„Die Kirche vertraut nicht auf Brüche“

Als Benedikt XVI. auf die sanfte Gewalt der Wahrheit setzte –
Beobachtungen zu der vom emeritierten Papst angestoßenen
Reform der Liturgiereform.

Von Martin Mosebach

Beim folgenden Text handelt es sich um die gekürzte Fassung der Rede, die Martin Mosebach zum Abschluss der Internationalen Liturgischen Tagung vergangene Woche gehalten hat.

Der Wortlaut ist abrufbar unter www.liturgische-tagung.org

 

Wir alle haben noch im Ohr, wie Bischöfe und Theologieprofessoren, Pfarrer und katholische Verbandsfunktionäre mit sieggewissem Ton verkündeten, mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei ein neues Pfingsten über die Kirche gekommen, was keines der berühmten für die Entwicklung des Glaubens prägend gewordenen historischen Konzilien jemals von sich behauptet hatte. „Ein neues Pfingsten“, das hieß nichts weniger als eine neue Erleuchtung, womöglich eine solche, die über die bereits vor zweitausend Jahren empfangene hinausführen würde – warum nicht gleich zum Dritten Testament aus der „Erziehung des Menschengeschlechtes“ des Gotthold Ephraim Lessing. Das Zweite Vaticanum bedeute einen Bruch mit der bis dahin geltenden Tradition, und dieser Bruch sei heilsam. Wer zuhörte, durfte glauben, die katholische Religion habe eigentlich erst nach dem Zweiten Vaticanum zu sich gefunden, alle Generationen davor, denen wir, wie wir hier sitzen, unseren Glauben verdanken, hätten sich gleichsam in einem Vorhof der Unreife aufgehalten.

Es sei gerechterweise der Tatsache gedacht, daß die Päpste dem zu entgegnen versuchten – mit schwacher Stimme und vor allem ohne den Willen, als Regenten der Kirche in diese Fehlentwicklung mit ordnender Hand einzugreifen. Sehr wenige einzelne Haeresiarchen, die mit selbstgewisser Dreistigkeit ihre Maßregelung geradezu erzwangen, wurden getadelt – aber die große Masse der Neu-Pfingstler durfte ungehemmt, in einem weit ausgebreiteten Netzwerk geschützt, einen Rieseneinfluß auf die kirchliche Gegenwart entfalten, so daß die Behauptung, mit dem II. Vaticanum habe die Kirche mit ihrer Vergangenheit gebrochen, für Außenstehende jedenfalls immer wahrscheinlicher wurde – wer daran gewohnt war, seinen Augen und Ohren zu trauen, der vermochte sich nicht länger einzureden, daß dies noch immer die sich in allem Wandel der Zeiten über die Jahrtausende treu gebliebene Kirche sei. Höhnisch reimte der deutsche katholische Staatsrechtler Carl Schmitt beim Anblick der nachkonziliären Kirche: „Alles fließt, lehrt Heraklit./Der Felsen Petri, der fließt mit.“

„Nach dem ,neuen Pfingsten‘ begann ein Auszug aus der Kirche, aus den Klöstern“

Ein Bildersturm wie in den schlimmsten Zeiten der Reformation ging über die Kirchen hinweg; in den Seminarien wurde „Entmythologisierung des Christentums“ a la Bultmann getrieben; die Liturgie wurde säkularisiert und protestantisiert, das Ende des Priesterzölibats als unmittelbar bevorstehend gefeiert, der Religionsunterricht wurde selbst im in dieser Hinsicht hochbegünstigten Deutschland weitgehend preisgegeben; die Priester legten ihr geistliches Habit ab, die Sakralsprache, eben noch von der Liturgiekonstitution des Konzils feierlich bestätigt, wurde aufgegeben. Dies alles geschah, um die Kirche, so hieß es, für die Zukunft zu rüsten; die Gläubigen seien anders nicht mehr in der Kirche zu halten. Man argumentierte in der Hierarchie wie Kaufhausbesitzer, die nicht auf ihrer Ware sitzenbleiben wollen und sie zu Schleuderpreisen unters Volk werfen.

Leider paßt der Vergleich nicht ganz, denn das Volk interessierte sich nicht für die verbilligte Ware – nach dem „neuen Pfingsten“ begann ein Auszug aus der Kirche, aus den Klöstern, aus den Priesterseminaren, die Kirche verlor, während sie ihre Revolution ungehemmt vorantrieb, unablässig an Bindungsfähigkeit und Anziehungskraft – sie glich, während sie sich im Abwerfen der Überlieferung selbst zu überbieten trachtete, jenem ratlosen Schneider, der sich kopfschüttelnd eine verschnittene Hose ansieht und dabei murmelt: „Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz!“ Es wird behauptet, der Auszug der Gläubigen hätte sich auch ohne die Revolution ereignet – akzeptieren wir diese konditionale Behauptung einmal: Aber wenn das wirklich so gekommen wäre, dann wäre die gewaltsame Umwälzung ja gar nicht nötig gewesen – im Gegenteil, die in der Kirche verbliebene Schar hätte weiterhin unter dem „Zeichen, dem widersprochen wird“ in Treue ausharren können. Es gibt kein einziges Argument zugunsten der nachkonziliaren Umwälzung, ich habe bisher keines kennengelernt.

Papst Benedikt konnte und durfte nicht so denken, wenn er sich auch in einsamen Stunden dem Ansturm solcher Überlegungen nur schwer zu erwehren vermocht haben mag. Er wollte das Bild der Kirche als eines im Schutz des Heiligen Geistes harmonisch wachsenden Organismus keinesfalls aufgeben. Es war ihm in seinem historischen Bewußtsein auch klar, daß die Geschichte sich niemals zurückdrehen läßt – daß es unmöglich und auch vermessen ist, etwas Geschehenes ungeschehen zu machen, weil auch der sündenvergebende Gott ja die Sünde des Menschen nicht ungeschehen macht, sondern sie im besten Fall sogar zur „felix culpa“ werden läßt. Aus dieser Sicht konnte er nicht akzeptieren, was die Progressisten und die Traditionalisten gleichermaßen und mit den besten Gründen vortrugen: daß es in der nachkonziliaren Aera tatsächlich zu einem entscheidenden Bruch mit der Tradition gekommen sei – daß die Kirche vor dem Konzil und die Kirche nach dem Konzil nicht mehr dieselbe Institution sei. Es hätte dies bedeutet, daß die Kirche nicht mehr unter der Leitung des Heiligen Geistes stehe – daß sie mithin aufgehört hätte, Kirche zu sein. Man darf sich den Theologen Joseph Ratzinger freilich nicht in einem naiven Formelglauben befangen vorstellen. Die Verwerfungen der Kirchengeschichte waren ihm wohlvertraut. Daß es auch in der Vergangenheit schlechte Päpste, mißleitete Theologen, fragwürdige Verhältnisse in der Kirche gegeben hatte, war ihm niemals verborgen. Aber er fühlte sich bei Betrachtung der Kirchengeschichte von dem unbestreitbaren Eindruck getragen, daß die Kirche in beständiger Entwicklung immer wieder ihre Krisen überwand, indem es ihr gelang, Fehlentwicklungen nicht einfach abzuschneiden, sondern sie in den darauf folgenden Generationen womöglich sogar fruchtbar zu machen.

Als vordringlich schien es ihm deshalb, die Vorstellung zu bekämpfen, es habe diesen Bruch – für den doch alle Anzeichen sprachen – wirklich gegeben. Seine Bemühung galt dem Versuch, die Behauptung eines solchen Bruchs aus den Köpfen zu entfernen. Es haftete diesem Versuch etwas Dezisionistisches an – ein Sich-über-die-Fakten-Hinwegsetzen – und es möge bitte nicht als Ironie verstanden werden, wenn ich in diesem Zusammenhang den großen absurden Lyriker Christian Morgenstern zitiere mit seiner berühmten Zeile „…nicht sein kann, was nicht sein darf!“ Die Kirche darf sich niemals in einen Widerspruch zu sich selbst, zur Tradition, zur Offenbarung, zur Lehre der Väter und der Gesamtheit der Konzilien begeben – und deshalb tut sie es auch nicht, und wenn es so scheint, als tue sie es dennoch, so ist dies ein falscher Schein – eine in die Tiefe gehende Hermeneutik wird schließlich stets erweisen, daß der Widerspruch keiner war. Ein unerschöpfliches Vertrauen in das Wirken des Heiligen Geistes liegt in einer solchen Haltung, ein zynischer Außenstehender könnte auch von einer „heiligen Schlauheit“ sprechen; jedenfalls ist dieser Standpunkt aus beiden Blickwinkeln, dem des Gottvertrauens und dem des Macchiavellismus, gleichermaßen zu rechtfertigen. Denn der Blick auf die Kirchengeschichte zeigt, daß der Fortbestand der Kirche stets mit dem festen Glauben oder doch jedenfalls der unerschrocken behaupteten Fiktion verbunden war, in jeder Phase vom Heiligen Geist geleitet zu sein. Das, was Papst Benedikt „die Hermeneutik des Bruchs“ nannte, war für ihn – gleich, ob sie von der traditionstreuen oder von der progressistischen Seite in Anspruch genommen wurde – ein Angriff auf das Wesen der Kirche, deren Natur in der bruchlosen Kontinuität bestehe. Deshalb führte er den Begriff einer „Hermeneutik der Kontinuität“ im Munde, und das war weniger ein theologisches Programm und kaum die Grundlage von konkreten Entscheidungen, als das Werben um eine Geisteshaltung, aus der allein eine Gesundung der Kirche erwachsen würde: Wenn erst einmal alle verstanden hätten, daß die Kirche nicht auf Brüche und Revolutionen vertraut und vertrauen darf, dann würden die Hierarchen und Theologen gleichsam von selbst zu einer harmonischen Fortentwicklung der Tradition zurückfinden. Es sprach aus diesem Denken eine geradezu fernöstliche Weisheit, ein grundsätzliches Mißtrauen gegen alles Machertum und die Überzeugung, daß eine geistige Krise nicht vom Schreibtisch aus mit Dekreten zu beendigen sei. „Les choses se font en ne les faisant pas“ – das sagte kein Chinese, sondern ein europäisches Genie der Diplomatie, der französische Außenminister Talleyrand, der immerhin katholischer Bischof war – „Die Dinge erledigen sich, indem man nichts tut.“ – Das ist eine Alltagserfahrung, jeder mag sie schon einmal gemacht haben, aber es ist zugleich eine tiefe Einsicht in den Verlauf der Geschichte, deren große Entwicklungen von menschlichen Plänen unbeeinflußbar bleiben, so erregt die politischen Protagonisten im Vordergrund der Gegenwart auch herumfuchteln mögen.

Das war es ja, was schon der Kardinal und Glaubenspräfekt an der Meßreform Papst Paul VI. kritisiert hatte: Daß hier das organische Wachstum, die von der unmerklichen Hand der Zeit gestaltete Entwicklung der Liturgie durch einen bürokratischen Akt, einen „dictatus papae“, unterbrochen worden war. Es erschien ihm nicht nur aussichtslos, sondern geradezu verboten, die Wunde, die dieser Verstoß gegen die Tradition geschlagen hatte, durch ein erneutes Diktat zu heilen zu versuchen. Ein allmählicher Wandel des Denkens, hervorgerufen durch den Anblick des Vorbilds, das er der Welt gab, würde eine Stimmung schaffen, in der sich die Rückkehr zur Tradition wie von selbst ergab. Er vertraute auf die Macht der Bilder, die sich bei seinen öffentlichen Auftritten ergaben, etwa wenn er bei seinen Liturgien den römischen Kanon verwendete oder die Kommunion den knieenden Gläubigen in den Mund spendete. Die Wahrheit allein durch die „sanfte Gewalt“ der Wahrheit selbst wirken zu lassen, wie es in der Konzilskonstitution zur Religionsfreiheit heißt, diese Maxime entsprach sowohl seinem Temperament wie auch seiner Überzeugung.

Einen charakteristischen Ausdruck seiner Herangehensweise fand seine Sorge um die Überwindung der vielfältigen Fehlentwicklungen in der Liturgie, die das eucharistische Mysterium verdunkelten. Er hoffte, diese Mißstände durch eine „Reform der Reform“ beseitigen zu können. „Reform“, das war doch ein Begriff, der in den Ohren der Zeitgenossen wohlklingen mußte. „Reform“ war doch etwas, dessen Rechtfertigung sich von selbst verstand. Alles forderte doch unablässig ökonomische, politische und soziale Reformen. War da eine „Reform der Reform“ nicht geradezu eine Steigerung dieses positiven Wortes, Ausdruck auch der Maxime „ecclesia semper reformanda“ und als Bewertung und Überprüfung der Experimentalphase, die die Liturgie nach ihrer Neufassung durch Papst Paul durchlaufen hatte, auch notwendig?

Die Progressisten ließen sich über die Harmlosigkeit dieses „Reform“-Anliegens nicht täuschen. Schon die ersten äußerst behutsamen Schritte des Kardinals, erst recht des Papstes, wurden in ihrer Gefährlichkeit für die drei großen, wenngleich von Rom immer bestrittenen Ziele der Meß-Revolution erkannt: was er erreichen wollte, würde der Entsakralisierung, der Protestantisierung und der anthropozentrischen Demokratisierung des Ritus im Wege stehen. Mit welchen Kämpfen waren allein die Beseitigung der vielen Fehler in den landessprachlichen Übersetzungen der Meßbücher verbunden! Die philologisch eindeutige Verfälschung der Einsetzungsworte, der sattsam bekannte Streit um das „pro multis“ der Wandlung, das nun einmal beim besten und beim schlechtesten Willen nicht „pro omnibus“ heißt, ist in Deutschland bis heute nicht entschieden, obwohl sich die englischsprachige und die romanische Welt mehr oder weniger zähneknirschend gebeugt haben – die Allerlösungstheologie, eines der liebsten Kinder der nachkonziliaren Zeit, war in Gefahr.

Daß mindestens ein Drittel des Matthäus-Evangeliums etwa aus derart schreckenerregenden Ankündigungen der ewigen Verdammnis besteht, daß man nach der Lektüre nicht mehr schlafen kann, war den Propagandisten der „neuen Barmherzigkeit“ gleichgültig, obwohl sie ihren Kampf gegen die Tradition doch gerade damit rechtfertigten, durch historischen Wust und Verkrustung zu den Quellen des „authentischen“ Jesus zurückkehren zu wollen. Ähnlich ging es einem zentralen Anliegen Benedikts, daß die eigentliche Meßreform Papst Pauls VI. eigentlich gar nicht berührte. Die enthielt ja bekanntlich keine Änderung der Zelebrationsrichtung. Der von Papst Benedikt bewunderte Liturgiewissenschaftler Klaus Gamber hatte den wissenschaftlichen Nachweis geführt, daß die Annahme nicht haltbar sei, die Priester hätten das eucharistische Opfer zu irgendeinem Zeitpunkt der Kirchengeschichte zum Volk gewendet dargebracht und nicht gemeinsam mit dem Volk nach Osten zum wiederkehrenden Herrn hin ausgerichtet. Schon als Kardinal hatte Papst Benedikt immer wieder darauf hingewiesen, wie sehr die Messe durch die falsche Zelebrationsrichtung entstellt und in ihrer Bedeutung verunklart werde – er sprach davon, daß die zum Volk hin zelebrierte Messe den Eindruck vermittle, daß die Gemeinde nicht auf Gott ausgerichtet sei, sondern sich selbst feiere. Diese richtige Einsicht gelangte freilich weder in ein kirchenrechtlich verbindliches Dokument der Glaubenskongregation noch in die Gesetzgebung des Papstes.

„Am Gebrauch der Volkssprache gedachte Papst Benedikt jedenfalls nicht zu rütteln“

Auch hier sollte die Wahrheit sich wieder durch die „sanfte Gewalt“ der Wahrheit selbst durchsetzen – so eben sah die Herrschaft des „Panzerkardinals“ aus, von „Gottes Rottweiler“ und was sonst noch an Komplimenten für Papst Benedikt durch die veröffentlichte Meinung ersonnen wurde. Die Folge dieser Wirkung der „sanften Gewalt“ liegt heute offen zutage. Der im Geist Benedikts lehrende und handelnde Präfekt der Ritenkongregation, Kardinal Sarah, diese große Hoffnung in der gegenwärtigen Kurie, hat nichts in Händen, um den von Benedikt ererbten Auftrag, den er treu ausführen wollte, Wirklichkeit werden zu lassen. Die „Reform der Reform“, die immer nur eine programmatische Formel war, ist nun sogar als Formel verboten.

Lohnt es da noch zu fragen, wie die „Reform der Reform“ realistischerweise hätte aussehen können? Am Gebrauch der Volkssprache gedachte Papst Benedikt jedenfalls nicht zu rütteln, dies hielt er für unumkehrbar, wenngleich er eine Ausweitung gelegentlicher lateinischer Messen wahrscheinlich begrüßt hätte. Die Korrektur der falschen Zelebrationsrichtung hätte ihm am Herzen gelegen, desgleichen der im Meßbuch Pauls VI. ebenfalls nicht abgeschaffte Empfang der Kommunion in den Mund. Den Gebrauch des römischen Kanons hätte er favorisiert, der gleichfalls jetzt schon nicht verboten ist. Wenn er auch daran gedacht hätte, die alten hochwichtigen Offertoriumsgebete wieder ins neue Meßbuch aufzunehmen, dann könnte man sagen, seine Reform der Reform sei nichts anderes als die Rückkehr zu dem nachkonziliaren Meßordo von 1965, das im Auftrag von Papst Paul VI. vor seiner einschneidenden Meßreform selbst veröffentlicht wurde, und zu dem der damalige Kardinalstaatssekretär Cigognani in seinem Vorwort zum dazugehörigen Schott-Meßbuch von 1966 ausdrücklich schrieb: „Eigenart und Kernpunkt dieser Neubearbeitung ist der vollzogene Anschluß an die Liturgiekonstitution des Konzils.“

Es gehört zu den großen Rätseln der neueren Kirchengeschichte, was Papst Paul dazu trieb, über diesen von ihm promulgierten Meßordo hinwegzugehen und ein neues Missale kurz danach herauszugeben, das dem Konzilsauftrag eben nicht mehr entsprach. Eines ist gewiß: Wäre es bei dieser ersten Bearbeitung geblieben, die manches letztlich sinnlose Opfer brachte, im ganzen aber den Ritus unangetastet ließ, es hätte den Aufstand des großen Erzbischofs Lefebvre nie gegeben. Aber auch etwas anderes stimmt: Nichts hindert auch heute schon einen Priester daran, diese wichtigsten Elemente, die von einer „Reform der Reform“ zu erwarten gewesen wären, in seine Zelebration einzubeziehen: Ad orientem-Zelebration, Mundkommunion, römischer Kanon, gelegentliches Latein – nach den Büchern der Kirche ist das alles auch heute möglich, wenngleich es beträchtlicher Zivilcourage und Autorität bedarf, ohne Stütze aus Rom in der einzelnen Gemeinde zu dieser Form zurückzufinden.

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