Ist Maria gestorben? Nachdenken über eine unbeantwortete Frage

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Von Anian Christoph Wimmer

Ist Maria gestorben? Ein neues Buch verneint diese Frage sehr deutlich: „Stärker als der Tod – Warum Maria nicht gestorben ist“, von Monsignore Florian Kolfhaus, assoziiertes Mitglied der Pontificia Accademia Mariana InternazionaleIm Interview mit CNA verrät er, warum er sich mit der Frage beschäftigt hat.

 

Monsignore Kolfhaus: Sie behaupten in ihrem neuen Buch, dass Maria nicht gestorben ist. Das Lehramt der Kirche ist nicht so deutlich, oder?

Es ist ganz normal, dass ein Mensch stirbt. So denken wir, weil wir tagtäglich mit dem Tod konfrontiert werden und wissen, dass auch wir eines Tages im Grab liegen und zu Staub werden. So liegt es nahe, dass viele denken, auch Maria sei gestorben. Die Kirche aber hat das nie eindeutig gesagt; im Gegenteil: als Papst Pius XII. 1950 das Dogma von der Aufnahme der Mutter Jesu in den Himmel verkündet hat, wollte er – obwohl einige Bischöfe ihn ausdrücklich darum gebeten hatten – nicht vom Tod Mariens sprechen. Er hat sogar die liturgischen Texte so geändert, dass jede Interpretation im Hinblick auf das Sterben der Mutter Gottes unmöglich wurde. Gott wollte den Tod nicht. Er ist in seinem Plan für den Menschen nicht vorgesehen, sondern kam durch die Sünde Adams in die Welt. Die meisten, die meinen, dass Maria gestorben sei, wagen es daher auch oft nicht, das Wort Tod in den Mund zu nehmen – ausdrücklich bekennt das z. B. der hl. Johannes von Damaskus – sondern sprechen von Dormitio, Entschlafung. Es gab für die Mutter Jesu kein schmerzliches Lebensende, womöglich wegen Krankheit oder Altersschwäche, sondern einen frohen Abschied, um mit Leib und Seele „heimzugehen“. Es steht sicher fest, dass Maria, im ersten Moment ihres Lebens ohne Sünde empfangen, im letzten Augenblick auf Erden nicht die Trennung ihrer Seele erleiden musste. Das Lehramt läßt es aber bislang jedem frei, darüber nachzudenken, ob sie vielleicht sterben wollte, um so ihrem Sohn ganz ähnlich zu werden. Ich bin der Überzeugung, dass diese Verähnlichung mit Christus im Leiden auf Golgotha geschehen ist, im schmerzvollen „Mitsterben“ mit Jesus, von dem beispielsweise der h. Bernhard spricht. Von dieser Stunde sagt ja auch die Liturgie des 15. Septembers: „Ohne den Tod zu erleiden, hast Du die Palme des Martyriums errungen.“ Warum also sollte Maria gestorben sein und nicht, wie es Gott für alle Menschen wollte, ohne Tod verklärt und in den Himmel aufgenommen worden sein?

Könnte man die Frage nicht einfach offen lassen? Als Geheimnis, wie andere auch, die zum Glauben gehören?

Ob Maria gestorben ist oder nicht, ist nicht nur eine Frage, die sich der Verstand stellt, sondern vor allem das Herz. Wer liebt, will alles über den geliebten Menschen wissen. Wie könnte es mir daher egal sein, ob die Jungfrau von Nazareth gestorben ist oder nicht? Um es salopp, aber noch deutlicher auszudrücken, geht es um die Frage: Ist meine Mutter tatsächlich gestorben? Natürlich bleibt das irdische Lebensende Mariens ein Geheimnis – wie übrigens all das Große unseres Glaubens, Dreifaltigkeit, Menschwerdung, Jungfrauengeburt, Eucharistie etc. – das wir niemals vollkommen verstehen können. Und doch dürfen, ja sollen wir über die Geheimnisse unseres Glaubens nachdenken, ohne je zu meinen, wir könnten zu einem endgültigen Urteil kommen. Das steht allein der Kirche zu. Die Liebe drängt dazu, immer mehr zu erkennen; und je mehr wir erkennen, umso mehr lieben wir auch. Über den Tod Mariens zu reflektieren bedeutet auch tiefer in die Geheimnisse der Schöpfung und der Erlösung einzutreten und im Glauben nach Antworten zu suchen, warum wir Menschen sterben müssen, was Gnade – mehr noch „voll der Gnade“ – bedeutet und worin das Ziel unseres Lebens liegt.

Wir beten im Avemaria  um die Fürsprache der Muttergottes „jetzt und in der Stunde unseres Todes“. Welche Rolle spielt dabei, ob sie nicht gestorben ist? 

Jesus ist am Kreuz gestorben, damit wir erlöst werden. In Maria zeigt sich das in vollkommener Weise. Sie ist als menschliche Person der „Siegespreis“ Christi. Sie ist ohne Sünde, aber „voll der Gnade“, d.h. voller Liebe, voller Leben. So sollte der Mensch sein. Maria ist vor der Erbschuld bewahrt worden. Wir werden durch die Taufe davon gereinigt. In ähnlicher Weise können wir sagen, dass Maria durch den Tod Christi vor dem eigenen Tod bewahrt wurde, während wir daraus gerettet werden, wenn die Leiber der Gerechten aus den Gräbern auferstehen. Maria hat Sünde und Tod besiegt, die – so sagt es der Hebräerbrief – unter der Macht des Teufels stehen. Ihre Fürsprache rettet uns in den beiden wichtigsten Momenten unseres Lebens – jetzt und in der Stunde unseres Todes – vor „Sünde, Tod und Teufel“; jene drei Feinde des Menschen, die Dürer in einem Stich als kriegerische Reiter dargestellt hat.

Wenn Sie erlauben: Warum haben Sie sich ausgerechnet mit dieser Frage so eingehend beschäftigt?

Schon am Beginn meines Theologiestudiums habe ich mich sehr viel mit Maria beschäftigt und gemerkt, dass oft die Frage nach ihrem Heimgang viel zu schnell beantwortet wrd. „Natürlich ist Maria gestorben!“ – Der Tod eines sündenlosen Menschen ist aber eben nicht „natürlich“, naturgemäß. Das Nachdenken und Forschen über den Tod Mariens hat mich zu vielen anderen Themen gebracht, die damit verbunden sind und so ein immer größeres Interessse in mir geweckt. Ich habe entdeckt, dass es Kirchenväter gibt, die von der Unsterblichkeit der Mutter Jesu sprechen und dass es in der Mystik Zeugnisse für ihre Bewahrung vor dem Tod gibt. Seit dem Dogma von 1854, also dem Dogma der Bewahrung Mariens vor der Erbschuld, ist die Zahl der Theologen enorm gestiegen, die meinen, die Mutter Gottes habe nicht die Trennung der Seele vom Leib erlitten. Ihr Herz ist das einzige, das nie zu schlagen aufgehört hat. Ich will einen kleinen Beitrag dazu leisten, über die Frage nach der Dormitio Mariens weiter nachzudenken.

Nächstes Jahr feiert Bayern 100 Jahre Patrona Bavariae; Sie sind Bayer. Welche Rolle spielt die Schutzpatronin heute?

Bayern ohne Maria gibt’s nicht! Die Mutter Jesu als Patrona Bavariae zu verehren bedeutet ja, sich ihr anzuvertrauen und zu weihen, so dass das ganze Land von ihr abhängt. Sie ist die wahre Monarchin unserer Heimat, und es könnte keine bessere geben. So wie die Marienweihe, über die ich ja auch schon geschrieben habe, im Leben des einzelnen Christen eine Veränderung zum Besseren bewirkt, so auch im Leben der Völker. 1917 feiern wir ja das 100jährige Jubiläum der Erscheinungen von Fatima, bei denen die Mutter Jesu aufgefordert hat, Rußland ihrem Herzen zu weihen. 1954 haben die Bischöfe Deutschlands in Fulda das gesamte Land dem Unbefleckten Herzen geweiht. Wir Bayern waren da ein bisserl schneller…

Stärker als der Tod – Warum Maria nicht gestorben ist“
erscheint passenderweise
im Media Maria Verlag und hat 160 Seiten. 

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Die Himmelfahrt, dargestellt von Charles Le Brun im Jahr 1835. Foto: Wikimedia (Gemeinfrei)

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Quelle

28 Kommentare zu “Ist Maria gestorben? Nachdenken über eine unbeantwortete Frage

  1. Allein dieses liebevolle seriöse Nachdenken eines WAHREN Klerikers über die Mutter Gottes zeigt schon dass die V2- Kirche keine Sekte, also DOCH die Röm.Kath Kirche sein MUSS.
    Einverstanden, es mag zwar abgefallene Glieder oder ipso facto Exkommunizierte innerhalb dieser Kirche geben. Aber auch unter P.Franziskus ist es noch immer die eine Hl.Röm.Kath.Kirche.

    Wir werden nicht alles ergründen können, aber eines steht fest: So wie auch S.E.Lefebvre es verstand den WAHREN Glauben INNERHALB dieser OFFIZIELLEN Hl.Röm.Kirche weiterzutragen, so muss es auch heute sein – durch WAHRE Glieder dieser V2-Kirche. Und es gibt, weiss Gott, genügend Kleriker der V2- Kirche ( z.B P. Bernward Weiss, auch ein P. Konrad Sterninger aber auch v.a. Traditionalisten) die die WAHRE Lehre der Kirche auch weitertragen wollen. Man muss ja nicht die Lehre der falschen Religionsfreiheit und des falschen Ökumenismus INNERLICH vertreten wollen, aber auch äusserlich z.B.bei Predikten. Man lässt, ganz einfach, solche Themen links liegen!

  2. @Pierre

    Man muss ja nicht die Lehre der falschen Religionsfreiheit und des falschen Ökumenismus INNERLICH vertreten wollen

    Die Religionsfreiheit und der Ökumenismus wie sie, wie ihn die Päpste „vertreten“, ist JEDENFALLS NICHT FALSCH, das bezeugen ihre einschlägigen Lehrdokumente.
    Aber es gibt tatsächlich weitverbreitet (auch im Klerus) eine falsche Auffassung/Vertretung der Religionsfreiheit und des Ökumenismus. Es gilt für uns gläubige katholische Christen, fein säuberlich zwischen WAHR UND FALSCH zu unterscheiden!

  3. @POSchenker 28. Juni 2016 um 08:18

    Richtig verstandene Lehre:

    Die wahre Religions – FREIHEIT betrifft NUR die Kath.Religion. Andere Religionen sind seitens der Kath.Kirche nur zu tolerieren, nicht zu unterstützen und nur zu einer bedingten Zulassung zur Freiheit ihrer Ausübung zuzulassen, gemäss gesellschaftl. Regeln zum Friedensbeitrag.

    Beim Ökumenismus gibt es NUR die Rückkehrökumene, d.h. primär muss die Mission in Richtung BEKEHRUNG zu der einen WAHREN Religion, der katholischen Religion der Röm.Kath.Kirche gehen. Nur Dialog um des Dialogs willen ist nicht nur sinnlos sondern Sünde, wenn andere Religionen nicht aufgefordert werden von ihrem Bekenntnis zur falschen Religion abzulassen, bzw. frevelerisch wenn man deren Bekenntnisse und Ausübungen noch gutheisst.

  4. @Pierre

    Beim Ökumenismus gibt es NUR die Rückkehrökumene

    Falsch! Von einer „Rückkehrökumene“ kann man nur reden für jene und mit jenen, die die katholische Kirche persönlich verlassen haben. Fast ALLE, die zu einer nicht-katholischen Konfession gehören, haben die katholische Kirche nicht/nie verlassen, sondern sind in einer nicht-katholischen Konfession aufgewachsen. Die Ökumene mit ihnen ist (muss sein) ein positives, achtsames, wertschätzendes, dialogisches Zugehen auf sie und ihren Glauben, um sie und mit ihnen uns (soweit nötig) zur FÜLLE DES CHRISTLICHEN, DES KATHOLISCHEN GLAUBENS zu führen!

  5. @POSchenker 28. Juni 2016 um 10:42

    “ Fast ALLE, die zu einer nicht-katholischen Konfession gehören, haben die katholische Kirche nicht/nie verlassen, sondern sind in einer nicht-katholischen Konfession aufgewachsen. Die Ökumene mit ihnen ist (muss sein) ein positives, achtsames, wertschätzendes, dialogisches Zugehen auf sie und ihren Glauben, um sie und mit ihnen uns (soweit nötig) zur FÜLLE DES CHRISTLICHEN, DES KATHOLISCHEN GLAUBENS zu führen! “

    Dafür gibt es NUR EIN Wort und das heisst: M I S S I O N !! Mission ist KEIN Dialog, Mission ist ein BEKEHRUNGSAUFTRAG!

  6. @Pierre

    Nur Dialog um des Dialogs willen ist nicht nur sinnlos sondern Sünde, wenn andere Religionen nicht aufgefordert werden von ihrem Bekenntnis zur falschen Religion abzulassen, bzw. frevelerisch wenn man deren Bekenntnisse und Ausübungen noch gutheisst.

    Der Dialog, den die Päpste seit dem II. Vatikanum führen, ist SELBSTVERSTÄNDLICH kein „Dialog um des Dialoges willen“! Wer die Konzilsdokumente und die päpstlichen Schreiben aufmerksam liest, kann klar wahrnehmen und erkennen, dass das (letzte) ZIEL eines jeden Dialoges die Hinführung zur einen, alleinigen, WAHREN Religion ist, der Religion UNSERES HERRN UND GOTTES JESUS CHRISTUS! Und dabei heißt man die „Bekenntnisse und Ausübungen falscher Religion(en)“ nicht einfach gut, sondern man heißt das und nur das in ihnen gut, was ein „ANSATZ“ ist (was Elemente sind) für die Fülle der religiösen Wahrheit.

  7. @Pierre

    Dafür gibt es NUR EIN Wort und das heisst: M I S S I O N !! Mission ist KEIN Dialog, Mission ist ein BEKEHRUNGSAUFTRAG!

    Doch, Mission ist immer (auch) ein Dialog. (Echte) Missionare, die keinen Dialog mit den Un- und Andersgläubigen führ(t)en, sondern nur den wahren christlichen Glauben DIKTIERTEN, hat es nie gegeben! Der richtig verstandene und angewandte Dialog führt letztlich (der Absicht nach) zur BEKEHRUNG ZUR EINEN, EINZIGEN WAHREN GÖTTLICHEN RELIGION!

  8. @POSchenker 28. Juni 2016 um 10:57

    “ … , was ein „ANSATZ“ ist (was Elemente sind) für die Fülle der religiösen Wahrheit. “

    Seien Sie mir nicht böse, aber wenn ich auch noch all die guten Sachen „Elemente“ ( z.B. dass er seine Mutter und auch seine KInder über alles liebt ) und Dinge ( z.B. liebt die Kunst ) und Charaktereigenschaften ( hilft sonst gern anderen kranken Menschen ) eines Mörders in den Vordergrund stelle – WAS BRINGT DAS?!? Wir müssen auf den PUNKT kommen WAS UNS TRENNT!!!! Hier geht es primär um GRUNDSATZDISKUSSIONEN die nicht immer leicht zu verkraften sind. Verständlich. Mit einem Soft- Kurs kommt man sicherlich nicht voran.

  9. @POSchenker 28. Juni 2016 um 11:05

    Na, dann bitte reden wir doch gleich mit dem richtigen WORT, der MISSION. Dann bleibt nur noch das Wort Rückkehrökumene übrig. Und mit dem kann ich und die Lehre der Kirche auch, besser SELBSTVERSTÄNDLICH leben!

  10. @Pierre

    Mit einem Soft-Kurs kommt man sicherlich nicht voran.

    Das meinen Sie. In Wirklichkeit kommt man HEUTE eben nur mit „einem Soft-Kurs“ voran. Nicht mit Diktaten und nicht mit Drohungen, sondern letztlich NUR MIT LIEBE, mit EINFÜHLUNGS-VERMÖGEN!

  11. @POSchenker 28. Juni 2016 um 11:05

    Bzgl. BEKEHRUNGSAUFTRAG

    “ Der richtig verstandene und angewandte Dialog führt letztlich (der Absicht nach) zur BEKEHRUNG ZUR EINEN, EINZIGEN WAHREN GÖTTLICHEN RELIGION! “

    Darf die Kath.Kirche auch die Juden missionieren?!? Oder nicht?

  12. @POSchenker 28. Juni 2016 um 11:11

    “ … , sondern letztlich NUR MIT LIEBE, “

    Einfühlungsvermögen ist die Sache des Missionars (= Pastoral )! Klar!
    Aber die Sache mit der WAHRHEIT ist schon Liebe genug!!!! Herz was willst Du mehr?!

    Nur die WAHRHEIT macht frei. Nicht die Liebe!

    Wenn es um die richtige Pastoral geht dann hat man v.a. die moralische PFLICHT jemanden auch zu WARNEN. Das hat nichts mit (geistiger) Gewalt ( Proseytismus ) oder Drohungen zu tun!!!

    Es gibt GESETZE die ein jeder Mensch zu kennen hat. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!!!!

  13. @Pierre 28. Juni 2016 um 11:28

    Zitat
    Wenn es um die richtige Pastoral geht dann hat man v.a. die moralische PFLICHT jemanden auch zu WARNEN. Das hat nichts mit (geistiger) Gewalt ( Proseytismus ) oder Drohungen zu tun!!!

    Es gibt GESETZE die ein jeder Mensch zu kennen hat. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!!!!

    Wenn ich mit Andersgläubigen im Beruf oder Privat gelegentlich über Religion spreche, fällt mir immer wieder auf, dass das Wissen heutzutage sehr gross ist. Alle, die Ich kenne oder am TV gesehen und die über religiöse Fragen diskutiert haben (darunter auch bekennende Agnostiker und ein Jude), kennen recht gut die Wahrheit, die drohenden Folgen bzw. die Anforderungen der röm.-kath. Kirche, besonders in den strittigsten Fragen wie z.B. Zweitehen, Abtreibung, Kommunionverständnis, Beichte, Homosexualität usw.

    Selbstverständlich bestehen andere, divergente Auffassungen, doch wie es die Kirche meint, ist heutzutage wohl der Mehrheit der Menschen durchaus bekannt. Übrigens geschehen immer auch wieder Bekehrungen, gleich gestern war ich wieder bei einer Erwachsenentaufe dabei und es gibt sie alleine in dieser Gemeinde jedes Jahr mindestens einmal.

    Und jetzt? Was nun, wenn nicht die Liebe?

  14. @Pierre

    Natürlich DARF die Katholische Kirche auch DIE JUDEN „missionieren“. Sie tut es auch, aber in angepasster Weise, mit anderen Mitteln, vor allem aber mit ihren auch den Juden bestens bekannten LEHREN und PRAKTIKEN (z.B. mit ihrem CREDO, ihrer GLAUBENS-LEHRE, ihrem KATECHISMUS, ihren GOTTES-DIENSTEN, etc.)!

  15. @Pierre

    Nur die WAHRHEIT macht frei. Nicht die Liebe!

    GOTT IST DIE WAHRHEIT – GOTT IST DIE LIEBE (Deus Caritas est). Ohne Liebe gibt es keine Wahrheit, wie es ohne Wahrheit keine Liebe gibt. Aber die Liebe geht für uns Menschen der Wahrheit voraus!

  16. @POSchenker 28. Juni 2016 um 12:16

    Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben. –

    Die WAHRHEIT ist die Liebe selbst!

  17. @POSchenker 28. Juni 2016 um 12:16

    “ Ohne Liebe gibt es keine Wahrheit, … “

    Was MAN heute alles unter „Liebe“ versteht brauch ich wohl nicht zu sagen …

    Lieben kann auch der Weltmensch ohne Glauben …. keine Kunst!

    Dass Liebe aber auch Leiden bedeuten kann wollten die wenigesten in Verbindung sehen.
    Liebe bedeutet auch Gehorsam …. etc.
    Liebe bedeutet auch Treue … etc.
    Liebe bedeutet Verzicht … etc.

    Die OFFENBARUNG ist die WAHRHEIT und die Liebe zugleich die unser Heiland damit SCHENKT.

  18. @Pierre

    Wer die Enzyklika von Papst Benedikt XVI. „Deus Caritas ist“ liest, studiert, reflektiert, weiß, was er als Stellvertreter Christi unter „Liebe“ versteht. Vermengen Sie nicht mutwillig das Weltliche mit dem Kirchlichen! – Ein Weltmensch OHNE GLAUBEN kann eben gar nicht übernatürlich, göttlich lieben!

  19. @Pierre

    Die OFFENBARUNG ist die WAHRHEIT und die Liebe zugleich die unser Heiland damit SCHENKT.

    Es genügt nicht, dass der HEILAND sie – die Offenbarung – den Menschen schenkt; WIR GLÄUBIGEN MENSCHEN müssen sie – die Offenbarung / die WAHRHEIT den Mitmenschen IN LIEBE weiterschenken!

  20. Es ist KEINE Liebe wenn man falschen Religionen Rechte einräumt oder diese im Glauben lässt auch „Anteile des wahren Glaubens“ zu besitzen!!!

    Es ist keine Liebe wenn man nicht oft genug betont und hervorstreicht dass NUR die Kath.Religion mit der Kath.Kirche die EINZIG RICHTIGE ist und auch RECHTE eingeräumt werden dürfen/MÜSSEN UND dass alle anderen Religionen FALSCH sind UND ZUM Unheil führen!!!!

    WO und WIE OFT wird dies heute noch bezeugt und v.a. WIE wird SO KLAR noch GESPROCHEN?!?

    SO wird heute nicht mehr gesprochen weil man ja in Liebe „rücksichtsvoll“ sein will und nur ja niemanden mehr vor den Kopf stossen will mit dieser unbequemen nüchternen WAHRHEIT!!!!

  21. @Pierre

    Es ist KEINE Liebe wenn man falschen Religionen Rechte einräumt oder diese im Glauben lässt auch „Anteile des wahren Glaubens“ zu besitzen!!!

    Doch, das ist ECHTE LIEBE; denn „wenn man falschen Religionen Rechte einräumt“, dann räumt man – richtig verstanden – nicht den falschen Religionen Rechte ein, sondern den MENSCHEN, die in diesen falschen Religionen leben und als Menschen, als Geschöpfe Gottes, immer schon (bewusst oder unbewusst) „Anteile des wahren Glaubens“ besitzen, nämlich namentlich die grundlegende geistig-seelische Fähigkeit, die wahre Religion (nach und nach) (verglichen mit ihrer falschen Religion) zu erkennen und ihr beizutreten. Und die Anerkennung und Gewährung der Religionsfreiheit für alle Menschen, ist für uns Christen eine Voraussetzung, die Un- und Irrgläubigen zum WAHREN GLAUBEN einladen und hinführen zu können.

  22. POSchenker schreibt: 28. Juni 2016 um 12:10

    Nein, nach der heutigen „2. vatikanischen“ Ansicht darf die Kirche die Juden nicht mehr bekehren – wie jüngst Koch nochmasl offiziell bestätigte.

    Und das wissen Sie sicher genau bei Ihrer Informiertheit u Belesenheit.

  23. @dspecht

    Ich hatte geschrieben:

    Natürlich DARF die Katholische Kirche auch DIE JUDEN „missionieren“. Sie tut es auch, aber in angepasster Weise, mit anderen Mitteln, vor allem aber mit ihren auch den Juden bestens bekannten LEHREN und PRAKTIKEN (z.B. mit ihrem CREDO, ihrer GLAUBENS-LEHRE, ihrem KATECHISMUS, ihren GOTTES-DIENSTEN, etc.)!

    Beachten Sie, bitte, dass ich das Wort MISSIONIEREN in Anführungszeichen gesetzt habe!

    Und unterlassen Sie es jeweils nicht, auf den entsprechenden Beleg hinzuweisen, hier: wo, womit hat Kardinal Koch „nochmals offiziell bestätigt“, dass die Kirche die Juden nicht mehr bekehren darf?

  24. @POSchenker 29. Juni 2016 um 17:51

    aus https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/47268.html :
    “ Auch wenn Katholiken im Dialog mit dem Judentum Zeugnis für ihren Glauben an Jesus Christus ablegten, enthielten sie sich jedoch jeder Bemühung, sie aktiv zu bekehren oder zu missionieren. “

    https://www.nostra-aetate.uni-bonn.de/kirchliche-dokumente/online-publikation-die-kirchen-und-das-judentum/i.-katholische-verlautbarungen-1/pdfs/pdf-theologische-fragen-und-perspektiven-im-christlich-juedischen-dialog

    aus http://www.kath.net/news/53237 :

    “ Es geht um das Verhältnis von Altem und Neuem Bund: Der Bund sei nie von Gott gekündigt worden; er bestehe weiter und sei nicht einfach vom auserwählten jüdischen Volk auf die Kirche übergegangen. “

    “ Auch wenn Katholiken im Dialog mit dem Judentum Zeugnis für ihren Glauben an Jesus Christus ablegten, sollten sie auf aktives Missionieren verzichten, heißt es in dem Text. “

    “ Und noch auf ein weiteres schwieriges Problem geht das Papier ein: Kirche und Judentum könnten «nicht als zwei parallele Heilswege» dargestellt werden. Aus dem christlichen Bekenntnis, dass es nur einen Heilsweg geben könne, folge in keiner Weise, dass die Juden von Gottes Heil ausgeschlossen wären, weil sie nicht an Jesus Christus als den Messias Israels und den Sohn Gottes glauben. Vielmehr hätten sie «Anteil an Gottes Heil». Wie dies jedoch «ohne explizites Christusbekenntnis möglich sein kann, ist und bleibt ein abgrundtiefes Geheimnis Gottes». “

    “ Kardinal Kurt Koch stellte als zuständiger Kommissionspräsident klar, dass es für den Vatikan hier um eine politische Frage gehe, auf die dieser nicht im religiösen Dialog eingehe. Vermisst wurde auch eine klare Aussage zur umstrittenen Karfreitagsfürbitte «Für die Bekehrung der Juden». Der Titel dieses Gebets sei irreführend, weniger der Inhalt, so Koch. Es gehe dabei nicht um eine aktive Mission unter Juden. Vielmehr handele es sich um ein eschatologisches Gebet über eine Einheit am Ende der Tage. “

    Weitere LINKS:
    http://pro-theol.blogspot.co.at/2016/05/kardinall-kochs-nein-zur-judenmission.html
    http://pro-theol.blogspot.co.at/2015/06/jesus-christus-fur-juden-nein-danke.html

  25. @Pierre

    Die besten, effizientesten „Missionare“ für die Bekehrung der Juden zu JESUS CHRISTUS als dem ALLEINIGEN ERLÖSER UND RETTER sind die ZUR KATHOLISCHEN KIRCHE BEKEHRTEN JUDEN!
    Lesen Sie, verbreiten Sie diese Konvertiten-Geschichten!
    Wenn wir persönlich Juden kennen, mit Juden zu tun haben, weisen wir sie auf diese BEKEHRUNGEN hin!

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