2016 wurden etwa 90.000 Christen getötet

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Helfen Sie Christen! Gebäude-Beleuchtung in Norditalien

Das ist eine Zeit der Märtyrer – Papst Franziskus hat an diesem Montag erst wieder daran erinnert. 90.000 Christen sind im Jahr 2016 um ihres Glaubens willen ermordet worden, sagt der italienische Forscher Massimo Introvigne, der ein internationales Netzwerk namens „Studienzentrum Neue Religionen“ leitet.

„Nächsten Monat erscheint eine neue Statistik. Aus ihr ergibt sich, dass alle sechs Minuten ein Christ um seines Glaubens willen umgebracht wird. Diese Zahl ist etwas zurückgegangen im Vergleich zu den 105.000 Getöteten vor zwei Jahren. Die meisten Morde an Christen, siebzig Prozent bzw. 63.000 Menschen, geschehen bei Stammeskonflikten in Afrika. Das US-„Center for Study of Global Christianity“ nimmt sie mit auf in seine Statistik, weil man bei den meisten Christen davon ausgeht, dass sie sich aus Gewissensgründen geweigert haben, zu den Waffen zu greifen. Die übrigen dreißig Prozent, also 27.000 Menschen, rühren aus Terroranschlägen her, aus der Zerstörung christlicher Dörfer oder Verfolgungen durch eine Regierung wie etwa die nordkoreanische.“

Hauptgrund: Stammeskonflikte

Und was sagen die Schätzungen zur Zahl der weltweit verfolgten Christen? Auch darauf hat Introvigne eine Antwort: „Wenn man die Statistiken von mindestens drei US-Forschungszentren und meinem eigenen Netzwerk zusammensieht, kommt man auf etwa 500 bis 600 Millionen Christen, die ihren Glauben nicht völlig frei leben können. Ohne die Leiden von Mitgliedern anderer Religionen in irgendeiner Weise herunterzuspielen, sind doch die Christen die bei weitem am stärksten verfolgte religiöse Gruppe in der Welt.“

Zurück zur Zahl der um ihres Glaubens willen ermordeten Christen im Jahr 2016: „Man kann sich über die Statistiken wundern; das „Center for Study of Global Christianity“ spricht nämlich von 90.000 Christen, andere hingegen von nur einigen Tausend, wieder andere nur von einigen Hundert. Wenn die Diskrepanzen so groß sind, ist klar, dass da verschiedene Dinge gezählt werden. Wer die Menschen zählt, die bewußt vor die tragische Wahl gestellt werden: Verleugne deinen Glauben oder stirb!, der kommt jedes Jahr auf einige Hundert. Andere sehen die Sache weniger eng: Da werden nicht nur Kandidaten für eine Seligsprechung gezählt, sondern auch die Christen, die wegen bestimmter Glaubensgesten oder –praktiken getötet werden, das sind dann einige Tausend. Spricht man hingegen in weiterem Sinn von Menschen, die umgebracht werden, weil sie Christen sind, dann kommt man auf 90.000 Menschen – das heißt, ein Toter alle sechs Minuten.“

Statistiken und Schicksale

Hinter den blanken Zahlen sind natürlich einzelne Schicksale besonders anrührend. Wie etwa die der Christen im Herrschaftsbereich der Terrorgruppe „Islamischer Staat“.

„Ja, auf dem Gebiet des sogenannten Islamischen Staats gibt es verschiedene Fälle, die die Kirche auch schon mit Blick auf eine mögliche Seligsprechung untersucht. Es gibt Christen, die bewußt in diesen Gebieten geblieben sind, um dort so gut wie möglich ihren Glauben zu bezeugen. Allerdings tötet der IS auch viele Muslime; für 2016 liegt die Zahl der Christen und die der Muslime, die um ihres jeweiligen Glaubens willen umgebracht wurden, in etwa gleichauf – wenn wir Afrika ausnehmen. Muslime werden in der Regel von anderen Muslimen getötet: die Schiiten durch Sunniten, das ist der häufigste Fall. In einigen Fällen werden Muslime, die mit einer bestimmten Ausrichtung des Islams nicht einverstanden sind, von extremistischen Muslimen umgebracht. So verhält sich das auch beim IS.“

(rv 27.12.2016 sk)

9 Kommentare zu “2016 wurden etwa 90.000 Christen getötet

  1. Anis Amri: „Wir werden kommen, um euch Schweine zu schlachten.“

    Berlin (kath.net/ idea)
    Der Attentäter von Berlin, der Tunesier Anis Amri, hatte in einem Video aus diesem Jahr die Ermordung von Christen angekündigt. Darin sagte laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“: „Meine Nachricht an die Christen … Wir werden kommen, um euch Schweine zu schlachten. Ich rufe alle Muslime in der Welt auf: Oh, meine Brüder, zieht in den Jihad auf dem Pfade Gottes und verhelft dieser Religion zum Sieg!“ aus http://www.kath.net/news/57999

  2. Aus http://www.kath.net/news/58061 :

    05 Januar 2017, 11:00
    Genn: Christen sollen keine Angst vor einer Islamisierung haben

    Münsteraner Bischof kritisiert, dass es auch in den Kirchengemeinden des Bistums Münster Tendenzen der Angst vor Überfremdung und ein Misstrauen gegenüber Flüchtlingen gäbe.

    Münster (kath.net)
    Felix Genn, der Bischof von Münster, hat sich bei einer Predigt zu Silvester gegen „eine Politik mit der Angst“ ausgesprochen und gemeint, dass Christen keine Angst vor einer Islamisierung haben sollten.

    Siehe http://www.christenverfolgung.org/

    Wörtlich sagte Genn: „Die Angst geht doch um, nicht so sehr die Angst, dass auch der Krieg bei uns ausbricht, wohl aber die Angst vor Terror und Gewalt in unserem Land und in unseren Straßen. Die Angst treibt Menschen in Misstrauen gegenüber Fremden, die in unser Land gekommen sind, eine Angst, gepaart mit Sorge, dass das von uns mühsam Angesparte und Erworbene zerstört werden könnte, dass viel zu viel Rücksicht genommen wird auf solche, die zunächst einmal zum Bruttosozialprodukt nichts beigetragen haben, aber davon zehren dürfen.“

    In der Predigt in der Lamberti-Kirche in Münster erklärte Genn dann weiter, dass Christen immer Friedensstifter gewesen seien.

    Genn kritisierte dann, dass auch in den Kirchengemeinden des Bistums Münster es Tendenzen der Angst vor Überfremdung und ein Misstrauen gegenüber Flüchtlingen gäbe. „Trotz des großen Engagements unzähliger Frauen und Männer, die in unseren Gemeinden als Ehrenamtliche sich auf vielfältige Weise um die Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden kümmern, gibt es ebenso starke Tendenzen – auch in unseren Gemeinden –, geprägt von der Angst vor Überfremdung, vor allem durch den Islam. Manche sehen schon in der Stadt Münster eine Zukunft, in der die Lamberti-Kirche zur Moschee umgewandelt ist“, meinte Genn wörtlich.

    An Sarkasmus und Zynismus ist das wohl kaum zu überbieten!

    Ich wünsche diesem Gottesmann einen – angstlosen – Märthyrertod!

    Angesichts dieser grausamsten Christenverfolgung durch und im Namen des Islam in einer sog. zivilisierten Weltgemeinschaft ist das reinster Spott und Hohn gegenüber aller getöteten Christen!

  3. Lesermeinungen (denen ich nur beipflicheten kann) zu obigem LINK aus kath.net :

    @Kleine Blume am 5.1.2017 :
    Gut, dann lassen wir uns ab jetzt angstfrei islamisieren … 😉

    @PBaldauf am 5.1.2017 :
    Mit Brille ich sein Bild beschau:
    Sind des Bischofs Augen: Blau?

    @agnese am 5.1.2017 :
    Die unfassbare Meinung des Bischof Genns macht einen einfach sprachlos.

    @Liberaler am 5.1.2017 :
    Mitt in der Islamisierung Europas
    Wer heute noch so spricht ist naiv und seiner Aufgabe nicht gewachsen oder verantwortungslos. Viele andere Möglichkeiten sehe ich nicht.

    @siebenschlaefer am 5.1.2017 :
    Solche Predigten von Kirchenfürsten sind für mich einfach nur blanker Zynismus,
    denn die Herren ignorieren schlichtweg, dass für uns Normalbürger, und speziell für mich als Frau, öffentliche Räume zu Angsträumen geworden sind. Und selbst mein Mann traut sich abends nicht mehr, Wege zu nehmen, die früher kein Problem waren. Nach und nach bekommen es immer mehr Menschen zu spüren, welche Folgen die Aufgabe von Staatlichkeit, und dazu gehören eben sichere Grenzen und die Kenntnis über alle Zuwanderer, haben wird. Was sollen also diese ständigen Versuche, den Leuten ihre eigenen Wahrnehmungen auszureden? Wir erleben doch nur, was die Menschen z.B. in den Pariser Vorstädten seit vielen Jahren kennen, es hat seinen Ursprung in Algier, Tunis, Kairo, dort kennen die Frauen das Leid der archaisch-muslimischen Gesellschaft nur zu gut. Wie verrückt muss man sein, das alles zu importieren?

    @zweifelTom am 5.1.2017 :
    Kopfschütteln
    Man kann nur noch den Kopf schütteln über den Realitätsverlust von Bischof Genn, der allen Ernstes KRITISIERT, dass die Menschen Angst haben. Er macht den sich ängstigenden Menschen ihre Angst vor Überfremdung zum Vorwurf!
    Diese Angst kommt doch nicht von ungefähr (Frau Merkels „Flüchtlingspolitik“ der offenen Grenzen lässt grüßen) und ist begründet (nicht „postfaktisch“!). Will er sie in seinen Kirchengemeinden etwa verbieten?
    Das beklagte Misstrauen kann (gerade angesichts der IS-motivierten oder -gesteuerten Anschläge und Attentate aus dem Umfeld der Migranten) eine ausgesprochen gesunde, unter Umständen sogar lebensrettende Reaktion sein!
    Dass sich der Bischof sogar noch lustig zu machen scheint über Menschen, die in einer längerfristig islamisch dominierten Gesellschaft (das lässt sich auf der Basis des gegenwärtigen Trends errechnen) die Lamberti-Kirche in eine Moschee umgewandelt sehen, manövriert ihn vollends ins Abseits.
    „Pastoral inkompetent“, kann man da nur sagen.

    @Herbert Klupp am 5.1.2017 :
    Wie die drei Affen
    Nichts hören, nichts sehen, und inhaltlich nichts sagen, außer Beschwichtigungen. Lieber Bischof, Augen auf ! Wir sind DOCH im Krieg. Der IS hat uns ( Westen, Christen, Deutschland ) explizit den krieg erklärt. Wissen Sie das denn nicht ? Als guter Katholik bemühe ich mich, Respekt und Ehrfurcht vor meinen Bischöfen zu haben. Aber törichten und verführerischen Reden muß widersprochen werden. Um der Wahrheit willen. Um der Zukunft des Glaubens willen. Zur Ehre Gottes, des Vaters (den der Islam NICHT kennt), des Sohnes (den der Islam ausdrücklich und aggressiv leugnet) und des Hl. Geistes ( der uns in einen Glaubenskampf gegen den Islam führt, und nicht in ein Appeasement mit dem Bösen )
    … und sollen wir auch keine Angst vor einer ZWANGSISLAMISIERUNG haben ? Merke: Islamisierung geschieht in der Regel unter Zwang.

    @Cremarius am 5.1.2017 :
    Selektive Wahrnehmung
    Dass mehr und mehr Kirchen geschlossen werden und dass mehr und mehr Moscheen aus dem Boden sprießen, ist eine Tatsache.
    „Angstfrei“ scheint auch die Kirche nicht zu sein, sonst hätte sie wohl nicht untersagt, entwidmete Gotteshäuser an islamische Gemeinden zu verkaufen,- der Symbolik wegen…
    Was es bedeutet, wenn man finanziell über seine Verhältnisse lebt, haben die Bistümer Berlin und Aachen erfahren müssen. In Aachen sollen bspw. 1/3 aller kirchlichen Immobilien abgestoßen werden,- des Geldes wegen.
    In Bezug auf die eigenen Angelegenheiten rechnet die Kirche durchaus spitz, nur mit dem Geld anderer gibt man sich großzügig…
    Vgl. auch McDonalds im Vatikan oder die vielgepriesene Barmherzigkeit bzgl. der drei geschassten Mitarbeiter der Glaubenskongregation…
    Das Flüchtlingsboot wurde zum Altar, der Todes-LKW jedoch nicht. Eine selektive Wahrnehmung der Realität endet selten gut. Das Ende der DDR lehrt, die rauhe Wirklichkeit lässt sich auf Dauer nicht aussperren…

    @Helena_WW am 5.1.2017 :
    Sind Herr Bischof Genn Kinderfeindlich, Frauenfeindlich, Lebensfeindlich, Christenfeindlich oder warum werden die Gewalt, sexuelle Gewalt, Kriminalität, Mord und Terror verübt von vorgeblichen Flüchtlingen, oftmals noch mit mehreren Identitäten sozialbetrügend, von ihm ausgeblendet in selektiver Wahrnehmung. Warum werden die übergriffe gezielt auf Christen in Flüchtlingsheimen, auf christliche Kinder in Schulen auf christliche Veranstaltungen, Vandalismus an christlichen Einrichtungen und Symbolen von ihm ausgeblendet ?
    Einseitig nach 68’er Weltbild konditioniert?

    @Uwe Lay am 5.1.2017 :
    Ein guter Hirte
    Sieht ein guter Hirte seine Schafe verängstigt angesichts von nahenden Wölfen ruft er aus: „Ängstigt Euch nicht! Christus ist mit Euch!“ Er wird ihnen sagen, daß es in einer von Gott geschaffenen und regierten Welt gar keine Raubtiere geben könne, daß sie sich also ganz irrational ängstigten. Wenn in Medien von über 100000 getöteten Christen geschrieben wird, die von Muslimen um ihres Glaubens willen gemordet wurden, so sind das einfach Haßbotschaften, denn der Islam ist eine Fridensreligion!
    Nein, der gute Hirte wird für eine Willkommenskultur plädieren: Machet auf die Stalltüren, damit die Wölfe freien Zutritt bekommen als Akt christlicher Nächstenliebe.

    @Herbstlicht am 5.1.2017 :
    Die Angst, wenn sie sich nicht panisch oder krankhaft äussert, ist grundsätzlich nichts Schlechtes.
    Sie gehört zur menschlichen Natur und warnt uns oft schon im voraus, dass wir mit Dingen konfrontiert werden könnten, die uns evtl. überfordern.
    Bischof Genn lebt abgschirmt und abgehoben in seiner Welt und mit den realen und nachvollziehbaren Ängsten und Gefühlen der Menschen kann er deshalb wohl nichts anfangen. Er lebt ja ungefährdet, braucht sich nicht mit aggressiven Menschen aus den nahen Asylheimen zu befassen, sein „Job“ und sein Gehalt sind ihm sicher, kurz: Ihm geht´s gut!
    Wie sieht Deutschland in zehn, zwanzig oder mehr Jahren aus?
    Die Islamisierung wird weiter vorangeschritten sein, auch dank des bei uns so gern praktizierten vorauseilenden Gehorsams.
    Was sagt er dann?
    Aber es sind unsere Kinder und Enkel, die sich evtl. mit Problemen konfrontiert sehen werden, die ihn selbst nicht bzw. nicht mehr tangieren.

    @Bonafide am 5.1.2017 :
    Warum „Angst“?
    Warum ist eigentlich immer von „Angst“ vor einer Islamisierung und Überfremdung und von „Angstmacherei“ die Rede?
    Erstens ist die Islamisierung und Überfremdung bereits eine Tatsache, und zweitens haben jene Menschen nicht einfach „Angst“ davor, sondern sie wollen schlicht und einfach keine Islamisierung und keine Überfremdung.
    Mit dem Begriff „Angst“ und dem Suffix „-phob“ sollen offenkundig diejenigen, die das nicht wollen, pathologisiert werden. Wenn das keine Diskriminisierung ist …

    @N. Jansen am 5.1.2017 :
    Angst vs. Furcht
    Die Deutsche Sprache unterscheidet zwischen „Angst“ vor etwas Unbekanntem und Furcht vor etwas Konkretem. Der Islam ist uns wohl bekannt, seine kriegerische Ausbreitung, die bis zur Ausrottung des Buddhismus in Indien geführt hat, seine Intoleranz gegenüber Ungläubigen („Kuffar“) sowie der Terror den er nach Europa und Amerika gebracht sind, sind nicht diffus, sondern konkret und verabscheuungswürdig. Ich habe keine Angst vor dem Islam, ich habe Furcht vor einer Islamisierung unseres christlich-aufgeklärten Europas.

    @Wiederkunft am 5.1.2017 :
    Keine Angst
    Lieber Herr Bischof, wir haben keine Angst vor den Moslimen. Mir zum Beispiel, gefallen die Bilder auf unseren Straßen nicht, wo man bis zur unkenntlich verschleierte, durch ihren Mann diskriminierte Frauen ansehen muss. Mir gefallen die kleinen Mädchen nicht, die selbst noch Kinder sind, und zwangsverheiratet schon selber wieder Mütter werden. Mir gefallen die Diskussionen an unseren Schulen nicht, über die Kreuz Entfernung. Mir gefallen die vielen Jungs nicht, die präpotent auf unseren Straßen herum lungern, wegen Arbeitslosigkeit und dann auf dumme Gedanken kommen. Das ist keine Angst, sondern vernünftige Sorge um die Zukunft unserer christlich geprägten Länder. Was mich wundert, wie wenig Einsatz doch von unseren Kirchen kommt, wenn man bedenkt, wie viele von unseren Jungen sich von der Kirche entfernt haben. Wir müssten doch alle auf den Knien Gott um Vergebung bitten angesichts dieser Tatsache und sich nicht ständig um den Islam kümmern!

    @antonius25 am 5.1.2017 :
    Angst oder Beobachtung der Tatsachen?
    „Die Angst geht doch um, nicht so sehr die Angst, dass auch der Krieg bei uns ausbricht, wohl aber die Angst vor Terror und Gewalt in unserem Land und in unseren Straßen. Die Angst treibt Menschen in Misstrauen gegenüber Fremden, die in unser Land gekommen sind, eine Angst, gepaart mit Sorge, dass das von uns mühsam Angesparte und Erworbene zerstört werden könnte, dass viel zu viel Rücksicht genommen wird auf solche, die zunächst einmal zum Bruttosozialprodukt nichts beigetragen haben, aber davon zehren dürfen.“
    Das kann man doch alles live beobachten. Was hat das mit Angst zu tun? Und ich weiß auch nicht, was es daran pauschal zu kritisieren geben soll, wenn man diese Beobachtungen als Prognose auf die Zukunft fort schreibt. Vielmehr sollte man sich ja fragen, ob das wirklich wünschenswert ist, und wenn nicht, was man dagegen tun kann.

    @IMEK am 5.1.2017 :
    Die Beobachtungen, daß es sich überwiegend um junge männliche Muslime handelt, deren Vorgehensweise und Motivation hierher zu kommen keineswegs erkennen lässt, dass sie sich wie normale Migranten verhalten wollen. (Illegalität, fehlende Ausweispapiere, etc.)
    daß der Bildungsgrad der Mehrheit dieser Menschen kaum den Erwartungen der Wirtschaft entspricht.
    daß die Mehrheit dieser Menschen aus Ländern stammen in denen archaische Verhältnisse herrschen und Unterwerfung anderer (Frauen, Ungläubige..) quasi zweite Natur ist.
    daß sich nicht wenige als Mohammedaner der autochthonen Bevölkerung überlegen fühlen und die Achtung der hier geltenden Gesetze, der Staatsgewalt etc. erst gar nicht in Betracht kommt.

    @cooperator veritatis am 5.1.2017 :
    Keine Angst vor REALEN Gefahren???
    Ein nicht ganz unbekannter Priestermönch des – in seiner Nachwuchspflege außerordentlich erfolgreichen – Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz schreibt in der Einleitung seines Beitrages zum RMÖ-Büchlein „Siehe Deine Mutter – 2017 –
    100 Jahre Fatima Teil I“ auf dessen Seite 173:
    „Bedroht von Naturkatastrophen und Kriegen blicken immer mehr Menschen angstvoll in die Zukunft. HUNDERTTAUSENDE VON FLÜCHTLINGEN UND IMMIGRANTEN GEFÄHRDEN DEN FRIEDEN EUROPAS. DIE CHRISTLICHE KULTUR DES ABENDLANDES WIRD DURCH MUSLIME UNTERWANDERT, MIT DEM ZIEL, SIE GÄNZLICH AUSZULÖSCHEN. Gleichzeitig befinden wir uns mitten in einem gigantischen geistigen Kampf, sodass Verwirrung und Spaltung selbst unter den katholischen Christen immer sichtbarer werden.“

    @Herbert Klupp am 5.1.2017 :
    Selbstverständlich „müssen“ wir Chriten den Muslimen das Evangelium weitersagen. Denn Jesus fordert: „Geht zu allen Völker und lehrt sie …“ und jetzt sind alle Völker zu uns gekommen. Aber die zuallererst zuständigen bischöflichen (und pfarrlichen) Institutionen sind doch dazu am allerwenigsten bereit.

    @Kleine Blume am 5.1.2017 :
    Grad der Islamisierung vom Bischof als weniger gravierend wahrgenommen
    Meines Erachtens wird der Grad der Islamisierung von Bischof Genn nicht als so gravierend wahrgenommen wie von vielen von uns Schäfchen:
    „Manche sehen schon in der Stadt Münster eine Zukunft, in der die Lamberti-Kirche zur Moschee umgewandelt ist“ (siehe oben).
    Dieses „manche“ weist meines Erachtens aus dem Blickwinkel des Bischofs auf eine Minderheiten-Meinung hin.
    Ähnlich, wie man ein Kind tröstet, das in der Nacht ein Monster unter seinem Bett wähnt, versucht der Bischof den Gläubigen die Angst vor der – aus seiner Sicht vermeintlichen – Islamisierung zu nehmen.
    Die Kernfrage ist:
    Wie gravierend ist die Islamisierung?
    Sind das nur ein paar bereichernde kulturelle Einsprengsel?
    Oder fällt die muslimische Zuwanderung aufgrund des jungen Alters der Migranten und der erheblichen demographischen Lücke bezüglich der Einheimischen doch sehr viel stärker ins Gewicht, als wir uns eingestehen wollen?

    @Cremarius am 5.1.2017 :
    Steigbügelhalter für den Islam?
    In Deutschland sind schlimme Dinge geschehen. In Berlin, in Köln, in Hamburg, in Würzburg, in Ansbach, in Bochum, in Freiburg. Und dort, wo nur von „regionaler Bedeutung“.
    All das auszublenden und sich über die berechtigte Sorge der Menschen zu mokieren, ist schon dreist.
    Die Sorge der Menschen wird zudem nicht geringer, wenn sie erfahren, dass der Staat in der „Migrationskrise“ vielfach versagt hat. In Köln nahm die innere Sicherheit Schaden, in Berlin wird offenbar, wie leicht es ist, sich diverse Identitäten zuzulegen und mehrfach Gelder zu beziehen.
    Es ist etwas faul im Staate Dänemark, da hilft auch kein rhetorisches Drehen und Winden.
    Aufgabe von Kirche wäre es, auch dieses anzusprechen, sich schützend vor die Herde zu stellen!
    Sich stattdessen als Steigbügel zu betätigen, um dem Islam in den Sattel zu helfen, kann böse ins Auge gehen. Wo sind die einstigen nordafrikanischen Christen heute? Was wurde aus der Hagia Sophia?
    Islam heißt Unterwerfung, nicht Frieden…

    @Adamo am 5.1.2017 :
    In Münster gab es einst einen Bischof,
    der in der Hitlerzeit eine sehr klare Sicht auf die damaligen Zeitprobleme hatte und diese unter Lebensgefahr von der Kanzel aus unerschrocken benannte. Dieses sein Leben sollte Bischof Genn einmal studieren und auch die kriegerischen Islamvorstöße der vergangenen Jahrhunderte in Europa. Muslime werden heute von unserer Bundeskanzlerin eingeladen und willkommen geheißen! Sie erhalten dafür noch unerhört viel Geld.(2016: 9,6 Milliarden €)und unsere eigenen Rentner werden mit Almosen abgespeist. Bischof Genn rate ich weiter, einmal den Koran zu lesen. Der muslimische Mörder Amri berief sich auf die Sure 8:12 und sagte: „Ich werde Terror in die Herzen jener verbreiten die nicht glauben und ihre Köpfe abschneiden“. Also keine Angst vor dem ach so friedlichen Islam?

    @Bonifaz2010 am 5.1.2017 :
    Wenn die Dinge so liegen, fragt man sich, warum die Päpste im 16. und 17. Jahrhundert größte Anstrengungen unternommen haben, um gegen den Vormarsch der Türken christliche Heere aufzustellen. Sie hätten einfach auf das Zauberwort „Integration“ setzen sollen. Andererseits gäbe es dann heute vielleicht das Bistum Münster nicht mehr.

  4. Wie gesagt, einfach grotesk, eine Zumutung und Frechheit sondergleichen diese Aussage eines „Hirten“ !!!!

  5. Kardinal Schönborn: – Angst haben vor der Islamisierung Europas ist unsinnig –

    “ Angesprochen auf Menschen, die Angst vor einer Islamisierung haben, meinte Schönborn dann: „Wir müssen zurückfragen: Was tut ihr für die Christianisierung Europas? Angst haben vor der Islamisierung Europas ist unsinnig, wenn man nicht selber etwas dazu beiträgt, dass Europa christlich bleibt. Aber natürlich, wenn in Holland eine Kirche nach der anderen verkauft wird und zu einem Supermarkt umgewandelt wird, wenn uns die Supermärkte wichtiger sind als die christlichen Wurzeln Europas, dürfen wir uns nicht wundern, dass Europa sich entchristlicht. Aber es ist nicht die Schuld der Muslime.“ “ aus http://kath.net/news/58030

    ??? “ Aber es ist nicht die Schuld der Muslime “ ???

    Aha, ah so, sind also die Muslime entschuldigt?!? Na bravo!! Hätte mir eigentlich auch nichts anderes von Ihnen, Hr. Schönborn, erwartet. Ihre Einstellung ist wirklich beschämend angesichts der grausamsten und blutigsten islamischen Terrorakte!!! Wollten Sie etwa damit Gewalt legalisieren bzw. als gerechtfertigt erscheinen lassen, als berechtigte Akte auf Grund unterlassener christlicher Glaubenspraxis ?!? Das ist doch Zynismus pur!!!

    Hoffentlich können Sie wegen Unterlassungssünden nicht angeklagt werden … !

    “ Angst haben vor der Islamisierung Europas ist unsinnig, wenn man nicht selber etwas dazu beiträgt, … “

    Nur gut dass Sie dazu beitragen, bzw. beigetragen haben – v.a. zur Islamisierung Europas!!!!

  6. Was tun wir für die Christianisierung Europas ?

    Die westeuropäischen Völker haben die Kultur und Religion ihrer Vorfahren
    weitgehend aufgegeben.
    Sie sind in eine totale spirituelle Bedeutungslosigkeit, Dekadenz und ins Neuheidentum versunken.
    Die neuen Götzen sind Popstars, Fussball usw.
    Diese Lücke füllt mehr und mehr der Islam aus.
    Die Lehre des Islam verbietet alles, was diese Gesellschaft zerstört hat wie
    Kinderlosigkeit, Drogen, Alkoholismus, Glücksspiel, massenweiser Schweinefleischkonsum, Massen- Hundehaltung, Rockkonzerte,
    Homosexualisierung, Gender-Mainstreaming usw.

    Der Allmächtige lässt den Islam als Geisel für diese total dekadente und geistig
    herunter gekommene Gesellschaft gewähren.
    Wenn die Muselmänner hier fertig sind werden die Menschen wieder gerne das
    leichte Joch unseres Herrn Jesus annehmen.

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