Gebetsmeinung März: Hilfe für die verfolgten Christen

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Franziskus am Aschermittwoch in der Kirche Santa Sabina

Der Papst ruft zum Gebet für verfolgte Christen auf – die Gebetsmeinung des Heiligen Vaters für den Monat März veröffentlichte der Vatikan an diesem Donnerstag. Eingeschlossen darin sind Katholiken, Orthodoxe und Protestanten.„Wie viele Menschen werden aufgrund ihres Glaubens verfolgt! Sie werden gezwungen, ihr Zuhause, ihre Kirchen, ihr Land und alles, was ihnen teuer und lieb ist, zu verlassen. Sie werden verfolgt und hingerichtet, weil sie Christen sind. Ihre Verfolger machen keinen Unterschied, welcher Konfession sie angehören. Ich möchte Ihnen eine Frage stellen: Wie viele von Ihnen beten für die verfolgten Christen? Lassen Sie sich dazu ermutigen, es mit mir zu tun: Damit unsere Brüder und Schwestern die Hilfe aller Kirchen und Gemeinschaften erfahren, durch Gebet und materielle Hilfe!“

(rv 02.03.2017)

14 Kommentare zu “Gebetsmeinung März: Hilfe für die verfolgten Christen

  1. Ein Mensch sollte eine Gottesvorstellung nicht vorgegeben bekommen, sondern entsprechend seinen eigenen Wünschen (und Erkenntnissen) entwickeln. Ein Beispiel einer Gottesvorstellung ist: Die Natur ist Gott, wobei es einen Bereich in der Natur gibt, der dem Menschen (oder dem Ich-Bewusstsein des Menschen) ewig verborgen sind. Gott ist kein Schöpfer. Gott ist nicht auf die Weise allmächtig, dass er z. B. einen unbelehrbaren Raucher retten kann. Christus ist nicht der Sohn Gottes. Der Mensch (oder das Ich-Bewusstsein des Menschen) kann mystische Erfahrungen (und Wunderheilungen) nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Wenn einmal keine mystischen Erfahrungen mehr gemacht werden, so bedeutet dies nicht, dass mystische Erfahrungen grundsätzlich nicht möglich sind. Sondern in diesem Fall werden die Menschen die Möglichkeit von mystischen Erfahrungen zunichtegemacht haben.
    Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, immer mehr für den Naturschutz zu tun usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Traumsteuerung (einschließlich Heilen wie Jesus), Traumdeutung, Zeitdehnung usw. gehören zur ersten Stufe. Dann kommt die zweite Stufe (Tiefschlaf-Yoga usw.), die dritte Stufe usw. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Luzides Träumen kann gefährlich sein. Man kann ohne luzides Träumen durch Traumsteuerung zu mystischen Erfahrungen gelangen.
    Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Es bedeutet auch eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Zudem müssen die Gefahren der Technologie immer weiter verringert werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Hilfreich sind auf der ersten Stufe Öko-Fortbewegungsmittel (klein, leicht, billig, langlebig usw.), Linsermethode gegen Krampfadern, Flexitarismus (höchstens 300 g Fleisch pro Woche) usw. Man sollte ggf. umziehen in eine Region mit weniger Kälte. Es ist sinnvoll, die berufliche Arbeitszeit auf 1/3 zu reduzieren und nicht-berufliche Beschäftigung (in Arbeitsgruppen, Selbststudium usw.) zu fördern. Dann kommt die zweite Stufe (Verlangsamung des techn. Fortschritts, Wohncontainer mit Wandstärke 3 cm, Vegetarismus usw.), die dritte Stufe usw.

  2. @Theosoph343 2. März 2017 um 13:47

    Frage nur so nebenbei: Haben Sie sich vielleicht auf der falschen Plattform verirrt?

    Weil Sie schreiben: “ Gott ist kein Schöpfer. “ u.
    “ Christus ist nicht der Sohn Gottes. “

    Ein Katholik werden Sie wohl keiner sein.

  3. @ Pierre
    Ich verstehe mich als Freier Katholik.
    Die wahre Lehre von Jesus wurde meiner Meinung nach verfälscht oder falsch verstanden.

  4. @Theosoph343 4. März 2017 um 11:32

    Nun, aber wie stehen Sie aber zur Verbindlichkeit von Dogmen?
    Sind Dogmen selbst nur Menschenwerk?
    Darf es Dogmen überhaupt geben?

  5. Theosoph343 ist kein Katholik und kein Christ. Freie Katholiken, die glauben können, was sie gerade wollen, gibt es nicht. Theosoph343 mag auf dem Papier ein „Katholik“ sein, mehr aber auch nicht.

  6. Ich bin übrigens nicht Mitglied in der Kirche. Ich beziehe mich auf M. Porete, C. G. Jung und Jakob Böhme. Darüber können Sie im Wikipedia-Lexikon Infos bekommen.

  7. @Theosoph343 6. März 2017 um 10:52

    “ Es darf keine Dogmen geben. “

    Sind Sie ein Anhäger der Love and Peace Generation?

    “ Ich bin übrigens nicht Mitglied in der Kirche. Ich beziehe mich auf M. Porete, C. G. Jung und Jakob Böhme. Darüber können Sie im Wikipedia-Lexikon Infos bekommen. “

    Könnten Sie selbst näher darauf eingehen, was Sie bewog anders zu denken und versuchen uns etwas ausführlicher diese Sichtweise zu erklären? Warum soll es für Sie Dogmen nicht geben? Haben Sie etwa Angst sich binden zu müssen oder gibt es für Sie nur noch den Paprameter „Gefühl“ ?
    Vernuft ist nicht so Ihr DIng wie ich meine?

    Wenn Sie katholisch glauben dann wissen Sie etwas das mit dem allgem. sprichwörtl. „glauben“ nichts zu tun hat. Die kath.Religion ist eine Offenbarungsreligion und damit VERBINDLICH – für jedermann.

  8. @ Pierre
    Man darf z. B. nicht sagen, dass die Bibel das Wort Gottes ist. Zum Beispiel ruft Gott im Alten Testament dazu auf, die Heiden zu töten. In Wahrheit ist es falsch, die Heiden zu töten. Die Bibel ist von dem damaligen Zeitgeist beeinflusst.
    Ansonsten empfehle ich Ihnen, meinen Kommentar ganz oben nochmal zu lesen. Dort steht, wie ein zeitgemäßes religiöses Leben aussehen kann. Es geht weniger darum, Messen durchzuführen. Sondern darum, mystische Erfahrungen zu machen und Wunderheilungen zu bewirken. Natürlich spielt auch der Glaube eine Rolle. Doch das Praktizieren des Glaubens in Kirchen (mit häufigen Gottesdiensten) ist zu teuer.

  9. @ Theosoph,

    von der Katholischen Religion scheinen Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Ahnung zu haben !!

    Womit machen Sie „mystische“ Erfahrungen und bewirken
    „Wunderheilungen“ ?

    Mit den Mächten der Finsternis ?

  10. @ jan
    Jesus hat viele Wunderheilungen bewirkt. Und er hat gesagt, seine Nachfolger könnten diese Wunder auch bewirken. Mehr dazu in meinem Kommentar ganz oben.

  11. @ Theosoph,
    das ist wahr und trifft für die wahren
    Jünger des Herrn zu, welche ihm
    auf seinem Kreuzweg nach folgen.

  12. @ jan
    Im Moment gibt es fast keinen Priester, der Wunderheilungen bewirken kann. Deshalb muss die Kirche entsprechend den Vorstellungen C. G. Jungs reformiert werden.

  13. Zum Thema Wunder:
    Samstag in der Oktav der Himmelfahrt des Herrn.Lesung 7-9, Mark. 16, 14-20, Auslegung des hl. Papstes Gregor

    Es werden aber denen, die glauben, diese Wunder folgen: In meinem Namen werden sie Teufel austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden. Meine Brüder, seid ihr nun etwa keine rechten Gläubigen, weil ihr diese Wunder nicht wirken könnt? Doch; diese Wunder waren notwendig in den ersten Zeiten der Kirche; damit die Menge der Gläubigen im Glauben wachse, mußte sie durch Wunder genährt werden. Wir begießen ja auch, wenn wir junge Bäumchen pflanzen, diese so lange mit Wasser, bis wir merken, daß sie im Boden Wurzeln gefaßt haben. Haben sie einmal Wurzeln geschlagen, dann hören wir auf, sie zu begießen. Darum sagt auch der hl. Paulus: Die Sprachengabe ist ein Wunderzeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen. In diesen Wunderwerken aber liegt noch etwas, was wir genauer betrachten müssen. Die heilige Kirche tut nämlich alle Tage in geistiger Weise das, was sie ehemals durch die Apostel in leiblicher Weise getan hat. Denn wenn ihre Priester den Gläubigen beim Exorzismus die Hände auflegen und die Teufel nicht mehr länger in ihnen wohnen lassen, was tun sie da anderes, als daß sie die Teufel austreiben? Und die Gläubigen, die von den weltlichen Gesprächen, die sie früher immer führten, ablassen und nun über die heiligen Geheimnisse des Glaubens reden und nach Kräften das Lob und die Macht ihres Schöpfers verkünden, was tun sie da anderes, als daß sie in neuen Sprachen reden? Und wenn sie durch fromme Mahnungen die Bosheit aus den Herzen der andersn nehmen, heben sie da nicht Schlangen auf? Und wenn sie schlechte Redensarten anhören müssen, aber denoch zu keiner schlechten Handlung sich verleiten lassen, so ist der Trank den sie nehmen, zwar tödlich, aber er kann ihnen nicht schaden. Sooft sie merken, daß ihre Nächsten im Guten nachlässig werden, und ihnen dann mit ihrer ganzen Kraft zu Hilfe eilen und durch ihr gutes Beispiel die andern, die in ihrem Tun wankend werden, wieder stärken, was tun sie da anderes, als daß sie Kranken die Hände auflegen, daß sie gesund werden? Fürwahr, diese Wunderzeichen sind um so größer, je geistiger sie sind; sie sind um so wichtiger, weil nicht der Leib, sondern die Seele zu neuem Leben erweckt wird.

    (aus dem Deutschen Brevier übersetzt von Dr. Johann Schenk 1937)

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