Papst Johannes Paul II.: Ein starker Heiliger

1024px-lhommage_a_jean-paul_ii_vatican_5994415397

Johannes Paulus II. / Wikimedia Commons – Jean-Pierre Dalbéra, CC BY 2.0

Interview mit Josef Irl, Vorsitzender Jugend 2000 Regensburg

Er ist ein Papst, den gerade junge Katholiken tief in ihr Herz geschlossen haben: Die Rede ist vom hl. Papst Johannes Paul II. (1920-2005), dessen Gedenktag die Kirche am 22. Oktober begangen wurde.

Auch in Regensburg hat der Vor-Vorgänger (1978-2005) von Papst Franziskus so manche Spuren hinterlassen: Zum einen gibt es seit vergangenem Jahr in der Kirche St. Johann eine Blutreliquie des Papstes aus Polen (siehe weiter unten), zum anderen wird er von jungen Katholiken bis heute sehr verehrt.

Einer von diesen jungen Katholiken ist Josef Irl. Der 27-jährige Mindelstettener leitet seit 2010 die Jugend 2000 im Bistum Regensburg und erzählt, welche Bedeutung der hl. Papst Johannes Paul II. sowohl für sein eigenes Leben als auch für die Jugend 2000 hat.

„Seine Christuszentriertheit und seine klaren Worte haben mich immer beeindruckt.“: Interview mit Josef Irl (Vorsitzender Jugend 2000 Regensburg) über den hl. Papst Johannes Paul II.

Herr Irl, was verbinden Sie persönlich mit dem hl. Papst Johannes Paul II.?

Zunächst einmal ist Johannes Paul II. natürlich der erste Papst, den ich persönlich erlebt habe. Er ist der Papst  meiner Kindheit und Jugend.

Zu meiner großen Freude durfte ich Johannes Paul II. bei einer Wallfahrt nach Rom 2004 auch einmal persönlich begegnen! Obwohl er da schon schwer gezeichnet war von seiner Krankheit war diese Begegnung sehr bewegend und anrührend. Er war für mich immer ein Mensch, der  klare Worte gefunden hat. Egal ob es um Glaubensfragen, politische Missstände oder Fragen des Lebensrechts ging: Sein Wort hatte für mich persönlich immer großes Gewicht und war orientierungsfördernd.

Und natürlich werde ich auch nie diesen furchtbaren 2. April 2005 – seinen Todestag – vergessen: Wir saßen in der Familie gemeinsam abends vorm Fernseher, plötzlich wurde das laufende Programm unterbrochen und mittgeteilt, dass der Heilige Vater gestorben sei. Obwohl er ja zu diesem Zeitpunkt schon so lange krank gewesen war, hatte mich sein Tod unglaublich betroffen gemacht.

Welche Bedeutung hatte Papst Johannes Paul II. für die Begründung der Jugend 2000?

Eine ungeheuer große! Eigentlich muss man den hl. Papst Johannes Paul II. schon fast als den eigentlichen Gründer der Jugend 2000 bezeichnen – intern nennen wir ihn durchaus manchmal so.

Auf dem Weltjugendtag 1989 in Santiago di Compostela hielt er nämlich eine äußerst beeindruckende Predigt, in der er mit Aussagen wie „„Die Jugendlichen werden die Apostel des neuen Jahrtausends sein“ sowie „Die Jugendlichen spielen die Hauptrolle bei dem, was sich in Zukunft in der Kirche abspielen wird“ unzählige Jugendliche direkt ins Herz getroffen und inspiriert hat. Im Grunde genommen wurde während dieser Predigt die „Jugend 2000“ gegründet.

Den Geist aus dieser Predigt versuchen wir lebendig zu halten. Wir lassen uns vor allem von der Christuszentriertheit von Johannes Paul II. inspirieren ebenso wie von seiner „Weltzugewandtheit“,mit der er nicht wenig dazu beigetragen hat zum Beispiel den Kalten Krieg zu beenden. Wir lesen seine Schriften und Texte intensiv und sind außerdem anlässlich seiner Selig- und Heiligsprechung nach Rom gefahren.

Ist der 22. Oktober, an dem die Kirche dem hl. Papst Johannes Paul II. gedenkt, also auch für Sie ein wichtiger Tag?

Mit Sicherheit! Gedenktage von Heiligen sind meiner Ansicht nach eh immer wieder eine gute Gelegenheit, das eigene Gebet zu intensivieren – vor allem das an den jeweiligen Tagesheiligen gerichtete Fürbittgebet.

Ich richte eh schon seit langem Fürbitten an den hl. Papst Johannes Paul II. und  habe außerdem ein Foto von ihm auf meinem Schreibtisch stehen. Da ist er schon von Krankheit gezeichnet, aber schafft es trotzdem auf unnachahmliche Weise zu lächeln. Eben trotz der schweren Last des Amtes und der immer offensichtlicher werdenden körperlichen Leiden gelingt es ihm auf diesem Bild eine unglaubliche Heiterkeit zu bewahren – einfach beeindruckend!

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 21.10.2016)

_______

Quelle

10 thoughts on “Papst Johannes Paul II.: Ein starker Heiliger

  1. Der Erzketzer Wojtyla war kein Heiliger; er war ein hartnäckiger Verteidiger des Ketzerkonzils!

    Es existiert also kein heiliger Johannes Paul II.! Diese „Heiligsprechung“ schwindet wie von selbst einmal!

    Wir wissen alle, daß auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil neue Lehren erfunden wurden. Die neue Lehre über die Religionsfreiheit z.B. sollte den Herrschaftsanspruch Christi über die Gesellschaft zerstören. Sein Königtum wurde Ihm entrissen. Nicht die Rückkehr zur Katholischen Kirche wurde ausgerufen, sondern die falsche Ökumene. Das ist verbrecherisch! Ein Verbrecher kann nicht heiliggesprochen werden.

    Und so hat es in der Vergangenheit auch die FSSPX in ihren Mitteilungsblättern gehalten durch die Karrikatur der Abweisung Wojtylas durch Christus an der Himmelspforte: „hier ist kein Platz für Ökumeniker“ und daneben die hohngrinsenden Teufel die ihn herwinken mit der Bemerkung, „hier ist der Ort der Ökumene“.

    Beispiellos ist seine Übertretung des Ersten Gebotes: ICH BIN DER HERR DEIN GOTT – Du sollst keine fremden Götter neben mir haben. Beispiellos ist seine ärgerniserregende Götzendienerei.

    Am 20.8.1985 sagte Wojtyla in Casablanca an die muslimische Jugend:
    „Wir glauben an denselben Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …Von Gott vor allem möchte ich zu euch sprechen; von ihm, denn es kommt von ihm, daß wir glauben (!), ihr Muslime und wir Katholiken und auch von den menschlichen Werten (!), die in Gott ihre Grundlage haben…Die Katholische Kirche bemüht sich seit 20 Jahren, seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, durch ihre Bischöfe um die Zusammenarbeit aller, die glauben…Die Kirche erweist den gläubigen Muslimen besondere Aufmerksamkeit..“
    Der Glaube der Muslime käme also von Gott!
    Das ist Gotteslästerung! Ein Gotteslästerer kann nicht heiliggesprochen werden.

    Der neue Kurs Wojtylas zielte nicht auf die Ausrichtung der übernatürlichen Bestimmung des Menschen, sondern auf „menschlichen Werte“ und „irdische Ziele“ ab. Somit ist er Häretiker!

    Wojtyla setzte sich über das von der Kirche ausgesprochene Urteil über Luther hinweg. Er faßte eine Rehabilitierung Luthers ins Auge, des Erzketzers und Feind des Papsttums und der Katholischen Kirche. Wojtyla ließ sogar die Aufnahme Luthers in das neue Martyrologium der von ihm geleiteten Konzilssekte vorbereiten.

    Diese Frevel haben längst die automatische Exkommunikation hervorgerufen. Ein Exkommunizierter kann nicht heiliggesprochen werden.

  2. @ Alexius:

    Wie in den letzten Tagen nun wirklich deutlich genug nachgewiesen, gibt es keine automatische Exkommunikation.

    s. dazu

    https://poschenker.wordpress.com/2016/10/23/kardinal-walter-kasper-amoris-laetitia-bruch-oder-aufbruch-eine-nachlese/#comment-30145

    und

    https://poschenker.wordpress.com/2016/10/23/kardinal-walter-kasper-amoris-laetitia-bruch-oder-aufbruch-eine-nachlese/#comment-30147

    Im übrigen: Wojtyla ist tatsächlich kein Heiliger, mit seinen apostatischen und häretischen Handlungen und Äußerungen dagegen eher ein Antiheiliger.

  3. Seefeldt 26. Oktober 2016 um 07:43

    Bezüglich Ihrer Leugnung der automatischen Exkommunikation ist ihnen offenbar nicht mehr zu helfen.

    Wissen Sie wenigstens, daß Heiligsprechungen unfehlbar sind? Wenn Sie die v2-„Päpste“ anerkennen, müssen Sie auch die Heiligsprechungen anerkennen.

    Übrigens bezeichnen Sie JP2 wieder als Apostaten und Häretiker. Ich frage deshalb erneut, was Sie dazu berechtigt?

  4. @ Ci-devant:

    Da Wojtyla wegen seiner apostatischen und häretischen Äußerungen und Handlungen wie Korankuß usw. definitiv kein Heiliger ist, ist das diesbezügliche Geschwätz Bergoglios schlimmster Amtsmißbrauch, aber keine wirksame Heiligsprechung. Daß es keine automatische Exkommunikation gibt, ist hier bewiesen, und Ihre Weigerung, diese Beweise zur Kenntnis zu nehmen, beweist einmal mehr Ihre Tatsachenverweigerung. Im übrigen schrieb ich von apostatischen und häretischen Äußerungen und Handlungen Wojtylas, was Sie aber in der Ihnen eigenen Schlampigkeit schon wieder ungenau lesen.

  5. Seefeldt darf schon wieder ausfällig werden und nichts geschieht. Es wäre angezeigt Herr POS, @Josua wieder aufs Kampffeld zu beordern.

  6. @ Alexius:

    Das hier ist kein Kampffeld. Und wenn Ci-devant so schlampig ist, mein Schreiben von „apostatischen und häretischen Äußerungen und Handlungen Wojtylas“ als Bezeichnung von „JP2 wieder als Apostaten und Häretiker“ darzustellen, kann ich nichts dafür. Ihnen und den übrigen Sedis ist dringend zu raten, sorgfältiger und genauer zu lesen – dann können Sie auch so manches begreifen, was Sie bisher nicht begriffen haben, u.a. die Unsinnigkeit des Sedisvakantismus.

    Und wenn Sie wirklich ehrlich wären, würden Sie zugeben, daß Ihre Behauptung von der „automatischen Exkommunikation“ durch Salvatore und mich in den letzten Tagen eindeutig widerlegt wurde. Aber dazu schweigen Sie …

  7. @Alexius 26. Oktober 2016 um 22:36

    Betreff @Seefeldt

    Grundsätzlich: Seien Sie doch froh dass es noch wahrheitsliebende Menschen gibt die diese V2- Krise noch/doch aufzuzeigen vermögen – wenn nicht so perfekt wie Sie (oder ich und andere ) es haben möchten.😉

    Betreff @Josua

    Und auch gegen @Josua hätte ich nichts wenn er sich ebenfalls an einen wertschätzenden Umgangston bemühen würde. Danke.

  8. um 10:19
    Ja, lesen Sie sorgfältiger und genauer die Lehrschreiben der Päpste vor dem Konzil!
    Ich schweige deshalb, weil es sinnlos ist, Ihnen die nachweisbaren Wahrheiten, die hier schon so oft wiederholt worden sind, nahezubringen. Die Weisung gibt uns die Heilige Schrift: „Hört er auch auf die Kirche nicht, so gelte er dir wie ein Heide…“

  9. @ Alexius:

    Und wieder mangelt es in Ihrem Lesen an Sorgfalt, um mich nicht schärfer auszudrücken. Sie zitieren aus Mt 18, 17, leider ohne die Stelle zu benennen. Und würden Sie doch nur sich um den Zusammenhang kümmern!
    Der lautet nämlich wie folgt:
    „Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so gehe hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruhe. Hört er aber diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch die Gemeinde nicht, so gelte er dir wie ein Heide und Zöllner.“ (Mt 18, 15-17)
    Sie könnten und sollten sehen: Erst kommt die persönliche Mahnung, dann die Mahnung unter Zeugen, und schließlich die Mahnung der Gemeinde. Und erst wenn der Sünder auch auf die Gemeinde nicht hört, hat er „wie ein Heide“ zu gelten.
    Ihr eigenes Beispiel zeigt also, daß Ihre Einbildung von automatischer Exkommunikation nicht stimmt, denn vor einer Exkommunikation kommen wiederholte Mahnungen, Zurechtweisungen. Erst wenn diese nicht befolgt werden, kommt der Ausschluß.

    Bei dieser Gelegenheit weise ich Sie auf Gal 6,1 hin:
    „Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so helfet ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geiste der Sanftmut wieder zurecht; und sieh dabei auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest!“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s