„Eine Botschaft der Hoffnung und des Trostes, des Friedens und der Nächstenliebe“

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Angelus / © PHOTO.VA – OSSERVATORE ROMANO

‪Die Worte von Papst Franziskus
beim Angelus am Sonntag, dem 3. Juli 2016‬

‪„Eine Botschaft der Hoffnung und des Trostes, des Friedens und der Nächstenliebe.“ Diese Heilsbotschaft sollten die Jünger und Arbeiter Jesu der ganzen Welt und allen Menschen verkünden, so sagte Papst Franziskus ausgehend vom Tagesevangelium in seiner Katechese vor dem heutigen Angelusgebet.

‪Wer aber das Evangelium verkünden möchte, sollte sich einiger Sachen klar bewußt sein: erstens, dass das Reich Gottes Tag für Tag aufgebaut werde und bereits jetzt auf dieser Erde Früchte der Umkehr, der Purifikation, der Liebe und des Trostes bringe.‬

‪Weiter sollten die Arbeiter Gottes sich der schwierigen und manchmal feindlichen Wirklichkeit gut bewusst sein, so unterstrich der Papst. „Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe“, so laute es ja ganz klar im Evangelium. Und tatsächlich stehe die Feindseligkeit immer am Anfang der Verfolgung der Christen, erinnerte der Papst.‬

‪Genau deswegen sollten die Missionare des Reich Gottes freie Männer und Frauen sein, d.h. „frei von menschlichen Konditionierungen jeder Art“. Und deshalb gebe es auch keinen Platz für persönlichen Ruhm, Karrierismus oder Machthunger. Der Jünger Jesu solle sich dagegen demütig zu einem Instrument des Heils machen.‬

‪Die Sendung der Christen in der Welt sei „wunderbar“, so sagte Papst Franziskus. Und sie gelte allen ohne Ausnahme. Sie verlange viel Großzügigkeit und vor allem einen nach oben gewandten Blick und Herz. Und Freude. Die Kirche – so unterstrich der Papst – brauche Christen, die „mit Freude” die Frohe Botschaft im Alltag bezeugen.‬

‪Nach dem Angelus betete der Papst gemeinsam mit den Pilgern auf dem Petersplatz für die Opfer des Terroranschlags in Dhaka, Bangladesh, und bat den Herrn, die vom Hass verblendeten Herzen der Gewalttätigen zu heilen.‬

Zum Schluss erinnerte er die Gläubigen daran, dass am Mittwoch, dem 6. Juli, der Gedenktag der heiligen Maria Goretti (1890-1902) begangen wird. Vor ihrem Tod verzieh die nur elf Jahre alte Märtyrerin aus Nettuno (Latium) ihrem Mörder. „Dieses tapfere Mädchen verdient den Applaus des ganzen Platzes“, sagte der Papst. (pdm)

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Quelle

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