Parolin über Trump: „Warten wir ab, welche Entscheidungen er treffen wird“

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Donald J. Trump (Photo: 2016) / Wikimedia Commons – Michael Vadon, CC BY-SA 4.0

Kardinalstaatssekretär über mögliche Gesprächspunkte mit dem 45. Präsident der USA: Frieden, Religionsfreiheit, Engagement der Katholiken, Schutz der sozial Schwächsten

„Warten wir ab, um zu sehen, welche Entscheidungen Donald Trump während seiner Amtszeit treffen wird. Geben wir ihm die Zeit, um zu beginnen.“ Dies erklärte der Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Donnerstag gegenüber den Medien mit Blick auf das Projekt des neugewählten US-Präsidenten Donald Trump, eine Trennmauer entlang der Grenze zu Mexiko zu bauen um die illegale Einwanderung zu stoppen. Laut Trump sei sie eine ‪„Plage“ der amerikanischen Gesellschaft.

Der italienische Purpurträger sprach am Rande der Pressekonferenz in der Generalkurie des Jesuitenordens in Rom zur Vorstellung des Buches von Pater Antonio Spadaro ‪„Nei tuoi occhi è la mia parola“ (‪„In deinen Augen ist mein Wort“).

Kardinal Parolin wurde von den Journalisten an die Worte des Papstes erinnert, die er während der sogenannten ‪„fliegenden Pressekonferenz“ am Ende seiner Mexiko-Reise gesagt hatte, dass‪ ein Mensch, der nur daran denke, Mauern zu bauen und nicht Brücken, nicht christlich sei. ‪„Dieser Mensch ist kein Christ, wenn er das so sagt. Man muss aber sehen, ob er das wirklich so gesagt hat, nicht wahr?“, hatte Papst Franziskus noch hinzugefügt.

‪„Vom Prinzip (des Papstes) her sind wir alle einig“, sagte Parolin, ‪„aber warten wir ab. Es geht jetzt darum zu sehen, welche Entscheidungen er während seiner Amtszeit treffen wird. Geben wir ihm mindestens einige Tage… geben wir ihm die Zeit, um zu beginnen.“

Der Kardinalstaatssekretär bekräftigte weiter seine Bemerkungen vom Mittwoch über den Sieg Donald Trumps. ‪„Wir hoffen, dass diese Wahl, über die sowohl positive Erwägungen als Befürchtungen ausgedrückt wurden, zum Frieden verhelfen möge“, erklärte Parolin. ‪„Heute brauchen wird dies. Es ist notwendig, dass sich die amerikanische Führung immer mehr dafür einsetze, um Wege des Dialogs und der Verhandlung zu suchen und die vielen Konflikte zu lösen, die die Welt zerreißen.“

Laut Parolin, gebe es schon Gesprächspunkte mit dem Vatikan, insbesondere der Friede, der eine der Grundthemen sein solle. Weiter gebe es auch interne Themen, wie die Religionsfreiheit, den Einsatz der Katholiken, sowie die Aufmerksamkeit für die sozial Schwächsten.

Was dagegen die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und China betrifft, war der Kardinalstaatssekretär sehr zurückhaltend. ‪„Wir arbeiten daran. Wir hoffen, dass dieser Tag kommen wird, aber die Zeiten kann ich nicht vorhersehen“, sagte er den Journalisten.

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Quelle

2 thoughts on “Parolin über Trump: „Warten wir ab, welche Entscheidungen er treffen wird“

  1. Fassungslosigkeit, Ratlosigkeit, Bestürzung, Entsetzen.
    Das waren die gängigen Aufschreie nach der geglückten Wahl von denen, die Gott längst vom Thron gestürzt haben, insbesondere der Medien und auch der deutschen Politiker und alle anderen Gotteshasser! Was tun diese, wie verhalten sie sich, wenn erst der von Gott Gesandte Große Monarch einmal plötzlich auftauchen wird? Denn Trump wird keineswegs die Ordnung der Welt wieder herstellen können.

    Allein der Grosse Monarch wird furchtlos auftreten und seinen Befehlen und Verordnungen wird niemand widerstehen können. Darüber wird die Welt in Staunen versetzt.

    Hört, niemand wird ihm widerstehen können! Begreifen wir, was das heißt? Keine vom Konzilsrausch trunkenen Kirchenmänner, keine im Genderwahn erzogene Jugend, keine führende Klasse, keine Oberschicht und keine gekauften Politiker werden es wagen, ihm zu widersprechen.

    Dann können wir uns ja die Gesichter vorstellen, dann hören die Mienenspiele auf und das „Wir schaffen es“!

    Er allein wird es schaffen, die gottgewollte Ordnung wieder herzustellen.
    Der GROSSE MONARCH ist derjenige Herrscher, der im Namen GOTTES zusammen mit einem heiligen Papst den Kampf antritt, um den Sieg der Katholischen Kirche, den Triumph des Unbefleckten Herzen Mariens herbeizuführen. Dann bedarf es von Pietro Parolin auch keines Abwartens mehr, denn ALLE müssen sich ihm unterwerfen.

    Bartholomäus Holzhauser, † 1658, weissagt vom GROSSEN MONARCHEN: „Endlich wird jener überaus tapfere von Gott gesandte Mann erscheinen aus dem Osten.“ Und Holzhauser prophezeit, daß Gott wunderbar eingreifen wird. Doch diesem Eingreifen Gottes gehen furchtbare Kriege, Beseitigung der Monarchien und Verfolgung der Kirche voraus.
    Es geschieht dann eine solche blitzartige Umwandlung, die die Allmacht Gottes herbeiführt. Und niemand hat sich das vorstellen können. Dann kommt der eigentliche Schock, die eigentliche „Bestürzung“, die Aufregung, die Verwirrung. Doch auf das warten wir.
    DER GROSSE MONARCH IST UNBESIEGBAR UND ERFREUT SICH DER BESONDEREN HILFE GOTTES!

    Herr, beschleunige den Augenblick seines Kommens!

  2. @Alexius 14. November 2016 um 21:18

    Der grosse Monarch? Das kann geradezu der Antichrist sein. Die Sedisvakantisten-Sekte erzählt diesen Unsinn schon seit Jahren. Die dazugehörende These des 1000jährigen Reiches (Millenarismus) wurde zum grössten Teil von der offiziellen, röm.-kath. Kirche zu Recht ablehnt.

    Was Sie sonst noch schreiben, zeugt von einem fürchterlichen Durcheinander von persönlichen Ansichten und möglicherwiese angeblichen Botschaften, die in dieser unheiligen Allianz ganz klar ein massives Sektierertum (einem der unzählbaren Zersplitterungen der Sedisvakantisten-Sekte) zeigen, welches sich nicht auf die Basis der Kirchenlehre und des Katechismus der katholischen Kirche stützt. Ähnlich verwerflich sind die Botschaften DIE WARNUNG, die an Unfug, Hokuspokus, kaum zu überbieten sind.

    Diese Stelle vom Mann aus dem Osten von Bartholomäus Holzhauser konnte ich im Buch nicht finden. Wo steht das?
    https://www.gloria.tv/text/D9joLAvkaxr32LS86euoQ66EX

    Verschiedene Botschaften (Fatima, La Salette, Garabandal, Katharina Emmerick) weisen darauf hin, dass die Kirche UND die Weltengemeinschaft in grosse Bedrängnis kommen. Das ist nicht die Frage.

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