Friede ist eine universale Verantwortung

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Assisi / Wikimedia Commons – SunOfErat, CC BY-SA 3.0

Fünftes Weltgebetstreffen für den Frieden in Assisi –
Papst Franziskus reist heute nach Assisi

Papst Franziskus brach heute morgen, wie vom offiziellen Programm vorgesehen, mit dem Hubschrauber aus dem Vatikan in Richtung Assisi auf, wo er am Weltgebetstreffen für den Frieden teilnehmen wird.

Zum fünften Mal (1986, 1993, 2002, 2011) kommen Vertreter christlicher Kirchen und Gemeinschaften und der Weltreligionen in der Stadt des heiligen Franziskus zusammen, seitdem der heilige Johannes Paul II. am 27. Oktober 1986 zum ersten Mal in der Kirchengeschichte ein Weltgebetstreffen einberufen hatte. „Jeder [sollte] entsprechend seiner eigenen Überzeugung, vom transzendenten Wert des Friedens Zeugnis“ ablegen, wie der damalige Papst in seiner Ansprache den Teilnehmern erklärte.

Er forderte damals nicht nur die Nationen, sondern jeden einzelnen, besonders die Jugend, auf, einen Beitrag zu Frieden zu leisten, denn: „Der Friede ist eine Werkstatt, die allen offensteht, nicht nur Fachleuten, Gebildeten und Strategen. Der Friede ist eine universale Verantwortung: er verwirklicht sich durch Tausende kleiner Handlungen im täglichen Leben. Durch die Art ihres täglichen Zusammenlebens mit anderen entscheiden sich die Menschen für oder gegen den Frieden. Wir vertrauen die Sache des Friedens besonders der Jugend an. Mögen die jungen Menschen helfen, den Lauf der Geschichte von den falschen Pfaden zu befreien, auf denen sich die Menschheit verirrt.“

Auch Papst Franziskus erinnert die Menschen immer wieder an ihre Friedensverantwortung und -arbeit und stellt Wirtschafts- und Sozialsysteme, die besonders den am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen keinerlei Sicherheit und Frieden garantieren können, in Frage. Papst Franziskus prangerte bei verschiedenen Gelegenheiten die Verlogenheit derjenigen an, die sich für den Frieden engagieren und gleichzeitig mit dem Waffenhandel ein lukratives Geschäft betreiben und damit Gewalt, Tod und Leid in der Welt unterstützen.

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Quelle

3 Kommentare zu “Friede ist eine universale Verantwortung

  1. @Der Frevler Bergoglio – ein neuer Prometheus: Weil er Wohltäter des Menschgeschlechtes sein wollte hielt Prometheus sich für berechtigt, die Götter in die Irre zu führen. Dafür wurde er zur Strafe an den Kaukasus gekettet. Prometheus ist der Inbegriff des „zu viel des Guten“. Seit dem Pontifikat des Frevlers Roncalli gehört das „zu viel des Guten“ der sich als katholisch bezeichnenden Konzilssekte. Nichts gegen tätige Nächstenliebe, doch darf sie nicht dazu führen, dass Unmögliches für möglich gehalten wird. Doch gerade dies ist Bergoglio der Fall und diese Nichtbeachtung macht aus ihm einen Frevler

  2. Es kann durchaus falsches „Gutes“ geben – wir erleben es doch deutlich genug mit den „Gutmenschen“, die in ihrem eingebildeten „Gutsein“ schlimmste Intoleranz ausüben und schlimmste Schäden anrichten – nur so als Beispiel.

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