D: Bischöfe planen gemeinsames Wort zu Amoris Laetitia

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Deutsche Bischöfe bei einem Gottesdienst

Der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom stellt ein gemeinsames Papier der deutschen Bischöfe im Nachgang zum päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“ in Aussicht. Es gehe um ein „Wort der Ermutigung“ für Gemeinden und Priester, „die eigene Verantwortung wahrzunehmen“, sagte Boom mit Blick auf den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Er äußerte sich in Würzburg vor der  Herbstvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern.

„Amoris Laetitia“, das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus zu Ehe und Familie, wird teils kontrovers diskutiert. Die argentinischen Bischöfe hatten eine ähnliche pastorale Anweisung erarbeitet, wie die deutschen sie nun offenbar planen. Franziskus hatte die Handreichung seiner Mitbrüder in Argentinien ausdrücklich für ihre pastorale Sensibilität gelobt. In dem Papier steht unter Berufung auf „Amoris Laetitia“, dass betroffene Gläubige im Einzelfall nach einem langen Prozess der Unterscheidung und Begleitung wieder zum Empfang der Eucharistie zugelassen werden können.

Anders sehen das vier Kardinäle, darunter auch der frühere Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner und der deutsche Kardinal Walter Brandmüller. Sie forderten jüngst von Papst Franziskus in einem Brief mehr Klarheit über den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.

(kna/rv 26.11.2016 gs)

45 Kommentare zu “D: Bischöfe planen gemeinsames Wort zu Amoris Laetitia

  1. Das ist für POS von Wichtigkeit, weil er genau weiss, wie dieses „gemeinsame Wort“ ausschauen wird!

    Bischof Athanasius Schneider: „Die vier Kardinäle sind eine prophetische Stimme“
    http://www.katholisches.info/2016/11/24/bischof-athanasius-schneider-die-vier-kardinaele-sind-eine-prophetische-stimme/

    Bischof Athanasius Schneider: „Die Dubia der vier Kardinäle zu Amoris laetitia sind eine prophetische Stimme der heiligen, katholischen Kirche“.

    Nach dieser Aussage erhebt also die heilige katholische Kirche selbst Widerspruch gegen sein angebliches Oberhaupt und das sei „eine prophetische Stimme“?

    Die eigentliche „Prophetische Stimme“ der Heiligen, Katholischen Kirche haben wir hier:
    „Gott wird in beispielloser Weise zuschlagen.
    Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird Seinem ganzen Zorne völlig freien Lauf lassen, und niemand wird sich so vielen vereinten Übeln entziehen können. Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Ereignisse. Man muss darauf gefasst sein, mit eiserner Rute geführt zu werden und den Kelch des Zornes zu trinken.“

    Eine andere „prophetische Stimme“ aus dem Kommentarbereich:

    „Sehr gut. Trotzdem bleibt es mir ein Rätsel, wieso solche Reaktionen ausblieben, als Papst Paul VI. de facto der gesamten Lateinischen Kirche eine neue Liturgie auferlegte, deren Übereinstimmung mit der überlieferten Liturgie von Anfang an zumindest zweifelhaft war. Vor allem, weil sie gegen die überlieferte und damals allgemein lebendig in Gebrauch stehende Liturgie gerichtet war, von der Papa Montini jedenfalls offenbar wollte, sie sollte mit den „alten und gebrechlichen Priestern“ aussterben. Immerhin war diese „Liturgiereform“ ein wesentlich umfassenderes „Projekt“ als jetzt Amoris lætitia.“

    Diese Erkenntnis sehen wir als prophetische Stimme!

    Amoris laetitia wurde vom „Oberhaupt“ der Konzilssekte mit seiner „päpstlichen“ Autorität besiegelt. Und niemand aus der Konzilssekte ist befugt, daran zu rütteln oder etwas zu hinterfragen.

    „Klarheit von Papst Franziskus fordern“, schreibt Exzellenz. Genau darauf gibt
    Papst Pius IX. in Pastor aeternus die klare Wort:

    „Ist aber vom Heiligen Stuhl, dessen Autorität die höchste ist, ein richterlicher Spruch ergangen, hat kein Mensch das Recht, diesen noch einmal zur Verhandlung zu stellen oder sich als Richter darüber aufzuwerfen.“

    „Wenn also jemand sagt, der römische Papst habe bloß ein Amt der Überwachung oder einer gewissen Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche, und das nicht nur in den Fragen des Glaubens- und Sittenlebens, sondern auch in allem, was zur Aufrechterhaltung der Ordnung (Disziplin) in der Kirche und zu ihrer Regierung auf der ganzen Welt gehört […]: der sei im Bann.“ (Kapitel 3,15)

    „Msgr. Athanasius Schneider, der Weihbischof des Erzbistums Astana, verteidigt mit einer ausführlichen Stellungnahme die Dubia (Zweifel) der vier Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner zu Amoris laetitia.“

    Und spielt sich dadurch als Richter auf über seinen „Papst“, was Pius IX. ausdrücklich untersagt hat.

    Schneider: „Die Kardinäle ersuchen Papst Franziskus, „die ernste Verunsicherung und große Verwirrung“ in Bezug auf die Interpretation und die praktische Umsetzung des Apostolischen Schreibens Amoris laetitia, besonders des 8. Kapitels, und dessen Passagen in Sachen Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten und der Morallehre der Kirche zu klären.“

    In bezug auf die Interpretation des „Apostolischen Schreibens“ braucht der „Papst“ der vier Kardinäle und des Weihbischofs Schneider nichts mehr „zu klären“. Hat er doch bereits gesprochen durch die Bischöfe Argentiniens, die aufklärten, der Papst stelle fest, daß „keine weiteren Interpretationen erforderlich sind.“

    Und Abbé Claude Barthe: „Ich kann ehrlicherweise nicht erkennen, wie man das Kapitel VIII des Schreibens im Sinne der überlieferten Lehre interpretieren könnte. Es hieße, dem Text Gewalt anzutun und die Absicht der Redakteure nicht zu respektieren, die ein neues Element einführen wollen!“

    Schneider: „In ihrer Erklärung, mit dem Titel „Die Klarheit suchen: Ein Appell die Knoten in Amoris laetitia zu lösen“, sagen die Kardinäle, daß für „viele Bischöfe, Pfarrer, Gläubige – diese Abschnitte einen Wandel in der Disziplin der Kirche andeuten…“

    Zum einen hätten wir gerne gewußt, was das für „viele Bischöfe und Pfarrer“ sind, die einen „Wandel in der Disziplin“ erkennen wollen, zum anderen haben diese angeblichen „viele Bischöfe“ incl. der vier Kardinäle und des Weihbischofs niemals einen Wandel in der Dogmatik wahrgenommen.

    Schneider: „Indem sie eine Anfrage auf Klärung einer Frage gestellt haben, die zugleich die Wahrheit und die Heiligkeit der drei Sakramente der Ehe, der Buße und der Eucharistie betrifft, haben die vier Kardinäle nur ihre grundlegende Pflicht als Bischöfe und Kardinäle erfüllt, die darin besteht, aktiv daran mitzuwirken, daß die durch die Apostel weitergegebene Offenbarung bewahrt und heilig und treu interpretiert wird.“

    Diese vier Kardinäle haben ihre Pflicht als Bischöfe und Kardinäle nicht erfüllt. Denn worin haben sie die Göttliche Offenbarung bewahrt und heilig und treu weitergegeben, wann haben sie „die Wahrheit und die Heiligkeit“ des Sakraments der Buße und der Eucharistie in den letzten 40 Jahren verkündet?
    Darüber hinaus bedarf die Göttliche Wahrheit keiner Interpretation. Die Göttliche Wahrheit muss so angenommen werden, wie die Heilige Kirche sie überliefert und festgelegt hat.

    Wenn diese vier Kardinäle mit Athanasius Schneider erst heute erwachen, indem sie „einen Wandel in der Disziplin“ feststellen, dann haben sie bis jetzt gegen ihre bischöfliche Pflicht gefehlt, denn es scheint, es ist ihnen die Dogmatik weniger bedeutsam als die Moral. Bezieht sich doch Schneider fortlaufend auf das häretische Konzil und seine schändlichen Dekrete, insbesondere auf das Ketzerdekret »Lumen gentium« (LG). Wenn das nicht eine Untreue des bischöflichen Hirtenamtes ist!

    Die vier Kardinäle haben deshalb mit Athanasius Schneider ihrer grundlegende Pflicht als Bischöfe und Kardinäle nicht erfüllt, die Göttliche Offenbarung rein und getreu zu bewahren und weiterzugeben. Denn wo haben sie Treue gezeigt zur wahren katholischen Lehre in bezug auf die Falschlehren des Konzils, des NOM, des Neuen Kirchenrechts, der himmelschreienden Taten gegen den Glauben, der falschen Heiligsprechungen, des Frevels von Assisi oder des Lutherglaubens?

  2. Bischof Athanasius Schneider spricht von den Übeln unserer Zeit, greift aber nicht zurück auf die Ursache, auf den Urheber dieser Übel. Diese Urheber verschont er auf mildtätige Weise und verstößt so massiv gegen das „treu bewahren“! Er ist genauso ein Konzilsanhänger und Vertreter der Konzilssekte wie die vier Kardinäle.

    Denn nach Lumen gentium (LG) beten auch die Moslem mit uns den einen Gott an. Die Moslems anerkennen jedoch nicht den Gott, wie es der Katholische Glaube fordert und wie Er sich tatsächlich geoffenbart hat. Und deswegen betet kein Katholik mit ihnen gemeinsam den sich geoffenbarten Gott an.

    Obwohl LG Glaubenswahrheiten leugnet, zitiert Schneider mehrmals aus LG, so wie es gerade passt:
    „Der Papst, der Bischof von Rom, und Nachfolger des Heiligen Petrus, ist das immerwährende und sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit sowohl von Bischöfen als auch von Gläubigen.(LG 23)

    Ein Dokument aber, das Häresien lehrt, muss augenblicklich insgesamt verworfen werden. Es darf nicht mehr herangezogen werden für eine Publikation aus demselben.

    Schneider begründet dann im Hinblick auf LG:
    „Wenn sie einen öffentlichen Appell an den Papst richten, folgen Bischöfe und Kardinäle, wenn sie von aufrichtiger kollegialer Zuneigung für den Nachfolger des Petrus und Stellvertreter Christi auf Erden bewegt sind, der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils (vgl. Lumen gentium, 22), denn auf diese Weise leisten sie einen “Dienst für den primatialen Dienst“ des Papstes (vgl. Direktorium Apostolorum successores, 13).

    Hier haben wir’s! „folgen Bischöfe und Kardinäle“ wem oder was? Ja selbstverständlich „der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils!“

    Nun erkennt aber Schneider nicht, daß dies auch Schönborn, Kasper, Marx, Neokardinal Cupich (Chicago), Frangiskos Papamanolis, der Bischof aus Griechenland etc., dies von sich sagen können, sie seien von „aufrichtiger kollegialer Zuneigung“ für Franziskus bewegt.

    Bischof Athanasius Schneider holt also aus den Konzilsdekreten das heraus, was für ihn gerade brauchbar ist, greift diese Dekrete aber nicht grundsätzlich an als ein häretisches Papier. Bischof Athanasius Schneider tut nichts anderes als was Bischof Bernard Fellay ständig tut: Ähnlich wie Fellay spricht er in abstoßender Manier: „Man muß Vertrauen haben in Franziskus…“

    Und was sagt Bischof Fellay über Bergoglio:
    „Und das wäre kein geringes Gut; es ist noch nicht der Glaube, aber wenn man beginnt, die Sitten zu verbessern, wäre das ein guter Anfang. Das ließe auf weiteres hoffen. Man wird sehen. … Er ist klug, er überstürzt die Dinge nicht, er hat niemanden abgeschoben, er läßt sich die völlige Freiheit, jedermann wegzuschicken, egal wohin, und sich zu nehmen, wen er will. Das ist nicht schlecht, das ist kein schlechtes Zeichen.
    Auf dem Gebiet der Moral könnte er standhalten. … In seinen Predigten sieht man, daß er den Glauben hat, … man sieht noch nicht die konkrete Anwendung, aber die Predigten sind nicht schlecht, er sagt bisweilen sehr gute Dinge; man sieht, daß er den Glauben hat, wenn er sagt, daß „derjenige, der nicht Unseren Herrn predigt, den Teufel predigt“; ja, das ist nicht übel. Dem können wir nur voll beipflichten. “

    Ja das ist wirklich die Kardinaltugend der Klugheit von Bischof Fellay! Es ist Naivität pur!
    Darüber hinaus nennen beide Franziskus einen „Papst“ und verwerfen so das Dogma der Unfehlbarkeit.

    Schneider: „Papst Franziskus wünscht wiederholt einen offenen und furchtlosen Dialog zwischen allen Gliedern der Kirche zu Fragen, die das Heil der Seelen betreffen.“
    Nie hat die Kirche gelehrt, daß zu Fragen, die das Heil der Seelen betreffen, die Kirche einen „Dialog“ zwischen den Gliedern der Kirche wünscht. Die Kirche ist keine gesprächeführende, sondern eine lehrende Kirche.

  3. Es gibt sie noch, die Streiter Christi, und es ist gut so, wenn sie immer wieder auf die so kostbare Bulle »Quo Primum« zurückkommen. (s.u.)
    Deshalb ist es überflüssig und wertlos, wenn Kardinal Burke sagt:
    „Im übrigen genügt es, das Motu proprio von Papst Benedikt XVI. zu lesen, das eindeutig ist.“

    Eindeutig für echte Katholiken ist allein »Quo Primum« des heiligen Papstes Pius V. und diese Bulle macht das Motu proprio von Ratzinger überflüssig und nutzlos.

    „Aus der Bulle „Quo Primum“ vom Hl. Papst Pius V. vom 14. Juli 1570:

    Allen anderen genannten Kirchen jedoch benehmen Wir damit den Gebrauch ihrer Missalien, verwerfen sie von Grund auf und vollständig und setzen fest, daß diesem Unseren gerade herausgegebenen Missale niemals etwas hinzugefügt, weggenommen oder an ihm verändert werden dürfe.

    Streng befehlen Wir jedem einzelnen Patriarchen und Verwalter der vorgenannten Kirchen, allen anderen Personen, gleich welchen Ranges sie auch seien, in der Tugend des heiligen Gehorsams: sie sollen die bisher gewohnten Weisen und Riten (auch die aus noch so alten Meßbüchern) in Zukunft ganz und gar aufgeben, völlig verwerfen und die Messe nach Ritus, Weise und Norm Unseres Meßbuches singen und lesen, und sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hinzuzufügen oder vorzulesen.

    Und daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor irgendwelchen Strafen, Urteilen und Rügen von nun an ausschließlich diesem Missale folgen, es unbefangen und rechtens zu gebrauchen imstande und ermächtigt sind, dazu geben Wir kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und für ewig Unsere Bewilligung und Erlaubnis.

    Ebenso setzen Wir fest und erklären: Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern, noch darf er von irgendjemandem gezwungen und veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern, noch kann das vorliegende Schreiben irgendwann je widerrufen oder modifiziert werden, sondern es bleibt für immer im vollen Umfang rechtskräftig bestehen.“

    Wann also haben diese „vielen Bischöfe“ (von denen Athanasius Schneider spricht) oder er selbst die Göttliche Offenbarung, das Unfehlbare Lehramt der Kirche, die Tradition rein und getreu bewahrt und weitergegeben? Wann haben sie sich erhoben, als „andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen“ nicht nur hinzugefügt, sondern ein vollkommen anderer Ritus geschaffen wurde, der aus einem anderen Glauben, nämlich dem falschen protestantischen Glauben, hervorging? Wann haben sie sich gegen den Urheber erhoben und ihn entthront?

  4. Diese Diskussion um das päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“ ist richtig und gut. Ich hoffe, dass Kardinal Schneider und andere Theologien dieses Formates eine umfassende und brauchbare Pastoral unter Berücksichtigung der Kirchenlehre und der Dogmatik bringen können.

    Trotzdem erinnert mich diese Situation mit den uneinigen Kardinälen wiederum stark an die Aussagen von Garabandal mit den Worten:

    Zitat
    Weil man meine Botschaft vom 18. Oktober 1961 weder erfüllt noch der Welt bekannt gegeben hat, so kündige ich euch an, daß diese die letzte ist.
    Zuvor hat sich der Kelch gefüllt, jetzt läuft er über. Viele Kardinäle, Bischöfe und Priester gehen den Weg des Verderbens und ziehen viele Seelen mit sich. Man mißt der hl. Eucharistie immer weniger Bedeutung zu. Wir müssen durch unsere Anstrengungen dem Zorn Gottes über uns entgehen. Wenn wir ihn aufrichtig um Verzeihung bitten, wird er uns verzeihen. Ich, eure Mutter, bitte euch durch die Vermittlung des heiligen Erzengel Michael darum, daß ihr euch bessert. Ihr befindet euch in den Zeiten der letzten Warnungen. Ich liebe euch sehr und will eure Verdammung nicht. Bittet uns aufrichtig und wir werden euch erhören. Ihr müßt euch mehr heiligen. Denkt an die Passion Jesu!“

    http://www.katholisches.info/2016/11/20/papst-franziskus-kocht-vor-zorn-wegen-der-dubia-zweifel-der-vier-kardinaele-zu-amoris-laetitia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=papst-franziskus-kocht-vor-zorn-wegen-der-dubia-zweifel-der-vier-kardinaele-zu-amoris-laetitia

    Hoffen wir und wir dürfen auch die Zuversicht haben, dass die göttliche Vorsehen der amtl. röm.-kath. Kirche zur Hilfe eilt. Es ist trotzdem klug, dass sich die Kardinäle zu einer Klärung anstrengen und bemühen. Es ist ihre Aufgabe. Der Zeitpunkt spielt keine Rolle.

  5. „andere Theologien“?
    „Kardinal Schneider“ – es gibt keinen Kardinal Schneider.
    „die göttliche Vorsehen“?
    Die göttliche Vorsehung hat durch Maria in Fatima klar gesprochen: Wenn man nicht tut was ich sage, werden viele Seelen verloren gehen und es werden „ganze Nationen vom Erdboden verschwinden“.

    „brauchbare Pastoral“?
    Der Letztverantwortliche für eine „brauchbare Pastoral“ ist Ihr „Papst“ Bergoglio. Und die hat er nun geliefert. Folglich muss seine „brauchbare Pastoral“ angenommen werden. Nur Nichtkatholiken schreiben: „Diese Diskussion um das päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“ ist richtig und gut.“ Denn Katholiken kennen kein sich Widersetzen gegen ein Päpstliches Schreiben.

    So bestätigt sich aufgrund der falschen Heiligsprechungen, neben Assisi, der Luthermesse und der Konzilslehre so auch jetzt durch Amoris laetitia wieder einmal: Diese Sektenhäupter sind niemals vom Heiligen Geist erwählte Nachfolger des heiligen Petrus. So kann man sicher annehmen, daß im Dritten Geheimnis von Fatima neben dem ruchlosen Konzil und der Luthermesse, die keine Messe ist, auch diese Nichtpäpste zur Sprache kommen. Ich behaupte sogar, es ist der Kernpunkt der Aussage im Dritten Geheimnis von Fatima.

    Das Schreiben des „Papstes“ muß von allen Konzilsanhängern ohne wenn und aber akzeptiert werden. Die Verbindlichkeit des Schreibens läßt ein Diskutieren nicht zu.
    Auch Weihbischof Athanasius Schneider ist es nicht erlaubt, an diesem Päpstlichen Schreiben seines rechtmäßigen Papstes Anstoß zu nehmen.

    Fatima, Lourdes, La Salette sind kirchlich anerkannte Stätten der Erscheinungen Unserer Himmlischen Mutter. Garabandal ist nicht kirchlich anerkannt. Wer die dubiose Botschaft von Garabandal dennoch verbreitet, macht sich schuldig vor Gott. Daß diese Botschaft unglaubwürdig ist, zeigt das Beispiel von Joe.
    Denn von der Hauptperson Conchita wurde dem Joe 1964 Heilung seiner Augen, also sein erneutes Sehvermögen, vorhergesagt: er werde am Tag des „Großen Wunders“ sehend werden. Der blinde Amerikaner ist nun vor mehr als zwei Jahren im Alter von 84 Jahren verstorben. Das „Große Wunder“ blieb aus! Conchita hat Joe schriftlich mitgeteilt aufgrund einer angeblichen Botschaft durch Maria, diese Mitteilung für ihn erhalten zu haben. Lüge!

    Weder Garabandal noch Medjugorje sind eine Fortsetzung von Fatima, wie das manche behaupten. Es sind Nachäffungen des Teufels, der Fatima auslöschen möchte. Und jene, die ihm dienen im Vatikan, können deswegen sprechen „wir werden Fatima zerstören“!

    Daß Gott aber vor einem Eingreifen durch Sein Strafgericht ein sichtbares Zeichen, einen mahnenden Fingerzeig gibt, das ist nichts Neues.

    Als Maria in Fatima den Zweiten Weltkrieg ankündigte, sagte sie: „Wenn ihr eine Nacht erhellt sehen werdet durch ein unbekanntes Licht, dann wisset, daß dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, daß Er nun die Welt strafen wird für ihre Missetaten.

    Ein anderes Zeichen für die Echtheit der Botschaft von Fatima war das von ca.
    70 000 Menschen geschaute Sonnenwunder am 13. Oktober des Jahres 1917.

    Wiederum ein anderes Zeichen ist, daß Gott Seine Gnade zurückgezogen hat und die Welt sich selbst überläßt. Das erleben wir durch den falschen Hirten in Rom und in der heutigen Zeit zur Genüge.

  6. @Alexius 27. November 2016 um 16:38

    Zitat
    Weder Garabandal noch Medjugorje sind eine Fortsetzung von Fatima, wie das manche behaupten. Es sind Nachäffungen des Teufels, der Fatima auslöschen möchte. Und jene, die ihm dienen im Vatikan, können deswegen sprechen „wir werden Fatima zerstören“!

    Das ist Unsinn und Unfug. Niemand will und wird Fatima auslöschen. Doch die Hoheit über die Deutung von Fatima ist nicht bei den Anhänger der sektiererischen Sedisvakantisten zu suchen.

  7. Nachgewiesener Unsinn ist Garabandal, und Medjugorje ist wegen des dort losgelassenen Unsinns ebenfalls falsch.

  8. http://STMARCELINITIATIVE.COM/ELEISON-COMMENTS/?LANG=DE
    ELEISON-KOMMENTAR VOM 26.11.2016

    Wieder einmal behauptet Exzellenz Bischof Richard Williamson, Franziskus sei das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Er spricht von „Konzilsreligion“; diese kennt die Katholische Kirche nicht. Bischof Williamson glaubt aber, die Katholische Kirche kenne den Irrtum.

    „Auf die Fragen von vier ehrenwerten Kardinälen, die in Erfahrung bringen wollten..“

    Was wollen die ehrenwerten Kardinäle denn in Erfahrung bringen? Haben Sie nicht schon längst „erfahren“, was die ketzerischen Absichten Bergoglios sind? Jeder wache Katholik erkennt, wohin der Endzweck dieses falschen Hirten führen soll. Das aber ist nicht die Katholische Kirche, denn für sie gilt:

    „Für die Kirche im besonderen gilt folgende Regel: “Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.” (Dom Guéranger)

    Und was sagt Papst Leo XIII., der wahre Oberhirte der Kirche, weshalb die päpstliche Autorität zu jeder Zeit und an jedem Ort gilt?
    „Doch für den Glauben und die Regelung der Sitten hat Gott die Kirche an seinem göttlichen Lehramt teilhaben lassen UND IHR DAS GÖTTLICHE VORRECHT EINGERÄUMT, DEN IRRTUM ABSOLUT NICHT ZU KENNEN“ (»Libertas«, 20.6.1888)

    Williamson schreibt: “ Mit diesem päpstlichen Ja zur Konzilsreligion, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und deshalb der katholischen Religion, laut der alles Heil von Gott ausgeht, schroff widerspricht, rückt ein Schisma innerhalb der Katholischen Kirche in greifbare Nähe.“

    Nein, Exzellenz, das entspricht nicht der Wahrheit. Haben Sie nicht selbst einmal gesagt, daß ein achtjähriges Kind zu seinem Bischof sagen darf: Exzellenz, das entspricht nicht meinem Katechismus? Auch wir sagen: Ihre Aussage entspricht nicht unserem Katechismus. Niemals kann es INNERHALB der Katholischen Kirche ein Schisma geben. Das hat es nie gegeben, das kann es nicht geben und wird es auch nie geben. Wer sich von der Katholischen Kirche getrennt hat, steht außerhalb der Kirche und nicht mehr innerhalb. Die Katholische Kirche selbst berührt diese Abspaltung das nicht.

    „Aufrichtiger Dank gebührt den vier Kardinälen dafür, dass sie vielen irregeleiteten Schafen, die gerne in den Himmel kommen möchten, Licht und Klarheit zugänglich gemacht haben. Ihre Namen lauten Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner. Sie mögen zwar in den Novus Ordo verstrickt sein, haben jedoch offensichtlich nicht jeden Mut und jedes Pflichtgefühl verloren. Es steht ausser Frage, dass sie nur aus den allerbesten Beweggründen heraus gehandelt haben, indem sie den Papst drängten, seine Einstellung zu klären. Und wohin führt diese Klärung die Kirche? Sie muss sich am Rand des Schismas befinden. Kyrie eeison.“

    Natürlich haben die vier Kardinäle endlich einmal die Schwelle des Schweigens durchbrochen und Flagge gezeigt. Doch ist das ausreichend? Wo lag das eigentliche Problem? Wo ist das Licht und die Klarheit in all den wirren Jahre nach dem Konzil?

    Wahrlich ein gut ausgewähltes Wort, dieses „verstrickt“, um jemand zu entlasten. In etwas verstrickt zu sein mildert doch erheblich die persönliche Schuld, nicht wahr?

    Kein Entsetzen der vier Kardinäle gegenüber dem Novus Ordo, gleichzeitig Empörung und Entrüstung gegen ein Lehrschreiben, das nach ihren Worten doch von ihrem eigenen Papst kommt, der nach Leo XIII. keines Irrtums im Glauben fähig ist aufgrund des Beistands des Heiligen Geistes.

    Uneingeschränkte Pflicht wäre es gewesen, wenn diese vier Kardinäle im Hinblick auf das Konzils, im Hinblick auf die unerlaubte Einführung des NOM laut, sehr laut ihre Stimme erhoben hätten. Haben sie nicht getan. Von den anderen Kardinälen und Bischöfen ganz zu schweigen.

  9. „Don Bux erinnerte an einen nicht direkt vergleichbaren, aber doch „ähnlichen“ Fall in der jüngeren Vergangenheit, als Kardinäle Einwände gegen die beabsichtigte Liturgiereform vorbrachten.“ (kathinfo)

    Hier sieht man, was seichte „Einwände“ für einen Erfolg haben, wenn sie an die Adresse der Besetzer des Vatikans gerichtet sind.

    Don Nicola Bux kann also hier gar nichts vergleichen, wenn Kardinäle Einwände gegen eine Verordnung ihres anerkannten Papstes vorbringen. Unsinn! Kein wahrer Papst konnte aufgrund »Quo Primum« irgend eine Änderung an der Liturgie vornehmen. Das ist das eine. Zum anderen war auch Paul VI. kein rechtmäßiger Papst, weil er dies tat.
    Darüber hinaus ist der Begriff „Liturgiereform“ völlig falsch. Denn die für immer gültige Festlegung der heiligen Liturgie geschah durch den heiligen Papst Pius V. in »Quo Primum«, der alles ausbesserte und ordnete, was in der Messe an nicht Brauchbaren eingerissen ist und holte zurück, was der heilige Papst Gregor der Große bereits als gültige Form anordnete.
    Eine unerlaubte Handlung durch Montini also, die ein rechtmäßiger Papst kraft seiner Autorität und göttlichen Sendung tunlichst unterläßt.

  10. Der Spiess dreht sich nun um:

    http://www.kath.net/news/57654
    Vorsitzender der Rota droht Meisner und Brandmüller

    Erzbischof Pinto, Vorsitzender der Römischen Rota, hat den Kardinälen Burke, Brandmüller, Caffarra und Meisner gedroht, dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ ihre Kardinalswürde verlieren könnten.

    Rom (kath.net)
    Erzbischof Pio Vito Pinto (Foto), der Vorsitzende der Römischen Rota, des zweithöchsten Gerichts der römisch-katholischen Kirche, hat bei einer Konferenz in Spanien den Kardinälen Burke, Brandmüller, Caffarra und Meisner gedroht, dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ die Kardinalswürde verlieren könnten. Pinto behauptet laut Medienberichten sogar, dass für den Entzug der Kardinalswürde dafür nicht einmal der Papst zuständig sei, sondern er selbst.

    Der Erzbischof kündigt an, dass er Papst Franziskus unterstützen werde, damit auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können.

    Die vier Kardinäle Meisner, Brandmüller, Burke, Caffarra hatten vor einigen Wochen ein Schreiben an Papst Franziskus gerichtet. Nachdem das Schreiben nicht beantwortet wurde, hatten die Kardinäle die Öffentlichkeit gesucht. kath.net hat berichtet.

  11. @Pierre 29. November 2016 um 20:36

    Wenn die vier Kardinäle nur wegen ihrer Fragen, die zudem schützenswertes Kirchenrecht betreffen, in der Weise eines Entzuges der Kardinalswürde bestraft werden, dann ist die Möglichkeit des SCHISMAS (Trennung) in der Kirche sehr gross. Eigentlich sind die Anzeichen dazu bereits sichtbar. Trotzdem würde es meiner Meinung nach eher nicht zu einer kompletten Trennung führen, sondern vielmehr um Jahrzehnte lange theologische Auseinandersetzungen, denn Schweigen wird nicht jeder können oder wollen.

    Wie auch immer, in Garabandal wurde das Schisma als eine der wichtigsten Vorindikatoren kurz vor der WARNUNG (Seelenschau) deutlich vorausgesagt.
    Der Interessierte lese hier dazu nach:
    https://poschenker.wordpress.com/2015/08/20/der-film-von-albrecht-weber-garabandal-revisited/#comment-21271

    Die Zeichen scheinen sich zu Verdichten, trotzdem bleibt alles im Plan Gottes und in der weisen Voraussicht der Vorsehung.

  12. @Stefan1 29. November 2016 um 21:30

    Schisma?
    Nun, dann lassen wir uns doch überraschen 😉 fG

  13. Lesermeinungen aus http://kath.net/news/57654 :

    Ein @W.S. schreibt:
    Schach Matt
    Scheint so, als wäre kein Zug aus dem Schach möglich. Manche versuchen dann die Figuren vom Tisch zu fegen.

    Ein@ecclesiam schreibt:
    

    Totalitär oder dialogbereit?
    Papst Franziskus sagte am 11.11.2016 in einem Interview mit Eugenio Scalfari:
    „Die Kommunisten denken wie Christen.“
    Der Papst spricht für alle Christen, ich fühle mich jedoch nicht angesprochen durch diese Aussage(und ich gehe davon aus die Mehrheit der Christen). Mir wäre es lieber, wenn der Papst für sich sprechen würde wie für alle Christen. Dann würde es heissen:
    „Ich denke wie die Kommunisten.“
    Dieser Aussage entspricht dann nämlich auch, wie in Rom seit 2013 mit „unpassenden“ Meinungen umgegangen wird.

    Ein @IMEK schreibt:
    

    Exkommuniziert ist wer öffentlich die Akzeptanz sakrilegischer Kommunion predigt
    und vertritt.
    Dies lehrt das Konzil von Trient.
    Aber das macht derartig hohen Herrschaften nichts aus.
    Hier geht es nur noch um Machtspiele, allerdings mit dem Feuer.
    Unsere vier heldenhafte Kardinäle können ganz ruhig sein, sie haben jetzt schon bewiesen dass sie wahre Zeugen sind.
    Müssten sie auf Weisung des Papstes oder durch diesen an den Erzbischof der Rota delegiert die Kardinalswürde ablegen müssen es würde nichts ändern.
    Die fünf Dubia bleiben fünf Wunden in der Neuen Kirche.

    Ein @Lorger schreibt:
    

    Ein Bischof gegen den anderen …
    Das alles erinnert mich einerseits an die Botschaft von Akita und anderseits an die Vision des Hl. Don Bosco vom Mai 1862.
    Siehe http://www.ewige-anbetung.de/Wunder/Don_Bosco/don_bosco.html

    Ein @chriseeb74 schreibt:
    

    Eigentlich müsste man…
    einen Aufstand initiieren, dass dieser Kirchenmann schleunigst von seinem Amt zu entfernen ist.
    Als Richter sollte man schon den Unterschied zwischen einer klärenden Anfrage und eines kirchenrechtlichen Straftatbestandes kennen…
    Man kann wirklich nur noch den Kopf schütteln was wir für „Koryphäen“ im Vatikan sitzen haben!

    Ein @DonStefano2003 schreibt:
    

    Pinto ist
    1. Kein Erzbischof

    Als Dekan der Rota ungefähr so einflussreich im Kardinalskollegium wie eine Raumpflegerin bei der Raumfahrt
    an Selbstüberschätzung nicht zu überbieten, sollte er das mit den Wiederverheirateten Geschiedenen wirklich so gesagt haben. Denn wie für jedermann nachzulesen, hat Papst Franziskus gerade NICHT eine generelle Zulassung zu den Sakramenten eingeführt sondern die Einzelfalllösung stärker betont.

    Selbst die öminöse Fußnote in AL ist eben im Konjunktiv verfasst und nicht im Indikativ. Gerade vom Duktus der Abfassung her sind „Dubia“ nicht nur legitim sondern auch nützlich. Das Schweigen des Papstes verwundert zwar, ist aber auch eine Antwort für sich. Wer schweigt, scheint zuzustimmen sagt der alte Rechtsatz.
    So kann man es ja auch mal betrachten.

    Ein @Lorger schreibt:
    

    Ein Bischof gegen den anderen …
    Das alles erinnert mich einerseits an die Botschaft von Akita und anderseits an die Vision des Hl. Don Bosco vom Mai 1862.
    Siehe http://www.ewige-anbetung.de/Wunder/Don_Bosco/don_bosco.html

    Ein @Toribio schreibt:
    

    Endstadium der Kirchenkrise…
    … und 2017 werden wir möglicherweise die Endphase des in Fatima Vohergesagten erleben.
    Leider ist aufgrund der Schauungen der A.K.Emmerick und aufgrund des 1917 in Fatima Vohergesagtem für 2017 wirklich für viele in der Kirche ein fürchterliches Gerichtsjahr zu befürchten. Ich habe anderswo schon geschrieben, dass sich jetzt möglicherweise vor unseren Augen herauszukristallisieren beginnt, wer demnächst zur Korkeiche hinauf wandern wird. Wer wird das sein? Ich denke, dass das nur die Kräfte der von A.K. Emmerick geschauten Gegenkirche sein können, die jetzt zum Endkampf blasen und die die Guten eh schon Jahrzehnte lang gemartert haben – die Guten können doch nicht noch einmal zum Handkuss kommen – das wäre ja nicht mehr normal!!!
    Dieser Mann ist nicht einfach nur irgendwer… er stand schon 1979 auf der Pecorelli-Liste.

         Ein @M.Schn-Fl schreibt:
    

    Wichtigtuerei!
    Hier stellt sich mir die Frage, ob dieser Herr überhaupt autorisiert war, so etwas von sich zu geben. Ich glaube das nicht. Das wäre wohl ein einmaliger Vorgang in der Kirchengeschichte, den ich für unmöglich halte. Wenn ich dieses verkniffene Gesicht sehe, dann wird mir ganz anders.
    Mir fällt hier vielmehr die Ankündigung der „Frau aller Völker“ aus Amsterdam ein.: „Es werden Kardinäle gegen Kardinäle und Bischöfe gegen Bischöfe stehen.“
    ALLES, was sie angekündigt hat, ist eingetroffen bis auf das letzte: „Achtet auf die Meteoren“. Aber das sagen uns jetzt täglich die Astrophysiker, dass diese uns immer näher kommen.
    Übrigens: Nur der Papst, der die Kardinalswürde verleiht, kann sie auch wieder nehmen, nicht der Chef der Rota, der sich hier nur wichtig machen will.
    Der Rauch Satans ist nicht nur in die Kirche eingedrungen, sondern weht durch alle Räume.

    Ein @Waldi schreibt:
    

    Der Klerikerkrieg…
    innerhalb der katholischen Kirche lässt immer krassere Formen erkennen. Interessant für den aufmerksamen Beobachter ist aber, dass nicht diejenigen, die der Kirche durch Aushöhlung ihrer Lehre schaden wollen, an den Pranger gestellt werden, sondern diejenigen – es sind nur noch wenige – die aus berechtigter Sorge um den Fortbestand der Lehre ihre Stimme erheben! Man fühlt als Katholik mit schmerzlicher Gewissheit, dass der Sturzflug der katholischen Kirche kaum noch zu bremsen ist. Es sei denn, Gott greift endlich persönlich ein, um seine „Mannschaft“ wieder auf Trab zu bringen, dass sie sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen, sondern als treue Hirten die verirrten Schafe wieder zu IHM führen sollen! Dieser drohende Gesichtsausdruck von Erzbischof Pinto macht Angst und entweiht die Adventszeit. Kaum ist das Jahr der Barmherzigkeit zu Ende, brechen die alten Wunden der innerkirchlichen Querelen wieder voll auf. Der erzwungene Friedensgruß ist nur noch reine Heuchelei!

    Eine @Kleine Blume schreibt:
    

    Der hl. John Fisher und der hl. Thomas Morus
    sind öffentlich(!) für die Unauflöslichkeit der Ehe eingetreten und haben dafür sogar den Tod auf sich genommen.
    Müsste man sie dafür nicht – der Logik Seiner Exzellenz folgend – aus dem Verzeichnis der Heiligen entfernen?

    Ein @bernhard_k schreibt:
    

    Jetzt geht’s los …
    Es ist mehr als bezeichnend, dass hier gedroht, und eben gerade nicht argumentiert wird.

    So wird deutlich, dass es nicht mehr um die Wahrheit gehen kann. Wenn die 4 hochintelligenten Kardinäle in Pintos Wahrnehmung nicht recht haben oder falsch argumentieren sollten, dann braucht man doch bloß dagegen argumentieren und den Fehler klarstellen.

    Geht aber nicht 😉 und deshalb … es wird hochspannend werden. Beten wir weiter!!

    Eine @AGNUSS schreibt:
    

    Seht die neuen Propheten der „Barmherzigkeit“ und des „offenen Dialoges“!
    Ich kann nur hoffen, die vier Herren Kardinäle standhaft bleiben.

    Ein @hortensius schreibt:
    

    Das ist endzeitlich!
    Was muss die Kirche noch alles erleben? Wenn ein Papst und ein so hoher Richter die ehernen Ehegesetze Christi mit solchen Drohungen durchsetzen wollen, dann ist der Verwirrer schon mächtig in der Tür. Gott schütze unsere Kirche!

    Ein @Cosmas schreibt:
    

    Dobermann statt Argumenten
    Offenbar ist der Papst ins Eck getrieben. Wann wird er endlich Papst genug sein um klare Worte zu finden. Ein jämmerliches Schauspiel.

    Ein @Gandalf schreibt:
    

    Zum Schämen!
    Für diesen Kirchenmann kann man sich als Katholik nur schämen! Eine Schande!

    Ein @lakota schreibt:
    

    Ich glaub es nicht!
    Da ist einer, der vor dem Islam das Kreuz verleugnet und weder Papst, noch Erzbischof Pinto interessiert das. Aber einem glaubenstreuen, aller Ehren werten Kardinal Meisner und seinen drei Amtsbrüdern mit dem Verlust der Kardinalswürde zu drohen ist das Letzte! Wo ist die Kirche hingeraten? Jesus erbarme Dich und komm bald wieder!

    Ein @carl eugen schreibt:
    

    Soweit ist es also schon gekommen.
    In der Kirche von Papst Franziskus wird man also bestraft, wenn man zur katholischen Lehre steht.
    Eines ist für mich jetzt ganz klar: An dem Tag, an dem man Kardinal Meisner die Kardinalswürde nimmt, werde ich aus der Kirche austreten. Einer Kirche, in der die Gebote Gottes missachtet werden und treue Männer des Glaubens bestraft werden, will ich nicht angehören.
    Ich sehe schon, meine Konversion zur Katholischen Kirche hätte ich noch besser durchdenken müssen

    Ein @Montfort schreibt:
    

    @carl eugen – Soweit ist es also schon gekommen
    Lieber @carl eugen!
    Sie schreiben: „An dem Tag, an dem man Kardinal Meisner die Kardinalswürde nimmt, werde ich aus der Kirche austreten.“ BITTE NICHT!
    Wenn Sie schon „zur katholischen Lehre stehen“, dann brauchen wir Sie doch gerade IN der katholischen Kirche!!! Sonst spielen Sie doch denen in die Hände, die die katholische Lehre der Katholischen Kirche zerstören wollen!

    Es würde mich freuen, wenn Sie nicht so oft Ihre Konversion in Frage stellen müßten, sondern sie froh und mutig weiterleben könnten. Nur, ohne Kreuzesnachfolge wird es nirgends gehen – und immerhin wären die derzeitigen Konflikte in der Kirche ja doch eine ausgezeichnete Gelegenheit, um das Gebot Jesu zu erfüllen: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, …“ (Mt 5,44)
    Nach dem „Jahr der Barmherzigkeit“ könnten wir es doch mit einem „Jahr der Vollkommenheit“ versuchen: „Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.“ (Mt 5,48)

    Schön, dass Sie in der Katholischen Kirche sind! “

  14. 2 Lesermeinungen aus http://www.katholisches.info/2016/11/29/don-nicola-bux-dubia-der-kardinaele-zu-amoris-laetitia-legitim-und-normal-beispiel-liturgiereform-1969/ drücken das gekonnt aus:

    Ein @ Tridentinus schreibt:

    Das ist der berühmte Artikel 7, in der die Messe eine de facto protestantische Definition bekam. Dieser wurde verbessert. Unter solchen Vorzeichen hätte sogar ein an sich gültiger Ritus von vornherein ungültig werden können.
    Diesen Einwand hat Paul VI. vermutlich vorhergesehen. Leider blieb das Buch ansonsten im wesentlichen unverändert.

    Ein(e) @Shuca schreibt:
    29. November 2016 at 14:35

    „Was die vier Kardinäle getan haben, das sei „ganz normal“, bestätigte der bekannte Liturgiker Don Bux. Es gehe darum, das Recht der Redefreiheit zu nützen, wozu der Papst mehrfach aufgefordert habe.“
    Wenn unser Papst zur Redefreiheit auffordert dann will ich das gleichmal nutzen.
    Es besteht für mich keinerlei Zweifel das man mit Hilfe der Mutter Gottes frohen Muttes und aller Gelassenheit mit vieren gegen zweihundert antreten kann. Ach was sage ich. Man kann mit ihr sogar mit vieren gegen zweitausend antreten und das sind immer noch zu wenige.
    „Wie man zur Messe geht, ohne den Glauben zu verlieren“.
    Ja diese Frage ist hochinteressant denn man muß schon aufpassen wenn man zur Heiligen Messe gehen will und landet stattdessen in einem ökumenischen Gottesdienst ( ist mir schon passiert ). Ich würde sagen diese Frage ist mehr als berechtigt. Ich komme mir in der Konzilskirche langsam vor als wäre ich im Straßenverkehr. Steht die Ampel noch auf grün oder ist sie schon rot? Man muß höllisch aufpassen.
    Per Mariam ad Christum.

  15. Zu: Kardinalshut fällig!

    Immer noch gibt es kurzsichtige Anhänger und Befürworter von Bergoglio, darunter Athanasius Schneider in Einheit mit dem Opus Angelorum, Bischof Fellay in Einheit mit seiner Piusbruderschaft.

    http://www.katholisches.info/2016/11/24/bischof-athanasius-schneider-die-vier-kardinaele-sind-eine-prophetische-stimme/

    „Man muß Vertrauen haben, daß Papst Franziskus diesen öffentlichen Appell der vier Kardinäle im Geist des Apostels Petrus annimmt…“
    Das sagte Bischof Athanasius Schneider.

    Haben Sie weiter Zutrauen und vertrauen Sie, Exzellenz! Anhängen und anlehnen an Franziskus soll sich auch weiterhin Bischof Fellay, denn beide sind blinde Führer von Blinden und Christus sagt, was dann passiert.

    „Wenn sie einen öffentlichen Appell an den Papst richten, folgen Bischöfe und Kardinäle, wenn sie von aufrichtiger kollegialer Zuneigung für den Nachfolger des Petrus und Stellvertreter Christi auf Erden bewegt sind, der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils (vgl. Lumen gentium, 22), denn auf diese Weise leisten sie einen “ Dienst für den primatialen Dienst“ des Papstes (vgl. Direktorium Apostolorum successores, 13).“, zitiert Weihbischof Athanasius Schneider seinen Franziskus weiter und beruft sich prompt auf das Zweite Vatikanum!

    Immer noch verschanzt sich Schneider hinter seinen „Papst“, schützt und schirmt ihn ab, spricht in seinem Namen:

    „Papst Franziskus wünscht wiederholt einen offenen und furchtlosen Dialog zwischen allen Gliedern der Kirche zu Fragen, die das Heil der Seelen betreffen.
    Im Apostolischen Schreiben Amoris laetitia spricht der Papst von der Notwendigkeit, einige doktrinelle, moralische, spirituelle und pastorale Fragen unbefangen weiter zu vertiefen: „Die Reflexion der Hirten und Theologen wird uns, wenn sie kirchentreu, ehrlich, realistisch und kreativ ist, zu größerer Klarheit verhelfen (Amoris laetitia, 2). Zudem soll das Verhältnis auf allen Ebenen innerhalb der Kirche frei von einem Klima der Angst und der Einschüchterungen sein, wie Papst Franziskus in zahlreichen Ansprachen gewünscht hat.“
    Und erkennt nicht, was Bergoglio eigentlich „wünscht“! Herr erbarme Dich!

    Wie „furchtlos“ und „offen“ der Dialog ist, hat sich soeben erwiesen.
    Die Reflexion des „Hirten“ kann furchtbar enden; die Einschüchterungen der Vier Kardinäle beginnt bereits!

    Diese Naivität und Einfalt ist unerforschlich und unfassbar!

    Dank der „Römischen Rota“ läßt der duldsame barmherzige „Vater“ Franziskus wissen, daß die Vier Kardinäle durch die Veröffentlichung ihres Schreibens „einen schweren Skandal“ angerichtet haben. Wer den eigentlichen Skandal begangen hat, unterschlägt Msg. Pío Vito Pinto aus der angeblich „höchsten Autorität der katholischen Kirche“!!

    Er läßt – „ohne Fragen unbefangen weiter zu vertiefen“ – wissen:

    „Was sie getan haben, ist ein sehr ernster Skandal, das dazu führen könnte, daß der Heilige Vater ihnen die Kardinalswürde entzieht – zu einem anderen Zeitpunkt. Er könnte es jedenfalls tun.“

    Immer noch schläfrig?

  16. @Pierre, derselbe „Tridentinus“ schreibt zu obiger Sache bezüglich des verspäteten Auftretens der vier Kardinäle und der Bischöfe und Kardinäle insgesamt:

    Tridentinus
    24. November 2016 at 18:38

    Sehr gut. Trotzdem bleibt es mir ein Rätsel, wieso solche Reaktionen ausblieben, als Papst Paul VI. de facto der gesamten Lateinischen Kirche eine neue Liturgie auferlegte, deren Übereinstimmung mit der überlieferten Liturgie von Anfang an zumindest zweifelhaft war.

    Vor allem, weil sie gegen die überlieferte und damals allgemein lebendig in Gebrauch stehende Liturgie gerichtet war, von der Papa Montini jedenfalls offenbar wollte, sie sollte mit den „alten und gebrechlichen Priestern“ aussterben.

    Immerhin war diese „Liturgiereform“ ein wesentlich umfassenderes „Projekt“ als jetzt Amoris lætitia.

  17. @Alexius 30. November 2016 um 11:33

    “ Immerhin war diese „Liturgiereform“ ein wesentlich umfassenderes „Projekt“ als jetzt Amoris lætitia. “

    Absolut richtig.
    Deswegen wird man nicht umhin kommen sich weiterhin an die gute „alte“, besser immerwährende Theologie/Liturgie zu orientieren – wie es auch ein Lefebvre verstand – INNERHALB der OFFIZIELLEN Kirche ( wenn diese es überhaupt noch zulassen will bzw. zulässt berechtigte Kritik am V2 gelten zu lassen ).
    Von Sedisvakanz kann hier, wie gesagt, trotzdem keine Rede sein. Davon distanzierte sich vehement auch ein Lefebvre.

  18. Aktuell http://www.katholisches.info/2016/12/02/rebellenklerus-betreibt-selbstmord-der-kirche-aufstand-gegen-bischof-aillet-von-bayonne/

    @Stefan1 29. November 2016 um 21:30

    “ Wenn die vier Kardinäle nur wegen ihrer Fragen, die zudem schützenswertes Kirchenrecht betreffen, in der Weise eines Entzuges der Kardinalswürde bestraft werden, dann ist die Möglichkeit des SCHISMAS (Trennung) in der Kirche sehr gross. Eigentlich sind die Anzeichen dazu bereits sichtbar. Trotzdem würde es meiner Meinung nach eher nicht zu einer kompletten Trennung führen, sondern vielmehr um Jahrzehnte lange theologische Auseinandersetzungen, denn Schweigen wird nicht jeder können oder wollen. “

    Richtig, da dürften Sie nicht ganz falsch liegen.

  19. „Von Sedisvakanz kann hier, wie gesagt, trotzdem keine Rede sein. Davon distanzierte sich vehement auch ein Lefebvre.“

    Vehement?

    Heftig und ungestüm bekräftigte er:

    „Wir stehen wirklich vor einem schwerwiegenden Dilemma, einem sehr schwerwiegenden sogar, das meines Wissens in der Kirche bisher niemals existiert hat: daß der Inhaber des Stuhls Petri an der Verehrung falscher Götter teilnimmt. Ich glaube nicht, daß dies in der Kirche je vorgekommen ist. Welche Folgerungen werden wir vielleicht in einigen Monaten angesichts dieser wiederholten Teilnahme an solchen falschen Kulten ziehen müssen?
    Ich weiß es nicht… Ich stelle mir die Frage. Doch möglicherweise werden wir verpflichtet sein zu glauben, daß dieser Papst nicht Papst ist. Es scheint nämlich auf den ersten Blick – feierlich und formell kann ich es noch nicht sagen – unmöglich, daß dein Papst öffentlich und formell Häresie begeht. Unser Herr hat ihm versprochen, ihm beizustehen, seinen Glauben zu bewahren, ihn im Glauben zu bewahren. Wie kann da einer, dem unser Herr verheißen hat, ihn endgültig im Glauben zu bewahren, so daß er im Glauben nicht irren kann, gleichzeitig öffentlich Häresie, ja sogar Apostasie begehen?“ Osterpredigt Msgr. Lefebvre 1986)

    „…Wenn wir aber sicher sein können, daß der Glaube, den die Kirche seit zwanzig Jahrhunderten lehrt, keinen Irrtum enthalten kann, haben wir andererseits weit weniger die absolute Sicherheit, daß der Papst wirklich Papst ist. Die Häresie, das Schisma, die Exkommunikation ipso facto, die Ungültigkeit der Wahl können unter Umständen verursachen, daß ein Papst in Wirklichkeit nie Papst gewesen ist oder nicht mehr Papst ist…“

    (Erzbischof Marcel Lefebvre, Ecône, am 2.8.1976, Interview mit »Le Figaro«)

    Wie oft soll das hier in diesem Forum noch wiederholt werden?

  20. Wieder einmal gibt es für Bischof Athanasius Schneider ein Schisma „IN der Kirche“.
    Und wieder einmal zitiert er das häretische Papier „Dei Verbum“!

    https://gloria.tv/article/4RgDEwNhjeR14L4mMMEWSkjSP

    „Den „kanonischen Frieden“ mit dem Papst will er bewahren! Das heißt also, einen doktrinären Frieden bewahren mit einem Häretiker! Diese Haltung ist befremdlich und schließt aus der Kirche aus! Bischof Schneider geht es nicht zuerst um die Dogmatik, um die Frage, ist die neue Messe gültig, gibt es überhaupt eine „Heilige Kommunion“, zu der wer zugelassen oder nicht zugelassen werden kann.
    Es geht ihm mehr um Verleumdung, nicht um den wahren Glauben. Wer den wahren Glauben hat, schert sich nicht um Verleumdungen.
    Wenn die Rechtgläubigen beschuldigt werden, schismatisch zu sein, was haben sie mit denen zu tun, die sich von der Kirche getrennt haben?

    „Der international bekannte deutsche Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana in Kasachstan, sprach in einem Interview des französischen Internet-Fernsehsenders TV Libertes davon, daß es „bereits eine Art von Schisma in der Kirche existiert.“

    Ein Schisma IN der Kirche? Die Kirche kennt kein Schisma! In der Kirche gibt es kein Schisma! Wer sich vom Leib Christi getrennt hat, ist jene verdorrte Rebe, von der der Herr spricht, und die hinausgeworfen wird, weil sie abgestorben ist. Wer getrennt ist vom Leib Christi, brauchen wir nicht nachzutrauen; diese haben die Trennung ja bewußt vollzogen. Es sind jene, die mit Bischof Schneider sagen, ein wahrer Papst kann sehr wohl Irrlehren und Häresien verkünden und wir müssen dennoch in Einheit mit diesem häretischen „Papst“ stehen.

    Welche Verwirrung und Irreführung zeugt dieser Bischof. Sagt er doch: „Andererseits werden Kirchenvertreter als Schismatiker beschuldigt, obwohl sie den kanonischen Frieden mit dem Papst bewahren und treue Söhne Jesu Christi, der Wahrheit sind und Sein Evangelium mit Eifer verkünden.“
    Jene, die faule Kompromisse und einen gottverhassten Frieden mit einem häretischen Nichtpapst schließen, wie Bischof Schneider, sind absolut keine treuen Söhne Jesu Christi, und vertreten nicht die Wahrheit, die Christus ist.

    Nach ihm ist es auch nicht sein „Papst“ , sondern irgendwelche „Vertreter der Kirche“ die antikatholische Lehren verkünden! Solange Schneider Galater 1,8 nicht auf „seinen Papst“ anwendet, ist alles Unaufrichtigkeit und Heuchelei! Er behauptet auch, die Bischöfe müssen etwas anderes verkünden als ihr Papst!

    „Es gebe heute, so Msgr. Schneider, eine Reihe von Vertretern in der Kirche, auch mit hohen Ämtern, „die die Wahrheit der Lehre über die Ehe verdunkeln.“

    Also Häresien lehren, sind für Schneider nur eine „Verdunkelung der Wahrheit“, und nennt jene, die Irrlehren im Glauben verkünden, dennoch „Vertreter der Kirche“, obwohl er weiss, was Dom Guéranger verdeutlicht:
    “Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.”

  21. @Pierre 14. Dezember 2016 um 14:08

    @Alexius 13. Dezember 2016 um 23:41

    Diesem angeblich rechtmäßig erwählten Papst zollen Sie doch Unterwerfung und Anerkennung. Auch ohne „Wahrheitsfindung“ und ohne „Gerechtigkeitsempfinden“ haben Sie, @Pierre, Ihren Papst Folge zu leisten, ihm in allem zu gehorchen und als der vom Heiligen Geist Erwählten zu respektieren, verstanden? Mit oder ohne Moral ist er für Sie doch der Papst, mit der Unfehlbarkeit im Glauben und der Disziplin ausgestattet, nicht wahr? Also tun Sie, was man einem wahren Papst als Katholik zu tun schuldig ist.

    @Pierre 14. Dezember 2016 um 00:56

    Ich versuche zumindest so zu handeln wie es auch S.E.Lefevre verstand, in einer Art Notstand keinen Kadavergehorsam zu leisten. Mehr nicht. Und das ist nicht nur gut und richtig, sondern es ist die moralische Pflicht so handeln zu müssen.

    Wenn Sie meinen es nicht mit einem Papst zu tun zu haben, auch nicht mit der Hl.Röm.Kath.Kirche, sondern nur mit einer Sekte, dann frage ich mich warum Sie sich noch immer mit Sekten befassen müssen/wollen?

    Die Frage die Sie für sich stellen sollte ist eigentlich die: WO existiert wirklich, real diese Ihre Hl.Röm.Kath.Kirche ohne Papst, Hierarchie und Ämterdasein bzw. was ist Ihre subjektive Definition?!? Bitte kommen Sie mir nicht wie seinerzeit @Tomas, der meinte nur dort wo der wahre Glaube ( Dogma und Kirchenrecht vor 1958) noch gelebt wird. Dies Aussage entbehrt jeglicher Ernsthaftigkeit/Seriosität.

    Ein AMT kann niemand wegdiskutieren, genauso wenig wie man diesen gewählten ( ob legal oder illegal ) Papst/“Papst“ Franziskus wegdiskutieren kann. Das ist leider Fakt. Für mich wie für Sie.

    Sie können aber gerne Rechtsprozesse wie dieser unbeugsame Pfarrer Lingen https://www.psiram.com/ge/index.php/Rolf_Hermann_Lingen auf sich nehmen wenn Sie ernstgenommen werden woll(t)en – oder auch nicht.

    MfG

  22. @Alexius 9. Dezember 2016 um 23:01

    Übrigens:

    “Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.”

    Wenn dem wirklich so wäre dann wäre auch ein Thomas von Aquin längst der Titel als Kirchenlehrer aberkannt ( bzw. seine Heiligkeit in Frage gestellt gewesen ) worden bzgl. seiner Haltung gegenüber dem Dogma der Unbefleckten Empfängnis. Alles nachzulesen.

  23. Sie plappern bloß alles nach. Wie kann Thomas von Aquin gegen das Dogma der Unbefleckten Empfängnis gehandelt haben, wenn es zu seiner Zeit noch kein DOGMA war?

    gloria.tv: „Frankreich. Die kanonische Auflösung der Piusbruderschaft durch den Heiligen Stuhl im Jahr 1975 war ungerecht. Das erklärte Bischof Athanasius Schneider am Samstag der Zeitung „Présent“.“

    Ein „ungerechter Heiliger Stuhl“ also! Ja so was!

    Personalprälatur wäre für Schneider ein Akt der Gerechtigkeit! Hört mal!
    Ein Akt der Gerechtigkeit. Ja Sie haben recht gelesen. Es ist unfassbar. Von der Ungerechtigkeit Fellays und seinem Verrat gegenüber der Tradition – davon spricht er nicht!
    Athanasius Schneider schweigt zu all dem, was jetzt in der Piusbruderschaft sich abspielt und damit macht er sich schuldig! Denn mit der Anerkennung und dem Lob von Glaubensleugnern, die sich in Rom befinden, nimmt jeder teil an ihrer Schuld!!

    Ungerecht ist vielmehr, daß Bischof Athanasius Schneider (in Einheit mit der Führungsspitze der Piusbruderschaft) diesen „Heiligen Stuhl“, der die Rechte des Menschen vor den Rechten Gottes gesetzt hat, als wahren Heiligen Stuhl erachtet und von einem wahren Nachfolger des heiligen Petrus bestiegen sieht. Ein Ketzer kann also Inhaber des Stuhls Petri sein. Nein! Niemals!

    Eine Personalprälatur, errichtet von den Feinden Unseres Herrn, wäre also für diesen Bischof Athanasius Schneider „ein Akt der Gerechtigkeit!
    Dieser „Akt der Gerechtigkeit“ schaut dann so aus:
    KNA: „Werden bald die ersten Priester der Piusbruderschaft Gottesdienste in den Pfarreien feiern oder in den Teams der Seelsorge-Einheiten mitarbeiten?“

    Msgr. Bernard Fellay schon vor Jahren: „Ich denke, daß man da noch ein bißchen warten wird. Aber ich schließe nichts aus und glaube sogar an Wunder.“

    Jeder einigermaßen normal Denkende kann sich ausmalen, wie „gerecht“ in diesem Seelsorgeteam es zugehen wird und welche unglaubliche Glaubenskonflikte dadurch entstehen, wenn die Bruderschaft erst einmal Gottesdienste in den Pfarreien abhält. Ein unvorstellbares Unterfangen! Das eben nennt man Ungerechtigkeit gegenüber den eigenen Priestern und gegenüber den ausgelieferten Gläubigen.

    Zuerst muß einmal das gesamte Unrecht des Generalatshauses aufgedeckt und gesühnt werden. Das ist Gerechtigkeit!

    Es ist nach wie vor eine Lüge, wenn die Piusbruderschaft behauptet, Rom habe die Forderung nach der Anerkennung der Messe, des Konzils usw. aufgegeben. Das ist pure Unwahrheit! Rom hat bereits die von Msgr. Fellay ausgearbeitete theologische Erklärung vom 15. April 2012 vor sich liegen, in der Bischof Fellay das Zweite Vatikanische Konzil, die Neue Messe und das neue Kirchenrecht vollgültig anerkennt. Eine offizielle öffentliche Zurücknahme dieser Erklärung GEGENÜBER ROM erfolgte nie! Fellay erläuterte gegenüber Rom nur die entstandene, für ihn bedauerliche Uneinigkeit innerhalb der Bruderschaft; doch bemerkte er unverzüglich, seinen Kurs weiterhin aufrecht erhalten zu wollen. Also diese Erklärung vom 15. April 2012 hat für Rom nach wie vor Gültigkeit und somit bedarf Rom keiner neuerlichen Erklärung für die Annahme des Konzils, der neuen Messe und des neuen Kirchenrechts.

  24. Die Piusbruderschaft hat ja bereits 2007 ihren Verrat kundgetan durch das ‚Motu proprio‘, in dem sie die „zwei Formen des ein und desselben Ritus“ akzeptiert und angenommen hat. Beide haben lt. Konzilssekte denselben Wert und dieselbe Vorzüglichkeit.Tatsächlich ist diese Sache mit den „zwei Formen“ derart spitzfindig durchdacht, daß ein Großteil der Gläubigen den dämonischen Entstehungsgrund gar nicht erkennt.
    Bischof Fellay mit seinem Anhang hat diese „zwei Formen des einen Ritus“ beigepflichtet und zugestimmt, also daß es keinen wesentlichen Glaubensunterschied zwischen dem NOM und der Messe des Indults gibt, denn der NOM ist der legitime Begriff des einen Ritus.

    Und so konnte Msgr Lefebvre sagen: „Was wie ein Zugeständnis erscheinen könnte, ist in Wirklichkeit ein Manöver.“ (13. Dezember 1984).

    Mit dieser Zustimmung des ‚Motu proprio‘ hat sich die Piusbruderschaft bereits den Bann Pius V., den „Zorn des allmächtigen Gottes u. der Hl. Apostel Petrus u. Paulus“ zugezogen. Kardinal Antonio Canñizares sagt Fellay gleich wo’s lang geht: „Die außerordentliche Form des lateinischen Ritus muß sich vom Konzil beflügeln lassen.“
    Wir sehen, was dieser Piusbruderschaft blühen wird!

    Unredlich und falsch ist auch, daß die Piusbruderschaft in ihrem Faltblatt behauptete: „Papst Benedikt wünscht die überlieferte lateinische Messe“!

    Und so sieht der „Wunsch“ von Benedikt bezüglich der überlieferten Messe aus:

    Es war im Juni 1989, als Lefebvre ein Interview führte mit André Cagnon, Redakteur von „Fideliter“:

    „…Bei unseren Diskussionen mit Kardinal Ratzinger in Rom sagte dieser zu mir, daß im Fall einer Übereinkunft, wenn die Erlaubnis gegeben würde, in Saint Nicolas in Paris die alte Liturgie zu benützen, es dort auch neue Messen geben müsse.
    Das war vollkommen klar und ist eine gute Illustration ihrer Geisteshaltung. Es kommt für sie nicht in Frage, die neue Messe aufzugeben. Im Gegenteil, und das ist evident. Deshalb ist das, was wie eine Konzession aussieht, in Wirklichkeit nur ein Manöver…Wir müssen unbedingt unsere Gläubigen überzeugen, daß es sich durchaus um ein Manöver handelt, daß es gefährlich ist, sich in die Hände der konziliaren Bischöfe und des modernistischen Rom zu begeben. Wenn wir 20 Jahre lang gestritten haben, um den konziliaren Irrtümern zu entgehen, so nicht, um uns jetzt in die Hände derer zu geben, die diese Irrtümer vertreten.“

  25. @ Pierre an @ Alexius:
    „Die Frage die Sie für sich stellen sollte ist eigentlich die: WO existiert wirklich, real diese Ihre Hl.Röm.Kath.Kirche ohne Papst, Hierarchie und Ämterdasein bzw. was ist Ihre subjektive Definition?!? Bitte kommen Sie mir nicht wie seinerzeit @Tomas, der meinte nur dort wo der wahre Glaube ( Dogma und Kirchenrecht vor 1958) noch gelebt wird. Dies Aussage entbehrt jeglicher Ernsthaftigkeit/Seriosität.“

    Pierre, Sie werden/wollen es wohl nie kapieren.

    Die heilige katholische Kirche ist ein Gemeinschaft von Rechtgläubigen. Ohne den wahren Glauben kann es keine wahre Kirche geben.

    Die Frage kann also NUR lauten: wer gehört zur Kirche und wem bin ich zum Gehorsam verpflichtet.

    Die heilige katholische Kirche kennt kein Notstandsrecht, wenn es rechtmäßige Hirten gibt, wozu auch!

    Sie müssen sich also entscheiden, entweder sind ihre Hirten rechtmäßig und Sie sind dann streng verpflichtet diesen Gehorsam zu leisten oder sie sind nicht rechtmäßig, dann sind Sie laut Kirchenrecht CIC 1917 Paragraph 1324 (Hinweis von @ DSPECHT) verpflichtet diese Glaubensschädlinge zu meiden und diesen Widerstand zu leisten.

    Sie können niemand mit dem Kirchengesetz kommen, wenn Sie sich selbst nicht daran halten.

    Ihr „Glaube“ wie Sie ihn die ganze Zeit darstellten ist ein einziges Durchgewurschtel, das Sie NIEMALS zum Ziel bringen wird, denn das ist der reinste Selbstbetrug,was Sie da praktizieren.

  26. Die Sedisvakanzthese allein ist nicht ausschlaggebend, sondern das Festhalten am Glauben, der wiederum äußerster Widerstand gegen das heutige besetzte Rom fordert.

    aus kathinfo:
    „Für einen Papst ist, im Gegensatz zu einem Politiker, nicht alles möglich. Der Papst hat eine oberste, volle, unmittelbare und universale Vollmacht, kann aber weder das Göttliche Gesetz ändern, das Jesus Christus der Kirche gegeben hat, noch das Naturrecht ändern, das Gott in das Herz eines jeden Menschen eingeprägt hat. Er ist der Stellvertreter Christi, aber nicht sein Nachfolger. Der Papst kann weder die Heilige Schrift noch die Tradition ändern, die die weit zurückliegende Regel des Glaubens der Kirche bilden, sondern muß sich ihnen unterwerfen.“
    (http://www.katholisches.info/2016/12/16/papst-franziskus-wird-80-die-moeglichkeit-einer-abdankung/)
    Deswegen hat @Fingolfin ganz recht, daß nur jene zur Katholischen Kirche zählen, die den wahren Glauben besitzen.

    Eine schismatische unerlaubte „Messe“ identisch mit der Messe aller Zeiten zu erklären, sie auf die gleiche Stufe stellen wie die im unfehlbaren Lehrschreiben ‚Quo Primum‘ festgelegte ist eine Gotteslästerung und ein Religionsfrevel, ein Verbrechen. Und dieses Verbrechen bejahte die Priesterbruderschaft St. Pius X. durch die Annahme des Motu Proprio S.P. im Jahre 2007.

    „… Den Nachfolgern des heiligen Petrus wurde der Heilige Geist nicht dazu verheißen, daß sie durch seine Offenbarung eine neue Lehre verkünden, sondern damit sie mit seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung das Glaubensgut heilig bewahren und getreu auslegen.“

    Die beiden ersten Usurpatoren Roncalli und Montini haben in ihrem Krönungseid einen Meineid geschworen, beide sind sie brüchig geworden. Sie haben das geoffenbarte Glaubensgut verraten und ganz und gar nicht treu weitergegeben. Montini und zuvor schon Roncalli haben die überlieferte Messe in ihren Grundfesten erschüttert; sie haben sie nicht bewahrt, sondern kraft ihres Eidbruchs einer Veränderung unterzogen. Diese Usurpatoren haben sich die Selbstverwerfung zugezogen. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. aber hat die nicht treu bewahrte Liturgie treulos übernommen. Dadurch haben sie sich dem Bann überantwortet. Das dürfte auch der Grund sein für ihre jetzige unglückliche Situation mit dem Führungshaupt Bernard Fellay. Die Priester haben Fellay in die falsche Bahn abgleiten lassen und so kam der Fluch über die gesamte Bruderschaft, den Pius V. unfehlbar für das „Hinwegnehmen“ und für das „Hinzufügen“ im Meßtext ankündigte.

  27. Aus dem Antimodernisteneid:

    “Ich, N.N., umfasse fest und nehme samt und sonders an, was vom IRRTUMSLOSEN Lehramt der Kirche definiert, behauptet und erklärt wurde, vor allem diejenigen Lehrkapitel, die den Irrtümern dieser Zeit unmittelbar widerstreiten.
    […]
    “Ich nehme aufrichtig an, dass die Glaubenslehre von den Aposteln durch die rechtgläubigen Väter in demselben Sinn und in immer derselben Bedeutung bis auf uns überliefert wurde und deshalb verwerfe ich völlig die häretische Erdichtung von einer Entwicklung der Glaubenslehren, die von einem Sinn in einen anderen übergehen, der von dem verschieden ist, den die Kirche früher festhielt; und ebenso verurteile ich jeglichen Irrtum, durch den an die Stelle der göttlichen Hinterlassenschaft, die der Braut Christi überantwortet ist und von ihr treu gehütet werden soll, eine philosophische Erfindung oder eine Schöpfung des menschlichen Bewusstseins setzt, das durch das Bemühen der Menschen allmählich ausgeformt wurde und künftighin in unbegrenztem Fortschritt zu vervollkommnen ist.
    […]
    “Ich unterwerfe mich auch mit der gehörigen Ehrfurcht und schließe mich aus ganzem Herzen allen Verurteilungen, Erklärungen und Vorschriften an, die in der Enzyklika “Pascendi” und im Dekret “Lamentabili” enthalten sind.
    […]
    Daher halte ich unerschütterlich fest und werde bis zum letzten Lebenshauch den Glauben der Väter von der sicheren Gnadengabe der Wahrheit festhalten, die in der Nachfolge des Bischofsamtes seit den Aposteln ist, war und immer sein wird; nicht damit das festgehalten werde, was gemäß der jeweiligen Kultur einer jeden Zeit besser und geeigneter scheinen könnte, sondern damit die von Anfang an durch die Apostel verkündete unbedingte und unveränderliche Wahrheit niemals anders geglaubt, niemals anders verstanden werde. Ich gelobe, dass ich dies alles treu, unversehrt und aufrichtig beachten und unverletzlich bewahren werde, indem ich bei keiner Gelegenheit, weder in der Lehre noch in irgendeiner mündlichen oder schriftlichen Form, davon abweiche. So gelobe ich, so schwöre ich, so wahr mir Gott helfe und dieses heilige Evangelium.“

    „..deshalb verwerfe ich völlig die häretische Erdichtung von einer Entwicklung der Glaubenslehren, die von einem Sinn in einen anderen übergehen, der von dem verschieden ist, den die Kirche früher festhielt..“

    Das Ketzerdekret DEI VERBUM (das übrigens Bischof Athanasius Schneider seelenruhig als kirchliches Dokument zitiert) dagegen sagt:
    „Die Tradition kennt einen Fortschritt. Dieser „Fortschritt“ kommt aus dem Nachsinnen und Studieren der Gläubigen und ihre Erfahrung im Glauben“.

    Den Gläubigen ist es also überlassen, in der Selbsterfahrung im Glauben sich zu entwickeln, dem Glauben einen anderen Sinn zuzuschreiben als die Kirche ihn festhält.

    Der Schluss des Antimodernisteneids ist vielsagend:

    “Ich unterwerfe mich auch mit der gehörigen Ehrfurcht und schließe mich aus ganzem Herzen allen Verurteilungen, Erklärungen und Vorschriften an, die in der Enzyklika “Pascendi” und im Dekret “Lamentabili” enthalten sind“

    Dieses Anschließen gilt selbstverständlich für allle anderen Lehrschreiben vor dem Konzil, in denen auch Exkommunikationen und Verurteilungen ausgesprochen wurden. Papst Vigilius: „Falls jemand die Häretiker nicht verurteilt, so sei er im Banne“ (Denzinger „Die Quellen des Katholischen Dogmas“). Es gibt also kein katholisches Konzil, das nicht Verurteilungen und Verwerfungen ausspricht, bzw. die vorhandenen bekräftigt.

    PASCENDI: „Doch das Erste Vatikanische Konzil deckt diesen Irrtum auf. Die Glaubenslehre, welche Gott geoffenbart hat, ist nämlich nicht dem Scharfsinn der Menschen wie etwa eine wissenschaftliche Entdeckung übergeben, um dieselbe zu vollenden und abzuschließen, sondern als von Gott hinterlegter Schatz der Braut Christi, anvertraut zur treuen Bewahrung und UNFEHLBAREN ERKLÄRUNG. Deshalb ist auch für die heiligen Dogmen unwandelbar der Sinn festzuhalten, den die Heilige Mutter Kirche einmal erklärt hat, und niemals darf man unter dem Schein oder dem Vorwand eines tieferen Verständnisses von diesem Sinn abweichen.. Deshalb fährt das Erste Vatikanische Konzil fort: Es mögen also im Laufe der Zeiten und Jahrhunderte Verständnis, Wissenschaft und Weisheit wachsen und vielfach und mächtig fortschreiten, sowohl bei den Einzelnen als bei der Gesamtheit, sowohl bei jedem Menschen als auch in der ganzen Kirche: aber in der ihnen zukommenden Art und Weise: NÄMLICH IN DER GLEICHEN GLAUBENSLEHRE, IM GLEICHEN SINNE UND IN DER GLEICHEN DENKWEISE.“

    Am Schluß von PASCENDI wird über alle modernistischen Häretiker die Strafe der Exkommunikation verhängt:.
    „Und Wir erklären folgendes und ordnen es an: Wenn jemand – was Gott verhüten möge – so weit in seiner Vermessenheit gehen würde, daß er irgendeine von den Thesen, Meinungen und Lehren, welche in einem der beiden von Uns oben genannten Dokumente verworfen worden ist, behaupten und verteidigen wollte, so ist seine Strafe die im Abschnitt Docentes der Konstitution Apostolicae Sedis auferlegte, AUF DIE VOLLBRACHTE TAT VON SELBST EINTRETENDE EXKOMMUNIKATION und zwar derjenigen, die an erster Stelle unter denen steht, die dem Papst selbst vorbehalten sind.“
    „die dem Papst selbst vorbehalten sind“ bezieht sich auf die Lossprechung, die nur der Papst vollziehen kann.

  28. Nicht nur derjenige ist mit dem Kirchenbann belegt, der den festgelegten Ritus ändert, sondern schon derjenige, der nur BEHAUPTET, DASS IRGEND JEMAND DEN RITUS ÄNDERN KANN. Für beide gilt: „DER SEI AUSGESCHLOSSEN.“

    War das Motu Proprio ein Geschenk des Himmels?
    Das nämlich behauptete der Generalobere der Piusbruderschaft.
    Es gab nichts zum „Freigeben“, denn Pius V. hat für immer und für alle Priester die Tridentinische Messe verbindlich festgelegt. Deswegen ist es eine Unwahrheit, von einer „Frucht des ersten Rosenkranzkreuzzuges“ zu sprechen. Die Muttergottes hinzustellen als die Erhörerin eines sinnlosen Kreuzzuges ist unerhört. Damit behauptet man, der Muttergottes ist es angenehm, von keinem Bruch zwischen der alten und der neuen Messe zu sprechen, sie würde auch die neue Messe akzeptieren und es gäbe keinen Widerspruch zwischen den beiden Ausgaben des Missale Romanum, daß sie annimmt, daß die alte und die neue Messe zwei Anwendungsformen des einen römischen Ritus sind und schließlich, daß die alte und neue Messe sich gegenseitig bereichern würden.

    Die Erklärung des Generaloberen ist sinnlos:
    „Die Anerkennung des Rechts für alle Priester, die traditionelle Messe zu feiern.“

    Das hat der heilige Papst Pius V. in Quo Primum bereits in unfehlbarer Weise festgehalten. Was soll also dieser Unfug?
    Im übrigen ging es Fellay nicht um die Überlieferte für alle Zeiten gültige Tridentinische Messe, sondern um die mit dem Bann belegte 1962-Messe. Ferner ist es eine Lüge zu behaupten „Papst Benedikt wünscht die überlieferte Messe“. Nein! Ratzinger behauptet ausdrücklich, das von Paul VI. begonnene und von Johannes Paul II. bestätigte Meßbuch ist und bleibt die normale Form, die „forma ordinaria“.
    Fazit: Wir weigern uns, die Behauptung von Bischof Fellay anzunehmen, daß das Motu proprio eine Antwort des Himmels auf den Rosenkranzkreuzzug war.

  29. @Fingolfin 15. Dezember 2016 um 23:20

    “ Ihr „Glaube“ wie Sie ihn die ganze Zeit darstellten ist ein einziges Durchgewurschtel, das Sie NIEMALS zum Ziel bringen wird, denn das ist der reinste Selbstbetrug,was Sie da praktizieren. “

    Nur mein Glaube?
    Dann lesen Sie mal was ein @Ein Ewiggestriger schreibt:
    https://poschenker.wordpress.com/2016/12/15/oe-papst-will-konzil-umsetzen-und-muss-dabei-querdenken/#comment-30551

    Ihr Glaube, @Fingolfin steht da sehr allein …. sehr seriös, kann man nur sagen.

  30. @ Pierre, 17. Dezember 2016 um 16:27 Uhr

    Was @ Alexius schrieb ist absolut korrekt! Mich wundert hier nur, dass Sie das wieder einmal nicht verstehen. Diese Sache ist doch so glasklar.

  31. An @Alexius, @Fingolfin

    @Fingolfin 18. Dezember 2016 um 23:08

    “ Was @ Alexius schrieb ist absolut korrekt! Mich wundert hier nur, dass Sie das wieder einmal nicht verstehen. Diese Sache ist doch so glasklar. “

    Schrieb doch @Alexius:
    “ Fazit: Wir weigern uns, die Behauptung von Bischof Fellay anzunehmen, daß das Motu proprio eine Antwort des Himmels auf den Rosenkranzkreuzzug war. “

    Nun: Auch ich würde @Alexius so verstehen und ihm recht geben wie er so schreibt in SEINER Logik.

                                      Zur Klarstellung:
    

    Jedoch die Sache mit dem Motu proprio kann seitens der FSSPX doch nur so gesehen werden dass es damit weniger Probleme gibt die alte Messe zelebrieren zu dürfen. Mehr nicht. Sicherlich, praktisch gesehen ist und bleibt von Seiten der (V2- ) Kirche (noch immer) der neue Ritus die „Ordentliche“ Form. Das hat die FSSPX auch nie gutgeheissen, noch den neuen Ritus für O.K. gehalten. Eben das ist noch nie zur Rede gestanden. Die FSSPX wird weiterhin die Neue Messe verurteilen, bzw. IMMER NUR am alten Ritus () festhalten. [ Am Rande: () leider nicht die originäre Messe von P.Pius V. ]

    Fazit: Die FSSPX wird sicherlich NIE den vollen und ganzen Text dieses Motu proprium gutheissen können. Das ist doch GLASKLAR!!!! Nur der Teil in dem auch ein Zugeständnis für die alte Messe gemacht wird hat für die FSSPX Relevanz.
    Die anderen Teile, dass nun die Neue Messe die Ordentliche Form ist, VERWIRFT die FSSPX genauso wie dass die Alte Messe den gleichen Stellenwert hat wie die Neue. Ist doch klar. So etwas kann es doch gar nicht geben! Wer etwas anderes hineininterpretieren wollte ist mit Verlaub gesagt ein Narr oder wirklich ein Unwissender oder möglicherweise jemand der die FSSPX in böswilliger Weise immer nur (notorisch) schlecht machen will.

    Wenn Sie so wollen, @Alexius, hat die FSSPX dieses dennoch verwerfliche Motu proprio nur stehen lassen um nicht alles zu zerstören was der Feind uns als Köder vorwirft. Sehen sie das als eine Art Schadensbegrenzung. Man lässt BEWUSST ( nicht in naiver oder böswilliger, sondern in kluger Absicht ) den Weizen mit dem Unkraut wachsen – verwendet aber den Weizen weiterhin. Na klar.

    @Alexius, nur so kommen wir weiter. Versuchen Sie einfach das GANZE im Blickfeld zu haben, dann werden Sie sehen dass die FSSPX sicher NIE den Konzilsgeist atmet noch atmen kann. Diese Schattenkämpfe hat/hätte die FSSPX nicht nötig. Die FSSPX ist und bleibt was sie ist, die Antwort auf ein ketzerisches verwerfliches Konzil.

  32. @ Pierre, 19. Dezember 2016 um 02:19 Uhr

    Pierre, haben Sie da schon wieder etwas falsch verstanden? Ich bezog meine Aussage alleine auf Thomas von Aquin und auf das Dogma von der UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS, das eben zur Zeit von Thomas von Aquin noch keines war. Somit gibt es am heiligen Thomas von Aquin nichts zu rütteln.

    Ihr Argument ist somit gescheitert und genauso sieht es mit euren anderen Argumenten aus, wenn man diese genau beleuchtet.

  33. @Fingolfin 19. Dezember 2016 um 18:54

    Tut mir leid, aber da dürfte Sie etwas „übersehen“ haben. Sehr wohl habe ich genau argumentiert. Und jeder weiss was ich meine, was es mit dem (noch) nicht dogmatisierten Glaubensgut zu tun hat. AUCH dieses ist, weil zum ORDENTLICHEN Lehramt gehörend AUCH eine Verpflichtung zu glauben! Ohne wenn und aber.
    Die Unbefleckte Empfängnis war schon VOR der Dogmatisierung ein VERPFLICHTENDES Glaubensgut!!!!!

  34. Aus
    http://www.katholisches.info/2016/12/19/interview-mit-kardinal-burke-ueber-die-dubia-zweifel-zu-amoris-laetitia-und-die-aktuelle-lage-der-kirche/
    http://www.sanctepater.com/2016/12/cardinal-burke-defends-dubia-signers-in.html

    Dezember 2016 0
    Kardinal Burke im EWTN-Interview

    (Rom) Kardinal Raymond Burke gewährte EWTN ein Interview, das von Raymond Arroyo für die Sendung The World Over geführt wurde. Gesendet wurde es am vergangenen Donnerstag, dem 15. Dezember. Hauptthema waren die fünf Zweifel (Dubia), die Kardinal Burke zusammen mit drei weiteren bekannten Kardinälen, Walter Kardinal Brandmüller, Carlo Kardinal Caffarra und Joachim Kardinal Meisner, am 19. September vertraulich bei der römischen Glaubenskongregation für Papst Franziskus hinterlegten.

    Darin fordern sie den Papst auf, Unklarheiten und Zweideutigkeiten im nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia zu klären, die in der Kirche zu erheblicher Verwirrung geführt haben. Da die vier Unterzeichner keine Antwort erhielten, gingen sie am 14. November mit ihren Dubia an die Öffentlichkeit. Kardinal Burke schildert die durch „konfuse“ Formulierungen in Amoris laetitia entstandene Lage, spricht über die Enzyklika Veritatis splendor, antwortet auf „irrige“ Aussagen des Papst-Vertrauten Pater Antonio Spadaro, Schriftleiter der Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica, und von Kardinal Christoph Schönborn, und über „private Meinungen“ von Papst Franziskus. Der US-amerikanische Kardinal und Kirchenrechtler warnt vor der „Politisierung der Kirche“ durch die starke Betonung von Lagerzuweisungen, wie er sie auf Seiten der Verteidiger von Amoris laetitia ausmacht. Dies richte in der Kirche „großen Schaden“ an.

    Text: Giuseppe Nardi

  35. POS

    http://www.katholisches.info/2017/01/16/kardinal-caffarra-nur-ein-blinder-kann-leugnen-dass-wegen-amoris-laetitia-in-der-kirche-die-groesste-verwirrung-herrscht/

    Lesermeinungen

    @Christoph Rhein

    „Eine pastorale Praxis sich auszudenken, die nicht in der Lehre begründet und verwurzelt ist, bedeutet die pastorale Praxis auf Willkür zu gründen und darin zu verwurzeln.“
    Willkür – das ist die Maxime des Pontifikats von Papst Franziskus. Das ist dieselbe Willkür mit der sich einige Päpste des 14. bis 16. Jahrhunderts um moralische Grundvollzüge geschert haben, wie etwa Alexander VI. Wer Menschen in Gewissensnöte zwingt, ihnen die Verantwortung über ihr Schuldig-Sein und Schuldig-Machen überliefert, zerstört jegliche Gemeinschaft. Selbst der deuterovatikanische „Volk-Gottes“-Begriff als Charakterisierung, als Appropriation der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche, läßt eine solche Willkürlichkeit seitens der Morallehre und des gemeinschaftlichen Kirchenrechtes nicht zu. So geht Gemeinschaft an sich zugrunde. Daher ist die Diagnose von Kardinal Caffara („Die bereits existierende Spaltung in der Kirche ist der Grund des Schreibens und nicht die Folge.““) vollkommen richtig, da der Papst eben die auf der Bischofssynode erkennbare Spaltung nicht geheilt hat, indem er unmißverständlich die Autorität der Tradition klargestellt hätte. Stattdessen Schweigen- ein tödliches Schweigen, das letztlich auch S. Em. Kardinal Gerhard Ludwig Müller im Stich läßt und ihm die volle Verantwortung für die Folgen von „Amoris Laetitita“ aufbürdet. S. Em. Müller sollte daher dringend auf den Rat der vier Kardinäle hören und sich eindeutig für die Tradition entscheiden. Denn – das ist den vier Kardinälen (und auch weiteren) vollkommen klar – die Folge von „Amoris Laetitia“ ist die falsche Barmherzigkeit von „Misericordia et Misera“, das Dekret, das faktisch die Aufhebung der Exkommunikation für die Straftat der Abtreibung bedeutet. Und damit geht Papst Franziskus auf den Boden der Formellen Häresie, eine Warnung die in den „Dubia“ mitenthalten ist. Nicht wenige Bischofskonferenzen werden den Kommunionempfang von „wiederverheirateten“ Geschiedenen öffnen (Malta hat den Anfang gemacht!), bald wird auch die „Kirchliche“ Trauung von Geschiedenen Praxis werden, die Drohung mit der Exkommunikation bei Abtreibung ist auch nur noch eine leere Hülle, wie der Anstieg der Abtreibungszahlen in ehemals katholischen Ländern belegt. Ich möchte den Priester sehen, der einen modernistischen Bischof im Rücken hat und dann die Lossprechung bei Abtreibung verweigert – dieser wird alsbald seiner Beichtvollmacht verlustig gehen! Und das ist heute schon Praxis – horrribile dictu!!
    Letztlich geht dieses alles auf die falsche Ekklesiologie des II. Vatikanums zurück, in der die Eine Heilige Katholische und Apostolische Kirche nur noch in der Römisch- Katholischen Kirche subsistiert und dann die weiteren Apprpriationen im „Quasi“-Modus angesetzt wurden, die Kirche zum Sakrament, also zum Heilsmittel an sich mit Materie und Form gemacht worden ist – mit allen möglichen impliziten Fehldeutungen. Die Kirche wird so zur letzten Instanz – NEBEN GOTT!
    Also, so sollte es jetzt jedem klar werden, nach der Anwendung der „Kollegialität Bischöfe“ bei der Bischofssynode 2015 und dem Mißbrauch des päpstlichen Primates bei „Misericordia et Misera“ existiert nach der materiellen Spaltung eine Formelle Spaltung. Die unversöhnte Verschiedenheit im Kardinalskollegium ist nicht anders zu bezeichnen als mit dem Wort „Schisma“. Lediglich der fehlende Mut einiger Kardinäle, Papst Franziskus die Werkzeuge der Vollmacht des Kardinalskollegiums – und sei es seiner glaubenstreuen Minderheit, da der Rest aufgrund der Zustimmung zur Häresie IPSO FACTO ihr Kardinalsmat und ihr recht auf Papstwahl verlieren!! – vorzulegen, nämlich entweder die Erklärung „Papa non sui compos est“ oder „Papa haeresim formalem incurrit – Haereticus est“ läßt noch einen Papst mit schwerer Verwirrung im Amt und am Wirken. Wenn sich Papst Franziskus nicht bekehrt, oder wenn er sich aufgrund fehlender Einsichtsmöglichkeit nicht bekehren kann, so geht er seines Amtes verlustig und kann nicht mehr der irdische Garant für die Einheit sein, dann trifft c. 204 CIC(1983) nicht mehr zu und die Kirche ist DE FACTO und DE IURE gespalten.
    Die letzte Passage sollte für jeden Kardinal gelten – auch in der Treue zum jeweiligen Papst:“„Ich bin der Meinung, daß das sogar der wichtigste Punkt von allen ist“, so der Kardinal in seiner Antwort. „Das ist der Ort, wo wir der tragenden Säule der Moderne begegnen und mit ihr zusammenprallen. Zuerst eine sprachliche Klärung. Das Gewissen entscheidet nicht, es ist ein Akt der Vernunft. Die Entscheidung ist ein Akt der Freiheit und des Willens.“ Das Gewissen ist ein Urteil, mit dem die moralische Qualifikation einer zu treffenden oder bereits getroffenen Entscheidung beurteilt wird. „Das Gewissen ist also ein Urteil und keine Entscheidung.“ Das Konzept der Moderne eines losgelösten, selbständigen Gewissens stehe im direkten Widerspruch zum Verständnis der Kirche vom Gewissen, das sich verpflichtend am Göttlichen Gesetz auszurichten habe, denn nur so habe der Mensch Anteil am Licht und könne wachsen.““ Und der Maßstab kann ier nur die Tradition der Kirche sein – unabhängig vom falschen Tradititonsbegriff von „Dei Verbum“ 8.
    Die Kardinäle haben im Moment die Kirche in ihren Händen – BETEN WIR FÜR SIE!
    ROMA, ROMA, COVERTERE AD DOMINUM DEUM TUUM!

    @Augustinus 2.0

    Die Kirche wird nur wieder gesunden können, wenn der Jesuitenorden endgültig aufgehoben wird. Die Jesuiten haben von Anfang ihres Bestehens an die Moral zerstört, da sie aufgrund ihres kasuistischen nicht prinzipiengegründeten Denkens stets Ausnahmen vom Moralgesetz (das kategorischer Imperativ ist und keine Ausnahmen kennt) konstruiert haben.
    Sie sind also die wahren Gründer der Diktatur des Relativismus.
    Bereits Melchior Cano (https://de.wikipedia.org/wiki/Melchior_Cano) hat den Jesuitenorden fortwährend als den „Antichrist“ bezeichnet. Er kannte Ignatius von Loyola und seine Getreuen persönlich und bezeichnete sie als „Strolche“.

    @Suarez

    Ja, das ist eine sehr ernste Situation. Von Anfang an war mir dieses Pontifikat nicht geheuer, schon weil der Zersetzungsprozess des Glaubens im Jesuitenorden seit Jahrzehnten am virulentesten wütet und gerade in Lateinamerika zu den schlimmsten Häresien geführt hat. Die Befreiungstheologie mit ihrem marxistischen also klar säkularem Denkansatz steht dem katholischen Glauben diametral entgegen, sie entleert ihn vollständig und nutzt lediglich die institutionelle Hülle, um ihrer Ideologie auch noch absolute Autorität zu verleihen.

    @hicesthodie

    Es tut gut, eine kluge Stimme der Wahrheit zu vernehmen, zwischen alle den Nebelkerzen, die den Geist und seine Urteilsfähigkeit zu trüben trachten.
    Die Stunde der Ent-Scheidung für jeden einzelnen, ob einfacher Gläubiger oder Purpurträger ist nahe.

    @Hans

    vielen , vielen Dank an Christoph Rhein ob seiner wahren und klaren Worte. Es geht dabei nicht, wie bei Alexander VI um die Frage der Unvollkommenheit bei der persönlichen Einhaltung der Moral, sondern es geht um die Frage der Moral schlechthin, um das Prinzip und nicht um die Einhaltung. Sagen wir noch ja zu dem Prinzip, das uns nach unserem Glauben von Gott geoffenbart wurde? Zur Frage eines Rückzuges auf das Gewissen. Gewissen ist das Prinzip, dessen ich (nach Abprüfung aller inneren moralischen Entscheidungskriterien) gewiss bin. Die Überprüfung erfolgt unter Berücksichtigung aller vernünftigen objectiven Positionen ohne besondere Gewichtung der Gesichtspunkte des persönlichen Willens.

    @Franzel

    Was in Bezug auf die Macht in Amerika „deep state“ genannt wird, trifft ganz offensichtlich inzwischen zu einem Gutteil auf die Kirche zu. Egal wer Präsident war, der „deep state“ setzte seine Politik in allen Bereichen mittels der Geheimdienste, der Medien und der links-liberalen Universitäten weitgehend um: die Demokratie war nur noch eine schöne Hülle der wahren Verhältnisse. Mit dem gewählten Präsidenten Trump scheint sich nunmehr manches aufzuklären: der „deep state“ wird mehr und mehr entlarvt.
    Ähnlich kann man den Zustand der Kirche inzwischen begreifen: der „deep state“ kümmert und kümmerte sich nicht um die Lehren oder um gute päpstliche Anweisungen: er mißachtete und mißachtet die guten Lehren von Papst Johannes Paul II. wie auch von Papst Benedikt XVI. und zuvor schon bspw. Humanae Vitae von Papst Paul VI. In Papst Franziskus hat der „deep state“ in der Kirche einen hervorragenden Vertreter und Fürsprecher gefunden.
    „Amoris Laetitia“ bringt nun Woche für Woche immer mehr die „Leichen“ im dunklen Kirchenkeller (deep state der Kirche) ans helle Tageslicht.
    Allein schon die Fragen und Stellungsnahmen der 4 Kardinäle zeigen, daß erstens AL gescheitert ist und daß zweitens die Befürworter von AL keine Argumente haben, aber stattdessen wild um sich schlagen. Die Dubia der 4 Kardinäle stellen sich immer mehr als Reinigungsbad der Kirche heraus.

    @Christoph Rhein

    Verschwörungstheorien helfen nicht weiter, mögen sie auch noch so wahrscheinlich sein. Vielleicht sollten die Leser sich einmal folgende Tatsache vor Augen führen:
    Papst Franziskus war in seiner gesamten Vita nicht ein einziges mal der Gefahr ausgesetzt, für den wahren katholischen Glauben das Martyrium erleiden zu müssen, wie es seine beiden Vorgänger im Amt Johannes Paul II und Benedikt XVI in ihren jungen Jahren zu Zeiten des NS-Terrors erleben mußten., und Johannes Paul II weiter im kommunistischen Polen. Papst Franzikus weiß es einfach nicht, wie es ist, Anfechtungen für Glaubenstreue erleben zu müssen, dazu ist er immer ein Opportunist gewesen, der im Zweifel die „Wahrheit“ (vgl. Fall Romero) zurechtgerückt akzeptieren konnte, ohne sie zu befragen. Der „deep state“ existiert nicht, es ist der Modernismus, der die Wahrheit verdreht, der Progressismus, der die Geschichte zum einzigen Rechtfertigungsgrund macht. Diese Dinge liegen ja offen zutage, spätestens seit „Pascendi“, also schon seit mehr als 100 Jahren. Verschwörungen also zu konstruieren oder anzunehmen lohnt sich nicht.
    Das Problem ist, daß Glaubenstreue heute nicht mehr eingefordert wird, da die Gesellschaften in bezug auf die Religion sich immer auf die staatlich garantierte „Religionsfreiheit“ berufen, indes aber eine permanent religionsfeindliche Politik betreiben, sie also die „Staatsraison“ der „Religionsfreiheit“ aufrechterhalten, sie aber selbst ständig durch religionsfeindliche Gesetze und Verfassungsakte untergraben, d. h. die Lehre wird vorangetragen, die Praxis dagegen widerspricht der Lehre. Ist das nicht auch in der Kirche von heute so? Seit dem Konzil jedenfalls – ja! Es ist schlichtweg die Bequemlichkeit, die Rom den Glauben verlieren hat lassen. Am Fest der „Cathedra S. Aposoli Petri“ wird uns das drastisch vor Augen geführt, wie weit der Papst noch Papst ist. „Amoris Laetitia“ ist hier nur ein weiteres Indiz für die Schwäche des Papstes, der dann mit disziplinarischer Härte diese Glaubensschwäche zu überspielen trachtet. Ainsi-est-il!
    ——————————————————————————————————–POS, hat hier seinerzeit nicht einmal @Christoph Rhein mitkommentiert? Ich denke schon. Warum wohl schreibt er auf Ihrer Seite nicht mehr? Hat das nicht auch (s)einen Grund?

  36. Aus http://kath.net/news/58208
    Lesermeinungen

    @Bernhard Joseph schreibt:

    Das setzte beim Papst den Willen zur Klärung voraus und genau da liegt ja das Problem.

    Der Papst will keine Klarheit, sonst hätte er ja die dubia beantwortet!

    Es geht eindeutig darum, die Lehre zu marginalisierten, um dann im Wege der Selbstermächtigung der Willkür progressiver Glaubensinterpretation freien Lauf zu lassen. Gerechtfertigt wird dieser „Weg“ durch den perpetuierten Verweis auf Barmherzigkeit. Barmherzigkeit meint hier die Befreiung aus der Beengtheit der Gebote, die den heutigen Menschen am Ausleben seiner Subjektivität hindern.

    Das Gewissen ist dann keine Instanz des Erkennens von Gut und Böse mehr, sondern lediglich der Selbstrechtfertigung.

    Der Selbsterlösung wird im Wege einer abstrakten Barmherzigkeit die Absolution erteilt.

    Man kann sich mit einem Blick auf den Protestantismus gut ausmalen, wohin dieser Weg langfristig führt, wenn nicht doch noch eine Besinnung eintritt, was aber bei diesem Papst nicht wirklich zu erwarten ist.

    @wandersmann schreibt:
    @ Bernhard Joseph + Gewissen
    Danke für Ihre schönen Diskussionsbeiträge.

    Selbstermächtigung
    Ausleben seiner Subjektivität
    Selbstrechtfertigung
    Selbsterlösung

    Die künstlerische Umsetzung findet sich übrigens hier:

    http://www.br.de/radio/bayern2/service/events-und-konzerte/kultur/duerer-muechner-selbstbildnis100.html

    Genau das ist das Vokabular mit dem liberale Theologie zu beschreiben ist.

    Das ist der Unterschied zw. konservativ und liberal: Der konservative Katholik ist dem Willen Gottes treu und gehorsam und der liberale tut das, was oben beschrieben ist.

    Das Begriffspaar liberal und konservativ ist jedenfalls sehr sinnvoll (und war es immer schon) auch wenn das hier immer bezweifelt wird.

  37. POS

    Seit der Gegenreformation wurde ein Papst nicht mehr öffentlich in einer sensiblen Angelegenheit wie einem päpstlichen Schreiben IN FRAGE GESTELLT (!!!), indem sie (4 Kardinäle!!!!) dem Papst fünf Zweifel – die sogenannte „Dubia“ vorlegen. Und das soll uns nicht zu denken geben?!? Das ist keine Bagatelle, Hr.POS!

    Viele reden schon vom FORMELLEN Schisma der Kirche, spätestens seit Malta!!!!!

  38. Aus http://www.kath.net/news/58183 :
    17 Januar 2017, 10:30
    ‚Tagespost‘ zur Malta-Entscheidung: Faktisches Schisma
    Katholische Zeitung zur Entscheidung der Bischöfe von Malta: „Der Graben wird tiefer. Florenz gegen Rom, Polen gegen Argentinien, Malta gegen Mailand. Das nennt man ein faktisches Schisma.“

  39. Aus http://www.kath.net/news/58176 :
    16 Januar 2017, 10:00
    Die ‚Amoris Laetitia‘-Verwirrung geht weiter
    Die Bischöfe von Malta haben die Diskussion rund um das strittige Papstschreiben „Amoris laetita“ angefeuert und ein Schreiben veröffentlicht, in dem wiederverheirateten Geschiedenen de facto der Zugang zur Hl. Eucharistie ermöglicht wird.

  40. Aus http://kath.net/news/58307 :

    Schriftsteller Mosebach unterstützt ‚dubia’ der vier Kardinäle

    “ Wenn Papst Franziskus die ‚dubia’ weiterhin ignoriert, schwächt er damit seine eigene Autorität. Das höchste Lehramt der Kirche sei nicht in der Lage, sich klar auszudrücken und Zweifel auszuräumen, sagt Mosebach. “

    POS, sogar ein Hr. Mosebach will den Ernst der Situation erkannt haben. Sie nicht?

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