Historisch: Ökumenischer Gottesdienst in Lund

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Ökumene in Lund: Papst Franziskus und Martin Junge, der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, umarmen sich – RV

Vor genau 499 Jahren hat der Mönch Martin Luther in Wittenberg 95 Thesen veröffentlicht, die den Stein der Reformation ins Rollen brachten. Das Gedenkjahr zu 500 Jahren Reformation startete an diesem Montag mit einem ökumenischen Gottesdienst im schwedischen Lund – da, wo der Lutherische Weltbund seit 1947 seinen Sitz hat. Historische Premiere: Der Papst war dabei. Motto seiner Reise ins Innere der Ökumene: „Vom Konflikt zur Gemeinschaft – Gemeinsam in der Hoffnung“. Dieses Motto ist auch der Titel eines gemeinsamen Textes von Katholiken und Lutheranern, der eine einheitliche Perspektive auf die Reformation bietet.

„Laudate Dominum“, „Lobet den Herrn, alle Völker“: Mit einem Psalmgesang begann der außergewöhnliche Gottesdienst in der mittelalterlichen Kathedrale. Franziskus zog zusammen mit der lutherischen Erzbischöfin Antje Jackelén, dem katholischen Stockholmer Bischof Anders Arborelius und den Spitzenvertretern des Lutherischen Weltbunds in das Gotteshaus ein. Das Event wurde live auf der Homepage des Weltbundes übertragen.

„Mehr als fünfzig Jahre lang waren Lutheraner und Katholiken auf einem Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft“, sagte eingangs der lutherische Bischof Munib Younan, ein Palästinenser; er steht seit sechs Jahren an der Spitze des Weltbundes mit seinen 145 Mitgliedskirchen und –gemeinschaften. „Mit Freude können wir heute feststellen, dass das, was uns eint, viel mehr ist als das, was uns trennt. Unser gegenseitiges Verständnis und Vertrauen sind gewachsen.“

„Jesus, heile unsere Erinnerungen!“

„Wir kommen aus verschiedenen Denkrichtungen und mit den unterschiedlichsten Gefühlen“, nahm Kardinal Kurt Koch den Ball auf. Der Schweizer leitet den Ökumenerat des Vatikans. „Dank und Klage, Freude und Reue“, all das spiele beim Rückblick auf die letzten 500 Jahre eine Rolle.

„Wenn ein Glied leidet, dann leiden alle anderen mit“, zitierte schließlich Martin Junge, der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, den heiligen Paulus. Lutherische Christen wollten sich an die Geschehnisse vor 500 Jahren „nicht ohne die Beteiligung ihrer katholischen Geschwister erinnern“.

„Jesus Christus, Herr der Kirche, heile unsere Erinnerungen!“, betete schließlich der Papst. „Hilf uns, die Gaben anzuerkennen, die die Reformation der Kirche gebracht hat, aber auch Reue zu fühlen über die Mauern, die wir gegeneinander hochgezogen haben, und führe uns zu gemeinsamem Zeugnis und Dienst für die Welt!“

Das Papstgebet gab den Ton für den Gottesdienst vor. Er hatte drei Teile: Dank, Reue, Verpflichtung zum gemeinsamen Engagement. Dank wurde laut für die „vielen theologischen und spirituellen Einsichten, die uns die Reformation geschenkt hat“ – eine Formulierung von Bischof Younan. Die gemeinsame Reue wiederum bezog sich darauf, dass „sich Lutheraner und Katholiken oft mehr auf das Trennende als auf das ihnen Gemeinsame konzentriert haben“ – eine Formulierung von Kardinal Koch. Und genau an diesem Punkt setzten auch die fünf Punkte ein, auf die sich Katholiken und Lutheraner künftig verpflichten wollen. „Wir wollen künftig alles aus der Perspektive der Einheit und nicht der Spaltung betrachten“, so lautet das erste der Versprechen, die in der Kathedrale verlesen wurden.

„Das ist ein Tag großer Verheißung“

„Nehmen wir uns mal einen Moment Zeit, um uns umzusehen“, sagte die lutherische Erzbischöfin Jackelén in einer kurzen Ansprache. „Sehen wir uns an und grüßen unsere Nachbarn – das ist ein Tag großer Verheißung… Wir feiern die großen Verheißungen des christlichen Glaubens: Reue befreit, das Destruktive kann überwunden werden, Heilung ist möglich, Gerechtigkeit geschieht, Friede wächst und Hoffnung überwiegt!“ In freier Rede sprach die Erzbischöfin, als einzige in Lund, auch das heikle Thema Interkommunion an. Die volle eucharistische Gemeinschaft sei das Ziel der ökumenischen Bemühungen, sagte sie. Doch auch ein gemeinsames Dokument, das Younan und der Papst unterzeichneten, sprach sich für verstärktes Nachdenken über Wege zur gemeinsamen Kommunion aus.

Die Teilnehmer am historischen Gottesdienst von Lund beteten zusammen das Apostolische Glaubensbekenntnis und das Vaterunser. Gesungen wurde immer wieder mal auf spanisch – nicht nur, um dem Papst aus Lateinamerika eine Freude zu machen. Sondern auch, weil Martin Junge, der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, aus Chile kommt. Junge zitierte einen lateinamerikanischen Denker mit den Worten: „Die Geschichte ist eine Prophetin, die zurückschaut; wegen und trotz des Vergangenen kündigt sie das Kommende an.“ Die Christen sollten sich auf ihrem weiteren Weg stärker an ihre gemeinsame Taufe erinnern; deren „befreiende Kraft“ führe die Christen zusammen.

(rv 31.10.2016 sk)

23 thoughts on “Historisch: Ökumenischer Gottesdienst in Lund

  1. Ein Aergernis das Seinesgleichen sucht. Wahrlich der Frevler Bergoglio hat seine sämtlichen frevelhaften Vorgänger Roncalli, Montini und Woytila übertroffen. Vielleicht spricht er sich selber selig.

  2. @Ein Ewiggestriger 31. Oktober 2016 um 17:16

    Wieder eine Unfug- und Unsinn Rede der Sedisvakantisten-Sekte. Phantastereien, unangebrachte Vorverurteilungen und frevelhafte Wortwahl gegenüber Heiligen (z.B. heiliger Papst Johannes Paul II) und damit Sünde wider des heiligen Geistes. Doch das ist bei Sekten eine oft gesehene Taktik, die der Katholik nicht so ernst nehmen muss.

  3. Das ist der Tag, der die Rache Gottes nach sich ziehen wird.

    Faktum: Luther-Reformation: Destruktion!

    Die Konzilssekte gibt selbst zu, daß sie sich von der wahren Kirche getrennt hat!
    Auch ihr Anführer gibt zu, daß er sich von der Katholischen Kirche getrennt hat!

    Die von Franziskus gezeichnete „Kirche“ ist GETEILT und so gehört er nicht der von Christus gegründeten Kirche an.

    „Chance der Annäherung“

    Die Konzilssektenanhänger sind sich mit Bergoglio einig – müssen mit ihm einig sein – daß sie die „Chance“ zu nutzen haben, sich dem Luthertum anzunähern, wenngleich die Konzilssekte ja bereits lutherisch ist!

    Sie sind sich auch mit Erzketzer Wojtyla einig, daß die Einheit der Katholischen Kirche verloren gegangen sei. Das aber ist Häresie!

    Er sagt: „Es handelt sich hier nicht nur um das Gebet für die getrennten Brüder, sondern auch um das Gebet zusammen mit ihnen in der Absicht, zur Einheit der Kirche zu gelangen…!!!“

    Also Irrlehrer Wojtyla sagt bereits, daß die Kirche geteilt sei, daß sie ihre Einheit verloren hat und daß man diese wiederfinden müsse.

    Die Katholische Kirche aber besitzt bereits seit ihrer Gründung die vier unveränderlichen Merkmale: EINIG, HEILIG, KATHOLISCH und APOSTOLISCH.

    Beide Apostaten widersprechen also dem Glaubenbekenntnis der Katholischen Kirche: „Ich glaube an die EINE, HEILIGE, KATHOLISCHE und APOSTOLISCHE KIRCHE“! Das CREDO aber ist der Ausdruck der unveränderlichen Lehre der Katholischen Kirche. Alle die der lutherischen Konzilssekte anhangen, sind also längst dem katholischen Glauben fern. Denn niemals hat die Kirche ihre Einheit verloren!

    Und diese Einheit ist eine Einheit des Glaubens, des Gottesdienstes und der Leitung. Die Kirchenväter sahen diese Einheit veranschaulicht in der nahtlosen Tunika Christi.
    Die Lutheraner haben durch ihre Trennung diese Einheit verloren! Und das sagt auch die Konzilssekte von sich. So haben wir ein Geständnis und Selbstzeugnis von der lutherischen Konzilssekte. Und die ihr anhangen sind auf dem besten Weg zur Verbrüderung in der Welteinheitsreligion!

    Abendmahl ist nicht Meßopfer!
    Wenn diese Einheit eine Einheit des Gottesdienstes ist, kann es keine neufabrizierte unter Beisein von Protestanten erstellte Neue Messe geben. Im übrigen: Gott kann man nicht dienen ohne den wahren Glauben! So gab es in Lund auch keinen „Gottesdienst“. Und das Heilige Meßopfer haben sie überhaupt nicht! Dennoch sprechen die unfähigen Medien von „Sternstunde der Ökumene“, von „Festgottesdienst“, von „Gemeinsames Abendmahl“!

    Sie reden und haben keine Ahnung vom Katholischsein! Die Katholische Kirche (nicht die Konzilssekte!) hat allein das WAHRE, von Christus eingesetzte Heilige Meßopfer als Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Christi. Die Lutheraner erinnern sich nur an das Abendmahl, das Christus ein letztes Mal mit seinen Jüngern gefeiert hat. Die Einsetzung geschah nach dem Passahmahl und nach der Fußwaschung. Dort bei den Lutheranern geschieht kein Sühnopfer, kein Dankopfer, kein Bittopfer, kein Lobopfer! Es findet kein OPFER statt!

    Es ist DOGMA, daß das Eucharistische Opfer der Messe ein SÜHNOPFER ist für die Sünden der Welt.

    Lehramt der Kirche:
    Christus brachte Gott dem Vater seinen Leib und sein Blut unter den Gestalten von Brot und Wein dar und befahl den Aposteln und ihren Nachfolgern im Priestertum, dieses Opfer darzubringen: „Wer sagt, Christus habe nicht angeordnet, daß die Apostel und die anderen Priester seinen Leib und sein Blut opferten, DER SEI AUSGESCHLOSSEN“

    In der Luther-„Kirche“ wird Gott kein Opfer dargebracht. Sie haben nicht das Sakrament der Eucharistie. Deswegen haben sie auch keinen „Gottesdienst“! Gott wird dort nicht unter den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig. Nur in der Wandlung liegt das Wesen des Meßopfers!

    Da das Meßopfer mit dem Kreuzesopfer eine Einheit bildet, so ist es wie dieses der höchste Akt der Anbetung und Danksagung. Also nur im Meßopfer liegt ein wahrer Akt des Gottesdienstes vor. Es gibt bei den Lutheranern keinen Gottesdienst! Sie können eine Andacht halten, mehr nicht. Aber auch diese gefällt Gott nicht!

    In der Katholischen Kirche wird nicht das „Abendmahl“ genossen oder gefeiert. Das „Abendmahl“ ging der Einsetzung der Eucharistie voraus!

    Christus setzte nicht das „Abendmahl“ ein; das Passahmahl war an diesem hochheiligen Abend das letzte, das Christus mit seinen Jüngern feierte und es war der Abschluß des Alten Bundes. Wenige Stunden später zerriss der Vorhang des Tempels, das das Ende des Alten Bundes andeutete. Es wird also nicht das Passahmahl (Abendmahl) wiederholt; dieses wurde ein für allemal abgeschlossen.
    Nach dem Passahmahl erhob sich der Herr, um den Jüngern die Füße zu waschen. In der Zwischenzeit wurde der Tisch abgeräumt und neu gedeckt. Jetzt begann die eigentliche Feier der Einsetzung des hochheiligen Messopfers. So beschreibt es Anna Katharina Emmerich. Die Fußwaschung versinnbildet die Reinigung, die Lossprechung der Seele.

    Es ist DOGMA; daß die Feier der Eucharistie (= Heilige Messe) das wahre Opfer des Neuen Bundes ist.
    Das Tridentinum nennt dieses Sakrament „ein Unterpfand der künftigen Herrlichkeit“. Dieses Unterpfand haben die Protestanten nicht. Deswegen gibt es nur EINE Ökumene: Rückkehr zur EINEN, HEILIGEN, KATHOLISCHEN und APOSTOLISCHEN KIRCHE.

  4. @Alexius 31. Oktober 2016 um 20:57

    Sie können noch so lange phantasieren und nörgeln. Die Sedisvakantisten sind eine Sekte und die offizielle, amtl. röm.-kath. Kirche (= KIRCHE) ist die von Gott durch seinen Sohn Jesus Christus gestiftete Kirche. Das können gerade die Sedisvakantisten niemals ändern. Auf dieser Erde ist diese Kirche Gefahren, Anschuldigungen, Verfolgungen und vieles mehr ausgesetzt. So lange Gott es zu lässt, hat es seine nachvollziehbaren und auch unbekannten Gründe. Doch in den falschen Bemühungen der Sedisvakantisten-Sektierer laufen sie Gefahr, dass sie sich mit den Agnostiker, Satanisten und anderen wiederfinden, doch ihre sture und blinde Haltung lässt sie selbst diese Gefahr nicht rechtzeitig erkennen. Die persönlichen Folgen sind fatal.

  5. In freier Rede sprach die Erzbischöfin, als einzige in Lund, auch das heikle Thema Interkommunion an. Die volle eucharistische Gemeinschaft sei das Ziel der ökumenischen Bemühungen, sagte sie.

    Hier könnte die Erzbischöfin durchaus prophetisch gesprochen haben. Wenn die „Warnung“ mit der Seelenschau (Garabandal) kommt, dann ist durchaus ein Zusammenschluss denkbar. Doch im Gegensatz zu den heute eher gefährlichen ökumenischen Zugeständnissen, wird dieser Weg der Erkenntnis weit radikaler zur offiziellen, amtl. röm.-kath. Kirche sein als sich Vertreter von den lutherischen und katholischen Seite derzeit vorstellen können.

  6. @Jegliches Fassungsvermögen übersteigend: Was der Frevler Bergoglio sich in Lund erlaubt hat, übersteigt jegliches Fassungsvermögen. Hat dieser Frevler überhaupt einmal Mortalium animos bezw: das Werk seines Ordensbrüder Kardinal Johann Baptist Franzelin: Tractatus de divina traditione et scriptura jemals gelesen. Ist sich dieser Frevler überhaupt bewusst, dass es Schweden war, das im dreissigjährigen Krieg mit der Unterstützung Frankreichs die Rekatholisierung Europas verhindert hat. Doch der Frevler Bergoglio kennt nur ein Wort: Ökumene. Muss man ihm in Erinnerung rufen, dass dazu berufen ist, seine Schafe zu weiden und das Eindringen von Wölfen in den Schafstall zu verhindern. Er zieht es jedoch vor, mit dem ¨Okumenismus zu hausieren.

  7. @Ein Ewiggestriger 1. November 2016 um 14:44

    Tja, wer es fassen mag, der fasse es. Die Sedisvakantisten fassen es offensichtlich nicht. Doch das ist unerheblich. Der Papst hat viele Aufgaben und geht schön der Reihe nach.

    Das Papst Franziskus nur das das Wort „Ökumene“ kennt, ist eine falsche und übertriebene Darstellung der Sedisvakantisten-Sektierer. Von einer Sekte muss sich Papst Franziskus gar nichts in Erinnerung rufen lassen. Lesen Sie besser mal die von POS hier veröffentlichten Dokumente der offiziellen, amtl. röm.-kath. Kirche zu den entsprechenden Themen.

  8. Die Konzilssekte ist nicht die von CHRISTUS gestiftete Kirche, weil CHRISTUS keinen Sektiererverein gegründet hat. Wäre die Konzilssekte die Katholische Kirche, hätte CHRISTUS eine zerstörbare Kirche gebaut, die in die Irre führen kann und die die Pforten der Hölle hätten überwinden können. Das ist gegen CHRISTI Verheissung!

  9. @Stefan1: Schaumschlägerei: Haben Sie überhaupt einmal Mortalium animos gelesen? Immerhin ein päpstliches Lehrschreiben. Ich vermute nicht, denn sonst würden Sie nicht ständig den selben Schwachsinn wiederholen und mit Schlagworten wie Sedesvakantisten Sektierer wild um sich schlagen. Die Dokumente POS kenne ich. Sie bringen keine neuen Beweise.
    Dass der Frevler Bergolgio Mortalium animos auf flagrante Weise verletzt hat kann jeder denkende Mensch erkennen. Ausserdem geht er auf ganz perfide Weise gegen die in der Konzilssekte noch verbliebenen Katholiken vor, wie das Beispiel der Franziskaner der Immaculata, sein Vorgehen gegen Bischof Olivieri unmissverständlich bezeugen. Auf keinen Fall ist die Konzilssekte mit der katholischen Kirche identisch und der Frevler Bergoglio hat es mit seiner Teilnahme am ökumenischen Jammerspiel in Lund bewiesen. Hoffentlich kommt bald der Augenblick wo sämtliche rabiaten Ökumeniker wie Gauthier le Guignol und andere vor die Wahl gestellt werden, entweder zum katholischen Glauben zurückzukehren oder die Kirche mit samt ihren heiligen Frevlern Roncalli, Montini und Woytila endgültig zu verlassen.

  10. @Ein Ewiggestriger 1. November 2016 um 22:30
    @Alexius 1. November 2016 um 19:18

    Sie erzählen einen Unsinn und Unfug. Der Sedisvakantismus ist eine Sekte und bleibt sie auch.

  11. @Stefan: Das ist Ihre rein persönliche Ansicht. Sie haben damit bewiesen, dass Sie – im Gegensatz zu Seefeldt – unfähig sind sachlich zu argumentieren und sich auf diese Weise als Halbgebildeter entlarvt.

  12. @Ein Ewiggestriger 3. November 2016 um 09:31

    Zitat
    … unfähig sind sachlich zu argumentieren und sich auf diese Weise als Halbgebildeter entlarvt.

    Nun, es macht nicht immer Sinn zu argumentieren. Wer kurz die historischen Beiträge hier durchblättert, der wird rasch feststellen, dass seit Jahren immer das Gleiche diskutiert wird und zwar ohne Ziel, schon gar nicht Einigung oder nur im entferntesten Klärung. Es geht im Kreis herum wie im Hamsterrad.

    Was wollen Sie eigentlich noch argumentieren? Die Sedisvakantisten sind eine Sekte und das sagt eine ganze Menge ohne grosse Worte🙂

  13. @Stefan1: Sie scheinen einige Mühe zu haben mit dem lesen, was für einen Halbgebildeten wie Sie nicht erstaunlich ist. Wie kommen Sie dazu mich nur deshalb einen Sedevakantisten zu nennen, weil ich die Nachfolger Pius XII für Frevler halte was sie in Wirklichkeit auch sind, selbst wenn kein deklaratorisches Urteil vorliegt. Wenn es Ihnen Spass macht mich einen Sektierer zu bezeichnen, so will ich Ihnen dieses Vergnügen nicht vorenthalten. Der Stuhl Petri ist alles andere als vakant, sondern fehlbesetzt mit Leuten die ihrer Aufgabe überhaupt nicht gewachsen sind aber sich für besonders erleuchtet halten, da sie ihre Wahnvorstellungen für Eingaben des heiligen Geistes halten.

  14. @Ein Ewiggestriger 4. November 2016 um 00:48

    Eben, sehen Sie, dass was Sie hier betreiben, ist Polemik und keine Argumentation. Mit Spass hat es gar nichts zu tun und ist zudem eine Fehleinschätzung. Keine Fehleinschätzung ist jedoch, dass der Sedisvakantismus eine verfehlte Sekte ist.

  15. @ Stefan1:

    Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: „Ein Ewiggestriger“ kritisiert zwar die zweitkonziliaristischen Päpste sehr scharf, ist aber KEIN Sedisvakantist. Beachten Sie bitte seine Aussage: „Der Stuhl Petri ist alles andere als vakant, sondern fehlbesetzt mit Leuten die ihrer Aufgabe überhaupt nicht gewachsen sind …“ Mit dieser Aussage hat er völlig recht.

    Und im Gegensatz zu so manchen Sedisvakantisten argumentiert er durchaus sachlich und unpolemisch.

  16. @Seefeldt 5. November 2016 um 07:41

    Zitat
    „Der Stuhl Petri ist alles andere als vakant, sondern fehlbesetzt mit Leuten die ihrer Aufgabe überhaupt nicht gewachsen sind …“ Mit dieser Aussage hat er völlig recht.

    Selbstverständlich nicht, das ist äusserst arrogant. Zu keiner Zeit gab es eine Perfektion der Theologie und schon gar nicht des menschlichen Verhaltens der Päpste. Das wird es auch nie geben.

    Wenn er bei einem Papst von Frevler spricht, so ist das sogar sehr polemisch und eine arge, dazu unangebrachte Übertreibung.

  17. @Seefeldt 5. November 2016 um 07:41

    @ Stefan1:

    Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: „Ein Ewiggestriger“ kritisiert zwar die zweitkonziliaristischen Päpste sehr scharf, ist aber KEIN Sedisvakantist. Beachten Sie bitte seine Aussage: „Der Stuhl Petri ist alles andere als vakant, sondern fehlbesetzt mit Leuten die ihrer Aufgabe überhaupt nicht gewachsen sind …“ Mit dieser Aussage hat er völlig recht.

    “ Und im Gegensatz zu so manchen Sedisvakantisten argumentiert er durchaus sachlich und unpolemisch. “

    Und dem schliesse auch ich mich voll und ganz an, wie auch die Piusbrüder.

  18. Aus http://kath.net/news/57363

    07 November 2016, 09:00
    ‚Wie eine neue Religion mit unklarer, beunruhigender Zielrichtung‘

    Die französischen Piusbrüder haben den gemeinsamen Gottesdienst des Papstes mit dem Lutherischen Weltbund im schwedischen Lund scharf kritisiert

    Rom (kath.net)
    Die französischen Piusbrüder haben den gemeinsamen Gottesdienst des Papstes mit dem Lutherischen Weltbund im schwedischen Lund scharf kritisiert. Dies berichtet „Radio Vatikan“ unter Verweis auf eine Stellungnahme der französischen Piusbruderschaft. Das ökumenische Ereignis habe damit „wie eine neue Religion mit unklarer, beunruhigender Zielrichtung“ gewirkt. Laut der Bruderschaft, die derzeit in die katholische Kirche wieder integriert werden soll, haben die katholische und lutherische Kirche nicht viel gemeinsam hätten. Wörtlich meinen die Piusbrüder: „Die Lutheraner suchen in der Ökumene einen Lebenshauch, und die Katholiken merken nicht, dass sie in dieser Umarmung der Tod anhaucht. Das Konzil von Trient hat ein definitives Wort über die Unvereinbarkeit des katholischen und des protestantischen Glaubens gesprochen. Da können wir jetzt Franziskus nicht auf dem Weg in eine andere Richtung folgen.“

    Lesermeinungen:

    Ein Laus Deo schreibt:
    “ Das Problem an der ganzen Ökumene ist, dass sie nicht funktioniert solange die Protestanten ihrer Häretischen Lehre treu bleiben wollen. Betreffend der Lehre wurde auf dem Konzil von Trient EX KATHEDRA gesprochen und jeder Katholik ist verpflichtet die Dogmen der Kirche zu folgen. Somit kann es keine Kompromisse betreffend Lehre geben, dass hat JPII wie auch Benedikt so verstanden. “

    Ein Christ777 schreibt:
    Gebetshaus Augsburg
    “ Das ist gelebte Ökumene wie es sein soll. Unterschiede werden nicht unter den Teppich gekehrt. Jedoch eint der Glaube an Christus mehr als die Unterschiede trennen. Vor 150 Jahren ging man sich noch aus dem Weg und heute betet man gemeinsam und versucht die jeweils andere Seite zu verstehen. Dieser Weg muss beibehalten werden. „

  19. Auf dieser Versammlung soll Papst Franziskus gesagt haben die großen Reformatoren seien Heilige.
    Ein weiterer Beweis dafür was er unter Heiligkeit versteht und warum er
    Johannes XXXIII. und Johannes Paul II. für Heilige hält.
    Wie kann man nur die Erzhäretiker Luther, Melanchton, Calvin und Zwingli
    so loben ?
    Diese Männer haben unsägliches Leid über die einzig wahre Kirche unseres Herrn
    und die gesamte Menschheit gebracht.

  20. jan 7. November 2016 um 20:14: „Wie kann man nur die Erzhäretiker Luther, Melanchton, Calvin und Zwingli so loben ?“
    Franz ist kein Christ, kein Glied der Kirche und kein Papst. Er ist böse. Wer ihm nachfolgt, zieht Verdammung und Unheil auf sich. Rom wird seit dem verrückten Theater in Schweden unübersehbar von einer Kette von Naturkatastrophen heimgesucht. Auf die verheerenden Beben folgen nun Tote und Verletzte durch Wirbelstürme.

  21. @jan 7. November 2016 um 20:14

    Zitat
    Auf dieser Versammlung soll Papst Franziskus gesagt haben die großen Reformatoren seien Heilige.

    Haben Sie dafür stichfeste Beweise? Ansonsten wären was sehr unangemessene Unterstellungen.

  22. @Ein Ewiggestriger 8. November 2016 um 22:53

    @Stefan 1: Hut ab. Als Sühne für die skandalöse Teilnahme des Frevlers Bergolgio an der ökumenischen Orgie in Lund hat die FSSPX eine Prozession in Lund veranstaltet. Angeführt wurde sie von Pater Lindström, dem ersten schwedischen Mitglied der Bruderschaft. Es brauchtr einiges an Mut, um sich derart zu exponieren und daher verdient das Vorgehen allergrössten Respekt

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