Vatikan kritisiert „Radio Maria-Erklärung“ zum Erdbeben

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Erzbischof Becciu

Klare Worte aus dem Vatikan zu den Aussagen eines Priesters von „Radio Maria“: Dieser hatte das das Erdbeben in Mittelitalien als „Strafe Gottes“ bezeichnet. Der vatikanische Innenminister Erzbischof Angelo Becciu bezeichnete die Worte des Priesters als „beleidigend für Gläubige und skandalös für Nicht-Gläubige“. Becciu entschuldigte sich bei den durch die schweren Erdbeben der vergangenen Woche obdachlos gewordenen Menschen. Der Papst sei ihnen nahe, versicherte der Erzbischof. „Wer von ,Radio Maria‘ aus von einer göttlichen Strafe spricht, beleidigt den Namen der Muttergottes, die Gläubige als barmherzige Mutter betrachten“, sagte Becciu.

Im Rahmen einer Sendung des italienischen Radiosenders „Radio Maria“ hatte Pater Giovanni Cavalcoli gesagt, Gott habe die Italiener mit dem Erdbeben für die jüngst beschlossene Legalisierung von homosexuellen Lebenspartnerschaften strafen wollen. Der Chefredakteur von „Radio Maria“-Italien, Livio Fanzaga, ging auf Distanz zu Cavalcolis Aussagen. Mittlerweile wurde der Pater vom Sender suspendiert. Cavalcoli habe eine persönliche Meinung ausgedrückt, die keineswegs jener des Radiosenders entspreche, so Pater Livio. „Radio Maria“ entstand 1982 als kleiner Pfarrsender im Städtchen Erba nahe Mailand. Der Sender will durch die tägliche Ausstrahlung der Messe und des Rosenkranzes spirituelle Hilfe leisten, auch ist „Radio Maria“ ein Partnersender von Radio Vatikan.

(ansa/rv 05.11.2016 mg)

19 thoughts on “Vatikan kritisiert „Radio Maria-Erklärung“ zum Erdbeben

  1. S.auch http://www.kath.net/news/57353

    POS, wäre diese Aussage jenes Priesters auch für Sie ein Verstoss gegen die Barmherzigkeit Gottes?
    Hat jener Priester in nicht politisch korrekter Weise seine Wortwahl getroffen?
    Wie hätte dann die Wahrheit in Liebe ausdrücken werden sollen um den Menschen „gefälllig“ die Wahrheit nahezubringen?

  2. Anbei: Zugleich ist es unsaglich beschämend wie sich ein sog. katholischer und v.a. MARIANISCHER(!!!) Sender davon nur distanzieren kann!! Finde wie gesagt keine Worte! So wird unser Heiland weiterhin verraten und ans Kreuz genagelt.

    POS, könnten Sie bitte dazu ev. Stellung nehmen? Ein herzliches DANKE im Voraus!

  3. Es ist unangebracht, wenn Christen Naturkatastrophen als Strafe Gottes für diese Menschen für spezifische Gründe bezeichnen. Das wäre „Richterli gespielt“ und ist eines Priesters unwürdig. Bei solchen Katastrophen sterben auch solche, die ein gutes, christliches Leben führen. Es hätte gereicht, wenn er auf die Naturkatastrophe als Mahnung an die helfende Solidarität der Menschen, als ernsthaftes Einhalten aufgrund der Vergänglichkeit des Menschen und der Materie hingewiesen hätte. Und vor allem konkrete und seelsorgerische Hilfe für die Hinterbliebenen und Obdachlosen angeboten hätte. Es hätte vollauf gereicht.

    Die Muttergottes verweist zwar in vielen Erscheinungen auf künftige Folgen, doch sie will unser Gebet und Umkehr. Der Sender Radio Maria ist dieser Botschaft des Gebetes, Umkehr und Evangelisierung verpflichtet und keinesfalls als Richter über Schuld oder Unschuld. In diesem Sinne ist die Suspendierung dieses Mitarbeiters die logische und nachvollziehbare Konsequenz.

  4. Naturkatastrophen unterliegen immer dem Willen Gottes.
    Naturkatastrophen dienen unter anderem auch zur Tilgung von Sündenstrafen. Auch die Gerechten ( wenn es solche noch gibt ) werden mitzuleiden und mitzusühnen haben.
    3 Es ist nicht unwürdig, sogar äusserst BARMHERZIG die Menschen in gerechter Weise liebevoll zu tadeln und hinzuweisen auf ihr sündhaftes unordentliches Verhalten. Wer traut sich das heute noch?! „Nur ja niemanden vor den Kopf stossen“ ist das heutige Motto. Das könnte ja weh tun … wäre kein guter Umgangston (nicht politisch korrekt)
    Weiss Gott, die Hölle tut sicher mehr weh!

    Wer traut sich noch die Botschaft von Fatima zu erwähnen WO die Muttergottes Kindern (!!!) zugemutet hat die Hölle zu sehen!!!!! Hat hier die Muttergottes politisch unkorrekt gehandelt?!?

    In diesem Sinne ist die Suspendierung dieses Mitarbeiters ein unerhörter Skandal!
    Möge sich doch jeder selbst ein persönliches Bild von diesem Priester machen wer recht hat und wer nicht. WER Ohren hat der höre, wer Augen hat der sehe.

    Bedenke man dieses.

  5. Lesermeinungen aus http://kath.net/news/57353 :

    Ein Stefan Fleischer schreibt:
    Gott straft nicht?
    Da bin ich mir nicht so sicher. Gott ist ein guter Pädagoge. Und dass es manchmal auch densprichwörtlichen Zaunpfahl braucht um uns zum Nachdenken und dann zur Umkehr zu bringen, das könnte durchaus sein. Natürlich ist es falsch hinter allem und jedem eine Strafe Gottes zu sehen. Aber ein Gott, der sich von uns einfach in seiner Barmherzigkeit alles gefallen lässt, das scheint mir noch weniger plausibel. Und manchmal – denke ich – braucht Gott uns gar nicht zu strafen. Es genügt, wenn er nicht immer die Folgen unseres Fehlverhaltens ausbügelt.

    Ein franz_J schreibt:
    Weichspühlkatholizismus
    pur, so wie er auch seit Jahrzehnten im deutschsprachigen Raaum um sich greift. Keiner der Hirten oder Oberhirten traut sich mehr die Worte Sünde, Busse, Fegfeuer, Hölle oder Teufel in den Mund zu nehmen, geschweige denn auszusprechen

    Eine priska schreibt:
    Ja,die wahrheit darf man Heut zu Tage nicht mehr sagen ,sicher wird Dominikanerpater übertrieben haben ,aber gleich Kündigen?finde ich von Radio Maria auch übertrieben , es muß ja dann gleich in die Öffentlichkeit ,kommt mir vor wie Pilatus wie er die Hände gewaschen hat!

    Ein Ginsterbusch schreibt:
    Der Vatikan zeigt sich indigniert- peinlich berührt?
    Das ist für mich der eigentliche Skandal. Ein Priester macht seine Arbeit und wird öffentlich gerügt? Wo ist denn die Rückendeckung wenn Heiligenfiguren zerstört werden? Wo ist die Rückendeckung wenn Priester mit Steinen beworfen werden. Diese Dinge haben in den letzten Wochen dramatisch zugenommen. Merkt denn keiner was? In wenigen Monaten werden sie vielleicht bedroht, danach sind die Gläubigen dran. Bei der Ermordung des Priesters in Frankreich hat sich der Vatikan nicht indigniert gezeigt.Ich bin echt sauer. Der letzte macht das Licht aus, Köln wird wahrscheinlich der Erste sein. Wir werden uns noch wundern. Lieber Pater Cavalcoli: Gott schütze Sie. Gut gemacht!

    Ein Gipsy schreibt:
    Anstatt sich mit unliebsamen Aussagen auseinanderzusetzen wird eine Sendung abgesetzt, wie so oft.
    Mag der Pater auch vielleicht sehr „über die Stränge“ geschlagen haben, er ist aber kein Geisteskranker, der nicht weiß was er sagt. Aber Hauptsache psssst, hoffentlich hat das niemand gehört…schnell weg damit.
    Alles ist nun wieder Seelen ruhig,bei Radio Maria…ob das aber auch gut so ist?

    Diesen Lesermeinungen kann ich ebenfalls vorbehaltlos zustimmen!

    Meine unbedeutende Meinung noch dazu: Vieleicht wäre es diplomatischer(!!) gewesen wenn Pater Cavalcol geschwiegen – si tacuisses – hätte im Sinne der sog. korrekten „Werte“gemeinschaft ?!

    Wir wollen doch keinen unnötigen Ärger.

    POS, kommt von Ihnen noch eine Meinung dazu?

  6. Weitere Lesermeinungen aus http://www.kath.net/news/57353 :

    Ein helveticus schreibt:
    Lukas Kap. 13
    4 Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht? 5 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.

    Ein Kurti schreibt:
    In der Dogmatik von Ott steht,
    daß es eine Strafe Gottes gibt.Da steht u.a.: Gott will das physische Übel, sowohl das Naturübel als auch das Strafübel als Mittel zu einem höheren Zweck der physischen oder der sittlichen Ordnung.
    Seit dem „barmherzigen“ Papst Franziskus gilt das wohl alles nicht mehr.
    Dazu ein Wort Pater Pios: Ich würde gerne haben, daß alles Leid auf der Erde ein Ende nehmen würde, aber WER bin ich denn, daß ich das will, was Gott nicht tut.

    Ein ora et labora schreibt:
    Paulus, Lk
    2 Tim 4,15 Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft.
    2 Tim 4,16 Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden.
    Gal 1,8 Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel.
    Gal 6,7 Täuscht euch nicht: Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten.
    1 Kor 6,9 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder,
    1 Kor 6,10 noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.

    Lk 17,1 Er sagte zu seinen Jüngern: Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet.

    UND hier aktuell: http://www.katholisches.info/2016/11/07/vatikan-distanziert-sich-von-moraltheologen-radio-maria-setzt-ihn-vor-die-tuer-barmherziger-gleichschaltungsdruck/

  7. @Pierre, 7.11.16, 8:57:
    „POS, kommt von Ihnen noch eine Meinung dazu?“

    Wie Sie sehen, es kommt keine!

    Wir warten ebenfalls, Herr Schenker, auf die Angabe jener Orte in der Schweiz, wo heute noch auf den Allerseelenablaß an der Anschlagtafel bzw. im Anzeiger der Pfarrei hingewiesen wird. Bzw. wo „Ihr Papst“ auf die konkreten Bedingungen zur Ablaßgewinnung besteht, insbesondere auf die Voraussetzungen für den Empfang des Bußsakramentes.

  8. @Alexius, @Pierre

    „Alexius“, googlen Sie selber ALLE Pfarreien der Schweiz.
    Ich gebe Ihnen hier nur als Beispiel: Oberurnen!
    Und das Fatima-Weltapostolat!
    Bezüglich „Voraussetzungen für den Empfang des Bußsakramentes“: Katechismus der Katholischen Kirche: Die Akte des Pönitenten!

    Und meine Antwort auf die Frage von „Pierre“:
    Die Aussage von Erzbischof Angelo Becciu ist ebenso (teilweise) richtig und falsch wie diejenige von Pater Giovanni Cavalcoli, je nach Betrachtungsweise. Die Reaktion von Radio Maria hingegen ist völlig falsch und beschämend. Die Erdbeben in Mittelitalien gehören wie alle anderen Naturkatastrophen weltweit zur Bestrafung/Züchtigung/Ermahnung der gesamten sündigen Menschheit. Einzelne staatliche, politische (auch schwerwiegende) Vergehen gegen die Gebote Gottes und damit deren Bestrafung können/dürfen aber nicht örtlichem Volke angelastet werden.

  9. @POSchenker 8. November 2016 um 15:16

    Danke für Ihre Antwort!

    “ Die Erdbeben in Mittelitalien gehören wie alle anderen Naturkatastrophen weltweit zur Bestrafung/Züchtigung/Ermahnung der gesamten sündigen Menschheit. “

    Ich denke, dies sollte auch die Hauptaussage von Pater Giovanni Cavalcoli gewesen sein wenn man das richtig verstehen wollte – und wie ich auch schon oben eingab: “ Lukas Kap. 13
    4 Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht? 5 Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt. “

    “ Die Reaktion von Radio Maria hingegen ist völlig falsch und beschämend. “

    Absolut richtig.

  10. Hier lese ich folgendes:
    http://www.katholisches.info/2016/11/07/vatikan-distanziert-sich-von-moraltheologen-radio-maria-setzt-ihn-vor-die-tuer-barmherziger-gleichschaltungsdruck/
    Wörtlich sagte der bekannte Moraltheologe dann:
    „Strafe Gottes: Bei aller gebotenen Vorsicht kann man schon den Eindruck gewinnen, daß diese Angriffe gegen das Göttliche Gesetz, man denke an die Würde der Familie, der Ehe, daß diese Angriffe daran denken lassen, daß wir es mit dem zu tun haben, was wir Strafe Gottes nennen.“

    Das ist eigentlich weit weg von einer direkten Anschuldigung, wie es von verschiedenen zugespitzten und ungerechten Medienberichten dargestellt wurde. Das hätte nie zu einer Freistellung dieses Priesters führen dürfen. Im Radio Maria gibt es Live-Sendungen, wo Hörer praktisch ungefiltert Fragen stellen können. Dahinter birgt sich eine grosse Gefahr, dass sich Radioleute in sehr schwierige Situationen bringen können, die sogar ihre Anstellung gefährden. Einerseits müssen sie sich dessen bewusst sein, doch anderseits schafft das auch ein Klima von Übervorsicht, Angst und eine übertriebene Suche nach mehrheitsfähigen und verfremdeten Stellungnahmen, die mehr an den Modernismus angelehnt sind als beispielsweise an den Katechismus.

    Dieser Radio Maria lebt ausschliesslich von Spenden und es ist sehr ratsam, dass die Anrufer sich genau überlegen, was sie für Fragen stellen, denn auch sie tragen Verantwortung. Spektakuläre Fragen helfen nicht, wenn sie beliebten Radioleuten zum Verhängnis werden. Dieser Radio kann in diesem überhitzen Umfeld gegen die Kirche nur überleben, wenn er sehr diplomatisch bleibt und damit auch nicht allzu deutlich, etwas simpel und zurückhaltend. Mag es klug sein oder auch notwendig. Traurig stimmt diese Lage durchaus, doch es ist die harte Realität.

    In erster Linie ist dieser Radio Maria Gebet, niederschwellige Evangelisierung und Messe.

  11. @Stefan1 8. November 2016 um 21:28

    “ Das ist eigentlich weit weg von einer direkten Anschuldigung, wie es von verschiedenen zugespitzten und ungerechten Medienberichten dargestellt wurde. Das hätte nie zu einer Freistellung dieses Priesters führen dürfen. “

    Sie sagen es ja selbst.

    Ein Skandal und wirklich beschämend ist aber dass der Vatikan(!!!) nicht hinter ihren noch wahrhaft katholischen Priestern steht, bzw. diese noch tadelt/verfolgt!!!!

    Man sieht ja selbst, dass die Linie des Vatikans ist eine andere geworden ist. Christus und seine Kirche wird ständig verraten und auf`s Neue gekreuzigt.

  12. „..dürfen nicht dem örtlichem Volke angelastet werden.“ Das hat er auch nicht getan!

    @Pierre: „Man sieht ja selbst, dass die Linie des Vatikans ist eine andere geworden ist. Christus und seine Kirche wird ständig verraten und auf`s Neue gekreuzigt.“

    Sie meinen also, Ihr „Papst“, Ihre „Katholische Kirche“ ist eine andere geworden. Das aber ist dann nicht UNSERE Kirche! Unsere Kirche, SEINE Kirche, verrät Christus nicht! Sie verändert sich auch nicht!

    Radio Maria ist nicht marianisch
    „Zudem entschuldigte sich Radio Maria bei allen, die sich durch die Worte des Moraltheologen „beleidigt“ fühlen.“ Wer sind die, die sich beleidigt fühlen müssen?

    Wenn also ein Missionar vor dem Konzil in einer Pfarrei Mission hielt und warnte, durch schwere Sünden sich kein Strafgericht Gottes zuzuziehen, Politiker warnte, durch gottlose Gesetze ein Land nicht in ein Unheil zu stürzen, dann hat sich dieser Priester gefälligst zu entschuldigen, zu allererst bei Radio Maria, denn der Priester hat die schweren Sünder beleidigt. Da schau an!

    Ach, soll die Muttergottes sich auch bei Radio Maria entschuldigen, daß sie die Strafe angedroht hat, daß ganze Nationen vom Erdboden verschwinden werden?
    Wegen den Beleidigungen Gottes! Und trotz der Barmherzigkeit Gottes?
    Schwester Lucia von Fatima sagte zu Pater Fuentes: „Glauben Sie mir Pater, der Herr wird die Welt sehr bald strafen. Stellen Sie sich die größte Züchtigung vor!“
    Wie nur hat sich Maria vor dem Sender Radio Maria so beleidigend äußern können?

    Wer mit den Feinden Gottes einen Pakt schließt, macht sich selbst zum Feind Gottes.
    Das sehen wir hier deutlich. Radio Maria hat sich selbst gestraft, indem es sich gegenüber den Feinden Gottes in Rom unterwürfig zeigt. Nicht um die eigentliche Sache, um die es ging, verurteilen sie, sondern die „Verfehlung“, gegen den „barmherzigen Papst“! Doch jetzt sind sie selbst im Kreuzfeuer der Kritik.

    Erzbischof Angelo Becciu bezeichnete die Worte des Priesters als ‚beleidigend für Gläubige..‘
    Für welche „Gläubigen“ denn?

    Demzufolge müßten die Worte der „barmherzigen Mutter“ in Fatima ebenso beleidigend sein für Gläubige: „Der Krieg (1914-1918) geht seinem Ende entgegen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, dann wird unter dem Pontifikat Pius‘ XI. ein anderer und schlimmerer Krieg beginnen. Wenn ihr eine Nacht erhellt sehet durch ein unbekanntes Licht, dann wisset, daß dieses das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, daß Er die Welt jetzt strafen wird für ihre Missetaten… “ Wo keine freiwillige Buße zur Genugtuung der Beleidigungen Gottes geleistet wird, wird die Schuld vor Gott auf alle verhängt, auf eine Stadt, ein Land, auf alle Erdteile. Selbstverständlich gibt es Strafen Gottes und sehr zahlreiche Strafen.. Sie gab sie im Alten Bund („mein ist die Rache und ich will vergelten“), sie gibt sie im Neuen Bund („da er Rache nimmt an denen, die Gott nicht kennen“ [wollen].
    Es ist also Betrug, vor den Leuten ständig von der Barmherzigkeit des barmherzigen Gottes zu reden. Reichen die jetzigen Strafen, die zwei letzten Kriege, nicht um zu erkennen, wie sehr Gott der gerechte Gott ist, der die Sünde straft?
    Man muss sich das mal vorstellen: wenn jemand – auch die Politiker – vor der Verdammnis der Hölle bewahren will – das größte Werk der Barmherzigkeit – dann ladet sich dieser – nach Radio Maria – eine Schuld auf, weil er angeblich beleidigt hat, weil er den „Papst der Barmherzigkeit“ nicht akzeptiert.

  13. Sahen damals nicht viele das Erdbeben von Assisi als Strafe für den Assisigreuel?

    Und kann ein Götzendiener ein Heiliger sein? Dieser Wojtyla hat das größte und erste Gebot übertreten: „Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst keine fremden Götter neben mir haben.“ „Was die Heiden opfern, das opfern sie den bösen Geistern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr mit den bösen Geistern in Verbindung tretet“ (1Kor. 10,20)! „Denn der Heiden Götter sind allesamt Dämonen“ (Ps. 96,5)

    Eine Statue von Buddha über dem Tabernakel in Assisi

    Am 27. Oktober 1986 stellte der Dalai Lama und tibetische buddhistische Mönche mit Einwilligung von Johannes Paul II. eine Buddha-Statue in der Basilika in Assisi auf den Altar. Auf beiden Seiten platziert wurden heidnische religiöse Bücher zusammen mit Kerzen, die zu Ehren des Götzen verbrannt wurden auf dem Hochheiligen Altar einer katholischen Kirche, wo sonst Jahrhunderte lang das hochheilige Meßopfer, das Kreuzesopfer Christi, dargebracht wurde. Und der HERR soll das ungestraft lassen? Was machen diese Herren einmal, wenn an den Wänden der Schöpfung das Menetekel der gerechten Hand Gottes zu sehen ist und die ganze Welt in Flammen steht? Wenn die Welt krachend einstürzt und das nicht erst am Ende der Welt? Das war ein ungeheures Sakrileg und wer hat es bis heute in umfassender Weise gutgemacht? Diese Schuld – und tausend andere – der Verräter ist nicht bezahlt und wartet auf den Tag der Rache. Die „Greuel der Verwüstung an Heiliger Stätte“ sind noch nicht gesühnt. Das Blut des Mordens im Mutterschoß schreit um Rache zum Himmel und fordert Vergeltung für jene, die dieses Gesetz durchpeitschten.

    Wir erinnern uns mit Entsetzen an die nach Stammesriten geschlachteten Hühner auf dem Altar der Kirche der Hl. Klara. Wir erinnern an die katholischen Priester, die sich schändlichen Riten anderer Religionen unterzogen: ein verabscheuender Greuel an Heiliger Stätte! Welche Eindrücke hinterließ diese Illustration bei den Gläubigen in aller Welt! Doch es kommt die Zeit, wo diese Abscheulichkeiten ein Ende nehmen werden und die Strafe Gottes erbarmungslos jene trifft, die diese Gesetze erließen. „Das Gesetz, das den Kindern den Tod bringt, wird verschwinden“. Das hat der bekannte Seher Alois Irlmaier vorhergesagt. Wenn das geschieht, ist die Strafe vorüber, aber auch all jene sind verschwunden, die dem Satan ergeben waren.
    Wenn lt. Lehrplan den Kindern Unzucht gelehrt wird statt Unschuld, wenn die Vorsteher der konziliaren Sektengemeinschaft das Papsttum, den Glauben und die Kirche zerstören wollen, können sie dann dem Strafgericht Gottes entkommen?

  14. Weitere Meinungen von Lesern aus http://www.katholisches.info/2016/11/07/vatikan-distanziert-sich-von-moraltheologen-radio-maria-setzt-ihn-vor-die-tuer-barmherziger-gleichschaltungsdruck/ :

    Eine Stella schreibt:
    Gestern: starker Tornado nördlich von Rom,zwei Tote,schwere Verwüstungen!
    Lesung gestern u.a.Psalm 17,deutlicher geht es wohl kaum.
    Ergänzung: http://www.katholisches.info/2016/11/08/das-erdbeben-und-die-strafe-gottes/

    Eine Barbara schreibt:
    “ Auffallend ist schon, dass das Heiligtum des Hl. Benedikt, des Schutzpatrons von Europa, genau an dem Tag zerstört wurde, als CETA ratifiziert wurde. “

    Ein Marienzweig schreibt:
    “ Wie mag sich Programmdirektor Pater Livio Fanzaga fühlen, wenn er ehrlich sich selbst gegenüber ist?
    Weiß er doch im Grunde, dass er mit Pater Cavalcoli einen kompetenten und angesehenen Theologen in seinem Programm hatte und ihn nun opferte.
    „Wir sind bereit zum Martyrium“, sagte der Programmdirektor noch im Februar, betreffs seiner Ablehung der Homo-“Ehe“. Sich dem vermutlich ausgeübten Einfluss des Vatikans entgegenzustellen, dazu hat es aber dann doch nicht gereicht.
    Das Hemd ist halt auch ihm näher als die Jacke. “

    Ein WoNe schreibt:
    “ Bergoglios Barmherzigkeit hat wieder zugeschlagen. Diesmal traf es Pater Giovanni M. Cavalcoli, der es wagte, prophetisch in die Gesellschaft Italiens hineinzuwirken und zu warnen.
    Die Bibel lehrt, daß manche Katastrophe als göttliches Urteil aufgefaßt werden kann. Solche Katastrophen sind Ausdruck von Gottes Souveränität über die Menschen. Vor 2600 Jahren prophezeite Jeremia über viele Jahrzehnte hinweg die drohende Verschleppung der Israeliten durch die Babylonier; dafür erntete er Haß und Verachtung von seinen eigenen Glaubensbrüdern; einige wollten ihn sogar wegen seiner Prophezeiungen töten (Jer 26).
    Der neutestamentliche Prophet Johannes der Täufer wurde gar wegen seines Einsatzes, zu dem er von Gott beauftragt war, von der herrschenden Machtclique der damaligen Zeit durch Köpfung ermordet.

    Das Tragische am Fall von Pater Giovanni M. Cavalcoli ist, daß dieser nicht von irgendwelchen Weltlingen abgesetzt worden ist, sondern vom Vatikan höchstselbst. Kennt man im Vatikan nicht den Wert von Mahnern und Propheten? Ist das Eigene den Katholiken bereits so fremd geworden, daß sie nach Sündenböcken in den eigenen Reihen sich umschauen, um die Welt zu beschwichtigen? “

    Ein PiuX schreibt:
    “ Die Politische Korrektheit innerhalb der Konzilskirche ist mehr als lächerlich! “

    Lesermeinungen aus http://www.katholisches.info/2016/11/07/pater-cavalcoli-papst-franziskus-ist-nicht-haeretisch-er-umgibt-sich-aber-mit-falschen-freunden-und-schlechten-ratgebern/ :

    Ein Hans schreibt:
    “ Mein tiefer Respekt gilt Pater Cavalcoli. Hier sagt ein glaubensstarker Priester und Ordensmann, was in der heutigen Zeit zu sagen ist und er nennt auch mutig diejenigen, die hinter der heutigen Zerstörung der Kirche und ihrer Lehre stehen. “

    Ein dhmg schreibt:
    “ Dieser Pater Cavalcoli ist klar in seinem Reden, das gefällt mir. Er gibt ein Vorbild für andere, die sich scheuen die Wahrheit zu sagen, obwohl sie katholische Würdenträger sind. “

    Ein Marienzweig schreibt:
    “ Pater Giovanni Cavalcoli wünsche ich auch weiterhin viel Starkmut.
    Dass Menschen, die bei dem Erdbeben liebe Angehörige verloren haben, sich verletzt fühlen, kann ich schon nachvollziehen.
    Doch der Pater hat ja nicht gesagt, dass die HS-Orientierten unmittelbar Schuld hätten, das wäre so auch nicht in Ordnung. Aber dass ein großes Unglück auch symbolisch gedeutet werden darf, muss doch erlaubt sein.
    Was hört man heutzutage nicht alles aus kirchlichem Munde, doch dafür gibt es keinen Tadel von hoher Seite, auch sind kaum berufliche Konsequenzen zu beobachten. “

    Eine Veritate schreibt:
    “ Ich finde es nicht erstaunlich, dass Pater Cavalcoli abgesetzt wurde.
    Wenn man die „neue Barmherzigkeit“ ansieht, so gibt es keine Sünde mehr. Das gesamte Konzept des neuen pastoralen Denkens funktioniert nur, wenn alles möglich ist. Demgegenüber von Strafe Gottes zu sprechen, zeigt ein gegenteiliges Denken auf. Die Zuhörer könnten auf die Idee kommen, dass es Sünde gibt und sie die Ursache der Strafe Gottes ist.
    Wer auch immer ein Interesse an diesem neuen Denken hat und einer Verbreitung in der gesamten katholischen Welt,
    der möchte jede andere Stimme unterdrücken und mundtot machen.
    Ich finde sehr mutig, wie klar er die Themen beleuchtet. Satan, Freimaurer und die Aufwertung Luthers. Im Letzten muss er sich vor Gott verantworten und das ist ihm wohl bewusst.
    Am Tag als das Dach der Kirche einbrach, Benedikt als Patron Europas, war Papst Franzikus in Lund. Nach einem Artikel in katholisches.info, wurden katholische Christen, die eine Messe mit dem Papst wollten, als Sektierer bezeichnet.
    Er, Zitat Franzikus, lebe in dem Geist der Einheit. Aber was ist das für ein Geist?
    Könnte es sein, das dieser Geist dazu führt, dass das Dach des katholischen Glaubens über Europa zusammen stürzt?
    Passt dazu nicht auch, dass der Papst keine Möglichkeit versäumt die europäischen Länder zur Aufnahme von Flüchtlingen zu bewegen, die bekanntlich meist muslimischen Glaubens sind? Auch er selber nahm Muslime mit nach Rom und nicht extrem verfolgten Christen.
    Passend dazu auch die Gleichstellung von IS-Kämpfern und dem katholischen Mann der seine Schwiegermutter tötet.
    Sollen wir in Europa ein neues Dach bekommen, das durch dieses neue Denken entsteht?
    Aber wo bleibt unter diesem Dach der Dreifaltige Gott? Und wo bleiben die, die sich nicht von diesem neuen Denken einlullen lassen? „

  15. Wie “ zynisch “ handelt Gott an Unschuldigen, v.a.unschuldigen Kindern?

    Lesermeinungen aus http://kath.net/news/57353 :

    Ein @Christophorus. schreibt:
    Gottesgericht oder „nur“ Naturkatastrophe ?

    Teil1
    Wie @Theodor69 – es scheint tatsächlich Naturkatastrophen zu geben die wie eine Antwort Gottes erscheinen z.B. das gewaltige Erdbeben von Messina 1908.
    Damals war ein paar Tage vor Weihnachten dieses Schmähgedicht in der Zeitung Telefono erschienen:
    «O du kleines Kindelein,
    das nicht wahrer Mensch allein,
    nein auch wahrer Gott will sein:
    Um deines Kreuzes willen begehren wir,
    deine Stimme zu hören.
    Bezeuge dich uns, die wir leben.
    Schick uns doch ein Erdbeben!»
    Angeblich war das Spottgedicht auch auf vielen Plakaten in der Stadt zu sehen.
    Die Menschen die damals durch die zerstörte Stadt gingen sahen an mehreren Stellen noch diese Plakate hängen…
    Die Gottesmutter sagte zu Lucia 1917 in Fatima: Wenn die Menschen nicht aufhören Gott den Herrn zu beleidigen wird bald ein noch viel schlimmerer Krieg beginnen und es wurde auch ein Zeichen genannt das dem vorausgehen sollte. Doch in jeder Naturkatasrophe eine Strafe Gottes zu sehen und diese zu interpretieren das hat Jesus auch nicht getan.

    Teil2
    Jesus antwortet auf die Frage, ob die 18 Menschen, die vom Turm von Schiloach erschlagen wurden alle Sünder waren, ausweichend: Ihr werdet alle genauso umkommen wenn ihr euch nicht bekehrt. Er lenkt sozusagen den Blick des Beobachters der verurteilen will auf sich selbst zurück und will dadurch erreichen daß wir aufhören zu verurteilen (weder andere noch uns selbst).
    Er selbst hat niemals einen Sünder bestraft obwohl es das Gesetz verlangt hätte (Steinigung der Ehebrecherin) und obwohl er die Macht dazu hat (verdorrter Feigenbaum) sondern alles getan um die Umkehr des Menschen zu erreichen. Insofern hat Gott sich nicht als der Strafende in Jesus Christus geoffenbart obwohl Jesus nie die große Gefahr der ewigen Verdammnis ausschloß sondern stets davor gewarnt hat.
    Gibt es also ein Gottesgericht ? und ist es uns erlaubt eine Naturkatastrophe so zu deuten ?
    Sind Naturkatastrophen von Gott gewollt, verursacht oder geduldet ?

    Teil3
    Ist Gott allmächtig wenn er diese Naturkatastrophen nicht will und sie trotzdem passieren (Gott weint) ?
    Kann man Naturkatastrophen als Gottes Gericht interpretieren obwohl keine offensichtlichen Indizien dafür sprechen ?
    Oder kann man Katastrophen vielleicht als erhobenen Zeigefinger Gottes also als göttliche Pädagogik interpretieren (obwohl womöglich der Zusammenhang zwischen Bestrafung und Schuld gar nicht offensichtlich – also eher konstruiert ist) ?
    Sind wir nicht immer geneigt nach den Schuldigen für Katastrophen zu suchen (sh. Die Geschichte von Jona in der Jona als des Übels (Seesturm) Wurzel ausgemacht wurde weil er vor Gottes prophetischem Auftrag geflohen war – und er in Folge dessen kurzerhand über Bord geworfen wurde)
    Aber hat nicht andererseits Abraham mit Gott um Sodom und Gomorrha verhandelt nachdem Gott ihm das kommende Strafgericht angekündigt hat ?
    —————————————-
    Ein @Palüm an @Kurti schreibt:
    So, und genau das ist der Punkt. Der Mensch ist verantwortlich für das Böse in der Welt. Er zettelt Kriege an, mordert, stiehlt, bricht die Ehe, ist unzüchtig. Aus diesen Verfehlung wider Gott entseht das Böse.

    Ein Erdbeben kann aber genau so wenig böse sein wie ein Vulkanausbruch oder ein Tsunami. Das sind Naturkatastrophen, die geschehen, egal ob Menschen vor Ort sind oder nicht. Genau so wenig wie Gott Kriege anzettelt, um Menschen zu bestrafen, genau so wenig lässt er die Erde beben, um die Gläubigen zur Raison zu bringen. Denn er würde nicht nur Schuldige bestrafen, sondern auch Unschuldige.

    Der Mensch bestraft sich und seinen Nächsten durch seine Bosheit und durch sein falsches Handeln mehr als genug. Wenn ich auf die Kriege, Misshandlungen und Ungerechtigkeiten und die Millionen Opfer, die daraus resultieren, schaue, muss Gott nicht noch die Erde beben lassen, um zu strafen. Tod und Verderben kriegt der Mensch schon selbst hin – ohne Gottes Zutun. Ohne Gott. Gottlos!

    Eine @Anita-Therese schreibt:
    Ganz richtig!
    Da Gott auch Gerechtigkeit ist und außerdem der perfekte Pädagoge, kann er auch strafen. Die Hl. Schrift belegt dass an etlichen Stellen.
    @Palüm: „wenn Gott das physiche Übel für einen höheren Zweck …(verwendet), dann würde er sein Ziel fundamental verfehlen.“ Da trauen Sie Gott aber nicht gerade viel zu! Und wie ist das mit dem Kreuzestod Jesu? Hat Gott versagt? Oder nicht gerade dadurch, dass der Unschuldige litt sein höchstes Ziel erreicht?!!!
    Und wozu sich empören über „absurde Theorien über einen unlogisch strafenden Gott“? Wer sind Sie zu beurteilen, ob Gott logisch handelt? Sicher handelt er weise und nicht nach Menschenart : „meine Gedanken sind nicht eure Gedanken ect.“ Logik ist nicht eine göttliche Tugend, Gerechtigkeit schon🙂
    Und woher wissen Sie, dass Gott „Leben nimmt und nicht gibt“? Da finde ich Ihre Anmaßung schon ziemlich erstaunlich. Außerdem: Was ist „Leben“ für Gott, wenn nicht das Ewige Leben? Lesen Sie das Buch Hiob: Da sind alle Antworten zu finden.
    ——————————————-

    Ein @Laus Deo schreibt:
    “ Schuldige und Unschuldige…
    Warum sterben auch Unschuldige? Jesus gibt die Antwort: Mt 5,45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn Gerechte bei Katastrophen ums Leben kommen, dann kommen sie in den Himmel, der schönste Lohn auf den wir ja hoffentlich hin arbeiten durch unser Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Wenn man das Ziel die Schaunung Gottes heute erlangen kann wer würde denn auf morgen warten… “

    Ein @Konrad Georg schreibt:
    “ Das Kind Mariasol ist jetzt, weil getauft, im Himmel. Wegen des Kindes empfinde ich keinen Schmerz, für seine Eltern und deren Leid schon. Ich habe quasi bei der Resl von Konnersreut gelernt: Sie sah den Kindermord von Bethlehem und machte dabei ein entsetztes Gesicht. Als sie die Seelen der Kinder zum Himmel aufsteigen sah, strahlte sie und war ganz glücklich. “

    Ein @Palüm an @Konrad Georg schreibt:
    Oh doch, genau wegen dieses einen Kindes empfinde ich tiefen Schmerz.
    Und wegen der abertausenden Kindern, die in den aktuellen Kriegen und der Kriegsfolgen täglich umkommen. Die sterben an Hunger und Krankheiten. Und ich bin wütend darüber, dass sich ein gottseidank geringer Teil unseres Klerus angesichts dieser Ungerechtigkeiten in absurde Theorien verzettelt, die in Gott einen unlogisch strafenden Gott sehen, der Leben nimmt und nicht gibt, der seinen Zorn über Unschuldige ausschüttet anstatt die Geknechteten zu trösten – und dem ganzen auch noch eine übergeordnete Moral zuschreiben will.

    Resl von Konnersreuth in allen Ehren, aber wer bei einem Kindermord ein glückliches Gesicht macht, weil die Kinder jetzt ja im Himmel sind, sollte der nicht schauen, dass möglichst viele Kinder so schnell wie möglich in den Himmel kommen? Dadurch ließe sich das Glück nämlich steigern. Genau das wäre nämlich das logische Resultat dieser unsäglichen Argumentation.

    Ein Gott, der Unschuldige straft, beispielsweise ein 18 Monate altes Kind beim ersten Erdbeben in Amatrice, um die Schuldigen zu warnen, würde nicht nur unmoralisch handeln, sondern hochgradig zynisch.

    Ein Gott, der vermeintlich schuldige Eltern bestraft, indem er ihnen ihr unschuldiges Kind wegnimmt, würde nicht nur Schuldige bestrafen, sondern auch Unschuldige. Auch das ist hochgradig zynisch.

    Zu sagen, der Mensch könne ja gar nicht wissen, wie Gott handelt, weil Gott jenseits allen menschlichen Auffassungsvermögen steht, würde bedeuten, dass der Mensch Gottes Handeln niemals verstehen könnte. Gottes Handeln wäre damit aus menschlichem Ermessen unberechenbar. Ein unberechenbarer Gott widerspricht aber grundsätzlich dem Bild Gottes als Vater. Höchstens wir würden es als angemessen akzeptieren, dass ein Vater unberechenbar straft und handelt. Soll heißen: Tut ein Kind Verbotenes, darf es zwar auf väterliche Barmherzigkeit hoffen, kann im schlimmsten Fall aber auch getötet werden.

    In Arquata del Tronto kam beim Beben die 18 Monate alte Mariasol ums Leben. Sie ist eines von zahlreichen Kindern, die beim Erdbeben gestorben sind. Wenn Gott ein Pädagoge ist und er die Erde beben lässt, um die Gläubigen auf den richtigen Weg zu bringen, dann wären seine pädagogischen Maßnahmen grundfalsch, weil er nicht nur vermeintlich Schuldige, sondern auch Unschuldige bestraft. Das ist, wie wenn man zum Zerquetschen einer unliebsamen Fliege im Bad gleich das ganze Haus in die Luft sprengt.

    Und wenn Gott das physiche Übel für einen höheren Zweck zur Durchsetzung der sittlichen Ordnung ansieht, dann würde er sein Ziel fundamental verfehlen. Erklären sie bitte den Eltern, das Gott ihr Kind für eine noch so geartete gute sittliche Ordnung sterben ließ. Wenn Sie Glück haben, lieber Kurti, werden Ihnen die Eltern die Augen nicht auskratzen. Wahrscheinlich aber ist, dass die Eltern auf einen solchen Gott in Zukunft verzichten werden.

    Ein @Calimero schreibt an @Palüm schreibt:
    “ „Ein Gott, der Unschuldige straft … würde nicht nur unmoralisch handeln, sondern hochgradig zynisch.“
    Vollkommen richtig. Aber der Bibel nach hat Gott genau das getan. Und genau das tut er immer noch, wenn er bestimmte Unglücke zulässt. “

    Ein @Theodor69 schreibt:
    Pädagogik der Strafe
    “ Eine Strafe ist nur dann sinnvoll, wenn sie den Schuldigen trifft und dieser weiß, dass die Strafe für eine bestimmte Tat war, die er begangen hat. – Denn nur dies kann zur Besserung und Umkehr führen. Beides war bei diesem Erdbeben nicht gegeben. – Ich wundere mich über das Gottesbild, was hier einige haben… “

    Ein @Svoboda an @Theodor69 schreibt:
    “ Was Sie zur Pädagogik der Strafe sagen, ist absolut richtig. Wie sollte die Bestrafung von Unschuldigen rechtfertigbar sein? “

                                                --------
    

    Was meinen Sie, Hr.POS, zu @Palüm, @Theodor69, @Calimero und @Svoboda?

  16. @Pierre

    Naturkatastrophen wie auch Kriege WILL Gott nicht, sondern Er lässt sie zu. Sie gehören zum „Strafzustand“ der Erde seit der Verweisung unserer Stammeltern aus dem Paradies. Aber Gott kennt JEDEN Menschen, den ER ins Leben ruft, bis ins INNERSTE und BELOHNT/BESTRAFT jeden gemäß seinen VERDIENSTEN/VERFEHLUNGEN. Dass Gott unter solchen ÄUßEREN Umständen JEDERZEIT dennoch ABSOLUT GERECHT und BARMHERZIG handelt gegenüber JEDEM Menschen, auch den Ungeborenen (Abgetriebenen), den UNSCHULDIGEN (jüngsten bis ältesten), kann nicht bezweifelt werden, es sei denn, man ist UNGLÄUBIG.

  17. POS an „Alexius“:
    „googlen Sie selber ALLE Pfarreien der Schweiz. Ich gebe Ihnen hier nur als Beispiel: Oberurnen! Und das Fatima-Weltapostolat!
    Bezüglich „Voraussetzungen für den Empfang des Bußsakramentes“: Katechismus der Katholischen Kirche: Die Akte des Pönitenten!““

    Ne, ne Herr Schenker, anders herum! Sie selber sollen Zeugnis ablegen von Ihrer ja so rechtgläubigen Konzils“kirche“, die auch in der Schweiz soo rechtgläubig ist, daß sie überall in allen Pfarreien die Gläubigen vom Wert des Ablasses unterrichtet und die Bedingungen ihnen nahelegt. Um das bat ich Sie, das nachzuweisen anhand der Gottesdienstanzeiger, z.B. in Ihrer nächsten Umgebung: in Appenzell, in Wasserauen, Altstätten, St. Gallen, Herisau..
    Also welche Pfarreien Sie uns nennen können, die dies taten. In der Regel gibt es auch in der Tageszeitung die Kirchenanzeigen, wo ein Nachschlag möglich ist.

    Ist diese Unterweisung anhand des Pfarreianzeigers, z.B. in Appenzell, geschehen oder nicht? Wurde dies an der Türe angeschlagen und verkündet? Wurde davon gepredigt? Ist das nicht die Aufgabe der Hirten? Wo ist die Unterweisung des Allerseelenablasses durch Ihren „rechtgläubigen“ Bergoglio? Oder glauben Sie, die Appenzeller schauen in Ihren KKK? (= Katechismus der KonzilsKirche), um nach den Bedingungen für den Ablass zu suchen? Sie müssen ja erst wieder in Kenntnis gesetzt werden, was ein Ablass bedeutet. Ist das also geschehen in Ihren rechtgläubigen Konzilspfarreien?

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