Gemeinsame Erklärung Seiner Heiligkeit: Papst Franziskus und Seiner Gnaden Justin Welby, Erzbischof von Canterbury

Papst Franziskus und Erzbischof Justin Welby von Canterbury im Gespräch am 16.06.2014 im Vatikan

Papst Franziskus und Erzbischof Justin Welby von Canterbury im Gespräch am 16.06.2014 im Vatikan

Vor 50 Jahren begegneten unsere Vorgänger, Papst Paul VI. und Erzbischof Michael Ramsey, einander in dieser Stadt, die durch den Dienst und das Blut der Apostel Petrus und Paulus geheiligt ist. Danach haben hier in der Kirche »San Gregorio« auf dem Caelius – von wo Papst Gregor Augustinus aussandte, um die angelsächsischen Völker zu evangelisieren – Papst Johannes Paul II. mit Erzbischof Robert Runcie und später mit Erzbischof George Carey sowie Papst Benedikt XVI. mit Erzbischof Rowan Williams gemeinsam gebetet. Auf unserem Pilgerweg zu den Gräbern dieser Apostel und heiligen Vorväter erkennen wir Katholiken und Anglikaner an, Erben des Schatzes des Evangeliums Jesu Christi zu sein, die dazu berufen sind, diesen Schatz mit der ganzen Welt zu teilen. Durch das heilige Leben der Männer und Frauen, die das Evangelium in Wort und Tat verkündigt haben, haben wir die Frohbotschaft Jesu Christi empfangen, und uns ist aufgetragen, durch die Kraft des Heiligen Geis­tes Zeugen Christi zu sein »bis an die Grenzen der Erde« (Apg 1,8). Gemeinsam sind wir überzeugt, dass »die Grenzen der Erde« heute nicht nur ein geographischer Begriff ist, sondern ein Aufruf, die Heilsbotschaft des Evangeliums besonders den Menschen am Rande und in den Peripherien unserer Gesellschaften zu bringen.

Bei ihrer historischen Begegnung im Jahr 1966 haben Papst Paul VI. und Erzbischof Ramsey die Internationale Anglikanisch/Römisch-Katholische Kommission errichtet, um einen ernsthaften theologischen Dialog zu führen, der »auf der Grundlage der Evangelien und der altehrwürdigen gemeinsamen Überlieferungen zu jener Einheit in der Wahrheit führen möge, für die Christus gebetet hat«. 50 Jahre später sagen wir Dank für das, was die Internationale Anglikanisch/Römisch-Katholische Kommission erreicht hat, indem sie Lehren, die in der Geschichte zu Spaltungen führten, aus einer neuen Perspektive gegenseitiger Achtung und Liebe heraus untersucht hat. Heute sagen wir insbesondere Dank für die Dokumente von ARCIC II, die wir einer genaueren Prüfung unterziehen werden, und stehen in Erwartung der Ergebnisse von ARCIC III, die neue Kontexte und neue Herausforderungen für unsere Einheit untersucht.

Vor 50 Jahren erkannten unsere Vorgänger, dass »schwerwiegende Hindernisse« der Wiederherstellung eines vollständig miteinander geteilten Glaubens und sakramentalen Lebens im Wege standen. Dennoch machten sie sich unverzagt ans Werk, ohne zu wissen, welche Schritte auf dem Weg unternommen werden können, aber in Treue zum Gebet des Herrn, dass seine Jünger eins sein sollen. Auf vielen Gebieten, die uns voneinander trennten, wurden viele Fortschritte gemacht. Aber neue Gegebenheiten haben auch neue Unstimmigkeiten zwischen uns aufgezeigt, besonders in Bezug auf die Ordination von Frauen und jüngere Fragen, die die menschliche Sexualität betreffen. Hinter diesen Differenzen steht die stets vorhandene Frage, wie in der christlichen Gemeinde die Autorität ausgeübt wird. Dies sind einige der Probleme, die ernsthafte Hindernisse für unsere volle Einheit darstellen. Zwar sehen wir, ebenso wie unsere Vorgänger, noch keine Lösungen für die vor uns liegenden Hindernisse, aber dennoch sind wir unverzagt. In unserem Vertrauen und unserer Freude im Heiligen Geist sind wir zuversichtlich, dass der Dialog und der Umgang miteinander unser Verständnis vertiefen und uns helfen werden, den Willen Christi für seine Kirche zu erkennen. Wir vertrauen auf Gottes Gnade und Vorsehung, im Wissen, dass der Heilige Geist neue Türen öffnen und uns in die ganze Wahrheit führen wird (vgl. Joh 16,13).

Die genannten Differenzen können uns nicht daran hindern, einander als Brüder und Schwes­tern in Christus anzuerkennen, aufgrund unserer gemeinsamen Taufe. Noch sollten sie uns jemals davon abhalten, den tiefen christlichen Glauben und die Heiligkeit, die wir jeweils in den Traditionen des anderen finden, zu entdecken und uns darüber zu freuen. Diese Differenzen dürfen nicht zu einem Nachlassen unserer ökumenischen Bemühungen führen. Das Gebet Christi beim Letzten Abendmahl, dass alle eins sein sollen (vgl. Joh 17,20-23), ist für seine Jünger heute ebenso ein Imperativ wie in jener Zeit unmittelbar vor seinem Leiden, seinem Tod und seiner Auferstehung und der anschließenden Entstehung seiner Kirche. Auch dürfen unsere Differenzen nicht unserem gemeinsamen Gebet im Wege stehen: Wir können nicht nur zusammen beten, wir müssen sogar zusammen beten und unseren gemeinsamen Glauben und unsere Freude über das Evangelium Christi, die altehrwürdigen Glaubensbekenntnisse und die Macht der Liebe Gottes, durch den Heiligen Geist vergegenwärtig, zum Ausdruck bringen, um alle Sünde und Spaltung zu überwinden. Und so ermahnen wir, gemeinsam mit unseren Vorgängern, unseren Klerus und unsere Gläubigen, die sichere, aber noch unvollkommene Gemeinschaft, die wir bereits besitzen, nicht zu vernachlässigen oder unterzubewerten.

Weiter und tiefer als unsere Differenzen sind der Glaube, den wir miteinander teilen, und unsere gemeinsame Freude über das Evangelium. Christus hat gebetet, dass seine Jünger alle eins sein sollen, »damit die Welt glaubt« (Joh 17,21). Das Verlangen nach Einheit, das wir in dieser Gemeinsamen Erklärung zum Ausdruck bringen, ist eng verbunden mit unserem gemeinsamen Wunsch, dass Männer und Frauen zu dem Glauben kommen mögen, dass Gott seinen Sohn, Jesus, in die Welt gesandt hat, um die Welt zu retten von dem Bösen, das auf der gesamten Schöpfung lastet und ihr Schaden zufügt. Jesus hat sein Leben in Liebe hingegeben, und indem er von den Toten auferstanden ist, hat er sogar den Tod selbst überwunden. Die Christen, die zu diesem Glauben gelangt sind, sind Jesus und dem Sieg seiner Liebe in ihrem eigenen Leben begegnet und müssen die Freude über diese Frohbotschaft einfach mit anderen teilen. Unsere Fähigkeit, uns im Lobpreis und im Gebet zu Gott zu versammeln und Zeugen für die Welt zu sein, beruht auf dem Vertrauen, dass wir einen gemeinsamen Glauben und ein starkes Maß an Übereinstimmung im Glauben haben.

Die Welt muss sehen, dass wir diesen gemeinsamen Glauben an Jesus bezeugen, indem wir gemeinsam handeln. Wir können und müssen zusammenarbeiten, um unser gemeinsames Haus zu schützen und zu bewahren: indem wir auf eine Weise leben, lehren und handeln, die dazu beiträgt, ein rasches Ende der Umweltzerstörung, die den Schöpfer beleidigt und seine Geschöpfe erniedrigt, herbeizuführen und individuelle und kollektive Verhaltensmuster schaffen, die eine nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung zum Wohl aller fördern. Wir können und müssen vereint sein im gemeinsamen Anliegen, die Würde aller Menschen aufrechtzuerhalten und zu verteidigen. Der Mensch wird durch persönliche und gesellschaftliche Sünde erniedrigt. In einer Kultur der Gleichgültigkeit isolieren uns Mauern der Entfremdung von anderen, von ihren Kämpfen und ihrem Leiden, von dem auch viele unserer Brüder und Schwestern in Christus heute heimgesucht werden. In einer Kultur der Verschwendung wird das Leben der Schwächs­ten in der Gesellschaft oft an den Rand gedrängt und weggeworfen. In einer Kultur des Hasses sehen wir unsagbare Gewaltakte, die oft gerechtfertigt werden durch ein verzerrtes Verständnis des religiösen Glaubens. Unser christlicher Glaube führt uns dahin, den unschätzbaren Wert eines jeden menschlichen Lebens zu erkennen und es zu ehren durch Werke der Barmherzigkeit, indem wir für Bildung, Gesundheitsfürsorge, sauberes Wasser und Obdach sorgen und stets versuchen, Konflikte zu lösen und Frieden zu stiften. Als Jünger Christi glauben wir, dass die Menschen heilig sind, und als Apostel Christi müssen wir ihre Verteidiger sein.

Vor 50 Jahren ließen sich Papst Paul VI. und Erzbischof Ramsey von den Worten des Apostels inspirieren: »Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt« (Phil 3,13-14). Heute ist das, »was hinter uns liegt«, – die schmerzlichen Jahrhunderte der Trennung – teilweise geheilt durch 50 Jahre der Freundschaft. Wir sagen Dank für das 50jährige Bestehen des »Anglican Centre in Rome«, das als Ort der Begegnung und der Freundschaft dient. Wir sind Partner und Gefährten geworden auf unserer Pilgerreise, wir stehen denselben Schwierigkeiten gegenüber und stärken einander, indem wir lernen, die Gaben wertzuschätzen, die Gott dem anderen gegeben hat, und sie in Demut und Dankbarkeit als unsere eigenen anzunehmen.

Wir warten mit Ungeduld darauf, Fortschritte zu machen, auf dass wir vollkommen vereint sein mögen in der Verkündigung, in Wort und Tat, des rettenden und heilenden Evangeliums Christi für alle Menschen. Aus diesem Grund ist die Begegnung so vieler katholischer und anglikanischer Bischöfe der Internationalen Anglikanisch/Römisch-Katholischen Kommission für Einheit und Mission (IARCCUM) in diesen Tagen für uns sehr ermutigend. Auf der Grundlage all ihrer Gemeinsamkeiten, die Generationen von Experten der ARCIC sorgfältig aufgedeckt haben, sind sie eifrig darauf bedacht, ihre Sendung der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Zeugnisses an den »Grenzen der Erde« voranzubringen. Heute haben wir die Freude, ihnen den Auftrag zu erteilen und sie zu zweit auszusenden, so wie der Herr die 72 Jünger aussandte. Möge ihre ökumenische Sendung zu jenen, die sich am Rande der Gesellschaft befinden, ein Zeugnis für uns alle sein, und möge von diesem heiligen Ort – so wie die Frohbotschaft vor so vielen Jahrhunderten ausgesandt wurde – die Botschaft ausgehen, dass Katholiken und Anglikaner sich gemeinsam dafür einsetzen werden, unserem gemeinsamen Glauben an den Herrn Jesus Christus Ausdruck zu verleihen, den Leidenden Hilfe zu bringen, Frieden zu stiften, wo Konflikte vorhanden sind, und Würde zu bringen, wo sie vorenthalten und mit Füßen getreten wird.

In dieser Kirche des heiligen Gregors des Großen erbitten wir aufrichtig den Segen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit für die Fortsetzung der Arbeit von ARCIC und IARCCUM sowie für alle, die für die Wiederherstellung der Einheit unter uns beten und dazu beitragen.

Rom, am 5. Oktober 2016

Seine Heiligkeit Franziskus

Seine Gnaden Justin Welby

_______

(Ital. in O.R . 7.10.2016)

9 thoughts on “Gemeinsame Erklärung Seiner Heiligkeit: Papst Franziskus und Seiner Gnaden Justin Welby, Erzbischof von Canterbury

  1. @POSchenker: : Des Frevlers Montini erstes Ärgernis. Etwas mehr als fünfzig Jahre sind es her, seit der als Papst sich ausgebende Frevler Montini die von seinen Vorgängern auf dem Stuhle Petri, die Päpste Leo XIII und Pius XI erlassenen Bestimmungen in Sachen Ökumene auf flagrante Weise verletzte indem er zusammen mit einem Laien und Freimaurer in Sankt Paul ausser den Mauern auftrat und die dort versammelten Gläubigen gemeinsam segnete. Offensichtlich war dem Frevler Montini das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen. Er hätte sich nämlich daran erinnern sollen, dass die anglikanische Sekte das Werk König Heinrich VIII von England, eines Sittenstrolchs und Mörders ist. Montini selbst war ein Virtuose der Banalität. In ihr sah er das geeignete Mittel sich selber zu inszenieren. Dies führte er auf meisterhafte Art und Weise vor, als er im Tempel menschlicher Selbstherrlichkeit den Kniefall vollzog indem er seine skandalöse Ansprache mit den Worten begann: „Zu euch spricht einer von euch. Diesen Frevler versucht ein anderer Frevler namens Bergoglio als Heiligen an den Mann zu bringen

  2. „Seiner Gnaden Justin Welby, Erzbischof von Canterbury“ steht in der Überschrift.

    Das bedeutet, daß diese Netzseite einem offenkundig häretischen Laien Jurisdiktion über die Diözese Canterbury zuschreibt. Das ist ganz schön verrückt, wenn man darüber nachdenkt.

  3. Ci-devant 22. Oktober 2016 um 19:47
    „Seiner Gnaden Justin Welby, Erzbischof von Canterbury“ steht in der Überschrift.
    Das bedeutet, daß diese Netzseite einem offenkundig häretischen Laien Jurisdiktion über die Diözese Canterbury zuschreibt. Das ist ganz schön verrückt, wenn man darüber nachdenkt.

    Noch unbegreiflicher und rätselhafter ist, daß der Netzbetreiber noch vor zwei Jahren sämtliche Ihrer Kommentare unterschrieben hätte und sich auf der Seite des Widerstandes befand. Die Veränderung geschah sozusagen über Nacht. Welche Tragik!
    Manchmal zweifle ich, ob hier überhaupt ein Herr Paul Otto Schenker am Werk oder ein anderer unter seinem Namen tätig ist und POS gar nicht mehr lebt und ein Vatikanist die Seite betreibt.

    Damals, 2013/14, schrieb POS noch rechtgläubig und richtig über die illegitimen „Päpste“:

    „Durch ihr schlechtes Vorbild leisten sie der zugrunde liegenden Glaubensleugnung Vorschub.

    Sie umarmen als „Amtsbrüder“ Schismatiker und Häretiker, die nicht einmal Priester sind, sondern nur Laien, z.B. einen häretischen Laien, der sich „Primas der Englisch-Katholischen Kirche“ nennt, deren „Oberhaupt“ der jeweilige König des Vereinigten Königsreiches Großbritannien ist. Paul erteilt mit ihm zusammen dem römischen Volk den „Apostolischen Segen“, das Segnen beider gleichsetzend. Einem schismatischen Kirchenoberhaupt küsst er die Füße, demütig um Verzeihung bittend, dass die Kirche und die Päpste, die wahren (!), diese Kirchen und ihre Leiter als schismatisch exkommuniziert hatten, welche Exkommunikation er feierlich zurücknimmt. In Wirklichkeit ist der Fußkuss sogar eine Geste der Unterwerfung des Küssenden unter die Autorität des Geküssten!
    J.P.II wohnt andächtig dem Gottesdienst eines schimatischen Patriarchen bei‚ nach dem Kirchenrecht sich dadurch der Häresie verdächtigend.

    Er beteiligt sich an einem „Wortgottesdienst“ zur Verehrung von Märtyrern der jüngsten Zeit. Neben Kolbe werden als „Märtyrer“ „verehrt,“ Widerstandkämpfer gegen deutsche nationalsozialistische Besatzung oder Vorkämpfer für die gesetzliche gesellschaftliche Gleichberechtigung der Neger in den USA, ehrenhafte Leute, soviel man weiß, aber keine Blutzeugen des wahren göttlichen Glaubens!

    Mit dem „Primas“ der oben beschriebenen Art, betet er gemeinsam das Glaubensbekenntnis, insinuierend, dass es in der wahren und einzigen Kirche Jesu Christi, der wahren „Römisch-Katholischen Kirche“ bei gleichem Wortlaut auch in derselben Begrifflichkeit verstanden würde. Z.B. vor allem „et unam sanctam catholicam et apostolicam Ecclesiam“ oder „credo .. in sanctam Ecclesiam catholicam“. Ob dieser „Primas“ darunter dasselbe verstanden hat wie ein wahrer Papst der Katholischen Kirche?! Ich jedenfalls hatte nichts davon gehört, dass dieser fragliche Mann vorher zur wahren Kirche konvertiert sei…

    Die Konzilspäpste aber handeln mit Bedacht [mit Überlegung, bewußter Absicht]. Sie lehren auch das, was sie tun, mehr noch sie lehren verbindlich, was sie tun. Sie lehren es eben auf „Dem Konzil“, dem „Neuen Pfingsten“ einer „Neuen Kirche“.

    Nach langen Diskussionen wird die Vorlage für die „Dogmatische Konstitution“ (was immer das sein mag) über die Kirche geändert. War vorher die Formulierung: die von Christus gegründete Kirche ist die „Römisch-Katholische Kirche“ mit dem Papst als Oberhaupt, so wird daraus gemacht: die von Christus gegründete Kirche ist verwirklicht in der „Römisch-katholischen Kirche.“ Der Unterschied scheint nicht groß. Gemeint aber ist: die von Christus gegründete Kirche ist nämlich auch verwirklicht in den anderen, von der „Römischen Kirche“ getrennten Kirchen. Deswegen heißt es im Ökumenismus-Dekret folgerichtig: der Geist Christi würdigt sich, auch diese getrennten Kirchen als Instrumente des Heiles zu gebrauchen. Die Römisch-Katholische Kirche ist also nicht mehr allein und ausschließlich die von unserem Herrn und Gott gegründete Heilsgemeinschaft. Auch die „Kirchen“, die nur dadurch ihre Seinsbegründung haben, dass sie Glaubenslehren leugnen, wenigstens das oberste Leitungsamt (Primat, den die Orthodoxen nicht nur dem römischem Bischof bestreiten, sondern auch nicht für sich beanspruchen) über die Gesamtkirche, gehören somit zur Kirche, die Christus gegründet hat.
    Dies ist natürlich im Widerspruch zur wahren Glaubenslehre der Kirche.“

    Soweit POS noch vor zwei Jahren!
    Traurig, traurig – Gott sei es geklagt – ist POS heute im Widerspruch zur wahren katholischen Glaubenslehre.

  4. @Alexius 22. Oktober 2016 um 22:17

    Ihr Zweifel, wonach Herr Schenker (POS) nicht der ursprüngliche Betreiber dieser Seite ist, ist sehr skurril.


  5. Mit wird gleich übel! Rom in den letzten Zeiten!!!
    Und der Papst sagt kein Wort zu diesen verheerenden Zuständen, oder?

  6. Sarah 24. Oktober 2016 um 16:50: „Und der Papst sagt kein Wort zu diesen verheerenden Zuständen, oder?“

    Doch. Die Lehre Ihrer „Päpste“ über die Beziehungen zu den Muslimen ist eindeutig. Und diese Lehre ist für Sie bindend, wenn Sie die Afterpäpste seit 1958 als Päpste akzeptieren.

    Vatikanisches Konzil, „Dogmatische Konstitution über die Kirche“ „Lumen gentium“ 16: „Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.

    V2-Katechismus, Nr. 841: „Die Beziehungen der Kirche zu den Muslimen. „Die Heilsabsicht umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Festhalten am Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einzigen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (LG 16)1.
    http://www.intratext.com/IXT/DEU0035/_P2E.HTM

    Benedikt und Franz beten mit Muselmanen in der Blauen Moschee in Istanbul.

  7. Ich habe natürlich oben nicht das Vatikanisches Konzil, sondern das häretische Scheinkonzil, das sogenannte 2. Vatikanische Konzil zitiert. Verzeihung.

  8. @Ci-devant: das Pontifikat eines Versagers. Die Art und Weise wie der Frevler Montini gegen Erzbischof Lefebvre ist bezeichnend für einen Versager. Mit etwas mehr gesundem Menschenverstand wäre die ganze Krise um sein Machwerk – NOM genannt – zu vermeiden gewesen. Warum musst er ein Kernstück katholischen Glaubensverständnis wie die Messe des heiligen Pius V verbieten um seinem von Banalität geprägten Machwerk Geltung zu verschaffen. Hätte es nicht genügt, wenn er den NOM als alternativen Ritus angeboten hätte. Doch dazu fehlte ihm die erforderliche Klugheit. Ausser seinem „niemand anders ausser mir hat in dieser Sache das Sagen“ war er nicht in der Lage seinem Erneuerungswahn eine solide Grundlage zu beschaffen.

  9. Ein Ewiggestriger 24. Oktober 2016 um 19:42
    Sind Sie so naiv? Die V2-Apostaten sind nicht dumm, sondern teuflisch böse.

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