Papst beim Welternährungsprogramm: Die Rede

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Hier lesen Sie die Ansprache des Papstes bei der Jahresversammlung des Exekutivrats des Welternährungsprogramms (WFP) an diesem Montag, 13. Juni 2016, beim FAO-Sitz in Rom. (rv)

 

Ich danke der Exekutivdirektorin Frau Ertharin Cousin für die Einladung, die Jahreskonferenz 2016 des Exekutivrats des Welternährungsprogramms zu eröffnen, sowie für die Worte, mit denen sie mich willkommen geheißen hat. Ebenso grüße ich die Botschafterin Stephanie Hochstetter Skinner-Klée, die Vorsitzende dieser bedeutenden Versammlung, welche die Vertreter verschiedener Regierungen vereint, die aufgerufen sind, konkrete Initiativen zum Kampf gegen den Hunger zu ergreifen. Und indem ich Sie alle, die Sie hier zugegen sind, begrüße, danke ich für die vielen Anstrengungen und für das Engagement in einer Sache, die uns nicht unberührt lassen darf: im Kampf gegen den Hunger, unter dem viele unserer Brüder und Schwestern leiden.

Vor einigen Augenblicken habe ich vor der „Gedenkwand“ gebetet, einem Zeugnis für das Opfer, das die Mitglieder dieses Organismus gebracht haben, indem sie ihr Leben hingaben, damit auch in komplexen Situationen den Hungernden das Brot nicht fehlt. Es ist ein Gedenken, das wir bewahren müssen, um mit derselben Kraft für das so ersehnte Ziel des „Null Hunger“ weiterzukämpfen. Jene am Eingang dieses Hauses eingravierten Namen sind ein beredtes Zeichen dafür, dass das Welternährungsprogramm – weit davon entfernt, eine anonyme und formelle Struktur zu sein – ein wertvolles Instrument der internationalen Gemeinschaft ist, um immer kraft- und wirkungsvollere Aktivitäten zu entfalten. Die Glaubwürdigkeit einer Institution gründet sich nicht auf ihre Erklärungen, sondern auf die von ihren Mitgliedern verwirklichten Taten.

In der Welt hochgradiger Vernetzung und überbordender Kommunikation, in der wir leben, scheinen die geographischen Entfernungen zusammenzuschrumpfen. Wir haben die Möglichkeit, fast zeitgleich in Kontakt zu treten mit dem, was auf der anderen Seite des Planeten geschieht. Durch die Kommunikationstechnologien kommen wir vielen schmerzlichen Situationen näher, und diese Mittel können dazu beitragen (und haben es bereits getan), Gesten des Mitgefühls und der Solidarität auszulösen. Dennoch scheint diese durch die Information geschaffene augenscheinliche Nähe paradoxerweise jeden Tag rissiger zu werden. Das Übermaß an Information, über das wir verfügen, erzeugt allmählich eine „Naturalisierung“ des Elends. Das heißt, Schritt für Schritt werden wir immun gegen die Tragödien der anderen und bewerten sie als „natürlich“. Es sind so viele Bilder, die auf uns eindringen, dass wir den Schmerz sehen, ihn aber nicht berühren; dass wir das Weinen hören, ihm aber keinen Trost spenden; dass wir den Durst sehen, ihn aber nicht löschen. Auf diese Weise werden viele Leben zu einem Teil einer Nachricht, die alsbald durch eine andere abgelöst wird. Und während die Nachrichten sich ändern, ändern sich nicht der Schmerz, der Hunger und der Durst, sondern sie bleiben bestehen. Diese Tendenz – oder Versuchung – verlangt von uns einen weiteren Schritt und offenbart ihrerseits die grundlegende Rolle, die Institutionen wie die Ihre auf der Weltbühne spielen. Heute können wir uns nicht damit zufrieden geben, die Situation vieler unserer Brüder und Schwestern nur zu kennen; es reicht nicht, weitläufige Überlegungen zu entwickeln oder uns in endlose Diskussionen darüber zu vertiefen, indem wir ständig Klischees wiederholen, die alle bereits kennen. Es ist notwendig, das Elend zu „entnaturalisieren“ und aufzuhören, es als eine der vielen Gegebenheiten der Realität anzunehmen. Warum? Weil das Elend ein Gesicht hat. Es hat das Gesicht eines Kindes, es hat das Gesicht einer Familie, es hat das Gesicht von Jugendlichen und von alten Menschen. Es nimmt Gestalt an im Mangel an Möglichkeiten und Arbeit für viele Menschen, es nimmt Gestalt an in Zwangsmigrationen, verlassenen oder zerstörten Häusern. Wir dürfen den Hunger so vieler nicht „naturalisieren“; es ist uns nicht erlaubt zu sagen, dass ihre Situation das Ergebnis eines blinden Schicksals ist, angesichts dessen wir nichts tun können. Wenn das Elend aufhört, ein Gesicht zu haben, können wir der Versuchung erliegen, dass wir anfangen, über „den Hunger“, „die Ernährung“, „die Gewalt“ zu sprechen und zu diskutieren und dabei das konkrete, wirkliche Subjekt auszublenden, das weiter an unsere Türen Klopft. Wenn die Gesichter und die Geschichten fehlen, beginnen die Leben, sich in Zahlen zu verwandeln, und so laufen wir allmählich Gefahr, den Schmerz der anderen zu bürokratisieren. Die Bürokratien beschäftigen sich mit Akten; das Mitgefühl hingegen setzt sich persönlich ein für die Menschen. Ich glaube, dass wir in dieser Hinsicht noch viel zu tun haben. Zusammen mit allen Aktivitäten, die bereits entfaltet werden, ist es notwendig, dafür zu arbeiten, das Elend und den Hunger unserer Mitmenschen zu „entnaturalisieren“ und zu entbürokratisieren. Das verlangt von uns ein Eingreifen in Abstufungen und auf verschiedenen Ebenen, wo als Ziel unserer Bemühungen der konkrete Mensch steht, der leidet und Hunger hat, der aber auch einen unermesslichen Reichtum an Energien und Möglichkeiten in sich trägt, denen wir dazu verhelfen müssen, sich herauszukristallisieren.

Das Elend „entnaturalisieren“

Als ich anlässlich der 2. Welternährungskonferenz bei der FAO war, habe ich gesagt, dass eine der eklatanten Ungereimtheiten, die wir bedenken müssen, die Tatsache ist, dass genügend Nahrung für alle vorhanden ist, » aber nicht alle essen können, während die Verschwendung, die Vernichtung, der exzessive Konsum und der Gebrauch von Lebensmitteln zu anderen Zwecken uns allen vor Augen stehen « (Ansprache an die Vollversammlung der Konferenz [20. November 2014], 3).

Eines sei klargestellt: Der Mangel an Lebensmitteln ist nichts Natürliches; er ist weder ein einsichtiges noch ein selbstverständliches Faktum. Dass heute, mitten im einundzwanzigsten Jahrhundert viele Menschen unter dieser Geißel leiden, ist auf eine egoistische und schlechte Verteilung der Ressourcen zurückzuführen, auf eine „Kommerzialisierung“ der Lebensmittel. Die schlecht behandelte und ausgebeutete Erde gibt uns in vielen Teilen der Welt weiter ihre Früchte, bietet uns immer noch ihr Bestes; die hungrigen Gesichter erinnern uns aber daran, dass wir diese Früchte zweckentfremdet haben. Eine Gabe, die eine universale Bestimmung hat, haben wir zu einem Privileg weniger gemacht. Aus den Früchten der Erde – eine Gabe für die Menschheit – haben wir commodities für einige gemacht und auf diese Weise Ausschließung erzeugt. Der Konsumismus, der unsere Gesellschaften durchdringt, hat uns dazu geführt, uns an den Überfluss und die tägliche Verschwendung von Lebensmitteln zu gewöhnen, und manchmal sind wir nicht einmal mehr fähig, ihren eigentlichen Wert zu schätzen, der über ihre bloß wirtschaftlichen Parameter hinausgeht. Dennoch wird es uns gut tun, uns daran zu erinnern, dass die Nahrung, die man verschwendet, gleichsam vom Tisch des Armen, von dem, der Hunger hat, gestohlen ist. Diese Realität verlangt von uns, über den Verlust und die Verschwendung von Lebensmitteln nachzudenken, um Mittel und Wege zu finden, die das Problem ernsthaft in Angriff nehmen und so ein Ausdruck der Solidarität und des Teilens mit den am meisten Bedürftigen sind (vgl. Generalaudienz [5. Juni 2013]: L’Osservatore Romano [dt.] Jg. 43, Nr. 24 [14. Juni 2013], S. 2).

Den Hunger entbürokratisieren

Wir müssen in aller Ehrlichkeit eingestehen: Es gibt Fragen, die bürokratisiert worden sind. Es gibt Handlungen, die gleichsam „in Kisten verpackt“ sind. Die weltweite Instabilität, die wir erleben, ist allen wohlbekannt. In letzter Zeit sind die Kriege und die drohenden Konflikte das, was in unseren Interessen und Debatten den Vorrang hat. Und so scheint es, dass angesichts des breiten Spektrums existierender Konflikte die Waffen ein so ungewöhnliches Übergewicht erhalten haben, dass sie andere Weisen, Fragen über Streitpunkte zu lösen, völlig zurückgedrängt haben. Diese Präferenz ist mittlerweile so verwurzelt und akzeptiert, dass sie die Verteilung von Lebensmitteln in Kriegsgebieten behindert und damit sogar gegen die Prinzipien und die grundlegendsten Richtlinien des internationalen Rechtes verstößt, das seit vielen Jahrhunderten in Kraft ist. So stehen wir einem eigenartigen und widersinnigen Phänomen gegenüber: Während Hilfen und Entwicklungspläne von verwickelten und unverständlichen politischen Entscheidungen, abwegigen ideologischen Ansichten oder unüberwindlichen Zollschranken behindert werden, gilt das nicht für die Waffen. Ihre Herkunft ist gleichgültig; sie kursieren mit einer großspurigen und nahezu absoluten Freiheit in vielen Teilen der Welt. Und auf diese Weise sind es die Kriege, die ernährt werden, und nicht die Menschen. In einigen Fällen wird der Hunger selbst als Kriegswaffe benutzt. Und die Opfer vervielfachen sich, denn die Anzahl der Menschen, die vor Hunger oder Erschöpfung sterben, kommt zu jener der Kämpfer, die auf dem Schlachtfeld ihr Leben lassen, und jener der vielen Zivilisten, die in den Gefechten und Anschlägen umkommen, hinzu. Wir sind uns dessen vollkommen bewusst, lassen aber zu, dass unser Gewissen sich betäubt, und so machen wir es unsensibel. Auf diese Weise wird die Gewalt unsere einzige Handlungsweise und die Macht das endgültige zu erreichende Ziel. Die schwächsten Bevölkerungsschichten leiden nicht nur unter den kriegerischen Konflikten, sondern sehen zugleich jede Art von Hilfe behindert. Darum ist es dringend, alles zu entbürokratisieren, was verhindert, dass die Pläne für humanitäre Hilfen ihre Ziele erreichen. Darin haben Sie eine grundlegende Rolle, denn wir brauchen wirkliche Helden, die fähig sind, Wege zu öffnen, Brücken zu spannen und Prozeduren zu vereinfachen, bei denen es in erster Linie um das Gesicht des Leidenden geht. Auf dieses Ziel müssen ebenso die Initiativen der internationalen Gemeinschaft ausgerichtet werden.

Es geht nicht darum, Interessen in Einklang zu bringen, die in zentripetalen nationalen Ansichten oder in schändlichen Egoismen verankert bleiben. Es geht vielmehr darum, dass die Mitgliedsstaaten ihren wirklichen Willen zur Zusammenarbeit für diese Ziele entscheidend steigern. Wie wichtig wäre es aus diesem Grund, wenn die Politiker aller Mitgliedsländer beim Welternährungsprogramm an einem Strang zögen. Wie wichtig wäre es, wenn sie den effektiven Willen zur Zusammenarbeit entschieden steigerten, damit das Welternährungsprogramm nicht nur den Dringlichkeiten nachkommen, sondern auch gesichert nachhaltige Projekte verwirklichen sowie langfristige Entwicklungsprogramme fördern kann, entsprechend den Anträgen einer jeden Regierung und in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der Völker.

Das Welternährungsprogramm zeigt mit seinem Weg und seiner Aktivität, dass es möglich ist, wissenschaftliche Kenntnisse, technische Entscheidungen und praktisches Handeln mit den Bemühungen zu koordinieren, Mittel zu sammeln und sie gerecht zu verteilen, das heißt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Empfänger und des Willens der Geber. Diese Methode kann und muss in den am stärksten unterentwickelten und ärmsten Gegenden die angemessene Entwicklung des örtlichen Potenzials gewährleisten und nach und nach die externe Abhängigkeit beseitigen; zugleich gestattet sie, den Verlust von Lebensmitteln zu reduzieren, so dass nichts verschwendet wird. Kurz gesagt: Das Welternährungsprogramm ist ein wertvolles Beispiel dafür, wie man in der ganzen Welt arbeiten kann, um durch eine bessere Zuteilung der menschlichen und materiellen Ressourcen den Hunger auszurotten und zugleich die örtliche Gemeinschaft zu stärken. In diesem Sinn ermutige ich Sie voranzugehen. Lassen Sie sich nicht von der Ermüdung überwältigen und erlauben Sie nicht, dass die Schwierigkeiten Sie dazu bewegen, aufzugeben. Glauben Sie an das, was Sie tun, und tun Sie es weiterhin mit Begeisterung: Das ist die Art und Weise, wie der Same der Großherzigkeit kraftvoll aufkeimt.

Die katholische Kirche möchte in Treue zu ihrem Auftrag mit allen Initiativen einvernehmlich zusammenarbeiten, die für den Schutz der Menschenwürde – besonders derer, die in ihren Rechten verletzt sind – kämpfen. Damit diese dringende Priorität des „Null Hunger“ Wirklichkeit wird, versichere ich Sie unserer vollen Hilfe und Unterstützung, um alle unternommenen Anstrengungen zu fördern.

„Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben.“ In diesen Worten liegt eine der Maximen des Christentums. Es ist ein Satz, der jenseits der religiösen Bekenntnisse und der Überzeugungen als goldene Regel für unsere Völker angeboten werden könnte. In der Fähigkeit, sich des Hungers und des Durstes der Mitmenschen anzunehmen, bringt ein Volk die eigene Zukunft ins Spiel. An dieser Fähigkeit, dem Hungrigen und dem Durstigen zu helfen, können wir den Puls unserer Menschlichkeit messen. Darum hoffe ich, dass der Kampf gegen den Hunger und den Durst unserer Brüder und Schwestern – und den wollen wir gemeinsam mit ihnen ausfechten – uns weiter Anstoß gibt, damit wir kreativ nach Lösungen der Veränderung und Verwandlung suchen. Möge der allmächtige Gott die Arbeit Ihrer Hände mit seinem Segen unterstützen. Danke.

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6 Kommentare zu “Papst beim Welternährungsprogramm: Die Rede

  1. Die wirklich „Armen“ sind jene, die von den Hirten verachtet werden, von den falschen Hirten, die ihnen das BROT DES LEBENS versagen. Jene Hirten, die die Seelen ins Verderben laufen lassen und das sie keineswegs berührt. Jene, die den Armen statt Brot Steine reichen.

    Wir haben den Auftrag, die Not zu lindern und das hat die Kirche immer getan. Was sie aber als vorrangig betrachtete, war das Stillen des Hungers der Seelen, war das ehrfürchtige Reichen des Brotes des Lebens. Daran sind heute unzählige Seelen erkrankt, weil ihnen niemand das Brot der Seele reicht. Gibt es noch eine Rettung? Die Rettung liegt im Unbefleckten Herzen Mariens, in FATIMA!
    Dort wird den Seelen das Brot gereicht, was ihnen zum ewigen Leben verhilft, was ihnen den Himmel erschließt.

    Das wichtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts, ja man kann sagen aller Jahrhunderte seit der Menschwerdung Unseres Herrn ist der Eintritt des Himmels in das Weltgeschehen. Und das geschah in Fatima. Am 13. Juli 1917 vertraute Unsere Liebe Frau Schwester Lucia ein Geheimnis an, das später an alle Gläubigen von der Kirchenbehörde veröffentlicht werden mußte.

    Der Papst und der Bischof von Leiria konnten es sofort lesen. Jedem wird klar, daß die Muttergottes unmöglich im Jahre 1917 von einem unwesentlichen Ereignis, das nicht das Heil der Seelen betrifft, berichtet, also „von einem Mann in Weiß“, der irgendwann nahezu 70 Jahre später ein Unglück trifft. Jeder logisch denkende Mensch fragt sich, weshalb dieses Ereignis ausgerechnet im Jahre 1960 der Welt hätte bekannt gemacht werden sollen. Man greift sich an den Kopf!

    Die Botschaft von Fatima ist ein himmlisches Licht, die Herzen aufhorchen zu lassen, um Gnade und Rechtfertigung zu erlangen; sie ist eine Nachricht und ein Ereignis, beispiellos in der Kirchengeschichte, das bedeutsamste und wichtigste Ereignis unserer Zeit.

    Sie werden erkennen, wenn Sie diese Skizze zu Ende gelesen haben, daß Sie tatsächlich die Substanz des Dritten Geheimnisses in Händen haben.

    Das Dritte Geheimnis wurde von Frère Michel enthüllt, der am meisten qualifiziert ist, diese Studie nach langer Forschung zu schreiben. Seine Schlussfolgerung ist die gleiche wie Pater Alonso, der offizielle Archivar von Fatima.

    Wie wir alle wissen, versucht der Vatikan seit vielen Jahren, das Geheimnis zu vertuschen und zu begraben, das bis heute nicht veröffentlicht wurde, es aber die Rettung von Millionen von Seelen bewirken und letztlich von Bedeutung für die Weltgeschichte sein würde.
    Heute sind diese satanischen Mächte am Werk, Millionen von Seelen dem ewigen Verderben zuzuführen und die ganze Welt zu versklaven, während gleichzeitig „verschiedene Nationen werden vernichtet werden“. Es ist also nichts so wichtig, so dringend, so notwendig als die Botschaft von Fatima bekannt zu machen, das Dritte Geheimnis in seiner klaren Wahrhaftigkeit, seinem prophetischen Reichtum und göttlichen Transzendenz. Warum?

    „WEIL DIE JUNGFRAU ES WILL“

    „Unsere Liebe Frau will , dass diese Botschaft enthüllt, daß es bekannt gemacht wird“, sagt Lucia.

    WEIL DIE FATIMABOTSCHAFT DAS HEIL DER SEELEN BEINHALTET

    Nicht für den Heiligen Vater ist das Geheimnis bestimmt, was der Vatikan lügenhaft verbreiten ließ. Es ist für alle Gläubigen bestimmt. Wir alle haben das Recht, diese heilsame Voraussage, diesen Mahnruf zu wissen, den uns Maria für diese bedrängte Zeit übermittelt, um in uns den wahren katholischen Glauben zu erhalten.

    WEIL DIESES GEHEIMNIS, SOLANGE ES NICHT ENTHÜLLT WIRD, DER WELTWEITE FRIEDE AUF TRAGISCHE WEISE BEDROHT BLEIBT

    Und solange Russland nicht dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht wird, so wie Maria es verlangte, wird Russland nicht konvertieren. Das aber will Gott. Das will die Himmlische Mutter in Einheit mit dem Willen Gottes. Solange diese Rückkehr zur Römischen Kirche, die die Befreiung vom Atheismus und des Kommunismus bewirkt, werden diese satanischen Kräfte weiterhin die Welt versklaven und das Risiko einer nuklearen Apokalypse wird eine schreckliche Bedrohung für die Welt bleiben.
    Gott hat gewollt, dass der Frieden der Welt abhängt vom kindlichem Gehorsam des Papstes und der Bischöfe, dem Befehl der Gottesmutter nachzukommen, die in Fatima erschienen ist. Diese Akte der Unterwerfung und der Fügsamkeit gegenüber dem Unbefleckten Herzen sind die Voraussetzung für das Seelenheil vieler, für die Überwindung Satans gegen die Kirche und für den Frieden der Welt. Doch seit 1960 wird bewußt und verächtlich ein Schleier über Fatima und dieses Geheimnis gezogen mit der hartnäckigen Weigerung, es zu offenbaren und die Rußlandweihe zu vollziehen. Die Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses wird das klare Zeichen dafür sein, dass Rom offiziell die göttliche Authentizität und Bedeutung der Fatima-Botschaft in seiner Gesamtheit erkannt hat.

    Und dieses Dritte Geheimnis ist in seinem Inhalt kristallklar, ohne es von irgend jemand interpretieren lassen zu müssen. Ist es nicht genau diese große Klarheit, die Rom unruhig macht und dieses Geheimnis auf den Index gesetzt hat? Dieses Dritte Geheimnis betrifft die ganze Kirche und insbesondere Rom. Es betrifft die unsterblichen Seelen.
    Dem dritten Teil des Geheimnis (das sog. Dritte Geheimnis) ging die Vision der Hölle voraus, die Maria den Kindern erklärte und die Offenbarung ihres Unbefleckten Herzens, um durch dieses die Seelen zu retten vor der Apostasie an der Spitze der Hierarchie, denn Maria wird allein alle Häresien überwinden.

  2. Also was beinhaltet im wesentlichen das Dritte Geheimnis? Sicher nicht materielle Züchtigung, neue Kriege. Diese hat Maria bereits im Zweiten Geheimnis angekündigt und deswegen wiederholt sie sich nicht im Dritten.
    „Die Guten werden gemartert werden“, das gehört zum Inhalt des Zweiten Geheimnisses. „Die Heilige Jungfrau hat uns gesagt“, sagte Schwester Lucia zu Pater Fuentes, „dass viele Nationen vom Angesicht der Erde verschwinden werden, dass Russland das Instrument der Züchtigung vom Himmel gewählt sei, um die ganze Welt zu bestrafen“ (für seine Verbrechen).

    Es ist daher klar: alle materiellen Strafen, die uns noch drohen, werden von Unserer Lieben Frau im Zweiten Geheimnis angesprochen. Auch nach Pater Alonso können wir sicher sein, dass im Dritten Geheimnis nichts über diese materiellen Züchtigungen gesagt wird.

    Ohne Zweifel bezieht sich das Dritte Geheimnis auf ein größeres Übel, ein größeres als Hunger und Not. Schlimmer als Krieg und Verfolgung ist das, was die unsterblichen Seelen betrifft: ihre ewige Verdammnis. Die Glaubenszerstörung auf dem Konzil, die Ausweitung des Atheismus, des Kommunismus über den ganzen Planeten bis hinein in den Vatikan, der Glaubensabfall vieler, der Angriff auf die Dogmen, das ist der Inhalt des Dritten Geheimnisses von Fatima.

    Am 10. September 1984 wies Bischof Cosme do Amaral, der damalige Bischof von Leiria-Fatima, in der Technischen Universität Wien darauf hin, „Weder von Atombomben noch nuklearer Sprengköpfe noch von SS20 Raketen spricht das Geheimnis, sein Inhalt betrifft unseren Glauben“.

    Der Inhalt betrifft die Angriffe auf das Dogma, auf den gesamten katholischen Glauben. Also ganz und gar nicht die abstoßende Lüge „eines Mannes in Weiß“. Und wieviele sind auch hier in diese Lügenfalle getappt!

    Damit wurde die These von Pater Alonso öffentlich durch den Bischof von Fatima bestätigt: Es ist die schreckliche Krise innerhalb der Kirche. Es ist der Verlust des Glaubens, den die Unbefleckte Jungfrau vorausgesagt hat und es ist dieses Drama, das wir seit 1960 erlebt haben. Deswegen sollte das Geheimnis im Jahre 1960 bekannt gemacht werden.

    Dazu paßt treffend der Übergangssatz vom Ende des Zweiten zum Dritten Geheimnis, den wir ja kennen: „In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer bewahrt bleiben“.
    Also machen wir uns gefaßt: Es werden in anderen Teilen der Kirche die Dogmen immer noch mehr verdunkelt und verloren gehen. Merken Sie sich das! Den Anstifter dazu kennen wir bereits zur Genüge!

  3. @Alexius 13. Juni 2016 um 21:27

    Zunächst mal wieder das offiziell veröffentliche dritte Geheimnis von Fatima im übersetzten Wortlaut:

    „J.M.J. Der dritte Teil des Geheimnisses, das am 13. Juli 1917 in der Cova da Iria, Fatima, offenbart wurde. Ich schreibe aus Gehorsam gegenüber Euch, meinem Gott, der es mir aufträgt, durch seine Exzellenz, den Hochwürdigsten Herrn Bischof von Leiria, und durch Eure und meine allerheiligste Mutter.

    Nach den zwei Teilen, die ich schon dargestellt habe, haben wir links von Unserer Lieben Frau etwas oberhalb einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprühte Funken, und Flammen gingen von ihm aus, als sollten sie die Welt anzünden; doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in Berührung kamen, den Unsere Liebe Frau von ihrer rechten Hand auf ihn ausströmte: den Engel, der mit der rechten Hand auf die Erde zeigte und mit lauter Stimme rief: Buße, Buße, Buße!

    Und wir sahen
    •in einem ungeheuren Licht, das Gott ist, „etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorübergehen“
    •einen in Weiß gekleideten Bischof; „wir hatten die Ahnung, daß es der Heilige Vater war“. Verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen die einen steilen Berg hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein großes Kreuz befand aus rohen Stämmen wie aus Korkeiche mit Rinde.

    Der Engel mit dem Flammenschwert. Das „Dritte Geheimnis von Fatima“

    Bevor er dort ankam, ging der Heilige Vater durch eine große Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gedrückt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen, kniete er zu Füßen des großen Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen. Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und verschiedene weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen und Positionen. Unter den beiden Armen des Kreuzes waren zwei Engel, ein jeder hatte eine Gießkanne aus Kristall in der Hand. Darin sammelten sie das Blut der Märtyrer auf und tränkten damit die Seelen, die sich Gott näherten. Tuy, 3. Januar 1944″.

    Dazu jetzt nun die Ideen und Phantasien von Alexius, die teilweise wie Hohn klingen:

    Zitat
    Also was beinhaltet im wesentlichen das Dritte Geheimnis? Sicher nicht materielle Züchtigung, neue Kriege.

    Selbstverständlich ist in einer vordergründigen Interpretation des 3. Geheimnisses auch von Zerstörung und Totschlag die Rede.

    Zitat
    Auch nach Pater Alonso können wir sicher sein, dass im Dritten Geheimnis nichts über diese materiellen Züchtigungen gesagt wird.

    Selbstverständlich schon, nämlich bei „große Stadt, die halb zerstört war ..“

    Zitat
    Ohne Zweifel bezieht sich das Dritte Geheimnis auf ein größeres Übel, ein größeres als Hunger und Not. Schlimmer als Krieg und Verfolgung ist das, was die unsterblichen Seelen betrifft: ihre ewige Verdammnis. Die Glaubenszerstörung auf dem Konzil, die Ausweitung des Atheismus, des Kommunismus über den ganzen Planeten bis hinein in den Vatikan, der Glaubensabfall vieler, der Angriff auf die Dogmen, das ist der Inhalt des Dritten Geheimnisses von Fatima.

    Das ist keinesfalls wortwörtlicher Gegenstand des 3. Geheimnisses von Fatima. Ich stimme Ihnen jedoch zu, dass ein Glaubensabfall kam und zwar begann das noch weit vor dem 2. vatikanischen Konzil (u.a. massive pädophile Übergriffe von Geistlichen, Gelübteverfehlungen in Klöstern und bei Geistlichen, theologische Verfehlungen auch bei den Laien, unstatthafte Inquisitionen und opportunistische Religionskriege usw.) und ist in der Tat zunehmend und offensichtlicher. Der bereits vorhandene und noch weitgehendst tabuisierte und ignorierte Glaubensabfall wurde bereits in Fatima angeklagt und in Garabandal ca. 1962 mit „Kelch läuft über“ betitelt, gerade weil Fatima zu wenig beachtet wurde. ln La Salette hat die Gottesmutter über den damaligen Zustand geweint.

    Ich stimme Ihnen zu, dass der Kommunismus noch eine üble Rolle spielen wird in Zukunft. Da beziehe ich mich auf die Schauungen von Garabandal, die eine Fortsetzung von Fatima sind.

    Zitat
    Der Inhalt betrifft die Angriffe auf das Dogma, auf den gesamten katholischen Glauben. Also ganz und gar nicht die abstoßende Lüge „eines Mannes in Weiß“. Und wieviele sind auch hier in diese Lügenfalle getappt!

    Der wortwörtliche Inhalt des 3. Geheimnisses sagt nichts derartiges aus. Das sind Phantasien eines Sedisvakantisten. Liebe Leserinnen und Leser fallen Sie nicht auf die Propaganda und Dichtungen eines Sedisvakantisten hinein. Jedes Jahr dichten die Sedisvakantisten üblere Verleumdungs- und Verschwörungstheorien auf. Die röm.-kath. Kirche ist die von Gott gestiftete Kirche und bekommt den Schutz bis ans Ende der Menschheit. Es mag Phasen geben, wo es so aussieht, als wäre die röm.-kath. Kirche aufgelöst, doch es ist dann eine Prüfung für die Katholiken für ihre Standfestigkeit und keinesfalls den Untergang der (offiziellen) röm.-kath. Kirche. Wenn in Fatima und Garabandal von einem Schisma die Rede ist, so bleibt der wahre Katholik standfest bei der röm.-kath. Kirche und dem Papst. Alles andere sind Sekten, Abtrünnige und Verräter. Dazu gehören auch die Sedisvakantisten; ihr Vorbild ist Judas.

    Zitat
    Es ist die schreckliche Krise innerhalb der Kirche. Es ist der Verlust des Glaubens, den die Unbefleckte Jungfrau vorausgesagt hat und es ist dieses Drama, das wir seit 1960 erlebt haben. Deswegen sollte das Geheimnis im Jahre 1960 bekannt gemacht werden.

    Das ist zutreffend, jedoch nicht Gegenstand des 3. Geheimnisses von Fatima. Hier ist die Rede von den Märtyrer und wahren Treuen sowie dem Papst, der bei diesen Märtyrer ist und dazugehört. Ebenso viele Bischöfe, Priester und Laien, deren vergossenes Blut offensichtlich als Märtyrerblut dem Herrn genehm ist, weil es die Engel sorgsam aufnehmen. Soweit eine rein textliche Interpretation.

    Zitat
    „In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer bewahrt bleiben“.
    Also machen wir uns gefaßt: Es werden in anderen Teilen der Kirche die Dogmen immer noch mehr verdunkelt und verloren gehen. Merken Sie sich das! Den Anstifter dazu kennen wir bereits zur Genüge!

    Eine unverschämte und zugleich falsche Interpretation. Das Portugal bevorzugt erwähnt ist, war der Lucia, die aus Portugal stammte, zugedacht, doch keinesfalls bedeutet das gleichzeitig, dass es nur in Portugal so sein muss. Seit 2007 kennt auch Portugal die verwerfliche Fristenlösung (Abtreibung bis zum 10. bzw. 12. Schwangerschaftswoche). Auf der ganzen Welt wird auch während den Drangsalen die Kirchenlehre bewahrt sein, doch speziell in Portugal zum Trost von Lucia zugesichert. Mit keinem Worte wird der „heilige Vater“ (Papst) im 3. Geheimnis als Anstifter zu irgendetwas gerügt, sondern reiht sich ebenfalls zu den Märtyrer ein und vielleicht gerade weil er in den Drangsalen nach Portugal gehen muss, doch das ist reine Spekulation. Niemals wird die (offizielle) röm.-kath. Kirche jedoch verloren gehen, denn Jesus wird alle Tage (jeden einzelnen davon) bei ihr bleiben und nur soviel zulassen, wie notwendig, jedoch nicht soviel wie die Menschen nicht mehr tragen könnten. Er wird wie versprochen aus Barmherzigkeit die schlimmen Zeiten abkürzen. Deshalb ermahnt zur Recht der jetzige Papst Franziskus um Barmherzigkeit zu bitten.

    Es ist offensichtlich, dass den Sedisvakantisten aus niedrigen Gründen diese offiziell veröffentlichte Botschaft nicht gefällt. Es passt nicht in ihre mit Halbwahrheiten angereicherte Veruntreuung der offiziellen Leseart des 3. Geheimnisses von Fatima. Ein ruchloses und trotzdem bis zum Ende der Menschheit sinnloses Unterfangen der sektiererischen Sedisvakantisten. Den am Ende wird die gereinigte und geläuterte offizielle röm.-kath. Kirche mit dem heutigen und den nächsten Papst weiter voranschreiten.

  4. Vielleicht haben Sie schon gemerkt, daß wir den Beweis liefern, daß dieses Betrugsschriftstück aus dem Vatikan, als Drittes Geheimnis vorgestellt, der Lügenbrut entstammt?

  5. Das angebliche Dritte Geheimnis ist nichtssagend und paßt gar nicht zu den anderen beiden Teilen. Man kann davon ausgehen, daß es sich dabei um eine Fälschung handelt.

  6. @Alexius 14. Juni 2016 um 16:11
    @Thomas Waibel 14. Juni 2016 um 19:20

    Ich habe angebliche Beweise zur Fälschung gelesen. Ich rate dringend davon ab, dass anzunehmen. Alle möglichen Erklärungsversuche sind Produkte der Phantasie. Sie müssen akzeptieren, was Stand der Dinge ist. Wir werden niemals etwas anderes erfahren, als uns gegenwärtig vorliegt. Ich vertrete die Auffassung, dass mit dem vorhandenen Material (darunter gehört auch das 3. Geheimnis von Fatima) genügend Erkenntnis und Vorbereitung für die Zukunft vorliegt. Es bedarf nicht der wilden Spekulation.

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