Näheres zum Programm der Schwedenreise

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Dom zu Lund, Schweden / Wikimedia Commons – Väsk, CC BY-SA 3.0

Papst Franziskus bleibt nun zwei Tage

Der bevorstehende Papstbesuch in Schweden wird nun voraussichtlich zwei Tage dauern. Am 31. Oktober ist in Lund, wie bereits bekannt wurde, eine gemeinsame lutherisch-katholische  Gedenkfeier aus Anlass des 500. Jahrestags der Reformation geplant. Nach der Liturgie in der Kathedrale wird eine öffentliche Veranstaltung im Stadion von Malmö stattfinden, das derzeit restauriert wird. Am Allerheiligenfest wird Franziskus die katholische Gemeinschaft treffen und mit ihr die Eucharistie feiern. Dies kündigte Vatikansprecher Pater Federico Lombardi an. Das ausführliche Programm werde noch vorbereitet. Eine gemeinsame Erklärung des Lutherischen Weltbundes (LWB) und des Vatikans liste einige Details der Ereignisse auf.

In der Kathedrale von Lund wird ein gemeinsames Gebet stattfinden, das wiederum auf dem Dokument mit dem Titel „Vom Konflikt zu Gemeinschaft“ basiert. Im Malmö-Stadion wird es um das gemeinsame Zeugnis und den gemeinsamen Dienst von Katholiken und Lutheranern in der Welt gehen. Bei dieser Gelegenheit werden sie die wichtigsten Aspekte der gemeinsamen Arbeit von LWB (Lutherischen Weltbund) und Caritas Internationalis betrachten, wie die Betreuung der Flüchtlinge, den Friedensdienst und die Verteidigung der Klimagerechtigkeit. Franziskus wird mit dem Präsidenten des Weltbundes, Bischof Munib A. Younan, sowie Pfarrer Martin Junge, dem Generalsekretär, die Zeremonie des gemeinsamen Gebetes begehen. Mit dabei sind auch die Leiter der Kirche von Schweden und der katholischen Diözese von Stockholm.

Die beiden Veranstaltungen sollen den seit 50 Jahren laufenden ökumenischen Dialog zwischen Katholiken und Lutheranern aufzeigen sowie die Gaben, die aus dieser Zusammenarbeit erwachsen sind, betonen. Es soll dabei auch wegen der Trennung der Christen um Vergebung gebeten werden. Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, unterstrich, dass sich beide Seiten im Christus-zentrierten Ansatz treffen. Die Begegnung finde nicht aus rein pragmatischen Gründen statt, jedoch im tiefen Sinn des Glaubens an den gekreuzigten und auferstandenen Christus.

„Wir freuen uns auf diese Veranstaltung, an der 10.000 Menschen teilnehmen werden“, antwortete die Erzbischöfin der Schwedischen Kirche Antje Jackelen. „Die Idee hinter der Veranstaltung Malmö Arena ist, die Entwicklung vom Konflikt zur Gemeinschaft in der Hoffnung auf die Zukunft und konzentriert auf den gemeinsamen Dienst in der Welt zu beschreiben.“ Und Bischof Anders Arborelius der katholischen Diözese von Stockholm fügte hinzu: „Es wird wirklich eine neue  in der Geschichte geschrieben, wenn Papst Franziskus und die Führer des Lutherischen Weltbundes  Lund und Malmö besuchen und uns alle dazu ermutigen, den Weg zur Einheit der Christen fortzusetzen.“ (mk)

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Quelle

12 Kommentare zu “Näheres zum Programm der Schwedenreise

  1. @POSchenker: Zum bevorstehenden Kniefall des Frevlers Bergoglio vor den Reformatoren. Bereits der Frevler Montini hat unter flagranter Missachtung der von seinen katholischen Vorgängern erlassenen Bestimmung zum Umgang von Katholiken mit Nichtkatholiken ein solches Jammerspiel veranstaltet, als er in der Basilika Sankt-Paul-ausser-den-Mauern mit einem Laien und Freimaurer – dem Erzbischof von Canterbury nämlich – und zusammen mit ihm die dort versammelten Gläubigen segnete. Offenbar war ihm das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen, hatte er doch vergessen, dass die Gründung der anglikanischen Sekte auf einen Sittenstrolch und Mörder zurückgeht. Sein Nachfolger, der Frevler Woytila ging ein gutes Stück weiter. Er begab sich in die lutherische Kirche und römische Synagoge und schwang am eucharistischen Kongress in Bologna und tanzte auf dem Altar. Bedenkt man, dass er Pater Garrigou Lagrange – einem der bedeutendsten Theologen des zwanzigsten Jahrhunderts – zum Lehrer hatte, muss man erkennen, dass nicht besonders viel an ihm hängen geblieben ist. Solche Leute stellt uns der Frevler Bergoglio als Vorbilder hin. Hält er eigentlich die Gläubigen für unmündige Jasager?

  2. @Ein Ewiggestriger

    Wenn man das II. Vatikanische Konzil ablehnt und damit auch das Ökumene-Dekret „Unitatis redintegratio„, wenn man also nicht glauben kann/will, dass der HEILIGE GEIST diese Neuorientierung in der Kirche bewirkt (hat), dann kann man natürlich das heutige ökumenische Lehren, Verhalten und Wirken der Päpste nicht verstehen!

    PS: Lesen Sie (nochmals) dieses Dokument: Die theologische Verbindlichkeit des Ökumenismusdekrets des II. Vatikanischen Konzils »Unitatis redintegratio«

  3. @POSchenker: Wer erkannt hat, dass zwischen dem Pontifikat des Frevlers Roncalli und seiner ebenso frevelhaften Nachfolger und der heutigen Kirchenkrise ein nicht zu bestreitender notwendiger Zusammenhang besteht, kann in der Neuorientierung der Kirche kein Wirken des heiligen, sondern höchstens eines unheiligen Geistes erkennen. Wenn Sie unvoreingenommen die Eröffnungsrede des Frevlers Roncalli zur Räubersynode studieren, werden Sie zur Feststellung ist, dass sie nichts anderes ist als das Produkt eines vom Verlangen nach Selbstdarstellung besessenen Frevlers ist. Will man katholisch bleiben, muss man einen derartigen Schwachsinn von sich weisen

  4. Ein Ewiggestriger 11. Juni 2016 um 12:34

    Wer katholisch bleiben will, muß alle Häresien des „Konzils“, darunter auch den Ökumenismus, zurückweisen.

    Daß Bergoglio ein Schauspieler ist, der den Beifall der Medien und des Publikums genießt, ist richtig, aber dahinter steckt mehr als nur Eitelkeit. Dahinter steckt der Haß auf alles was katholisch ist, der so etwas wie ein Markenzeichen der Modernisten ist.

  5. @Thomas Waibel: besser hätte man es nicht ausdrücken können. Man decke nur an sein perfides Vorgehen gegen die Franziskaner der Immaculata, sein Besuch im Waldenser Tempel in Turin, sein Auftritt im Luther Tempel in Rom. Eine katholische Messe hat er bis jetzt nie gelesen, dafür hat er während der Weihnachtsmesse 2014 das Pittsburgh Symphony Orchestra im Petersdom auftreten und das „et incarnatus est aus der c-Moll Messe von Mozart spielen lassen. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Letztlich geht es ihm einzig um Selbstdarstellung

  6. @Ein Ewiggestriger

    Wenn Sie nur schon das „Geistliche Tagebuch“ von Johannes XXIII. wirklich vorurteilslos lesen (und die 73 Artikel unter der Kategorie „Papst/Johannes XXIII“, die ich bisher veröffentlicht habe, nochmals durchgehen), können Sie unmöglich (zurecht) schließen, dass er „ein vom Verlangen nach Selbstdarstellung besessener Frevler“ ist.

  7. @POSchenker: Da aber liegen Sie schwer daneben, denn gerade in seinem Tagebuch bekennt er sich zu folgenden Schwächen und bittet gleichzeitig den Herrn ihn davon zu reinigen und zwar in ihren drei Angriffspunkte, seinem Willen, der unstet auf seine Art wirken will; seinem Ruf, der keine Verachtung duldet; seiner Bequemlichkeit, die Leiden haßt und Zeitvertreib liebt.
    Von seiner Typologie her war Roncalli insofern eine prometheisch geprägte Persönlichkeit, als er sich stets gegen die Bestimmungen des ordentlichen Lehramtes aufgelehnt hat und hier für mehrfach verwarnt wurde. Auch das Konzil erhielt eine prometheische Prägung dadurch, dass es gemäss dem Willen des Frevlers Roncalli weder Glaubenswahrheiten definieren noch Irrtümer verurteilen und an deren statt sich für eine Religion einsetzen sollte, die sich in der Welt dadurch zu behaupten versteht, dass sie eine Hinwendung zum Menschen vollzieht.
    Das Wirken in der Welt beinhaltet jedoch die Anerkennung durch eine mehrheitlich nichtkatholische Mitwelt, die der Kirche so lange vorenthalten bleiben sollte, als die Kirche ihrerseits sich nicht bereit zeigte, sich für die religiöse Freiheit aller Menschen einzusetzen. In einer solchen Religion hat das Wirken den Vorrang vor dem Bewahren. Dementsprechend sind für sie Schutzbestimmungen nicht nur kein Erfordernis, sondern ein umso größeres Hindernis für eine Verständigung mit der Welt. Fazit: das Dekret über die Religionsfreiheit ist eine Implikation des prometheischen Willens des Frevlers Roncalli (Johannes XXIII).
    Wer daran noch zweifeln will, sollte das Geständnis zu Rate ziehen, dass der Frevler Roncalli am Vorabend seines Todes abgelegt hat. Darin bezieht er zur Frage der Religionsfreiheit in einer Weise Stellung, die – sollten sie tatsächlich seine Gesinnung widerspiegeln – keinen Zweifel an seiner apostatischen Gesinnung mehr zulässt. Mehr denn je, bestimmt mehr als in den letzten Jahrhunderten, sind wir heute darauf ausgerichtet, dem Menschen als solchem zu dienen, nicht bloss den Katholiken, darauf in erster Linie und überall die Rechte der menschlichen Person und nicht nur diejenigen der katholischen Kirche zu verteidigen. Die heutige Situation, die Herausforderungen der letzten 50 Jahre und ein tieferes Glaubensverständnis haben uns mit neuen Realitäten konfrontiert ….Nicht das Evangelium ist es, das sich verändert; nein wir sind es, die gerade anfangen, es besser zu verstehen.

  8. @Ein Ewiggestriger

    als er sich stets gegen die Bestimmungen des ordentlichen Lehramtes aufgelehnt hat und hier für mehrfach verwarnt wurde

    Können Sie mir zwei, drei Beispiele nennen mit Belegen?

  9. @POSchenker: seine Förderung des Ökumenismus durch Erhebung des Einheitszirkus in den Rang einer Konzilskommission. Auf diese Weise räumte dieser Frevler dem Ökumenismus den selben Stellenwert ein, wie der katholischen Dogmatik. Wenn Sie das nicht als Verstoss gegen den katholischen Glauben empfinden, muss ich mich fragen, wo bleibt Ihre Treue zum katholischen Glauben.

  10. @Ein Ewiggestriger

    Zu Ihrem Kommentar vom 11.06.2016 um 17:01

    Machen Sie einmal eine NOVENE ZUM HEILIGEN GEIST anhand des von mir eben veröffentlichten Gebetes des HEILIGEN Johannes Pauls II.!

    Bis jetzt sind Sie (nebst anderen) nämlich blind für alles, was der HEILIGE GEIST seit dem II. Vatikanischen Konzil und durch dasselbe und alle Päpste, die es autoritativ einberufen, geleitet, approbiert, gerechtfertigt, konstant vertieft ausgelegt und übereinstimmend bindend gelehrt haben!

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