vor dem Leben und für die Verteidigung der Würde eines jeden Menschen und aller Völker“. Das Papst-Telegramm nimmt entscheidende Punkte aus einem Polit-Papier der französischen Bischofskonferenz vor der Präsidentenwahl auf.

    Mein Kommentar:

    “ Papst gratuliert Macron zum Amtsantritt “
    Was gibt es dazu oder da noch zu gratulieren!!? Eine Traurigkeit und Jammer ist das! Allein schon hier kommen die falschen Werte- und Glaubensvorstellungen dieses Papstes/“Papstes“ deutlich genug zum Ausdruck/Vorschein. Diese falsche und verlogene Diplomatie ( man will ja niemanden vergrämen oder gar vor den Kopf stossen; die Wahrheit hat doch niemand ) trägt dazu noch bei.

    “ … erinnert an die „reiche Verschiedenheit der moralischen Traditionen und des spirituellen Erbes“ Frankreichs; dazu gehöre auch das Christentum. “

    Braucht ein Staatspräsident dazu erinnert werden!?! Als wenn er das nicht alles wüsste!
    Was soll mit -reich- ausgedrückt werden? Vielleicht wertvoll?!?
    Was soll mit der Wortwahl -spirituelles Erbe- ausgedrückt sein? Die Wichtigkeit der anderen Religionen?!? Die Wichtigkeit der Verschiedenheit (Synkretismus)?!?
    Last not least mit der Wortwahl „… dazu gehöre auch(!!!) das Christentum. “ ! Was heisst hier -auch- !?! Muss das eigens erwähnt werden damit es nicht unter den Tisch fällt?!? Oh, wie weit ist dieser Papst/“Papst“ doch gesunken! Wenn er wenigsten statt Christentum noch Katholiken gesagt hätte! Aber was darf man schon erwarten. Wirklich traurig schon die ersten Aussagen!

    Weiter in der Textanalyse:
    “ Er bete darum, dass in Frankreich der „Aufbau einer gerechteren und geschwisterlicheren Gesellschaft“ gelinge, schreibt der Papst. “
    Liberté, Égalité, Fraternité lassen grüssen! Oh, wirklich katholisch. Statt zu sagen dass die Christköngsherrschaft in und durch einem/n katholischen Staat endlich umgesetzt werden sollte wird tunlichst unterlassen. Man will ja nicht noch mehr Ärger. Abgesehen darum wie sollte man mit den „Verschiedenheiten“ und “ Menschen, die in „sozialer Not und Ausgrenzung“ leben “ umgehen. Das wäre doch wieder höchst intolerant und würde gar gegen die Menschenrechte verstossen! Das darf nicht sein – eh klar.

    “ „im Schoß Europas und der Welt“, “
    Wohl süssholzraspeln, Honig um`s Maul schmieren ? Sogar der Welt!!!!

    “ …weiter für die „Suche nach Frieden und nach dem Gemeinwohl“ eintreten, …“

    Wer die katholische Religion hat braucht nicht SUCHEN!!!! Der hat schon die WAHRHEIT gefunden! Aber, wie gesagt, was darf man von diesem Papst/“Papst“ noch erwarten!?! Das Wort – Seelenheil – würde ihm wohl nie in den Sinn kommen!

    “ … und für die Verteidigung der Würde eines jeden Menschen und aller Völker“. “
    Natürlich, der Begriff – Menschenwürde – ist DAS Dogma, und darf auf keinen Fall fehlen. Die Verteidigung der – Menschenwürde – ist ja OBERSTES Prinzip und steht ÜBER ALLEN Religionen und kath.Dogmen!

    „ Respekt vor dem Leben “
    War die französische Revolution wohl nicht zimperlich … OK, war die Vergangenheit. Man hat sich ja geändert. Die legalen Abtreibungen aber werden weiterhin nicht unter Strafe gestellt. „Respekt“, da kann man nur lachen!

    @POS, finden Sie nicht auch kritische Bemerkung(en) zu diesen Aussagen eines katholischen Papstes? Verwundert und berührt Sie das überhaupt nicht?

    Für Bergoglio (ein Jesuit! https://www.youtube.com/watch?v=NGG87yxONpw#t=351.367833 ) wäre es besser gewesen er wäre Sozialarbeiter oder offizieller Politiker (Gesellschaftsreformer) geworden. Aber unter dem Deckmantel eines Papstes/“Papstes“ lässt sich halt leichter arbeiten (an der Unterminierung der Katholischen Kirche, s.Buch von Martinez).

  21. @POS

    „Schicksalswahl“

    Was jetzt? Als wenn wir das nicht schon vorher geahnt/gewusst hätten! Glauben Sie noch immer nicht das hier ein zerstörerischer Plan dahintersteckt?
    Nach der Reihe fliegt fast jeder auf den grossangelegten Schwindel herein. Die Warnung mit Alta Vendita hat wohl nicht viel gebracht.

    Schon @Ci-devant 8. Mai 2017 um 12:20 schrieb an Sie:
    “ „Schicksalswahl“… Aufwachen! Das sind alle zusammen eine Clique fundamentalistischer Kabbalisten. Informieren Sie sich über Freimaurerei, Gnostizismus und Baphomet! “

    Was sagen Sie jetzt NACH dieser grossartigen Wahl?
    Finden Sie keine Worte der Empörung? Und auch wie der Papst dazu Stellung nimmt,s.o.?

  22. Pierre 18. Mai 2017 um 10:41: „… Bergoglio (ein Jesuit! …“

    Ich würde Bergoglio nicht als Jesuiten bezeichnen, zumal er weder katholisch noch gültig geweihter Priester ist.

    Die Argumente gegen die Jesuiten in dem Youtube-Film, auf den Sie verweisen, sind die altbekannten.

    Die Aufhebung des Jesuitenordens 1773 durch Papst Clemens XIV. erfolgte auf weltlichen Druck. Papst Clemens XIV. war einfach ein schwacher Papst. Sogar Wikipedia gibt als Erklärung für die Aufhebung zu: „Am Kampf gegen die Jesuiten waren Aufklärer maßgeblich beteiligt.“
    Im Jahr 1814 wurde die Aufhebung von Papst Pius VII. wieder rückgängig gemacht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Aufhebung_des_Jesuitenordens

    Der Sprengstoffanschlag (gunpowder plot) im Jahre 1605 auf das Parlamentsgebäude in London war eine Geheimdienstoperation, um einen Vorwand zu Maßnahmen gegen die Katholiken zu bekommen.
    http://aangirfan.blogspot.co.at/2006/06/government-gunpowder-plot.html

    Solche Höllenmaschinen (machine infernale) waren durch die Geschichte hindurch ein beliebtes Mittel zur politischen Bekämpfung. Zum Beispiel nutzte Napoleon Bonaparte, kurz nachdem er sich zum Alleinherrscher ausrufen ließ, ein angebliches Höllenmaschinenattentat auf seine Person vom 24. Dezember 1800, um sowohl gegen die Jakobiner als auch gegen die Royalisten vorgehen zu können. Hier gibt es Hinweise, daß der Polizeiminister Fouché den angeblichen Hauptattentäter Saint-Régeant, der lange im Vorfeld unter geheimpolizeilicher Beobachtung stand, einfach gewähren ließ.

    Es gab erst am 22. März wieder einen angeblichen Anschlag vor dem Parlament in London, woraufhin der sehr wahrscheinlich transsexuelle Premierminister Theresa May verkündete, daß „die britischen Werte“ unter Aufrechterhaltung der Terrorwarnstufe verteidigt würden.

    Es ist allerdings richtig, daß der Jesuitenorden mehr als andere Orden Apostaten produzierte, wie z.B. der Jesuitenschüler Adam Weißhaupt. Das liegt aber vermutlich an der Besonderheit der jesuitischen Exercitien, die zu einer definitiven Entscheidung entweder für die Hölle oder für den Himmel zwingen.

    Ich denke, wenn man sich mit Geschichte auseinandersetzt, erkennt man, daß die Jesuiten der gefährlichste Gegner der Revolution waren und deshalb bis heute verleumdet werden.

  23. “ … , daß die Jesuiten der gefährlichste Gegner der Revolution waren und deshalb bis heute verleumdet werden. “

    OK, wenn dem so ist dann ist diese Angelegenheit differenzierter zu betrachten. Danke für den Hinweis, @Ci-devant !

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