D: Bischöfe planen gemeinsames Wort zu Amoris Laetitia

reuters272754_articolo

Deutsche Bischöfe bei einem Gottesdienst

Der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom stellt ein gemeinsames Papier der deutschen Bischöfe im Nachgang zum päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“ in Aussicht. Es gehe um ein „Wort der Ermutigung“ für Gemeinden und Priester, „die eigene Verantwortung wahrzunehmen“, sagte Boom mit Blick auf den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Er äußerte sich in Würzburg vor der  Herbstvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern.

„Amoris Laetitia“, das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus zu Ehe und Familie, wird teils kontrovers diskutiert. Die argentinischen Bischöfe hatten eine ähnliche pastorale Anweisung erarbeitet, wie die deutschen sie nun offenbar planen. Franziskus hatte die Handreichung seiner Mitbrüder in Argentinien ausdrücklich für ihre pastorale Sensibilität gelobt. In dem Papier steht unter Berufung auf „Amoris Laetitia“, dass betroffene Gläubige im Einzelfall nach einem langen Prozess der Unterscheidung und Begleitung wieder zum Empfang der Eucharistie zugelassen werden können.

Anders sehen das vier Kardinäle, darunter auch der frühere Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner und der deutsche Kardinal Walter Brandmüller. Sie forderten jüngst von Papst Franziskus in einem Brief mehr Klarheit über den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.

(kna/rv 26.11.2016 gs)

19 thoughts on “D: Bischöfe planen gemeinsames Wort zu Amoris Laetitia

  1. Das ist für POS von Wichtigkeit, weil er genau weiss, wie dieses „gemeinsame Wort“ ausschauen wird!

    Bischof Athanasius Schneider: „Die vier Kardinäle sind eine prophetische Stimme“
    http://www.katholisches.info/2016/11/24/bischof-athanasius-schneider-die-vier-kardinaele-sind-eine-prophetische-stimme/

    Bischof Athanasius Schneider: „Die Dubia der vier Kardinäle zu Amoris laetitia sind eine prophetische Stimme der heiligen, katholischen Kirche“.

    Nach dieser Aussage erhebt also die heilige katholische Kirche selbst Widerspruch gegen sein angebliches Oberhaupt und das sei „eine prophetische Stimme“?

    Die eigentliche „Prophetische Stimme“ der Heiligen, Katholischen Kirche haben wir hier:
    „Gott wird in beispielloser Weise zuschlagen.
    Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird Seinem ganzen Zorne völlig freien Lauf lassen, und niemand wird sich so vielen vereinten Übeln entziehen können. Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Ereignisse. Man muss darauf gefasst sein, mit eiserner Rute geführt zu werden und den Kelch des Zornes zu trinken.“

    Eine andere „prophetische Stimme“ aus dem Kommentarbereich:

    „Sehr gut. Trotzdem bleibt es mir ein Rätsel, wieso solche Reaktionen ausblieben, als Papst Paul VI. de facto der gesamten Lateinischen Kirche eine neue Liturgie auferlegte, deren Übereinstimmung mit der überlieferten Liturgie von Anfang an zumindest zweifelhaft war. Vor allem, weil sie gegen die überlieferte und damals allgemein lebendig in Gebrauch stehende Liturgie gerichtet war, von der Papa Montini jedenfalls offenbar wollte, sie sollte mit den „alten und gebrechlichen Priestern“ aussterben. Immerhin war diese „Liturgiereform“ ein wesentlich umfassenderes „Projekt“ als jetzt Amoris lætitia.“

    Diese Erkenntnis sehen wir als prophetische Stimme!

    Amoris laetitia wurde vom „Oberhaupt“ der Konzilssekte mit seiner „päpstlichen“ Autorität besiegelt. Und niemand aus der Konzilssekte ist befugt, daran zu rütteln oder etwas zu hinterfragen.

    „Klarheit von Papst Franziskus fordern“, schreibt Exzellenz. Genau darauf gibt
    Papst Pius IX. in Pastor aeternus die klare Wort:

    „Ist aber vom Heiligen Stuhl, dessen Autorität die höchste ist, ein richterlicher Spruch ergangen, hat kein Mensch das Recht, diesen noch einmal zur Verhandlung zu stellen oder sich als Richter darüber aufzuwerfen.“

    „Wenn also jemand sagt, der römische Papst habe bloß ein Amt der Überwachung oder einer gewissen Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche, und das nicht nur in den Fragen des Glaubens- und Sittenlebens, sondern auch in allem, was zur Aufrechterhaltung der Ordnung (Disziplin) in der Kirche und zu ihrer Regierung auf der ganzen Welt gehört […]: der sei im Bann.“ (Kapitel 3,15)

    „Msgr. Athanasius Schneider, der Weihbischof des Erzbistums Astana, verteidigt mit einer ausführlichen Stellungnahme die Dubia (Zweifel) der vier Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner zu Amoris laetitia.“

    Und spielt sich dadurch als Richter auf über seinen „Papst“, was Pius IX. ausdrücklich untersagt hat.

    Schneider: „Die Kardinäle ersuchen Papst Franziskus, „die ernste Verunsicherung und große Verwirrung“ in Bezug auf die Interpretation und die praktische Umsetzung des Apostolischen Schreibens Amoris laetitia, besonders des 8. Kapitels, und dessen Passagen in Sachen Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten und der Morallehre der Kirche zu klären.“

    In bezug auf die Interpretation des „Apostolischen Schreibens“ braucht der „Papst“ der vier Kardinäle und des Weihbischofs Schneider nichts mehr „zu klären“. Hat er doch bereits gesprochen durch die Bischöfe Argentiniens, die aufklärten, der Papst stelle fest, daß „keine weiteren Interpretationen erforderlich sind.“

    Und Abbé Claude Barthe: „Ich kann ehrlicherweise nicht erkennen, wie man das Kapitel VIII des Schreibens im Sinne der überlieferten Lehre interpretieren könnte. Es hieße, dem Text Gewalt anzutun und die Absicht der Redakteure nicht zu respektieren, die ein neues Element einführen wollen!“

    Schneider: „In ihrer Erklärung, mit dem Titel „Die Klarheit suchen: Ein Appell die Knoten in Amoris laetitia zu lösen“, sagen die Kardinäle, daß für „viele Bischöfe, Pfarrer, Gläubige – diese Abschnitte einen Wandel in der Disziplin der Kirche andeuten…“

    Zum einen hätten wir gerne gewußt, was das für „viele Bischöfe und Pfarrer“ sind, die einen „Wandel in der Disziplin“ erkennen wollen, zum anderen haben diese angeblichen „viele Bischöfe“ incl. der vier Kardinäle und des Weihbischofs niemals einen Wandel in der Dogmatik wahrgenommen.

    Schneider: „Indem sie eine Anfrage auf Klärung einer Frage gestellt haben, die zugleich die Wahrheit und die Heiligkeit der drei Sakramente der Ehe, der Buße und der Eucharistie betrifft, haben die vier Kardinäle nur ihre grundlegende Pflicht als Bischöfe und Kardinäle erfüllt, die darin besteht, aktiv daran mitzuwirken, daß die durch die Apostel weitergegebene Offenbarung bewahrt und heilig und treu interpretiert wird.“

    Diese vier Kardinäle haben ihre Pflicht als Bischöfe und Kardinäle nicht erfüllt. Denn worin haben sie die Göttliche Offenbarung bewahrt und heilig und treu weitergegeben, wann haben sie „die Wahrheit und die Heiligkeit“ des Sakraments der Buße und der Eucharistie in den letzten 40 Jahren verkündet?
    Darüber hinaus bedarf die Göttliche Wahrheit keiner Interpretation. Die Göttliche Wahrheit muss so angenommen werden, wie die Heilige Kirche sie überliefert und festgelegt hat.

    Wenn diese vier Kardinäle mit Athanasius Schneider erst heute erwachen, indem sie „einen Wandel in der Disziplin“ feststellen, dann haben sie bis jetzt gegen ihre bischöfliche Pflicht gefehlt, denn es scheint, es ist ihnen die Dogmatik weniger bedeutsam als die Moral. Bezieht sich doch Schneider fortlaufend auf das häretische Konzil und seine schändlichen Dekrete, insbesondere auf das Ketzerdekret »Lumen gentium« (LG). Wenn das nicht eine Untreue des bischöflichen Hirtenamtes ist!

    Die vier Kardinäle haben deshalb mit Athanasius Schneider ihrer grundlegende Pflicht als Bischöfe und Kardinäle nicht erfüllt, die Göttliche Offenbarung rein und getreu zu bewahren und weiterzugeben. Denn wo haben sie Treue gezeigt zur wahren katholischen Lehre in bezug auf die Falschlehren des Konzils, des NOM, des Neuen Kirchenrechts, der himmelschreienden Taten gegen den Glauben, der falschen Heiligsprechungen, des Frevels von Assisi oder des Lutherglaubens?

  2. Bischof Athanasius Schneider spricht von den Übeln unserer Zeit, greift aber nicht zurück auf die Ursache, auf den Urheber dieser Übel. Diese Urheber verschont er auf mildtätige Weise und verstößt so massiv gegen das „treu bewahren“! Er ist genauso ein Konzilsanhänger und Vertreter der Konzilssekte wie die vier Kardinäle.

    Denn nach Lumen gentium (LG) beten auch die Moslem mit uns den einen Gott an. Die Moslems anerkennen jedoch nicht den Gott, wie es der Katholische Glaube fordert und wie Er sich tatsächlich geoffenbart hat. Und deswegen betet kein Katholik mit ihnen gemeinsam den sich geoffenbarten Gott an.

    Obwohl LG Glaubenswahrheiten leugnet, zitiert Schneider mehrmals aus LG, so wie es gerade passt:
    „Der Papst, der Bischof von Rom, und Nachfolger des Heiligen Petrus, ist das immerwährende und sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit sowohl von Bischöfen als auch von Gläubigen.(LG 23)

    Ein Dokument aber, das Häresien lehrt, muss augenblicklich insgesamt verworfen werden. Es darf nicht mehr herangezogen werden für eine Publikation aus demselben.

    Schneider begründet dann im Hinblick auf LG:
    „Wenn sie einen öffentlichen Appell an den Papst richten, folgen Bischöfe und Kardinäle, wenn sie von aufrichtiger kollegialer Zuneigung für den Nachfolger des Petrus und Stellvertreter Christi auf Erden bewegt sind, der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils (vgl. Lumen gentium, 22), denn auf diese Weise leisten sie einen “Dienst für den primatialen Dienst“ des Papstes (vgl. Direktorium Apostolorum successores, 13).

    Hier haben wir’s! „folgen Bischöfe und Kardinäle“ wem oder was? Ja selbstverständlich „der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils!“

    Nun erkennt aber Schneider nicht, daß dies auch Schönborn, Kasper, Marx, Neokardinal Cupich (Chicago), Frangiskos Papamanolis, der Bischof aus Griechenland etc., dies von sich sagen können, sie seien von „aufrichtiger kollegialer Zuneigung“ für Franziskus bewegt.

    Bischof Athanasius Schneider holt also aus den Konzilsdekreten das heraus, was für ihn gerade brauchbar ist, greift diese Dekrete aber nicht grundsätzlich an als ein häretisches Papier. Bischof Athanasius Schneider tut nichts anderes als was Bischof Bernard Fellay ständig tut: Ähnlich wie Fellay spricht er in abstoßender Manier: „Man muß Vertrauen haben in Franziskus…“

    Und was sagt Bischof Fellay über Bergoglio:
    „Und das wäre kein geringes Gut; es ist noch nicht der Glaube, aber wenn man beginnt, die Sitten zu verbessern, wäre das ein guter Anfang. Das ließe auf weiteres hoffen. Man wird sehen. … Er ist klug, er überstürzt die Dinge nicht, er hat niemanden abgeschoben, er läßt sich die völlige Freiheit, jedermann wegzuschicken, egal wohin, und sich zu nehmen, wen er will. Das ist nicht schlecht, das ist kein schlechtes Zeichen.
    Auf dem Gebiet der Moral könnte er standhalten. … In seinen Predigten sieht man, daß er den Glauben hat, … man sieht noch nicht die konkrete Anwendung, aber die Predigten sind nicht schlecht, er sagt bisweilen sehr gute Dinge; man sieht, daß er den Glauben hat, wenn er sagt, daß „derjenige, der nicht Unseren Herrn predigt, den Teufel predigt“; ja, das ist nicht übel. Dem können wir nur voll beipflichten. “

    Ja das ist wirklich die Kardinaltugend der Klugheit von Bischof Fellay! Es ist Naivität pur!
    Darüber hinaus nennen beide Franziskus einen „Papst“ und verwerfen so das Dogma der Unfehlbarkeit.

    Schneider: „Papst Franziskus wünscht wiederholt einen offenen und furchtlosen Dialog zwischen allen Gliedern der Kirche zu Fragen, die das Heil der Seelen betreffen.“
    Nie hat die Kirche gelehrt, daß zu Fragen, die das Heil der Seelen betreffen, die Kirche einen „Dialog“ zwischen den Gliedern der Kirche wünscht. Die Kirche ist keine gesprächeführende, sondern eine lehrende Kirche.

  3. Es gibt sie noch, die Streiter Christi, und es ist gut so, wenn sie immer wieder auf die so kostbare Bulle »Quo Primum« zurückkommen. (s.u.)
    Deshalb ist es überflüssig und wertlos, wenn Kardinal Burke sagt:
    „Im übrigen genügt es, das Motu proprio von Papst Benedikt XVI. zu lesen, das eindeutig ist.“

    Eindeutig für echte Katholiken ist allein »Quo Primum« des heiligen Papstes Pius V. und diese Bulle macht das Motu proprio von Ratzinger überflüssig und nutzlos.

    „Aus der Bulle „Quo Primum“ vom Hl. Papst Pius V. vom 14. Juli 1570:

    Allen anderen genannten Kirchen jedoch benehmen Wir damit den Gebrauch ihrer Missalien, verwerfen sie von Grund auf und vollständig und setzen fest, daß diesem Unseren gerade herausgegebenen Missale niemals etwas hinzugefügt, weggenommen oder an ihm verändert werden dürfe.

    Streng befehlen Wir jedem einzelnen Patriarchen und Verwalter der vorgenannten Kirchen, allen anderen Personen, gleich welchen Ranges sie auch seien, in der Tugend des heiligen Gehorsams: sie sollen die bisher gewohnten Weisen und Riten (auch die aus noch so alten Meßbüchern) in Zukunft ganz und gar aufgeben, völlig verwerfen und die Messe nach Ritus, Weise und Norm Unseres Meßbuches singen und lesen, und sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hinzuzufügen oder vorzulesen.

    Und daß sie in allen Kirchen bei der gesungenen oder gelesenen Messe ohne Gewissensskrupel oder Furcht vor irgendwelchen Strafen, Urteilen und Rügen von nun an ausschließlich diesem Missale folgen, es unbefangen und rechtens zu gebrauchen imstande und ermächtigt sind, dazu geben Wir kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und für ewig Unsere Bewilligung und Erlaubnis.

    Ebenso setzen Wir fest und erklären: Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern, noch darf er von irgendjemandem gezwungen und veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern, noch kann das vorliegende Schreiben irgendwann je widerrufen oder modifiziert werden, sondern es bleibt für immer im vollen Umfang rechtskräftig bestehen.“

    Wann also haben diese „vielen Bischöfe“ (von denen Athanasius Schneider spricht) oder er selbst die Göttliche Offenbarung, das Unfehlbare Lehramt der Kirche, die Tradition rein und getreu bewahrt und weitergegeben? Wann haben sie sich erhoben, als „andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen“ nicht nur hinzugefügt, sondern ein vollkommen anderer Ritus geschaffen wurde, der aus einem anderen Glauben, nämlich dem falschen protestantischen Glauben, hervorging? Wann haben sie sich gegen den Urheber erhoben und ihn entthront?

  4. Diese Diskussion um das päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“ ist richtig und gut. Ich hoffe, dass Kardinal Schneider und andere Theologien dieses Formates eine umfassende und brauchbare Pastoral unter Berücksichtigung der Kirchenlehre und der Dogmatik bringen können.

    Trotzdem erinnert mich diese Situation mit den uneinigen Kardinälen wiederum stark an die Aussagen von Garabandal mit den Worten:

    Zitat
    Weil man meine Botschaft vom 18. Oktober 1961 weder erfüllt noch der Welt bekannt gegeben hat, so kündige ich euch an, daß diese die letzte ist.
    Zuvor hat sich der Kelch gefüllt, jetzt läuft er über. Viele Kardinäle, Bischöfe und Priester gehen den Weg des Verderbens und ziehen viele Seelen mit sich. Man mißt der hl. Eucharistie immer weniger Bedeutung zu. Wir müssen durch unsere Anstrengungen dem Zorn Gottes über uns entgehen. Wenn wir ihn aufrichtig um Verzeihung bitten, wird er uns verzeihen. Ich, eure Mutter, bitte euch durch die Vermittlung des heiligen Erzengel Michael darum, daß ihr euch bessert. Ihr befindet euch in den Zeiten der letzten Warnungen. Ich liebe euch sehr und will eure Verdammung nicht. Bittet uns aufrichtig und wir werden euch erhören. Ihr müßt euch mehr heiligen. Denkt an die Passion Jesu!“

    http://www.katholisches.info/2016/11/20/papst-franziskus-kocht-vor-zorn-wegen-der-dubia-zweifel-der-vier-kardinaele-zu-amoris-laetitia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=papst-franziskus-kocht-vor-zorn-wegen-der-dubia-zweifel-der-vier-kardinaele-zu-amoris-laetitia

    Hoffen wir und wir dürfen auch die Zuversicht haben, dass die göttliche Vorsehen der amtl. röm.-kath. Kirche zur Hilfe eilt. Es ist trotzdem klug, dass sich die Kardinäle zu einer Klärung anstrengen und bemühen. Es ist ihre Aufgabe. Der Zeitpunkt spielt keine Rolle.

  5. „andere Theologien“?
    „Kardinal Schneider“ – es gibt keinen Kardinal Schneider.
    „die göttliche Vorsehen“?
    Die göttliche Vorsehung hat durch Maria in Fatima klar gesprochen: Wenn man nicht tut was ich sage, werden viele Seelen verloren gehen und es werden „ganze Nationen vom Erdboden verschwinden“.

    „brauchbare Pastoral“?
    Der Letztverantwortliche für eine „brauchbare Pastoral“ ist Ihr „Papst“ Bergoglio. Und die hat er nun geliefert. Folglich muss seine „brauchbare Pastoral“ angenommen werden. Nur Nichtkatholiken schreiben: „Diese Diskussion um das päpstlichen Schreiben „Amoris Laetitia“ ist richtig und gut.“ Denn Katholiken kennen kein sich Widersetzen gegen ein Päpstliches Schreiben.

    So bestätigt sich aufgrund der falschen Heiligsprechungen, neben Assisi, der Luthermesse und der Konzilslehre so auch jetzt durch Amoris laetitia wieder einmal: Diese Sektenhäupter sind niemals vom Heiligen Geist erwählte Nachfolger des heiligen Petrus. So kann man sicher annehmen, daß im Dritten Geheimnis von Fatima neben dem ruchlosen Konzil und der Luthermesse, die keine Messe ist, auch diese Nichtpäpste zur Sprache kommen. Ich behaupte sogar, es ist der Kernpunkt der Aussage im Dritten Geheimnis von Fatima.

    Das Schreiben des „Papstes“ muß von allen Konzilsanhängern ohne wenn und aber akzeptiert werden. Die Verbindlichkeit des Schreibens läßt ein Diskutieren nicht zu.
    Auch Weihbischof Athanasius Schneider ist es nicht erlaubt, an diesem Päpstlichen Schreiben seines rechtmäßigen Papstes Anstoß zu nehmen.

    Fatima, Lourdes, La Salette sind kirchlich anerkannte Stätten der Erscheinungen Unserer Himmlischen Mutter. Garabandal ist nicht kirchlich anerkannt. Wer die dubiose Botschaft von Garabandal dennoch verbreitet, macht sich schuldig vor Gott. Daß diese Botschaft unglaubwürdig ist, zeigt das Beispiel von Joe.
    Denn von der Hauptperson Conchita wurde dem Joe 1964 Heilung seiner Augen, also sein erneutes Sehvermögen, vorhergesagt: er werde am Tag des „Großen Wunders“ sehend werden. Der blinde Amerikaner ist nun vor mehr als zwei Jahren im Alter von 84 Jahren verstorben. Das „Große Wunder“ blieb aus! Conchita hat Joe schriftlich mitgeteilt aufgrund einer angeblichen Botschaft durch Maria, diese Mitteilung für ihn erhalten zu haben. Lüge!

    Weder Garabandal noch Medjugorje sind eine Fortsetzung von Fatima, wie das manche behaupten. Es sind Nachäffungen des Teufels, der Fatima auslöschen möchte. Und jene, die ihm dienen im Vatikan, können deswegen sprechen „wir werden Fatima zerstören“!

    Daß Gott aber vor einem Eingreifen durch Sein Strafgericht ein sichtbares Zeichen, einen mahnenden Fingerzeig gibt, das ist nichts Neues.

    Als Maria in Fatima den Zweiten Weltkrieg ankündigte, sagte sie: „Wenn ihr eine Nacht erhellt sehen werdet durch ein unbekanntes Licht, dann wisset, daß dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, daß Er nun die Welt strafen wird für ihre Missetaten.

    Ein anderes Zeichen für die Echtheit der Botschaft von Fatima war das von ca.
    70 000 Menschen geschaute Sonnenwunder am 13. Oktober des Jahres 1917.

    Wiederum ein anderes Zeichen ist, daß Gott Seine Gnade zurückgezogen hat und die Welt sich selbst überläßt. Das erleben wir durch den falschen Hirten in Rom und in der heutigen Zeit zur Genüge.

  6. @Alexius 27. November 2016 um 16:38

    Zitat
    Weder Garabandal noch Medjugorje sind eine Fortsetzung von Fatima, wie das manche behaupten. Es sind Nachäffungen des Teufels, der Fatima auslöschen möchte. Und jene, die ihm dienen im Vatikan, können deswegen sprechen „wir werden Fatima zerstören“!

    Das ist Unsinn und Unfug. Niemand will und wird Fatima auslöschen. Doch die Hoheit über die Deutung von Fatima ist nicht bei den Anhänger der sektiererischen Sedisvakantisten zu suchen.

  7. Nachgewiesener Unsinn ist Garabandal, und Medjugorje ist wegen des dort losgelassenen Unsinns ebenfalls falsch.

  8. http://STMARCELINITIATIVE.COM/ELEISON-COMMENTS/?LANG=DE
    ELEISON-KOMMENTAR VOM 26.11.2016

    Wieder einmal behauptet Exzellenz Bischof Richard Williamson, Franziskus sei das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Er spricht von „Konzilsreligion“; diese kennt die Katholische Kirche nicht. Bischof Williamson glaubt aber, die Katholische Kirche kenne den Irrtum.

    „Auf die Fragen von vier ehrenwerten Kardinälen, die in Erfahrung bringen wollten..“

    Was wollen die ehrenwerten Kardinäle denn in Erfahrung bringen? Haben Sie nicht schon längst „erfahren“, was die ketzerischen Absichten Bergoglios sind? Jeder wache Katholik erkennt, wohin der Endzweck dieses falschen Hirten führen soll. Das aber ist nicht die Katholische Kirche, denn für sie gilt:

    „Für die Kirche im besonderen gilt folgende Regel: “Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.” (Dom Guéranger)

    Und was sagt Papst Leo XIII., der wahre Oberhirte der Kirche, weshalb die päpstliche Autorität zu jeder Zeit und an jedem Ort gilt?
    „Doch für den Glauben und die Regelung der Sitten hat Gott die Kirche an seinem göttlichen Lehramt teilhaben lassen UND IHR DAS GÖTTLICHE VORRECHT EINGERÄUMT, DEN IRRTUM ABSOLUT NICHT ZU KENNEN“ (»Libertas«, 20.6.1888)

    Williamson schreibt: “ Mit diesem päpstlichen Ja zur Konzilsreligion, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und deshalb der katholischen Religion, laut der alles Heil von Gott ausgeht, schroff widerspricht, rückt ein Schisma innerhalb der Katholischen Kirche in greifbare Nähe.“

    Nein, Exzellenz, das entspricht nicht der Wahrheit. Haben Sie nicht selbst einmal gesagt, daß ein achtjähriges Kind zu seinem Bischof sagen darf: Exzellenz, das entspricht nicht meinem Katechismus? Auch wir sagen: Ihre Aussage entspricht nicht unserem Katechismus. Niemals kann es INNERHALB der Katholischen Kirche ein Schisma geben. Das hat es nie gegeben, das kann es nicht geben und wird es auch nie geben. Wer sich von der Katholischen Kirche getrennt hat, steht außerhalb der Kirche und nicht mehr innerhalb. Die Katholische Kirche selbst berührt diese Abspaltung das nicht.

    „Aufrichtiger Dank gebührt den vier Kardinälen dafür, dass sie vielen irregeleiteten Schafen, die gerne in den Himmel kommen möchten, Licht und Klarheit zugänglich gemacht haben. Ihre Namen lauten Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner. Sie mögen zwar in den Novus Ordo verstrickt sein, haben jedoch offensichtlich nicht jeden Mut und jedes Pflichtgefühl verloren. Es steht ausser Frage, dass sie nur aus den allerbesten Beweggründen heraus gehandelt haben, indem sie den Papst drängten, seine Einstellung zu klären. Und wohin führt diese Klärung die Kirche? Sie muss sich am Rand des Schismas befinden. Kyrie eeison.“

    Natürlich haben die vier Kardinäle endlich einmal die Schwelle des Schweigens durchbrochen und Flagge gezeigt. Doch ist das ausreichend? Wo lag das eigentliche Problem? Wo ist das Licht und die Klarheit in all den wirren Jahre nach dem Konzil?

    Wahrlich ein gut ausgewähltes Wort, dieses „verstrickt“, um jemand zu entlasten. In etwas verstrickt zu sein mildert doch erheblich die persönliche Schuld, nicht wahr?

    Kein Entsetzen der vier Kardinäle gegenüber dem Novus Ordo, gleichzeitig Empörung und Entrüstung gegen ein Lehrschreiben, das nach ihren Worten doch von ihrem eigenen Papst kommt, der nach Leo XIII. keines Irrtums im Glauben fähig ist aufgrund des Beistands des Heiligen Geistes.

    Uneingeschränkte Pflicht wäre es gewesen, wenn diese vier Kardinäle im Hinblick auf das Konzils, im Hinblick auf die unerlaubte Einführung des NOM laut, sehr laut ihre Stimme erhoben hätten. Haben sie nicht getan. Von den anderen Kardinälen und Bischöfen ganz zu schweigen.

  9. „Don Bux erinnerte an einen nicht direkt vergleichbaren, aber doch „ähnlichen“ Fall in der jüngeren Vergangenheit, als Kardinäle Einwände gegen die beabsichtigte Liturgiereform vorbrachten.“ (kathinfo)

    Hier sieht man, was seichte „Einwände“ für einen Erfolg haben, wenn sie an die Adresse der Besetzer des Vatikans gerichtet sind.

    Don Nicola Bux kann also hier gar nichts vergleichen, wenn Kardinäle Einwände gegen eine Verordnung ihres anerkannten Papstes vorbringen. Unsinn! Kein wahrer Papst konnte aufgrund »Quo Primum« irgend eine Änderung an der Liturgie vornehmen. Das ist das eine. Zum anderen war auch Paul VI. kein rechtmäßiger Papst, weil er dies tat.
    Darüber hinaus ist der Begriff „Liturgiereform“ völlig falsch. Denn die für immer gültige Festlegung der heiligen Liturgie geschah durch den heiligen Papst Pius V. in »Quo Primum«, der alles ausbesserte und ordnete, was in der Messe an nicht Brauchbaren eingerissen ist und holte zurück, was der heilige Papst Gregor der Große bereits als gültige Form anordnete.
    Eine unerlaubte Handlung durch Montini also, die ein rechtmäßiger Papst kraft seiner Autorität und göttlichen Sendung tunlichst unterläßt.

  10. Der Spiess dreht sich nun um:

    http://www.kath.net/news/57654
    Vorsitzender der Rota droht Meisner und Brandmüller

    Erzbischof Pinto, Vorsitzender der Römischen Rota, hat den Kardinälen Burke, Brandmüller, Caffarra und Meisner gedroht, dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ ihre Kardinalswürde verlieren könnten.

    Rom (kath.net)
    Erzbischof Pio Vito Pinto (Foto), der Vorsitzende der Römischen Rota, des zweithöchsten Gerichts der römisch-katholischen Kirche, hat bei einer Konferenz in Spanien den Kardinälen Burke, Brandmüller, Caffarra und Meisner gedroht, dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ die Kardinalswürde verlieren könnten. Pinto behauptet laut Medienberichten sogar, dass für den Entzug der Kardinalswürde dafür nicht einmal der Papst zuständig sei, sondern er selbst.

    Der Erzbischof kündigt an, dass er Papst Franziskus unterstützen werde, damit auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können.

    Die vier Kardinäle Meisner, Brandmüller, Burke, Caffarra hatten vor einigen Wochen ein Schreiben an Papst Franziskus gerichtet. Nachdem das Schreiben nicht beantwortet wurde, hatten die Kardinäle die Öffentlichkeit gesucht. kath.net hat berichtet.

  11. @Pierre 29. November 2016 um 20:36

    Wenn die vier Kardinäle nur wegen ihrer Fragen, die zudem schützenswertes Kirchenrecht betreffen, in der Weise eines Entzuges der Kardinalswürde bestraft werden, dann ist die Möglichkeit des SCHISMAS (Trennung) in der Kirche sehr gross. Eigentlich sind die Anzeichen dazu bereits sichtbar. Trotzdem würde es meiner Meinung nach eher nicht zu einer kompletten Trennung führen, sondern vielmehr um Jahrzehnte lange theologische Auseinandersetzungen, denn Schweigen wird nicht jeder können oder wollen.

    Wie auch immer, in Garabandal wurde das Schisma als eine der wichtigsten Vorindikatoren kurz vor der WARNUNG (Seelenschau) deutlich vorausgesagt.
    Der Interessierte lese hier dazu nach:
    https://poschenker.wordpress.com/2015/08/20/der-film-von-albrecht-weber-garabandal-revisited/#comment-21271

    Die Zeichen scheinen sich zu Verdichten, trotzdem bleibt alles im Plan Gottes und in der weisen Voraussicht der Vorsehung.

  12. @Stefan1 29. November 2016 um 21:30

    Schisma?
    Nun, dann lassen wir uns doch überraschen😉 fG

  13. Lesermeinungen aus http://kath.net/news/57654 :

    Ein @W.S. schreibt:
    Schach Matt
    Scheint so, als wäre kein Zug aus dem Schach möglich. Manche versuchen dann die Figuren vom Tisch zu fegen.

    Ein@ecclesiam schreibt:
    

    Totalitär oder dialogbereit?
    Papst Franziskus sagte am 11.11.2016 in einem Interview mit Eugenio Scalfari:
    „Die Kommunisten denken wie Christen.“
    Der Papst spricht für alle Christen, ich fühle mich jedoch nicht angesprochen durch diese Aussage(und ich gehe davon aus die Mehrheit der Christen). Mir wäre es lieber, wenn der Papst für sich sprechen würde wie für alle Christen. Dann würde es heissen:
    „Ich denke wie die Kommunisten.“
    Dieser Aussage entspricht dann nämlich auch, wie in Rom seit 2013 mit „unpassenden“ Meinungen umgegangen wird.

    Ein @IMEK schreibt:
    

    Exkommuniziert ist wer öffentlich die Akzeptanz sakrilegischer Kommunion predigt
    und vertritt.
    Dies lehrt das Konzil von Trient.
    Aber das macht derartig hohen Herrschaften nichts aus.
    Hier geht es nur noch um Machtspiele, allerdings mit dem Feuer.
    Unsere vier heldenhafte Kardinäle können ganz ruhig sein, sie haben jetzt schon bewiesen dass sie wahre Zeugen sind.
    Müssten sie auf Weisung des Papstes oder durch diesen an den Erzbischof der Rota delegiert die Kardinalswürde ablegen müssen es würde nichts ändern.
    Die fünf Dubia bleiben fünf Wunden in der Neuen Kirche.

    Ein @Lorger schreibt:
    

    Ein Bischof gegen den anderen …
    Das alles erinnert mich einerseits an die Botschaft von Akita und anderseits an die Vision des Hl. Don Bosco vom Mai 1862.
    Siehe http://www.ewige-anbetung.de/Wunder/Don_Bosco/don_bosco.html

    Ein @chriseeb74 schreibt:
    

    Eigentlich müsste man…
    einen Aufstand initiieren, dass dieser Kirchenmann schleunigst von seinem Amt zu entfernen ist.
    Als Richter sollte man schon den Unterschied zwischen einer klärenden Anfrage und eines kirchenrechtlichen Straftatbestandes kennen…
    Man kann wirklich nur noch den Kopf schütteln was wir für „Koryphäen“ im Vatikan sitzen haben!

    Ein @DonStefano2003 schreibt:
    

    Pinto ist
    1. Kein Erzbischof

    Als Dekan der Rota ungefähr so einflussreich im Kardinalskollegium wie eine Raumpflegerin bei der Raumfahrt
    an Selbstüberschätzung nicht zu überbieten, sollte er das mit den Wiederverheirateten Geschiedenen wirklich so gesagt haben. Denn wie für jedermann nachzulesen, hat Papst Franziskus gerade NICHT eine generelle Zulassung zu den Sakramenten eingeführt sondern die Einzelfalllösung stärker betont.

    Selbst die öminöse Fußnote in AL ist eben im Konjunktiv verfasst und nicht im Indikativ. Gerade vom Duktus der Abfassung her sind „Dubia“ nicht nur legitim sondern auch nützlich. Das Schweigen des Papstes verwundert zwar, ist aber auch eine Antwort für sich. Wer schweigt, scheint zuzustimmen sagt der alte Rechtsatz.
    So kann man es ja auch mal betrachten.

    Ein @Lorger schreibt:
    

    Ein Bischof gegen den anderen …
    Das alles erinnert mich einerseits an die Botschaft von Akita und anderseits an die Vision des Hl. Don Bosco vom Mai 1862.
    Siehe http://www.ewige-anbetung.de/Wunder/Don_Bosco/don_bosco.html

    Ein @Toribio schreibt:
    

    Endstadium der Kirchenkrise…
    … und 2017 werden wir möglicherweise die Endphase des in Fatima Vohergesagten erleben.
    Leider ist aufgrund der Schauungen der A.K.Emmerick und aufgrund des 1917 in Fatima Vohergesagtem für 2017 wirklich für viele in der Kirche ein fürchterliches Gerichtsjahr zu befürchten. Ich habe anderswo schon geschrieben, dass sich jetzt möglicherweise vor unseren Augen herauszukristallisieren beginnt, wer demnächst zur Korkeiche hinauf wandern wird. Wer wird das sein? Ich denke, dass das nur die Kräfte der von A.K. Emmerick geschauten Gegenkirche sein können, die jetzt zum Endkampf blasen und die die Guten eh schon Jahrzehnte lang gemartert haben – die Guten können doch nicht noch einmal zum Handkuss kommen – das wäre ja nicht mehr normal!!!
    Dieser Mann ist nicht einfach nur irgendwer… er stand schon 1979 auf der Pecorelli-Liste.

         Ein @M.Schn-Fl schreibt:
    

    Wichtigtuerei!
    Hier stellt sich mir die Frage, ob dieser Herr überhaupt autorisiert war, so etwas von sich zu geben. Ich glaube das nicht. Das wäre wohl ein einmaliger Vorgang in der Kirchengeschichte, den ich für unmöglich halte. Wenn ich dieses verkniffene Gesicht sehe, dann wird mir ganz anders.
    Mir fällt hier vielmehr die Ankündigung der „Frau aller Völker“ aus Amsterdam ein.: „Es werden Kardinäle gegen Kardinäle und Bischöfe gegen Bischöfe stehen.“
    ALLES, was sie angekündigt hat, ist eingetroffen bis auf das letzte: „Achtet auf die Meteoren“. Aber das sagen uns jetzt täglich die Astrophysiker, dass diese uns immer näher kommen.
    Übrigens: Nur der Papst, der die Kardinalswürde verleiht, kann sie auch wieder nehmen, nicht der Chef der Rota, der sich hier nur wichtig machen will.
    Der Rauch Satans ist nicht nur in die Kirche eingedrungen, sondern weht durch alle Räume.

    Ein @Waldi schreibt:
    

    Der Klerikerkrieg…
    innerhalb der katholischen Kirche lässt immer krassere Formen erkennen. Interessant für den aufmerksamen Beobachter ist aber, dass nicht diejenigen, die der Kirche durch Aushöhlung ihrer Lehre schaden wollen, an den Pranger gestellt werden, sondern diejenigen – es sind nur noch wenige – die aus berechtigter Sorge um den Fortbestand der Lehre ihre Stimme erheben! Man fühlt als Katholik mit schmerzlicher Gewissheit, dass der Sturzflug der katholischen Kirche kaum noch zu bremsen ist. Es sei denn, Gott greift endlich persönlich ein, um seine „Mannschaft“ wieder auf Trab zu bringen, dass sie sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen, sondern als treue Hirten die verirrten Schafe wieder zu IHM führen sollen! Dieser drohende Gesichtsausdruck von Erzbischof Pinto macht Angst und entweiht die Adventszeit. Kaum ist das Jahr der Barmherzigkeit zu Ende, brechen die alten Wunden der innerkirchlichen Querelen wieder voll auf. Der erzwungene Friedensgruß ist nur noch reine Heuchelei!

    Eine @Kleine Blume schreibt:
    

    Der hl. John Fisher und der hl. Thomas Morus
    sind öffentlich(!) für die Unauflöslichkeit der Ehe eingetreten und haben dafür sogar den Tod auf sich genommen.
    Müsste man sie dafür nicht – der Logik Seiner Exzellenz folgend – aus dem Verzeichnis der Heiligen entfernen?

    Ein @bernhard_k schreibt:
    

    Jetzt geht’s los …
    Es ist mehr als bezeichnend, dass hier gedroht, und eben gerade nicht argumentiert wird.

    So wird deutlich, dass es nicht mehr um die Wahrheit gehen kann. Wenn die 4 hochintelligenten Kardinäle in Pintos Wahrnehmung nicht recht haben oder falsch argumentieren sollten, dann braucht man doch bloß dagegen argumentieren und den Fehler klarstellen.

    Geht aber nicht😉 und deshalb … es wird hochspannend werden. Beten wir weiter!!

    Eine @AGNUSS schreibt:
    

    Seht die neuen Propheten der „Barmherzigkeit“ und des „offenen Dialoges“!
    Ich kann nur hoffen, die vier Herren Kardinäle standhaft bleiben.

    Ein @hortensius schreibt:
    

    Das ist endzeitlich!
    Was muss die Kirche noch alles erleben? Wenn ein Papst und ein so hoher Richter die ehernen Ehegesetze Christi mit solchen Drohungen durchsetzen wollen, dann ist der Verwirrer schon mächtig in der Tür. Gott schütze unsere Kirche!

    Ein @Cosmas schreibt:
    

    Dobermann statt Argumenten
    Offenbar ist der Papst ins Eck getrieben. Wann wird er endlich Papst genug sein um klare Worte zu finden. Ein jämmerliches Schauspiel.

    Ein @Gandalf schreibt:
    

    Zum Schämen!
    Für diesen Kirchenmann kann man sich als Katholik nur schämen! Eine Schande!

    Ein @lakota schreibt:
    

    Ich glaub es nicht!
    Da ist einer, der vor dem Islam das Kreuz verleugnet und weder Papst, noch Erzbischof Pinto interessiert das. Aber einem glaubenstreuen, aller Ehren werten Kardinal Meisner und seinen drei Amtsbrüdern mit dem Verlust der Kardinalswürde zu drohen ist das Letzte! Wo ist die Kirche hingeraten? Jesus erbarme Dich und komm bald wieder!

    Ein @carl eugen schreibt:
    

    Soweit ist es also schon gekommen.
    In der Kirche von Papst Franziskus wird man also bestraft, wenn man zur katholischen Lehre steht.
    Eines ist für mich jetzt ganz klar: An dem Tag, an dem man Kardinal Meisner die Kardinalswürde nimmt, werde ich aus der Kirche austreten. Einer Kirche, in der die Gebote Gottes missachtet werden und treue Männer des Glaubens bestraft werden, will ich nicht angehören.
    Ich sehe schon, meine Konversion zur Katholischen Kirche hätte ich noch besser durchdenken müssen

    Ein @Montfort schreibt:
    

    @carl eugen – Soweit ist es also schon gekommen
    Lieber @carl eugen!
    Sie schreiben: „An dem Tag, an dem man Kardinal Meisner die Kardinalswürde nimmt, werde ich aus der Kirche austreten.“ BITTE NICHT!
    Wenn Sie schon „zur katholischen Lehre stehen“, dann brauchen wir Sie doch gerade IN der katholischen Kirche!!! Sonst spielen Sie doch denen in die Hände, die die katholische Lehre der Katholischen Kirche zerstören wollen!

    Es würde mich freuen, wenn Sie nicht so oft Ihre Konversion in Frage stellen müßten, sondern sie froh und mutig weiterleben könnten. Nur, ohne Kreuzesnachfolge wird es nirgends gehen – und immerhin wären die derzeitigen Konflikte in der Kirche ja doch eine ausgezeichnete Gelegenheit, um das Gebot Jesu zu erfüllen: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, …“ (Mt 5,44)
    Nach dem „Jahr der Barmherzigkeit“ könnten wir es doch mit einem „Jahr der Vollkommenheit“ versuchen: „Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.“ (Mt 5,48)

    Schön, dass Sie in der Katholischen Kirche sind! “

  14. 2 Lesermeinungen aus http://www.katholisches.info/2016/11/29/don-nicola-bux-dubia-der-kardinaele-zu-amoris-laetitia-legitim-und-normal-beispiel-liturgiereform-1969/ drücken das gekonnt aus:

    Ein @ Tridentinus schreibt:

    Das ist der berühmte Artikel 7, in der die Messe eine de facto protestantische Definition bekam. Dieser wurde verbessert. Unter solchen Vorzeichen hätte sogar ein an sich gültiger Ritus von vornherein ungültig werden können.
    Diesen Einwand hat Paul VI. vermutlich vorhergesehen. Leider blieb das Buch ansonsten im wesentlichen unverändert.

    Ein(e) @Shuca schreibt:
    29. November 2016 at 14:35

    „Was die vier Kardinäle getan haben, das sei „ganz normal“, bestätigte der bekannte Liturgiker Don Bux. Es gehe darum, das Recht der Redefreiheit zu nützen, wozu der Papst mehrfach aufgefordert habe.“
    Wenn unser Papst zur Redefreiheit auffordert dann will ich das gleichmal nutzen.
    Es besteht für mich keinerlei Zweifel das man mit Hilfe der Mutter Gottes frohen Muttes und aller Gelassenheit mit vieren gegen zweihundert antreten kann. Ach was sage ich. Man kann mit ihr sogar mit vieren gegen zweitausend antreten und das sind immer noch zu wenige.
    „Wie man zur Messe geht, ohne den Glauben zu verlieren“.
    Ja diese Frage ist hochinteressant denn man muß schon aufpassen wenn man zur Heiligen Messe gehen will und landet stattdessen in einem ökumenischen Gottesdienst ( ist mir schon passiert ). Ich würde sagen diese Frage ist mehr als berechtigt. Ich komme mir in der Konzilskirche langsam vor als wäre ich im Straßenverkehr. Steht die Ampel noch auf grün oder ist sie schon rot? Man muß höllisch aufpassen.
    Per Mariam ad Christum.

  15. Zu: Kardinalshut fällig!

    Immer noch gibt es kurzsichtige Anhänger und Befürworter von Bergoglio, darunter Athanasius Schneider in Einheit mit dem Opus Angelorum, Bischof Fellay in Einheit mit seiner Piusbruderschaft.

    http://www.katholisches.info/2016/11/24/bischof-athanasius-schneider-die-vier-kardinaele-sind-eine-prophetische-stimme/

    „Man muß Vertrauen haben, daß Papst Franziskus diesen öffentlichen Appell der vier Kardinäle im Geist des Apostels Petrus annimmt…“
    Das sagte Bischof Athanasius Schneider.

    Haben Sie weiter Zutrauen und vertrauen Sie, Exzellenz! Anhängen und anlehnen an Franziskus soll sich auch weiterhin Bischof Fellay, denn beide sind blinde Führer von Blinden und Christus sagt, was dann passiert.

    „Wenn sie einen öffentlichen Appell an den Papst richten, folgen Bischöfe und Kardinäle, wenn sie von aufrichtiger kollegialer Zuneigung für den Nachfolger des Petrus und Stellvertreter Christi auf Erden bewegt sind, der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils (vgl. Lumen gentium, 22), denn auf diese Weise leisten sie einen “ Dienst für den primatialen Dienst“ des Papstes (vgl. Direktorium Apostolorum successores, 13).“, zitiert Weihbischof Athanasius Schneider seinen Franziskus weiter und beruft sich prompt auf das Zweite Vatikanum!

    Immer noch verschanzt sich Schneider hinter seinen „Papst“, schützt und schirmt ihn ab, spricht in seinem Namen:

    „Papst Franziskus wünscht wiederholt einen offenen und furchtlosen Dialog zwischen allen Gliedern der Kirche zu Fragen, die das Heil der Seelen betreffen.
    Im Apostolischen Schreiben Amoris laetitia spricht der Papst von der Notwendigkeit, einige doktrinelle, moralische, spirituelle und pastorale Fragen unbefangen weiter zu vertiefen: „Die Reflexion der Hirten und Theologen wird uns, wenn sie kirchentreu, ehrlich, realistisch und kreativ ist, zu größerer Klarheit verhelfen (Amoris laetitia, 2). Zudem soll das Verhältnis auf allen Ebenen innerhalb der Kirche frei von einem Klima der Angst und der Einschüchterungen sein, wie Papst Franziskus in zahlreichen Ansprachen gewünscht hat.“
    Und erkennt nicht, was Bergoglio eigentlich „wünscht“! Herr erbarme Dich!

    Wie „furchtlos“ und „offen“ der Dialog ist, hat sich soeben erwiesen.
    Die Reflexion des „Hirten“ kann furchtbar enden; die Einschüchterungen der Vier Kardinäle beginnt bereits!

    Diese Naivität und Einfalt ist unerforschlich und unfassbar!

    Dank der „Römischen Rota“ läßt der duldsame barmherzige „Vater“ Franziskus wissen, daß die Vier Kardinäle durch die Veröffentlichung ihres Schreibens „einen schweren Skandal“ angerichtet haben. Wer den eigentlichen Skandal begangen hat, unterschlägt Msg. Pío Vito Pinto aus der angeblich „höchsten Autorität der katholischen Kirche“!!

    Er läßt – „ohne Fragen unbefangen weiter zu vertiefen“ – wissen:

    „Was sie getan haben, ist ein sehr ernster Skandal, das dazu führen könnte, daß der Heilige Vater ihnen die Kardinalswürde entzieht – zu einem anderen Zeitpunkt. Er könnte es jedenfalls tun.“

    Immer noch schläfrig?

  16. @Pierre, derselbe „Tridentinus“ schreibt zu obiger Sache bezüglich des verspäteten Auftretens der vier Kardinäle und der Bischöfe und Kardinäle insgesamt:

    Tridentinus
    24. November 2016 at 18:38

    Sehr gut. Trotzdem bleibt es mir ein Rätsel, wieso solche Reaktionen ausblieben, als Papst Paul VI. de facto der gesamten Lateinischen Kirche eine neue Liturgie auferlegte, deren Übereinstimmung mit der überlieferten Liturgie von Anfang an zumindest zweifelhaft war.

    Vor allem, weil sie gegen die überlieferte und damals allgemein lebendig in Gebrauch stehende Liturgie gerichtet war, von der Papa Montini jedenfalls offenbar wollte, sie sollte mit den „alten und gebrechlichen Priestern“ aussterben.

    Immerhin war diese „Liturgiereform“ ein wesentlich umfassenderes „Projekt“ als jetzt Amoris lætitia.

  17. @Alexius 30. November 2016 um 11:33

    “ Immerhin war diese „Liturgiereform“ ein wesentlich umfassenderes „Projekt“ als jetzt Amoris lætitia. “

    Absolut richtig.
    Deswegen wird man nicht umhin kommen sich weiterhin an die gute „alte“, besser immerwährende Theologie/Liturgie zu orientieren – wie es auch ein Lefebvre verstand – INNERHALB der OFFIZIELLEN Kirche ( wenn diese es überhaupt noch zulassen will bzw. zulässt berechtigte Kritik am V2 gelten zu lassen ).
    Von Sedisvakanz kann hier, wie gesagt, trotzdem keine Rede sein. Davon distanzierte sich vehement auch ein Lefebvre.

  18. Aktuell http://www.katholisches.info/2016/12/02/rebellenklerus-betreibt-selbstmord-der-kirche-aufstand-gegen-bischof-aillet-von-bayonne/

    @Stefan1 29. November 2016 um 21:30

    “ Wenn die vier Kardinäle nur wegen ihrer Fragen, die zudem schützenswertes Kirchenrecht betreffen, in der Weise eines Entzuges der Kardinalswürde bestraft werden, dann ist die Möglichkeit des SCHISMAS (Trennung) in der Kirche sehr gross. Eigentlich sind die Anzeichen dazu bereits sichtbar. Trotzdem würde es meiner Meinung nach eher nicht zu einer kompletten Trennung führen, sondern vielmehr um Jahrzehnte lange theologische Auseinandersetzungen, denn Schweigen wird nicht jeder können oder wollen. “

    Richtig, da dürften Sie nicht ganz falsch liegen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s