„Die Sünder warnen und die Unwissenden lehren“

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Generalaudienz, 16. November 2016

Generalaudienz von Mittwoch, dem 16. November 2016 — Volltext

Wir dokumentieren im Folgenden in einer eigenen Übersetzung die vollständige Ansprache von Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz.

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36. Geduldig die Lästigen ertragen

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Die heutige Katechese widmen wir einem Werk der Barmherzigkeit, das uns allen gut bekannt ist, das wir aber vielleicht nicht so in die Praxis umsetzen, wie wir sollten: die Lästigen geduldig ertragen. Wir alle sind sehr gut darin, eine Gegenwart zu erkennen, die uns stören kann: Dies geschieht, wenn wir jemandem auf der Straße begegnen oder wenn wir einen Anruf erhalten … Manchmal sind lästige Menschen die, die uns am nächsten stehen: Unter den Verwandten ist stets jemand darunter; am Arbeitsplatz und nicht einmal in der Freizeit fehlen sie. Wie sollen wir mit den lästigen Menschen umgehen? Aber auch wir sind anderen gegenüber oft lästig. Warum wurde das geduldige Ertragen der Lästigen unter die Werke der Barmherzigkeit gereiht?

In der Bibel sehen wir, dass Gott selbst barmherzig sein muss, um das Klagen seines Volkes zu ertragen. Beispielsweise war das Volk im Buch Exodus tatsächlich unerträglich: Zuerst weinte es über seine Knechtschaft in Ägypten und wurde von Gott befreit; in der Wüste beklagte es sich dann, weil keine Nahrung vorhanden war (vgl. 16,3) und Gott speiste es mit Wachteln und Manna (vgl. 16,13-16). Dennoch hörte das Klagen nicht auf. Moses fungierte als Mediator zwischen Gott und dem Volk und auch er war dem Herrn gegenüber manchmal lästig. Gott hatte jedoch Geduld und so lehrte er Moses und dem Volk diese wesentliche Dimension des Gebetes.

In diesem Zusammenhang drängt sich eine erste Frage aus: Führen wir jemals eine Gewissensprüfung durch um zu sehen, ob auch wir manchmal den anderen gegenüber lästig sind? Es ist einfach, mit dem Finger auf die Fehler und Mängel anderer zu zeigen, aber wir müssen auch lernen, uns in die Lage der anderen hineinzuversetzen.

Blicken wir vor allem auf Jesus: Wie viel Geduld musste er in den drei Jahren seines öffentlichen Lebens an den Tag legen! Einmal wurde er, während er mit seinen Jüngern ging, von der Mutter des Jakobus und des Johannes aufgehalten, die zu ihm sagte: „Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen“ (Mt 20,21). Die Mutter vertrat die Interessen ihrer beiden Kinder, doch sie war ihre Mutter … Auch diese Situation verwendet Jesus als Ausgangspunkt einer grundlegenden Lehre: Sein Reich ist kein Reich der Macht, es ist kein Reich der Herrlichkeit wie die irdischen, sondern des Dienstes und des Schenkens zugunsten der anderen. Jesus lehrt, stets zum Wesentlichen vorzudringen und den Blick zu weiten, um Verantwortung für die eigene Sendung zu übernehmen. Wir könnten hier den Aufruf zu anderen Werken der geistlichen Barmherzigkeit erkennen: die Sünder zu warnen und die Unwissenden zu lehren. Denken wir an den großen Einsatz, den man anwenden kann, wenn man den Menschen hilft, im Glauben und im Leben zu wachsen. Ich denke beispielsweise an die Katecheten – unter denen sich viele Mütter und viele Ordensfrauen befinden -, die Zeit dafür verwenden, um den jungen Menschen die Grundbausteine des Glaubens zu vermitteln. Wie viel Mühe kostet dies, vor allem, wenn die jungen Menschen lieber spielen würden, als den Katechismus zu vernehmen!

Auf der Suche nach dem Wesentlichen zu begleiten ist schön und wichtig, denn es lässt uns die Freude am Auskosten des Lebenssinns teilen. Oft kommt es zur Begegnung mit Menschen, die auf oberflächlichen, flüchtigen und banalen Dingen verweilen; oft, weil sie niemandem begegnet sind, der sie dazu anregte, nach anderem zu suchen, die wahren Kostbarkeiten zu schätzen. Zu lehren, den Blick auf das Wesentliche zu richten, ist eine entscheidende Hilfe, vor allem in einer Zeit wie der unseren, die die Orientierung verloren zu haben scheint und kurzlebigen Formen der Befriedigung nachgeht. Zu lehren zu erkennen, was der Herr von uns will und wie wir dem entsprechen können bedeutet, den Weg des Wachstum  in der persönlichen Berufung einzuschlagen, den Weg der wahren Freude. So zeigen die Worte Jesu an die Mutter des Jakobus und des Johannes und an die gesamte Gruppe von Jüngern den Weg der Vermeidung des Verfalls in den Neid, den Ehrgeiz, die Schmeichelei, die Versuchung, die stets auch unter uns Christen auf der Lauer sind. Die Notwendigkeit des Beratens, der Warnung und der Lehre darf uns nicht dazu veranlassen, uns den anderen überlegen zu fühlen, sondern verpflichtet uns vor allem dazu, in uns selbst zurückzukehren um zu überprüfen, ob wir all unseren Ansprüchen an die anderen entsprechen. Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht auf die folgenden Worte Jesu: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?“ (Lk 6,41). Möge uns der Heilige Geist dabei helfen, geduldig im Ertragen  und demütig und einfach im Beraten zu sein.

[Übersetzt aus dem Italienischen von Sarah Fleissner]

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Quelle

9 thoughts on “„Die Sünder warnen und die Unwissenden lehren“

  1. Innerhalb weniger Stunden erklären sich nahezu 20 Leser (Unwissende) in gloria.global sogleich hocherfreut darüber, was ein User bekannt machen ließ:

    Marienerscheinungsorte, Marienheiligtümer – die Gottesmutter ruft auf der ganzen Welt zur Umkehr, Busse und Gebet auf!

    Nach der Echtheit der einzelnen Erscheinungen wird nicht gefragt.

    Marienheiligtum „Virgen de Guadalupe“

    Fatima – Marienheiligtum

    Marienheiligtum – Heilige Jungfrau Maria von Lourdes –

    Ave Maria …. Altötting – Marienheiligtum-

    Marienheiligtum Heroldsbach – Erscheinungszeit in Heroldsbach 1949-1952

    Marienheiligtum Wigratzbad – Diese Gebets- und Wallfahrtsstätte ist der Unbefleckt Empfangenen Mutter vom Sieg geweiht.

    Die Gottesmutter von Marpingen – Marienheiligtum –

    Die Gottesmutter erschien in Sievernich – Marienheiligtum

    Heede – Marienheiligtum

    Niklashausen – Marienerscheinung –

    Marienheiligtum Marienfried – Botschaft von Marienfried

    Unsere Liebe Frau von Dietrichswalde – Marienheiligtum

    Die große ungekürzte Botschaft von La Salette – Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Ereignisse. Man muss darauf gefasst sein, mit eiserner Rute geführt zu werden und den Kelch des Zornes zu trinken.

    Königin der Liebe (Schio) – Marienheiligtum –

    Paris, Rue du Bac – Marienerscheinung – Die Wundertätige Medaille: Das M und die zwei Herzen sagen genug

    Notre-Dame du Laus wurde als Wallfahrtsort anerkannt Muttergottes erschien der Schäferin Benoîte Rencurel

    Garabandal – Das Wunder – Marienheiligtum

    Soufanieh – Marienheiligtum – (Damaskus)

    Die Erscheinungen der KŐNIGIN DER HILFE – DECHTICE – Marienheiligtum – Slowakei

    Ruanda: Gottesmutter ruft die Welt zur Umkehr auf – Marienheiligtum – Kibeho

    Virgen Dolorosa – El Escorial, Prado Nuevo

    Sie kommen, um den Sieg der Vereinten Herzen Jesu und Mariens in der Welt vorzubereiten. – Cleveland/Ohio – Marienerscheinungsort

    Marienerscheinungsort Manduria (Italien)

    Gottesmutter in Brindisi (Marienerscheinungsort), im Gesegneten Garten Mariens, Brindisi, Italien

    Zeichen der Endzeit – I. Peerdemann (Frau aller Völker)

    Akita, Hirtenbrief des Bischofs von Akita

    Medjugorje – Wo der Himmel die Erde berührt

    Wie ist es möglich nicht zu erkennen, daß hier in Medjugorje nicht der Himmel die Erde, sondern die Unterwelt die Unbelehrbaren berührt.
    Es ist doch längst nachgewiesen, daß Medjugorje niemals von oben kommen kann. Die Aussagen der „Gospa“ stehen in direktem Widerspruch zur Lehre der Kirche.

    Oder nehmen wir Ohio:
    „Seit 1985 bis heute erscheinen der Seherin Maureen Sweeney-Kyle aus Cleveland/Ohio der Vater im Himmel, Jesus und Unsere Liebe Frau sowie Engel und Heilige…“ kirchliche Beweise dazu werden nicht geliefert.

    „Die himmlische Mutter kam in Weiß. Vor ihr schwebte ein ungewöhnlicher Rosenkranz:“
    Wir kennen nur einen einzigen Rosenkranz, den uns die Mutter Kirche in die Hand gegeben hat und mit dem sich Maria selbst in der Erscheinung in Fatima und Lourdes zeigte – und mit keinem anderen.
    Und niemals erscheint der Vater-Gott der sagt: „Ganze Religionen haben sich der Ausschweifung, der Gewalt und dem Hass übergeben“ oder „All dies kommt in Meinem Willen als Geschenk verpackt zu euch.“

    Auch das kommt nicht von Gott:
    „In diesem Licht möchte ich dir helfen zu erkennen, dass das, was du für jemanden im Herzen trägst, die Beziehung dieser Seele zu Gott beeinflussen kann. Wenn du nicht vergeben kannst, dann umgibst du diese Person mit Gedanken voller Groll. Dies macht es für sie schwieriger, sich der Göttlichen Barmherzigkeit zuzuwenden. Das gleiche Gefühl von Ärger, das aus dem Nicht-vergeben-können kommt, bildet ein Hindernis zwischen deiner Seele und dem Herzen Gottes. Mache diese Dinge bekannt. (19. November 2008)“

    Merkt Ihr das gar nicht?
    Gott-Vater erscheint nie und sagt: “ Die Zukunft der Welt hängt nicht von Massenvernichtungswaffen, wirtschaftlicher Zahlungsfähigkeit, Machtfusionen oder von irgendeinem Plan des Menschen ab.“

    Und das sagt Er ebenso nicht:
    “ Meine zwei großen Gebote – Mich über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst – werden von den meisten ignoriert. Falsche Götter haben in den Herzen Meinen Platz eingenommen – die Götter des Geldes, der Macht, der Lust, des Rufes und der Kontrolle. Diese Götter führen in Sackgassen und werden niemals jemanden zum ewigen Leben führen. Ich lasse Mich durch den Hochmut der Menschheit nicht abschrecken, auch werde Ich die Ichsucht nicht unterstützen. Ich werde Mein Bestreben, dieses Werk der Heiligen Liebe in den Herzen und in der Welt zu fördern, fortsetzen. Ich werde Meinen Weg nicht ändern, aber der Feind muss dies tun“

    Das ist kein göttlicher Ausdruck!
    Wie kann man nur so etwas als wahr und echt ansehen?
    Nein, das ist die Methode des Erzfeindes, der Wahres und Falsches miteinander vermischt.

  2. Oder
    Zeichen der Endzeit – I. Peerdemann
    („Frau aller Völker“)

    „Eine neue Katastrophe

    Dann sehe ich plötzlich, dass sich die Frau auf die Seite gestellt hat. Es wird mir jetzt ein ganz widerliches Bild gezeigt. Von der anderen Seite kommen gleichsam Dämonen auf mich zu. Es sind Wesen, die durcheinander wirbeln, mit Hörnern auf den Köpfen, komischen Klauen und abscheulichen Gesichtern. Nun höre ich die Frau sagen: „Ich prophezeie dir eine große, neue Katastrophe für die Welt.“ Dieses sagt die Frau sehr betrübt und warnend. Dann sagt sie: „Wenn die Menschen doch hören wollten…“ Und sie schüttelt immer wieder verneinend den Kopf. Dann sehe ich einen kurzen Zeitabschnitt und höre: „Scheinbar geht es für eine kurze Zeit gut.“

    Jetzt sehe ich die Erdkugel, und die Frau zeigt darauf. Ich sehe helle Lichter und Strahlen, und es ist, als platze die Kugel an allen Seiten auseinander. Dann zeigt die Frau an den Himmel. Sie steht rechts von mir, also im Westen, und sie zeigt nach Osten. Ich sehe lauter Sterne am Himmel. Die Frau sagt: „Von dort kommt es.“

    Kampf gegen den Papst

    Plötzlich sehe ich vor mir einen Kardinalshut liegen. Um diesen Hut sind Bänder, die herunter hängen. Darüber kommt ein kreuzförmiges Zeichen, so als würde der Hut durchgestrichen. Ich höre die Frau sagen: „Es entsteht in Rom ein Kampf gegen den Papst.“ Ich sehe lauter Bischöfe um den Papst sitzen und höre dann: „Katastrophal.“ Dann geht die Frau weg. (9. Juni 1946)

    Zwiespalt und Verfall

    Die Frau sagt: „Dann kommt ein großer Zwiespalt in die Welt.“ Ich sehe zwei Mächte einander gegenüberstehen. Auf einmal erblicke ich ein wogendes Kornfeld. Es bewegt sich sehr langsam hin und her. Nun höre ich die Frau zweimal sagen: „Verfall!“

    Dann sagt sie: „Russland wird alles zum Schein tun. Da geschieht eine völlige Umwandlung.“ Jetzt sehe ich die Erde, und es ist, als würde es um einen Ruck weitergehen. Dann sagt die Frau: „Auch die Natur verändert sich.“ Ich höre: „Christus ist nicht mehr.“ Ich gehe suchend umher und vernehme: „Realismus, ein Geist von Realismus.“ Ich sehe den Geist förmlich.

    Gespaltene Welt

    Danach sehe ich vor mir Europa und daneben Amerika liegen. Es ist, als würde ich mitten in Nordamerika hineingreifen, und ich streue davon auf Europa aus. Ich weiß nicht, was es ist. Dann sehe ich in der Ferne lauter orientalische Völker.

    „Die wird er wachrufen“, sagt die Frau. Ich sehe sie sehr weit weg. Dann erscheint ein Totenkopf, und ich höre die Frau sagen: „Es kommt eine große Katastrophe. Dadurch werden sie aufhorchen. Die östlichen Meere sind voll davon. Das siehst du nicht.“

    Ich muss jetzt eine Linie von Norden nach Westen ziehen, schräg nach unten. Ich weiß nicht, was das bedeutet. Dann sagt die Frau: „Sie suchen nach Frieden, doch er ist nicht zu finden.“ Und jetzt geht die Frau weg. (7. Mai 1949)

    Deutschland – Modernes Heidentum

    Ich sehe die Frau dastehen, und sie sagt: „Kind, ich bringe dir wieder eine Botschaft für Deutschland. Es muss gerettet werden.“ Dann nimmt mich die Frau mit über Deutschland. Während ich Deutschland daliegen sehe, spüre ich die Zustände die dort herrschen: Ein schrecklicher Niedergang des Landes, des Volkes und der Jugend und ein großer Glaubensabfall. Die Frau sagt: „Die Bischöfe sollen doch arbeiten! Sie müssen ihren Priestern befehlen, vor allem unter der Jugend gegen den Humanismus, das moderne Heidentum, zu arbeiten.“

    Ich sehe lauter Kreuze vor mir stehen. Die Frau lässt mich sehen, wie diese Kreuze an verschiedene Stellen gebracht werden. Dann erkenne ich in Berlin einen großen Platz wo das Reichstagsgebäude steht. Es ist, als würde die Frau dort ein großes Kreuz aufstellen, und sie sagt zu mir: „Dahin müssen die Menschen gebracht werden. Die Jugend muss vom modernen Heidentum abgehalten werden. Sie sollen doch hart dafür arbeiten!“ (3. Dezember 1949)

    Der Eiserne Vorhang

    Danach zeigt die Frau auf eine dicke Linie in Deutschland und sagt: „Europa ist in zwei Teile geteilt.“ Ich lösche diese Linie mit einem Griff aus. Jetzt sehe ich einen ganz schwarzen Fleck. Nur die Küstenländer sehe ich sehr deutlich. Dann gelangen wir oberhalb eines Flusses. Die Frau sagt: „Die Oder.“ Ich sehe kein Wasser, sondern nur eine rote Flut fließen. „Und sie ist rot von Blut“, sagt die Frau. Nun sehe ich rote Läufe nach Westen hin fließen.

    Türkei

    Dann höre ich die Stimme sagen: „Türkei, passt du wohl auf?“ Dann sehe ich den Bosporus und die Dardanellen. Ich muss etwas Seltsames tun. Ich muss meine Hände zu Tatzen machen und diese fest auf die Karte stellen. Die Arme muss ich wie die Pfoten eines Tieres halten. Die Frau sagt: „Du sollst das nur darstellen. Du bist wie ein Tier, das mit zwei Tatzen auf Europa steht, zum Sprung bereit.“ Jetzt sehe ich auch ein Tier, das auf Europa springen will. Es blickt nach links und nach rechts, aber zieht dann ganz langsam die Pfoten zurück. (10. Dezember 1950)..“

    Ich höre auf, den Unsinn weiterzuführen.

  3. @ Alexius,

    wir Marienkinder kennen die Sprache unserer allerseligsten Mutter.
    Die Mächte der Finsternis können uns nicht mehr täuschen.
    Die wahren Botschaften von Lourdes und Fatima enthalten alles
    was wir wissen müssen.

  4. @Alexius 17. November 2016 um 15:04
    @Alexius 17. November 2016 um 15:07

    Alexius, Sie sind wieder im unseligen Filibuster-Modus. Das bringt doch nichts. Wer soll das lesen?

  5. Die kirchlich anerkannte Botschaft von FATIMA
    Das Dritte Geheimnis

    Dollinger bekräftigte auch nach dem vatikanischen Dementi seine Aussage, was Hickson in einem zweiten Artikel bekanntmachte.
    Zwei Tage später schrieb Hickson Benedikt XVI. einen persönlichen Brief, den sie nun auf OnePeterFive in englischer und auf Katholisches.info in deutscher Sprache öffentlich macht:

    Maike Hicksons Brief an Benedikt XVI.

    Dr. Maike Hickson 23. Mai 2016

    An Seine Heiligkeit Papst Emeritus Benedikt XVI.
    Eure Heiligkeit!

    Bitte erlauben Sie mir, mich an Sie zu wenden. Sie sind sich vielleicht bereits meines Namens bewusst, da ich die Presseerklärung des Vatikan-Presseamtes vom 21. Mai bezüglich des Dritten Geheimnisses von Fatima provoziert habe. Vorweg darf ich aber auch erwähnen, dass mein Mann, Dr. Robert Hickson, ein Schüler von Professor Josef Pieper ist und seit Jahren mit Dr. XXX befreundet ist, und dass ich selbst seit einiger Zeit des Öfteren mit Pater XXX öffentlich zusammengearbeitet habe.

    Nun möchte ich Ihnen doch gerne mitteilen, wie Hw. Ingo Dollinger – oder Professor Dollinger – über Sie gesprochen hat, als ich ihn am Pfingstsonntag in Deutschland anrief. Wie Sie wohl wissen, ist er ein heiligmässiger Priester. Als er mir am Telefon vor kurzem bestätigte, was ja bereits seit Jahren im Internet kursiert – nämlich, dass Sie ihm gegenüber zugaben, dass es noch einen unveröffentlichten Teil des Dritten Geheimnisses gibt und dass es darin um Warnungen bezüglich eines schlechten Konzils und einer schlechten Messe gehe – hat er einen warmherzigen Ton gehabt. Er hat sorgfältig mit mir überlegt, ob wir Ihren Namen überhaupt in meinem eigenen Artikel erwähnen sollen. Er hat auch lediglich bestätigt, was ich ihm erzählte und was ich woanders über Sie gelesen hatte. Er hat mir seinen Segen gegeben und sich sehr besorgt gezeigt über die neuere Entwicklung in der Kirche bezüglich der Ehelehre.

    Ich lege Ihnen den Artikel bei, damit Sie sehen können, was ich über das Telefonat berichtet habe. Als dann die öffentliche Presseerklärung des Vatikans kam, habe ich Pater Dollinger sofort wieder angerufen (sehen Sie bitte einen weiteren Artikel im Anhang). Er war wiederum sehr freundlich. Als ich ihm sagte, dass Sie nun öffentlich erklären, dass Sie nie mit ihm über Fatima gesprochen haben, sagte er:

    „Was für ein Unfug! Dass die Menschen doch heute sich nicht mehr an die Wahrheit halten.“

    Er fügte hinzu, dass er doch mit anderen Menschen über Kardinal Ratzinger und das Dritte Geheimnis von Fatima bereits gesprochen habe. Auch fügte er hinzu, dass es ja sein könne, dass Sie, Heiliger Vater, bereits ein bisschen alt sind und daher Ihr Gedächtnis Sie vielleicht in dieser Sache im Stich gelassen habe.

    Diese priesterliche Milde habe ich allerdings in der Presseerklärung des Vatikans, die Ihnen zugeschrieben wird, nicht gefunden. Die Worte, die Ihnen in den Mund gelegt werden, legen nicht einmal nahe, dass Sie sagten, vielleicht habe sich Ihr alter Freund geirrt oder Sie und Ihre Worte missverstanden.

    Ehrlich gesagt, Heiliger Vater, glaube ich nicht, dass diese Worte von Ihnen stammen. Sie sind viel milder, als die Zitate der Presseerklärung Sie erscheinen lassen.

    Wie wir öffentlich auf unserer Webseite OnePeterFive.com gesagt haben, behaupten wir gar nicht, dass Sie gelogen haben, als Sie im Jahre 2000 sagten, dass das Dritte Geheimnis vollständig veröffentlicht worden sei. Wir können uns gut vorstellen, dass Sie zu der damaligen Zeit im Gehorsam gegenüber Ihrem Vorgesetzten handelten und vielleicht selbst auch dachten, dass der unveröffentlichte Teil des Dritten Geheimnisses wohl eher Zusätze von Schwester Lucia waren. Damals war es vielleicht noch nicht so deutlich, dass die Warnungen realistisch waren, auch wenn natürlich Schwester Lucia eigentlich nicht wissen konnte, dass bald nach 1960 ein Konzil einberufen und eine neue Messe eingeführt werden würde.

    Wie dem auch sei. Nun scheinen wir genau in der Situation zu stehen, wo wir einen Glaubensabfall an der Spitze der Kirche beobachten müssen. Oder wie würden Sie Amoris Laetitia interpretieren, wo selbst Kardinal Gerhard Müller in mutiger Art und Weise kürzlich in Spanien – auch wenn dabei Respekt zeigend – inhaltlich gegenhalten musste und sagte, dass man die Ehelehre gar nicht ändern könne, selbst wenn man Papst sei?

    Sehen wir nicht jetzt, dass der Teil, den der Vatikan im Jahre 2000 nicht veröffentlicht hat, Realität wird?

    Dr. Alice von Hildebrand – deren Ehemann Ihnen natürlich ein Begriff ist – hat erst kürzlich auf unserer Webseite OnePeterFive.com einen Bericht veröffentlicht (siehe Anhang), wo sie selbst sich an einen Zeugen erinnert, der ihr und ihrem Mann sagte, dass es in dem Dritten Geheimnis um den Glaubensabfall und die Infiltration an der Spitze der Kirche gehe. Wir WISSEN, Heiliger Vater, dass es noch mehr gibt, als was im Jahre 2000 veröffentlicht wurde.

    Beide Zeugen – Professor Dollinger und Dr. von Hildebrand – haben ein fortgeschrittenes Alter. Beiden ist vielleicht bewusst, dass sie ein bestimmtes Wissen nicht mit ins Grab nehmen dürfen, da es die gesamte Kirche anbelangt – besonders jetzt, wo alles zur Debatte zu stehen scheint, selbst das Unfehlbarkeitsdogma. Haben Sie nicht nun auch ähnliche Gedanken? Wir alle werden doch einst vor dem Herrn stehen und uns erklären müssen. Aus diesem Grund habe ich auch den schweren Schritt getan und Sie öffentlich unter Druck gesetzt, indem ich das Zeugnis Pater Dollingers veröffentlicht habe. Ich muss auch einst vor Unserem Herrn erscheinen.

    Bei der Ehre der Gottesmutter von Fatima bitte ich Sie daher, uns den fehlenden Text zur Verfügung zu stellen. Die Katholiken der Welt brauchen ihn, um sich zu wappnen und um ihre Seelen gegen die Verwirrungen der heutigen Zeit zu schützen. Es steht viel auf dem Spiel. Auch wenn es am Anfang schwer sein sollte, so glaube ich fest daran, dass die Wahrheit uns frei machen wird. Bitte machen Sie diesen Befreiungsschlag. Zu lange gab es all die Gerüchte und Spekulationen. Eine solche Situation ist natürlich auch nicht pastoral oder vertrauensbildend.
    Sie und ich sind beide Deutsche. Meine bibeltreuen Vorfahren haben unter Hitler sehr gelitten (einer ist sogar umgekommen), aber sie haben das Zeugnis nicht aufgegeben. Sollten wir nicht auch diesen Mut beweisen, auch wenn auf uns „die Hölle“ herunterzukommen droht?

    Könnten Sie nicht einfach und auf elegante Weise den fehlenden Text veröffentlichen – in unserem aufgeklärten Zeitalter! – und sagen, dass dieser Text nicht als offizieller Teil des Dritten Geheimnisses betrachtet wird, sondern als Zusatz von Schwester Lucia. Da aber die Spekulationen bezüglich dieses Textes nicht aufhören, wurde beschlossen, ihn zu veröffentlichen und ihn somit der Diskussion unter aufgeklärten und informierten Katholiken – natürlich besonders Theologen und Experten – zur Verfügung zu stellen.

    Damit bräuchte eigentlich niemand das Gesicht zu verlieren, insbesondere, da ja der für die Veröffentlichung zuständige Papst bereits verstorben ist.
    Im Namen der Gottesmutter von Fatima bitte ich Sie hiermit flehentlich, uns diesen Text zu geben und uns allen, allen Katholiken in der Welt, die mögliche Wahrheit zur Verfügung zu stellen, die uns helfen könnte, unsere Seelen zu retten.

    Bitte seien Sie meiner töchterlichen Liebe versichert. Ich bitte Sie um Ihren Segen für meinen Mann, unsere zwei kleinen Kinder und mich selbst.
    Mit herzlichen Grüßen im Herrn,
    Maike Hickson

  6. So wertvoll und aufschlußreich die Veröffentlichung von Frau Dr. Hickson auch ist, manches müßte dennoch erwogen werden.

    Festzuhalten ist vorab, daß Hw. Dollinger die Wahrheit sagt und auch jetzt noch auf seine Aussage besteht.
    Muss vermerkt werden, daß das, was Ratzinger ihm anvertraute, nichts Neues darstellt, denn jeder wache Katholik konnte erkennen, daß hier im Jahre 2000 etwas vertuscht wurde.
    Diese wachen Katholiken erahnten auch längst vor 2000, daß das Geheimnis in Zusammenhang stehen muss mit dem Konzil und daß genau deswegen eine Veröffentlichung nicht erfolgte.
    Lucia wurde ausdrücklich befragt, warum die Gottesmutter eine Zeitangabe, nämlich 1960, anführte und Lucia gab die Antwort“ „weil dieser Zeitpunkt das Geheimnis besser verstehen läßt.“
    Was also läßt das Geheimnis zu diesem Zeitpunkt besser verstehen?
    Um 1960 begannen die Vorbereitungen für das Konzil. Was also liegt näher, als das Konzil darunter zu erkennen („weil dieser Zeitpunkt es besser verstehen lässt“)

    Wie sehr die Böswilligkeit in bezug auf Fatima überhand nahm, zeigt uns eine Aussage der Feinde Mariens: „So wird später auch die Begründung dafür lauten, daß sie mit der Nichtveröffentlichung des dritten Teils des Geheimnisses von Fatima zur 1917 angegebenen Zeit (1960!) einverstanden ist.“
    Lucia wird also unterschoben, sie habe sich einverstanden erklärt, daß das Geheimnis 1960 nicht veröffentlicht wird. Das ist eine schwer sündhafte Verleumdung.

    Das Dritte Geheimnis von Fatima besteht nur aus gesprochenen Worten Mariens. Und diese Worte Mariens umfassen einen Umfang von 20 bis 25 Zeilen auf einem DIN A5-Blatt. Soviel ist bekannt.
    Deswegen kann auch Ratzinger nicht angenommen haben, daß „die Zusätze“ von Sr. Lucia stammen.
    Daß es also um das ruchlose Konzil, des Abfalls und der Besetzung Roms und um die Luthermesse geht, daran kann kein Zweifel bestehen. Daß Maria vom Konzil und der Neuen Messe gesprochen hat ist glaubwürdig.
    Gleichzeitig jedoch kann Maria nicht von einem „schlechten“ Konzil und nicht von einer „schlechten“ Messe gesprochen haben. Es gibt in der Katholischen Kirche kein „schlechtes“ Konzil. Entweder ist es ein wahres Konzil der Katholischen Kirche oder gar keines! Entweder es liegt ein wahres Meßopfer vor oder überhaupt keines. Diese Neue Messe, von Lefebvre „Luthermesse“ bezeichnet, ist nicht Bestandteil der Katholischen Kirche.
    Was hat Ratzinger nun genau gesagt?
    „Das Dritte Geheimnis von Fatima wurde im Jahre 2000 nicht vollständig veröffentlicht“?
    So hieß es in der ersten Nachricht im Mai (gloria.global), Ratzinger habe gesagt; „dass das dritte Geheimnis von Fatima im Jahr 2000 nicht vollständig veröffentlicht worden sei.“

    Doch das, was 2000 veröffentlicht wurde, gehört überhaupt nicht zum Dritten Geheimnis, schon gar nicht das Attentat auf Wojtyla.
    (Wo hätte Lucia eine Visionsbeschreibung neben dem wahren Dritten Geheimnis in diesen 25 Zeilen unterbringen können?)

    Von Frau Dr. Hickson erfahren wir nun die eigentliche Aussage Ratzingers. Frau Hickson schreibt in ihrem Brief an Ratzinger: „..nämlich, dass Sie ihm [Dollinger] gegenüber zugaben, dass es noch einen unveröffentlichten Teil des Dritten Geheimnisses gibt..“

    Beide Aussagen sind nicht gleichbedeutend.

    Diese letztgenannte Aussage kommt der Wahrheit näher und dürfte der Wirklichkeit entsprechen. Hier wird ausgesagt, daß eben das eigentliche Dritte Geheimnis überhaupt noch nicht bekanntgemacht wurde.
    Man muss wissen, daß das Geheimnis von Fatima aus drei Teilen besteht, wobei die zwei ersten Teile längst bekannt sind und der dritte Teil als das „Dritte Geheimnis von Fatima“ bekannt ist. In der Aussage Ratzingers von Frau Dr. Hickson wird ausgesagt, daß dieser „dritte Teil“, also das gesamte Dritte Geheimnis von Fatima überhaupt noch nicht kundgemacht wurde.

    Warum sollte Ratzinger sagen, „dass dieser Text nicht als offizieller Teil des Dritten Geheimnisses betrachtet wird, sondern als Zusatz von Schwester Lucia“? Dann würde ja die Welt erneut betrogen und der Dritte Teil des Geheimnisses wäre dann nur ein „Zusatz von Schwester Lucia“.
    (Hickson: „Könnten Sie nicht einfach und auf elegante Weise den fehlenden Text veröffentlichen – in unserem aufgeklärten Zeitalter! – und sagen, dass dieser Text nicht als offizieller Teil des Dritten Geheimnisses betrachtet wird, sondern als Zusatz von Schwester Lucia.“)

    Zu ergänzen wäre, daß wir nicht erst jetzt durch Amoris Laetitia „einen Glaubensabfall an der Spitze der Kirche beobachten“.
    Es ist merkwürdig, daß Viele allein den moralischen Abfall in der Ehelehre wahrnehmen und jetzt aufhorchen läßt, während jahrzehntelang das Depositum fidei, die gesamte Glaubenslehre, zerpflückt und in niederträchtigster Weise der Verleugnung preisgegeben wurde und für keine Empörung sorgte.

    Die Verwirklichung des Dritten Geheimnisses von Fatima wurde bereits in den 60er Jahren Realität: das Eindringen der Feindmächte in den Vatikan und die Willkürherrschaft auf dem Konzil, der Zeitpunkt also, wo wir das Geheimnis besser verstehen konnten.

  7. Und warum sollte Hw. Dollinger nicht auch davon Kenntnis erhalten haben und dies zum Inhalt des Dritten Teils des Geheimnisses gehören:

    „Jemand, der nicht kanonisch gewählt, (aber) auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, in raffinierter Weise (wörtl.: mit Scharfsinn) vielen das tödliche Gift (wörtl.: den Tod) seines Irrtums einzuflössen.

    Dann werden sich die Ärgernisse vervielfachen, unser Orden wird gespalten werden, viele der übrigen (Orden) werden völlig zerbrechen, weil sie dem Irrtum nicht widersprechen, sondern zustimmen werden.

    Es wird so viele Meinungen und Spaltungen im Volk, unter den Ordensleuten und im Klerus geben, dass, wenn jene Tage nicht gemäss dem Wort des Evangeliums abgekürzt würden, selbst die Auserwählten (wenn dies möglich wäre) in die Irre geführt würden, wenn sie nicht in einem so gewaltigen Sturm von der unermesslichen Barmherzigkeit Gottes geführt würden.“

    Diese Prophetenworte stammen jedenfalls von einem der größten Heiligen, dem heiligen Franziskus von Assisi.

  8. Drittes Geheimnis von FATIMA von Rom bis heute verheimlicht und unterschlagen.
    Dennoch: Tiefstes Schweigen im Publikum!

  9. @Alexius 21. November 2016 um 17:53

    Sie haben Ihren Filibuster fortgesetzt. Es gilt bis zu Letzt die offizielle Version und nicht die gefährlichen und irreführenden Phantastereien der Sedisvakantisten-Sekte:

    http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000626_message-fatima_ge.html

    Die Kirche/Vatikan ist keine Rechenschaft schuldig, ob sie einen Teil, das ganze oder gar nichts publiziert. Die Kirche hat in Causa Fatima den Auftrag bekommen zu handeln wie es befindet. Das nimmt die Gottesmutter und die göttliche Vorsehung niemals zurück.

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