Ban Ki-moon: Nachhaltige Entwicklung mit Hilfe des Papstes

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Ban Ki-Moon im Interview mit Radio Vatikan

Christen und Mitglieder anderer Religionen haben viel gemeinsam mit den Zielen der Charta der Vereinten Nationen: Frieden, Respekt und Menschenrechte. Der scheidende UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon war in diesen Tagen in Rom, um dieser Überzeugung Ausdruck zu verleihen. Am Mittwoch nahm er an einer Veranstaltung über Sport und Religion im Vatikan teil, dazu hatte er auch ein Treffen unter vier Augen mit Papst Franziskus.

Im Interview mit Radio Vatikan betonte Ban anschließend, wie wichtig die Zusammenarbeit etwa bei nachhaltiger Entwicklung sei. „Ich bin seiner Heiligkeit Papst Franziskus, dem Vatikan und auch dem Internationalen Olympischen Komitee dankbar, dass sie dieses Treffen organisiert haben, bei dem Frieden und Entwicklung gefördert werden sollen“, so Ban. „Sport ist eine universelle Sprache, die alle nationalen Barrieren, alle Ethnien und Nationalitäten und alle anderen Unterschiede, die es geben mag, überschreitet. Sport schafft Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit.“ Deswegen feiere die UNO auch jedes Jahr den 6. April als Tag des Sports für Entwicklung und Frieden, fügt der Generalsekretär an. Da sei es konsequent aus Sicht der UNO, die Kirche einzubeziehen.

„Papst Franziskus ist ein Mann des Friedens und ein Mann der Visionen. Er ist ein Mann mit einer moralischen Stimme. Es ist mir eine große Ehre und ein Privileg, mit ihm zusammen arbeiten zu können.“ Ban betont, dass der Papst sich zum Beispiel im Vorfeld der Pariser Weltklimakonferenz vom letzten Jahr an alle Beteiligten gewandt habe: „Er hatte alle Verantwortlichen aufgefordert, sich stärker und visionärer für die Welt einzusetzen – für die Menschen und für den Planeten –, so dass alle in Frieden und Wohlstand durch Partnerschaft leben können.“ Dasselbe Ziel habe der Papst in seiner Enzyklika Laudato Si’ auch schriftlich der ganzen Welt vorgelegt, fügt Ban an.

„Wir sind sieben Milliarden Menschen, und alle Geschöpfe sollten zusammen leben können. Der Papst hat dazu viel Inspiration gegeben.“ Seine Stimme sei für das Abkommen von Paris zum Klimaschutz wichtig gewesen, während seines Treffens habe er dem Papst deswegen auch ausdrücklich gedankt.

Ban Ki-moons Amtszeit als Generalsekretär der Vereinten Nationen dauert noch bis zum Ende des Jahres; in diesen Tagen entscheiden die Vereinten Nationen, wer ihm nachfolgen wird.

(rv 06.10.2016 ord)

73 Kommentare zu “Ban Ki-moon: Nachhaltige Entwicklung mit Hilfe des Papstes

  1. Haben Sie eigentlich, Herr POS, inzwischen @Josua doch gesperrt und aus welchen Gründen? Im übrigen hatten Sie doch @Sefeldt gesperrt, behaupten aber jetzt, daß dieser jederzeit schreiben könne. Was jetzt? Zählt hier freie Meinung oder ungerechte Willkür?

    Am Schluß gibt es halt nur noch freien Zutritt für Ketzeranhänger. Schätzungsweise mehr als die Hälfte der Schreiber haben seit Beginn dieses Diskussionsforums ihre Beteiligung eingestellt. Sehr auffällig war, daß dies insbesondere zu der Zeit geschah, als der Forumbetreiber seine Radikalwende im Glauben vollzog und den Ketzern in Rom zu „Recht und Gerechtigkeit“ verhalf. Also soviele Befürworter haben Sie gar nicht, Herr Schenker.

  2. „Ban Ki-moon: Nachhaltige Entwicklung mit Hilfe des Papstes“
    Mit Hilfe des Scheinpapstes soll also die Entwicklung der Zerstörung des Glaubens, der Verdrehung der Werte, der himmelschreienden sexuellen Ausschreitungen mit einem Abtreibungsbefürworter weitergetrieben werden – bis zum Tag X – wo Gott das große Schlußwort spricht. Passen allerdings gut zusammen, denn Bergoglio schweigt größtenteils zum Verbrechen, zum Mord der Abtreibung mit der Begründung, man könne nicht ständig von „diesen Dingen“ reden!

  3. „Mit Hilfe des Papstes“!
    Wir haben aber keinen rechtmäßigen vom HEILIGEN GEIST erwählten Papst!

    https://gloria.tv/article/XouvK3Jfo91z1mUunAiLJA64p
    aus gloria.tv:
    „Es sollte sich bereits herumgesprochen haben, dass es eine Prophezeiung des heiligen Franziskus gibt, in der er von einem nicht-kanonisch gewähltem Papst spricht, nachdem „die Macht der Dämonen mehr als gewöhnlich losgelassen“ wurde und „die unbefleckte Reinheit unseres und der übrigen Orden“ „so sehr entstellt“ ist, „dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen.“

    „Jemand, der nicht kanonisch gewählt, (aber) auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, mit Scharfsinn vielen den Tod seines Irrtums einzuflößen“

    Spielt für die FSSPX keine Rolle, Herr Dr. Bachmaier. Die Priesterbruderschaft St. Pius X., denen die Prophezeiung doch längst bekannt sein müßte, werden diese falschen Konzilspäpste dennoch als wahre annehmen, anerkennen und sich gar völlig unterwerfen. Damit akzeptieren sie natürlich das gesamte Gift dieser Scheinpäpste, und den mit Scharfsinn eingeflößten Irrtum und billigen ihn durch ihre Unterwerfung Roms.

    Doch ist unter dem „wahren Papst“ keineswegs Benedikt zu verstehen, sondern die gesamten wahren Päpste vor dem Konzil! Also nur ihnen gilt der wahre Gehorsam und die wahren Katholiken werden nur dem wahren Lehramt, dem wahren Ordentlichen Lehramt als auch dem Außerordentlichen Lehramt vor dem Konzil, jedem Lehrschreiben eines Pontifex vor dem Konzil „mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen“ und gehorchen somit dem Papst und der Römischen Kirche!

    Es kann also, wie Sie meinen, keinen „wahren Papst“ geben, auch kein Benedikt. Denn wie sollte hier Gehorsam möglich sein ohne Lehrtätigkeit, ohne lehramtliche Verwirklichung? Im übrigen ist uns ja das Gift des Irrtums von Benedikt XVI. ebenso bekannt. Ein wahrer Papst kann aber nicht den ganzen Erdkreis in Irrtum führen, er kann nicht auf das verbrecherische Konzil pochen, er kann nicht das Gift des Irrtums in der Kirche verbreiten. Das gibt es nicht! Das ist also nicht des Rätsels Lösung.

    Für jeden Katholiken gilt: solange diese Mißstände anhalten, solange kein Pontifex, von Gott gewählt, regiert, muss er das absolut sichere Lehramt wählen, und das ist das Lehramt vor dem Konzil. Dort ist alles enthalten, was ein Christ wissen muss und was ein Katholik zu befolgen hat. Und das genügt für unsere Zeit!

    „Mit „apostolischer Festigkeit Zeugnis abzulegen für die Wahrheit“

    Kein anderer kann wahres Oberhaupt der Katholischen Kirche sein, der nicht aus der Enzyklika »Summi pontifikatus« nachfolgendes bestätigt, durchsetzt und befürwortet:

    https://gloria.tv/article/6CztenQ9EQeZ6KHnhgnnYs9h9

    Pius XII. in seiner Enzyklika „Summi pontifikatus“:
    „Als Stellvertreter dessen… fühlen Wir Uns Unserem Amte wie auch Unserer Zeit gegenüber zu nichts mehr verpflichtet als dazu, mit apostolischer Festigkeit Zeugnis abzulegen für die Wahrheit… Diese Pflicht schliesst notwendig die Bloßstellung und Widerlegung von Irrtümern und menschlichen Verfehlungen in sich, die man erkennen muss, damit die Behandlung und Heilung möglich seien.. In Erfüllung dieser Unserer Pflicht werden Wir Uns weder von irdischen Erwägungen beeinflussen lassen, noch werden Wir Uns durch Misstrauen und Widerstand, durch Ablehnung und Unverständnis, durch Furcht vor Verkennungen und falschen Auslegungen davon abhalten lassen.“

    Wie ganz anders die Piusbruderschaft. Sie will alles andere als die falschen Häupter in Rom bloßstellen. Sie will keine Heilung durch Bloßlegung der Irrtümer. Sie haben das öffentliche Widerlegen von Irrtümern aufgegeben, das sie früher zu tun pflegten.
    Sie lassen sich von „irdischen Erwägungen“ beeinflussen, sie fürchten „Misstrauen und Widerstand“; sie zittern vor „Ablehnung“ und „Unverständnis“, sie fürchten sich vor Verkennung! Das geht so weit, daß ein führender Priester sogar davon spricht, daß jene, die das Konzil ablehnen, dem Sedisvakantismus verfallen sind – also der scheinbar größten Kriminalität und Straffälligkeit, dem größten Verbrechen!

  4. Zu keiner Zeit und unter keinen Umständen kann ein wahrer Stellvertreter Christi sagen:
    „Ihr solltet niemals Orthodoxe bekehren, sie sind unsere Brüder und Schwestern, Jünger von Jesus Christus“

    Diese Ketzerbotschaft stammt von Ketzer Jorge Bergoglio der mithilft, den Zorn Gottes zu entfachen, um zuerst Rom und dann die ganze Menschheit zu bestrafen.

    Doch welche Schmach! Dieses von Menschen gemachte „Lehramt“ wird von der Piusbruderschaft gebilligt und als Lehre der Katholischen Kirche ausgegeben. Eine unaussprechliche Verantwortung für Bernard Fellay. Mit Ketzer Bergoglio stimmt er durch sein Schweigen und Mitlaufenwollen mit ein: „Ihr solltet niemals Orthodoxe bekehren, sie sind unsere Brüder und Schwestern, Jünger von Jesus Christus“

    1946 wurde Schwester Lucia gefragt, ob sich Rußland nach jener Weihe wirklich bekehren werde und sie erklärte: „Ja, denn Unsere Liebe Frau hat es versprochen. Dies wird geschehen.“
    Seht doch, wie diese Ketzer in Rom die Fatimabotschaft unterdrücken!

    „Die Weihe Rußlands und auch der endgültige Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens, der ihr folgen wird, sind absolut sicher und werden trotz aller Hindernisse eintreten“, sagte Schwester Lucia von Fatima.

    Mit dieser Bekehrung Rußlands ist wesentlich auch die Hinwendung der Orthodoxen zur Römisch-katholischen Kirche gemeint. Das heißt u.a. das Anerkennen des Petrusamtes und die Zustimmung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis Mariens.

    Der heilige Maximilian Kolbe hat in einer Vision das Unvorstellbare gesehen, daß die Immakulata über dem Kreml in Moskau thronen wird.

    Die Macht der Vermittlung der Königin des Himmels und der Erde wird offenbar werden. FATIMA gehört nicht, wie das Benedikt XVI. in lästerlicher Weise gesagt hat, der Vergangenheit an. FATIMA gehört der Zukunft. Auf der ganzen Welt werden die Menschen überwältigt und beglückt werden. Der Triumph ihres Unbefleckten Herzens wird alle (nach dem Strafgericht noch lebenden) Menschen erfassen.

    An uns liegt es, ihrer Botschaft zu entsprechen und zu tun, was noch zu tun ist, um die Verheißung zu beschleunigen, nämlich den täglichen Rosenkranz zu beten, die Andacht zum Unbefleckten Herzen eifrig zu üben und zu verbreiten, die Herz-Mariä-Sühnesamstage zu halten für die Bekehrung der Sünder, zur Sühne, die dem Unbefleckten Herzen Mariens zugefügt werden.

    Je mehr in Medjugorje und anderswo der Irrtum verbreitet wird, umso mehr müssen wir die Echtheit der Botschaft von Fatima verbreiten, denn es geht um das Heil der Seelen, um Sein oder Nichtsein.

  5. Mit Hilfe der Gottesmutter, des Großen Monarchen und mit Hilfe eines von Gott gesandten wahren Hirten werden die Feinde der Kirche geschlagen und der Triumph der Römisch-katholischen Kirche vorbereitet, der zugleich der Triumph Mariens ist.
    Und die Frage ist immer noch nicht beantwortet: Warum haben wir den von MARIA versprochenen Frieden immer noch nicht, wo doch angeblich die Weihe geschehen sein soll? Warum sehen wir Tag für Tag nur Kriegslärm, Aufruhr und Gewalt? Wo sind die bekehrten Orthodoxen zur Katholischen Kirche? Diese Bekehrung ist von den Ketzern in Rom nämlich gar nicht erwünscht.
    Sagt doch auf lästerliche Weise ein Tarcisio Kardinal Bertone in seinem Buch
    (S. 125, „Die letzte Seherin“):
    „Es war gar nicht nötig, sie in den Schoß der katholischen Kirche hineinzuführen. Der Verehrung der Madonna war es zu verdanken, daß die orthodoxe russische Gemeinde in all den dunklen Jahren der kommunistischen Unterdrückung ihren (!) Glauben bewahrt hat.“
    Haben nun die Orthodoxen den wahren Glauben? Nein! Wir wissen, was die Lehre der Katholischen Kirche ist: Das Leugnen einer einzigen Glaubenswahrheit reicht aus, nicht mehr zur Katholischen Kirche zu gehören. Sie haben eine Trennung mit der Katholischen Kirche, eine Lostrennung von Rom vollzogen.

    Es gab also keine Bekehrung der Orthodoxen in Rußland. Und damit ein Beweis mehr, daß es keine Rußlandweihe gab, ein Beweis mehr, daß nur Scheinpäpste regieren.

    Es ist aber ganz sicher, daß nach dem Vollzug der Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens durch einen wahren Papst in Einheit mit allen Bischöfen der Welt diese nichtunierten Orthodoxen sich bekehren und der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche sich anschließen werden.
    Dann werden sie mit uns MARIA lobpreisen und an Ihre UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS festhalten.
    Der hl. Grignion sagte prophetisch voraus, daß in dieser Endzeit allein die Verehrung der Unbefleckten Gottesmutter die Menschen noch von ihrem Egoismus, ihrem Hochmut, ihrem Geist der Auflehnung und ihrer Verhärtung retten könne. Ebenso sagt uns die Botschaft von Fatima, daß in dieser Zeit des großen Abfalls nur noch die Andacht zu MARIA und ihrem Unbefleckten Herzen die Menschen vom GIFT DES IRRTUMS retten könne.

  6. Am 25. September 2015 wurde beim UNO-Nachhaltigkeitsgipfel in New York die Post-2015-Agenda der Vereinten Nationen beschlossen.
    Für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ist diese Agenda „entscheidend“ für die „Zukunft des gesamten Planeten“.

    Was genau enthält nun diese Agenda? Damit möglichst viele auf den Leim gehen wird anfangs von „Wohlstand teilen, Armut beseitigen sowie die Umwelt und das Klima schützen“ gefaselt.

    »Corrispondenza Romana« läßt uns jedoch wissen, es geht noch um ganz andere Dinge: „Weltweiter Zugang zu Diensten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ sowie „die reproduktiven Rechte, wie sie in Übereinstimmung mit dem Aktionsprogramm der Weltbevölkerungskonferenz [der UNO 1994 in Kairo] und der Aktionsplattform von Peking [UN-Weltfrauenkonferenz 1995] und den Schlußdokumenten der Nachfolgekonferenzen“ festgehalten wurden. Im Klartext sind damit Abtreibung, Empfängnisverhütung, künstliche Befruchtung, Sexualaufklärung und andere bioethische Tragödien gemeint, die in den kommenden 15 Jahren bis 2030 als offizielle UNO-Ziele weltweit umgesetzt werden sollen.
    Bereits bei der „Enzyklika“ Laudato Si stützt sich der Vatikan auf Berater. Viele dieser Berater stellen sich gegen traditionelle Familienwerte.

    Auch katholische Verbände schweigen zur Abtreibung und gleiten in die Abtreibungsverstrickung.

    Mit welcher Brutalität die Tötung ungeborener Kinder und die anderen „Entwicklungsziele“ im Bereich Sexualität durchgesetzt werden sollen, zeigt eine Klausel der Post-2015-Agenda: Alle Länder, die keine Abtreibungspolitik betreiben, sollen von der Finanzierung durch die UNO ausgeschlossen werden, egal wie arm oder durch Naturkatastrophen und Krieg in Nöten. „Eine regelrechte Erpressung“, so Corrispondenza Romana.

    Den Auftakt zu diesem Gipfel bildete eine Rede von Bergoglio vor der UNO-Vollversammlung im New Yorker-Glaspalast. Bei diesem Treffen war offensichtlich geplant, daß Jorge Bergoglio der Post-2015-Agenda vor der Weltöffentlichkeit den kirchlichen Segen geben sollte.

    Ein Schreiber in gloria.tv:
    „In Klartext heißt das, dass P.Franziskus die Verhütung und die Abtreibung gutheißt, wenn er die Ziele der UN befürwortet, dass die Staaten den universellen Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit sicher stellen sollen, denn das ist eine Formel dafür, dass ein freier Zugang zur Abtreibung und allen Formen der Reproduktion (Verhütung, auch Pille und Pille danach sowie Spirale, künstliche Befruchtung, Embryonenselektion und Embryonentransfer)geschaffen werden soll.“

    Mit Hilfe des „Papstes“!

  7. @Alexius 7. Oktober 2016 um 11:19

    Zitat
    Haben Sie eigentlich, Herr POS, inzwischen @Josua doch gesperrt und aus welchen Gründen?

    Jetzt im ernst, Ihre Absichten mit dieser Aussage sind nicht lauter. Sie wollen hier nur ein Pöbel- und Lästerportal für Ihre Sedisvakantisten-Sekte.

    Zitat
    Schätzungsweise mehr als die Hälfte der Schreiber haben seit Beginn dieses Diskussionsforums ihre Beteiligung eingestellt.

    Vielleicht ist diesen Schreiber mit der Zeit die Lust am Pöbeln vergangen. Die Qualität dieses Portales sollte sich nicht an der Zahl der Beiträge messen müssen. Ich habe ab und zu mal einen vermutlich Katholiken hier getroffen, der nach kurzer Zeit aufgrund seiner Kommentare aufgegeben hat und die Zeit wohl besser nutzen wollte. Ich kenne ein paar Katholiken, die mir sagten, dass sie nicht auf dieses Portal gehen, weil es von Sedisvakantisten-Sektierer versucht sei. Auch das gibt’s.

    Ich könnte also die Gegenfrage stellen und fragen, warum Sie glauben, dass auf diesem Portal für Sedisvakantisten alles erlaubt sein soll?

  8. Korrektur:
    weil es von Sedisvakantisten-Sektierer verseucht (wobei „versucht“ auch zutreffen könnte“) sei.

  9. Das sich der Papst und damit die Kirche am Weltgeschehen mit Hilfe der UNO beteiligt und seinen bescheidenen Einfluss geltend macht, ist notwendig. Trotz aller berechtigten Kritik an der UNO ist diese Organisation trotzdem bitter notwendig um die Weltengemeinschaft so lange als möglich stabil zu haben.

  10. @ Alexius, 7. Oktober 2016 um 11:19 Uhr
    „Haben Sie eigentlich, Herr POS, inzwischen @Josua doch gesperrt und aus welchen Gründen? Im übrigen hatten Sie doch @Sefeldt gesperrt, behaupten aber jetzt, daß dieser jederzeit schreiben könne. Was jetzt? Zählt hier freie Meinung oder ungerechte Willkür?“

    besonders zu diesem Satz:
    „Im übrigen hatten Sie doch @Sefeldt gesperrt, behaupten aber jetzt, daß dieser jederzeit schreiben könne.“

    Genau so habe ich das auch in Erinnerung und ich habe die letzten Tage mit einer Person gesprochen die das auch so weiß.

    Wir lassen uns von Herrn Schenker nicht an der Nase herumführen, nicht im „KLEINEN“ und schon gar nicht, was den Glauben betrifft!

  11. @Fingolfin 8. Oktober 2016 um 00:11

    Wie interessant Sie wieder zu „hören“.

    “ Wir lassen uns von Herrn Schenker nicht an der Nase herumführen, … “

    Wie wäre es mal mit Dankbarkeit gegenüber Hrn.POS angebracht der Sie HIER (doch) (noch) schreiben lässt?

    Und im Übrigen: Hrn.POS gar unterstellen zu wollen jemanden an der Nase herumzuführen ist schon ein starkes Stück. Dass Sie sich so etwas zu Schreiben getrauen?

    Wahrlich, wenn POS es mit Ihnen nicht so gut meinte, er so gutherzig und barmherzig wäre, dann frage nicht.

    FG und einen schönen Abend noch.

  12. „…weil es von Sedisvakantisten-Sektierer vers[e]ucht sei.“

    Stimmt. Haben diese „Katholiken“ gut erfaßt! Und diese Sedis überwiegen an der Zahl. Denn all jene sind die eigentlichen Sedis-Sektierer, die sich brüsten, die Konzilspäpste anzuerkennen, gleichzeitig sich ihnen aber widersetzen, indem sie nur jene Akte des „Papstes“ zu befolgen gewillt sind, was ihnen gerade beliebt. Sie unterwerfen sich nicht in allem ihrem „wahren Papst“, sondern sortieren, wählen nach ihrem Gutdünken. Genau das ist das Kennzeichen eines Häretikers, das Herausnehmen nach eigenem Belieben. Wer sich dem Papst nicht in allem unterwirft ist ein Sedisvakantist.

    Die sich hier als Papsthörige bezeichnen sind die eigentlichen Sedisvakantisten-Sektierer und sie sind gleichermaßen hartnäckige Häretiker.
    Beispiellos präsentiert sich hierin seit der Jahrtausendwende die Piusbruderschaft.
    Bernard Fellay spornt zur Häresie konkret an: „Wenn man das ablehnt was nicht passt, darf man nicht alles ablehnen. Siebleibt die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“!
    Was also Bernard Fellay nicht passt, lehnt er rigoros ab und zwar nach eigenem Urteil, nach eigener Willkür. Er schreibt sich selbst das Päpstliche Lehramt zu und befindet sich so in der Sedisvakanz. Und jeder, der ihm beipflichtet, ist sich selbst Lehramt – ist ein Sedisvakantist.

  13. @Alexius 9. Oktober 2016 um 00:07

    “ Was also Bernard Fellay nicht passt, lehnt er rigoros ab und zwar nach eigenem Urteil, nach eigener Willkür. Er schreibt sich selbst das Päpstliche Lehramt zu und befindet sich so in der Sedisvakanz. Und jeder, der ihm beipflichtet, ist sich selbst Lehramt – ist ein Sedisvakantist. “

    Im Prinzip ja, de facto aber nein weil NIEMAND ausser dem Amt selbst (Amtsinhaber) ein Amt richten kann und deswegen auch S.E.Lefebvre dies nicht vermochte, war doch die Gründung der FSSPX selbst ein AMTSGESCHEHEN (ein OFFIZIELLES rechtmässiges Wirken)!!!!!

  14. @Alexius 9. Oktober 2016 um 00:07

    “ Die sich hier als Papsthörige bezeichnen sind die eigentlichen Sedisvakantisten-Sektierer und sie sind gleichermaßen hartnäckige Häretiker.
    Beispiellos präsentiert sich hierin seit der Jahrtausendwende die Piusbruderschaft. “

    Dann sollten Sie doch froh sein dass die FSSPX eine Sedi- Gemeinschaft ist, oder?

    Der Gründer der FSSPX, S.E.Lefebvre war also ein Sektierer und hartnäckiger Häretiker? Wie interessant!!

    “ Bernard Fellay spornt zur Häresie konkret an: „Wenn man das ablehnt was nicht passt, darf man nicht alles ablehnen. Siebleibt die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“!
    Was also Bernard Fellay nicht passt, lehnt er rigoros ab und zwar nach eigenem Urteil, nach eigener Willkür. Er schreibt sich selbst das Päpstliche Lehramt zu und befindet sich so in der Sedisvakanz. Und jeder, der ihm beipflichtet, ist sich selbst Lehramt – ist ein Sedisvakantist. “

    Beginnt die FSSPX doch erst mit Bernard Fellay?

    Besser Sie hätten geschrieben: “ Was also der FSSPX nicht passt, lehnt sie rigoros ab und zwar nach eigenem Urteil, nach eigener Willkür. Sie ( die FSSPX ) schreibt sich selbst das Päpstliche Lehramt zu und befindet sich so in der Sedisvakanz. Und jeder, der ihr beipflichtet, ist sich selbst Lehramt – ist ein Sedisvakantist. “

    Nun, dann sind wir doch eins @Alexius, oder?

    Kommen wir zum Schluss: Die FSSPX war für Sie immer eine Sedi- Gemeinschaft ohne sich als Sedisvakantisten bekennen zu müssen. So wollte es doch S.E.Lefebvre, oder etwa nicht? Kann ich zwar nicht bestätigen, aber bitte wenn Sie es so hinüberbringen …

    Weiters: Reine Willkür? Eigenes päpstl. Lehramt? Als Sedisvakantist müssten Sie doch wissen dass die FSSPX als IHRE Sedi – Gemeinschaft sich auch nur an das Lehramt hält nach ihrem Urteil – eben bis auf diese Ausnahme:
    s. http://www.katholisches.info/2016/07/14/roberto-de-mattei-als-ganz-europa-exkommuniziert-war/ :
    … “ Die Regel, laut der niemand den Papst richten darf (Prima sedes non judicabitur), erlaubte – und erlaubt – nur eine Ausnahme: die Sünde der Häresie. Es handelte sich um eine Maxime, in der sich alle einig waren, und die außer auf einen häretischen Papst auch auf einen schismatischen Papst angewandt werden konnte. “ …

    Und auf Grund DIESER AUSNAHME ist die FSSPX doch KEINE Sedi- Gemeinschaft weil wenn es auch diesen oder jenen amtl. unbestätigten haeretischen Papst geben sollte oder gibt es IMMER NOCH FORMAL DER OFFIZIELLE AMTL. GEWÄHLTE PAPST ist – bis ev. dieser OFFIZIELL abgesetzt ist und eine OFFIZIELLE VAKANZ eingeleitet wurde. Vorher ist und bleibt er OFFIZIELLER Papst!!!!!

    So einfach ist das.

  15. @Alexius 9. Oktober 2016 um 00:07

    “ … seit der Jahrtausendwende die Piusbruderschaft. “

    Ich schrieb an Sie: “ Der Gründer der FSSPX, S.E.Lefebvre war also ein Sektierer und hartnäckiger Häretiker? Wie interessant!! “

    Um einem Missverständnis vorzubeugen: Sie meinten sicherlich nicht S.E.Lefebvre wenn ich Ihnen das so unterstellt haben möge. So wars nicht gemeint.
    Dennoch die Ergänzung: WO aber gibt es seit der Jahrtausendwende ( also unter Fellay ) eine andere Lehre als die von S.E.Lefebvre?
    Einzig und allein hat Fellay den NEUEN Codex angenommen (ihn aber nicht als solchen befürwortet!!!!). Das gebe ich zu. Und das finde ich nicht gut.

  16. Ad @Pierre 9. Oktober 2016 um 17:30 mit LINK

    Ausgangspunkt war der berühmte Passus im Decretum Gratiani (Dist. 400, c. 6)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Decretum_Gratiani , http://geschichte.digitale-sammlungen.de/decretum-gratiani/online/angebot
    der besagt:

    „Der Papst hat das Vorrecht, über alle zu richten, aber niemand darf den Papst richten, außer er irrt vom Glauben ab.“
    

    Im lateinischen Original:

    „A nemine est judicandus, nisi deprehenditur a fide devius” .
    
  17. Pierre 9. Oktober 2016 um 19:08

    Wenn der Papst in Häresie fällt, hört er auf katholisch zu sein und verliert sein Amt, weshalb man ihn dann richten kann.

    Papst Paul IV. lehrt in seiner Bulle Cum ex Apostolatus Officio, daß ein Häretiker nicht gültig zum Papst gewählt werden kann und daß ein Scheinpapst gerichtet werden kann, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird.

    Papst Paul IV., Bulle Cum Ex Apostolatus Officio, 15. Februar 1559: „In Anbetracht dieser so schwierigen und gefahrvollen Angelegenheit hat der Römische Pontifex, der Gottes und unseres Herrn Jesus Christus Stellvertreter auf Erden ist, über die Völker und Reiche unbeschränkte Vollmacht und entscheidet richterlich über alle, ohne selber in dieser Welt richterlichem Urteil zu unterliegen; jedoch darf ihm widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird.

    Wenn jemand als als vom Glauben abgewichen erfunden wird, verliert er seine Zugehörigkeit zur Kirche.
    Papst Leo XIII., Enzyklika Satis cognitum aus dem Jahre 1896: „So hat es die Kirche immer gehalten, und zwar nach dem einstimmigen Urteil der Väter: Jeder, der auch nur im geringsten von der Lehre des beglaubigten Lehramts abwich, wurde als der katholischen Gemeinschaft verlustig und als von der Kirche abgefallen angesehen.“

    Hl. Robert Bellarmin, De Romano Pontifice, II, 30: „Es wäre ein sehr schlechter Zustand der Kirche, wenn sie gezwungen wäre, den offen reißenden Wolf als Hirten anzuerkennen … ein offensichtlicher Häretiker kann also nicht Papst sein … Wahr ist demnach die fünfte Ansicht, daß ein offensichtlich häretischer Papst von selbst aufhört, Papst und Oberhaupt zu sein, wie er auch von selbst aufhört, Christ und Mitglied der Kirche zu sein; deshalb kann ihn die Kirche richten und strafen. Das ist die Ansicht aller alten Väter.

    Wenn derjenige, der Anspruch auf das Papstamt erhebt, als Häretiker erfunden wird, KANN er gerichtet werden, weil er kein Glied der Kirche ist und somit kein Papst sein kann. Deshalb können wir keinen vermeintlichen Papst verurteilen, wie es die FSSPX tut, die die V2-Afterpäpste als Päpste anerkennt und sie als Häretiker verurteilt und ihnen deshalb den Gehorsam verweigert. Wir dagegen stellen einfach nur fest, daß ein Häretiker niemals Papst war oder aufgrund von Häresie aufhört, Papst zu sein.

  18. @Ci-devant 9. Oktober 2016 um 20:46

    Das ist die oft zitierte Meinung der Sedisvakantisten-Sekte, der interessanterweise die Piusbruderschaft widerspricht.

    Ich warte auf eine Stellungnahme der Glaubenskongregation unter der Leitung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller.

    Man lese aufmerksam dazu Kardinal Müller selbst:
    http://www.kath.net/news/50078

  19. Im Eleison Kommentar vom 1. Oktober 2016
    Nummer CDLXXXI (481)

    wiederholt sich Bischof Williamson – wie schon so oft. Es geht wieder einmal – wie kann es anders sein – um seinen Sedisvakantismus. Der Anlass für diese Haltung, die Triebfeder dazu lässt er beiseite. Denn sollte es nicht vielmehr um die Anklage der falschen Hirten gehen, um die Verurteilung der ketzerischen Verhaltensweisen dieser seiner „rechten Päpste“ gegenüber dem Glauben? Im Grund ist es auch hier Williamson, der dem Sedisvakantismus angehört, denn er unterwirft sich ganz und gar nicht seinen „wahren Päpsten“.

    Seine Pflicht wäre es vielmehr, klarzustellen, daß niemals ein Papst die Christenheit in Irrtum führen kann. Seine Pflicht wäre es, die häretischen Lehrsätze, Grundsätze und Thesen der falschen Päpste, die im Widerspruch mit der katholischen Lehre stehen, ans Licht zu bringen, denn diese lassen nichts anderes zu als ihnen zu widerstehen. Das Widerstehen, dem Irrtum zu widerstehen, die falschen Lehren aufzudecken, das wäre doch die eigentliche Aufgabe eines Bischofs. Wir stellen jedoch eine Flucht vor den nachweisbaren Argumenten der Sedishaltung fest, auf die er keine Antwort hat. Er weiss genau, daß daraus sich unweigerlich die Haltung des Sedisvakantismus ergeben muss.

    Sein Artikel „Nochmals Der Sedisvakantismus (I)“ beginnt mit

    „Die katholische Kirche in der Wahrheit verharrt,
    Aber Prüfungen bleiben ihr nimmer erspart.“

    Die Konzilssekte, die für ihn nach wie vor die Katholische Kirche ist, wird also geprüft, indem sie verdrehte Lehren, Irrtümer in der Lehre, Ketzerei und Häresie der ganzen Welt verkündet. Die Leugnung von Heilswahrheiten sind demnach für Bischof Williamson „Prüfungen“ der Katholischen Kirche. Nicht mehr „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ ist sie für Bischof Williamson, sondern eine anfällige bettlägerige Kirche. So wie Bischof Fellay – und hier geht er mit ihm einig – die Häresien und Apostasien der Sekte in Rom als Krankheit der Katholischen Kirche bezeichnet, die Gott zuläßt. Das rückt in die Nähe von Blasphemie! Fellay nennt also die furchtbaren Verfehlungen von ärgerniserregenden Akten wie Assisi, die Heiligsprechungen, nicht zuletzt das Konzil und die Neue Messe etc. als ein Zustand der Schwäche in der Katholischen Kirche!

    Bischof Williamson zitiert sogar: „Gott kann nicht zulassen, dass seine Kirche vom rechten Pfade abkommt, doch dass viele ihrer Vertreter vom rechten Pfade abkommen, kann er sehr wohl zulassen.“

    Gott läßt also den Irrtum des Pontifex zu? Das ist die Leugnung einer von der Kirche festgelegten Glaubenswahrheit! Für Williamson können also Päpste ohne weiteres „vom rechten Pfade“, vom wahren Glauben abkommen, für ihn ist also die dogmatisierte Unfehlbarkeit des Papstes nach seiner eigenen Aussage eine „Übertreibung“.

    Die Assisigräuel sind für Williamson eine Prüfung für seine „Katholische Kirche“. Die Platzierung Buddhas über dem Tabernakel in Assisi war also „Prüfung“! Die Umarmungen mit allen Brüdern, mit Juden, Muslimen, Sektierer und Ketzern auch in diesem Jahr sind für beide, Fellay und Williamson, nur Schwächen der kranken Kirche. 30 Jahre Assisi-Frevel unter dem Vorwand des Friedens sind nur ein Ausfluss der unheilbar kranken Kirche.
    Wann ist Bischof Williamson konkret auf die trügerischen und heuchlerischen „Heiligsprechungen“ eingegangen? Nein, nur eine Prüfung für seine Kirche! Wären die Heiligsprechungen der Römisch-katholischen Kirche nicht unweigerlich unfehlbar, welches Desaster würde sich daraus ergeben? Alle heiligen Messen zu Ehren der im Schott aufgeführten Heiligen wären zweifelhaft, unsicher und fraglich und niemand wüßte, ob sich dieser „Heilige“ nun tatsächlich in der Anschauung Gottes oder gar in der Hölle sich befindet. Unerträglich, würde man „Heilige“ um ihre Fürbitte anrufen, während sie Verworfene sind.
    Diese falschen „Heiligsprechungen“ der Neuzeit sind ein klares Kennzeichen dieser Gegenkirche und Gegenpäpste.
    Bischof Williamson kann also mit der lehramtlichen Unfehlbarkeit des Papstes nichts anfangen.

    Williamson unterstellt verletzend der Haltung der Sedis eine „dogmatische Gewissheit“, er spricht gar von „Dogma der Dogmen“! Niemand aber pocht auf eine „Dogmatisierung“, jedoch pochen wir auf die Ablehnung und den Widerstand eines Bischofs gegen alles, was gegen Glaubenswahrheiten spricht. Die Sedishaltung ist keine andere, als die Verurteilung der falschen Lehrmeinungen der falschen Päpste, auf die Williamson nicht gegenständlich eingeht. Denn erst daraus ergibt sich die Sedishaltung. Bischof Williamson weicht tunlichst konkreter Kritik an den Ketzereien und Häresien seiner ach so wahren Päpste aus. Er weicht der Tatsache aus, daß die Versöhnung von Irrtum und Wahrheit in der Katholischen Kirche unvereinbar ist. Denn daraus müßte er von selbst schließen, wes Geistes Kind sie sind, also niemals wahre Hirten und Stellvertreter Christi. Das ist die Pflicht eines jeden Katholiken, daß er feststellen muss, daß die Konzilslehre der Lehre der katholischen Kirche widerstreitet. Und diese Kenntnis lässt keine Unterwerfung, keine Anerkennung, kein Akzeptieren und Zusammenarbeiten dieser falschen Hirten zu.
    Das Dogma der Dogmen ist und bleibt: „Außerhalb der Katholischen Kirche kein Heil“! Nun behauptet aber Williamson mit Fellay, auch eine heillose irrende, eine unheilvolle, eine im Glauben todbringende Kirche bringt dennoch das Heil.

  20. @Ci-devant 9. Oktober 2016 um 20:46
    „Wenn der Papst in Häresie fällt, hört er auf katholisch zu sein und verliert sein Amt, weshalb man ihn dann richten kann.“

    Nach Cum ex Apostolatus dürfte es sich anders verhalten: Wenn ein Papst in Häresie fällt, offenbart es sich, daß er niemals Papst war und deswegen auch gerichtet werden durfte. Wenn ein Papst in Häresie fällt, zeigt es sich, daß er niemals Papst war und niemals ein Amt bekleidet hat.
    Es gab niemals einen häretischen Papst und es wird niemals einen geben.
    Es gab niemals einen schismatischen Papst und es wird niemals einen geben.

  21. Zunächst zur Diskussion um meine Person: Es trifft zu, daß POSchenker auf dieser Seite meine Sperrung verkündete. Ob diese Sperrung tatsächlich vollzogen und vor kurzer Zeit ohne Erklärung aufgehoben wurde oder ob ich überhaupt nicht gesperrt wurde, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich mir nach der Sperrverkündigung lange Zeit die Seite von POSchenker überhaupt nicht mehr anschaute.

    Zu den Beteiligungsabnahmen ist anzumerken, daß viel mehr Foristen sich wegen sedisvakantistischer Pöbeleien von dieser Seite abwandten, als sie noch traditionstreu war.

    In der Tat passen Ban-Ki-Moon und Bergoglio sehr gut zusammen – leider und wahrlich nicht zugunsten der Kirche.

    Und ebenfalls leider haben wir derzeit einen zwar rechtsgemäß eingesetzten, aber sicher nicht vom Heiligen Geist erwählten Papst. Die Wahl Bergoglios erfolgte gemäß Kirchengesetzes, also kanonisch, und somit trifft die Weissagung des heiligen Franziskus auf Bergoglio nicht zu.

    „dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen.“
    Und wer soll das jetzt sein? Einer der sedisvakantistischen Küchen-„päpste“ etwa? Ggf.: Welcher und warum?

    „Jemand, der nicht kanonisch gewählt, (aber) auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, mit Scharfsinn vielen den Tod seines Irrtums einzuflößen“
    Scharfsinn kann ich bei Bergoglio nun wirklich nicht erkennen, dafür aber sehr viel Unsinn.

    „Ein wahrer Papst kann aber nicht den ganzen Erdkreis in Irrtum führen, er kann nicht auf das verbrecherische Konzil pochen, er kann nicht das Gift des Irrtums in der Kirche verbreiten.“
    Er kann, wie wir es seit dem 2VK mitansehen müssen.

    „Für jeden Katholiken gilt: solange diese Mißstände anhalten, solange kein Pontifex, von Gott gewählt, regiert, muss er das absolut sichere Lehramt wählen, und das ist das Lehramt vor dem Konzil.“
    Erstens haben wir derzeit einen Pontifex, wenn auch offensichtlich nicht von Gott erwählt, und zweitens ist das Lehramt eine Angelegenheit der Gegenwart. Richtig ist: Sicher ist die vorzweitkonziliaristische katholische Lehre.

    „Dort ist alles enthalten, was ein Christ wissen muss und was ein Katholik zu befolgen hat. Und das genügt für unsere Zeit!“
    Stimmt.

    Die FSSPX legt durchaus Irrtümer bloß, wie unlängst in der Erklärung zu Assisi 2016 geschehen.

    „Zu keiner Zeit und unter keinen Umständen kann ein wahrer Stellvertreter Christi sagen:
    „Ihr solltet niemals Orthodoxe bekehren, sie sind unsere Brüder und Schwestern, Jünger von Jesus Christus““

    Leider ist genau das geschehen, durch einen vom Konklave und somit rechtsgemäß gewählten Papst.

    Zum wiederholten Male: Rußland hat sich bereits vom Kommunismus bekehrt, und die katholische (Diözesan-) Kirche ist derzeit absolut ungeeignet für eine Konversion der „Orthodoxen“ zu ihr. Mir ist nicht bekannt, daß es in „orthodoxen“ Gotteshäusern derartige Theaterveranstaltungen gibt wie leider in vielen katholischen Diözesen. Mir ist auch nicht bekannt, daß von „orthodoxer“ Seite derartiger Unsinn wie von Bergoglio losgelassen wurde. Und auch Sedisvakantisten sollten wissen, daß Maria in den „orthodoxen“ Kirchen hochgeachtet wird.

    „Warum haben wir den von MARIA versprochenen Frieden immer noch nicht“
    Auch schon zum wiederholten Male: Wir hatten in Europa Jahrzehnte des Friedens. Maria versprach weder einen ewigen noch einen weltweiten Frieden.

  22. @ Stefan1:

    In besseren Zeiten der Kirche hielt sich die Kirche mit politischen Äußerungen weitgehend zurück (solange es sich nicht um totalitäre Regime handelte, gegen die die Kirche mitunter sehr deutlich Stellung bezog) und tat gut daran. Weitgehende Trennung von Kirche und Staat (gebt dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist) hat im Christentum gute Tradition. Im übrigen ist die UNO völlig unfähig, die Weltengemeinschaft stabil zu halten, wie die letzten Jahrzehnte ja nun wirklich deutlich genug zeigen. Viel besser, auch für die Weltengemeinschaft und ihre Stabilität, wäre es, wenn der Papst das Christentum weniger schlecht verkündete (von „besser“ als Steigerung von „gut“) kann bei Bergoglio überhaupt keine Rede sein).

  23. @ Alexius:

    Nach Tatsachenverweigerung nun auch noch Begriffsverdrehung! Der Begriff „Sedisvakantisten“ ist eindeutig: Das sind jene und nur jene, die sich entgegen aller Tatsachen einbilden, die Päpste seit dem 2VK seien keine Päpste (gewesen). Da diese Päpste aber von der Kirche nach geltendem Kirchenrecht als Päpste eingesetzt wurden, waren und sind sie selbstverständlich Päpste der Kirche.

    Die Kirche erlaubt, sich irrenden Päpsten zu widersetzen. So steht es beispielsweise in der Papstbulle „Cum ex apostolatus officio“, so verhielten sich auch die Heiligen Petrus und Athanasius. Widerspruch gegen päpstliche Irrtümer ist also erlaubt, sogar geboten. Dagegen ist es verboten, von der Kirche eingesetzten Päpsten die Anerkennung zu verweigern.

    zu Fellays
    „Wenn man das ablehnt was nicht passt, darf man nicht alles ablehnen. Siebleibt die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“!:
    Fellay sagte und tat viel Falsches, aber diese Aussage stimmt ausnahmsweise. Und vor allem darf man die Personalentscheidungen der Kirche nicht ablehnen, auch wenn man einige dieser Entscheidungen aus sehr guten Gründen für falsch hält.

    „Was also Bernard Fellay nicht passt, lehnt er rigoros ab und zwar nach eigenem Urteil, nach eigener Willkür.“
    Das mit der eigenen Willkür trifft auf Sie zu, denn Sie nehmen sich heraus, sich Ihre Päpste nach eigener Willkür zu sieben.

    Zu Ihrem Unsinn über Bischof Williamson:
    Dieser Bischof kritisiert immer wieder in aller Klarheit die Zweitkonziliaristen. Aber er verschließt eben auch nicht die Augen vor den verhängnisvollen Irrtümern der Sedisvakantisten – verhängnisvoll, weil die Sedisvakantisten sich von der Kirche absondern. Da Bischof Williamson scharfsichtig und wahrheitsgetreu ist, behauptet er natürlich auch nicht den Unsinn, ein Papst könne niemals irren oder die Christen in Irrtum führen. Die Kirchengeschichte beweist, daß derartiges durchaus geschehen kann, geschehen ist – schon vor dem 2VK, aber erst recht seitdem.

    Gott läßt den Menschen und damit auch dem Papst die Freiheit, und somit läßt Gott eben auch päpstliche Irrtümer zu – vor und seit dem 2VK.

    Und zum x-ten Male: Lesen Sie doch die Papstbulle „Cum ex apostolatus officio“ GENAU durch. Dann können Sie nämlich feststellen und begreifen, daß ein Amtsverlust wegen Häresie erst nach Feststellung der Häresie eintritt, und zu einer derartigen Feststellung bedarf es selbstverständlich entsprechender Befugnis – die kein Laie, nicht einmal ein einzelner Priester oder Bischof, innehat.

  24. @ Ci-devant:

    „In Anbetracht dieser so schwierigen und gefahrvollen Angelegenheit hat der Römische Pontifex, der Gottes und unseres Herrn Jesus Christus Stellvertreter auf Erden ist, über die Völker und Reiche unbeschränkte Vollmacht und entscheidet richterlich über alle, ohne selber in dieser Welt richterlichem Urteil zu unterliegen; jedoch darf ihm widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird.“

    Wenn jemand als als vom Glauben abgewichen erfunden wird, verliert er seine Zugehörigkeit zur Kirche.

    Merken Sie eigentlich wirklich nicht, wie Sie sich selbst widersprechen? Träfe Ihre Behauptung (zweiter Absatz) zu, könnte man doch einem irrenden Papst gar nicht widersprechen, ganz einfach weil ein irrender Papst kein Papst wäre. Aber man kann, man darf eben einem irrenden Papst widersprechen, wie es diese Papstbulle bestimmt, und Voraussetzung dafür, einem irrenden Papst widersprechen zu können, ist die Tatsache, daß auch ein irrender Papst immer noch Papst ist.

    *

    „So hat es die Kirche immer gehalten, und zwar nach dem einstimmigen Urteil der Väter: Jeder, der auch nur im geringsten von der Lehre des beglaubigten Lehramts abwich, wurde als der katholischen Gemeinschaft verlustig und als von der Kirche abgefallen angesehen.“

    Leider entgeht Ihnen hier in der Ihnen eigenen mangelnden Sorgfalt eine entscheidende Frage: Wer erkennt denn die Abweichung von der Lehre, den Verlust der katholischen Gemeinschaft, wer stellt das fest? Wären Sie ehrlich, müßten Sie zugeben, daß einfachen Laien ein derartiges Urteil nicht zusteht.

    *

    „Wahr ist demnach die fünfte Ansicht, daß ein offensichtlich häretischer Papst von selbst aufhört, Papst und Oberhaupt zu sein, wie er auch von selbst aufhört, Christ und Mitglied der Kirche zu sein; deshalb kann ihn die Kirche richten und strafen.“

    Und schon wieder übersehen Sie in der Ihnen eigenen mangelnden Sorgfalt etwas Wichtiges, hier den letzten Teilsatz: „Deshalb kann ihn die Kirche richten und strafen.“
    Ohne kirchliches Richten und Strafen geht es eben nicht, auch nicht nach Bellarmin.

  25. Seefeldt 10. Oktober 2016 um 12:44: „… ein Amtsverlust wegen Häresie erst nach Feststellung der Häresie eintritt, und zu einer derartigen Feststellung bedarf es selbstverständlich entsprechender Befugnis – die kein Laie, nicht einmal ein einzelner Priester oder Bischof, innehat.“

    Das ist Ihr eigenes Lehramt. Das ist Lehramt von Herrn Seefeldt.

    Es stört Sie offenbar nicht, daß Ihr Lehramt verurteilt ist, weil Sie keine Ahnung haben, was Lehre der Kirche ist.

    Papst Pius VI., Apostolische Konstitution Auctorem fidei, 27. August 1794, XLII.: „Ebenso die, welche lehrt, es sei gemäß der natürlichen und der göttlichen Rechte notwendig, daß der Exkommunikation und der Suspension eine persönliche Untersuchung vorhergehen müsse, und daß mithin die „unmittelbar als Tatfolge“ ( „ipso facto“) eintretenden Urteile keine andere Gewalt haben, als die einer ernstlichen Verwarnung ohne jede tatsächliche Wirkung, als FALSCH, VERWEGEN, DIE KIRCHENGEWALT BELEIDIGEND, IRRIG.
    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Auctorem_fidei_(Wortlaut)

  26. @ Ci-devant:

    Ihr heutiger Erguß von 13:09 Uhr beweist mit seinen Gehässigkeiten nur einmal mehr, in welch verblendeten, unchristlichen Haß der Sedisvakantismus die ihm Verfallenen führt.

    Ich habe durchaus Ahnung von der Lehre der Kirche, wahrscheinlich mehr als Sie. Und vor allem verschließe ich nicht die Augen vor der Wirklichkeit und kenne mich auch etwas mit dem Rechtswesen aus. Und ich verstehe auch, was mit „ipso facto“ gemeint ist – im Gegensatz zu Ihnen. Nochmals für Sie: „Ipso facto“ ist ein Rechtsbegriff, der lediglich einen Rechtsanspruch, aber keine Rechtswirklichkeit beschreibt. Beispiel (auch schon oft genannt): Ein Ratenvertrag enthält die Klausel, daß bei Verzug einer Ratenzahlung die sofortige Begleichung der gesamten Restschuld fällig wird. Verzögert sich nun eine Ratenzahlung tatsächlich, entsteht ipso facto der Anspruch auf Zahlung der Restschuld. Gerade dieses Beispiel zeigt deutlich, daß es sich lediglich um einen Rechtsanspruch, aber eben nicht um Rechtswirklichkeit handelt. Denn zahlt der Schuldner nicht, muß der Rechtsanspruch durchgesetzt werden – und kann es bei diesem Beispiel u.U. nicht einmal (wenn nämlich der Schuldner nicht zahlen kann).

    Und so ist es auch in Sachen päpstliche Häresie: Begeht ein Papst eine Häresie, tritt tatsächlich ipso facto gleichsam der Rechtsanspruch auf Amtsverlust dieses Papstes ein – aber dieser Rechtsanspruch muß von befugter Stelle durchgesetzt werden. Solange das nicht geschieht, bleibt ein von der Kirche eingesetzter Papst eben im Amt. Die Privatmeinung von Laien wie Ihnen ändert absolut nichts an der Rechtslage in der Kirche. Das gilt erst recht für Sie, weil Sie sich ja von der Kirche abgesetzt haben.

  27. @Pierre schreibt am 9. Oktober 2016 um 17:30:

    „Und auf Grund DIESER AUSNAHME ist die FSSPX doch KEINE Sedi- Gemeinschaft weil wenn es auch diesen oder jenen amtl. unbestätigten haeretischen Papst geben sollte oder gibt es IMMER NOCH FORMAL DER OFFIZIELLE AMTL. GEWÄHLTE PAPST ist – bis ev. dieser OFFIZIELL abgesetzt ist und eine OFFIZIELLE VAKANZ eingeleitet wurde. Vorher ist und bleibt er OFFIZIELLER Papst!!!!! So einfach ist das.“

    „Bis“ dieser Papst abgesetzt ist. Das gibt es nicht. Ein legitimer Papst kann nicht abgesetzt werden. Und einen häretischen Papst gibt es nicht. So einfach ist das!

    „…bis ev. dieser OFFIZIELL abgesetzt ist und eine OFFIZIELLE VAKANZ eingeleitet wurde. Vorher ist und bleibt er OFFIZIELLER Papst!!!!!“

    „Vorher ist und bleibt er OFFIZIELLER Papst!!!!!“

    Falsch! Grundfalsch! Euer Mentorchef selbst widerspricht Euch!

    Herr Paul Otto Schenker erklärt treffend:
    „Wenn man nicht die unglaubliche Torheit begehen will, für wahr zu halten, dass ein Häretiker erst durch die Verurteilung zum Häretiker wird – (und von den ‚positiven‘ Urteilen würde dann dasselbe gelten: die allerseligste Jungfrau wäre dann erst Jungfrau, ohne Erbsünde, in den Himmel aufgenommen, der Papst erst Primatsinhaber, unfehlbar geworden, als dies definiert wurde) – , wo doch in Wirklichkeit amtlich erklärt wird, dass er es seit der nicht zurückgenommen Irrlehre ist, der muss auch akzeptieren, dass die Nichtigkeit des Papstamtes einer bestimmten Person auch schon vor der amtlichen Erklärung erkennbar ist und man sich als gläubiger Katholik entsprechend zu verhalten hat. So hat Athanasius gehandelt, lange bevor Arius verurteilt wurde, ja als er selbst wegen seine Kampfes gegen Arius verurteilt wurde von einem Platz aus, von dem aus später Arius verurteilt wurde!“

    Herr POS beweist auch, daß ein Papst niemals im Gegensatz zur Glaubenslehre stehen kann. Für Bischof Williamson hingegen kann ein Papst ohne weiteres gegen Dogmen handeln, er kann sehr wohl dem unwandelbaren Lehramt widersprechen.

    Modernisten sind Menschen des Gefühls. Sie lassen sich vorrangig von ihren Sinnen leiten.
    Richtig ist, wenn Herr POS sagt:
    „Ferner zeigt sich, dass viele Menschen in einem gefühlsmäßig verankerten Vorurteil befangen sind im Bezug auf die Möglichkeit, dass wir seit „dem“ Konzil keine legitimen Päpste mehr haben. Sie halten das für so unmöglich, wie die Apostel es für unmöglich gehalten haben, dass der Messias sterben müsse…“

    Bischof Williamson hingegen hält im Gegensatz zu seinem Weihevater es nicht einmal für denkbar, daß diese Konzilspäpste möglicherweise keine rechtmäßigen Päpste sind.

    Niemand geht es um das Dogmatisieren der Sedisvakanz, wie das Williamson unterstellt, es geht darum, daß diese Konzilspäpste das, was die Kirche ein für allemal als Dogmen festgelegt hat, antasten und den Dogmen widersprechen. Sie widersprechen dem Ordentlichen wie dem Außerordentlichen Lehramt. Päpstliche Lehrschreiben vor dem Konzil haben für sie keinerlei Bedeutung. Folglich gehört ihnen nicht das Papstamt, denn ein Häretiker kann kein Papstamt innehaben. Euer Mentor selbst steht auf der Seite jener, die diese „Päpste“ nicht annehmen.

  28. „Oder war es einem wohl unterrichteten Katholiken erlaubt oder sogar für ihn geboten, einen Arius, Nestorius oder Luther solange für rechtgläubig zu halten, bis er von der Kirche als Häretiker amtlich erklärt wurde?“ (POS)
    Wahrlich, nur ein Narr kann das behaupten!

  29. @ Alexius:

    Einen von der Kirche als Häretiker verurteilten Papst gab es bereits, nämlich Honorius I. Und ein legitimer Papst, also ein rechtsgemäß eingesetzter Papst, kann durchaus auch abgesetzt werden – wenn bei ihm Häresie festgestellt wird, s. dazu die Papstbulle „Cum ex apostolatus officio“.

    „Vorher ist und bleibt er OFFIZIELLER Papst!!!!!“
    Falsch! Grundfalsch! Euer Mentorchef selbst widerspricht Euch!“

    Es trifft doch zu, daß ein Papst offiziell Papst der Kirche bleibt, solange er nicht von der Kirche abgesetzt wird bzw. solange die Kirche nicht bei ihm Apostasie oder Häresie und damit einhergehenden Amtsverlust feststellt.

    Selbstverständlich wird ein Häretiker durch seine Häresie zum Häretiker, nicht durch seine Verurteilung, aber: Um kirchenrechtlich wirksam zu werden, muß die Häresie von dazu befugter Stelle festgestellt werden. Sie, Alexius, sollten doch wirklich begreifen, daß bei weitem nicht alles, was Sie für Häresie halten, von allen anderen Katholiken ebenfalls als Häresie angesehen wird. Es muß also entschieden werden – nicht von Ihnen, sondern von dazu befugter Stelle. Und ebenso verliert ein häretischer Papst durch seine Häresie sein Amt, nicht durch seine Verurteilung, aber auch hier gilt: Um kirchenrechtlich wirksam zu werden, müssen Häresie und damit einhergehender Amtsverlust von befugter Instanz festgestellt werden. Der Grund ist derselbe wie der für die Feststellungsnotwendigkeit bei Häresie: Es können durchaus unterschiedliche Meinungen vorkommen, was Häresie ist und was nicht, weswegen von befugter Stelle entschieden werden muß.

    Die Kirchengeschichte beweist, daß Päpste durchaus im Gegensatz zur Glaubenslehre stehen können. Beispiele dafür wurden hier nun wirklich oft genug genannt.

    „Bischof Williamson hingegen hält im Gegensatz zu seinem Weihevater es nicht einmal für denkbar, daß diese Konzilspäpste möglicherweise keine rechtmäßigen Päpste sind.“
    Da gibt es keinen Gegensatz, sondern nur einen Unterschied. Erzbischof Lefèbvre hielt es zwar für möglich, daß die Konzilspäpste keine Päpste waren bzw. sind, war aber davon keineswegs überzeugt, sondern erkannte die zweitkonziliaristischen Päpste als Päpste der Kirche an. Und so erkennt eben auch Bischof Williamson die zweitkonziliaristischen Päpste an, ist aber im Unterschied zu Erzbischof Lefèbvre davon überzeugt, daß die zweitkonziliaristischen Päpste echte Päpste der Kirche waren bzw. sind, wenngleich es sich bei diesen Päpsten auch seiner Meinung nach um schlechte bis katastrophale Päpste handelt (solche Päpste gab es aber auch schon vor dem 2VK).

  30. @ Alexius:

    „„Oder war es einem wohl unterrichteten Katholiken erlaubt oder sogar für ihn geboten, einen Arius, Nestorius oder Luther solange für rechtgläubig zu halten, bis er von der Kirche als Häretiker amtlich erklärt wurde?“ (POS)
    Wahrlich, nur ein Narr kann das behaupten!“

    Sie, Alexius, sollten sich wirklich hüten, Andersdenkende als „Narren“ zu bezeichnen, denn Sie selbst begreifen den entscheidenden Unterschied nicht:
    Ob man jemanden für rechtgläubig hält oder nicht, ist Privatsache; ob aber jemand ein Amt innehat oder nicht, ist Rechtssache und obliegt daher der Entscheidung dazu befugter Instanz. Auch die Feststellung der Häresie ist eine Rechtssache, denn diese Feststellung hat kirchenrechtliche Folgen. Daher obliegt auch die Feststellung der Häresie der Entscheidung dazu befugter Instanz.

  31. Paul Otto Schenker bezeichnet die Konzilspäpste auch nicht als Päpste. Er schreibt lediglich von „Paul VI.“, „J.P.II.“ etc.

    Er sagt zutreffend:
    “ Es ist allgemein bekannt, dass Msgr. Lefebvre es für möglich, oder sogar für wahrscheinlich hält, dass die Kirche später einmal Paul VI. für einen Häretiker erklärt. Damit würde sein Papstamt automatisch für nichtig erklärt…“

    POS:
    „Was also ist nun mit den Konzilspäpsten? Der Erste [Roncalli] lehnt ab zu tun, was ein wesentlicher Teil des Papstamtes zu tun erfordert: ‚Es wird keine Verurteilungen geben‘.

    Zu diesem Punkt sagt ein Papst, der nicht nur ein zweifellos wahrer, sondern auch ein großer Papst ist, nämlich Papst Pius IX. in einem Brief an den Erzbischof von München-Freising im Jahr 1862:

    ‚Die Kirche hat kraft ihrer göttlichen Einsetzung die Pflicht, aufs gewissenhafteste das Gut des göttlichen Glaubens unversehrt und vollkommen zu bewahren und beständig mit großem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte.
    Somit kommt der Kirche aus der ihr vom göttlichen Urheber übertragenen Machtvollkommenheit nicht nur das Recht zu, sondern sogar die Pflicht, gleich welche Irrlehren nicht nur nicht zu dulden, sondern vielmehr zu verbieten und zu verurteilen, wenn das die Unversehrtheit des Glaubens und das Heil der Seelen fordern.‘

    Eines solchen „Geistes Kind“ war also jener Johannes XXIII.

    Wer aber eine wesentliche Pflicht eines Amtes oder Berufes nicht übernehmen will, der nimmt es überhaupt nicht an…

    Es gibt Leute, die erzählen, Johannes XXIII. sei vor Kummer krank geworden und schließlich gestorben, als er merkte, wohin sich das Konzil entwickelte. Er habe auf dem Sterbebett seine Umgebung beschworen, das Konzil abzubrechen. Phantastereien! Sein Ausspruch zur Einberufung des Konzil zeigt, dass er es so wollte, wie es sich entwickelt hat: zur ausdrücklichen Aufhebung aller Verurteilungen von „christlichen“ Irrlehren, heidnischen Religionen und antichristlicher „Weltanschauungen“, vom Liberalismus bis zum Marxismus.“

    Soweit Herr Paul Otto Schenker.

    Gelle, da schaun’S, @Pierre!

  32. „..denn Sie selbst begreifen den entscheidenden Unterschied nicht..“
    Sagen Sie das zu dem, der Sie gesperrt hat.
    Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, daß die Aussagen nicht von mir, sondern von Herrn Paul Otto Schenker stammen. Lesen Sie etwas sorgfältiger! Und weichen Sie den Tatsachen nicht ständig aus.

  33. @Alexius, und selbst wenn S.E.Lefebvre heute noch leben würde würde er die „una cum “ Messen auch unter Bergoglio lesen. Das wage ich zu behaupten.

    Und wie @Seefeldt 10. Oktober 2016 um 20:56 (immer wieder) richtigerweise erklärt:
    “ Ob man jemanden für rechtgläubig hält oder nicht, ist Privatsache; ob aber jemand ein AMT(!!!) innehat oder nicht, ist Rechtssache und obliegt daher der Entscheidung dazu befugter Instanz. Auch die Feststellung der Häresie ist eine Rechtssache, denn diese Feststellung hat ( ERg.: für die Allgemeinheit VERBINDLICHE !!) kirchenrechtliche Folgen. Daher obliegt auch die Feststellung der Häresie der Entscheidung dazu befugter Instanz. “

    weiter: “ Der Grund ist derselbe wie der für die Feststellungsnotwendigkeit bei Häresie: Es können durchaus unterschiedliche Meinungen vorkommen, was Häresie ist und was nicht, weswegen von befugter Stelle entschieden werden muß. “

    Oder wie sollte man Ihre (@Alexius) Privatmeinung für die Allgemeinheit VERBINDLICH geltend machen? Welche offensichtliche tatsächliche Rechtswirkung hat denn Ihre bescheidene Privatansicht/-feststellung? Wie ernstzunehmen sind Sie damit in der Öffentlichkeit?

    Stellen Sie ( oder wer auch immer ) doch bitte einen [ wahren?, legitimen? ] ernstzunehmenden Gegenpapst auf, stellen Sie ihn der Öffentlichkeit vor, dann werden wir sehen wie sich die Sache weiterentwickeln wird und hoffentlich nicht als eine weitere Lachnummer endet.

  34. @ Alexius:

    Was Sie sich immer so einbilden – selbstverständlich bemerkte ich, daß Sie POSchenker zitierten, Sie gaben das ja schließlich deutlich genug an. Aber ich pflege zu dem zu schreiben, was geschrieben wurde, nicht zu dem, wer etwas schrieb. Was nun das Ausweichen betrifft, sollten Sie sich an Ihre eigene Nase fassen, denn Sie nehmen zu kaum einer Widerlegung Ihrer Argumentationsversuche Stellung.

    Mit der Behauptung, POSchenker bezeichne die Konzilspäpste nicht als Päpste, machen Sie sich lächerlich. Mir ist übrigens nicht bekannt, daß Erzbischof Lefèbvre es für wahrscheinlich hielt, daß die Kirche einmal Paul VI. zu einem Häretiker erklären würde. Für möglich ja, aber eben nicht für wahrscheinlich.

    „Wer aber eine wesentliche Pflicht eines Amtes oder Berufes nicht übernehmen will, der nimmt es überhaupt nicht an…“
    Das ist völliger Unsinn, denn es gab, gibt und wird immer wieder Menschen geben, die eine wesentliche Pflicht ihres Amtes oder Berufes nicht übernehmen wollen, aber ihr Amt oder ihren Arbeitsplatz dennoch annehmen.

  35. @Alexius, welcher irdischen kirchlich-verbindlichen Obrigkeit unterstellen Sie sich eigentlich?

  36. Seefeldt 10. Oktober 2016 um 13:34: „Ich habe durchaus Ahnung von der Lehre der Kirche, wahrscheinlich mehr als Sie.

    Ich habe keine Zeit jeden Unsinn, den Sie hier verbreiten einzeln zu zerlegen. Zum Beispiel schreiben Sie oben:

    Seefeldt 10. Oktober 2016 um 12:18: „Weitgehende Trennung von Kirche und Staat (gebt dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist) hat im Christentum gute Tradition.

    Dieser Satz ist verurteilt. Sie sind ein Häretiker.

    Pius IX., Syllabus errorum (Sammlung von Irrtümern), Nr. 55, 8. Dez. 1864: „Die Kirche ist vom Staate, der Staat von der Kirche zu trennen“ – verurteilt.

    Wenn Sie meinen, daß Sie Ahnung haben, dann sind Sie genauso ein erklärter Häretiker wie Joseph Ratzinger, der ganz offen zugibt, daß V2 eine neue Religion ist.

    Joseph Ratzinger, Theologische Prinzipienlehre. Bausteine zur Fundamentaltheologie, München 1982, 398f.: „Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text [Vatikanum 2, Gaudium et Spes] sucht, könnte man sagen, daß er (in Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit und über die Weltreligionen) eine Revision des Syllabus Pius‘ IX., eine Art Gegensyllabus darstellt. […] Begnügen wir uns hier mit der Feststellung, daß der Text die Rolle eines Gegensyllabus spielt und insofern den Versuch einer offiziellen Versöhnung der Kirche mit der seit 1789 [Beginn der französischen Revolution] gewordenen neuen Zeit darstellt.

  37. @ Ci-devant:

    Wie bitte? „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist“, soll verurteilt sein? Das ist Heilige Schrift! Und vor dem 2VK war Politisieren in der Kirche verpönt! Ausnahme: Widerstand gegen totalitäre, christenfeindliche und unmenschliche Regime.

    Ich schrieb: „Weitgehende Trennung von Kirche und Staat (gebt dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist) hat im Christentum gute Tradition.“
    Genau so ist es. Und genau damit fuhren Kirche und Staat gut. Wenn aber Kaiser oder Papst versuchten, sich zum Herren über den anderen zu machen und dabei den anderen bekämpften, schadete das beiden. Wenn aber beide zusammenarbeiteten, nutzte das auch beiden, Staat und Kirche.

    In diesem Sinne war das mit der „Trennung von Kirche und Staat“ gemeint. Man kann das natürlich auch so falsch verstehen wie Sie in Ihrer Manie, alles Nichtsedisvakantistische zu verdammen. Schreiben wir es also anders: Weitgehende Aufgabenverteilung von Kirche und Staat hat im Christentum gute Tradition. Der Staat erledigt seine Aufgaben, die Kirche ihre, und beide sollten für einen christlichen Staat zusammenarbeiten. Wir sehen es doch gerade bei Bergoglio, der seine kirchlichen Aufgaben vernachlässigt, um unsinnig zu politisieren. So eben nicht!

    „Wenn Sie meinen, daß Sie Ahnung haben, dann sind Sie genauso ein erklärter Häretiker wie Joseph Ratzinger“
    Wieder einmal ein für Sie so typischer haßzerfressener Unsinn. Niemand dazu Befugter hat Benedikt XVI. als Häretiker erklärt – und auch mich nicht.

  38. Seefeldt 11. Oktober 2016 um 12:50

    Ratzinger gibt offen zu, daß er katholische Lehre zurückweist. Theologisch betrachtet ist er ein erklärter, declarierter Häretiker und alleine aufgrund des obigen Beispiels automatisch excommuniziert und suspendiert. Jeder Katholik hat diese Tatsache zur Kenntnis zu nehmen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Can. 1325 § 2: „Man muss als Häretiker jenen betrachten, der als Getaufter und den Namen eines Christen bewahrend, eine der Wahrheiten, die man nach göttlichem und katholischen Glauben festzuhalten verpflichtet ist, hartnäckig leugnet oder in Zweifel zieht; als Apostaten jenen, der gänzlich den christlichen Glauben aufgibt; als Schismatiker jenen, der sich weigert, sich dem Papste zu unterwerfen, oder der es ablehnt, in Gemeinschaft mit den Gliedern der Kirche zu leben, die sich dem Papste unterziehen„. Can 188.4: „Jedes beliebige Amt wird durch stillschweigenden Amtsverzicht, der aufgrund des Gesetzes selbst eintritt, von selbst und ohne jede Erklärung vakant, nämlich dann, wenn ein Kleriker: öffentlich vom Glauben abfällt.

    Es wird jedes beliebige Amt von selbst und ohne jede Erklärung vakant. Ein vakantes Amt bleibt vakant, bis es neu besetzt wird. Für Amtsverlust im Fall des öffentlichen Glaubensabfalles bedarf es nach Canon 188,4 ausdrücklich keines Verurteilungs- oder Feststellungsspruches.

    Sie dagegen versuchen – neben Ihrer häretischen Leugnung der ipso facto eintretenden Exkommunikation und Suspension – eine weitere wörtliche Verurteilung Ihrer Standpunkte vom Tisch zu wischen. Sie sind daher in jedem Fall ein hartnäckiger, d.h. bewußter, und echter Häretiker. Da Sie aber Ihre Häresien, wahrscheinlich aus plumper Rechthaberei nicht einsehen wollen, sind Sie kein erklärter, sondern ein formeller Häretiker, aber dennoch ebenfalls automatisch exkommuniziert.

    Dabei sind Sie nicht nur ein Häretiker, sondern auch ein Schismatiker. Denn wenn man Gegenpapst Franz als rechtmäßigen Papst betrachtet, ist man auch verpflichtet, ihm Gehorsam zu leisten.

    Papst Pius XI., Mortalium Animos (Nr. 11), 6. Januar 1928: In dieser Kirche Christi kann niemand sein und niemand bleiben, der nicht die Autorität und die Vollmacht Petri und seiner rechtmäßigen Nachfolger anerkennt und gehorsam annimmt. So auch Papst Pius IX., Amantissimus (Nr. 3), 8. April 1862 und Papst Clemens VI., Super quibusdam, 20. September 1351.

    Ein Papst kann nicht gerichtet oder seines Amtes enthoben werden. Die von Ihnen ständig behauptete „befugte Stelle“, gibt es zurzeit nicht. Die höchste Autorität ist der Papst. Wenn es keinen gibt, kann er auch nichts erklären. Can 1556. Prima Sedes a nemine iudicatur. Der Papst ist oberster Richter der Kirche und selbst keinem kirchlichen Gericht unterworfen und eine Appellation an ein allgemeines Konzil unerlaubt.

    Papst Pius IX., Erstes Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Pastor aeternus, Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes, 18. Juli 1870, Kapitel 3: „14 Der römische Papst besitzt also in dem kraft höchster göttlichen Rechtes bestehenden Apostolischen Primat die oberste Macht in der ganzen Kirche. Darum lehren und erklären Wir auch, dass er der oberste Richter der Gläubigen ist[17] und dass in allen Angelegenheiten, die in den Schiedsbereich der Kirche fallen, die Berufung an sein Urteil offen steht.[18] Ist aber vom Heiligen Stuhl, dessen Autorität die höchste ist, ein richterlicher Spruch ergangen, hat kein Mensch das Recht, diesen noch einmal zur Verhandlung zu stellen oder sich als Richter darüber aufzuwerfen.[19] Vom rechten Weg irren daher jene ab, die behaupten, es sei erlaubt, von den Entscheidungen der römischen Päpste an ein allgemeines Konzil zu appellieren, als wäre ein solches eine dem römischen Papst übergeordnete Behörde. 15 Wenn also jemand sagt, der römische Papst habe bloß ein Amt der Überwachung oder einer gewissen Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche, und das nicht nur in den Fragen des Glaubens- und Sittenlebens, sondern auch in allem, was zur Aufrechterhaltung der Ordnung (Disziplin) in der Kirche und zu ihrer Regierung auf der ganzen Welt gehört; oder wer sagt, der Papst habe bloß einen größeren Teil, nicht aber die ganze Fülle höchster Gewalt, oder diese Gewalt sei keine ordentliche und unmittelbare über die Gesamtheit der Kirchen wie über jede einzelne, über alle Hirten und Gläubigen wie über jeden einzelnen: der sei im Bann.

    Zur Feststellung, daß der auf das Papstamt Ansprucherhebende kein Glied der Kirche ist, bedarf es nur eines äußerlich sichtbaren häretischen, schismatischen oder apostatischen Aktes. Das KANN „eine Erklärung vom seiten der kirchlichen Behörde“ sein, muß es aber nicht. Es genügt „die öffentliche Manifestation der Sünde des Schismas, der Häresie oder der Apostasie“
    (Siehe „Einige Klarstellungen über die Sünde der Häresie und über jene des Schismas“).
    https://poschenker.wordpress.com/2013/09/18/einige-klarstellungen-uber-die-sunde-der-haresie-und-uber-jene-des-schismas/

    Das ist der Unterschied zum Falle des Papstes Honorius, der im Dritten Konzil von Konstantinopel als Häretiker verurteilt wurde. Die Häresie der Monotheliten, die Honorius in zwei Schreiben an den Patriarchen von Konstantinopel geäußert hatte, war zu seinen Lebzeiten nicht öffentlich geworden. Im Falle, daß sich ein Kleriker öffentlich selbst exkommuniziert, verliert er automatisch sein Amt. Honorius war bereits mehr als vierzig Jahre tot, als er verurteilt wurde. Es wurde dabei und auch später nicht festgestellt, daß er dennoch als Papst nach Äußerung der Häresie weiter im Amt blieb. Das war nicht Gegenstand der Verurteilung. Der Fall Honorius unterscheidet sich von den Gegenpäpsten seit 1958, die ihren Abfall öffentlich notorisch manifestieren.

  39. @ Ci-devant:

    „Ratzinger gibt offen zu, daß er katholische Lehre zurückweist.“
    Wann und wo soll er denn das gesagt haben? Bitte belegen!

    Automatische Exkommunikation und Suspension gibt es nicht, da Exkommunikation und Suspension Rechtsakte sind und folglich von dazu befugter Stelle gesetzt werden müssen.

    „Man muss als Häretiker jenen betrachten“
    Wie Alexius begreifen auch Sie den Unterschied zwischen Privatmeinung und Rechtssetzung nicht. Jemanden als Häretiker zu betrachten ist Privatmeinung.

    Ihr notorisches Herumreiten auf den von Ihnen unverstandenen CIC 1917 C.188.4 ändert nichts an der Tatsache, daß sowohl Glaubensabfall als auch Öffentlichkeit des Glaubensabfalls von befugter Stelle festgestellt werden müssen. Man sieht es doch beispielsweise an den zweitkonzilaristischen Päpsten: Es gibt Katholiken, die jene Päpste für Häretiker halten, und andere Katholiken, die jene Päpste eben nicht für Häretiker halten. Es muß also entschieden werden – wozu nun Sie überhaupt keine Befugnis haben. Und solange keine dazu befugte Instanz diese Päpste nicht als Häretiker verurteilt, sind sie kirchenrechtlich keine Häretiker.

    Und Ihre notorischen Bezichtigungen Andersdenkender als Häretiker sind nichts anderes als engstirnige, verbohrte, sektiererische und vor allem unchristliche Verleumdungen. Sie sind dem gottlosen Sedisvakantismus verfallen, haben sich von der Kirche getrennt und verhalten sich entsprechend unchristlich.

    Und damit Schluß für heute, es reicht.

  40. Es gibt Leute, die derart eingenommen sind von sich selbst und so nichts an sich heranlassen was irgendwie von draußen kommt, von der Göttlichen Offenbarung, vom katholischen Lehramt, vom hinterlegten Glaubensgut, von wahren und echten Botschaften, von denen ja der Himmel will, daß sie angenommen werden. Ihr eigener Gesichtspunkt ist der Maßstab aller Dinge. Doch plötzlich bricht das Unheil herein und selbst dann sind sie nicht bereit, ihre Unvernunft abzulegen, ihre falsche Sichtweise zu korrigieren.

    Unverrückbar steht das Päpstliche Lehramt vor ihren Augen und sie wollen dennoch nicht sehen. Die Päpste vor dem Konzil haben klar gesprochen, doch sie winden sich ständig heraus. Ihnen ist es zur Gewohnheit geworden, fortwährend dem wahren Lehramt zu widersprechen.

    Auch was die von der Kirche anerkannten Botschaften betrifft, weisen sie zurück oder verdrehen ihre Wortbedeutung. Sie könnten z.B. leicht die Worte Mariens in Fatima nachschlagen, doch sie mißachten diese. Sie weigern sich hartnäckig zuzugeben, daß der von Maria versprochene Friede zu keiner Zeit eingetreten ist. Denn Mariens Worte sprechen klar: „Wenn man tut was ich sage wird Friede sein.“ Sie wissen genau, daß diese Konzilshäupter niemals getan haben, was Maria wollte, was Gott wollte. Weder haben sie die Sühnesamstage gefördert und bekannt gemacht, noch haben sie die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens gutgeheißen und angeregt, noch haben sie im Jahre 1960 – auch nicht am 26. Juni 2000 – das Dritte Geheimnis von Fatima bekannt gegeben, noch haben sie die Rußlandweihe nach den Vorgaben Mariens erfüllt, behaupten aber dreist, den versprochenen Frieden hatten wir bereits: „“Es wird Friede sein”. Und es herrschten ja auch tatsächlich einige Jahre des Friedens in Europa.“

    Die Muttergottes hat aber nicht einfach gesagt „Es wird Friede sein“, sondern sie hat daran Bedingungen geknüpft. Diese wurden nicht erfüllt, folglich gab es bis heute nicht diesen Frieden. Sie hat auch nicht gesagt, es wird in Europa Friede sein. Wenn darauf hingewiesen wird, daß Sr. Lucia ausdrücklich davon sprach, daß die Rußlandweihe nicht vollzogen wurde, wird dem widersprochen und nicht die geringste Bedeutung beigemessen. So wird prompt behauptet, auch ohne die Weihe gab es den versprochenen Frieden. Wiederkäuend wiederholen sie ständig, auch ohne die verlangten Bedingungen gab es den Frieden und zwar einen „Europafrieden“ und behaupten damit dreist, es handele sich nur um einen begrenzten Frieden, nicht aber um einen Weltfrieden. Furchtlos unterstellen sie der Verheißung Mariens, neben den furchtbaren Verbrechen der Abtreibung, neben den schismatischen und ketzerischen Usurpatoren in Rom kann es gleichzeitig den von Maria zugesicherten Frieden geben. Ihr vernebelter Verstand kann nicht erkennen, daß es ohne ein Versöhnen der Gerechtigkeit Gottes, ohne genug zu tun, ohne Sühnung so großer Schuld niemals die Vergehen nachgelassen werden können. Obwohl die Muttergottes die Strafe angekündigt hat, daß Nationen vom Erdboden verschwinden werden, verachten sie die Botschaft vom Himmel und lehnen sie ab. Sie erkennen nicht, daß vor dem Eintreten der beglückenden übernatürlichen Friedenszeit zuerst die übergroße Schuld getilgt sein muss, um solcher Gnade teilhaftig zu werden. Wenn wahr wird, was Alois Irlmaier kundgetan hat: „Das Gesetz, das den Kindern den Tod bringt, wird es [dann] nicht mehr geben“, wenn ein gottgesandter Papst alle Geheimsekten aus dem Vatikan entfernt haben wird, erst dann kann eine neue glaubenstreue, gottgefällige Zeit anbrechen, eben das Zeitalter Mariens, die Friedenszeit! Wenn man dann die Frage stellt, wann denn der Triumph Mariens stattgefunden hat, bleiben sie die Antwort schuldig. Dem Himmel geht es nicht zuerst um einen materiellen Frieden, sondern um den Frieden Gottes durch ein reines Gewissen und der sich offenbart in der Gnadenfülle Gottes.

    Sie sehen die Massen der Heidenvölker sich in Italien sammeln, sind aber nicht in der Lage, die Vorhersage Mariens über das bevorstehende Martyrium der Christen damit in Verbindung zu bringen. Verfolgungen ist der Inhalt des ZWEITEN Geheimnisses von Fatima. Sie erinnern sich nicht, daß zuerst zahllose Priester hauptsächlich in Italien ihr Leben lassen müssen und die Welt durch Feuer gereinigt werden muss.

  41. Ist dieser Kommentator nicht wegen seines Ausfälligwerdens gesperrt worden? Er darf aber weiterhin andere als „verbohrt, engstirnig und sektiererisch“ bezeichnen. Hier wird offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen.

  42. @Alexius 11. Oktober 2016 um 22:00

    Auch wenn Papst Franziskus nach Möglichkeiten zur Kommunion für Wiederverheiratet Geschiedene oder ähnlichem befliest, so mag das zwar schwere Irritationen auslösen, trotzdem aber mir ist nicht unbekannt, dass einige Könige und Fürsten Europas wissentlich viele Mätressen hatten und denen wurde die Kommunion nicht verweigert und das obwohl auch zu diesen angeblich sedisvakantistischen wohlgesonnen Zeiten sogar Päpste, Kardinäle und Priester selber Mätressen hatten.

    Auch Papst Calixt I. hatte vergleichbare Vorstellungen und war doch Papst und die Kirche ist nicht verschwunden. Der Borgia-Papst war noch schlimmer.

    Was die Sedisvakantisten-Sekte betreibt ist eitles Gebläse. Die offizielle, amtl. röm.-kath. Kirche wird unzweifelhaft ihre sehr schweren Zeiten haben, doch glauben Sie ja nicht, dass Sie die Hoheit über die Erkenntnis der künftigen Dinge haben. Das haben vor Ihnen viele Sedisvakantisten-Sektierer erfolglos gemeint und sind mit unsäglichem hochmütigen Irrtum gestorben. Im schlimmsten Fall ohne gültige Beichte, Kommunion und Krankensalbung.

  43. Schrieb Obengenannter doch: „Und Rußland ist inzwischen vom Kommunismus bekehrt und christlich – wenn auch nur orthodox. Von einer Bekehrung Rußlands zum Katholikentum sagte Maria nichts. Auch die Orthodoxen verehren Maria, vielleicht tiefer als inzwischen in (fast) allen katholischen Ländern.“

    Diese Aussage bezeugt, wie schwer gegen den Glauben gefehlt wird.

    Nur ein Katholik kann sich wahrer Christ nennen. Denn Christus hat Seine Kirche gegründet und nur EINE! Orthodox zu bleiben, Glaubenswahrheiten nicht anzunehmen ist eben KEINE Bekehrung. Das ist für einen echten Katholiken so einleuchtend, daß es keiner erklärenden Worte Mariens bedarf. Verehrung hin, Verehrung her, ob tief oder nicht tief, es geht in allem um den wahren Glauben. Ebenso ist der Kommunismus nicht erstorben, er wuchert weiter und ist bis Europa vorgedrungen.

    Wenn man den Schreiber aufmerksam macht, Lucia hat die Bekehrung der Orthodoxen zur Katholischen Kirche beteuert, geht er nicht im geringsten darauf ein. Wir wiederholen:

    1946 wurde Schwester Lucia gefragt, ob sich Rußland nach jener Weihe wirklich bekehren werde und sie erklärte: „Ja, denn Unsere Liebe Frau hat es versprochen. Dies wird geschehen.“

    Wenn man ihn darauf hinweist, daß ein Pater Mählmann ganz eindeutig die Bekehrung als ein Katholischwerden bekräftigt, geht er wiederum darauf nicht ein und ignoriert dies einfach.

    Deswegen nochmals der aussagekräftige Hinweis von Pater Andreas Mählmann, FSSPX:

    „Was bedeutet die „Bekehrung Rußlands“, die uns der Himmel als Frucht der Weihe verspricht?
    Wenn der Himmel von „Bekehrung“ spricht, dann meint er natürlich die Bekehrung zur einzig wahren Kirche, die Jesus Christus gegründet hat, zu der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. „Bekehrung Rußlands“ meint, daß Rußland nach dem 1000jährigen Schisma wieder katholisch wird. Der hl. Maximilian Kolbe hat diese Vision gegen Ende seines Lebens prophetisch bestätigt: „Ihr werdet eines Tages die Statue der Immakulata auf der höchsten Zinne des Kremls sehen“. Nun aber ist die Immakulata die Unbefleckte Empfängnis. Die Glaubenswahrheit der Unbefleckten Empfängnis Mariens wird von der orthodoxen Kirche aber bis heute zurückgewiesen. Darum bedeutet es die Rückkehr Rußlands zur römischen Kirche, wenn der hl. Pater Kolbe prophezeit, die Statue der Immakulata werde eines Tages auf der Zinne des Kremls thronen.“

    Wetten, er widerspricht erneut den nachweisbaren Fakten – und der Gottesmutter!

  44. @Alexius 11. Oktober 2016 um 22:02

    …. vielleicht aber mit dem kleinen Unterschied dass hier OBJEKTIV KOMPETENT argumentiert und gegenargumentiert (nicht polemisch, persönlich beleidigend) wird und vielleicht bewirken manch gutgemeint scharfe Worte hier mehr ein Umdenken.
    Wir sollten grundsätzlich alle bemüht sein vorrangig die teils irrige V2- Theologie zu brandmarken. Deswegen sind auch die Sedis in dieser Hinsicht auf dem richtigen Kurs. Unterschiede zwischen uns sollten wir aber weiterhin mit Respekt untereinander ausmachen.

  45. Post-2015-Agenda mit katholischer Lehre grundsätzlich unvereinbar

    Jorge billigt durch Schweigen die Abtreibungsagenda der UNO. Mitbeteiligt ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

    Abtreibung (= Mord an den wehrlosesten Geschöpfen), Empfängnisverhütung, künstliche Befruchtung, Sexualaufklärung und andere Entartungen sollen in den nächsten 15 Jahren bis 2030 als offizielle UNO-Ziele weltweit umgesetzt werden.

    Zur Umsetzung dieser Ziele wurde unter anderem mit UN-Women eine eigene UNO-Unterabteilung gegründet. Deren Vorsitzende haben den Rang von Untergeneralsekretären der UNO und sind erklärte Abtreibungsbefürworter. Erste Vorsitzende war Chiles ehemalige und wieder amtierende Staatspräsidentin, die Sozialistin Michelle Bachelet (siehe UN-Women fest in der Hand der Abtreibungslobby – Atheistin Michelle Bachelet erste Chefin). Derzeitige UN-Women-Vorsitzende ist die Südafrikanerin und ehemalige ANC-Vizepräsidentin Phumzile Mlambo-Ngcuka, die 1988 am University College London ein Studium in „Genderpolitik und Entwicklungsplanung“ abschloß und überzeugte Abtreibungsverfechterin ist. Sie gehört seit 2008 der linksliberalen ANC-Abspaltung COPE an, die bei den Parlamentswahlen lediglich 0,67 Prozent der Stimmen erhielt und damit nur drei von 400 Sitzen im südafrikanischen Parlament hält. Aufgabe von UN-Women ist es unter anderem, weltweit die Legalisierung und den schrankenlosen Zugang zur Tötung ungeborener Kinder durchzusetzen.

    Auch katholische Verbände schweigen dazu und gleiten in die Abtreibungsverstrickung

    Als Schönfärberei wird von „Wohlstand teilen, Armut beseitigen sowie die Umwelt und das Klima schützen“ gefaselt.

    Jorge Bergoglio ist auch bekannt, daß es ein Distanzieren von einzelnen Punkten der Agenda nicht geben kann und nicht akzeptiert wird.

    Mit welcher Brutalität die Tötung ungeborener Kinder und die anderen „Entwicklungsziele“ im Bereich Sexualität durchgesetzt werden sollen, zeigt eine Klausel der Post-2015-Agenda: Alle Länder, die keine Abtreibungspolitik betreiben, sollen von der Finanzierung durch die UNO ausgeschlossen werden, egal wie arm oder durch Naturkatastrophen und Krieg in Nöten. „Eine regelrechte Erpressung“, so »Corrispondenza Romana«.

  46. “ Automatische Exkommunikation und Suspension gibt es nicht, da Exkommunikation und Suspension Rechtsakte sind und folglich von dazu befugter Stelle gesetzt werden müssen. “

    V.a. wenn es um Amtspersonen (z.B.wie Kleriker) geht ist eine amtl. Feststellung unabdingbar. Das erklärt sich von selbst.

    Sicherlich kann und wird die Tatstrafe der Exkommunikation bei einem ipso facto – Geschehen auch ohne amtl. Feststellung eintreten, z,B. vorsätzliche Abreibung aus bequemen Gründen. Nur wer würde dies von sich selbst schon zugeben dass er auf Grund dieses seines Fehlverhaltens schon exkommuniziert wäre? Die Scham und Feigheit des Betroffenen wäre vermutlich grösser entweder dies überhaupt sich selbst einzugestehen oder wenn sich der/die Betroffene wirklich schuldig fühlen würde dies auch jemandem bekanntzugeben. Da könnte nur noch eine gute psychologische Beichte helfen. Die Tatstrafe der Exkommunikation war aber bereits zum Zeitpunkt der Abtreibung von selbst, somit automatisch eingetreten. Auch das erklärt sich von selbst.

    Natürlich, der Sonderfall von Skrupelhaftigkeit kann immer irgendwie vorkommen wo man meinte man wäre vermutlich/höchstwahrscheinlich ipso facto exkommuniziert – oder vielleicht doch nicht? Aber dann wäre man im Gewissen dazu verpflichtet sich mehr Sicherheit zu verschaffen und sollte dieses Problem in vertrauenswerter Weise besprechen. Auch hier würde wieder die gute alte Beicht helfen.

  47. „Es gibt Leute, die derart eingenommen sind von sich selbst und so nichts an sich heranlassen was irgendwie von draußen kommt, von der Göttlichen Offenbarung, vom katholischen Lehramt, vom hinterlegten Glaubensgut, von wahren und echten Botschaften, von denen ja der Himmel will, daß sie angenommen werden. Ihr eigener Gesichtspunkt ist der Maßstab aller Dinge.“
    Eine treffende Beschreibung der Sedisvakantisten, oder anders ausgedrückt: Eine Beschreibung, die vollständig auf die Sedisvakantisten zutrifft.

    Denn sie sind tatsächlich absolut von sich eingenommen, bilden sich ein, die einzigen wahren Katholiken zu sein (was sie aber überhaupt nicht sind, schon deswegen, weil sie die Kirche verlassen haben und wie Luther über die Kirche und ihre Amtsträger schimpfen), und lassen kein Gegenargument gegen ihren Unsinn an sich heran.

    Zu diesem überhaupt nicht bestehenden „Automatismus“:
    Ein Mörder wird selbstverständlich durch den von ihm begangenen Mord zum Mörder und verfällt durch seine Tat ipso facto der fälligen Strafe. Vollzogen wird die Strafe aber erst, wenn er gefaßt und des Mordes überführt wird.

    Genau so und nicht anders ist es auch mit der Häresie: Selbstverständlich wird ein Häretiker durch seine Häresie zum Häretiker und verfällt durch seine Häresie ipso facto den fälligen Kirchenstrafen. Aber auch die entsprechenden Kirchenstrafen werden erst vollzogen, wenn die Häresie von dazu befugter Stelle festgestellt wird. Für ein Kirchenamt gilt das natürlich erst recht: Erst die Feststellung der Häresie (oder Apostasie), dann Vollzug der ipso facto anstehenden Rechtsfolgen, darunter eben auch die Feststellung des Amtsverlustes.

    Ein grundsätzlicher Fehler des Sedisvakantismus ist es, Privatansicht nicht von Rechtslage und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die Sedisvakantisten sind derart von sich eingenommen, daß sie sich einbilden, ihre Privatmeinung sei zugleich kirchliche Rechtswirklichkeit. Das ist sie aber eben nicht. Nochmals: Was Sedisvakantisten für Häresie halten, wird noch lange nicht von allen Katholiken für Häresie gehalten. Daher muß eben entschieden werden, und solange keine befugte Stelle einen Katholiken als Häretiker verurteilt, ist er kirchenrechtlich kein Häretiker, und diese Rechtslage hat jeder Katholik zu akzeptieren. Und ebenso ist ein Papst kirchenrechtlich Papst, solange keine befugte Stelle bei ihm Häresie oder Apostasie und damit verbundenen Amtsverlust feststellt, und auch diese Rechtslage hat jeder Katholik zu akzeptieren.

  48. In meinem Vorbeitrag spielte ich etwas mit dem Begriff „ipso facto“ und wurde dabei etwas ungenau. Es muß wie folgt heißen:

    Ein Mörder wird selbstverständlich durch den von ihm begangenen Mord zum Mörder und verfällt durch seine Tat der fälligen Strafe.

    Selbstverständlich wird ein Häretiker durch seine Häresie zum Häretiker und verfällt durch seine Häresie ipso facto den fälligen Kirchenstrafen.

    Der Unterschied: Die Strafe für den Mörder kann unterschiedlich sein, in Deutschland von einigen Jahren bis lebenslang (theoretisch).
    Dagegen stehen die Kirchenstrafen für Häresie absolut fest: Exkommunikation, ggf. Suspension und Amtsverlust. Das ist nämlich die dem Begriff „ipso facto“ eigene Bedeutung: Die absolute, unabänderliche Rechtsfolge.

  49. Nochmals zum Thema „Automatismus“:

    Eine Abtreibung zieht ja ebenfalls ipso facto die Exkommunikation nach sich. Aber: Solange die Abtreibung nicht bekannt wird, dürfen keinem Beteiligten die Sakramente verweigert werden, tritt die Exkommunikation also nicht inkraft. Es gibt also nicht einmal bei eindeutigen Taten wie einer Abtreibung automatisch eintretende Kirchenstrafen.

    Bei Häresie kommen aber noch einige Probleme dazu: Ist es wirklich eine Häresie? Wenn ja: Ist es eine materielle oder eine formelle Häresie? Es sollte doch eigentlich jedem klar sein, daß diese Fragen ausschließlich von dazu befugter Stelle rechtswirksam beantwortet werden können. Eine Häresie muß also nicht nur bekannt werden (wie eine Abtreibung), sondern zusätzlich rechtswirksam als Häresie festgestellt werden – erst dann kann das Kirchenrecht greifen.

  50. @Seefeldt 12. Oktober 2016 um 08:33
    @Seefeldt 12. Oktober 2016 um 08:43
    @Seefeldt 12. Oktober 2016 um 09:35

    Dem kann ich nur vorbehaltlos zustimmen. FG

  51. Seefeldt 11. Oktober 2016 um 21:16: „Automatische Exkommunikation und Suspension gibt es nicht …“

    Sie denken, daß Sie Katholiken für dumm verkaufen können.

  52. @ Ci-devant:

    Sie sollten nicht von sich auf andere schließen. Daß es keine automatische Exkommunikation oder Suspension gibt, habe ich ja heute wieder bewiesen, s. besonders meinen Kommentar von 9:35 Uhr.

  53. „Oder war es einem wohl unterrichteten Katholiken erlaubt oder sogar für ihn geboten, einen Arius, Nestorius oder Luther solange für rechtgläubig zu halten, bis er von der Kirche als Häretiker amtlich erklärt wurde?

    Wenn man nicht die unglaubliche Torheit begehen will, für wahr zu halten, dass ein Häretiker erst durch die Verurteilung zum Häretiker wird – (und von den ‚positiven‘ Urteilen würde dann dasselbe gelten: die allerseligste Jungfrau wäre dann erst Jungfrau, ohne Erbsünde, in den Himmel aufgenommen, der Papst erst Primatsinhaber, unfehlbar geworden, als dies definiert wurde) – , wo doch in Wirklichkeit amtlich erklärt wird, dass er es seit der nicht zurückgenommen Irrlehre ist, der muss auch akzeptieren, dass die Nichtigkeit des Papstamtes einer bestimmten Person auch schon vor der amtlichen Erklärung erkennbar ist und man sich als gläubiger Katholik entsprechend zu verhalten hat. So hat Athanasius gehandelt, lange bevor Arius verurteilt wurde, ja als er selbst wegen seine Kampfes gegen Arius verurteilt wurde von einem Platz aus, von dem aus später Arius verurteilt wurde!“ (POS)

  54. Anders gefragt:
    1.Gilt jemand der zeitlebens seine/ihre Abtreibung geheim gehalten hat vor Gott als exkommuniziert auch ohne irdischer amtl. Feststellung oder als trotzdem gerechtfertigt?
    2. Mit welcher Sicherheit bzw. Gewissheit kann man schlussendlich dem Tode ins Gesicht sehen sich dabei hoffentlich doch nicht getäuscht zu haben wenn man formalrechtlich nie als ein/eine Haeretiker(in) oder Todsünder ausgewiesen wurde obwohl man innerlich sehr wohl wüsste eine Todsünde begangen zu haben?
    3. Ist es dann nicht klüger und gescheiter besser immer alles geheim zu halten um nur ja nicht in die Fänge der irdischen klerikalen Gerichtsbarkeit zu geraten um somit der amtl. Feststellung zu entgehen?
    4. Und wie steht es schlussendlich mit dem Beichtgeheimnis wenn jemand diese Todsünde zwar beichtet und vielleicht auch (irrigerweise) losgesprochen wurde aber/und der Pfarrer ihn der Gerichtsbarkeit nicht überführen darf und somit auch nie als ein Haeretiker/Todsünder gegolten hatte? Wie kann einer losgesprochen werden der amtl. nie als Haeretiker/Todsünder gegolten hatte bzw. nie als exkommuniziert gegolten hatte?

  55. Besser definiert:
    Ad 2. Mit welcher Sicherheit bzw. Gewissheit kann man schlussendlich dem Tode ins Gesicht sehen sich dabei hoffentlich doch nicht getäuscht zu haben wenn man formalrechtlich nie als ein/eine Haeretiker(in) oder EXKOMMUNIZIERTER ausgewiesen wurde obwohl man innerlich sehr wohl wüsste eine zur EXKOMMUNIKATION führende Todsünde begangen zu haben?

  56. Erstaunlich ist, daß eine so große Anzahl von [echten] Sehern ein bevorstehendes außergewöhnliches Strafgericht über die Gottlosen und Kirchenfeinde ankündigt. Wir wissen aus dem Alten Testament, daß bevorstehende große Übel immer durch mehrere Propheten angekündigt worden sind. Doch wie zu Noes Zeiten, gehen die Menschen auch heute mit einem müden Lächeln darüber hinweg.

    „Wir wundern uns nicht, daß jene, die in Sünden schlafen, solche von oben kommende Offenbarungen für Torheit halten, da doch schon der Apostel (1 Kor. 2,14) erklärt, daß ein sinnlicher Mensch die übernatürlichen Lehren Gottes nicht begreifen kann. Fürwahr, alle die in Hochmut, Unzucht und anderen Sünden begraben liegen, halten die Winke Gottes für Träumereien.“ (hl. Bernhard)

    Nachdem Papst Pius IX. darauf hingewiesen hat, daß nach der außergewöhnlich großen Verfolgung der Kirche zweifellos ein ganz besonders glänzender Triumph bevorsteht, fährt er fort: „Weil in den engeren und weniger gefahrvollen Kämpfen Gott der Kirche seine mächtige Hilfe bald durch die Waffen der Fürsten, bald durch die Wirksamkeit und Kraft heiliger Männer verschafft, in diesem noch schwereren Kampf aber ihr alle Hilfe vorenthalten hat, so ist durchaus ersichtlich, daß er sich selbst den Sieg über seine Feinde vorbehalten hat.“

    Am 25. Jahrestag seiner Erwählung, sagte er: „Es wird ein großes Wunder geschehen, das die Welt mit Staunen erfüllen wird. Diesem Wunder aber wird der Triumph der Revolution vorausgehen..“

    Wann die angekündigte Finsternis eintreten wird, ist unbekannt; nur soviel ist bekannt, daß der Finsternis ein schwerer Kampf gegen die Kirche vorausgehen und zuvor eine große Unordnung auf Erden, eine allgemeine Anarchie sein wird.
    Die Dienerin Gottes Elisabeth Canori Mora sagt: „Alle Menschen werden in Aufruhr sein; sie werden sich gegenseitig töten und morden ohne Erbarmen. Während dieser schrecklichen und blutigen Schlächterei wird die rächende Hand Gottes sich schwer auf diese Unglücklichen legen und durch seine Allmacht wird Gott der Herr ihre Vermessenheit zerschmettern. Zu diesem Racheakt wird er sich der Mächte der Finsternis bedienen, nämlich der Dämonen, um diese Gottlosen auszurotten.“

    An anderer Stelle weist Canori Mora darauf hin, daß jene Sektierer, die die Kirche ausrotten wollten, zugrunde gehen werden: „Gott wird sich der Macht der Finsternis bedienen, um die Sektierer und Gottlosen, welche die heilige Kirche in ihren Fundamenten erschüttern und vernichten wollen, auszurotten. In ihrer verwegenen Bosheit vermeinen diese Elenden, Gott von seinem Thron zu stoßen; aber er lacht über ihre Verschlagenheit, und durch ein Zeichen seiner mächtigen Hand wird er die Gotteslästerer und Gottlosen strafen…“

    Es ist leicht zu erkennen, daß diese Sektierer insbesondere jene in Rom sind, die die heilige Kirche in ihren Fundamenten erschüttern wollen. Sie nennt die Besitzergreifer des Vatikans also „Sektierer“!

    „Dann aber verbreitete sich glänzende Klarheit über die Erde zum Zeichen der Versöhnung Gottes mit den Menschen…Auf diese Weise erfüllte sich in einem Augenblick der eklatante Triumph der katholischen Kirche. Alles lobt und preis sie, alle übergeben sich ihr, indem sie den Papst als Stellvertreter Christi anerkennen.“
    Und dieser eklatante Triumph der katholischen Kirche geht einher mit einer außerordentlichen überwältigenden Friedensepoche. Jene wissen keine Antwort auf die Frage, wann der Triumph Mariens, der Triumph der Katholischen Kirche denn stattgefunden hat, dennoch bestehen sie darauf, daß die Friedenszeit schon da war.

    Mélanie, die Seherin von La Salette (†1904) hat für die dreitägige Finsternis folgendes Verhalten empfohlen: „Sobald die Luft von lautem Donner ertönen wird, schließe man seine Wohnung, zünde die geweihte Kerze an und bete bis zum Schluß der Katastrophe. Ein jeder bleibe dort, wo er sich gerade befindet.“ (‚Notre Dame de La Salette et ses deux élus‘, 1906 Caen, A. Domin, S. 112 und 293).
    Es sind wohl über 30 Ankündigungen der bevorstehenden Finsternis vorhanden, von denen die meisten von Sehern stammen, die heilig gelebt haben.
    Von einem kommenden Strafgericht, von der Züchtigung nicht durch Wasser, sondern durch Feuer, von der Vernichtung der Sektierer, darüber hört man auf dieser Seite nichts.

  57. Erg.:
    Ad 4. Und wie steht es schlussendlich mit dem Beichtgeheimnis wenn jemand diese Todsünde zwar beichtet und vielleicht auch (irrigerweise) losgesprochen wurde aber/und der Pfarrer ihn der Gerichtsbarkeit nicht überführen darf und somit auch nie als ein Haeretiker/Todsünder gegolten hatte? Wie kann einer losgesprochen werden der amtl. nie als Haeretiker/Todsünder gegolten hatte bzw. nie als exkommuniziert gegolten hatte?

    Vor der Beicht müsste doch zuerst die Rücknahme ( ein bischöflicher Akt glaube ich ) der Exkommunikation stattfinden. Wie sollte man sonst jemandem die Beicht abnehmen der ausserhalb der Kirche steht?!? Das ergibt sich dann mit dem SCHEINBAREN Sakramentenempfang ( z.B. der Fall der immer geheimgehaltenen Abtreibung ohne kirchl. Verurteilung ) der sich eigentlich als ein wahres SAKRILEG darstellen würde?

  58. @ Alexius:

    „Oder war es einem wohl unterrichteten Katholiken erlaubt oder sogar für ihn geboten, einen Arius, Nestorius oder Luther solange für rechtgläubig zu halten, bis er von der Kirche als Häretiker amtlich erklärt wurde?“

    Ach wenn Sie doch nur sorgfältiger lesen würden! Selbstverständlich wird ein Häretiker durch seine Häresie zum Häretiker – das schrieb ich doch nun wirklich deutlich genug. Ich schrieb aber auch deutlich genug, daß Häresie von befugter Stelle als Häresie festgestellt werden muß. Sie sehen doch an den zweitkonziliaristischen Päpsten, daß Sie diese Päpste für Häretiker halten, die große Mehrzahl der Katholiken aber nicht. Ihre Privatmeinung setzt eben kein Recht (und die Verurteilung als Häretiker ist eine Rechtssetzung), das wird ausschließlich durch die dazu befugte Instanz gesetzt.

    Und selbstverständlich können Sie privat jeden x-beliebigen Katholiken für einen Häretiker halten, aber er wird eben dadurch nicht zum Häretiker. Es kann sein, daß Ihre Privatmeinung zutrifft, es muß aber nicht sein. Sie sollten ganz einfach viel demütiger und bescheidener sein und begreifen, daß das, was Sie für wahr halten oder von Ihren Gurus Ihnen als wahr eingetrichtert wird, nicht unbedingt wahr sein muß, daß eben auch Sie und Ihre Gurus irren können. Und in Sachen Sedisvakantismus irren Sie und Ihre Gurus sich ganz gewaltig – wie hier oft genug bewiesen.

  59. @ Pierre:

    Vor Gott gibt es die Sünde, aber keine Exkommunikation, auch keine Suspension und auch keinen Amtsverlust. Exkommunikation, Suspension und Amtsverlust sind Kirchenstrafen bzw. Kirchenrechtsfolgen auf dieser Erde. Im Himmel gibt es weder den Heiligen Stuhl noch die Diözesen noch die Pfarreien und auch keine Kirchengemeinden.

    Das ist ja gerade einer der vielen Unterschiede, die die Sedisvakantisten nicht begreifen: Eine Häresie ist vor Gott im Augenblick, in dem sie begangen wird, eine Sünde; für die Kirche aber ist eine Häresie erst dann ein Delikt, wenn sie bekannt und von befugter Stelle als Häresie bewertet wird. So können die zweitkonziliaristischen Päpste durchaus vor Gott der Häresie schuldig sein, ohne von der Kirche als Häretiker verurteilt zu werden. Was letztendlich zählt, ist Gottes Urteil. So ist auch eine Abtreiberin vor Gott eine Sünderin, auch wenn ihre Abtreibung nicht bemerkt wird.

  60. @Seefeldt 12. Oktober 2016 um 21:09

    Hieße das dass es klüger wäre eine zur Exkommunikation führende Todsünde besser für sich zu behalten um einer kirchl. Verurteilung zu entkommen?

    Somit stünde man noch immer innerhalb der Kirche und könnte noch zum Sakramentenempfang ( der eigentl. ein sakrilegischer wäre ) schreiten? Ist das nicht sehr gewagt? Was sagt einem das Gewissen noch?

    Wozu bräuchte es aber dann noch des ipso facto wenn doch erst die amtl. Feststellung die Rechtswirksamkeit einleiten würde?

    Wäre folglich der Kindsmörder besser beraten wenn er sich nicht ÖFFENTLICH bekennt um der klerikalen Gerichtsbarkeit zu entkommen und somit NIE ein EXKUMMUNIZIERTER war? Macht man es dem Mörder nicht zu leicht und wird hier das ipso facto selbst nicht ins Absurdum geführt?

    Gerade das ipso facto erleichtert es doch PRÄVENTIV auch ohne Gerichtsbarkeit die Strafe ( der Exkommunikation ) zu Zeitpunkt der Straftat verhängen zu können.

  61. @Seefeldt 12. Oktober 2016 um 21:09

    Gebe zum Nachdemken: Wie viele ipso facto EXKOMMUNIZERTE dürfte es schon geben mit kirchl.amtl. Feststellung? Ich denke nicht so viele.

    Ich denke, ipso facto Exkommunizierte eben oder auch OHNE amtl. Feststellung wird es weit mehr geben und geben müssen.
    Das Problem vieler Katholiken ist dass sie sich dessen wohl kaum bewusst sind und immer noch glauben bzw. glauben wollen INNERHALB der Kirche zu stehen und somit sich einen (sakrilegischen!) Sakramnetenempfang erlauben (können).

  62. „Wenn man nicht die unglaubliche Torheit begehen will, für wahr zu halten, dass ein Häretiker erst durch die Verurteilung zum Häretiker wird – (und von den ‚positiven‘ Urteilen würde dann dasselbe gelten: die allerseligste Jungfrau wäre dann erst Jungfrau, ohne Erbsünde, in den Himmel aufgenommen, der Papst erst Primatsinhaber, unfehlbar geworden, als dies definiert wurde) – , wo doch in Wirklichkeit amtlich erklärt wird, dass er es seit der nicht zurückgenommen Irrlehre ist, der muss auch akzeptieren, dass die Nichtigkeit des Papstamtes einer bestimmten Person auch schon vor der amtlichen Erklärung erkennbar ist und man sich als gläubiger Katholik entsprechend zu verhalten hat. So hat Athanasius gehandelt, lange bevor Arius verurteilt wurde, ja als er selbst wegen seine Kampfes gegen Arius verurteilt wurde von einem Platz aus, von dem aus später Arius verurteilt wurde!“ (POS)

    Von einem kommenden Strafgericht, von der Züchtigung jener Sektierer durch Feuer darüber hört man auf dieser Seite nichts.

  63. @ Pierre:

    „Hieße das dass es klüger wäre eine zur Exkommunikation führende Todsünde besser für sich zu behalten um einer kirchl. Verurteilung zu entkommen?“
    Heißt es nicht. Nochmals: Entscheidend ist Gottes Urteil. Ein Verschweigen der Todsünde vor der Kirche ist sogar eher schlimmer, gebietet die Kirche doch für schwere Sünden die Beichte, wogegen aber ein Todsündenverschweiger verstößt.

    „Somit stünde man noch immer innerhalb der Kirche und könnte noch zum Sakramentenempfang ( der eigentl. ein sakrilegischer wäre ) schreiten?“
    Nicht nur eigentlich sakrilegisch. Tatsächlich verschlimmert ein Todsünder durch fortgesetzten Sakramentenempfang sein Sündenregister.

    Jetzt bin ich aber an einem Punkt, wo sich mir selbst Fragen stellen. Die Beichte ist ja auch ein Sakrament, und sie ist gerade bei schweren Sünden angebracht. Kann jemand fundiert die Frage beantworten, ob einem Exkommunizierten die Beichte zu verweigern ist?

    „Wozu bräuchte es aber dann noch des ipso facto“
    Auch Sie muß ich bitten, den Rechtsbegriff „ipso facto“ richtig zu verstehen. Er bedeutet nichts anderes, daß einem Rechtsverhalt absolut zwingend ein dafür bestimmter Rechtsanspruch folgt. Nochmals: Ein Mörder kann vor einem weltlichen Gericht unterschiedlich verurteilt werden – in Deutschland von einigen Jahren bis zu lebenslang. Das Strafmaß liegt im Ermessen des Richters (im Rahmen der Gesetze). Auf Häresie, Apostasie, Abtreibung usw. folgt aber ipso facto, unausweichlich die Exkommunikation. Hier gibt es für den Richter keinen Ermessensspielraum. Deswegen unterscheidet das Kirchenrecht zwischen Spruchstrafe und Tatstrafe – bei einer Spruchstrafe bestimmt der Richter die Strafe, bei einer Tatstrafe bestimmt dagegen die Straftat selbst die Strafe.

    „Wäre folglich der Kindsmörder besser beraten wenn er sich nicht ÖFFENTLICH bekennt um der klerikalen Gerichtsbarkeit zu entkommen“
    Wäre er nicht, denn Gottes Gericht entgeht er nicht.

    „Gerade das ipso facto erleichtert es doch PRÄVENTIV“
    Das „ipso facto“ enthält KEINERLEI Prävention. Es beschreibt eine Rechts-FOLGE, und zwar eine absolut zwingende (das ist der Unterschied zu den anderen Rechtsfolgen).

    „Wie viele ipso facto EXKOMMUNIZERTE dürfte es schon geben mit kirchl.amtl. Feststellung? Ich denke nicht so viele.“
    Damit könnten Sie recht haben. Aber: Es gibt KEINEN „ipso facto Exkommunizierten“ OHNE kirchliche Festellung, denn ohne kirchliche Feststellung keine Exkommunikation.

  64. @Seefeldt 13. Oktober 2016 um 07:33
    Danke! Wollte auch zum Nachdenken einladen. 🙂

    Es ging hauptsächlich darum dass wenn jemand durch eine begangene schwerwiegende Tat, die eben eine Exkommunikation nach sich zieht und die NICHT amtlich festgestellt ist/wurde der Täter noch glauben darf er sei/stehe NOCH IMMER INNERHALB der Kirche und somit er keine Skrupel hat um einen sakrilegischen Sakramentenempfang noch um sein Seelenheil ( weil man ja zeitlebens NICHT vom Kirchenbann befreit wurde und somit auch ein Sakramentenempfang nicht nur sakrilegisch sondern GANZ UNWIRKSAN wäre).

  65. @ Pierre:

    Ein weiteres zum Nachdenken: Es ist wohl davon auszugehen, daß die Kenntnis vom Kirchenrecht unter den Laien nicht überaus verbreitet und ausgeprägt ist. Daher werden wohl so manche Sünder von den Kirchenstrafen, die auf ihren Vergehen stehen, keine Ahnung haben.

  66. @Seefeldt 13. Oktober 2016 um 08:19

    Richtig.
    Bzw. vielleicht man will`s nicht wissen – “ weil was will uns die Kirche schon vorschreiben, ist sie doch selbst die grösste Sünderin mit den Kreuzzügen, Simonie, etc. “ wird häufig als Vorwurf und Anklage gebracht und angeführt.
    Nur selbst ist man ein Gutmensch …

  67. @Seefeldt 13. Oktober 2016 um 07:33

    “ Jetzt bin ich aber an einem Punkt, wo sich mir selbst Fragen stellen. Die Beichte ist ja auch ein Sakrament, und sie ist gerade bei schweren Sünden angebracht. Kann jemand fundiert die Frage beantworten, ob einem Exkommunizierten die Beichte zu verweigern ist? “

    Richtig, wollte ich wissen.

    Aber noch ein Fall/spekulativeFrage:
    Was ist wenn jemand in der Beichte eine mit Exkommunikation nach sich ziehende Todsünde (ipso facto) vorbringt aber für ihn noch KEINE amtl. Feststellung vorliegt? Ist der Priester im Gewissen/ bzw. lt. Kirchenrecht dazu VERPFLICHTET VORHER vom Pönitenten eine solche zu verlangen/ bzw. sich dem Kirchengericht zu stellen ( d.h. sich dem Bischof anzuvertrauen und die Sache zu übergeben ) bzw. ist es dem Pönitenen freigestellt oder reicht es aus wenn er bei reuiger Einsicht und vollständigem Bekenntnis dennoch die Absolution bekommt? Ist der Pönitent somit nicht klugerweise einer Kirchenstrafe entgangen? Ich denke schon … Was sagen Sie?

    Wäre es sinnvoll bekäme dieser nach der Lossprechung dennoch den Auftrag sich VORHER?/NACHHER? dem Kirchengericht zu stellen ev. auch dem welt. Gericht? Kann man von einem Pönitenten dies verlangen sich AUCH der Gerichtsbarkeit zu stellen (sicherlich) oder MUSS das gar eine unabdingbare VORAUSSETZUNG(???) sein um von seinen Todsünden losgesprochen werden zu können? Kann der Priester jemanden so ausliefern?!??? Dann käme ja fast gar keiner mehr zur Beicht? Man getraute sich ja nicht einmal seine Todsünden zu bekennen mit so einer Auflage. Wer lässt sich schon freiwillig exkommunizieren oder freiwillig ins Gefängnis ( wohlbemerkt eine LEBENSLANGE VORBESTRAFUNG im Strafregister hinzukommend, später ev. keinen adäquaten Job mehr zu bekommen, u. viele andere Nachteile im weiteren späteren Leben !!! ) gebracht werden. Kann das sinnvollerweise vom Priester wirklich verlangt/eingefordert wrden? Menschlich gesehen sicherlich nicht (meine bescheidene persönl.Ansicht). Was sagen Sie dazu?

    Ergänzend.: Müssten Sündenstrafen einer BERECHTIGTEN nicht vollzogenen Exkommunikation, d.h. der irdischen Gerichtsbarkeit entgangenen Feststellung, die somit irdischerseits sicherlich angebracht gewesen wären um seine gerechten zuschreibbaren Sündenschulden abzubauen ) diese dann nicht im Fegefeuer nachgeholt werden?

    Bitte jeweils um explizite Erklärungen der einzelnen Abschnitte.
    Herzlichsten DANK!

  68. @ Pierre:

    Zu Ihrer Frage, ob es klüger wäre, eine zur Exkommunikation führende Todsünde besser für sich zu behalten, um einer kirchlichen Verurteilung zu entkommen, nachdem ich mich über Exkommunikation und Beichte informiert habe: Definitiv NICHT, ganz im Gegenteil.

    Eine Beichte kann ja auch von einer Todsünde befreien. Wer (aus Angst vor einer Kirchenstrafe) seine Todsünde nicht beichtet, behält dadurch seine Todsünde. Alle von ihm in diesem Stand der Ungnade empfangenen Sakramente sind ungültig.

    Zum Vorgehen bei einer zur Exkommunikation führenden Todsünde: In dem Augenblick, in dem eine solche Sünde gebeichtet wird, wird dem Beichtvater und damit der Kirche die Sünde bekannt und tritt damit auch die darauf stehende Exkommunikation inkraft und damit auch das Sakramentsempfangsverbot. Der Beichtvater kann also den Sünder nicht von der Sünde lossprechen. Zuvor muß der Sünder von der Exkommunikation losgesprochen werden. Die Lossprechung ist übrigens zu gewähren, wenn der Sünder reumütig darum bittet und zur Genugtuung bereit ist. Und auch der Beichtvater kann die Exkommunikation vorläufig erlassen, bis innerhalb eines Monats ein zum Straferlaß Bevollmächtigter den Pönitenten von der Exkommunikation losspricht.

  69. @ Pierre:

    Gerade eben habe ich Ihren Kommentar von 10:05 Uhr bemerkt. Die meisten Ihrer Fragen dürfte mit meinem Kommentar von 10:26 beantwortet sein.

    Zu Ihrer letzten Frage: Ja, selbstverständlich – prinzipiell. Doch die meisten mit Exkommunikation ipso facto belegten Sünden sind Todsünden; wenn die nicht gebeichtet und die Sünder nach vorheriger Lossprechung von der Exkommunikation von ihren Todsünden losgesprochen werden, kommen sie erst gar nicht in das Fegefeuer, sondern in die Hölle.

  70. Seefeldt 13. Oktober 2016 um 07:33: „Jetzt bin ich aber an einem Punkt, wo sich mir selbst Fragen stellen. Die Beichte ist ja auch ein Sakrament, und sie ist gerade bei schweren Sünden angebracht. Kann jemand fundiert die Frage beantworten, ob einem Exkommunizierten die Beichte zu verweigern ist?“

    Natürlich können und sollten Sie die Möglichkeit zur Beichte bei einem gültig geweihten, nicht über die Maßen häretischen Priester Ihrer Bruderschaft nutzen. Ich wünsche Ihnen, daß es Ihnen gelingt, Ihren Stolz zu überwinden. Sie schaden sich mit Ihrer offensichtlichen Stammtischrechthaberei am meisten selbst. Ihrer Bruderschaft nutzen Sie mit der absurden Leugnung der ipso facto eintretenden Strafen letztlich gar nicht.

  71. Zum Thema Inkrafttreten der Exkommunikation hier noch eine Fundstelle:

    http://www.kath.net/news/42981

    Darin heißt es zur Exkommunikation des australischen Priesters Greg Reynold:

    „Sprecher der Erzdiözese Melbourne: „Exkommunikation war von Papst Franziskus angeordnet worden““

    und:

    „Die Exkommunikation wird rückwirkend ab einem Zeitpunkt wenige Tage nach der Suspendierung Reynolds durch die Erzdiözese Melbourne im Jahr 2011 wirksam.“

    Festzuhalten ist also:
    1.: Die Exkommunikation wurde angeordnet.
    2.: Die Exkommunikation wird zu einem von der Kirche bestimmten Zeitpunkt wirksam (also nicht bereits zum Zeitpunkt der Tat).

  72. @ Ci-devant:

    Den Gang zum Beichtvater haben Sie selbst bitter nötig, mit Ihren bösen Beleidigungen und Verleumdungen Andersdenkender und erst recht mit Ihrer heillosen Sektiererei, Ihrer schismatischen Absage an Papst und Kirche. Im übrigen s. meine heutigen Kommentare von 10:26 Uhr und 11:00 Uhr.

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