Sankt Paul vor den Mauern: Versöhnende Gesten von Papst Franziskus

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Vesper, Sankt Paul Vor Den Mauern, 25. Januar 2017

Ökumenische Vesper zum Abschluss der Gebetswoche
für die Einheit der Christen

Zum Schluß der traditionellen Gebetswoche für die Einheit der Christen hat Papst Franziskus am Mittwoch im Laufe der Vesperfeier in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern verschiedene ökumenische Zeichen gesetzt. Die Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ unterstreicht den „versöhnenden“ Charakter dieser Gesten.

Am Ende der Feier hat der Papst das Brustkreuz des orthodoxen Metropoliten Gennadios Zervos, Vertreter des Patriarchats von Konstantinopel, sowie des anglikanischen Erzbischofs David Moxon, Vertreter des Erzbischofs von Canterbury, geküsst.

Weitere vielsagende Gesten tat er im Laufe der Feier. Nach dem feierlichen Einzug in die Basilika hielten die Vertreter der anderen Kirchen neben dem Papst am Grab des Apostels Paulus inne. Auf Einladung von Franziskus spendeten sie zudem alle gemeinsam den Schlußsegen.

In seinem Gruß zum Schluss erklärte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, die Liebe sei der Motor jeder ökumenischen Bemühung. „Die wahre Liebe“, betonte der Schweizer Kurienkardinal, „tilgt nicht die legitimen Unterschiede zwischen den christlichen Kirchen, sondern führt sie zusammen, versöhnt zu einer tieferen Einheit.“

Wie die Vatikanzeitung betont, hat die Basilika Sankt Paul vor den Mauern sich erneut als „Ort vielsagender Gesten“ bestätigt. Am Sonntag, dem 25. Januar 1959, kündigte der heilige Johannes XXIII. im Kapitelsaal der Patriarchalbasilika überraschend das Zweite Vatikanische Konzil an. Und vor 17 Jahren öffnete der heilige Johannes Paul II. zusammen mit zwei ökumenischen Vertretern ‪„sechshändig“ die heilige Pforte der Basilika.

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Quelle

7 Kommentare zu “Sankt Paul vor den Mauern: Versöhnende Gesten von Papst Franziskus

  1. @Ein Geschenk des Frevlers Montini: Die Profanierung Sankt-Pauls-ausser-den-Mauern im Namen des Ökumenismus verdanken wir dem Frevler Montini dessen Langzeitgedächtnis erhebliche Lücken aufwies. Er hätte nämlich vergessen, dass ein Sittenstrolch und Mörder die anglikanische Sekte ins Leben gerufen hat.

  2. @auf den Spuren des Frevlers Montini: Sowohl Bergoglio als auch Montini scheint das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen sein. Anstatt sdtändige Dummheiten zu verkünden sollte der Frevler Bergoglio Robert Hugh Bensons The Kings Achievement lesen. Schliesslich ist ein Sittenstrolch und Möder bei der Gründung der anglikanischen Sekte Pate gestanden, doch der Frevler Bergolgio will davon nichts wissen. Ob sein Gehirn noch in der Lage ist katholisch zu übertlegen?

  3. @Ewiggestriger 27. Januar 2017 um 10:58

    Wenn die göttliche Vorsehung eine Wiedervereinigung der Kirchen zur röm.-kath. Kirche in weiter Zukunft haben will, dann spielen die Schwierigkeiten und Irrtümer der Vergangenheit (inkl. der derzeitigen) überhaupt keine Rolle mehr. Auch die röm.-kath. Kirche hatte in der Vergangenheit Phasen mit Sittenstrolchen und Mördern. Also bleibt am Ende sowieso nur Erbarmen, Verzeihung, Umkehr und Einsicht.

  4. @Stefan1: Woher wissen Sie überhaupt, dass es die göttliche Vorsehung so haben will und wir es nicht einfach mit Wahnvorstellungen frevelhaft gesinnter Machtpolitiker zu tun haben. Immerhin hatte eine Papst, Paul IV nämlich, die Möglichkeit eingeräumt, dass ein Irrlehrer rechtmässig auf den Stuhl Petri gewählt werden könnte. Auch wenn die Piusbruderschaft stich und handfest behauptet, dieses Dokument sei nicht mehr gültig, bedeutet es nicht, dass ein solcher Fall nicht eintreten kann. So lange ich keines besseren belehrt werde, habe ich meine Zweifel darüber ob die rechtmässig gewählten Nachfolger des letzten eindeutig katholischen Papstes Pius XII auch wirklich Päpste sind. Ein endgültiges Urteil darüber steht mir ebensowenig wie Ihnen zu

  5. Ewiggestriger 28. Januar 2017 um 19:16

    Wenn man Gegenpapst Franz als rechtmäßigen Papst betrachtet, ist man auch verpflichtet, ihm Gehorsam zu leisten.

    Papst Clemens VI., Super quibusdam, 29. September 1351: Zweitens fragen Wir, ob Ihr glaubt, Du und die Armenier, die Dir gehorchen, daß kein Mensch im Stand der Pilgerschaft außerhalb des Glaubens dieser Kirche und des Gehorsams gegenüber den Römischen Bischöfen am Ende gerettet werden kann. (DH 1051)

    Papst Pius XI., Mortalium Animos (Nr. 11), 6. Januar 1928: In dieser Kirche Christi kann niemand sein und niemand bleiben, der nicht die Autorität und die Vollmacht Petri und seiner rechtmäßigen Nachfolger anerkennt und gehorsam annimmt. (DH 3683)

    Can. 1325 § 2: „Man muss […] betrachten […] als Schismatiker jenen, der sich weigert, sich dem Papste zu unterwerfen, oder der es ablehnt, in Gemeinschaft mit den Gliedern der Kirche zu leben, die sich dem Papste unterziehen„.

    Ewiggestriger 28. Januar 2017 um 19:16: „Immerhin hatte eine Papst, Paul IV nämlich, die Möglichkeit eingeräumt, dass ein Irrlehrer rechtmässig auf den Stuhl Petri gewählt werden könnte.“

    Ich nehme an, daß Sie bloß unglücklich formuliert haben. Denn das Gegenteil ist wahr. Papst Paul IV. lehrt in seiner Bulle Cum ex Apostolatus Officio vom 15. Februar 1559, daß die Wahl eines Häretikers als Papst null und nichtig ist.

    https://gloria.tv/?media=531950
    Papst Paul IV., Bulle Cum ex Apostolatus Officio, 15. Februar 1559:
    Wir fügen hinzu, daß ein Bischof, auch wenn er an Stelle eines Erzbischofs oder Patriarchen oder Primas fungiert, oder ein Kardinal der vorgenannten Römischen Kirche, auch wie vorbemerkt ein Legat oder auch ein Römischer Pontifex vor seiner Erhebung zum Kardinal oder seiner Wahl zum Römischen Pontifex vom katholischen Glauben abgewichen, in eine Häresie gefallen oder ins Schisma geraten ist oder derlei hervorgerufen und verursacht hat, so ist seine Erhebung oder Wahl, auch wenn sie in Eintracht und mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist, null und nichtig und wertlos.

    Ewiggestriger 28. Januar 2017 um 19:16: „Ein endgültiges Urteil darüber steht mir ebensowenig wie Ihnen zu“

    Ein Papst kann von niemandem gerichtet werden, aber wir können und müssen feststellen, daß die Novus-Ordo-„Päpste“ Häretiker sind. Wir verurteilen somit keine Päpste, was unmöglich wäre, sondern stellen schlicht und einfach fest, daß die Novus-Ordo-„Päpste“ niemals Päpste waren.

    Papst Paul IV., Bulle Cum Ex Apostolatus Officio, 15. Februar 1559: „In Anbetracht dieser so schwierigen und gefahrvollen Angelegenheit hat der Römische Pontifex, der Gottes und unseres Herrn Jesus Christus Stellvertreter auf Erden ist, über die Völker und Reiche unbeschränkte Vollmacht und entscheidet richterlich über alle, ohne selber in dieser Welt richterlichem Urteil zu unterliegen; jedoch darf ihm widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird.

    Hl. Robert Bellarmin, De Romano Pontifice, II, 30: „Wahr ist demnach die fünfte Ansicht, daß ein offensichtlich häretischer Papst von selbst aufhört, Papst und Oberhaupt zu sein, wie er auch von selbst aufhört, Christ und Mitglied der Kirche zu sein; deshalb kann ihn die Kirche richten und strafen. Das ist die Ansicht aller alten Väter.

  6. @Ewiggestriger 28. Januar 2017 um 19:16

    ZItat
    Woher wissen Sie überhaupt, dass es die göttliche Vorsehung so haben will und wir es nicht einfach mit Wahnvorstellungen frevelhaft gesinnter Machtpolitiker zu tun haben.

    Die röm.-kath. Kirche wird nicht untergehen. Das steht schon in der Bibel und so wird es auch sein. Zu allen Zeiten gab es Probleme und Schwierigkeiten (wie heute auch) und es gab auch immer Abtrünnige (Sekten, wie die Sedisvakantisten, Reformatoren, Altkatholiken usw.). Diese Abtrünnigen können die göttliche Verheissung nicht in Anspruch nehmen. Die göttliche Vorsehung hat zu allen Zeiten harte Prüfungen (inkl. unwürdige Päpste, wie z.B. die Borgias, theologische Uneinigkeiten bis zur Trennung, Pädophilie, Verrat usw.) für die Kirche zugelassen, die die Kirche manchmal an den Abgrund in theologischer, wirtschaftlicher und menschlicher Hinsicht gebracht hat. Keines der vorgebrachten Kritiken hat es früher nicht auch gegeben. Alles ist seit Jahrhunderten in der Kirchengeschichte bekannt, vieles wird noch an das Tagelicht kommen. Trotzdem ist das Schlimmste niemals ein Grund die Kirche zu verlassen.

    Selbstverständlich hätte Gott es auch anders einrichten können, doch das hat er nicht. So hat er einfache Fischer zu seinen Nachfolgern gewählt und nicht etwas die Schriftgelehrten, Pharisäer oder Tempelpriester der damaligen Zeit. Gott hätte sogar einen Schutz gewährleisten können, der nie eine Verfolgung, einen Irrtum, eine Bekämpfung der Kirche möglich gemacht hätte. Doch Fakt ist, dass es so ist wie es ist und die Kirche geht einen beschwerlichen, verlustreichen Weg. Wer nicht mehr will, der geht und so sind Tausende von Sekten (inkl. der Sedisvakantisten) entstanden und aus der Kirche ausgetreten. Sie erhalten ihren Lohn, gemessen an ihrem Irrtum.

    Für die Stänkereien der Sedisvakantisten, die sich in einer Reihe mit den Agnostiker, Satanisten, Hedonisten usw. (was den Kampf gegen die Kirche) stellen, besteht kein Grund zum Triumph. Auch wenn die Absichten sehr unterschiedlicher Art sind, so sind sie allesamt trotzdem für die göttliche Vorsehung „Nicht bestanden“, wenn der Geprüfte die Kirche verlässt und damit seine Nachkommen mit sich zieht. Wer am Ende noch röm.-katholisch ist, der ist in der von Gott gestifteten Kirche. Ganz im Gegenteil zu den unsinnigen Drohungen aus selbstgebastelten Fatima- und anderen Falschdeutungen usw. sollten alle Katholiken und Andersgläubige gewarnt sein, die meinen würdig zu sein, die Hand gegen die röm.-kath. Kirche zu erheben.

  7. @Ci-devant 28. Januar 2017 um 21:25

    Zitat
    Wenn man Gegenpapst Franz als rechtmäßigen Papst betrachtet, ist man auch verpflichtet, ihm Gehorsam zu leisten.

    Papst Franziskus ist weder Gegenpapst noch kein Papst. Er ist und bleibt Papst. Wenn die Kardinäle etwas anderes feststellen sollen, dann ist die Angelegenheit neu zu beurteilen, sofern überhaupt dannzumal einen Anlass dazu bestehen würde. Das wäre nur der Fall, wenn es tatsächlich in der röm.-kath. Kirche zu einem Schisma im Sinne einer vollständigen Trennung kommen würde. Das Schisma (welches schon in Garabandal angekündigt wurde als Vorzeichen kurz vor der Warnung) muss jedoch nicht zu einer vollständigen Trennung innerhalb der röm.-kath. Kirche führen, wenn auch die Sedisvakantisten genau das erhoffen.

    Ich bin der Meinung, dass die göttliche Vorsehung eine vollständige Trennung nicht zu lässt und dies mitunter ein Anlass für die Seelenschau (Aviso, Garabandal) wird. Was jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit noch zugelassen wird, ist ein Schisma (ohne vollständige Trennung) und eine starke Reduzierung der röm.-kath. Kirche bis zur Unkenntlichkeit (in etwa in Garabandal vorausgesagt).

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