Papst wünscht stärkere Präsenz der Frauen in den Gesellschaften des Nahen Ostens

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Irakische Christen, Ankawa / © KiN – KIRCHE IN NOT

Telegramm an den Erzbischof Francesco Cacucci von Bari, anlässlich der 2. Internationalen Konferenz der Frauen im Nahen Osten und im Mittelmeerraum

Papst Franziskus hat erneut für eine stärkere Präsenz der Frauen in der Gesellschaft des Mittleren Ostens plädiert. Seinen Appell sandte er ins italienische Bari an die Zweite Internationale Konferenz der Frauen im Nahen Osten und im Mittelmeerraum, die Mittwoch begonnen hat und bis Sonntag noch andauert. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Frauen stiften Frieden für eine Kultur der Begegnung und des Dialogs“ und wird von der Weltunion der Organisationen katholischer Frauen (WUCWO) und dem Internationalen Forum Katholische Aktion (FIAC) organisiert.

In einem Telegramm an den Erzbischof Francesco Cacucci von Bari, das Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin diesem sandte, spricht sich Franziskus dafür aus,“die Präsenz von Frauen und ihre Wirkung“ in den Regionen des Mittleren Ostens und des Mittelmeers zu intensivieren. Er ermutigt dazu, Gelegenheiten der Begegnung, der Erfahrung und des Dialogs zu suchen.

Der Papst wünscht zudem, dass das gemeinsame Engagement beim Aufbau einer Zukunft des Wohlstands und des Friedens reiche Früchte der menschlichen und sozialen Entwicklung hervorbringe und zur Versöhnung zwischen den Menschen und zu einer neuen Eintracht zwischen den Völkern beitrage.

Im Rahmen des außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit erinnerte er alle daran, großzügig die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit zu üben und wünschte der Initiative das Beste. Er begrüße herzlich alle Frauen, vor allem diejenigen, die aus dem Nahen Osten und aus Ländern kommen, die unter sozialen Konflikten, Armut und Diskriminierung leiden.

Schließlich wünschte der Papst ihnen, für ein fruchtbares Nachdenken das Licht des Heiligen Geistes und er gab allen Beteiligten seinen Apostolischen Segen.

Die erste derartige Konferenz wurde im Jahr 2013 in Amman (Jordanien) abgehalten. Der WUCWO-Präsidentin Maria Giovanna Ruggieri zufolge ging es darum, Frauen verschiedener Religionen und Kulturen anzuhören, die sich vielleicht allzu ruhig, täglich für Dialog, gegenseitige Fürsorge, Respekt und Versöhnung engagierten.

Frauen tragen einen Großteil der Verantwortung für die Erziehung der Kinder, betonte sie im Gespräch mit Radio Vatikan. In den kirchlichen Gemeinschaften hätten die Frauen eine große Verantwortung im Hinblick auf die Erziehung der Jugend, denn so könnten sie die Kultur beeinflussen und die nächste Generation zum Zusammenleben in der Vielfalt erziehen.

In diesem Jahr spricht eine jordanische Journalistin über ihren Einsatz für die Achtung der Vielfalt der Kulturen und Religionen. Eine Irakerin stellt ihre Initiative vor, mit der sie für die Menschenrechte kämpft und die Anhänger unterschiedlicher Konfessionen zusammenführt. Während der Konferenz wird es eine Zeit des ökumenischen Gebets für den Frieden in Syrien und im gesamten Nahen Osten in der Krypta der Basilika von San Nicola geben. (mk)

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Quelle

2 thoughts on “Papst wünscht stärkere Präsenz der Frauen in den Gesellschaften des Nahen Ostens

  1. „Der Papst wünscht zudem, dass das gemeinsame Engagement beim Aufbau einer Zukunft des Wohlstands und des Friedens reiche Früchte der menschlichen und sozialen Entwicklung hervorbringe und zur Versöhnung zwischen den Menschen und zu einer neuen Eintracht zwischen den Völkern beitrage.“

    Jorge faselt von „Zukunft des Wohlstands und des Friedens“, wo doch die Zornschalenengel längst was anderes verkünden!

    „Wenn ihr nun den ‚Greuel der Verwüstung‘, vorhergesagt durch den Propheten Daniel (9,27; 12,11), stehen seht ‚an Heiliger Stätte‘ – wer es liest erwäge es wohl – dann fliehe, wer in Judäa ist, in die Berge….

    Es wird nämlich dann ‚eine große Drangsal sein, wie dergleichen nicht gewesen ist seit Anbeginn der Welt bis jetzt‘ (Dan 12,1) und nicht mehr sein wird. Und würden jene Tage nicht abgekürzt werden, würde kein Mensch gerettet werden; doch um der Auserwählten willen werden jene Tage abgekürzt werden….“

  2. Und schon wieder schwafelt der Bergoglio Unsinniges von weltlichen Dingen und vergißt dabei völlig seine wirkliche Aufgabe: Den Glauben an Gott zu verkünden und zu fördern.

    Man ist versucht, zu schreiben: Bergoglio hätte statt Priester Politiker werden sollen – offenbar interessiert ihn die Politik viel mehr als Gott, Glaube und Kirche. Andererseits darf man sich gar nicht vorstellen, welchen Schaden er als Politiker anrichten würde. Doch richtet er leider als Papst noch schlimmeren Schaden an.

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