Polen: Über 100.000 Pilger beim „Großen Buße“-Treffen

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Wielka Pokuta, Jasna Góra / EpiskopatNews – B.M.Sztajner/ Niedziela, CC NY-NC-SA

Das Treffen mit Gottesdienst und eucharistischer Anbetung
fand am Samstag in Jasna Gora statt

In Anwesenheit von 100.000 Pilgern hat auf Jasna Gora das „Große Buße“- Treffen stattgefunden, bei dem eine Bußandacht für die Sünden der Nation begangen sowie eine Bitte um Barmherzigkeit für Polen ausgesprochen wurde. Auf dem Programm des Gebetstages standen: eine Danksagung für das, was in der Geschichte Polens geschehen ist, ein Bußteil mit Zeugnissen und eucharistischer Anbetung, sowie ein Gottesdienst, der von Erzbischof Stanisław Gądecki, dem Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, gefeiert wurde.

Viele Teilnehmer empfingen das Beichtsakrament und betonten den Sinn des gemeinsamen Gebets. „Wir wollen zeigen, dass die Gottesmutter die Rettung für Polen und für die Welt ist, durch Maria können wir alles tun. Oft war in der Geschichte Polens das Gebet nötig und jetzt ist diese Zeit wieder gekommen“, sagt einer der Pilger.

Die „Große Buße“ ist vor allem als Sühne für die persönlichen Sünden und die der ganzen Nation zu verstehen, darunter fallen besonders die Tötung der ungeborenen Kinder, Süchte, Neid und Spaltungen.

Die Vorträge und Gebetseinheiten leiteten die brasilianischen Missionare und Oberen der Gemeinschaft „Bündnis der Barmherzigkeit“, Pater Antonello Cadeddu und Pater Henrique Porcu, sowie der Exorzist Pater Piotr Glas.

„Ich denke, dass hier jeder etwas für sich selbst finden kann, so wie der Heilige Geist ihn zur eigenen Spiritualität der Sühne führt“, meint der Salesianer-Pater Dominik Chmielewski.

Das Programm der Veranstaltung bestand aus drei Teilen. Zuerst wurde dem Schöpfer für alles Gute gedankt, das in der Geschichte Polens geschehen ist. Am Nachmittag wurde die Heilige Messe von Erzbischof Stanisław Gądecki, dem Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, gefeiert, der auch die Predigt hielt. Er betonte anhand des Vorbilds des verlorenen Sohnes die Notwendigkeit für die Personen und Gemeinschaften, zu Gott zurückzukehren. Am Abend fand der Bußteil statt, in dem Gott für die persönlichen und gesellschaftlichen Sünden um Vergebung gebeten wurde.

Das „Große Buße“-Treffen war eine Initiative von Laien in Zusammenarbeit mit Geistlichen. Die Organisatoren betonen, dass dieses Ereignis ein Glaubenszeugnis war und Ausdruck der Überzeugung, dass Erneuerung nur in Gott und durch Maria möglich ist.

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