Russland: „Papstbesuch ist kein Problem mehr“

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Der Papst auf dem Roten Platz in Moskau? Das könnte schon bald möglich werden, sagt der katholische Erzbischof der russischen Hauptstadt, der Italiener Paolo Pezzi. Franziskus’ bahnbrechende Begegnung mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill auf Kuba vor einem Jahr habe auch die Tür zu einem Papstbesuch in Russland aufgestoßen.

„Ich weiß nicht, wie lange das genau dauern wird“, so Pezzi zum SIR-Infodienst der italienischen Bischofskonferenz. „Ich glaube aber, dass so etwas nicht mehr als problematisch gesehen wird.“ Und weiter: „Mir scheint, dass man nach dem Ereignis von Kuba heute sagen kann, ein Papstbesuch in Russland wäre kein Problem mehr.“

Pezzi ist auch Vorsitzender der – kleinen – katholischen Bischofskonferenz für Russland. Die katholischen Strukturen in Russland wurden nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von Vatikan errichtet, oft zum Missfallen der orthodoxen Kirche, die das Land als ihr kanonisches Territorium betrachtet. Das ist einer der Gründe, warum die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Moskau sehr heikel sind.

Erzbischof Pezzi wies aber auch darauf hin, dass Franziskus aus seiner Sicht nicht allzu stark auf einen Besuch in Moskau hinarbeite. Der Papst sei da sehr „diskret“. Pezzi wörtlich: „Natürlich würde er Patriarch Kyrill gerne wiedersehen – ob in Moskau, in Rom oder anderswo. Aber er will da nichts erzwingen.“

Pezzi lobte in dem Interview den jetzigen Stand der ökumenischen Beziehungen. Seit dem Treffen von Franziskus und Kyrill nehme er auf orthodoxer Seite mehr Interesse an einem Kennenlernen und an Zusammenarbeit wahr. Allerdings sei die Lage von Ort zu Ort verschieden.

(rv 12.01.2016 sk)

Ein Kommentar zu “Russland: „Papstbesuch ist kein Problem mehr“

  1. Das ist in Bezug auf die Prophezeiung in Garabandal aus den Sechzigerjahre (kalter Krieg) eine sehr wichtige und ernst zunehmende Aussage. Etwas weniger gesichert, aber nicht durch Conchita (Hauptseherin) widersprochene Ankündigung soll der Besuch des Papstes in Moskau (Russland) sein. Dieser Besuch des Papstes in Moskau wäre dann ein wichtiges Vorzeichen für die Warnung (Aviso, Seelenschau), die kurz darauf folgen wird.

    Siehe dazu Ziff. 7 zu meinen Erläuterungen unter:
    https://poschenker.wordpress.com/2015/08/20/der-film-von-albrecht-weber-garabandal-revisited/#comment-21271

    Die Warnung ist nach meiner Vorstellung die Erfüllung von Fatima in Bezug auf die „unzulänglich gelungenen“ Weihen Russlands an die Gottesmutter. Das diese Weihen jedoch trotzdem enormen Segen und Wohlstand (vor allem für Europa, insbesondere dem wiedervereinten Deutschland) für eine gewisse Zeit gebracht haben, ist unübersehbar. Dafür müssten gerade die Deutschen sehr dankbar sein. Wer das übersehen will, der zeigt sich undankbar und agnostisch (weil man die grosse Friedenszeit nach dem 2. Weltkrieg quasi alleine dem Menschkönnen überantworten wollte, was für ein gläubiger Mensch ein absoluter Unfug und Unsinn ist). Trotzdem wird nach Garabandal die Zeiten kurz vor der Warnung noch weit schwieriger werden. Es kann schon wegen des fortgeschrittenen Alters von Conchita nicht mehr so lange wie bisher dauern.

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