Mystische Menschwerdung Jesu in den Armen

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Audienz bei Papst Paul VI.

 

Im Folgenden die Ansprache von Papst Paul VI.:

Am 6. Mai 1978, genau drei Monate vor seinem Tod, empfing Papst Paul VI. Mutter Teresa von Kalkutta und eine Gruppe von Schwestern und italienischen Mitarbeitern im Vatikan. Es war die letzte Begegnung des Papstes mit der Ordensfrau, die ihn zu Beginn der Audienz mit folgenden Worten auf Englisch begrüßte: »Sie sind für uns Christus.« Sie fügte hinzu: »Ich danke Eurer Heiligkeit im Namen der Armen, unserer Armen. Sie sind die Opfergabe unserer Liebe. Wir wollen für die Ärmsten der Armen arbeiten.« Der Papst hielt eine Ansprache auf Italienisch. Den vorbereiteten Text ergänzte er durch längere Abschnitte in freier Rede, insbesondere im Mittelteil, wo er sich als »nicht würdig« bezeichnet, »vor ihnen Lehrmeister zu sein«, und am Schluss, wo er dazu auffordert, das »Klagen« und die »Schreie« der Leidenden zu hören. Wir veröffentlichen hier die Ansprache, deren voller Wortlaut bisher nicht bekannt war. Sie wurde von der Audioaufzeichnung transkribiert und auf Italienisch veröffentlicht in dem von Msgr. Leonardo Sapienza, Regent der Präfektur des Päpstlichen Hauses, herausgegebenen Buch Paolo VI e madre Teresa (Rom, Edizioni Viverein, 2016, 184 S., 15 Euro). In den einführenden Worten bemerkt Msgr. Sapienza: »In der Tonaufzeichnung ist die müde Stimme des Papstes zu hören, die aber trotz allem an einigen Stellen kraftvoll wird aufgrund der Zuneigung, die Montini für Mutter Teresa empfand.« Das Buch enthält neben zahlreichen Texten des Papstes und der Ordensfrau Fotos und Abbildungen von Autographen. Darunter befindet sich ein Brief von Mutter Teresa an ihre Mitschwestern. Ihm ist ein weiteres, bis jetzt unbekanntes Detail zu jener Audienz zu entnehmen. »Während Schwester Nirmala dem Papst eine Blumenkette um den Hals legte, sagte der Heilige Vater zu mir: ›Nehmt mich als einfachen Mitarbeiter in eurem Liebeswerk an.‹ Das ist es, was der Heilige Vater über unsere Arbeit denkt!«

Geliebte Söhne und Töchter!

Seid wahrhaft willkommen im Haus des Papstes!

Wir haben erfahren, dass ihr in diesen Tagen in Rom zu eurem nationalen Treffen versammelt seid.

Wir freuen uns über eure – wie wir sehen – stattliche Zahl und über eure lobenswerte Hingabe im Auftrag, den ihr gegenüber den hilfsbedürftigen Brüdern übernommen habt.

Dies sind Zeichen, dass die von Jesus verkündete Botschaft der Liebe weiterhin tief eindringt und Frucht bringt in offenen und verfügbaren Seelen, auch mitten unter zuweilen grausamen und abartigen Ausbrüchen physischer und psychologischer Gewalt sowie der massiven Propaganda von Ideologien, die zu Hass, Verachtung und Übergriffen aufstacheln, und auch mitten unter der häufigen Versuchung des Individualismus, bei dem jeder immer wieder versucht ist zu sagen: »Aber was geht das mich an? Ich kümmere mich um meine Angelegenheiten und interessiere mich nicht für die anderen, ich störe niemanden. Aber ich sorge mich nicht darum, an andere zu denken, die ich nicht kenne, und die so dringend Hilfe brauchen.«

Das ist eine häufige Versuchung – ich wiederhole es –, die in unserer Gesellschaft des Individualismus weit verbreitet ist und der zuweilen auch die Jünger Christi erliegen.

Und ich möchte auch die große Bewegung, die große Freude hinzufügen, die es mir bereitet, euch hier zu empfangen, euch alle hier versammelt zu sehen und zu wissen, dass ihr alle beseelt seid von dieser Empfindung der Überwindung des Egoismus, um Brüder zu sein, um Gefährten zu sein, um fähig zu sein, zu verstehen und mit den anderen zu leiden, sie zu trösten.

Das ist für mich ein großer, ein sehr großer Trost. Und ich danke vor allem der lieben Mutter Teresa [Der Papst lächelt sie an.] sowie denen, die sie begleiten, und euch, die ihr sie unterstützt, die ihr sie versteht und deren Mühen und Ideale teilt.

Für mich ist das ein Augenblick der Seligpreisungen. Es erscheint mir als Augenblick des gemeinsam erlebten Lebens, das vom Evangelium geprägt ist.

Und ich als erster bin es, der aus dieser Begegnung Wohltat empfängt und der auch ein Jünger dieses Christus ist, der uns alle in seiner Schule vereinen will. Und auch fähig sein – wenngleich ich nicht würdig wäre, vor euch Lehrmeister zu sein, die ihr so geübt und im Leben der Nächstenliebe erfahren seid –, Lehrmeister zu sein und euch zu sagen: »Macht weiter, macht weiter, seid treu! Denn seht, ihr habt den besseren Weg gewählt.« Optimam partem elegistis (vgl. Lk 10,42), ihr habt das Bessere gewählt.

Dass ihr euch als »Mitarbeiter« von Mutter Teresa von Kalkutta bezeichnet zeigt, dass ihr die erhellenden Worte Jesu meditiert und euch zu eigen gemacht habt, die uns der Evangelist Matthäus überliefert: Ihr denkt daran, dass beim Jüngsten Gericht Christus als Richter – wer wäre je in der Lage, sich auch nur in seiner Phantasie die Majestät, die Größe und den Glanz vorzustellen, der von Jesus Christus ausstrahlen kann, dem Haupt der Menschheit, der kommen wird zu richten und zu beurteilen die Lebenden und die Toten, das heißt jene, die in Gemeinschaft mit ihm sind, und jene, die es nicht mehr sind? Ihr zeigt, so sagte ich, dass ihr die erhellenden Worte Jesu meditiert und euch zu eigen gemacht habt, die uns der Evangelist Matthäus überliefert: Beim Jüngsten Gericht wird Christus als Richter belohnen oder verdammen auf der Grundlage der Beziehung – Annahme oder Zurückweisung –, die die Gläubigen in ihrem irdischen Leben zu den Hungernden, den Kleinen, den Dürstenden, den Fremden, den Bedürftigen, den Kranken, den Gefangenen hergestellt haben. Und man kann noch weitergehen, denn das Evangelium sagt auch dies: zu den Unwürdigen, zu denen, die nicht nur finanziell arm sind, sondern die arm sind an Liebe und an Menschlichkeit, zu den Ausgestoßenen, den Verachteten.

Ja, Jesus geht so weit, sich gerade mit diesen gleichsam zu identifizieren – das ist eines der bedeutsamsten und geheimnisvollsten Merkmale des Evangeliums –, wenn er sagt: »Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt«, das heißt diese Gesten der Nächstenliebe, »das habt ihr mir getan« (Mt 25,40). Auch hier sehen wir Jesus, der diese Zerbrochenen, die nicht nur außerhalb der Gesellschaft zu stehen, sondern niemandes Bruder zu sein scheinen »Brüder«. Und Jesus nennt sie gerade Brüder – »das habt ihr mir getan«.

Es ist eine Verbindung, die Jesus mit atemberaubender Größe und Güte, so würde ich sagen, herzustellen wagt: an die Stelle des kleinsten, bedürftigsten, leidendsten, herbgewürdigtsten Bruders zu treten und zu sagen: »Das habt ihr mir getan.«

Diese mystische »Menschwerdung« Jesu im Armen gehört meines Erachtens zum Leuchtendsten und Lehrreichsten des Evangeliums.

Zudem legt Jesus als das besondere Merkmal seiner Jünger die gegenseitige Liebe fest. Das ist das alte und neue Gebot, wie der Evangelist Johannes bekräftigt, der schreibt: »Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht« (1 Joh 2,10).

Arbeitet weiter, geliebte Söhne und geliebte Töchter, arbeitet weiter mit großherziger Beständigkeit und wachsendem Einsatz für die Verbreitung und Ausstrahlung der tätigen und uneigennützigen Nächstenliebe, im Bewusstsein, dass diese eure Haltung der konkrete und wahrnehmbare Ausdruck eurer Liebe zu Gott ist und dass ihr im entstellten und gedemütigten Angesicht des armen Bruders durch den Glauben das Antlitz Christi erahnen könnt.

Jemand von euch könnte sagen: »Ich bin Jesus nie begegnet.« Wenn ihr dem Armen wirklich mit dem Herzen und mit verstehender Liebe begegnet seid, dann seid ihr Christus begegnet!

Wir möchten an die Worte des heiligen Augustinus erinnern, der in seinem Kommentar zum ersten Johannesbrief schreibt: »Wenn du den Bruder liebst, liebst du da vielleicht nur den Bruder und Christus liebst du nicht? Wie, wenn du doch die Glieder Christi liebst? Wenn du also die Glieder Christi liebst, so liebst du Christus; wenn du Christus liebst, liebst du den Sohn Gottes; wenn du den Sohn Gottes liebst, liebst du den Vater. Unteilbar ist also die Liebe …, denn wenn du das Haupt liebst, liebst du auch die Glieder.«

Wir wünschen, wir bringen den Wunsch zum Ausdruck – ich würde sagen, dass dies das einzige Geschenk ist, das ich euch machen kann: euch Ermutigung für das vermitteln, was ihr bereits gewählt habt: den Weg der Liebe, dem Nächsten Gutes tun. Wir wünschen, dass all unsere Söhne das Klagen und den Schrei zu hören wissen – manchmal ist es ein schwaches Stöhnen, das man kaum hört, und manchmal sind es dagegen Schreie, die Anstoß erregen und die es nahelegen, sich gegen diese würdelosen Brüder zu wenden – man muss sie vielmehr anzuhören wissen, denn auch sie sind es, die leiden, auch sie sind es, die Hunger haben, auch sie sind es, die – und auch das ist ein großes Leid – einsam sind. Damit alle in Frieden, Eintracht und Solidarität leben und ihre Würde als Menschen und Kinder Gottes leben und verwirklichen können.

(Orig. ital. in O.R. 21.8.2016)

31 Kommentare zu “Mystische Menschwerdung Jesu in den Armen

  1. http://www.microsofttranslator.com/bv.aspx?ref=SERP&br=ro&mkt=de-CH&dl=de&lp=EN_DE&a=http%3a%2f%2fwww.ourlady.ca%2finfo%2fMotherTeresa.htm

    Sehr schön und ich freue mich, dass Mutter Teresa nun als Heilige gilt. Neben dem grossartigen Heiligen Papst Johannes Paul II. eine weitere Heilige in unserem Jahrhundert.

    Wie der obige Link zeigt, waren die Heilige Teresa von Calcutta und Conchita (Seherin von Garabandal) eng miteinander verbunden und befreundet. Neben der hl. Maria Maravillas, dem hl. Pater Pio ist sie nun die dritte Heilige, die an Garabandal glauben.

  2. „Mutter Theresa“, 04.12.1989, Time Magazin: „Ich liebe alle Religionen […] wenn Menschen bessere Hindus, bessere Moslems, bessere Buddhisten durch unsere Taten der Liebe werden, dann wächst da auch noch etwas anderes.“

    Photo: „Mutter Theresa“ betet einen Götzen an, 07. Oktober 1975

  3. Können Sie bitte stichwortartig umschreiben, wie diese Bücher zum besagten Thema beitragen?

  4. @Stefan1

    Lesen Sie Englisch? Wenn nicht, empfehle ich Ihnen: „Wo die Liebe ist, da ist Gott: Die Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta„, Gebundene Ausgabe –
    von Pater Brian Kolodiejchuk (Herausgeber), Mutter Teresa (Autorin), Marie Czernin (Übersetzerin) – AMAZON.DE
    Durch das Lesen der Schriften von ihr und über sie müssen Sie selber zu einer zusammengefassten Sicht ihres tatsächlich HEILIGEN Lebens TROTZ ALLER SEELISCHEN FINSTERNIS kommen!

  5. POSchenker 5. September 2016 um 08:30: „TROTZ ALLER SEELISCHER FINSTERNIS“

    „Dunkelheit umgibt mich auf allen Seiten. Meine Seele leidet. Vielleicht gibt es gar keinen Gott.“
    http://cicero.de/salon/vertrauter-ueber-mutter-teresa-vielleicht-gibt-es-gar-keinen-gott

    Sie war keine Heilige, sondern eine Abgefallene, falls sie überhaupt jemals den Glauben hatte. Eine Heiligsprechung ist deshalb nicht möglich und ist, obwohl es keiner Beweise mehr bedarf, ein weiterer eindeutiger Beweis, daß die V2-Afterpäpste keine Päpste sind; denn Heiligsprechungen sind unfehlbar.

    Der Todesengel von Kalkutta bereitete den Sterbenden in ihrem Hospiz falsche Hoffnungen. Sie ist verantwortlich dafür, daß unter Ihrer Hand abertausende Menschen für die Ewigkeit verloren gingen.

    Time: „Haben Sie, über die Präsentation der Armen vor der Welt hinaus, irgendeine Botschaft vermittelt, wie man mit den Armen arbeiten sollte?“
    Teresa: „Man muss dafür sorgen, dass sie sich geliebt und gewollt fühlen. Für mich sind sie Jesus … in Verkleidung.“
    Time: „Was halten Sie vom Hinduismus?“
    Teresa: „Ich liebe alle Religionen …“
    (Time Magazin, 12. Dezember 1989, S. 12. zitiert aus http://www.betanien.de/verlag/material/material.php?id=52 ).

    „Anfangs glaubte ich, bekehren zu müssen. Inzwischen habe ich gelernt, dass es meine Aufgabe ist zu lieben. Und die Liebe bekehrt, wen sie will“
    (zitiert aus http://www.evangeliums.net/zitate/mutter_theresa.htm ).

    Der ins Gegenteil pervertierte Missionsbegriff ist elementarer Betandteil der neuen Lehre des V2. Bekehrung ist in der V2-Religion ausdrücklich verboten.

    Franz, Generalaudienz, 2. Dezember 2015: „Die missionarische Dimension ist nicht gleichbedeutend mit Proselytismus: Diese Ordensschwester sagte mir, dass die muslimischen Frauen zu ihnen kommen, weil sie wissen, dass die Ordensfrauen gute Krankenschwestern sind, die sie medizinisch gut behandeln und sie nicht den Katechismus lehren, um sie zu bekehren! […] Nicht, um Proselytismus zu treiben: nein. Das tun jene, die etwas Anderes suchen.“

    Benedikt XVI. „Enzyklika“ Deus Caritas est, 25. Dezember 2005: „Außerdem darf praktizierte Nächstenliebe nicht Mittel für das sein, was man heute als Proselytismus bezeichnet. Die Liebe ist umsonst; sie wird nicht getan, um damit andere Ziele zu erreichen.“

  6. @ Ci-devant,
    diese furchtbare Bezeichnung „Todesengel…“ für Mutter Teresa zeigt wieder
    einmal die hasserfüllte Gesinnung des Sedisvakantismus.

    Ich danke unserem Herrn und seiner allerseligsten Mutter täglich auf den
    Knien dafür, dass er mich vor diesem dunklen Weg bewahrt hat.

    Haben Sie überhaupt schon einmal etwas in Nächstenliebe für arme Mitmenschen getan ?
    Von Mystik scheinen sie keine Ahnung zu haben. Wahrscheinlich kennen Sie
    nicht einmal das betrachtende Gebet.
    Alle Heiligen und Mystiker kennen diese seelische Finsternis die auch Mutter
    Teresa beschreibt.
    Der Kirchenlehrer der Mystik, der Hl. Johannes vom Kreuz, beschreibt das
    z. B. auch in seinem Buch „Die dunkle Nacht“.
    Das sind furchtbare innere Leiden jener Seelen, welche der Allmächtige
    zu den Höhen der geistigen Erfahrung Gottes, soweit sie dem Glauben
    hienieden möglich ist, emporführen will.

  7. jan 5. September 2016 um 19:25

    Die Zitate und die Photo, die beweisen, daß sie keinen Glauben hatte, können Sie nicht widerlegen, stattdessen stellen Sie mein Christentum infrage.

    Gott mag es bei einzelnen Heiligen zulassen, daß sie kurze Zeit eine völlige Verlassenheit wie Jesus Christus am Kreuz erleben, aber nicht über 35 Jahre wie bei Theresa von Kalkutta. Beständige seelische Finsternis finden Sie bei allen Gottlosen. Es ist nichts besonderes.

  8. Aus einem Interview:
    Time: „Was halten Sie vom Hinduismus?“
    Teresa: „Ich liebe alle Religionen …“

    Wenn das wahr ist ist Mutter Teresa keine Heilige.

  9. Was Mutter Teresa für die leiblichen Bedürfnisse ihrer Mitmenschen getan hat möchte ich selbstverständlich nicht schmälern.

    Sie war aber leider von einem falschen Ökumenismus inspiriert.

    An solchen „Heiligen“ sind diese Leute interessiert, die für diesen verdorbenen Ökumenismus verantwortlich sind.

  10. Keine 1000 „guten Werke“ heben eine schwere Sünde auf, genauso biegen keine 1000 „guten Werke, Häresien im Glauben zurecht !
    Der vollumfängliche, uneingeschränkte Glaube kommt immer zuerst, er ist das Fundament und die Voraussetzung für die wahre Liebe !

  11. @ Gerd, so ist es. – Eine einzige schwere Sünde würde alle Werke zunichte machen.

    „Und wenn ich alle meine Habe (an die Armen) austeilte und meinen Leib dem Feuertode preisgäbe, aber keine Liebe besäße, so würde es mir nichts nützen.“
    1 Korinther 13,3

  12. Nicht schwere Sünden, sondern die Trennung vom Leib der Kirche durch Häresie, Schisma oder Abfall macht alle guten Werke nutzlos.

    EUGEN IV., Konzil von FLORENZ, Bulle Cantate Domino, 1442, ex cathedra
    http://archive.today/87ZyZ
    Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben, und daß die Einheit mit dem Leib der Kirche eine solch große Bedeutung hat, daß nur denen, die in ihr verharren, die Sakramente der Kirche zum Heil gereichen und Fasten, Almosen und die übrigen Werke der Frömmigkeit und Übungen des christlichen Kriegsdienstes ewige Belohnungen zeitigen. Und niemand kann, wenn er auch noch so viele Almosen gibt und für den Namen Christi sein Blut vergießt, gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt. (DH 1351)

    Alleine die Photographie, die „Mutter Teresa“ zeigt, wie sie eine Buddha-Statue anbetet, beweist, daß Sie abgefallen war oder den Glauben nie hatte. Gutgläubiger Irrtum ist bei solchen Akten der Apostasie, die die elementarsten Bestandteile des Glaubens verleugnen, ausgeschlossen. Man kann nicht die Dreifaltigkeit und Menschwerdung Gottes leugnen und dabei Glied des Leibes der Kirche sein. Selbst wenn sie es gutgläubig begangen hätte, würde sie das vom Leib der Kirche ausschließen bzw. zeigen, daß sie nie darin war, weil sie die zum Heile notwendigen Glaubenswahrheiten nicht wußte. Das Gleiche gilt natürlich auch für die apostatischen Akte der V2-„Päpste“.

    Hl. Papst Pius X., Enzyklika Acerbo nimis, 15. April 1905: „Mit Recht hat darüber Unser Vorgänger Benedikt XIV. geschrieben: Wir behaupten, dass ein großer Teil derjenigen, welche ewig verdammt werden, dieses endlose Unglück deswegen erleiden, weil sie die Glaubenswahrheiten nicht kannten, welche man notwendig wissen und glauben muss, um unter die Auserwählten gezählt zu werden.“

    Papst Benedikt XIV., Enzyklika Cum Religiosi, 26. Juni 1754:
    „Wir können jedoch nicht darüber erfreut sein, wenn Uns nachfolgend berichtet wird, daß es häufig der Fall war, daß im Gefolge des Religionsunterrichts in der Vorbereitung zur Beichte und Heiligen Kommunion diese Leute in Unwissen über die Glaubensgeheimnisse waren, sogar über solche Dinge, welche mit Notwendigkeit des Mittels [necessitas medii] gewußt werden müssen; folglich sind sie nicht zu den Sakramenten zuzulassen.“

    Papst Eugen IV., 22. November 1439, Konzil von Florenz, 8. Sitzung, Athanasische Glaubensregeln, ex cathedra: „Wer auch immer gerettet sein will, muß vor allem den katholischen Glauben festhalten. Wer ihn nicht ganz und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel auf ewig verloren sein. Der katholische Glaube besteht darin, daß wir den einen Gott in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit verehren. Zum ewigen Heil ist es aber auch notwendig, die Inkarnation unseres Herrn Jesus Christus treu zu glauben.“

  13. @Ci-deviant,

    woher wisse Sie, dass Mutter Teresa bei dieser
    Veranstaltung wo sie fotografiert wurde,
    Buddha anbetete ?
    Es ist doch eher wahrscheinlich dass sie um
    Erkenntnis der Wahrheit für die dort anwesenden Menschen betete.

  14. Wenn ich in einer Kirche für die Andersgläubigen bete, so muss ich das in einer katholischen Kirche machen. Ich denke, das sollte wohl jedem Katholiken einleuchten und selbstverständlich sein.

  15. @ gerd 7.September 2016 09:48

    Wo auch immer ich in der rechten Intention bete, kann ich es tun, egal ob in einer „Moschee“, einem buddhistischen „Tempel“. ICH bete ja keinen der GÖTZEn an, ich bete zum menschgewordenen, DREIFLTIGEN GOTT, DEM VATER, DEM SOHN UND DEM HEILIGEN GEIST. Das Treiben rundherum ist völlig egal, es ist in den Augen GOTTES ein Ärgernis und ich kann gegen dieses Ärgernis beten, still oder laut. Das Gebet muß nur in der formula specifica bleiben, mit dem Kreuzzeichen anfangen und mit diesem enden

  16. Für mich, als Katholik, bleibt es dabei.
    Ich gehe niemals in einen Götzentempel, um, allein mit meiner Anwesenheit dort, ein schändliches Beispiel zu geben !!!
    Sie werden jetzt staunen, aber aus selbigem Grunde betrete ich nicht einmal eine protestantische Kirche. Wenn ich in eine richtige Notsituation „gezwungen“ würde, ist mir völlig klar, dass ich überall zu Gott beten kann, aber wie schon erwähnt, freiwillig, werde ich nie einen „Götzentempel“ betreten.
    Wenn Mutter Theresa dies gemacht hat, aus welcher Gesinnung auch immer, so muss sie dies nun vor ihrem Schöpfer selbst verantworten. Ich werde dies jedoch niemandem, auch nur im entferntesten, anraten.

  17. Es ist erschreckend, wie „jan“ und „Christoph Rhein“ mit den Irrlehren des Vaticanum II infiziert worden sind. Communicatio in sacris mit Heiden, d.h. die Teilnahme an heidnischen Kulthandlungen, ist natürlich eindeutig Apostasie.

    1917 CODEX IURIS CANONICIS, Can 1258 §1. Haud licitum est fidelibus quovis modo active assistere seu partem habere in sacris acatholicorum (Es ist den Gläubigen nicht erlaubt, in irgendeiner Weise an den religiösen Bräuchen der Nichtkatholiken aktiv zu assistieren oder teilzunehmen).

    Die communicatio in sacris mit den Ungläubigen ist untersagt, d.h. es ist verboten, Gemeinschaft zu pflegen in den Dingen, die zur Religion gehören, d.i. in Lehre und Kulthandlung; denn das hieße wenigstens äußerlich den Unglauben bekennen (2. Kor. 6, 15: Quae pars fideli cum infideli?). In weltlichen und bürgerlichen Dingen dagegen ist der Verkehr mit ihnen erlaubt“ (F.A. Göpfert, Moraltheologie, Bd. 1, Paderborn 1923 (1. Aufl. 1896), S. 280).

    „„Das Kanonische Gesetz“, ein Text von Bouscaren und Ellis (eine der besten erhältlichen Kommentierung des Kanonischen Gesetzes), sagt auf Seite 704: „Es ist denkbar, daß sogar bloße passive Anwesenheit von einer inneren Intention begleitet sein könnte, den nicht-katholischen Kult gutzuheißen, ihm beizupflichten, oder ihn zu ermutigen; wenn dem so wäre, würde dies formellem Mitwirken gleichkommen an einem schlechten Tun und dies wäre verboten durch das Natur-Gesetz“ (Auszeichng. v. Verf.). Wenn ein Katholik, nebst seiner äußeren Anwesenheit, irgendeinen positiven Verehrungsakt in Gemeinschaft mit den Nicht-Katholiken setzte, würde ein solcher Akt eine aktive Mitwirkung sein. Dies ist die Bedeutung von „communicatio in sacris“. Communicatio in sacris ist eine Todsünde, weil sie „formelles Mitwirken an einem schlechten Tun ist und verboten ist durch das Natur-Gesetz““ (Patrick Henry Omlor, DIE RÄUBERKIRCHE)
    https://poschenker.wordpress.com/2013/0/page/28/

    Papst Pius XI. Enzyklika Mortalium animos (Nr. 10), 6. Januar 1928: „Daraus geht hervor, ehrwürdige Brüder, aus welchen Gründen der Apostolische Stuhl niemals die Teilnahme der Seinigen an den Konferenzen der Nichtkatholiken zugelassen hat.“

    Das Vaticanum II unter Pius VI. dreht es freilich um, indem es communicatio in sacris mit Akatholiken nicht nur erlaubt, sondern dazu rät. Wir haben es also, wie man auch hier wieder sieht, mit einer entgegengesetzten, neuen Religion zu tun.

    Paul VI., Vaticanum II, Dekret über den Ökumenismus „Unitatis redintegratio“, 21. Novenber 1964: Cum autem illae Ecclesiae, quamvis seiunctae, vera sacramenta habeant, praecipue vero, vi successionis apostolicae, Sacerdotium et Eucharistiam, quibus arctissima necessitudine adhuc nobiscum coniunguntur, quaedam communicatio in sacris, datis opportunis circumstantiis et approbante auctoritate ecclesiastica, non solum possibilis est sed etiam suadetur.
    http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_lt.html
    Da nun diese Kirchen trotz ihrer Trennung wahre Sakramente besitzen, vor allem aber in der Kraft der apostolischen Sukzession das Priestertum und die Eucharistie, wodurch sie in ganz enger Verwandtschaft bis heute mit uns verbunden sind, so ist eine gewisse Gottesdienstgemeinschaft (communicatio in sacris) unter gegebenen geeigneten Umständen mit Billigung der kirchlichen Autorität nicht nur möglich, sondern auch ratsam.
    http://www.stjosef.at/index.php?id=konzil__suche&doc=UR1&ui=ger&la=ger

  18. @ Ci-devant, 7. September 2016 um 01:21 Uhr

    Im Stand der Todsünde sind alle Werke, und wären diese noch so gut, ohne Verdienst für die Ewigkeit. Da muss man nicht einmal eine Sünde gegen den Glauben begehen.

    Und so habe ich es in meinem Kommentar auch gemeint.

  19. Es ist richtig und gut, dass die offizielle, amtl. röm.-kath. Kirche unabhängig und unbeeindruckt durch Kritiker ihre Entscheide fällt. Es gibt eine ganze Reihe von Heiligen, die verbrieft Zweifeln hatten oder sogar theologisch zweifelhafte Aussagen machen. Die Mystikerin Katharina von Siena (1347 – 1380). Sie behauptete, dass die Muttergottes nicht unbefleckt Empfangen wurde!

    Übrigens obwohl Sie den Papst prophetisch zurechtwies, war ihr Auflehnung gegen die päpstliche Autorität dennoch fremd. So formulierte sie:

    „Und selbst wenn der Papst ein fleischgewordener Teufel wäre, statt eines gütigen Vaters, so müssten wir ihm dennoch gehorchen, nicht seiner Person wegen, sondern Gottes wegen. Denn Christus will, dass wir seinem Stellvertreter gehorchen.“ – Brief 207

  20. Mir ist die Auflehnung gegen rechtmäßige Päpste und rechtmäßige Hirten auch fremd. Ich leiste grundsätzlich nur Glaubenszerstörer und Seelenmörder Widerstand.

    Der Aussage der Mystikerin Katharina von Siena (1347 – 1380) kann ich ohne weiteres folgen, denn diese Aussage sagt ja nicht aus dass Häretiker und Apostaten rechtmäßige Päpste bleiben. Sie meinte es ganz sicher so, dass man ihnen folgen muss, wenn sie etwas bezüglich des Glaubens, der Sitte und der Disziplin anordnen. Das entspricht ganz der Einstellung eines Sedisvakantisten. Hurenböcke, Mörder, Diebe, Prasser u.s.w. bleiben rechtmäßige Päpste bis zu dem Augenblick, wo sie gegen den Glauben sündigen.

    @Stefan1, ihre Karte hat nicht gestochen, also müssen Sie sich etwas neues einfallen lassen!

  21. Josua 7. September 2016 um 22:48: „Im Stand der Todsünde sind alle Werke, und wären diese noch so gut, ohne Verdienst für die Ewigkeit. Da muss man nicht einmal eine Sünde gegen den Glauben begehen.“

    Das stimmt. Gut, daß Sie das zurechtgerückt haben.

  22. @ Ci-devant 7. September 2016 um 20:54

    Sie wissen, daß der Areopag in Athen ein Heiliger Bezirk war, Athene und Zeus geweiht, das Forum Romanum ebenso, geweiht Minerva und Jupiter, etc… und trotzdem sind die Apostel dort hingegangen, um das Wort Gottes zu predigen. Auch Franz Xaver hielt es so. Die Götzen gehen UNS nichts an!
    Waren Sie schon einmal bei Freunden eingeladen, oder von Kollegen eingeladen, die nicht katholisch sind. Gehen Sie dann hin? Jedes Privathaus, in dem dann ein nichtkatholischer Kult praktiziert wird, wäre nach Ihrer Lesart ein Götzentempel. ES GIBT FÜR KATHOLIKEN KEIN „HARAM“ UND „HALAL“, das ist islamisch gedacht!
    Es ist mir doch egal, was in einem „buddhistischen“ Tempel passiert, ich höre die Dömonen nicht, die Seele wird diese NIEMALS hören, sie werden gestärkt durch die Gnadenmittel A LIMINE abgewiesen, treten nicht einmal in die Sinnesorgane ein. Bleiben Sie standfest und glaubenstreu, so können die Dämonen ihnen nichts antun: „IUSTORUM ANIMAE IN MANU DEI SUNT“ schon vergessen?

  23. @Josua 8. September 2016 um 01:05

    Zitat
    ihre Karte hat nicht gestochen, also müssen Sie sich etwas neues einfallen lassen!

    Das glauben Sie. Ich hingegen habe mir diese Stelle herauskopiert um sie gelegentlich wieder den Anhänger der Sedisvakantisten-Sekte entgegen halten zu könne. Ich sehe diese Aussage von Katharina von Siena sogar als zeitlos gültig und immerzu anwendbar. Es enthält beinhaltet eine wichtige Botschaft, nämlich den Glauben an die Fügung Gottes und das es niemals einen noch so plausiblen Grund gibt vom Prinzip abzuweichen. Es gab immer wieder Zeiten mit fragwürdigen Päpsten und trotzdem haben viele Katholiken der Versuchung widerstanden, weshalb es die offizielle, amtl. röm.-kath. Kirche (= KIRCHE) heute noch gibt und sie auch bestehen wird bis an das Ende der Menschheit. Ich bin überzeugt, dass es nach der Seelenschau kaum noch Sedisvakantisten gibt und die Demütigsten unter ihnen wieder zur KIRCHE zurückkehren werden. Menschenseelen, die wider der guten Erkenntnis, sich nicht ändern wollen, werden die Folgen zu tragen haben, die sie während der Seelenschau (Aviso, Garabandal) erkannt haben. Verunehrung von Heiligen wird eine massiv grosse seelische Belastung während der Seelenschau sein und kann dazu führen, dass sich die Seele als verloren sieht.

    „Und selbst wenn der Papst ein fleischgewordener Teufel wäre, statt eines gütigen Vaters, so müssten wir ihm dennoch gehorchen, nicht seiner Person wegen, sondern Gottes wegen. Denn Christus will, dass wir seinem Stellvertreter gehorchen.“ – Brief 207

  24. Christoph Rhein 8. September 2016 um 19:07

    Offenbar kommentieren Sie meinen Beitrag vom 7. September 2016 um 20:54, ohne diesen gelesen zu haben. Ihre Einwände sind dort schon angesprochen worden.

  25. @Stefan1 8. September 2016 um 22:18

    Wie lange wird man noch warten müssen ( bevor man stribt ) bis zur Warnung/ Seelenschau?
    5, 10, 20 oder gar 30 Jahre?

  26. @Pierre 9. September 2016 um 19:49

    Zitat
    Wie lange wird man noch warten müssen ( bevor man stirbt ) bis zur Warnung/ Seelenschau? 5, 10, 20 oder gar 30 Jahre?

    Conchita, die Hauptseherin von Garabandal, könnte diese Frage beantworten, weil sie nach der Warnung (das Datum kennt sie ebenfalls nicht) das Wunder in Garabandal 8 Tage vorher ankündigen wird. Sie ist heute über 60 Jahre alt und somit ist wohl 30 Jahre eher das Äusserste, doch wissen kann nur sie es.

    Bevor jedoch die Warnung (Aviso) eintrifft, wird die offizielle, amtl. röm.-kath. Kirche (= KIRCHE) ein Schisma und grosse Verfolgung (die hl. Messe kann nicht mehr frei gefeiert werden) erleben, die ein beinahe Verschwinden glauben machen. Die Weltengemeinschaft wird die Rückkehr des Kommunismus und den russischen Überfall auf den freien Westen erleben. Was mit dem Christentum insgesamt geschieht, lässt sich nur erahnen. Darüber gibt es zu mindestens in Garabandal keine Hinweise. Es geht hier nur um die KIRCHE. Wenn es zum Schlimmsten steht, dann wird Gott die Menschheit mit der Warnung (Garabandal) zur Umkehr ermahnen. Conchita hat bereits in den Sechzigerjahren gesagt, dass es nicht so schnell kommen wird und das sich die Weltdinge langsam dahin entwickeln werden. Es braucht also enorme Geduld und manche werden es aus Altergründe nicht mehr erleben. Nicht ganz gesichert ist die Ankündigung zu Garabandal, dass kurz vor der Warnung der Papst nach Moskau gehen wird.

    Die KIRCHE steht in grossen Schwierigkeiten und auch Glaubensabfall, daran besteht auch für mich kein Zweifel. In Garabandal wurde ebenfalls gesagt, dass Priester gegen Priester und Bischöfe gegen Bischöfe sein werden. Einige davon werden Gläubige in den Abgrund reissen. Trotzdem darf nicht der Schluss daraus gezogen werden, dass damit automatisch alle Geistliche der KIRCHE gemeint sind. Keinesfalls ist nur die Kirchenleitung betroffen, sondern auch die Gemeinschaft der Gläubigen sind in seelischer Bedrängnis und folgen zu grossen Teilen nicht mehr dem Lehramt der KIRCHE. Immer weniger Gläubigen gehen zu den Sakramenten (Beichte inkl.).

    Nach meiner festen Überzeugung lassen sich die gegenwärtigen Probleme der Welt und der KIRCHE nicht mehr mit dem menschlichen Verstand überwinden. Die Menschheit besitzt nicht mehr die Kraft zur Umkehr, weil immer weniger opferbereite und betende Gläubige die erbsündliche Belastung der Welt zu tragen vermögen. Die KIRCHE ist von allen Seiten (theologisch, ideologisch) in Bedrängnis und in Gefahr. Anstatt zusammen zu halten, bekämpfen verschiedene Gruppen innerhalb (Modernismus, Relativismus, Hedonismus, Freimaurerei) und ausserhalb (Sedisvakantismus, Satanismus, Agnostik, Atheismus, Freimaurerei usw.) die KIRCHE und schwächen sie weiter. Das ist die klare Handschrift Satans. Wer die KIRCHE in irgendeiner Weise angreift, wird bei der Warnung zweifelsohne die seelischen Folgen zu tragen haben. Doch das gilt für alle persönlich in mehr oder weniger heftigen Weise.

    Wenn es genug ist, wird Gott einschreiten (Seelenschau, Garabandal) und die Umkehr herbei führen, doch Gott ist auch langmütig und geduldig. Damit ist auch klar, dass zur Zeit und bis auf weiteres einiges zugelassen wird an Schwierigkeiten und trotzdem wird Gott seine KIRCHE nicht im Stich lassen. Die satanische Zerstörung der KIRCHE wird niemals gelingen.

    Hier eine vortreffliche Beschreibung (von POS verlinkt) des Weltzustandes von Papst Beendikt:
    http://de.radiovaticana.va/news/2016/09/09/benedikt_besorgt_%C3%BCber_%E2%80%9Eentchristlichung_europas%E2%80%9C/1256862

    Seine Einschätzung hingegen, dass es neue theologische Köpfe an den Universitäten braucht, teile ich nur bedingt, weil es einem menschlichen Machbarkeitsglauben entspricht, der nur von der Vernunft genährt, kaum noch gute Früchte erbringen vermag. Diese grossen Zeiten der theologischen Erkenntnisse und Fortschritte scheinen eher abgeschlossen zu sein. Irgendwann ist genug, auch wenn der menschliche und intelligente Verstand gerne weiter forschen möchte.

    Sehr tröstlich die Worte vom Papst Benedikt hier:
    https://poschenker.wordpress.com/2016/09/09/benedikt-xvi-will-kein-buch-mehr-schreiben/

  27. @Josua 11. September 2016 um 15:50

    Zitat
    Ich würde mich auf diese „Seelenschau“ nicht verlassen.

    Auf Gott ist immer Verlass, nur der Mensch ist unzuverlässig. Es ist keinesfalls heilsnotwendig an die Aussagen von Garabandal zu glauben. Dann lässt man es und das ist schwer in Ordnung.

    Wenn die Warnung kommt, wird jedoch der Mensch keine Chance zur Wahl haben. Jeder dannzumal lebender Mensch (ausser Kleinkinder) wird zur gleichen Zeit die Seelenschau erleben, egal ob am Tag oder in der Nacht. Sedisvakantisten, Satanisten, Agnostiker usw. wie auch die Katholiken werden es gleichsam erfahren. Es gibt keine Ausnahme für die vernunfterkennenden Menschen jeglichen Alters.

    Nach Aussagen der Seherkinder (Garabandal) werden sehr viele zur offiziellen, amtl. röm.-kath. Kirche (= KIRCHE) zurückkehren (wohl auch ehemalige Sedisvakantisten, andere Apostaten, oder Häretiker usw.) oder neu eintreten (ehemalige Satanisten, Freimaurer usw.). Trotzdem wird für die Umkehr eine Beichte bei einem gültigen Priester der KIRCHE notwendig sein. Einige werden sich um Exorzismus bemühen müssen. Die Seelenschau ist nicht gleichzeitige Vergebung oder Sündenerlass. Ich gehe davon aus, dass die Mundkommunion wieder eingeführt wird (die Seherkinder haben die Einführung der Handkommunion vorausgesehen und es wurde ihnen gesagt, dass es nicht würdig genug ist).

    Nach der Warnung werden sich die Geister deutlich scheiden (Garabandal) und es wird später trotzdem zur STRAFE (Garabandal) kommen.

    Die Menschheit ist nicht mehr in der Lage, sich in theologischen und gesellschaftlichen Fragen zu einigen. Das sieht man deutlich schon hier im Forum im Mikrobereich. Wer also denkt, dass es ohne Eingreifen Gottes geht, der begeht womöglich einen Irrtum. Die Gebete gelten der Hilfe Gottes. Es ist für Verstandesentscheide in Politik und KIRCHE zu spät (nach Fatima).

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