Die Zentralität des Menschen: Das Gebetsanliegen des Papstes

Dass der Mensch im Zentrum der menschlichen Gesellschaft stehen muss, wird immer wieder betont, nicht nur von Christen. Dass man das aber immer wieder anmahnen muss, zeigt dass diese Zentralität zu wünschen übrig lässt. Papst Franziskus betont immer wieder, dass nicht wirtschaftliche Interessen, nicht Moden, nicht Gewinn und Macht bestimmen dürfen, wie die Gesellschaft aussieht, sondern eben die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Menschen. Aber er mahnt nicht nur, er ruft auch dazu auf, darum zu beten, und zwar ganz konkret in diesem Monat. Die Gebetsmeinung des Papstes hat genau das zum Thema.

„Die Menschheit durchlebt eine Krise, die nicht nur eine Wirtschafts- oder Finanzkrise ist… sie hat auch mit Ökologie, Bildung, Moral und menschlich sein zu tun“, beginnt der Papst seine Gedanken in dem kurzen, an diesem Montag vom Vatikan vorgestellten Video. „Wenn wir von Krise sprechen, sprechen wir von Gefahren, aber auch von Chancen. Was ist die Chance?: Die, solidarisch zu sein.“

Aus dieser Chance heraus formuliert der Papst dann seine Bitte: „Komm, helfe mir. Dass jeder einzelne zum Gemeinwohl und zum Aufbau einer Gesellschaft, die die menschliche Person in den Mittelpunkt stellt, beiträgt.“

(rv 05.09.2016 ord)

3 Kommentare zu “Die Zentralität des Menschen: Das Gebetsanliegen des Papstes

  1. Einfache für jedermann verständliche Anliegen, die der Papst Franziskus in einer gelungenen und kurzen Art medial vorstellt.

    Er bittet um das Gebet für dieses wichtige Thema, dass vor allem die nächsten Generationen dringend brauchen. Bravo und Amen.

  2. Nicht der Mensch ist der Mittelpunkt, sondern Gott alleine! Wenn das beachtet wird dann wird alles andere auch besser gelingen. Alles was in der HEILIGEN SCHRIFT niedergeschrieben ist ist zu unserer Belehrung niedergeschrieben.

    Die Segensverheißung wird uns zum Quatembersamstag zu Pfingsten vorgestellt.

    3 MOSE 26,1-26

    Segen und Fluch von Gott zur Wahl gestellt

    »Ihr sollt euch keine Götzen verfertigen und dürft euch keine Schnitzbilder und Malsteine (vgl. 5.Mose 7,5) aufrichten, auch keine Steine mit Bildwerk in eurem Lande aufstellen, um euch davor niederzuwerfen; denn ich, der HERR, bin euer Gott! Meine Sabbate sollt ihr beobachten und mein Heiligtum fürchten (= mit Ehrfurcht scheuen): ich bin der Herr!«

    Segensverheißungen für den Fall des Gehorsams

    »Wenn ihr in (oder: nach) meinen Satzungen wandelt und meine Gebote beobachtet und nach ihnen tut, so will ich euch Regen zu rechter Zeit geben, damit das Land seinen Ertrag liefert und die Bäume auf dem Felde ihre Früchte spenden. Dann wird die Dreschzeit bei euch bis an die Weinlese reichen und die Weinlese bis an die Saatzeit; und ihr sollt Brot reichlich zu essen haben und sicher in eurem Lande wohnen. Dann will ich Frieden im Lande herrschen lassen, daß ihr euch niederlegen könnt, ohne daß jemand euch aufschreckt; auch die wilden Tiere will ich aus dem Lande verschwinden lassen, und kein Schwert soll durch euer Land ziehen. Ihr werdet eure Feinde in die Flucht schlagen, und sie sollen vor euch durch das Schwert fallen; fünf von euch sollen hundert in die Flucht schlagen und hundert von euch zehntausend vor sich her treiben, und eure Feinde sollen vor euch durch das Schwert fallen. Ich will mich euch gnädig zuwenden, will euch zahlreich werden lassen und euch mehren und meinen Bund mit euch aufrechthalten. Ihr werdet altes Getreide von der vorletzten Ernte zu essen haben und das vorjährige wegschaffen müssen, um für das neue Raum zu schaffen. Und ich will meine Wohnung in eurer Mitte aufschlagen, und mein Herz wird keine Abneigung gegen euch hegen, sondern ich will in eurer Mitte wandeln und euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.

    Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Lande Ägypten herausgeführt hat, damit ihr ihnen nicht länger als Knechte dienen solltet; ich habe die Stäbe eures Joches zerbrochen und euch aufrecht (= mit aufgerichtetem Haupt) einhergehen lassen.«

    Strafandrohungen für den Fall des Ungehorsams

    »Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und nicht alle diese Gebote erfüllt, sondern meine Satzungen mißachtet und im Herzen Widerwillen gegen meine Verordnungen hegt, so daß ihr nicht alle meine Gebote befolgt, sondern den Bund mit mir brecht, so will auch ich dementsprechend mit euch verfahren und schreckliche Heimsuchungen über euch verhängen: Schwindsucht und Fieber, daß euch das Augenlicht erlöschen soll und das Leben qualvoll dahinschwindet. Vergebens sollt ihr dann euren Samen aussäen, denn eure Feinde werden ihn (d.h. das Gesäte) verzehren; und ich werde mein Angesicht gegen euch kehren, daß ihr vor euren Feinden die Flucht ergreifen müßt; und eure Widersacher sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, auch wenn niemand euch verfolgt.« Dürre und Mißwachs »Und wenn ihr mir auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch siebenmal härter strafen um eurer Sünden willen; den trotzigen Hochmut werde ich euch dann brechen und will den Himmel über euch hart wie Eisen machen und euren Erdboden wie Erz, so daß eure Kraft und Arbeit sich nutzlos erschöpfen wird; denn euer Land wird euch keinen Ertrag geben und die Bäume auf dem Felde keine Früchte spenden.« Wilde Tiere »Und wenn ihr mir auch dann noch widerstrebt und mir nicht gehorchen wollt, so will ich fortfahren, euch noch siebenmal härter um eurer Sünden willen zu schlagen. Dann will ich die wilden Tiere gegen euch loslassen, daß sie euch eure Kinder rauben und euer Vieh zerreißen und eure Zahl vermindern, so daß eure Straßen öde werden.«
    Kriegsnot im Verein mit Pest und Hunger »Und wenn ihr euch auch dadurch nicht von mir warnen laßt, sondern mir immer noch widerstrebt, so will auch ich euch widerstreben und euch auch meinerseits siebenfach für eure Sünden schlagen. Ich will das Schwert über euch kommen lassen, das die Rache für den Bundesbruch vollziehen soll; und wenn ihr euch dann in eure Städte zurückzieht, so werde ich die Pest unter euch senden, und ihr sollt in Feindeshand fallen. Wenn ich euch dann noch die Stütze des Brotes zerbreche, so daß zehn Frauen Brot für euch in einem einzigen Ofen backen und sie euch das Brot abgewogen zurückbringen, so werdet ihr essen, ohne satt zu werden.«

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