Homilie von Bischof Vitus Huonder am Ostersonntag 2017

Brüder und Schwestern im Herrn,

wir können dieses Osterfest nicht ohne tiefen Schmerz über die Verfolgung vieler unserer christlichen Brüder und Schwestern in verschiedenen Ländern und Gegenden der Welt begehen. Ihnen möchte ich diese Besinnung und mein Gebet widmen.

Am 28. Oktober 1965 verkündete das Zweite Vatikanische Konzil feierlich die Erklärung Nostra Aetate. Sie betrifft das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen. Da lesen wir: „In unserer Zeit, da sich das Menschengeschlecht von Tag zu Tag enger zusammenschließt und die Beziehungen unter den verschiedenen Völkern sich mehren, erwägt die Kirche mit um so größerer Aufmerksamkeit, in welchem Verhältnis sie zu den nichtchristlichen Religionen steht“ (1). Dies ist der Beginn der Erklärung. Von daher kommt die Bezeichnung des Dokuments Nostra Aetate – „In unserer Zeit“.

Das Schreiben Nostra Aetate erhielt beim Schlussvotum die meisten Gegenstimmen aller Dokumente. Es waren 2221 Ja-Stimmen zu 88 Nein-Stimmen bei einer ungültigen Einlage. Das fällt umso mehr auf, als die Konzilsväter, trotz der Zerrissenheit in zwei Parteien, die Konzilsdokumente möglichst einstimmig zu verabschieden suchten. Dies geschah vor allem aus Respekt gegenüber dem Papst und zur Wahrung der Einheit der Kirche. Auf diesem Hintergrund betrachtet, fallen 88 Nein-Stimmen ins Gewicht.

Nostra Aetate geht kurz auf die verschiedenen Religionen ein. Es nennt ausdrücklich den Hinduismus (2), den Buddhismus (2), die Muslim (3) und das jüdische Volk (4), in eben dieser Reihenfolge. Die positive Haltung der Kirche zu den Religionen kommt in der Aussage zum Ausdruck: „Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heiligt ist“ (2). Das ist wohl eine der stärksten, aber auch umstrittensten Aussagen dieses Dokuments.

Nun, wie beurteilen wir das Dokument heute? Es ist ein sehr optimistisches Schreiben. Es weckte große Hoffnungen in den interreligiösen Dialog. Es führte aber auch zu einer gewissen religiösen Gleichgültigkeit dem christlichen Heilsgeheimnis und der göttlichen Offenbarung gegenüber. Es rief unter Christen Spaltungen und Auseinandersetzungen hervor. Es wurde von vielen sogar als Verrat am christlichen Glauben betrachtet. Heute, nach den vielen Gewalttaten an Christen, setzt dem Dialog gegenüber Nüchternheit ein. Ist Dialog überhaupt möglich? Wie kommt es für unsere christlichen Brüder und Schwestern in vielen Teilen der Welt trotz Dialog, trotz Nostra Aetate, zu diesem schrecklichen Leiden?

Anderseits hat Nostra Aetate auch versucht, das christliche Proprium in Erinnerung zu rufen. Deshalb darf man die Erklärung nicht als Verrat am christlichen Glauben bezeichnen. Es ist freundlich. Es ist friedfertig. Es ist offen. Es ist gutgläubig, wohlwollend, „spricht von Religion nur positiv und lässt dabei die kranken und gestörten Formen von Religion beiseite, die geschichtlich und theologisch von grosser Tragweite sind“, wie Papst Benedikt XVI., dessen 90. Geburtstag wir heute feiern, einmal gesagt hat (Gesammelte Schriften, 7/1, S. 8). Aber man muss auch anerkennen: Nostra Aetate ruft die Sendung der Kirche klar in Erinnerung. Viele Väter trugen sich vielleicht mit dem Gedanken, Nostra Aetate könnte für den Auftrag der Kirche Verständnis wecken und ihrem Wirken den Weg öffnen. Rückt es doch deutlich die Bedeutung unseres Herrn für das Heil jedes Menschen ins Licht. „Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist […] Unablässig aber verkündet sie und muss sie verkündigen Christus, der ist ‘der Weg, die Wahrheit und das Leben’ (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat“ (2). Das ist eine zentrale Aussage von Nostra Aetate, ähnlich wie die Worte aus der Apostelgeschichte der heutigen Lesung: „Von ihm (Jesus) bezeugen die Propheten, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen die Vergebung der Sünden empfängt“ (Apg 10,43). Eben das Osterfest, welches uns zur Mitte unseres Glaubens führt, zum auferstandenen Herrn, gibt uns von neuem die Gelegenheit, uns über die Verkündigung dieses Glaubens Rechenschaft zu geben, vor allem da wir nach Jahren der Erfahrung feststellen müssen, dass der interreligiöse Dialog nicht das gebracht hat, was man erwartete, vor allem nicht die Bereitschaft zum Hören, nicht Ruhe, nicht Frieden. Aufs ganze gesehen ist die Lebensgefahr für Christen heute größer denn je.

Das Osterevangelium schließt mit den Worten: „Er sah und glaubte“ (Joh 20,8). Wir müssen es von neuem lernen, nämlich zu sehen und zu glauben – und den Glauben zu verkünden. Wir müssen es von neuem lernen, die Einzigartigkeit unseres Glaubens, der im auferstandenen Herrn das zentrale Glaubensgeheimnis birgt, zu erkennen und davon nicht abzuweichen. Amen.

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Quelle

21 Kommentare zu “Homilie von Bischof Vitus Huonder am Ostersonntag 2017

  1. In der Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, Nostra Aetate, Absatz 3, wird gesagt: „Das Konzil bittet alle, die im Laufe der Jahrhunderte entstandenen Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten zwischen Christen und Muslimen zu vergessen und fordert, dass eine ernsthafte Anstrengung eines gegenseitigen Verständnis zu erreichen gemacht wird…“

    Hier werden die für jeden Katholiken verbindlichen Glaubenswahrheiten hingestellt als „Meinungsverschiedenheiten“. Also für die Konzilsketzer ist der Glaube nur eine „Meinung“. Die Katholiken sollen sich anstrengen, ihre Einheit im Glauben aufzugeben und sich um Verständnis der GlaubensUNWAHRHEITEN, des Irrglaubens des Islams zu bemühen.

    Nostra Aetate enthält wie alle anderen Konzilsdekrete nicht nur eine Auflehnung gegen die katholische Wahrheit, sondern einen direkten Angriff gegen die Katholische Lehre und widerspricht unmittelbar dem heiligen Evangelium, in dem es heißt: „In keinem anderen ist das Heil“, denn: „Es ist unter dem Himmel kein anderer Name den Menschen gegeben, in dem wir sollten gerettet werden“, eben der Name Unseres Herrn Jesus Christus (Apg. 4, 10,12)

    So wie das Konzil insgesamt stellt Nostra Aetate einen Bruch mit der Lehre der Katholischen Kirche dar und deswegen ist jedes einzelne der Konzilsdekrete vollkommen zurückzuweisen genau so wie ein Katholik verpflichtet ist, das gesamte Konzil zu verwerfen und niemals – auch nicht teilweise – anzuerkennen. Ein kirchliches Dekret kann niemals gleichzeitig zum Heil und zum Unheil sein. Wie kann dann Bischof Huonder noch etwas Gutes herauslesen?

    Inzwischen hat sich die Piusbruderschaft derart verändert, dass Bischof Bernard Fellay ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt von einer Annahme des Konzils zu 95 % sprechen kann.

    Und was kann hier erreicht werden, wenn Bischof Athanasius Schneider von einer „Überbewertung“ des Konzils spricht, wo doch die gesamten faulen Früchte genau aus diesem Konzil hervorgegangen sind? Für ihn ist es dennoch ein wahres Konzil der wahren Katholischen Kirche! Weil aber in jedem wahren Konzil das Lehramt der Kirche spricht, ist jedes Konzil in Einheit mit dem Papst verbindlich und unfehlbar.
    Wer also dieses Konzil als wahres Konzil der Katholischen Kirche betrachtet ist gehalten, sämtliche Häresien in den Dekreten und das gesamte Konzil als einzige Häresie anzunehmen und Schneider müßte sie als Bischof dann auch verkünden. Welches Gericht haben dann diese Herren zu erwarten? Denn jedem Gläubigen ist es einleuchtend, wenn das Konzil ein wahres Konzil der Katholischen Kirche ist, und das sagt Fellay genauso wie Schneider, muss es ohne wenn und aber gesamtheitlich als wahre katholische Lehre anerkannt werden.

    Wenn nun die Priesterbruderschaft St. Pius X. in ihren neuen ausgeklügelten Fabeleien hergeht und bekräftigt, sie würde das Konzil nur dort für unfehlbar halten, wo es „sich zur Stimme der Tradition gemacht hat“, ist genau dies eine Häresie, denn sie bestimmt selbst, was traditionstreu in den Texten ist und was nicht und behauptet damit, ein Konzil kann in bestimmten Punkten vom bisherigen Lehramt abweichen. Und so befindet sich die Piusbruderschaft selbst in Häresie, d.h., ist exkommuniziert, denn genau das bedeutet ja das Wort „Häresie“, etwas herausnehmen, also das eine annehmen, das andere nicht.

  2. Die Häresien des 2. Vatikanums [ aus http://www.monarchieliga.de/index.php?title=Die_H%C3%A4resien_des_2._Vatikanums ]

    Die Irrtümer des 2. Vatikanums:

    1 Subsistit-Lehre
    2 Ökumenismus
    3 Kollegialismus
    4 Religionsfreiheit
    5 Lehre von den "Religionen"
    6 Liturgiereform
    7 Einzelnachweise
    

    Subsistit-Lehre

    Die subsistit-in-Lehre des Pastoralkonzils, mit der es den Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche aufgegeben hat, denn diese Lehre rückt von der Gleichsetzung der Kirche Jesu Christi mit der katholischen Kirche ab. Dies stellt eine fundamentale Veränderung des Selbstverständnisses der katholischen Kirche dar.

    Ökumenismus

    Der aus dieser Veränderung des Selbstverständnisses der Kirche folgende Ökumenismus des Pastoralkonzils, mit dem es sich von der traditionellen Rückkehr-Ökumene abgewendet hat und für eine Koexistenz-Ökumene eintritt. Darüber hinaus besteht ein Widerspruch zu der überlieferten Lehre der Kirche darin, daß das Pastoralkonzil den anderen christlichen Gemeinschaften eine Heilsmittlerschaft zuerkennt.

    Kollegialismus

    Religionsfreiheit

    Die vom Pastoralkonzil vertretene Lehre über die Religionsfreiheit ist unvereinbar mit der Lehre sämtlicher vorkonziliarer Päpste.

    Lehre von den „Religionen“

    Zentrale Aussagen des Pastoralkonzils über die nicht-christlichen Religionen sind nicht mit der überlieferten Lehre der Kirche zu vereinbaren. S.auch http://www.monarchieliga.de/images/8/8b/Jones-Bea-Juden-Nostra-Aetate.pdf

    Liturgiereform

    Die Neue Messe ist als ein protestantisiertes Gebilde in sich schlecht, weshalb sie keine Anerkennung finden kann. Eine Gleichstellung von Neuer Messe und der überlieferten hl. Messe, wie sie das Motu proprio Summorum pontificum einführt, muß deshalb abgelehnt werden.

    http://novusordowatch.org/2013/12/priest-burns-v2-documents/ :

    Im Zeichen der fastenzeitlichen Entsagung und der Taufversprechen, die in der Osternacht erneuert werden, lege ich (Pater Floriano Abrahamovicz) heute den Antimodernisten-Eid des Heiligen Pius X. ab und verbrenne anschließend die Dokumente des Zweiten Vatikanums…

  3. Aus http://www.domusmarcellefebvre.it/verbrennung-des-zweiten-vatikanischen-konzils.php :

    Verbrennung des Zweiten Vatikanischen Konzils

    don Floriano Abrahamowicz
    domus Marcel Lefebvre
    Via Pietro Nenni 6
    31038 PAESE (TV)
    donfloriano@domusmarcellefebvre.it
    +393460905134
    TEDESCO
    Pressecommunique
    Verbrennung des Zweiten Vatikanischen Konzils

    Im Zeichen der Entsagung in der Fastenzeit und im Zeichen der Taufversprechen welche in der Osternacht erneuert werden werde ich am 14 März 2010 in der Kappelle der domus Marcel Lefebvre den Antimodernisteneid des Heiligen Pius X (1966 von Paul VI abgeschafft) ablegen und anschliessend das Vatikanum II verbrennen.
    Unser Herr Jesus Christus, Erlöser des Menschengeschlechtes und einziger wahrer Friedensfürst der Herzen, Familien und Nazionen; in welchem Reiche und Arme, Gesunde und Kranke, Glückliche un Unglückliche wahre soziale, politische und wirtschaftliche Einheit finden können; derjenige welcher die Sklaven befreite, der frau ihre Würde gab; Er hat uns zur ewigen Glückseligkeit bestimmt wo wir im Himmel uns der Gottesanschaung erfreuen werden, inmitten der Engel. Dort werden wir jene Plätze ausfüllen welche Satan und seine Engel durch ihren Sturz leer gelassen haben und somit für immer von der Glückseligkeit ausgeschlossen wurden.
    Deshalb haßt und beneidet Satan seit jeher die Menschen. Seit anbeginn verfolgt Satan das Menschengeschlecht durch Götzendienst, Heresie, Schisma und falschen Religionen. Als falscher Profet und Magier versucht er seit immer das Menschengeschlecht vom wahren dreieinigen Gott, von der zweiten göttlichen Person, Jesus Christus und Seiner Kirche abzulenken.
    Seit jeher, vom irdischen Paradis bis zum zweiten Vatikanischen Konzil und seiner daraus hervorgegangenen „Konzilskirche“ wispelt der Verführer: „Ihr werdet sein wie Gott. Ihr werdet unterscheiden können zwischen gut und böse. Werdet die Macht welche ihr verloren habt über die Schöpfung zurückerhalten, Werdet alles tun könne wie Gott“. Mittels dieser Lügen und derer die diese Lügen verbreiten bietet sich Satan an als Freund „gut“, „neutral“, „laizistisch“, „offen allen gegenüber“…
    Das ist ein Betrug welcher für viel Unheil und Blutvergießen heute verantwortlich ist. Auf diese Trugbilder haben wir am Tage unserer Taufe verzichtet.
    Widersagt ihr dem Teufel?
    Wir widersagen.
    Und allen seinen Werken?
    Wir widersagen.
    Und allen seinem Prunk?
    Wir widersagen.
    Nun aber hat das zweite Vatikanische Konzil mit dem Teufel paktiert. Der Ökumenismus, jener „Rauch Satans welcher in die Kirche eingedrungen ist“ (Paul VI dixit) beleidigt die unversehrte Braut Jesu Christi, Seine Heilige Kirche, mit dem Dokument „unitatis redintegratio“ in welchem man die „getrennten Kirchen“ als Heilsmittelittel dargestellt. Im Dokument „Nostra Aetate“ bekommen dann die Nichtchristlichen Religionen Offenbarungskarakter. Das alles drückt sich dann praktisch und politisch im Dekret über die Religionsfreiheit „Dignitatis humanae“ aus in welchem das Recht unseres Herrn Jesus Christus, den Mittelpunkt und Hauptbezugspunkt des individuellen soziale und politischen darzustellen geleugnet indem man erklärt daß jeder öffentlich nach Belieben seinen Kult ausführen darf. Der Staat sei somit inkompetent in Sache Religion. Das heißt er kann die zehn Gebote und die Gottheit Christi nicht erkennen. Wenn man bedenkt, daß es Religionen der Gewalt gibt welche das Morden von Christen zum Gebot machen,…. dann kann man nur dieser teuflischen und Menschenfeindlichen Ideologie widersagen! Diese Lehren reißen die Tore der Religionskriege auf! Wir widersagen!
    Somit widersagen wir dem Gott und Menschenfeindlichen zweiten Vatikanischen Konzil und übergeben es den Flammen.
    Möge das unbeflckte Herz Mariä bald triumfieren.
    Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!
    Don Floriano Abrahamowicz

  4. “ Der Mahnruf an S.E. Bischof Bernard Fellay soll dazu dienen, Bischöfe, Priester und Gläubige der Priesterbruderschaft Sankt Pius X an die von unserem Gründer vorgezeichnete Linie zu erinnern. Auch ist es an der Zeit, die von Erzbischof Lefebvre in der aufgezeichneten Osterpredigt von 1986 aufgeworfene FRAGE DES PROBLEMS DER AUTORITÄT IN DER NEUEN KONZILSKIRCHE ernstlich in Angriff zu nehmen. “
    P.Florian Abrahamowicz
    https://www.gloria.tv/video/WusqB6X6H4Rq3JV29WVbQ6rSD
    https://www.gloria.tv/video/WusqB6X6H4Rq3JV29WVbQ6rSD

  5. Aus http://kirchenkrise-snippets.blogspot.co.at/ :
    Katholische apostolische Tradition ist, dass der alttestamentarische Bund mit den Juden vom Gottmenschen Jesus Christus durch den Neuen Bund abgelöst worden ist (s. u.).
    An dieser geoffenbarten Wahrheit kann kein Nostra Aetate und kein UNESCO-Professor, der anti-christliche UN-Dogmen verbreitet, etwas ändern.

    Aus http://kirchenkrise-snippets.blogspot.co.at/2015/09/nostra-aetate-aus-judischer-sicht_29.html :
    „Nostra Aetate“ aus jüdischer Sicht
    Die Juden feiern das Konzilsdokument Nostra Aetate, das bald seinen 50. „Geburtstag“ hat, als ihren historischen Sieg über die katholische Lehre der Apostel und der Kirchenväter, wie hier schon beschrieben.

  6. Der Endsieg ist der der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Daran müssen wir fest glauben. Und er kommt bald.

    @Pierre, besten Dank für den interessanten Hinweis und Erinnerung bezüglich „Verbrennung Zweites Vatikanum“ P. Abrahamovicz und die anderen verlinkten Artikel.

  7. Pierre 25. April 2017 um 01:44: „… der alttestamentarische Bund mit den Juden [ist] vom Gottmenschen Jesus Christus durch den Neuen Bund abgelöst worden.“

    Dem zu widersprechen, ist in der Tat die widerlichste Häresie in Nostra aetate und im ganzen V2, nämlich die Behauptung, daß man Jesus Christus und die Dreifaltigkeit verleugnen kann, ohne verworfen und verflucht zu sein.

    Paul VI., NOSTRA AETATE: „Gewiß ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht darstellen, als wäre dies aus der Heiligen Schrift zu folgern.“

    Das WIDERSPRICHT WÖRTLICH Papst Eugen IV., Konzil von FLORENZ, Bulle Cantate Domino, 1442, ex cathedra:
    „Die hochheilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet, glaubt fest, bekennt und verkündet den einen wahren, allmächtigen, unveränderlichen und ewigen Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, eins im Wesen, dreifaltig in den Personen; der Vater ungezeugt, der Sohn aus dem Vater gezeugt, der Heilige Geist aus dem Vater und dem Sohne hervorgehend. […] Alle also, die Gegenteiliges und Entgegengesetztes denken, verurteilt und verwirft sie und belegt sie mit dem Anathema; und sie zeigt an, daß sie nicht zum Leib Christi, der die Kirche ist, gehören.“ (DH 1330 und 1332)

    Pierre 25. April 2017 um 01:44: „An dieser geoffenbarten Wahrheit kann kein Nostra Aetate und kein UNESCO-Professor, der anti-christliche UN-Dogmen verbreitet, etwas ändern.“

    Wenn Paul VI. Papst gewesen wäre, stünden wir vor einem Dilemma. Denn Paul VI. hat mit Formulierungen, wie sie im I. Vatikanischen Konzil oder im Konzil von Florenz verwendet wurden, und unter Anrufung seiner Apostolischen Autorität Nostra aetate und alle anderen V2-Dokumente feierlich approbiert und unterschrieben. Der Widerspruch zur Lehre wäre somit verbindliches Glaubensgut.

    „Haec omnia et singula quae in hac Declaratione edicta sunt, placuerunt Sacrosancti Concilii Patribus. Et Nos, Apostolica a Christo Nobis tradita potestate, illa, una cum Venerabilibus Patribus, in Spiritu Sancto approbamus, decernimus ac statuimus et quae ita synodaliter statuta sunt ad Dei gloriam promulgari iubemus.
    Romae, apud S. Petrum
    die XXVIII mensis octobris anno MCMLXV.
    Ego PAULUS Catholicae Ecclesiae Episcopus“
    http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_lt.html

    Vitus Huonder, Homilie am Ostersonntag 2017: „Viele Väter trugen sich vielleicht mit dem Gedanken, Nostra Aetate könnte für den Auftrag der Kirche Verständnis wecken und ihrem Wirken den Weg öffnen.“

    Es ist irrelevant, mit welchen Gedanken sich die „Väter“ trugen. Entscheidend ist, daß Nostra Aetate wie alle anderen V2-Dokumente von Paul VI. feierlich bestätigt und unterschrieben wurde und somit glaubensverbindlich wäre.

    So lehrt die V2-Sekte beständig und konsequent weiter, daß der Alte Bund niemals aufgehört habe, Christentum und Judentum eine gemeinsame Religion seien und Gott weiterhin im sogenannten Volk des Alten Bundes wirke.

    Gegenpapst Franz, APOSTOLISCHES SCHREIBEN EVANGELII GAUDIUM Nr. 247 – 249:
    http://w2.vatican.va/content/francesco/de/apost_exhortations/documents/papa-francesco_esortazione-ap_20131124_evangelii-gaudium.html
    „Ein ganz besonderer Blick ist auf das jüdische Volk gerichtet, dessen Bund mit Gott niemals aufgehoben wurde […] Als Christen können wir das Judentum nicht als eine fremde Religion ansehen […] Wir glauben gemeinsam mit ihnen an den einen Gott […] Gott wirkt weiterhin im Volk des Alten Bundes […]“

    Das widerspricht freilich diametral der kirchlichen Lehre.

    EUGEN IV., Konzil von FLORENZ, 1441, ex cathedra:
    http://archive.today/87ZyZ
    „Sie [die hochheilige römische Kirche] glaubt fest, bekennt und lehrt, daß die Gesetzesbräuche des Alten Testamentes bzw. des mosaischen Gesetzes […] aufgehört und die Sakramente des Neuen Testaments angefangen haben. Jeder, der auch noch nach dem Leiden seine Hoffnung auf Gesetzesbräuche setzt und sich ihnen gleichsam als heilsnotwendig unterwirft, so als ob der Glaube an Christus ohne diese nicht retten könnte, hat tödlich gesündigt.“ (DH 1348)

  8. @Ci-devant 25. April 2017 um 15:26

    „Entscheidend ist, daß Nostra Aetate wie alle anderen V2-Dokumente von Paul VI. feierlich bestätigt und unterschrieben wurde und somit glaubensverbindlich wäre.“

    RICHTIG. Das ist genau das Problem mit dem HEILIGEN Lehramt. Alles FALSCHE (offiziell promulgiert!!!) wäre VERBINDLICH zu glauben. Das kann es doch NIE geben!!!!?

    Das andere: Wie kann aber die Kirche in ein solches Absurdum geführt werden dass man „noch“ immer annehmen kann/darf dass das die HL.(!!!)(bessr „Hl.“) Kath.Kirche ist? Aoch @POS hatte ich die Frage gestellt und wurde nicht beantwortet.
    @dspecht hat löblicherweise versucht dies zu begründen (obwohl, wie ich zugeben muss, es trotz allem ein FLASCHES/Irriges ORDENTLICHES Lehramt nicht geben kann!).

    Zu meinem Bedauern muss ich eingestehen dass ich selbst nicht immer weiss was richtig und falsch ist und wie nun die ganze Sache vor Gott liegt. So bin auch ich hin und hergerissen. Gebe ich zu.

  9. Pierre 25. April 2017 um 15:46: „dspecht hat löblicherweise versucht dies zu begründen“

    DSpecht hat in seinem hier veröffentlichen Aufsatz „Partielle Widerlegung bzw. Korrektur der herkömmlichen Sedisvakanzthese aufgrund der Berücksichtigung von Ecclesia supplet“, auf den Sie sich vermutlich beziehen, nicht berücksichtigt, daß die Kirche primatiale Jurisdiktion nicht supplieren kann, weil die päpstliche Gewalt von Gott direkt kommt, daher nicht von der Kirche auf den Papst übertragen wird, sondern genau umgekehrt.

    Die Behauptung, „der Primat sei nicht unmittelbar und direkt dem heiligen Petrus selbst, sondern der Kirche übertragen und erst durch die Kirche an Petrus als ihren Diener weitergegeben worden„, ist von Papst Pius IX., Dogmatische Konstitution Pastor aeternus Nr. 4, Vatikanisches Konzil, 18. Juli 1870, verurteilt.

    Das bedeutet, daß das Konzept von ecclesia supplet in Bezug auf päpstliche Gewalt nicht greift, da ecclesia in diesem Fall NON supplet.

    Pierre 25. April 2017 um 15:46: „So bin auch ich hin und hergerissen.“

    Das brauchen Sie nicht. Ein Papst kann von niemandem gerichtet werden, aber wir können und müssen feststellen, daß die Novus-Ordo-„Päpste“ Häretiker und Apostaten sind.

    Papst Paul IV., Bulle Cum Ex Apostolatus Officio, 15. Februar 1559: „In Anbetracht dieser so schwierigen und gefahrvollen Angelegenheit hat der Römische Pontifex, der Gottes und unseres Herrn Jesus Christus Stellvertreter auf Erden ist, über die Völker und Reiche unbeschränkte Vollmacht und entscheidet richterlich über alle, ohne selber in dieser Welt richterlichem Urteil zu unterliegen; jedoch darf ihm widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird.

    Hl. Robert Bellarmin, De Romano Pontifice, II, 30: „Wahr ist demnach die fünfte Ansicht, daß ein offensichtlich häretischer Papst von selbst aufhört, Papst und Oberhaupt zu sein, wie er auch von selbst aufhört, Christ und Mitglied der Kirche zu sein; deshalb kann ihn die Kirche richten und strafen. Das ist die Ansicht aller alten Väter.

    Aber im Grunde müssen wir nicht einmal so weit gehen, da die V2-Papstanwärter bereits vor ihrer Wahl Häretiker gewesen waren, womit bereits deren Papstwahl ungültig war und sie niemals Päpste waren.

    https://gloria.tv/?media=531950
    Papst Paul IV., Bulle Cum ex Apostolatus Officio, 15. Februar 1559:
    Wir fügen hinzu, daß ein Bischof, auch wenn er an Stelle eines Erzbischofs oder Patriarchen oder Primas fungiert, oder ein Kardinal der vorgenannten Römischen Kirche, auch wie vorbemerkt ein Legat oder auch ein Römischer Pontifex vor seiner Erhebung zum Kardinal oder seiner Wahl zum Römischen Pontifex vom katholischen Glauben abgewichen, in eine Häresie gefallen oder ins Schisma geraten ist oder derlei hervorgerufen und verursacht hat, so ist seine Erhebung oder Wahl, auch wenn sie in Eintracht und mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist, null und nichtig und wertlos.

    Wir verurteilen somit keine Päpste, was unmöglich wäre, sondern stellen schlicht und einfach fest, daß die Novus-Ordo-„Päpste“ niemals Päpste waren.

  10. @Ci-devant 25. April 2017 um 16:58

    Dass es Haeretiker (inkl. Päpsten) gibt ist eine Sache.

    Die andere Sache ist aber wichtiger: Ein haeretisches Lehramt seit V2 ?!?

    Wie will man das mit einen generellen grossangelegten Irrtum [ das auch, so wie ich das verstehe, durch @dspecht suppliert(!!) werden kann? ] erklären?!? Wo blieb der Hl.Geist?! Wo die Zusicherung des Hl.Geistes?!

    Sehen wir uns einmal die Abstimmungsergebnisse Nostra aetate u.a. Konzilsdokumente an:
    http://liborius-wagner-kreis.tumblr.com/2vat_abstimmungsergebnisse

    Für mich ergibt sich hier eine spezielle Frage: Sind/waren jene Konzils-Bischöfe die GEGEN spezielle haeretische Konzilsdokumente gestimmt haben AUCH (!?) implizite Haeretiker, die sich genauso aus der Kirche ausgeschlossen haben/hatten weil sie insges. das PROMULGIERTE haeretische Lehramt akzeptierten oder kann ggf. auch ein Irrtum einzelner Bischöfe vorliegen und jene sind dadurch NICHT ipso facto exkommuniziert worden? Damit ergibt sich nächst folgende Frage: Ist dann die V2- Sekte (ev.) doch noch die Hl.Röm.Kath.Kirche weil eben schon damals gewisse Bischöfe nicht den haeretischen Kurs einschlagen wollten (bona fide) und somit für das irrige Lehramt der Hl.Kath.Kirche nichts dafür können und die Kirche mit ihren Ämterfunktionen und hierarchischem Aufbau weiter als solche sichtbar besteht/bestehen muss?

    Oder waren damit auch schon jene Konzilsbischöfe die dagegengestimmt hatten implizite Sektenmitglieder nach der Promulgation spezieller irriger, sprich haeretischer Konzilsdokumente? Kann ich mir nicht vorstellen s. Ottaviani etc.

    Wie ist das alles erklärbar?

  11. @Pierre, @Ci-devant, @Alexius, et al.

    SALUS EX JUDAEIS

    O ja, das Heil kommt von den Juden.
    Das heißt: Es kam. Es ist gekommen.
    So wie’s im Alten Bund die Frommen
    ersehnten und zu Gaste luden,
    so stieg’s herab in jenem Jahr,
    als alle Zeit erfüllet war.

    Fürwahr, das Heil kam von den Juden.
    Es kam so, wie es sollte kommen –
    wir haben’s aus der Schrift vernommen –
    vom auserwählten Volk der Juden,
    um aus der Jungfrau, keusch und rein,
    hervorzugehn als Kindlein klein,
    in dem die Gottheit wunderbar
    mit wahrer Menschheit einig war.
    Der Gottmensch hochgebenedeit,
    als Jude trat er in die Zeit.
    Ein großes, übergroßes Heil
    ward Juden selber so zuteil.

    Es kam so, wie es sollte kommen …
    Denn da sie es nicht angenommen,
    das Heil aus ihnen selbst, den Juden,
    verweis ich füglich auf den Duden.
    Wie kommt es Toren in den Sinn
    zu glauben, dass es weiterhin
    von jenen komme? Ach, wie dumm:
    ein Präsens für’s Präteritum!

    Denn da sie schändlich sich verrannten,
    ihr und der Heiden Heil verkannten,
    so sollt‘ es ihnen, wie’s geschehn,
    für alle Zeit verlorengehn, –
    sofern sie weiter sich verrennen
    und ihre Stunde nicht erkennen,
    nicht jene noch die letzte Frist,
    die Gnade ihnen treu bemisst.
    Solang sie dieser sich verschließen,
    kann, wie das Heil von ihnen kam,
    von ihnen seinen Ausgang nahm,
    das Heil der Welt, der Heiland, ER,
    jetzt Unheil nur von ihnen her
    auf alle Völker sich ergießen.

    Nicodemus Anonymus

  12. POSchenker 26. April 2017 um 08:02

    Danke. Wir sollten trotz der Ernsthaftigkeit der Lage den Humor nicht verlieren.

  13. An der Ernsthaftigkeit der Lage hat sich im Grunde ( Oberflächlichkeiten wie die Aufhebung der Exkommunikation der FSSPX etc. bedeuten hier nichts wenn dadurch des Gesamtkonzept des Glaubens gefährdet wird ) nichts geändert, eher verschlechtert.

    An Bedeutung hat nicht verloren: http://www.medrum.de/files/Zeitbomben_des%20Konzils.pdf WICHTIG! Unbedingt lesen !!!!

    Mit V2 hat sich der Glaube geändert. Niemand (ausser natürlich den wahrhaft Gläubigen ) will mehr zurück hinter V2. Diejenigen die das sagen WISSEN auch WARUM. Warum wohl, Hr.POS?

    Das sollte doch/dennoch einem zu denken geben. Und die heutige Praxis des Glaubens der V2- Kirche beweist dies einmal mehr. Der Modernismus lässt grüssen. Alta Vendita lässt grüssen.

  14. POS, meinten Sie wirklich dass wir Christen umgekehrt die „jüngeren Brüder des Glaubens“ für die Juden sind? Mitnichten!!!

    Wer das glaubt wird wirklich zum Narren gehalten.

    Die jüdische Religion hat und will auch nichts mit Jesus Christus dem Erlöser zu tun haben. (Eigentlich logisch.) Wie wollte man sich dann einbilden gegenseitig Bruder (und Schwester) des Glaubens zu sein?!? Kein wahrhaft gläubiger Jude würde uns Christen AUCH (gegenseitig) als Bruder des Glaubens bezeichnen.

    UND dass wir Menschengeschlecht NUR von dem einen Gott, der Dreifaltigkeit sind würden die Juden wohl kaum zustimmen. Die Dreifaltigkeit ist aber der selbe Gott der heutigen Juden? Wohl kaum. Also ist hier BRUDER IM GLAUBEN für beide Seiten (sowohl seitens der Juden als auch der Christen) wohl unangebracht.

    Selbstverständlich sind wir als Menschengeschlecht Brüder (und Schwerstern), wenn das das so verstehen will.
    Aber das eine ( Brüder und Schwestern ) hat mit dem anderen ( BRÜDER DES GLAUBENS ) nichts zu tun.

  15. 1.Johannes 2
    …22Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, wer den Vater und den Sohn leugnet. 23Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.

  16. Und dennoch stört niemand aus der Piusbruderschaft, dass Bischof Bernard Fellay bereits 2009 ausrief, die Juden seien unsere ‘Älteren Brüder’, denn ‘wir haben eines gemeinsam: ‚Den Alten Bund.’

    Haben wir mit dem Juden gemeinsam „den Alten Bund“? Nein! Denn mit dem Kreuzestod Christi ist der Vorhang des Tempels zerrissen, der Alte Bund wurde damit beendet.
    Das Konzil von Florenz (1438- 1445): „Sie [die Katholische Kirche] glaubt, bekennt und lehrt, dass die gesetzlichen Regelungen des Alten Testamentes, das heißt das mosaische Gesetz … mit der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus aufhörten zu bestehen, und dass die Sakramente des Neuen Testamentes begannen..“
    Der heilige Thomas von Aquin sagt in seiner Summa (Ia IIae, q. 103, Artikel 3 und 4), es sei eine Todsünde, die Beschneidung als Symbol der Hoffnung auf einen zukünftigen Erlöser anzusehen.

    Haben wir etwas ‘gemeinsam’ mit ihnen? Den Alten Bund? Nein! Der Alte Bund wurde aufgehoben. Christus selbst beendete ihn. Er wurde abgelöst vom Neuen Bund, dem neuen Bund zwischen Gott und den Menschen. Er wird getragen durch die Katholische Kirche und ist geschlossen durch das heiligste Blut Christi: „Das ist der Kelch Meines Blutes, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES…“

    So können sie nicht unsere „älteren Brüder“ sein, denn wir haben nicht denselben Vater, bestehend aus der Dreiheit der Personen. Denn sie anerkennen Christus als menschgewordenen Gottessohn nicht.
    Außerhalb des Glaubens an Jesus Christus gibt es keine geistige Bruderschaft. So können sie auch nicht unsere älteren Brüder sein.

    Bischof Fellays Aussage steht in Einklang mit Ratzinger, der »Nostra aetate« ebenso verteidigte wie das gesamte Konzil und unter dessen modernistischen Einfluss Bischof Fellay durch die Annäherung an Rom geraten ist und so sieht man, wie er nach und nach – immer mehr – die neue Lehre der neuen Konzilssekte annimmt.
    Dasselbe ereignete sich mit Pater Schmidberger, der noch 2008 an die deutschen Bischöfe schrieb: „Mit dem Kreuzestod Christi ist der Vorhang des Tempels zerrissen, der Alte Bund abgeschafft“ und er weist darauf hin, daß dadurch eben die Juden unserer Tage nicht unsere älteren Brüder im Glauben sein können.
    Und wir sehen, wie sehr die Gläubigen betrogen werden, wenn ihnen versichert wird „Wir bleiben wie wir sind“, denn inzwischen hat auch P. Schmidberger seine Meinung diesbezüglich völlig geändert.

    Wir aber bitten flehentlich am Karfreitag für die Bekehrung der Juden, daß der HERR den Schleier von ihren Herzen wegnehme auf dass auch sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen.
    Wir können es nicht ernst genug sehen, dass Fellay sich von Modernisten und Häretikern im Rom beeinflussen läßt und Ratzinger sogar „außerordentlich dankbar sei für seine Vorleistungen“, zeige es doch, „dass er unsere Anliegen versteht und es ehrlich mit uns meint“.

    „Ehrlich mit uns meint“ – „unsere Anliegen versteht“ – welche Verblendung.

  17. @Alexius 26. April 2017 um 20:17

    „Das ist der Kelch Meines Blutes, DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES…“

    RICHTIG!
    @POS, Sie sehen das ja hoffentlich auch so?

    “ Wir können es nicht ernst genug sehen, dass Fellay sich von Modernisten und Häretikern im Rom beeinflussen läßt und Ratzinger sogar „außerordentlich dankbar sei für seine Vorleistungen“ “

    Gott sei`s geklagt!

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