Papstbotschaft: Kindersklaverei muss ein Ende haben!

In diesen Tagen warten wir auf die Geburt Jesu und passend dazu richtet Papst Franziskus im monatlichen Gebetsanliegen seine Aufmerksamkeit auf Kinder, genauer gesagt auf Kindersoldaten. Ein durchaus aktuelles Thema, wenn man sich die Nachrichten der vergangenen Monate anschaut. Beispielsweise haben FARC Rebellen im vergangenen September die ersten Kindersoldaten freigelassen, eine gute Nachricht. Doch werden weltweit immer wieder Waffen an Kinder verteilt, wie Franziskus betont: „In dieser Welt, die über die ausgeklügeltsten Technologien verfügt, werden auch Waffen produziert, die Kindersoldaten ausgehändigt werden. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Würde des Kindes respektiert wird! Diese Form von Sklaverei muss ein Ende haben!“

Franziskus hatte sich erst Mitte November zum Tag der Kinderrechte, der am 20. November begangen wird, zu diesem Thema geäußert. Er appellierte an das Gewissen aller, Institutionen wie auch Familien, Kinder davor zu schützen, als Soldaten rekrutiert zu werden. „Wer Du auch bist, und vielleicht bist Du ja genauso betroffen wie ich. Ich bitte Dich: Unterstütze mein Anliegen: Dass es in keinem Teil der Welt mehr Kindersoldaten gibt!“, ermuntert Franziskus, sein Anliegen weiterzutragen.

Seit Januar wendet sich der Papst alle paar Wochen mit einer Videobotschaft an die Gläubigen. In den kurzen Videos will er das jeweilige päpstliche Gebetsanliegen des Monats erklären und den Gläubigen Themen und Gedanken zur Meditation empfehlen. Der Papst spricht in seiner Muttersprache Spanisch, jedes Video ist mit Untertiteln in den wichtigsten Sprachen abrufbar. Die Videos werden über die vatikanischen Kanäle via Twitter, Facebook, Youtube und Instagram verbreitet. Zudem sind sie auf der Internetseite des Gebetsapostolats einsehbar.

(rv 01.12.2016 pdy)

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