Ökumenische Erklärug: „So dass die Welt glaube“

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Ökumenische Feier in Malmö

Katholiken und Lutheraner wollen gemeinsam die Barmherzigkeit Gottes bezeugen, und zwar durch den Dienst für die Welt: Das ist der Kern der Absichtserklärung, welche der World Service des Lutherischen Weltbundes und Caritas Internationalis an diesem Montag in Malmö im Beisein von Papst Franziskus unterzeichnet haben.

Caritas Internationalis ist die Konföderation aller nationalen Caritas-Verbände, gleichzeitig agiert der Dachverband für die Weltkirche. Der World Service ist der diakonale Arm des Weltbundes und auch direkt vor Ort engagiert, vor allem in der Hilfe für Flüchtlinge.

Die Absichtserklärung betont, dass „Ökumenisches Engagement für die Einheit der Kirche nicht nur der Kirche dient, sondern der gesamten Welt, so dass die Welt glaube“, zitiert sie das Ökumene-Dokument „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“.

Aus religiösen Motivationen entstandene und handelnde Organisationen (FBOs, Faith Based Organisations) seien besonders geeignet, sich etwa für den Kampf gegen Armut einzusetzen, die internationale Gemeinschaft erwarte das sogar von den FBOs, heißt es in dem Text. Das Zeugnis für den Glauben, die Nöte der Welt und die Erwartungen der internationalen Gemeinschaft fallen also zusammen. „Unser Glaube treibt uns an, und in einer säkularisierten Welt macht das einen großen Unterschied“, so die Präambel des Textes. Und sie nennt besondere Eigenschaften: „Mut, Einsatz, Durchhaltefähigkeit, die Bereitschaft zum Risiko, der Glaube, dass Gott mit uns ist, um dem Bösen zu begegnen.“ Die beiden Organisationen wollten sich dazu die Hände reichen, ohne aber exklusiv zu sein.

Absicht, Zusammenarbeit, Konkretes

Die Erklärung nennt dann einige Punkte, in denen diese vertiefte Zusammenarbeit erreicht werden soll. So wolle man gemeinsam strategisch planen, Erkenntnisse austauschen und diese Erklärung in konkrete Zusammenarbeit vor Ort münden lassen.

Als Gebiete, die dabei besonders ins Blickfeld geraten, werden Flüchtlinge und Migranten genannt, außerdem der gemeinsame Einsatz für Friedensprozesse.

Die Absichtserklärung trägt die Unterschriften des Generalsekretärs von Caritas Internationalis, Michel Roy, und der Direktorin des World Service des Lutherischen Weltbundes, Maria Immonen.

 

(rv 31.10.2016 ord)

3 thoughts on “Ökumenische Erklärug: „So dass die Welt glaube“

  1. Lexikon der modernen „Katholiken“ und „traditionellen“ Modernisten:

    „Glaube“:
    – an das „Gute“ „glauben“ bzw. das „Gute“ tun
    – ein wohliges Gefühl der Selbstbestätigung

    „Welt“:
    – das subjektive Modell einer Weltanschauung der „westlichen Wertegemeinschaft“

    „Gott“
    – ein „philosophisches“ Produkt das „transzendentierenden“ Selbstverständnisses des modernen „westlichen“ Menschen

    „Barmherzigkeit Gottes“
    – ein wohliges Gefühl der Selbstbestätigung
    – ‚was wir gemäß der Freimaurerideologie bzw. Theosophie (Hegel, Blavatsky, Alice Bailey, Lucis Trust usw.) erstreben, ist richtig und gütig‘

    „Dienst für die Welt“
    – Durchsetzung der Freimaurerideologie (bzw. des „religiös“ verbrämten „Humanismus“ = Luzifer ist der eigentliche König) mit allen Mitteln der „Barmherzigkeit“ und „Freiheit“

    „Weltkirche“
    – die „Welt“ IST die „Kirche“

    „religiöse Motivation“
    – dringendes Bedürfnis der „vitalen Immanenz“ (siehe bei „Pascendi“)

    „internationale Gemeinschaft“
    – Knechtung aller Völker unter den theosophischen Zeitgeist der freimaurerischen „Barmherzigkeit“

    „Ökumene“
    – dialektischer Prozess der Flickschusterei, auch genannt „höhere theologische Erkenntnis“

    „das Böse“
    – der Christ (also nicht A. Bailey, B. Creme, J. Bergoglio und Co) und der tatsächliche Gottesglaube (also nicht der theosophische Luziferianismus) im besonderen, und darüber hinaus alle traditionell ausgerichteten Kulturen im allgemeinen

    „das Gute“
    – eine Weltanschauung und Handlungsmaxime gemäß der von den „Guten“ aufgezwungenen zeitgeistigen Ideologie der „westlichen Wertgemeinschaft“

  2. Es wird u.a. auch daran deutlich, daß sie keine tatsächlichen Gläubigen sind, da sie ja das Mysterium der Trinität „verstanden“ haben, obwohl es gemäß katholischem Glauben unfassbar ist. Sie reden gerne vom „Mysterium“, aber in Wahrheit ist es für sie keines, denn für sie ist die „Trinität“ quasi „erschlossen“. Für die „katholischen“ Schauspieler, für die der „Glaube“ lediglich ein „transzendiertes“ Selbstverständnis ist, stellt es sich ungefähr so dar:

    „Gott Vater“ ist lediglich ein Abstraktum, welches die „Bühne“ für ihr Spiel bereitstellt. „Gott Sohn“ ist der Mensch bzw. die Menschheit allgemein, und „Gott Heiliger Geist“ ist schlicht der Zeitgeist der „westlichen Wertgemeinschaft“.

    Noch präzisierter ist für die Modernisten „Gott Sohn“ der Priester (oder besser „Priester“, aufgrund der sowieso ungültigen „Weihen“), der „Gesalbte“ der „fortschrittlichen Welt“ (Freimaurer, „Erleuchtete“ usw.). Und „Maria“, die „Gottesmutter“ steht für die Frau allgemein, für alle Frauen.
    Für den Laienmann bleibt da natürlich kein Platz in ihrem „Heiligtum“. Er darf maximal den „heiligen Joseph“ – so wie sie es verstehen – spielen, d.h., er kann den Esel machen und das Geld besorgen. Bringt er nicht „genug“ Geld, ist er im Grunde nur ein nutzloser Esser, ein Parasit in ihrem „Paradies“. Daher auch der Kampf gegen alles Männliche, wohinter sich das vermeintlich „christliche“ Ziel der allgemeinen Ausschaltung des Laienmannes (welcher für sie „das Böse“ verkörpert) verbirgt.

    Dies einmal im groben zu ihrer dialektisch-„humanistischen“ Vorstellung von „Trinität“ im allgemeinen und „Gott Sohn“ und „Maria“ im besonderen. Mit dem Mysterium Christi und der gottgewollten Ordnung hat das offenkundig so viel zu tun wie Wasser mit Feuer. Es ist nicht weniger, als die satanische Verkehrung der „Heiligen“ und „eifrigen Gläubigen“ unserer Zeit.

    Noch etwas zum Inhalt ihres so genannten „Glaubens“: Was bedeutet es für sie, den „Glauben“ zu haben bzw. zu leben? Es bedeutet für sie im Grunde nichts anderes, als „westlich“ zu leben. Es kann jemand den „Glauben“ explizit bekennen – das macht ihn dann vielleicht zu einem „heiligeren“ Bürger der „westlichen Wertegemeinschaft“ – aber das heißt für sie nicht, daß jene, die den „Glauben“ nicht explizit bekennen, verloren wären. Denn jeder, der „westlich“ lebt, „bekennt“ den „Glauben“ wenigstens implizit. Der Maßstab aller Dinge, quasi ihre „objektive Wahrheit“, ist also der Lebenswandel und die gerade herrschenden entsprechenden Standards der „westlichen Wertegemeinschaft“. Das ist für sie der „Leib Christi“.

    Bei ihrem systemimmanenten „Glauben“ ist es kein Wunder, daß sie jeden tatsächlichen Gottgläubigen als „Gnostiker“ (oder gar als „Satanisten“) bezeichnen. Sie müssen das tun, um sich selber in ihrem eigentlichen Unglauben und ihrer Systemverhaftung zu „rechtfertigen“. Wie gesagt, sie reden immer so gerne vom „Mysterium“, doch in Wahrheit gibt es für sie kein reales transzendentes Mysterium, denn für sie ist das „Mysterium“ ja bereits pseudo-„theologisch“ erklärbar, nämlich anhand der Lebensentwicklung der „westlichen Wertegemeinschaft“. Darin ist für sie alles begründet.

    Die Frage ist jedoch, ob Jesus Christus gekommen ist, um uns in der Finsternis des weltimmanenten Systems weiter zu verstricken, oder um uns daraus zu befreien. Ist das Licht Gottes etwa die „Verhausschweinung des Menschen“ (Konrad Lorenz) in der „westlichen Wertegemeinschaft“ oder ist das Licht Gottes nicht eigentlich der Triumph über alle pharisäischen Manipulationsversuche, quasi der Ausweg aus ihrer „heiligen“ Matrix der Lüge und Verdrehung?

    Jesus Christus ist der Stärkere, Er brachte die Religion des Starken, d.h. des Überwinders ihrer pharisäischen und pseudo-„religiösen“ Matrix. Die Modernisten basteln zusammen mit dem freimaurerischen Establishment eine „Religion“ des Schwachen, des Sklaven der luziferianischen „Social Engineers“ und „Think Tanks“ der „westlichen Wertegemeinschaft“. Wozu u.a. auch – ganz wichtig – das Aufbegehren der Frau und die Feminisierung des Männlichen gehört. Wonder Woman ahoi, eine Comicfigur als Leitkultur🙂

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