Papstmesse: Wer Gott treu ist, hat keine Angst vor dem Tod

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Papstpredigt in Santa Marta

Die Treue des Herrn enttäuscht uns nie, selbst im Moment des Todes. Wer Gott treu ist, habe sowieso keine Angst vor dem Tod. Das betonte der Papst in seiner Predigt in der Frühmesse an diesem Dienstag. In der Casa Santa Marta im Vatikan ging er auf das Thema des Todes ein.

Jeder werde einmal sterben, so der Papst. Dies sei gerade eines der wichtigsten Themen, die am Ende des Kirchenjahres in der Liturgie angesprochen werde, fügte Franziskus an.„Wir denken nicht gerne daran, aber das ist die Wahrheit“, so der Papst. Wenn einer stirbt, vergingen die Jahre und „fast niemand mehr, wird sich an diese Person mehr erinnern“, sagte der Papst. Deshalb führe er eine ,Agenda´, in der er jeweils die Namen der Verstorbenen aufschreibe und so wisse, wann ein Jahrestag eines Verstorbenen sei sowie die Zeit, die seit seinem Tod vergangenen sei.

„Und das tut uns allen gut, daran zu denken: ,Wie wird jener Tag sein, an dem ich vor Jesus stehen werde? Wie wird es sein, wenn er mich über meine Talente befragt und wie ich damit umgegangen bin? Wie wird es sein, wenn er über mein Herz sprechen wird? Wie wird es sein, wenn er mich über den Samen des Glaubens befragt und wissen will, ob dieser Samen Früchte in mir getragen hat oder doch alles versteckt blieb?“

Man solle sich, so der Papst, der aus dem Tagesevangelium nach Lukas zitierte, „nicht täuschen lassen“ und zwar von den weltlichen Versuchungen. Es sei eine Täuschung, „so zu leben, als ob man nie sterben würde“.

„Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind beim Katechismusunterricht vier Dinge gelernt habe: der Tod, das Jüngste Gericht, die Hölle und den Himmel. Nach dem Gericht, gibt es die beiden letztgenannten Optionen. Da sagt dann einer: ‹Aber Padre, das macht uns Angst.› Nein, das ist die Wahrheit, denn wenn du dein Herz nicht pflegst, damit der Herr bei dir sein kann, dann gibt es vielleicht die Gefahr, dass wir uns von der Ewigkeit des Herrn entfernen. Und das ist sehr schrecklich!“

Eine Möglichkeit, keine Angst vor dem eigenen Moment des Todes zu haben, könne man auch aus der Tageslesung aus dem Buch der Offenbarung nach Johannes entnehmen, so der Papst, in der es heißt: „Sei Gott treu bis zum Ende“.

„Die Treue des Herrn ist ja auch etwas, was uns nie enttäuscht. Wenn jeder von uns dem Herrn treu ist, dann können wir genauso wie der Heilige Franziskus von Assisi sagen: ‹Komm, Bruder Tod, komm›. Dann werden wir keine Angst davor haben. Und am Tag des Gerichts, werden wir den Herrn anschauen und sagen können: ‹Herr, ich habe viel gesündigt, aber ich habe versucht, dir immer treu zu sein.› Und der Herrn ist gütig. Das ist ein Ratschlag, den ich euch weitergeben will: Seid dem Herrn bis zum Tod treu, so wie es der Herr selber gesagt hat. Und er wird uns mit der Krone des Lebens belohnen. Mit dieser Treue werden wir auch keine Angst vor dem Jüngsten Gericht haben.“

(rv 22.11.2016 mg)

3 thoughts on “Papstmesse: Wer Gott treu ist, hat keine Angst vor dem Tod

  1. „Gerechtigkeit Gottes wird darin geoffenbart durch den Glauben.“ (Rö. 1,17)

    „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt ist schon gerichtet..“ (Joh 3,18)
    Wer also anderes lehrt ist schon gerichtet.

    Wer Dogmen anfechtet und nicht den wahren Glauben lehrt, ist Feind Christi und Seiner Kirche, ist nicht katholisch und ist schon gerichtet.

    „Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind beim Katechismusunterricht vier Dinge gelernt habe: der Tod, das Jüngste Gericht, die Hölle und den Himmel…“
    Die Vier Letzten Dinge heißen nicht: Tod, Jüngstes Gericht, Himmel und Hölle,
    sondern
    Tod – Gericht – Himmel und Hölle.
    Denn nach dem Tod erfolgt für jeden Menschen einzeln das Gericht, von der Kirche immer genannt das „Besondere Gericht“. Das Jüngste Gericht ist am Weltenende, wo die gesamte Menschheit noch einmal Gottes Gericht erfährt. Aber Sektenglieder können das nicht wissen!
    „Und wie es für den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben und danach folgt das Gericht“ (Hebr 9,27)

  2. Warum bringen Sie denn nicht auch mal solche Berichte in Ihrem Forum?

    Anhand dieser Fakten können Sie dann Ihre beschworene Rechtgläubigkeit und Heiligkeit Ihrer Konzilssektenbrüder messen:

    „Ein zügelloser Indifferentismus
    Während Sie kaum ein Pionier bezüglich der destruktiven postkonziliaren Neuheiten, wie den „Ökumenismus“ und den „interreligiösen Dialog“ sind, so haben Sie in einem Maße, das nicht einmal in den schlimmsten Jahren der nachkonziliaren Krise sichtbar war einen spezifischen religiösen Indifferentismus vorangetrieben, welcher praktisch die Mission der Kirche als Arche des Heiles aufhebt.
    Bezüglich der Protestanten erklären Sie, dass diese alle Mitglieder dergleichen „Kirche Christi“ wie die Katholiken seien, unabhängig davon, was sie glauben, und die lehrmäßigen Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten seien vergleichsweise triviale Angelegenheiten, die durch eine Übereinkunft der Theologen „ausgerarbeitet“ werden können.
    Aufgrund dieser Meinung haben Sie aktiv Protestanten dazu ermutigt, nicht zu konvertieren, eingeschlossen den „Bischof“ Tony Palmer, der zu einer schismatischen Anglikanischen Sekte gehört, die vorgibt, Frauen zu ordinieren. Wie Palmer mitteilte, gaben Sie ihm die folgende erschreckende Antwort, als er erwähnte, „nach Hause in die Katholische Kirche zu kommen“: „Niemand kommt nach Hause. Sie sind zu uns unterwegs, und wir sind unterwegs zu Ihnen und wir werden uns in der Mitte treffen“. Die Mitte wovon? Palmer starb kurz darauf bei einem Motorradunfall. Auf Ihr Betreiben hin wurde dieser Mann, dessen Konversion Sie behinderten, wie ein katholischer Bischof beerdigt. Damit verhöhnten Sie Ihren Vorgänger, der unfehlbar lehrte, „dass die Ordinationen nach dem anglikanischen Ritus absolut null und nichtig sind.“ [Leo XIII, Apostolicae curae (1896), DZ 3315]
    In der Beziehung zu anderen Religionen haben sie den von Papst Pius XI. nur 34 Jahre vor dem 2. Vatikanum verurteilten Irrtum als virtuelles Programm angenommen: „sie gehen von der falschen Meinung aus, die da glauben, alle Religionen seien gleich gut lobenswert, weil alle, wenn auch in verschiedenen Formen, doch gleichermaßen dem uns angeborenen und natürlichen Sinn Ausdruck geben, durch den wir nach Gott verlangen und uns seinem Gesetz gehorsam unterwerfen.“ Sie haben die Ermahnung Pius XI vollständig unbeachtet gelassen; „dass jeder, der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden der von Gott geoffenbarten Religion vollständig verlässt.“ In diesem Zusammenhang haben Sie behauptet, dass sogar Atheisten gerettet werden können, wenn sie nur Gutes täten, was den Medien ein Lob entlockte.
    Es scheint, dass in Ihrer Sicht Rahners häretische These von den „anonymen Christen“, welche virtuell die ganze Menschheit umfasst und diese in die allgemeine Erlösung einbezieht, definitiv die Lehre unseres Herrn Jesus Christus ersetzt haben, der im Gegensatz dazu lehrt: „Wer glaubt und sich taufen lässt, der wird selig werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Mk 16/16 Allioli)“

    In der Päpstlichen Bulle »Apostolicae curae« vom 13. September 1896 hat Papst Leo XIII. die Weihen der Anglikaner für nichtig erklärt. Das ist unantastbar, weil unfehlbar und unanfechtbar:

    “ Deshalb (…) bekräftigen Wir und erneuern gleichsam [die Dekrete der vorangegangenen Päpste] und verkünden und erklären kraft Unserer Autorität mit sicherer Gewißheit, dass die im anglikanischen Ritus vollzogenen Weihen völlig ungültig und gänzlich nichtig waren und sind.
    Gegeben zu Rom, am 13. Tag des Monats September im Jahr des Herrn 1896, dem 16. Sonntag nach Pfingsten,
    im 19. Jahr Unseres Pontifikates.
    Leo PP. XIII“

    Wer dies also anfechtet (incl. Ratzinger) ist schon gerichtet, denn „das strengste Gericht geht über die Machthaber“ ((Weish 6,6)
    Wann wirst du Gericht halten über unsere Verfolger, Herr?

  3. @Alexius

    „… Aber Sektenglieder können das nicht wissen!“

    Im italienischen Original heißt es eben auch nicht „Jüngstes Gericht“, sondern ganz einfach „Gericht“: „giudizio“:

    Ricorda quando da bambino, al catechismo, gli venivano insegnate “quattro cose: morte, giudizio, inferno o gloria”.

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