Kardinal Kasper: „Amoris Laetitia ist klar“

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Kardinal Walter Kasper

Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper hat sich zum Brief der vier Kardinäle an den Papst geäußert. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagte der frühere Präsident des päpstlichen Einheitsrates, aus seiner Sicht sei Franziskus’ Schreiben Amoris Laetitia klar. Vier Kardinäle, darunter die Deutschen Meisner und Brandmüller, hatten dem Papst gegenüber schriftlich „dubia“, Zweifel zu Amoris Laetitia unterbreitet.

„Natürlich kann jeder dem Papst Zweifel und Fragen vorlegen – jeder Kardinal kann das tun. Ob das eine gute Idee war, das öffentlich zu machen, ist eine ganz andere Frage, das würde ich bezweifeln. Meiner Meinung nach ist das Apostolische Schreiben klar; es gibt ja nachträglich auch Erklärungen des Papstes selber, etwa den Brief an die argentinischen Bischöfe, oder auch Erklärungen des Kardinalvikars von Rom. Dort wird klargemacht, was der Papst meint und wie er es versteht. Es haben andere gezeigt, dass da kein Widerspruch zu den Aussagen von Johannes Paul II. besteht, sondern eine homogene Entwicklung. Das ist meine Position, so sehe ich das. Insofern bestehen für mich diese dubia, diese Zweifel nicht.“

Im Brief der vier Kardinäle geht es etwa um die Frage, ob nun wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen zu den Sakramenten gehen dürfen oder nicht. Kasper:

„Ich hoffe, dass wir daraus jetzt keine Spaltungen und Feindschaften ableiten, sondern dass man in einer vernünftigen Weise darüber spricht und die Argumente darlegt. Ich denke, der Papst hat das Nötige für die Klarheit getan, und ich verstehe auch nicht den Vorwurf, dass da Unklarheiten vorhanden seien. Es ist eine gewisse Entwicklung, aber die kann legitim sein; das hat ja auch Benedikt XVI. in seiner berühmten Rede zur Hermeneutik des Konzils ganz klar herausgestellt.“

(rv 22.12.2016 sk)

Ein Kommentar zu “Kardinal Kasper: „Amoris Laetitia ist klar“

  1. @Ist Kardinal Gauthier le Guignol überhaupt katholisch? Ich wag es zu bezweifeln, denn wie kann ein glaubenstreuer Katholike sich für eine derart dürftige Angelegenheit wie den Ökumenismus einsetzen. Katholisch sein setzt die Bereitschaft voraus, auch dann abseits zu stehen, wenn einem die Welt dafür keinen Beifall spendet. Ich kenne Gauthier le Guignols Schrift über die römische Ekklesiologie. Diese hat die Kirche bis zum Pontifikat des Frevlers Roncalli vertreten. Sie bildete eine solide Grundlage kirchlicher Missionstätigkeit während der Ökumenismus viele einfache über durchaus frommer Germüter in die Häünde amerikanischer Sekten getrieben hat. Ein einleuchtendes Beispiel hierfür ist Südamerika einst ein katholischer Kontinent wo die Kirche nicht mehr in der Lage ist dem Vordringen der Sekten Einhalt zu gebieten. Alls dies dank der von den frevelhaften Nachfolgern Pius XII angeordneten ökumenischen Ausrichtung der Kirche. Wann gehen Gauthier le Guignol endlich die Augen auf oder verbietet er sich einfach die Einsicht?

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