Papstbesuch in anglikanischer Gemeinde

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Papstbesuch, Anglikanische Allerheiligen-Pfarrgemeinde, 26. Februar 2017

Von Michaela Koller

Zu Beginn seines Besuchs weihte Franziskus zusammen mit anglikanischen Geistlichen eine vom ‪Leiter des „Bethlehem Icon Centre‪‪‪“ angefertigte Christusikone.

Erstmals in ihrer Geschichte hat die anglikanische Allerheiligen-Pfarrgemeinde in Rom Besuch von einem Papst bekommen. Franziskus hat seinen Zuhörern am Sonntagnachmittag (26. Februar 2017) Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes als Quelle aller christlichen Sendung empfohlen. „Unser Dienst fließt aus der Barmherzigkeit Gottes, die unseren Dienst bewahrt und verhindert, dass sie ihre Kraft verliert“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor der anglikanischen Gemeinde, die den 200. Jahrestags ihres Bestehens beging.

Im Rahmen einer feierlichen Vesper segnete Franziskus zunächst nach der Begrüßung eine Christusikone und entzündete anschließend – wie auch die Bischöfe – Kerzen vor der Erlöserdarstellung. Die neue Ikone wurde vom ‪Leiter des 2010 im Heiligen Land gegründeten „Bethlehem Icon Centre‪‪‪“, Ian Knowles, angefertigt.

Die Feier ging mit der Erneuerung des Taufversprechens in ihren jeweiligen Sprachen und der Lesung aus dem Zweiten Brief des Paulus an die Korinther weiter. „Wenn wir, die Gemeinschaft der getauften Christen, uns mit Meinungsverschiedenheiten konfrontiert sehen und uns dem barmherzigen Antlitz Christi zuwenden, um sie zu überwinden, ist es beruhigend zu wissen, dass wir tun, was der Heilige Paulus in einer der ersten christlichen Gemeinschaften getan hat“, sagte Papst Franziskus.

Demütig zu werden bedeute, die Aufmerksamkeit von sich selbst wegzuziehen und die Abhängigkeit als Bettler um Barmherzigkeit von Gott zu erkennen. „Das ist der Ausgangspunkt, damit Gott in uns arbeiten kann“, fuhr der Papst fort. Vom einem ehemaligen Präsidenten des Weltkirchenrates sei der Vergleich überliefert, der christliche Evangelisierung mit einem Bettler erklärt, der einem anderen Bettler sagt, wo er Brot finden kann. Er glaube, Paulus würde dem zustimmen.Dieser habe die Tatsache verstanden, dass er „von Barmherzigkeit genährt“ wurde und dass es seine Priorität war, sein Brot mit anderen zu teilen, die Freude, vom Herrn geliebt zu werden und ihn zu lieben.

„Zum ersten Mal besucht ein Bischof Roms eure Gemeinschaft. Es ist eine Gnade und auch eine Verantwortung: Die Verantwortung nämlich, unsere Beziehungen zum Lobe Christi zu verstärken, im Dienst am Evangelium und an dieser Stadt“, sagte er.

Schließlich vor dem Austausch von Geschenken, hielt der Heilige Vater einen Dialog mit den Mitgliedern der Gemeinde. Dabei betonte er, ökumenischer Dialog gelinge nicht im Stillstand, sondern nur auf dem Weg. „Die Theologie betreibt man auch auf dem Weg.“ In jungen Kirchen voller Energie falle Ökumene leichter. Daher empfahl er einen Austausch mit den Kirchen außerhalb Europas.

Die anglikanische Allerheiligengemeinde begründete am Sonntag ihre Partnerschaft mit der katholischen Allerheiligengemeinde von Rom. Sie werden künftig zusammen an Obdachlose Essen ausgeben. Die Kirche ‪„‪Ognissanti in Via Appia Nuova“ ist die Titeldiakonie von Kardinal Walter Kasper.

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Quelle

2 Kommentare zu “Papstbesuch in anglikanischer Gemeinde

  1. Bereits 1966 erlaubte sich der Frevler Montini die Kirche Sankt-Pauls-ausser-den-Mauern zu entweihen indem er in flagranter Verletzung von Apostolicae curae etz caritatis Leos XIII und Mortalium animos Pios XIs zusammen mit einem Laien und Freimaurer auftrat und zusammen mit ihm die dort versammelten Gläubigen segnete. Offensichtlich litt der Frevler Montini an Gedächtnisschwund, hatte er doch vergessen, dass der Gründer der anglikanischen Sekte ein Sittenstrolch und Mörder war. Vielleicht hätte man ihm damals eines der Bücher Robert Hugh Bensons schenken sollen, um sein Gehirn vom „morbus oecumenicus“ zu kurieren. Mit seiner Tat bestätigt der Frevler Bergoglio die Untat seines Vorgängers.

  2. Am Ende des zweiten Teiles von Haydns Schöpfung singt der Chor:
    Vollendet ist das grosse Werk, dem Schöpfer sei gedankt,
    Zum Besuch des Frevlers Bergoglio bei der anglikanischen Gemeinde müsste man dagegen singen:
    Vollendet ist der Frevler Werk, Bergoglio sei gedankt,
    denn zu Ende hat er geführt, was mit dem Frevler Roncalli begonnen,
    dafür schuldet man ihm Dank

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