Großimam: „Religionsführer tragen eine große Verantwortung“

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Es war ein Gipfeltreffen ohne Tam-Tam und mit einer Umarmung am Ende: Die Begegnung von Montagmittag gilt als historisch. Nach zehn Jahren Unterbrechung trafen sich die höchsten geistlichen Autoritäten des sunnitischen Islam und der katholischen Kirche im Vatikan. Nach dem Treffen mit dem Papst sprach der Großimam Ahmad Al-Tayyib von der Al-Azhar-Universität in Kairo mit Radio Vatikan. Er sei dem Papst sehr dankbar für dieses Treffen. „Der Papst ist ein Mann des Friedens, ein Mann, der die Lehre des Christentums folgt und die eine Religion der Liebe und des Friedens ist“, so Al-Tayyib. Er würdigte den Papst auch als „Mann des Dialogs“, der sich um die Benachteiligten der Welt kümmere.

„Wer eine Religionsgemeinschaft leitet, trägt eine große Verantwortung. Wir wissen auch, dass alle Philosophien und sozialen Ideologien der Moderne, die die Menschheit versucht haben zu leiten und von der Religion entfernt waren, kläglich gescheitert sind und sogar zu Blutvergießen geführt haben“, so der Großimam weiter. Der Mensch ohne Religion sei eine Gefahr für seine Mitmenschen, fügt er an. Das gelte auch im Islam selber. Deshalb verfolge die Al-Azhar-Universität eine klare Linie und setze viel auf Bildung.

Die Weltgemeinschaft müsse „sich zusammentun und die Reihen schließen, um gegen den Terrorismus vorzugehen und ihm ein Ende zu setzen“, sagte der Großimam. Die Religionen selbst seien nicht für Extremismus haftbar zu machen. In jeder Glaubensrichtung gebe es eine irregeleitete Gruppe, „die das Banner der Religion erhebt, um in ihrem Namen zu töten“. Mit Blick auf die Konflikte und Krisen weltweit sprach sich der Großimam für ein gemeinsames Friedensengagement der Religionen aus. Die Zeit für die Vertreter der großen Glaubensrichtungen sei gekommen, „entschieden und konkret“ für Humanität und Frieden zusammenzuarbeiten. Alle religionsfernen modernen Weltanschauungen seien gescheitert. Die Menschen des 21. Jahrhunderts suchten wieder nach „weisen Führern, die sie in die richtige Richtung leiten können.“

„Ich befinde mich im Herzen Europas und will die Gelegenheit nutzen, hier im Vatikan – dem wichtigsten Ort für die Katholiken – alle dazu aufzurufen, gemeinsam gegen den Terrorismus jeglicher Art einzustehen. Falls wir uns nicht mit dem Terrorismus auseinandersetzen, dann wird es nicht nur für die Menschen im Nahen Osten tragisch sein. … Gestatten Sie mir noch einen Zusatz: Ja, es gibt den Terrorismus, aber es hat nichts mit dem Islam zu tun.“

Regulären Dialog wieder aufnehmen

Weiter sagte der Großimam, dass die sunnitische Al-Azhar-Universität und der Vatikan wieder einen regulären Dialog aufnehmen wollten. Man habe „einen richtigen Schritt in die richtige Richtung“ vereinbart, so Al-Tayyib im Interview mit Radio Vatikan. Einzelheiten für einen institutionellen Austausch nannte er nicht.

Ein 1998 begonnener theologischer Austausch zwischen der Al-Azhar-Universität in Kairo und dem Vatikan brach 2011 ab. Grund waren Forderungen von Benedikt XVI. nach einem besseren Schutz für koptische Christen vor Terror und Gewalt. Ohne den Sachverhalt zu konkretisieren, sagte Al-Tayyib, die Kommissionsarbeit sei „aufgrund bestimmter Umstände“ ausgesetzt worden. „Da diese Umstände nicht mehr vorliegen, nehmen wir den Dialog wieder auf, und wir hoffen, dass er besser wird als vorher“, sagte er der arabischen Sektion von Radio Vatikan.

Wichtige Umarmung

Das für den interreligiösen Dialog wichtige Treffen von Papst Franziskus mit dem sunnitischen Großimam Ahmad Muhammad al-Tayyib zeigt, wie wichtig eine Umarmung und ein Handschlag sein können. Das betont der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, im Gespräch mit Radio Vatikan. Am Montag fand das Treffen im Vatikan statt und es kam auch dank des Einsatzes von Kardinal Tauran zustande. Doch die wahren Anstifter seien der Papst und der Großimam selber gewesen, unterstreicht Tauran. Beide seien „Lehrmeister des Dialogs“.

Freundliches Klima

„Das Treffen fand in einem sehr freundlichen Klima statt. Sie haben nicht über die Vergangenheit gesprochen, sondern über die Gegenwart und die Zukunft. Es gibt einen lebhaften Wunsch von unseren Gesprächspartnern, den Dialog wieder aufzunehmen. Und falls wir es schaffen, die Gesprächskommission von 1998 wieder ins Leben zu rufen, dann verdanken wir das den zahlreichen Austauschmomenten, die es bisher gab. Ich persönlich habe mir nicht so viel erwartet.“

Sowohl der Imam als auch der Papst wünschten sich, dass dieses Treffen vor allem dem Dialog zwischen Christen und Muslime im Nahen Osten viel bringen werde, so Kardinal Tauran weiter. Dort sei die Lage der Gläubigen auf beiden Seiten sehr prekär. Dialog und Bildung seien die beiden Schlüsselbegriffe, um sich gegen Terrorismus zu wappnen, fügt der französische Kurienkardinal an.

Unwissenheit besiegen

„Die erste Sache, die wir angehen sollten, ist die Unwissenheit. Viele Christen fürchten sich vor den Muslimen, obwohl sie vielleicht noch nie wirklich welche getroffen oder den Koran aufgeschlagen haben. Dasselbe gilt auf muslimischer Seite, die wohl selber kein tiefgründiges Bewusstsein über das Evangelium haben. Dies bedeutet nichts anderes, als kohärent mit dem eigenen Glauben zu sein.“

Anders ausgedrückt: keine der beiden Religionen stehe für Gewalt oder Zerstörung der anderen Glaubensgemeinschaft. Vielmehr müsse jeder auf den anderen Zugehen und auf diese Weise die andere Seite respektieren, so der für den Vatikan zuständige Beauftragte für den interreligiösen Dialog.

(rv 24.05.2016 mg)

15 Kommentare zu “Großimam: „Religionsführer tragen eine große Verantwortung“

  1. Der Großimam:
    „Gestatten Sie mir noch einen Zusatz: Ja, es gibt den Terrorismus, aber es hat nichts mit dem Islam zu tun.“

    Natürlich hat der Terrorismus der Kämpfer für den „Islamischen Staat“ (IS) (ISIS) (ISIL) (DAESCH) und z.B. der nigerianischen Gruppierung „Boko Haram“ etwas mit dem Islam zu tun! Und wie!
    Und der Großimam kennt sicher auch das Buch „Islam und Terrorismus„!
    Des weiteren kennt er wohl bestens das Internet-Portal „Jihad Watch“ von Robert Spencer!
    Und last but not least wird er bestimmt auch von Mosad Yousef, dem Sohn des Hamas-Mitbegründers, dieses auf den Grund gehende Urteil vernommen haben:
    Der größte Terrorist ist der Gott des Korans, der Gott des Islams!“ [Leider ist das betreffende Video inzwischen von Youtube „privatisiert“, also für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht, worden.

  2. was der Iman sagt ist doch reine Lüge, wie im Koran empfohlen wird wenn mit andrsgläubigen (Ungläubige) diskutiert wird ist es ihre Pflicht zu lügen um für den Islam das Beste zu erreichen.

  3. „Wichtige Umarmung
    Das für den interreligiösen Dialog wichtige Treffen von Papst Franziskus mit dem sunnitischen Großimam Ahmad Muhammad al-Tayyib zeigt, wie wichtig eine Umarmung und ein Handschlag sein können.“

    Ach, wieviel Umarmung und Handschlag hat es seit mehr als 50 Jahren gegeben! 50 Jahre Umarmung, 50 Jahre Handschlag und dennoch APOSTASIE! Kein Friede, keine Bekehrung, kein Glaube!

    Selbst die zur Schau gestellten Umarmungen von Bischof Fellay gegenüber den Apostaten in Rom haben nichts anderes gebracht als neue Spaltung, Streit und Verrat.

    „Freundliches Klima
    Das Treffen fand in einem sehr freundlichen Klima statt.“

    Genau das gleiche publizierte die Piusbruderschaft immer nach ihren verräterischen und ehebrecherischen Zusammenkünften in Rom.

    In diesem hier vorliegenden Artikel kommt das Wort „DIALOG“ sage und schreibe 11 x, in Worten: ELF MAL vor.

    Doch was lehrt die wahre Kirche?
    Die römisch-katholische Kirche ist die eine wahre Kirche Christi, so erklärt Pius XI., sie ist die von Gott bestellte Hüterin der geoffenbarten Wahrheit, die nicht auf den Boden der Diskussionen herabgezogen werden darf. Die Liebe allein kann die getrennten Christen [noch weniger die heidnischen Religionen] nicht zusammenführen, wenn nicht der unverfälschte Glaube das Band der Einheit bildet: der katholische Glaube ohne Einschränkungen und Abstriche.

    Und er sagt: „WER DIESEN BESTREBUNGEN FOLGT UND DIESEN IDEEN ANHÄNGT, VERLÄSST DEN BODEN DER VON GOTT GEOFFENBARTEN WAHRHEIT VOLLSTÄNDIG.“

  4. Wir kennen keine Stelle der Heiligen Schrift, die das „Dialogisieren“ als Mittel für das Seelenheil beansprucht.

    Wir kennen keine einzige Aussage der Gottesmutter in FATIMA, daß Katholiken dialogisieren müssen, daß Dialogführen wichtig sei!

    Doch das Wichtige, das die Fatimabotschaft enthält, wird von Rom unterschlagen oder sogar gefälscht!

    Der deutsche Theologe und Priester, Ingo Dollinger, ebenso dem Opus Angelorum verbunden, bestätigte gegenüber ‚OnePeterFive‘, Kardinal Ratzinger habe ihm nach der Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses von Fatima anvertraut, daß dies nicht das vollständige Geheimnis sei.

    „Das Presseamt des Vatikans schritt mit einer sofortigen Gegendarstellung ein, in der gesagt wird, daß „der emeritierte Papst Benedikt XVI. bekannt gibt, ‚nie mit Prof. Dollinger über Fatima gesprochen zu haben‘ und mit aller Klarheit erklärt, daß die Prof. Dollinger zugeschriebenen Aussagen zu diesem Thema ‚reine Erfindungen sind, die absolut nicht wahr sind‘ und entschieden bestätigt: ‚Die Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses von Fatima ist vollständig‘“ (kathinfo)

    „nie mit Prof. Dollinger über Fatima gesprochen zu haben“,

    das gibt nicht Benedikt XVI. selbst bekannt, sondern das vatikanische Presseamt. Und dieses Presseamt hat sich bereits demaskiert. Nämlich damals, als es sich nach dem Tod Pius XII. autonom erhob und sich erdreiste, im Jahre 1960 in völliger Anonymität bekanntzugeben, daß die Worte Mariens im Dritten Geheimnis NICHT veröffentlicht werden. Kein Verantwortlicher zeichnete diese der ganzen Welt mitgeteilte Nachricht. Wer dafür verantwortlich ist, wurde nicht gesagt. Anonym wurde durch das dubiose Presseamt die Welt vor Tatsachen gestellt. Damals hieß es, die Worte Mariens werden nicht veröffentlicht. Also damals gab es zumindest noch „Worte“ Mariens, die es unter Ratzinger nicht mehr gab.

    Im übrigen gehört die unter Wojtyla von Ratzinger veröffentlichte Vision überhaupt nicht zum Dritten Geheimnis von Fatima. Von Verfolgung, Martyrium, Tod und Vernichtung spricht Maria bereits im vorhergehenden Geheimnis. Und der Himmel wiederholt sich nicht. Auch ist der Zentralpunkt der Fatimabotschaft – wie Ratzinger das sieht – nicht „Gebet und Buße“ (das für Ratzinger am Ende der Veröffentlichung des gefälschten Geheimnisses von Fatima noch übrigbleibt), sondern die Verehrung des Unbefleckten Herzen Mariens als letztes Rettungsmittel, das Halten der Herz-Mariä-Sühnesamstage, die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens in Verein mit allen Bischöfen der Welt und die Bekanntgabe des Dritten Geheimnisses von Fatima!

    „nie mit Prof. Dollinger über Fatima gesprochen zu haben“?

    Nun gibt aber Dollinger der ganzen Welt bekannt, Ratzinger habe mit ihm über Fatima, über das Dritte Geheimnis, gesprochen. Weil wir aus dem Vatikan schon unzählige Lügen gewohnt sind, glauben wir natürlich unbeirrt Professor Dollinger.
    Und wir geben der ganzen Welt bekannt: Das Dritte Geheimnis von FATIMA hat nicht das Geringste zu tun mit dem Attentat Karol Wojtylas und mit Mehmet Ali Ağca! Die Worte Mariens im Dritten Geheimnis von FATIMA wurden von Rom bis heute niemals veröffentlicht.

  5. @Alexius 4. Juni 2016 um 22:37

    Und? Was nützt es Ihnen? Gar nichts bzw. es schadet Ihnen. In der Ewigkeit werden Sie sich für ein unangebrachte Neugier und Überheblichkeit verantworten müssen ohne jedoch mehr über das 3. Geheimnis von Fatima zu erfahren.

    Es ist also reine Zeitverschwendung, die Sie zur Neugier treibt und keine bessere Erkenntnis gibt, gestern nicht, heute nicht und auch morgen nicht. Leider komplett überflüssig.

  6. Feige Prälaten sind die Pest

    Italien. Die Kirche braucht keine privat rechtgläubigen Prälaten, die sich aus Karriere-Gründen öffentlich bedeckt halten, schreibt die Journalistin Hillary White. White zeigt das Bild von christlichen IS-Opfern, die für den Glauben getötet werden. Zitat: „Sagt mir nie wieder, wie schwer es ist, öffentlich zum Glauben zu stehen.“ aus https://www.gloria.tv/video/yviJp1PjdyBB1kxx75Ptwa1ac

  7. Malawi: Islamisierung bedroht Christen

    Malawischer Bischof: „In letzter Zeit ist es wiederholt zu christenfeindlichen Übergriffen bei uns gekommen. Wir beobachten eine zunehmende Radikalisierung der muslimischen Bevölkerung. aus http://www.kath.net/news/55408

  8. Alexius 4. Juni 2016 um 22:24

    „Wichtige Umarmung
    Alexius, dürfen sich Katholiken nicht umarmen? Sie sehen die Umarmung von den „Selbst die zur Schau gestellten Umarmungen von Bischof Fellay gegenüber den Apostaten in Rom haben nichts anderes gebracht als neue Spaltung, Streit und Verrat.“ Beispiel: Wenn ich einen lieben Mitmenschen der Gefallen ist und etwas Falsches lehrt, umarme ist es dann für die, die sich als einzige wahrheitbesitzende bezeichnen, eine Kathastrofe in dem sie sich streiten und von den Umarmenden trennen, spalten und als verraten betrachten? Oh ihr Besserwisser und im Voraus schon wissend was alles passieren kann wenn sich zwei Gegensätzliche vereinen. Jesus hat sich auch um das verlorenen Schaf bemüht. Darf sich die Piusbruderschaft nicht auch um die Abgefallenen in Rom bemühen?

  9. „Darf sich die Piusbruderschaft nicht auch um die Abgefallenen in Rom bemühen?“

    Nein, darf sie nicht! Für die FSSPX sind sie übrigens nicht die „Abgefallenen“, sondern die Vertreter der Katholischen Kirche. Und das ist Irreführung!

    Sie darf es auch wegen dem Verbot Gottes nicht:
    „Ich mahne euch, Brüder, nehmt euch in acht vor denen, die Zwietracht und Ärgernisse anrichten im Widerspruch zu der Lehre, die ihr empfangen habt; geht ihnen aus dem Wege!“

  10. Wenn für die Piusbrüder Bergoglio der Papst ist, müßen sie ihm gehorchen und nicht mit ihm ein Kuhhandeln betreiben.

    Sollten die Piusbrüder einsehen, daß Bergoglio nicht katholisch ist und ihn bekehren wollen, müßen sie ihm den Glauben predigen, und nicht um Aufnahme in diesen häretischen Verein bitten und betteln.

    Wenn sie merken, daß Don Pancho nicht bereit ist, sich zu bekehren, müßen sie sich von ihm trennen, so wie es der hl. Paulus anordnet (Titus 3, 10).

    Für die Kumpanei zwischen Fellay und Bergoglio gibt es weder eine Rechtfertigung noch eine Entschuldigung.

  11. Pierre 5. Juni 2016 um 23:45

    Und der „Papst“ knutscht mit hohen Vertretern dieser antichristlichen Ideologie herum.

  12. @Thomas Waibel 6. Juni 2016 um 11:48

    Wir können einem AMTL.(Feststellungs) Urteil nicht vorweggreifen. Das hat man zu akzeptieren. Wie das Gott bewerkstelligen mag ist nicht unsere Sache.
    Deswegen die @dspecht/ u./o.Cassiacum These.

  13. Hören Sie doch mit Ihrem törichten Unsinn auf, @Pierre. Wir können einem Häretiker nicht vorgreifen? Welcher Stiefel! Was hat man zu akzeptieren? Diese „Päpste“ haben lt. Lehramt noch nie ein Amt besessen. Das hat die Kirche bereits festgestellt. Was wollen Sie noch? Unsere Sache ist, die Wahrheit zu künden und diese Häretiker zu entlarven! Mehr nicht!

    Für Sie nochmals separat:

    Also, es gibt sie – die detaillierte Francis-Seite. Über diese wollen wir noch nichts weiter verraten. Eine Seite der Ketzereien von Francis, exakt und mustergültig zusammengestellt für @dspecht, @Pierre etc. und alle Leser hier. Man könnte das Ganze überschreiben: „Offen zu Tage tretende Häresie und Apostasie des derzeitigen Besetzers von Rom“

    Die Ideologie, diese Denkungsart des Kommunismus, hat sich – o Elend – im Vatikan etabliert. Wie leicht kann man sich vorstellen, daß die Muttergottes im Dritten Teil des Geheimnisses weiterfährt, daß diese „Irrlehren“ ein falscher Papst sich zu eigen macht und es untersagt ist, ihm zu folgen. Das wäre von den 20 Zeilen ein kleiner Satz, der aber aussagekräftig genug wäre, der Realität ins Auge zu begegnen.

    Denken wir also nur an das blasphemische kommunistische Kruzifix, wie Francis sich tolerant präsentierte.
    Seine einseitige Sorge für die Armen entspricht nicht dem Evangelium. Unser HERR sagt: „Arme habt ihr allezeit bei euch“. Wer sich nicht um die armen Sünder kümmert, die sich der Verdammnis nahen, wer sich nicht den Armen Seelen im Fegfeuer annimmt, dessen Worte und Handlungen sind nur leere Phrasen. Und es wird im Text darauf hingewiesen, daß Francis die Soziallehre der Kirche für seine Zwecke und Theorien vereinnahmen will, also verdrehen. „Bei der Erstellung des Dokuments“, heißt es, (gemeint ist Laudato Si) suchte Franz den Rat von einer Vielzahl von Öko-kommunistischen Führer“, denen pastorale Angelegenheiten völlig fremd sind.

    Was nun bedeutet für Jorge der Glaube? Für Jorge bedeutet der christliche Glaube Dienst an der Person zu leben, als Ganzes und allen Völkern, beginnend mit denen die am Rande leben! Wo ist aber die Verherrlichung Gottes, zu der der Mensch erschaffen ist, wo bleibt die Sorge um die unsterblichen Seelen, wo geht es um die absolute Wahrheit und das Übernatürliche?

    Doch zumindest können wir ein Teilchen Wahrhaftigkeit erkennen, wenn Francis sich selbst als leprakrank bezeichnet. Sagt er doch, die Römische Kurie ist „Lepra des Papsttums“. Nun gehört er als „Papst“ jedoch selbst zur Kurie. Denn der Begriff „Römische Kurie“ bezeichnet sowohl den Papst als auch die Dienststellen. Natürlich wissen wir genau, daß Jorge in erster Linie das Heilige Offizium gemeint hat, das ja seine Vorgänger bereits dem Abfall übergeben haben.

    Apropos „absolute Wahrheit“! Dazu bekräftigt der „Oberste Lehrer“, den Bischof Fellay händeschüttelnd und angrinsend begrüßt, das uns Gott aber in der Heiligen Schrift verboten hat, also der Oberste Guru bekräftigt, daß wir nie über „absolute Wahrheit“ sprechen sollen, und dass Gott „ist der Geist der Welt, und jeder kann ihn auf seine Weise interpretieren“!
    Dann kann Francis auch nicht die Homosexuellen nach den Geboten Gottes und nach der Heiligen Schrift beurteilen. Dazu sei er unfähig. Wir kennen seine Aussage: „Wer bin ich dass ich urteile?“
    Was sie als Neuestes noch nicht gehört haben sollten: Die Sünden sind ab sofort nicht mehr zu meiden. Denn nach Francis sind unsere Sünden „ein privilegierter Ort, Gott zu begegnen“. Für ihn ist Sünde nicht so sehr ein Vergehen gegen Gott, sondern ein Grund, sich zu rühmen. Und übrigens ist Sünde relativ, weil jedes Gewissen einer Person selbst bestimmt, was richtig und was falsch ist.
    In bezug auf die Brote und Fische würde Francis gern eine neue Perspektive wahrnehmen: „Sie haben sich nicht vermehrt, nein, das ist nicht wahr!“
    Nach Francis hat die Kirche „die sündige Gewohnheit“, auf sich selbst viel zu sehr zu konzentrieren, eben selbstbezogen zu sein! Gelle, da schaust! Wußten wir aber schon!
    Und zum Letzten, das aber nicht die letzte Gotteslästerung ist, die im Text aufgelistet ist: Francis verkündet blasphemisch und frech: Jesus „Fehlerhaftigkeit“ in seinen „Eskapaden im Tempel“, für dieses Abenteuer er seine Eltern wahrscheinlich um Vergebung zu bitten hatte und dass er in die Welt kam zu „lernen, wie man ein Mann zu sein hat“!!

  14. Forts.
    „Es tut uns leid für Sie, Bewunderer von Francis“, fährt der Text weiter. „Doch das kommt Ihnen vielleicht gerade recht, wenn Sie Schwierigkeiten haben mit der Ewigkeit. Denn es wird Ihnen ja versprochen: „jeder ist gerettet“! und „die ewige Verdammnis ist außerhalb des Wegs der Kirche“! „Gott verurteilt nie“!

    Und ich frage Sie, warum werden diese markanten Aussprüche Ihres ach so lieben Heiligen Vaters (Bischof Athanasius Schneider) so schnell vergessen? Und er nennt die fromme Praxis des Betens des Rosenkranzes als heute nicht mehr aktuell – Ihr Amtsvorsteher!

    „Wir zitieren nicht Luther“, schreibt die Seite weiter, „aber Francis“! Und was schreibt sie weiter für jene, die doch diesen Bergoglio – wie Ihren Wojtyla – für so marianisch halten?

    „Jemand, der die Beziehung zu Gott und Jesus Christus zu verformen trachtet, tut sich auch nicht schwer, das gegenüber Maria zu tun. Sagte er doch ohne Skrupel, daß sie [Maria] behauptet, „durch den Engel Gabriel getäuscht“ worden zu sein“!

    Katechismus, Yoga und zen stehen bei ihm auf gleichem Niveau und dass die Todesstrafe gegen die göttliche Barmherzigkeit und Gerechtigkeit sei.

    Um wieviel mehr wird er gegen Gott lästern, der nicht nur zeitliche Strafen, sondern ewige verhängt?

    Es steht für Jorge nichts im Wege, wenn in der ehelichen Bindung eine Irreversibilität vorliegen sollte, eine Zweitverbindung einzugehen. Ein Zusammenleben junger Menschen vor der Ehe ist normal. Und um ein guter Katholik zu sein ist es nicht notwendig, Kinder zu haben wie die Karnickel! Nach ihm sollte die Kirche nie an die Nähe der Türe verweisen, auch nicht bei den Sakramenten, denn „der Herr verurteilt nie und verzeiht immer“!

    Für @Pierre, @dspecht offensichtlich immer noch zu wenig Häresie?

    Es sei nicht notwendig, ständig solche Themen der Moral wie Homosexualität oder Verhütungsmitteln aufzuwerfen, denn [eine solche Beständigkeit] mache die Menschen müde.
    Und die Seite weist zurecht darauf hin, daß er die Beziehung zu Gott völlig ändern möchte. Wir sollen uns „nicht die Hände schmutzig machen“, meint Francis, andere zu verurteilen. „Die Kirche soll zu ihren Wurzeln zurückgehen, klein und arm.“ Also Bergoglio will sie, die Kirche, schon längst vernichtet sehen!

    Zudem sei die Trennung zwischen den verschiedenen protestantischen Sekten und der katholischen Kirche ein Skandal! Diesen Skandal wird er sicher nächstes Jahr rundum ausrotten und beenden!

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