„Durst nach Frieden“ – Gemeinsam für den Frieden

wiki-assisi_02-800x533

Assisi / Wikimedia Commons – Berthold Werner, Public Domain

Papst Franziskus reist heute zum Friedensgebet nach Assisi.
Unter den Teilnehmern auch der Erzbischof von Rouen

Papst Franziskus wird heute am Abschlußtag des Treffens der Weltreligionen, das in Assisi vom 18. bis 20. September 2016 unter dem Titel „Durst nach Frieden“ staffindet, am gemeinsamen Friedensgebet teilnehmen. Das offizielle Programm sieht u.a. Begegnungen des Heiligen Vaters mit offiziellen Würdenträgern und Oberhäuptern anderer Religionen vor.

Das offizielle Programm sieht folgenden Tagesablauf vor:

10.30 Uhr – Abreise vom Hubschrauberlandeplatz im Vatikan

11.05 Uhr – Ankunft auf dem Sportplatz „Migaghelli“; Begrüßung des Papstes durch Msgr. Domenico Sorrentino, Erzbischof-Bischof von Assisi–Nocera Umbra–Gualdo Tadino, die Präsidentin der Region Umbrien, Catiuscia Marini, den Präfekten von Perugia, Raffaele Cannizzaro, sowie die Bürgermeisterin von Assisi, Stefania Proietti.

11.30 Uhr – Ankunft im „Sacro Convento“ von Assisi. Der Papst wird von Pater Mauro Gambetti, dem Kustos des Konvents, Bartolomaios I., dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, einem muslimischen Vertreter, dem Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, Efrem II., dem syrisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, einem jüdischen Vertreter und dem Oberhaupt der Tendai (Japan) empfangen. Alle begeben sich gemeinsam zum „Chiostro“ von Sixtus IV., wo bereits die Vertreter der Weltkirchen- und religionen sowie die Bischöfe Umbriens warten.

12.00 Uhr – Begrüßung der einzelnen Vertreter durch den Papst

13.00 Uhr – Mittagessen im Refektorium des Konvents mit einigen Kriegsopfern. Marco Impagliazzo, Präsident der Gemeinschaft von „Sant’Egidio“, wird an das 25. Jubiläum des Patrairchen Bartlomaios I. erinnern.

15.15 Uhr – Papst Franziskus wird einzeln Bartolomaios I., einen muslimischen Vertreter, Erzbischof Justin Welby, Patriarch Efrem II. und einen jüdischen Vertreter treffen.

16.00 Uhr – Friedensgebet an verschiedenen Orten und Gebetsmoment für den Frieden in der „Basilica Inferiore di San Francesco“ (Unterkirche), ökumenisches Gebet der Christen

17.00 Uhr – Nach dem Friedensgebet verlassen alle Teilnehmer die Basilika und begegnen den Vertretern der anderen Religionen, die an anderen Orten gebetet haben, und nehmen auf dem Vorplatz Platz.

17.15 Uhr – Abschlußzeremonie auf der „Piazza San Francesco“ und Grußworte von Msgr. Domenico Sorrentino, Erzbischof-Bischof von Assisi–Nocera Umbra–Gualdo Tadino, sowie Botschaften eines Kriegsopfers, des Patriarchen Bartolomaios I., eines muslimischen Vertreters, eines jüdischen Vertreters, des buddhistischen japanischen Patriarchen sowie des Gründers der Gemeinschaft von „Sant’Egidio“, Prof. Andrea Riccardi; Ansprache des Heiligen Vaters; Verlesung eines Friedensappells, der von Kindern unterschiedlicher Nationalität überreicht wird; Schweigemoment für die Kriegsopfer; Unterzeichnung des Friedensaufrufs und Anzünden zweier Kandelaber; Friedensgruß.

18.30 Uhr – Fahrt zum Sportplatz

19.00 Uhr – Abflug

19.35 Uhr – Landung im Vatikan

An dem Treffen der Weltreligionen in Assisi nimmt auch Msgr. Dominique Lebrun, Erzbischof von Rouen, teil, nur wenige Wochen nach der grausamen Ermordung von P. Jacques Hamel. Das Martyrium von P. Jacques Hamel solle nicht wie eine Flagge erhoben werden, um zu kämpfen und zu verurteilen, sondern um Dank zu sagen, für einen Priester, der sein Leben wie Christus geschenkt habe. Msgr. Lebrun ist überzeugt, dass in der Gesellschaft und in den Familien ein Zusammenleben der Religionen möglich sei. Er erinnerte an den Besuch vieler Muslime beim Sonntagsgottesdienst am 31. Juli. Die Familie der Muslime habe die trauernde Familie der Christen besucht; wir gehörten alle derselben Menschenfamilie an, bekräftigt der Erzbischof von Rouen.

_______

Quelle

10 Kommentare zu “„Durst nach Frieden“ – Gemeinsam für den Frieden

  1. Prophezeiung des Heiligen Franziskus von Assisi:
    „..nur ganz wenige unter den Christen [werden] dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen“

    „Die Wahrheit wird dann von manchen Predigern mit Schweigen zugedeckt, von anderen zertreten und geleugnet werden.“

    Nachdem er kurz vor seinem Tode die Brüder zusammengerufen hatte, warnte er sie vor zukünftigen Bedrängnissen, indem er sagte:

    „Handelt tapfer, Brüder, seid stark und hofft auf den Herrn. Grosse Zeiten der Bedrängnis und Trübsal stehen bevor, in denen Verwirrungen und Gefahren weltlicher und geistlicher Art überhandnehmen werden, die Liebe vieler erkalten und die Schlechtigkeit der Bösen jedes Mass übersteigen wird.

    Die Macht der Dämonen wird mehr als gewöhnlich losgelassen werden, die unbefleckte Reinheit unseres und der übrigen Orden wird so sehr entstellt werden, dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen werden:

    Jemand, der nicht kanonisch gewählt, auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, in raffinierter Weise vielen das tödliche Gift (wörtlich: den Tod) seines Irrtums einzuflössen.

    Dann werden sich die Ärgernisse vervielfachen, unser Orden wird gespalten werden, viele der übrigen (Orden) werden völlig zerbrechen, weil sie dem Irrtum nicht widersprechen, sondern zustimmen werden.

    Es wird so viele Meinungen und Spaltungen im Volk, unter den Ordensleuten und im Klerus geben, dass, wenn jene Tage nicht gemäss dem Wort des Evangeliums abgekürzt würden, selbst die Auserwählten (wenn dies möglich wäre) in die Irre geführt würden, wenn sie nicht in einem so gewaltigen Sturm von der unermesslichen Barmherzigkeit Gottes geführt würden.
    Unsere Regel und Lebensweise wird dann von einigen auf das schärfste bekämpft werden. Es werden unermessliche Versuchungen hereinbrechen.

    Die sich dann bewähren werden, werden die Krone des Lebens empfangen.
    Wehe aber jenen, die ihre Hoffnung allein auf das Ordensleben setzend, lau werden und den Versuchungen nicht beharrlich widerstehen, die zur Prüfung der Auserwählten zugelassen werden.

    Jene aber, die mit glühendem Geist aus Liebe und Eifer für die Wahrheit an der Frömmigkeit festhalten, werden als Ungehorsame und Schismatiker Verfolgungen und Unrecht erleiden.
    Denn ihre Verfolger werden, von den bösen Geistern getrieben, behaupten, es sei eine Grosstat des Gehorsams gegen Gott, derart verderbliche Menschen zu töten und von der Erde zu vertilgen.

    Es wird aber dann der Herr eine Zuflucht für die Bedrängten sein, und er wird jene retten, die auf ihn gehofft haben.

    Und um ihrem Haupt gleichförmig zu werden, werden sie zuversichtlich handeln und durch den Tod das ewige Leben erwerbend, sich dafür entscheiden, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen; und sie werden, da sie der Lüge und Treulosigkeit nicht zustimmen wollen, den Tod in keiner Weise fürchten.

    Die Wahrheit wird dann von manchen Predigern mit Schweigen zugedeckt, von anderen zertreten und geleugnet werden.

    Die Heiligkeit des Lebenswandels wird von jenen, die sich (äusserlich) zu ihr bekennen, ins Lächerliche gezogen werden, weshalb ihnen der Herr Jesus Christus keinen würdigen Hirten, sondern einen Vernichter senden wird.“

    Wiederentdeckt wurde ein vergessener Text des heiligen Franziskus von Assisi in der 1880 in Paris gedruckten Gesamtausgabe über den Heiligen und sein Leben. In Spalte 430 dieser lateinischen Ausgabe befindet sich eine unbekannte Vision des Heiligen, die er kurz vor seinem Tode den Ordensbrüdern mitteilte. (…)
    Ex S. Francisci Assisiatis et S. Antonii Paduani Opera omnia S. 430; aus dem lat. übersetzt.

    Warum also spricht der Heilige nicht einfach von

    ..nur ganz wenige werden dem Papst gehorchen<?

    Nein er sagt: „nur ganz wenige unter den Christen [werden] dem WAHREN Papst …gehorchen“??

    Irrlehrer, falscher Papst, nicht kanonisch gewählt. Diese Aussage ist in einem Satz enthalten!
    Jemand also wird nicht kanonisch gewählt und dennoch auf den Papstthron widerrechtlich usurpiert. Und von dort aus spritzt er sein tödliches Gift.
    Kann man die gegenwärtige Lage klarer darstellen? Christus sendet einen Vernichter, keinen Hirten!

    Aufgrund des Gräuels in Assisi hat Lefebvre anschließend die Möglichkeit der Sedisvakanz aufgezeigt.

  2. „Der Papst zeigt Verständnis, wenn Menschen auf persönliche Beleidigungen oder Beleidigungen ihrer Religion auch heftig reagieren. [Er sagt]:
    ‚Wenn Doktor Gasbarri [= „Päpstlicher“ Reisemarschall], der mein Freund ist, meine Mutter beleidigt, kriegt er eins mit der Faust..'“

    Und wenn Bergoglio Gott lästert und durch den Assisigräuel Unseren Herrn Jesus Christus beleidigt, einen Besuch im Buddhatempel abstattet, kriegt er ebenso eins mit der Faust – diesmal von CHRISTUS Selbst!

  3. @Alexius 20. September 2016 um 21:37

    Der Einfluss von Papst Franziskus auf die Endzeitereignisse kann noch nicht abgeschätzt werden. Ausgeschlossen werden kann allerdings nichts, trotzdem wurde allzu oft bei seinen Vorgänger die gleichen Kellen hochgehalten. Sie irrten sich. Das Papsttum von Franziskus wird enden und es könnten ein noch charismatischerer Nachfolger Papst werden. Sofort gehen wieder die gleichen Kellen hoch.

  4. @Stefan1 20. September 2016 um 22:12

    “ … und es könnte ein noch charismatischerer Nachfolger Papst werden. … “

    Womit Sie leider recht haben.

  5. http://www.kath.net/news/56784

    Papst in Assisi: Betrachten wir das Geheimnis des allerhöchsten Gottes

    Papst will weltweites Friedensgebet im Geist von Assisi am 20.9.
    Bischof Küng überreicht „Friedensrosen“ 2016
    Neues Weltfriedenstreffen in Assisi geplant
    Papst ruft in Videobotschaft zum Dialog der Religionen auf
    Weltbischofssynode fordert Frieden für Nahost
    Franziskus beim interreligiösen Weltgebetstag für den Frieden: „Der Durst des Herrn wird gestillt durch unsere mitleidende Liebe; er ist getröstet, wenn wir uns in seinem Namen über das Elend der anderen beugen.“

    Da lässt sich nur noch sagen: Friede, Freude, Eierkuchen

    Nur nicht die Dinge beim Namen nennen. Immer schön korrekt versöhnlch bleiben.

    Es gibt KEINE EINZIG WAHRE RELIGION! Wäre sonst zu diskriminierend …

  6. „Der Friede sei mit euch. Ich gebe den Frieden den die Welt nicht geben kann.“

    Täuscht euch nicht, die Götzen der Heiden sind Dämonen !!

  7. Jeder, den den Assisigräuel jetzt verfolgt, nicht um radikalste Kritik zu üben, sondern um sich einzuhängen und dieses Spektakel akzeptiert, begeht eine sehr schwere Sünde im Glauben.

  8. Franziskus charismatisch? Bedaure, aber ich kann kein Charisma bei ihm feststellen. Daß er von den kirchenfeindlichen Medien hochgejubelt wird, heißt doch noch lange nicht, daß er wirklich Charisma hat.

  9. Nun, was macht die Priesterbruderschaft St. Pius X. angesichts der sich soeben abgespielten Verderbtheit des Assisiskandals?
    Von wegen harte Aburteilung und Kritik! Pater Alain Lorans, Gründer der hinterhältigen GREC und Leiter des offiziellen Nachrichtenbüros „DICI“ der FSSPX lenkt ab und verweist auf das Beten für die christlichen Märtyrer!!

  10. @ Alexius:

    Auf pius.info gibt es eine Stellungnahme zu Assisi 2016. Einige Zitate daraus:

    „Die Priesterbruderschaft hat sich stets mit Entschiedenheit gegen derartige interreligiöse Treffen gestellt, die der überlieferten Lehre und dem pastoralen Handeln der Kirche vor dem II. Vatikanischen Konzil vollkommen fremd waren.

    Nicht ohne Erschaudern erinnert man sich an diese „historische Geste“, die aufgrund der symbolstarken Wirkung der in alle Welt ausgesandten Bilder die unzweideutige Botschaft vermittelte: Alle Religionen sind Wege zu Gott und zum Frieden in der Welt. Denn wenn Johannes Paul II. alle Religionsvertreter aufforderte, zu ihren Gottheiten zu beten und ihnen für die Ausübung ihrer Kulte die Kirchen von Assisi anwies – die heiligsten Räume mit dem Allerheiligsten also – so musste doch jeder den Eindruck gewinnen: Diese Kulte selbst sind heilig und Gott wohlgefällig und besitzen eine positive Kraft zum Aufbau des Friedens in der Welt. Die katholische Religion aber ist nur ein Heilsweg unter vielen.

    Was für eine Schmähung des einzigen Gottes und Heilandes Jesus Christus, der von seinem Stellvertreter auf Erden (!) faktisch auf die gleiche Stufe gestellt wird mit Mohammed, Buddha und all den Götzen der Heiden!

    Dieser Kongress schreibt in den Annalen der Kirchengeschichte das dunkelste Kapitel

    Die Religionstreffen von Assisi brechen vollständig mit der von Gott geoffenbarten Lehre der Kirche. Weder in der Heiligen Schrift noch in den Worten oder im Handeln der Päpste lassen sich irgendwelche Anknüpfungspunkte für sie finden. Ganz im Gegenteil!“

    In dieser Stellungnahme wird auch Erzbischof Lefèbvre zitiert:
    „Der erste Artikel des Credo und das erste Gebot des Dekalogs werden öffentlich von dem verhöhnt, der auf dem Stuhl Petri sitzt. Das Ärgernis in den Seelen der Katholiken ist nicht zu fassen. Die Kirche wird dadurch in ihren Fundamenten erschüttert. Wenn der Glaube an die Kirche als einzige Arche des Heils erlischt, erlischt die Kirche selbst.“

    Und weiter:
    „Die öffentliche Sünde gegen die Einzigkeit Gottes, gegen das fleischgewordene Wort und seine Kirche lässt uns vor Entsetzen schaudern: Johannes Paul II. ermutigt die falschen Religionen, zu ihren falschen Göttern zu beten: ein Ärgernis ohne Maß und ohne Beispiel, (…) eine unfassbare Gotteslästerung und eine nicht hinzunehmende Demütigung für diejenigen, die katholisch bleiben in der Treue zu zwanzig Jahrhunderten des Bekenntnisses desselben Glaubens.“

    Das ist doch wohl deutlich genug.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s