FATIMA: „DIE WORTE MARIENS ERFÜLLEN SICH“ *)

Collegial-Consecration

Johannes Paul II. erneuert die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens am 25. März 1984

Der Weiheakt von Johannes Paul II.


Ich [POS] veröffentliche nachfolgend den 2-teiligen Artikel des „Schweizer Fatima-Bote“ [Nrn. 67 und 68, Januar und Februar 2016 – ohne persönlich Stellung zu nehmen dazu:

 


*) Pfr. Dr. A. Fugel, ehemaliger Geisticher Leiter des Fatima-Weltapostolats der Deutsch-Schweiz

Bemerkung der Redaktion.- Die offizielle Haltung der Kirche ist, dass Russland durch die Weihe am 25. März 1984 geweiht worden ist. Als öffentlicher Verein von Gläubigen päpstlichen Rechts müssen wir diese Ansicht hochhalten. Das schliesst aber nicht aus, hier auch andere Meinungen zu veröffentlichen. 

[1. Teil – Schweizer Fatima-Bote Nr. 67:] 

Drei Etappen zum Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens

„Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und es wird der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden“. So die Gottesmutter am 13. Juli 1917 in Fatima. Wir nähern uns der Jahrhundertfeier des Geschehens von Fatima im Jahre 1917. Da Fatima ein zentrales Ereignis im Leben der Kirche ist und eine Kirche Christi ohne Fatima nicht mehr vorstellbar noch möglich ist, stellt sich die Frage, wie dieses Jubiläum würdig begangen werden kann.

Droht das Fatima-Jahr 2017 global zu scheitern?

Die Unkenntnis viel zu vieler Katholiken und noch mehr Nichtkatholiken über Marias Wirken im Heilsplan Gottes ist gross. Maria ist die Mutter Jesu und somit gelten ihre Worte allen, die an Jesus glauben! Allen! Nicht nur Katholiken. Die Irreführung durch ihre eigene Kirche bezüglich Maria muss aufhören!

Es sind bei den Feierlichkeiten in Fatima jedes Mal mehrere Bischöfe zugegen, doch im Prozentsatz aller Bischöfe der Welt ist das eine kaum relevante Grösse; Kardinäle sind eher selten anzutreffen. Umso mehr sind alle marianischen Apostolate bereit, ohne Furcht in die Worte der Gottesmutter von 1917 tief einzudrin­gen, zu verstehen und weiter zu geben. 2017 ist ein Jahr, das feierlich begangen wird, entweder feiern wir den Frieden, den die Gottesmutter versprochen hat oder den Beginn der seither vielhundertfachen Zersplit­terung der Kirche Jesu Christi durch den von der Kirche abgefallenen Priester Martin Luther.

In Fatima geht es um viel, viel mehr als um Erscheinungen, Visionen etc. und schon gar nicht um Sensatio­nen. Fatima ist der Blitzschlag Gottes mitten in den Lauf der Menschheitsgeschichte hinein, dessen Donnergrollen die Menschheit bis zu ihrem Ende vernehmen wird (müssen).

„Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“ steht als absolute Aussage, die sich ohne Wenn und Aber erfüllen wird. Dies ist daher eher keine Prophetie, sondern schlicht die Feststellung einer Tatsache. Mit anderen Worten könnte man sagen: Über den ersten Teil, über die Worte, welche vor dieser Feststellung stehen: „Wenn ihr tut, was ich euch sage, wird Friede sein“, dürft ihr Menschen selber entschei­den. Entscheidet ihr euch jedoch gegen mein Friedensangebot, dann wird sich das Böse weltweit verbreiten und unendliches Leid über die Menschheit bringen. Ja, selbst wenn sich alle Menschen gegen mich ent­scheiden würden, bleibt doch noch die Tatsache bestehen: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz trium­phieren!“

Betrachten wir den Glaubenszerfall seit 1917, muss wohl der Teil der Aussage Mariens: „Wenn nicht, dann…“ als Entscheidung der Menschheit gelten.

Damit nähern wir uns der Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens.

Wie wir noch sehen werden, geht es der Gottesmutter weder um ein triumphalistisches Auftreten eines Papstes mit allen Bischöfen der Welt, noch um eine Weihe, die alles Mögliche zitiert, nur Russland nicht. Ein kurzes Gebet von ein paar Zeilen, durch den Papst in Einheit mit dem Weltepiskopat gesprochen, in welchem Russland innig in das Herz Mariä gelegt wird, hätte genügt! Betrachten wir die Worte der Gottes­mutter vom 13. Juli 1917 genau, so schließt sich der Triumph des Unbefleckten Herzen Mariens nicht sofort einer ersten Weihe an, da Russland Zeit haben muss, seine Bekehrung, ja seine Abkehr vom Atheismus zu beweisen und den Rest der Welt davon zu überzeugen, ja diese vom Atheismus zu bekehren. Maria nennt die Weihe Russlands als einen Moment, der das Ende satanischer Irreführung und Herrschaft über den Menschen markiert, und der sich VOR IHREM Triumph vollziehen muss.

Die Hierarchie des Triumphes Mariens

  • Zuerst muss es einen Triumph der Sühne an ihr Unbeflecktes Herz geben. Dieser wird herbeigeführt durch den gehorsamen und demütigen Vollzug der fünf Herz-Maria-Sühnesamstage, der wiederum sei­nerseits die Bekehrung Russlands erwirken wird. Noch vor den spektakulären „Weltweihen“ Seiner Heilig­keit Papst Johannes Paul II. in Fatima (1982) und Rom (1984), hätte der Andacht der Sühnesamstage ein gebührender Platz in der Liturgie der Kirche eingeräumt werden müssen, ähnlich dem Herz-Jesu Freitag.

Das ist nicht geschehen. Seit über 90 Jahren fordert Jesus die Einfüh­rung der Sühnesamstage und kein einziger Papst hat sich die Mühe gegeben, diese weltweit zu verbreiten. Eine „Weihe“ jedoch ohne die Einführung der fünf Sühnesamstage kann nicht der richtige Weg sein. So hat die Kirche selbst den ersten Triumph der Gottesmutter vereitelt.

  • Der zweite Triumph der Gottesmutter ist die nach Erreichung des Zieles des ersten Triumphes folgende Weihe und Bekehrung Russ­lands. Ist der Triumph der Sühne erreicht, wird der Himmel diesen Tri­umph der Sühne in der Weihe Russlands durch den HI. Vater an Ihr Unbeflecktes Herz in Einheit mit ALLEN Bischöfen der Welt in der völli­gen Abkehr „Russlands“ — und somit der ganzen Welt – vom Atheismus krönen. Der tiefe Sinn der Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens liegt darin, dass der HI. Vater als Krönung der ersten Stufe (Sühnestufe) „Russland“, d.h. alle Irrtümer und satanische Verirrungen, die in diesem Lande entstanden, tief ins Herz Mariens versenkt, damit wenn „Russland“ neu ersteht, es aus dem Herzen Mariens neu gebo­ren werde. Es ist anzunehmen, dass dies auch einen grossen Schub zur Einheit der beiden Schwesterkirchen, der katholischen und der or­thodoxen, geführt hätte. Von einer politischen diplomatischen Kompli­kation hätte sich kein Papst fürchten müssen. Denn in der Zeit, in der die Weihe Russlands hätte stattfinden sollen, gab es kein Land mit die­sem Namen. Im Oktober 1917 hörten die Visionen in Fatima auf und es hörte auch auf, ein Land mit dem Namen Russland zu existieren, da es sich den Namen Sowjetunion gegeben hat. Erst 1990 gab es wie­der ein Land namens Russland! Das wusste die Gottesmutter und rief uns auf, IHR „Russland“ zu weihen! Von hier aus gesehen kann die ab­solute Notwendigkeit der deutlichen Aussage des Wortes Russland in der Weihe nicht kleingeredet werden!
  • Dann erst folgt der letzte Triumph, DER TRIUMPH DES UNBE­FLECKTEN HERZENS MARIENS in der völligen Vernichtung Satans und satanischer Macht über den Menschen, in der Ankunft und Ver­wirklichung des Reiches Mariens, das der endgültigen Herrschaft Christi vorauszugehen hat, da Maria IMMER Wegbereiterin für Jesus Christus ist, Wegbereiterin auch seiner Wiederkunft in Herrlichkeit.

Was ist „Fatima“?

Zunächst ein Wallfahrtsort. Wer dorthin pilgert ist bereit, die Grundaus­sagen der Botschaft von Fatima in sich aufzunehmen. Dann aber ist Fatima nicht mehr nur ein Ort! Sondern mehr! Fatima ist eine Pro­phetie! „So ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt all das, wozu ich es ausgesandt habe.“(Jes 55,11)

Diese Worte des Propheten umschreiben Echtheit und Wirkung einer Prophetie, die von Gott kommt! Die „Prophetie Fatima“ hat 1917 ihren Weg für Menschheit und Kirche begonnen und strebt unbeirrt ihrem Gott gewollten Ziel entgegen! Kein Mensch, kein Ereignis kann ihren Lauf aufhalten bis zu ihrer Vollendung! Das ist Fatima!

Worte von Papst Johannes Paul II. in Fatima:

„Der Ruf des Evangeliums zur Busse und Bekehrung, geäussert in der Fatima-Botschaft der Mutter, ist noch immer von Bedeutung. Sie bleibt nach wie vor wichtig, ja sie ist heute noch dringlicher“.

Joseph Kardinal Ratzinger zur Veröffentlichung des dritten Teils des Geheimnisses von Fatima in Rom am 26. Juni 2000:

„In ihrer Botschaft und Segnung bedeutet Fatima die Bekehrung zu Gott. Hier können wir das Zeugnis der Erlösung der Menschheit fühlen, durch ihre Fürsprache, sie, die mit ihrem Fuss den Kopf der alten Schlange zerdrückte und im­mer zerdrücken wird. Das ist auch die Botschaft von Fati­ma, die mit ihrem bekümmer­ten Ruf zu Umkehr und Busse tatsächlich zum Herzen des Menschen vordringt. Fatima ist unter den modernen Er­scheinungen zweifellos die prophetischste. Die drei Hir­tenkinder von Fatima schauen, hören und bewahren es im Ge­dächtnis auf, und Lucia, die Zeugin, die überlebt hat, schreibt es nieder in dem Au­genblick, als sie vom Bischof von Leiria den Auftrag und von Unserer Lieben Frau die Erlaubnis erhält…“

„Von dem Augenblick an, da wir dem Ruf der Botschaft nicht Rechnung trugen, stellen wir fest, dass die Botschaft sich bewahrheitet hat, dass Russland die Welt mit sei­nen Irrlehren eingenommen hat. Und wenn wir die voll­ständige Erfüllung des En­des dieser Prophezeiung noch nicht feststellen, dann sehen wir, dass wir allmäh­lich mit weiten Schritten da­rauf zusteuern“…

„Wenn wir nicht den Weg der Sünde, des Hasses, der Ra­che, der Ungerechtigkeit, der Verletzung der menschlichen Person, des unmoralischen Verhaltens und der Gewalt usw. verlassen. Und sagen wir nicht, dass Gott es ist, der uns so straft; im Gegenteil: Es sind die Menschen, die sich selbst die Strafe berei­ten. Gott gibt uns das in sei­ner Fürsorge kund und ruft auf den guten Weg. Dabei achtet er die Freiheit, die er uns ge­geben hat. Deshalb sind die Menschen verantwortlich.“ So weit Papst Benedikt XVI.

3. Die Endzeit

Die Zeit bzw. die Vorbereitung auf das Zweite Kommen Jesu, diesmal nicht mehr in Knechts­gestalt, sondern in „Macht und Herrlichkeit“ (vgl. Mt. 25,31) nennt christlicher Glaube DIE ENDZEIT.

Und in der Endzeit wird wiederhergestellt und nicht vernichtet! Die Welt wird nicht in Schutt und Asche gelegt, sondern wieder her­gestellt nach dem anfänglichen Schöpfungsplan Gottes.

Christus fordert uns auf, wenn wir die Zeichen der Ankunft dieser Zeit sehen, das Haupt zu erheben:

Lk 21,7: Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen und an wel­chem Zeichen wird man erkennen, dass es beginnt?

Lk 21,8: Er antwortete: Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! und: Die Zeit ist da. – Lauft ihnen nicht nach!

Lk 21,9: Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.

Lk 21,10: Dann sagte er zu ihnen: Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere.

Lk, 21,11: Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen.

Lk 21,12: Aber bevor das alles geschieht, wird man euch festnehmen und euch verfolgen. Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen.

Lk 21,13: Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können.

Lk 21,14: Nehmt euch fest vor, nicht im Voraus für eure Verteidigung zu sorgen;

Lk 21,15: denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, so dass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können.

Lk, 21,16: Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern und manche von euch wird man töten.

Lk 21,17: Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden.

Lk 21,18: Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden.

Und diese Zeit wurde weder „von solchen noch von anderen“ Bot­schaften, sondern mit den Erscheinungen der Gottesmutter Maria in Fatima eingeleitet.

Wie die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal mit Maria um die Herabkunft des Heiligen Geistes beteten, so ist es auch heute an Maria, sich Beter zu berufen, die das Kommen Jesu Christi in seiner göttlichen Herrlichkeit betend erflehen.

Das ist die Zeit der Vorbereitung auf das Wiederkommen Christi oder die Endzeit! Fatima lässt die Endzeit erahnen. Schwester Lucia von Fatima gibt uns einen visionären Einblick in den Ablauf bzw. in die Etappen des Herannahens der Endzeit. In einem Interview spricht sie in eindeutigen Worten über sieben Etappen, die auf Fatima folgen werden. Es gibt ganz klare Anzei­chen, dass die Menschheit heute am „Donnerstag der Woche von Fatima“, und zwar am Ende des Tages, angekommen ist.

 

[2. Teil – Schweizer Fatima-Bote Nr. 68:] 

4. Schwester Luzia über die Russlandweihe

In einem Interview von 1998 antwortet Sr. Lucia auf Fra­gen zweier Kardinäle zwei Jahre vor der Veröffentlichung des dritten Teils des Fatima-Geheimnisses durch Papst Johannes Paul II. in Fatima und Rom und nach der Welt­weihe durch den Papst von 1984.

In der spanischen Ausgabe vom Mai/Juni 1998 der Zeit­schrift „Sol de Fatima“ (Sonne von Fatima) erschien eine Zusammenfassung der Antworten, die mit Genehmigung der portugiesischen Zeitschrift „Christus“ abgedruckt wur­de. Es handelt sich um wichtige Erklärungen von Sr. Lucia an zwei Kardinäle, Anthony Padiyara von Erna­culan (Indien) und Ricardo Vidal von Cebu, Philippinen, während ihrer zahlreichen Besuchen im Karmel von Coimbra. Wir bringen einen Auszug daraus.

FRAGE: Wurde die Weihe Russlands wie von Unserer Lieben Frau (ULF) am 13.6.1929 gewünscht, von Papst Johannes Paul II. am 25.3.1984 vollzogen?

ANTWORT: Ja. Die Weihe war teilweise bereits vollzo­gen worden. Papst Pius XII. vollzog sie am 31.10.1942, doch es fehlte noch die Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt, was Papst Johannes Paul II. schliesslich 1984 erreichte. Papst Paul VI. fragte mich auch, ob die Weihe von 1942 dem Wunsch ULF entsprochen habe. Ich ver­neinte und erklärte ihm, dass jeder Bischof in seiner eigenen Diözese anwesend (und mit dem Papst verbun­den) sein solle und nicht an einem einzigen Ort, denn die Weihe sei ein Ruf zur Vereinigung mit dem Volk Gottes gewesen.1982 vollzog Papst (Johannes Paul II.) die Weihe in Fatima. [1]

FRAGE: Und die Schwester war anwesend?

ANTWORT: Ja, aber an dieser Weihe war die Verei­nigung mit allen Bischöfen nicht vollständig. Später, 1984, lud Papst Johannes Paul II. sämtliche Bischöfe ein, sich mit ihm an der Weihe zu vereinigen, was sich am 25. März 1984 verwirklichte. Der Papst verfügte, dass sich alle Bischöfe [2] während des Weiheaktes mit dem HI. Vater vor dem Bild Unserer Frau von Fati­ma, das sich im Heiligtum von Fatima befindet, vereini­gen sollten.

FRAGE: Was ist mit den Bischöfen, welche die Ein­ladung zu spät erhielten, sie nicht beachteten und entschieden, am Akt nicht teilzunehmen?

ANTWORT: Wir können nicht sagen, dass jene Bischö­fe, die nicht teilnahmen, eine Sünde oder einen Fehler begangen haben. Die meisten Bischöfe waren mit dem Papst in diesem Weiheakt vereint. Die Ortschaften der ganzen Welt und jede Diözese waren mit den Bischöfen und die Bischöfe ihrerseits mit dem Papst vereint. Da­mals war diese Weihe die grosse Vereinigung des Vol­kes Gottes. All dies trug dazu bei, dass die Weihe durch Unsere Frau angenommen wurde. [3]

FRAGE: Musste jedoch Russland nicht spezifisch erwähnt werden und hatte dies ULF nicht gesagt?

ANTWORT: Es war schon Russland gemeint, als der Papst im Text der Weihe von 1984 sagte: „Jene Völker“.

___

[1] Lucia spricht hier naturgemäss sehr vorsichtig. Auch ihre Antwort auf die Weihe vom 25. März 1984 durch den HI. Vater in Rom ist kein eindeutiges „Ja“, was sich nur auf den Vollzug der Weihe, nicht aber auf die Annahme durch die Gottesmutter bezieht. Das unterstreicht die Schwester noch einmal mit dem Hinweis auf die andere Weihe von 1982 in Fatima und der klaren Verneinung der Frage von Papst Paul VI. Interessant wirkt auch die Aussage der Seherin, dass es nicht darum ginge, viele Bischöfe an einer Stelle zu haben – also nicht um eine prachtvolle Schau, sondern vielmehr um eine schlichte und ehrliche Verbindung aller Bischöfe der Welt mit dem Papst und dies auch dann, wenn jeder bei seinem Volk und in seiner Diözese diese Weihe Russlands vollzöge. Mit dieser Weihe hätte eine Welle der Bereitschaft zur Sühne ausgelöst werden können; die Bischöfe hätten den Sühnesamstag einführen können und die erste Etappe der „Weihe Russlands“ wäre weltweit vollzogen worden. Mit grossformatigem Auflauf in Rom oder Fatima einschliess­lich ein paar tausend Bischöfen wurde wohl der ersten Etappe des Triumphes des Unbefleckten Herzens Mariens der Weg nicht berei­tet. Ein weiterer Hinweis von Sr Lucia, „1982 vollzog der gegenwärtige Papst (Johannes Paul II.) die Weihe in Fatima“, lässt natürlich aufhorchen, denkt man daran, dass derselbe Papst 1984 die Weihe von sich aus wiederholte; warum das, wenn sie schon 1982 vollzo­gen wurde? Es ist der vorsichtigen Redensart von Sr Lucia zuzuschreiben, dass sie beide Weihen, 1982 in Fatima und 1984 in Rom, mit dieser Aussage auf die gleiche Stufe stellt.

[2] Aber schätzungsweise kaum 20% der „westlichen Bischöfe“ sind diesem Aufruf gefolgt. Über die Bischöfe des damaligen „Ostblocks“ ist verständlicherweise nichts bekannt, da „Fatima“ mehr als nur „ein rotes Tuch“ in den Augen der kommunistischen Machthaber und eine „Propaganda“ darüber strafbar war. ALLE Bischöfe…? Und selbst wenn nur die des Ostblocks fehlten…. Die „im Westen“ lebenden Bischöfe haben sich inzwischen in grosser Zahl die vom „Geiste des Konzils“ herrührende Selbstbestimmung (früher nannte man das „Ungehorsam“) zu eigen gemacht, insbesondere wenn es um die Marienverehrung (wohl wegen der unsinni­gen „Ökumene“ gegenüber den Protestanten) oder Gehorsam dem Papst gegenüber ging.

[3] Man beachte die Wortwahl der Schwester: Nicht von Seiten des Papstes war die WEIHE GÜLTIG VOLLZOGEN worden (weil viele Bi­schöfe schon in grossem Ungehorsam gegenüber dem Papst standen), sondern Maria hat IHREREITS die Weihe ANGENOMMEN!

___

Diejenigen, die vom Wunsch der Weihe Russlands Kenntnis hatten, wussten, worauf er sich bezog und der allwissende Gott wusste ebenfalls, dass die Absicht des Papstes Russland war und er sich bei der Weihe auf Russland bezog. Wichtig ist die Absicht.

FRAGE: Aber wollte ULF nicht, dass Russland explizit erwähnt werde?

ANTWORT: Unsere Frau verlangte nie, dass Russland explizit beim Namen genannt werde. Zu jener Zeit wuss­te ich nicht einmal, was Russland sei. Wir dachten, es handle sich um eine böse Frau. Was zählt, ist die Ab­sicht des Papstes, und die Bischöfe wussten, dass der Papst Russland weihen wollte. Russland muss nicht von neuem geweiht werden, aber jeder Bischof kann seine eigene Diözese dem Unbefleckten Herzen Mariens wei­hen, sofern er dies wünscht. [5] (…)

5. Frieden heisst Besserung der begangenen Fehler

FRAGE: Handelt es sich beim Frieden in der Bot­schaft von Fatima um einen Weltfrieden und tritt er plötzlich ein?

ANTWORT: Der Bezug auf den Frieden muss als Frie­den oder als Besserung der begangenen Fehler verstan­den werden, ein Friede, der in einem bestimmten Mo­ment vom atheistischen Kommunismus behindert wurde. Es stand geschrieben, dass Russland seine Irrtümer auf der Welt verbreiten werde, Kriege und Kirchenverfolgun­gen verursachend… viele würden gemartert werden. Dann, endlich, nach all diesem, wird mir der HI. Vater Russland weihen, [8] sagte die Jungfrau. Sie sagte aber nicht wie! In welcher Form. Der Friede, von dem die Jungfrau in der Prophezeiung sprach, bezieht sich auf die Kriege und Verfolgungen, welche die Irrtümer des atheistischen Kommunismus in der ganzen Welt verursachten. Der Friede ist nicht ein wunderbarer Weltfriede, sondern ein Friede nur be­züglich des Krieges der Irrtümer, welche Russland in der ganzen Welt verbreitete. Der Atheismus ist im­mer noch das Instrument des Teufels in der heutigen Zeit. Es ist eine grosse Sünde gegen Gott, wer Seine Existenz leugnet und dadurch vielfältige, teuflische Wer­ke, wie z.B. die Abtreibung, begünstigt. Der Atheismus ist am meisten zu verurteilen. Und die grösste Häre­sie, die es gibt, ist der atheistische Kommunismus. [9]

FRAGE: Warum gibt es in Russland trotz der Weihe keinen Frieden?

ANTWORT: Weil die jetzigen Kriege praktisch nicht vom Atheismus stammen, sondern Bürgerkriege sind. Die Leute kämpfen um die Macht. Die heutigen Kriege sind keine Weltkriege, sondern Bürgerkriege. Obschon der Atheismus immer noch existiert, glaube ich nicht, dass es dieser ist, der die Hoffnung, die Kirche Gottes und alles was übernatürlich ist, zerstören möchte. Die Jungfrau sagt jedoch, Kriege könnten durch Gebet und Opfer verhindert werden.

Aus diesem Grunde verlangte Unsere Liebe Frau die Sühne-Kommunion durch die Weihe an Sie. [10]

Die Menschen erwarten, dass die Dinge in einer persön­lichen und sofortigen Zeitepoche eintreten. Fatima befindet sich immer noch am dritten Tag. (Aus Sicht von 1998; heute dürfte dies eher das Ende des vierten oder An­fang des fünften Tages sein – die Red.) Der Triumph ist ein kontinuierlicher Prozess. Wir befinden uns in der Situation „nach der Weihe“. Der erste Tag war die Zeit der Erscheinungen; der zweite jener der „nachträglichen“ Erscheinungen vor der Weihe von 1984. Die Woche von Fatima ist noch nicht vorüber: „Fatima“ hat erst an­gefangen, wie soll alles so schnell fertig sein! (Wiederum aus Sicht von 1998 die Red.)

FRAGE: Warum wurde nur Russland geweiht? Auch China ist kommunistisch…

ANTWORT: Die Jungfrau sprach nicht speziell über Chi­na. Aber China ist heute die grosse kommunistische Weltmacht. Die Jungfrau sprach von der ganzen Welt und China ist damit enthalten. China ist jetzt wichtig, vor allem nach den letzten Vorkommnissen. Wie auch im­mer, die Jungfrau hat China nicht spezifisch erwähnt.

FRAGE: Haben wir durch die Weihe Russlands 1984 einen Atomkrieg verhindert?

ANTWORT: Wir standen unmittelbar davor, wenn man die Konfrontationen zwischen den USA und Russland betrachtete. Die ganze Welt hielt den Atem an. Doch als der Heilige Vater die Weihe Russlands vollzog, wurden

___

[4] Sr. Lucia weist natürlich in der Antwort auf diese und die nächste Frage ausweichend aber sehr höflich auf das Fehlen der WEIHE bzw. AUSDRÜCKLICHE NENNUNG RUSSLANDS hin, was ja wesentlicher Bestandteil der längst fälligen Weihe war.

[5] Eine Liste dieser Bischöfe, die dies gemacht hätten, ist nicht bekannt.

[8] „Dann, endlich, nach all diesem, wird mir der HI. Vater Russland weihen“. Es geht hier scheinbar nicht um jene „erste“ Weihe Russ­lands, die zum Zusammenbruch der dort entwickelten atheistischen Ideologie führt, sondern um eine Weihe Russlands durch den Papst, „nachdem“ dieses seine Irrlehren verbreitet, Kriege und weltweite Kirchenverfolgungen hervorgerufen hat usw. Ein Hinweis auf die drei Phasen, die dem TRIUMPH DES UNBEFLECKTEN HERZENS MARIENS vorausgehen.

[9] Und genau dieser hat seine Schleusen zur Verbreitung auf der ganzen Welt 1989 geöffnet! Seit 1989 läuft somit der zweite Teil des Dramas „Russland“. Der erste Teil war der scheinbare Zusammenbruch, der zweite Teil ist ein eher „theatralischer“ Frieden, dem der dritte Teil folgt: Kriege und Verfolgungen der Kirche. Die folgende Antwort bestätigen diese Annahme: Nicht der schon immer beste­hende Atheismus, sondern der in der „Friedensphase“ neu erstarkte kommunistische Atheismus wird diese Entwicklung in Gang set­zen.

[10] Sr. Lucia weist eindeutig auf die ausgebliebene weltweite Einführeng des Sühnesamstags hin! Es wird sich bald zeigen, inwiefern dies ein schwerwiegendes Versäumnis war, um dem neuen Atheismus zuvorzukommen.

___

von einem Moment auf den andern die kriegerischen Pläne zu Friedensplänen. Das ist nicht normal! Die Waf­fen, die produziert wurden, wurden eingestellt und Zer­störungspläne wandelten sich in Friedenspläne um. [11]

Die Weihe von 1984 verhinderte einen Atomkrieg, der 1985 stattgefunden hätte. Aber es muss für Gott gear­beitet werden, weil sich jetzt – wo diese Gefahr nicht mehr existiert – der Teufel aufrichtet und von seinem Traum erwacht und gegen Gott und alle seine Werke arbeitet.

FRAGE: Fällt der Materialismus in die ganze Welt ein?

ANTWORT: Seit den Anfängen dieser ehrgeizigen Welt existiert die Idee, dass der Wohlstand mehr und besser ist als alles andere. Jeder kämpft darum, besser als der andere zu sein. Bruder gegen Bruder. Deshalb ist dies seit den Anfängen der Welt ein Übel.

FRAGE: Da jetzt der Kommunismus nicht mehr da ist, folgt nun der Materialismus.

ANTWORT: Früher konnten die Leute nichts kaufen. Der Materialismus ist viel schlimmer. Die Menschen soll­ten zuerst mehr Dinge von Gott wollen, bevor sie nach materiellen Gütern streben. Dieser Kampf existiert seit eh und je. Es ging so weit, dass sich der Kommunismus vom Materialismus trennte und so die Menschheit mit Unterstützung der Wissenschaft hätte zerstören können. Mit der modernen Technik schlugen sie diesen Weg der Zerstörung ein, um die Menschheit bis in einen atoma­ren Krieg zu stürzen. Aus diesem Grund verlangte Gott vom Papst, dass er die Weihe vollziehe und genau des­halb haben sich die Worte der Jungfrau erfüllt. [12]

FRAGE; Welchen Ratschlag geben Sie uns?

ANTWORT: Beten, beten, beten. Das ist mein Rat­schlag für die ganze Welt. [13]

Und seit Bekanntgabe des dritten Teils des Ge­heimnisses (26.6.2000) ist die Warnung des Engels mit dem auf die Erde gerichteten Flam­menschwert zu beachten mit den Worten: „Busse, Busse, Busse“! (Die Redaktion).

6. Taten und Fakten, die zur Endzeit führen

Fatima hat die Endzeit eingeleitet! Das wegzudiskutie­ren gleicht einem Blinden, der die Existenz der Sonne leugnet! Darum kann Fatima weder nachgeahmt noch wiederholt und schon gar nicht „fortgeführt“ werden. Fati­ma steht in sich als ein beispielloses Entgegenkommen Gottes einer Menschheit gegenüber, die sich in jahrhun­dertelanger Vorbereitung reif dazu fühlt, Gott von sich abzuschütteln und geschaffene Dinge als neues „goldenes Kalb“ in ihre Mitte zu stellen, sich einen eige­nen Tanz um das goldene Kalb zurechtzurücken und zu sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyp­ten heraufgeführt haben. (Vgl. Exodus 32.3-6).

Was im Atheismus heranreifte, hat Jahrhunderte benö­tigt, um einen vermeintlichen Sieg des Menschen über das, was Glaube und Religion „Gott“ nennen, zu erlan­gen. Doch ist es bisher noch keiner einzigen Gesell­schaftsordnung gelungen, den Frieden und das Glück der Menschen ohne Gott zu sichern. Träume gab es viele ­in der Realität aber entpuppten sich diese als Albträume, Diktaturen, Intoleranz und Machtmissbrauch.

Unter die drei grössten „Reifestufen“, die für den heutigen Atheismus und die Gottlosigkeit stehen, könnten gezählt werden:

1517:     Luther spaltet die Kirche: Weg vom Papst!

1717:    Die Freimaurerlogen werden gegründet. Weg von der Kirche!

1917:     In Russland entsteht die Sowjetunion im sel­ben Monat, als die Erscheinungen in Fatima aufhören. Millionen Menschen werden ihres Glaubens wegen gemartert. Weg von Gott!

2017:  Atheismus pur oder totaler Zusammen­bruch aller menschlichen Werte und Kulturen?

War die Sowjetunion eine Strafe Gottes?

Kaum! Denn das russische Volk ist tiefgläubig und in höchstem Masse marianisch! Im Rückblick ist eines si­cher: Die geballte mörderische Macht Stalins, mit der er jede religiöse Regung und Gedanken vernichten wollte, hat sich in einen Segen verwandelt. Es ist ja so, dass die Feinde der Kirche uns zuerst total vernichten wollen und sich ihrer Morde und unbeschränkter Macht rühmen, ohne zu bedenken, dass das Christentum auf das Erlö­serblut Christi aufgebaut ist. Und jeder Märtyrer [14] ist ein neuer, schöner, glänzender Stern am christlichen Himmel, ist eine neue Perle, die man im Acker der Kirche gefunden hat. Danke! Liebe radikale Gegner! Danke! Ihr beschenkt uns jedes Mal seit 2000 Jahren mit den

___

[11] Wenn schon die „angenommene Weihe“ ein so mächtiges Weltgeschehen völlig ins Gegenteil wendete, dann ist nur zu erahnen, was heute wäre, wenn „Russland“ – jenseits von politischem Komplikationsdenken – namentlich in das Unbefleckte Herz Mariens ge­legt worden wäre! Es geht in diesem Text eindeutig um die Bezeichnung „Russland“. Ab 30. Okt. 1917 heisst es Sowjetunion (bis 8. Dezember 1989) – dann wieder Russland. 1984 hätte „Russland“ problemlos in der Weihe namentlich genannt werden können!

[12] ,,…erfüllt“. In der Tat arbeiten Atheismus, Materialismus und Wohlstand auf ein gemeinsames Ziel hin, wenn auch oft getrennt und auf verschiedenen Wegen: Die Menschheit von Gott weg zu führen. Das aber KANN NUR IN EINE KATASTROPHE münden, denn ohne Gott kann es keinen Frieden geben. So „begehrenswert“ wie er heute den Menschen erscheint („Meine Kinder mögen es besser ha­ben.-..“), so katastrophal wirkt er sich im Zusammenhang mit den anderen beiden Komponenten aus. Nochmals: Weihe „RUSSLANDS“ und das „letzte Heilmittel“, DIE HERZ-MARIÄ SÜHNESAMSTAGE offiziell einführen und von jedem Bischof, Priester und Gläubigen sehr ernst genommen – das ist das unbedingte Gebot der Stunde, bevor eintritt, was die Gottesmutter in Fatima sagt: „… wenn ihr nicht tut, was ich euch sage…“

[13] Ende der Übersetzung aus dem Spanischen von A Martin/G. Inglin

[14] WER ist MÄRTYRER? Das Wort beinhaltet drei Begriffe: „Marter“, das heisst von jemand anderem mit Werkzeugen oder Gegenstän­den zugefügte „Schmerzen“ und „Martyrium“ als absolut sichere Bezeichnung dessen, dass die „ANDEREN“ zugefügten Schmerzen bzw. Qualen, Torturen etc. zum Tode geführt haben. Sich selbst zugefügtes Leid oder Tod ganz gleich in welcher Art und Weise, kann nie­mals ein Martyrium sein, sondern freiwilliges Ausscheiden aus dem Leben oder kurz: Selbstmord. Diese beiden Elemente reichen jedoch noch nicht, um ein Märtyrer im Sinne des Verhältnisses Gott-Mensch zu sein. Es muss unbedingt beim Märtyrer a) die freie und freiwil­lige Hingabe des Lebens aus Liebe zu Gott und der Erlösung der Menschen vorhanden sein und b) die „freiwillige Hingabe“ heisst kei­neswegs Widerstandslosigkeit und schon lange nicht, dass man keine Angst haben darf, sondern vielmehr die Einsicht, dass der Punkt erreicht ist, wo die Hingabe meines Lebens die einzige Lösung ist und daher in Gottergebenheit auch angenommen wird.
___

schönsten Perlen unsere Kirche, um dann still im Dun­kel der Geschichte zu verschwinden.

Gott ist Liebe und Liebe kann nicht strafen! (vgl. 1 Joh 4,16)

Liebe duldet, Liebe leidet! Wenn sich der Mensch von der Gott geschuldeten Liebe abwendet und dadurch Schuld und Irrungen auf sich lädt, ja, in Gefahr ist, ewig verloren zu gehen, beweist die Liebe ihre Macht darin, Leiden nicht zu beseitigen. Wenn heute viele Menschen meinen, selbst aufer­legte Busse und Sühne sei Gott angeblich nicht wohlgefällig, da Gott uns liebe und Leiden nicht zu­lasse, so sei der Verweis auf Jesu Christi erlösen­des Leiden erlaubt. Leiden ist eben der Beweis der Liebe. Das mag wohl auch der Hintergrund des Ver­langens Gottes sein nach Sühneleiden bzw. nach Einhaltung der Sühnesamstage von Fatima.

Satan hat zur alles entscheidenden Schlacht gegen Maria ausgeholt

Noch lange, sehr lange vor dem Interview mit den beiden Kardinälen von 1998 antwortete Schwester Lucia auf Fragen eines vom Bischof zu ihr gesand­ten Priesters. Dieses Gespräch entstand schon 1957 und zeigt in erschütternden Worten auf, wie sehr Satan um die Endzeit weiß, und da ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, hat er die Hölle in eine kämpfe­rische Stimmung versetzt.

Hier stellt sich die Frage, wen bekämpft Satan mit seinem Anhang?

Zum ersten gilt die geballte Macht der Hölle der Be­kämpfung der Gottesmutter Maria. Die Reinheit und völlige Sündenlosigkeit dieses einen wahren Men­schen, an dem er absolut keinen Anteil hatte, stört ihn, ja, er hasst sie.

Man sagt im Allgemeinen: Das Gefühl der Hölle ist der absolute Hass aller gegen alles (im Himmel ist es die unendliche Liebe) und ihre Sprache sei das Fluchen (im Himmel ist es der Lobpreis Gottes). Doch wird der Hass Satans gegen Maria auch aus einer weiteren Quelle gespeist. Nur zu gut klingt ihm in den Ohren die über ihn und seine Vernichtung ausgesprochene Verheissung im Paradies:

Gen 3,15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, / zwischen deinen Nachkom­men und ihren Nachkommen. / Sie wird dir den Kopf zertreten, du aber wirst ih­rer Ferse nachstellen“.

Die ganze „Pforte der Hölle“ steht scheinbar in einem fürchterlichen Kampf gegen die Unbefleckte, die Immacu­lata. Nichts beweist mehr die Tatsache der Endzeit als Satans vermehrter Kampf gegen alles Marianische; gegen Marienverehrung, marianische Spiritualität und nicht zu­letzt auch gegen den Rosenkranz. Wenn wir zur Kenntnis nehmen, was alles an „Marianischem“ seit Fatima (1917) und ganz besonders seit einigen Jahrzehnten in unserer Kirche völlig verloren ging, dann erhalten wir eine leise Ahnung von dem Endkampf, von jener letzten Schlacht zwischen Maria und Satan, der über unseren Köpfen um die Menschenseele tobt. Denn die ganze Hölle ist unfähig und es steht ihr gar nicht zu, gegen Gott selbst zu kämp­fen. Gott ist der allmächtige Schöpfer — Satan ist ein Ge­schöpf. Daher richtet sich sein Kampf unmittelbar gegen die Geschöpfe, deren ewiges Seelenheil in Gott er zunich­te machen will. In erster Linie aber richtet sich seine Macht gegen die Immaculata, wohlwissend, dass sie es ist, die ihm im Endkampf die Tür zur Hölle verschliessen wird. Indem er den Menschen glaubhaft macht, dass es ihn gar nicht gibt, was nicht selten durch irreführende Lehren ka­tholischer Wissenschaftler, sogenannter „Theologen“ auch verkündet wird, hat er ein leichtes Spiel in diesem Kampf. Und wenn Satan sein Wesen verschleiert, dann bleibt er sich selbst treu in dem, was er ist:

Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von An­fang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge“.

Satans Lüge macht Sinn: Denn wenn es ihn nicht gibt, dann gibt es auch keine Sünde, dann ist keine Beichte vonnöten; es gibt keine Ewigkeit, keinen Himmel, keinen Gott, keine Hölle. Was für eine gewaltige und verhängnisvolle Täuschung!

„Die Menschen erwarten, dass die Dinge in einer persönlichen und sofortigen Zeitepoche eintreten. „Fatima“ befindet sich immer noch im Ablauf der sogenannten „Woche von Fatima“. Der Triumph ist ein kontinuierlicher Prozess. Wir befinden uns in der Situation „nach der Weihe“. Der „erste Tag“ war die Zeit der Erscheinungen; der „zweite“ jener der „nachträglichen“ Erscheinungen und vor der Weihe von 1984

Die Woche von Fatima ist noch nicht vorüber.

Ja, in diesen Tagen, wo der Teufel so aktiv ist, müs­sen wir täglich den Rosenkranz beten.“

Mit diesen Worten weist Schwester Lucia eindeutig da­rauf hin, dass die Zeit nach Fatima als Endzeit betrachtet werden muss; sie ist die Zeit der klaren Trennung und Entscheidung, von der Jesus sagt:

Mt 5,37: Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

___

Tragt das Braune Skapulier! Betet den Rosenkranz jeden Tag für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens!“

___

7. Eine Zeitanalyse der „Tageswoche von Fatima

Schwester Lucia macht also einen klaren Trennstrich zwi­schen Weltende und Endzeit und benennt als den Anfang der Endzeit die Erscheinungen von Fatima; ein Weg durch die kommende Zeit, auf dem sieben voneinander verschiedene Etappen zu beobachten sein werden und die jeweils als Folge der vorherigen ihre Fortsetzung fin­det.

  • Alles hat mit dem Geschenk Gottes an die Menschen begonnen: Die Zeit der Erscheinungen: „Der erste Tag“. („Sonntag“)
  • Nach dieser kurzen Zeitspanne folgt eine längere Pe­riode und zwar die Zeit der nicht offiziellen Erscheinungen der Gottesmutter den beiden mit 10 und 11 Jahren ver­storbenen Seherkindern Francisco und Jacinta, [16] und Schwester Lucia wohl ihr Leben lang, wie aus dem Inter­view herauszuhören ist. Dieser „Tag“ überspannt somit die Zeit bis zur Weihe Russlands durch Papst Johannes Paul II. am 25. März 1984 in Rom = der „zweite Tag“ („Montag“).

Dieses Ereignis und die darauf folgenden Umwälzungen in der Sowjetunion und insbesondere im Osten Europas, bilden die nächste Etappe, die möglicherweise am Tag der Auflösung der Sowjetunion am 8. Dezember 1991 und der Gründung einer Reihe von unabhängigen Staa­ten endet. An diesem „Tag“ erstand nämlich „Russland“ neu, wie es bei der Erscheinung der Gottesmutter in Fatima am 13. Juli 1917 erwähnt wird. [17]. Der „dritte“ Tag. (Dienstag“).

Es folgt eine kurze Zeitspanne des Friedens und der Neuorientierung der Grenzen Europas in scheinbar völli­ger Freiheit, die auch Russland garantiert,

Jedoch wird das neu erstandene Russland nicht von de­mokratischen UND religiös geprägten Führern gelenkt, sondern bis zum heutigen Tag möglicherweise von den­selben Kadern, die im vormaligen kommunistischen Zu­stand für tausendfache Morde verantwortlich waren, wenn auch nicht direkt, so doch in höheren politisch verantwort­lichen Positionen.

Am Ende dieser Epoche stirbt Schwester Lucia: der vier­te Tag. „(Mittwoch“).

Dieser Logik folgend leben wir heute im „fünften Tag“ der Woche von Fatima. „Donnerstag“.

Die Weihe von 1984 markiert somit das Ende des „dritten Tages“, worauf die Zeit, eine kurze Zeit des Friedens ­auch mit Russland — als der „vierte Tag“ (der Mittwoch) galt und möglicherweise mit dem Tod von Schwester Lucia endete. Worauf der fünfte Tag, der Donnerstag, folgte. Es scheint, an den Ereignissen in und um die Kirche ablesbar, dass wir die letzten Stunden des „Donnerstags nach Fatima“ (also des 5. Tages) erleben.

Dieser „Tag“ kann an seinem Ende zwei mögliche Rich­tungen einschlagen und die eingeschlagene Richtung zu Ende führen:

Die vollkommene Abwendung der Machthaber Russlands von den atheistischen wie von den kommunistischen Idea­len für den Fall, dass „Russland sich bekehrt“ hat und vo­rausgesetzt, dass es schon am „vierten“ Tag langsam zur christlichen Reife heranwuchs, oder für den Fall, dass der noch vorhandene Frieden nur ein zeitlich bedingtes Theater ist, in dem die satanischen Mächte des Kommu‑

___

[16] Francisco Marto 11.6.1908 – 4.4.1919 = nicht ganz elf Jahre alt; Jacinta Marto 11.3.1910 – 20.2.1920 = nicht ganz 10 Jahre alt.

[17] Die Beachtung der richtigen Beurteilung der Prophetie Marias bezüglich Russlands, seiner Bekehrung oder aber, für den Fall, „wenn ihr nicht tut, was ich euch sage…“, seiner erneuten und verstärkten Hinwendung zum atheisti­schen und militanten Kommunismus, der dann Kriege und Verfolgungen hervorrufen wird, ist von grosser Bedeutung.

___

nismus und Handlanger der Hölle unter den Menschen neue Kraft sammeln, Menschen verführbar machen, deologien der dümmsten Art unter den Menschen verbreiten und Ähnliches — um dann, wie Phönix aus der Asche, mit erneuter Kraft auf der Weltbühne der Macht aufzutreten.

Und das ist nicht einmal so abwegig wenn man be­lenkt, mit welch grossen Schritten das christliche Abendland, Europa, sich nicht nur vom Christentum loslöst, sondern ausgesprochen atheistisch-diktatorische, ja dem christlichen Glauben gegenüber intolerante Züge anzunehmen anschickt. Ich kann nur für mich persönlich bekennen, dass ich an eine Bekehrung Russlands weniger glaube, vielmehr, dass die gottlosen Machthaber daselbst, durch diese Verschnaufpause“ im Kommunismus erstarken und zum Kampf gegen den Glauben gerüstet, erneut ihr Haupt erheben. (…)

Maria nennt in einem einzigen Satz beide Momente, die das Ende satanischer Irreführung und Herrschaft über den Menschen markieren und die sich VOR IHREM Triumph vollziehen müssen:

  • Zuerst muss es einen Triumph der Sühne an Ihr Unbeflecktes Herz geben. Dieser wird herbeige­führt durch den gehorsamen und demütigen Vollzug der fünf Herz-Mariä-Sühnesamstage, der wiederum seinerseits die Bekehrung Russ­lands erwirken wird.
  • Der Himmel wird diesen Triumph durch den Hl. Vater an Ihr Unbeflecktes Herz in Einheit mit ALLEN Bischöfen der Welt durch die völlige Ab­kehr „Russlands“ – und somit der ganzen Welt vom Atheismus krönen.
  • Dann erst folgt der letzte Triumph, DER TRI­UMPH DES UNBEFLECKTEN HERZENS MA­RIENS in der völligen Vernichtung Satans und satanischer Macht über den Menschen, in der Ankunft und Verwirklichung des Reiches Mari­ens, das der endgültigen Herrschaft Christi vo­rauszugehen hat, da Maria IMMER Wegbereite­rin für Jesus Christus ist – auch für seine Wie­derkunft in Herrlichkeit.

 

Kommentar der Redaktion: Wie bereits im Vorspann dieser beiden Artikel erwähnt, (erster Artikel erschien in Nr. 67), stehen wir als Fatima-Weltapostolat der Deutsch-Schweiz voll und ganz zur offiziellen Version unserer Kirche, dass nämlich Sr. Lucia eindeutig festhielt, der Himmel habe die Weihe vom 25. März 1984 durch Papst Johannes Paul II. angenommen Das zeigt sich – wie schon wiederholt dargelegt ­an den wunderbaren Ereignissen, die sich unmittelbar an diese Weihe mit der raschen Auflösung der Sowjet­union und der wiedergewonnenen Freiheit der Osteuropäischen Staaten eingestellt haben. Alle in ver­schiedensten Kreisen gerührten Diskussionen über vollzogene oder nicht vollzogene Weihe Russlands wie auch über die angeblich nicht vollständige Veröffentlichung des sogenannten dritten Geheimnisses lenken nur von den anderen wichtigen Teilen der Botschaften von Fatima ab, namentlich von den Aufrufen des tägli­chen Rosenkranzgebetes, der Sühneandachten der ersten Samstage, der Opferbereitschaft zur Rettung der Sünder, die der Barmherzigkeit Gottes am meisten bedürfen, aber auch von den so aufrüttelnden Warnungen bei Nichtbeachtung dieser ernsten Mahnungen! (Siehe z.B. Nr. 66, Seite 13 bezüglich der Erdachse!)

23 Kommentare zu “FATIMA: „DIE WORTE MARIENS ERFÜLLEN SICH“ *)

  1. „Ich [POS] veröffentliche nachfolgend den 2-teiligen Artikel des “Schweizer Fatima-Bote” [Nrn. 67 und 68, Januar und Februar 2016 – ohne persönlich Stellung zu nehmen dazu:“

    Durch diese Bekanntmachung haben Sie ja bereits persönlich Stellung genommen, wieder einmal genau jene Berichte über Fatima zu publizieren, die marktschreierisch im Grunde gegen Fatima sprechen, denn sie künden nicht die Wahrheit über Fatima, sondern Lügen. Und dieser Bericht strotzt wieder einmal nur so von Lügen! Wir haben es nicht mit der wahren Schwester Lucia zu tun, denn aus ihrem Munde kommen diese Antworten nicht!
    Sie übersehen Ihre Verantwortung, daß Ihre befürwortenden Artikel über Ihre Ketzerpäpste und hier der Bericht über Fatima die Verwirrung nur noch größer werden läßt. Daß Sie doch immer genau jene Berichte über Fatima erhaschen, die das Bild von Fatima ruinieren und zugrunde richten.

    Wir haben es in der Botschaft von Fatima auch nicht mit diesen schwachsinnigen „Etappen“ oder „Wochentage“ zu tun. Verblödeter geht es kaum.

    Wie ganz anders liest sich ein Beitrag, den ein Fatimakenner uns vorlegt. Hier der Auszug des Artikels vom 25. Juni 2014 in katholisches.info von Wolfram Schrems:

    „Fatima und die offizielle vatikanische Politik – Ein notwendiger Epilog

    Im Fall der Fatima-Botschaft verzichten die Vertreter dieser Richtung darauf, sowohl die Inhalte derselbigen als auch deren Rezeption bzw. Nicht-Rezeption durch die kirchliche Hierarchie präzise und vollständig darzustellen. Damit wird eben kein Sinn für die Dringlichkeit dieser für die Gegenwart so wichtigen Botschaft erweckt. Aber genau das wäre zu tun!

    Sie rufen nicht in Erinnerung, daß die Fatima-Botschaft (1) von Papst Pius XI. nicht befolgt, (2) von Papst Pius XII. auch nur halbwegs umgesetzt und (3) von den Päpsten ab Johannes XXIII. vernachlässigt, unterdrückt und umgedeutet worden ist, sodaß sie somit heute im gesamtkirchlichen Maßstab so gut wie keine Wirkung entfaltet. Sie weigern sich, die vatikanische Erklärung vom 26. Juni 2000 kritisch zu analysieren, wodurch der durchschnittliche loyale Katholik in falsche Sicherheit gewiegt und zur Passivität ermuntert oder vollends verwirrt wird.

    Ein Appell von Vertretern dieser Richtung an Zeitgenossen, der Fatima-Botschaft Glauben zu schenken und sie durch Gebet und Sühne im eigenen Leben umzusetzen, kann daher nur wirkungslos sein.

    Denn den Sinn dieser Botschaft kann man nicht anderen erschließen, wenn man nicht bereit ist, die ohnehin evidente Apostasie innerhalb der Kirche und besonders der Hierarchie zu thematisieren. Wenn man das II. Vatikanische Konzil, die schändliche vatikanische „Ostpolitik“, die verheerende Liturgiereform, die fatale „Einheitsübersetzung“ der hl. Schrift und die anderen kirchlichen Katastrophen, einschließlich der Eskapaden des derzeitigen Pontifikats, sowie die gesamte desaströse Weltsituation nicht schonungslos mit der Verwerfung der Botschaft der Muttergottes von Fatima in Verbindung bringt, wird man niemandem deren Bedeutung adäquat erklären können!..“

  2. Alexius 1. März 2016 um 11:57

    Alexius,

    wissen Sie weshalb die Pius XI. und Pius XII. die Weihe Rußlands nicht vollzogen haben?

  3. „Bemerkung der Redaktion.- Die offizielle Haltung der Kirche ist, dass Russland durch die Weihe am 25. März 1984 geweiht worden ist. Als öffentlicher Verein von Gläubigen päpstlichen Rechts müssen wir diese Ansicht hochhalten.“

    Sie müssen gar nichts, Redaktion des Fatimaboten, als für die Wahrheit eintreten. Müßte doch eigentlich klar sein, oder? Und daß von „päpstlicher“ Seite keine Wahrheit mehr kommt, ist doch auch klar. Folglich wird der HERR nicht fragen, was Sie als „Verein päpstlichen Rechts“, sondern was Sie für die Gläubigen getan und ob sie die Wahrheit verteidigt haben.
    Russland ist bis heute nicht nach den Forderungen des Himmels geweiht worden, auch nicht am 25. März 1984! Denn sonst hätten sich die Verheißungen Mariens erfüllt. Wir haben weder einen Frieden, noch den Triumph des Unbefleckten Herzen Mariens noch die Bekehrung Rußlands.

  4. „4. Schwester Luzia über die Russlandweihe
    In einem Interview von 1998 antwortet Sr. Lucia auf Fragen zweier Kardinäle zwei Jahre vor der Veröffentlichung des dritten Teils des Fatima-Geheimnisses durch Papst Johannes Paul II. in Fatima und Rom und nach der Weltweihe durch den Papst von 1984.“

    „In einem Interview“? In irgend einem Interview also? Es gab kein Interview mit Schwester Lucia von Fatima mit diesen angeblichen zwei Kardinälen. Hier sollen also Kardinäle von Indien und den Philippinen einfach so nach Portugal gekommen sein, um in Coimbra, das ohnehin perfekte Lügenkloster, ein Gespräch mit Lucia gehabt haben. Haben sie eben nicht! Verbreiten Sie nicht fortwährend diese Lügen, Herr POS. Sie sind auch ohne Stellungnahme zu beziehen dennoch darin verantwortlich.

    Diese Antworten hier kann Schwester Lucia gar nicht gegeben haben; sie sind derart absurd. Im übrigen liegen glaubwürdige Quellen vor, die hier schon mehrmals nachgewiesen wurden, und die das Gegenteil belegen, nämlich daß nach Lucia die Weihe NICHT ERFOLGT IST.

    Wenn ein Kardinal exterritorial tätig wird, fungiert er als persönlicher Vertreter des Papstes im Ausland. War das dann wieder ein vorgetäuschtes Manöver aus Rom? Doch heute kommen von Rom bezüglich Fatima unerträgliche Lügen, Irreführungen, Fälschungen und das nicht allein in Zusammenhang mit dem Dritten Geheimnis. Und so wissen wir ja Bescheid. Die Unverschämtheit der Lügen durch Tarcisio Kardinal Bertone, der ebenfalls von Gesprächen mit Lucia in Coimbra laberte, kennen wir zur Genüge. Auch er gab vor, im Gespräch mit Schwester Lucia in Coimbra gewesen zu sein. Er war aber mit der wahren Lucia nicht im Gespräch!

    Im übrigen ist der Fatimabote schon lange kein Blatt mehr, das weiterzuempfehlen ist.

    „In Fatima geht es um viel, viel mehr als um Erscheinungen, Visionen etc… “

    Natürlich geht es um die Erscheinungen, denn ohne sie wäre Fatima nicht Fatima. Und kann es noch etwas Außergewöhnlicheres geben als ein persönliches Erscheinen der Gottesmutter aus der übernatürlichen Welt?

    Und warum muss hier in diesem Text alles umgedreht werden? Warum denn?

    „Wie wir noch sehen werden, geht es der Gottesmutter weder um ein triumphalistisches Auftreten eines Papstes mit allen Bischöfen der Welt…“

    Natürlich soll es ein feierlicher Akt sein.
    Die heiligste Jungfrau am 13. Juni 1929 in Tuy: „Die Zeit ist gekommen, wo Gott den Heiligen Vater bittet, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz vorzunehmen, wobei Er verspricht, es durch dieses Mittel zu retten.“ Gleichzeitig verlangte die Gottesmutter die Verbreitung der Sühneandacht zu ihrem Unbefleckten Herzen.

    Dieses Versprechen teilte dann Lucia im Mai 1930 ihrem Beichtvater mit, der diese Forderungen der Gottesmutter an Papst Pius XI. übermittelte.

    Lucia schreibt: „Gott verspricht, der Verfolgung in Rußland ein Ende zu bereiten, falls der Heilige Vater dies tut und auch den Bischöfen der katholischen Welt befiehlt, einen FEIERLICHEN UND ÖFFENTLICHEN AKT DER SÜHNE UND DER WEIHE AN DIE HEILIGSTEN HERZEN JESU UND MARIÄ zu vollziehen und falls Seine Heiligkeit, der Papst, verspricht, die genannte Sühneandacht zu approbieren und zu verbreiten.“

    Gott sieht ins Herz und er sah die vielen Bischöfe, die eine Abneigung, ein Widerstreben, ja eine Verächtlichkeit gegen Seine heiligste Mutter hegen. Genau deswegen wollte er die Beteiligung der Bischöfe. Gott zeigt sein Mißfallen an dieser falschen Ökumene, die auf dem Konzil ausartete zum Abscheu des Himmels. Nach protestantischer Manier weigerten sie sich, mit ihrer Diözese und ihren Gläubigen in öffentlicher Weise daran teilzunehmen. Darin liegt das Übel.

    Es ist also anzunehmen, daß erst nach dem Strafgericht Gottes, wenn die Welt gereinigt ist, die übriggebliebenen Bischöfe diese Weihe mit einem wahren Papst vollziehen werden. Dann wird FRIEDE sein und Rußland zum Schafstall der einen heiligen römischen Kirche zurückkehren.
    Als Ch. Barthas etwas kritisch meinte, daß diese Gemeinsamkeit mit allen Bischöfen kaum zu verwirklichen sei, antwortete daraufhin Lucia: „Doch, doch! Ich sehe es.“
    Und so wird es geschehen. Und es wird auch geschehen, daß die Immakulata über dem Kreml von Moskau thronen wird.

  5. Und hier haben wir wieder den abgrundtiefen Klamauk aus dem Dokument der Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses von Kardinal Ratzinger:

    „Joseph Kardinal Ratzinger zur Veröffentlichung des dritten Teils des Geheimnisses von Fatima in Rom am 26. Juni 2000:

    „In ihrer Botschaft und Segnung bedeutet Fatima die Bekehrung zu Gott. Hier können wir das Zeugnis der Erlösung der Menschheit fühlen, durch ihre Fürsprache, sie, die mit ihrem Fuss den Kopf der alten Schlange zerdrückte und immer zerdrücken wird. Das ist auch die Botschaft von Fatima, die mit ihrem bekümmerten Ruf zu Umkehr und Busse tatsächlich zum Herzen des Menschen vordringt. Fatima ist unter den modernen Erscheinungen zweifellos die prophetischste. Die drei Hirtenkinder von Fatima schauen, hören und bewahren es im Gedächtnis auf, und Lucia, die Zeugin, die überlebt hat, schreibt es nieder in dem Augenblick, als sie vom Bischof von Leiria den Auftrag und von Unserer Lieben Frau die Erlaubnis erhält…”

    „Von dem Augenblick an, da wir dem Ruf der Botschaft nicht Rechnung trugen, stellen wir fest, dass die Botschaft sich bewahrheitet hat, dass Russland die Welt mit seinen Irrlehren eingenommen hat. Und wenn wir die vollständige Erfüllung des Endes dieser Prophezeiung noch nicht feststellen, dann sehen wir, dass wir allmählich mit weiten Schritten darauf zusteuern”…“

    „In ihrer Botschaft und Segnung bedeutet Fatima die Bekehrung zu Gott“?

    „In ihrer Segnung“ – Kann uns das jemand erklären?

    Fatima bedeutet Bekehrung zu Gott insofern, als diese Häupter in Rom sich hätten zuerst bekehren müssen, um überhaupt von Fatima sprechen zu können.
    Er sieht sich als Oberhaupt der Kirche, so bedeutet Fatima eine Aufforderung an ihn persönlich.

    „Hier können wir das Zeugnis der Erlösung der Menschheit fühlen..“

    „Das Zeugnis der Erlösung fühlen“ – wer soll sich hier etwas vorstellen können?

    In seiner Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses bringt er immer wieder „Umkehr und Busse“ als zentralen Punkt. Doch die Weihe Rußlands sollte der Papst vornehmen und diese Forderung ist direkt an ihn gerichtet.
    Das Dritte Geheimnis von Fatima sollte der Papst 1960 bekanntmachen oder bekanntmachen lassen. Diese Forderung ist also direkt an den Papst gerichtet. Die Forderung der Einführung der Fünf Herz-Mariä-Samstage war an den Papst gerichtet! Er jedoch gibt sich zufrieden mit „Umkehr und Busse“. Er begriff nicht, daß er hätte umkehren müssen zur katholischen Lehre, um die Forderungen des Himmels zu erfüllen.

    „Fatima ist unter den modernen Erscheinungen zweifellos die prophetischste.“

    Wir wußten nicht, daß es „moderne“ und „nicht moderne“ Erscheinungen gibt.

    Und was das Niederschreiben von Lucia betrifft, hat sie längst vorher Niederschriften durchgeführt – ohne Auftrag der Konzilshäupter. Eben im Auftrag und unter Antrieb des Heiligen Geistes hat sie Niederschriften getätigt.

    Und nun kommt ein Verurteilen anderer, nur nicht sich selbst:

    Ratzinger: „Von dem Augenblick an, da wir dem Ruf der Botschaft nicht Rechnung trugen, stellen wir fest, dass die Botschaft sich bewahrheitet hat, dass Russland die Welt mit seinen Irrlehren eingenommen hat.“

    Diese Feststellung müßte er direkt an sich selbst richten.
    Er klagt sich also nicht an, sondern desinteressiert und ungerührt nimmt er die furchtbaren Androhungen des Himmels zur Kenntnis. Er versinkt geradezu in Passivität.

    „Und wenn wir die vollständige Erfüllung des Endes dieser Prophezeiung noch nicht feststellen, dann sehen wir, dass wir allmählich mit weiten Schritten darauf zusteuern”…“

    Er wartet also geradezu auf die „vollständige Erfüllung des Endes“. Das Ende der prophezeiten Androhungen sind die Vernichtung ganzer Nationen, Christenverfolgung, Martyrium und grenzenloses Leid der Gläubigen.
    Eisig prallt es an ihm ab – unbeteiligt, so als ginge dies alle an nur nicht ihn selbst.

    Wie ist es möglich, in so hohem Alter unbewegt leben zu können im Hinblick auf das veröffentlichte gefälschte Dritte Geheimnis von Fatima, das ein im Jahr 1981 stattfindendes Attentat zum Inhalt haben soll, das gar nicht tödlich ausging? Nein, kurz vor dem unseligen Konzil sollte das Dritte Geheimnis nach Mariens Auftrag bekanntgemacht werden, nämlich im Jahre 1960!

  6. (Forts. Wolfram Schrems)

    „Ausflüchte, Ausflüchte, Ausflüchte

    Bei aller persönlichen Frömmigkeit und Bildung dieses Priesters [Pfr. Fugel] – aus dieser Publikation wird man nicht recht schlau. Die Struktur ist unklar, die Aussageabsicht bleibt im Vagen.

    Pfarrer Fugel vertritt etwa im Zusammenhang mit der 1929 von der Muttergottes geforderten Weihe Rußlands die überaus überraschende Meinung, daß Rußland nach der Oktoberrevolution zu existieren aufhörte. Er legte die Schlußfolgerung nahe, daß Rußland, mangels Existenz, nicht hätte geweiht werden können.
    Andererseits ist er (entgegen jeder Evidenz) der Meinung, daß die Weihe durch Johannes Paul II. die von der Muttergottes geforderte gewesen sei: „Diese Weihe erfolgte öffentlich durch den Heiligen Vater Johannes Paul II. in Rom am 25. März 1984 vor dem Gnadenbild Unserer Lieben Frau (…)“ (Ebd., 127)

    Wenn Rußland aber erst nach Zerfall der Sowjetunion bzw. der GUS wieder als solches ins Licht der Geschichte getreten sein soll, hätte es 1984 auch nicht geweiht werden können.

    Man muß aber zu solchen Ausflüchten und Verbiegungen Zuflucht nehmen, wenn man der offiziellen vatikanischen Interpretation Fatimas nicht widersprechen will, wenn man also annimmt, die 1984er Weihe sei die geforderte gewesen und die vatikanische Erklärung zum „Dritten Geheimnis“ sei grundsätzlich glaubwürdig..
    Bekehrung als Folge der Weihe Rußlands – derzeit weder das eine noch das andere.

    Es ist bestürzend, daß solche Meinungen in kirchlichen Kreisen salonfähig sind. Denn mit der Weihe Rußlands, wie sie von der Muttergottes gefordert wird, sind Verheißungen verbunden, allen voran die Bekehrung Rußlands und „eine Periode des Friedens“ in der Welt. Beides ist evidenterweise nicht eingetreten..

    „Bekehrung“ bedeutet nicht, daß der Katholikenanteil in Rußland und Kasachstan oder sonst irgendwo in der Region von einem Promille auf zwei Promille steigt (um eine beliebige Zahl zu nennen). „Bekehrung“ heißt, daß das Schisma, das die orthodoxe Kirche von Rom trennt, überwunden wird! „Bekehrung“ heißt, daß der Osten das gesamte Depositum Fidei übernimmt, selbstverständlich auch die volle Lehre über die Gottesmutter. „Bekehrung“ heißt, daß die Masse eines Volkes zum katholischen Glauben konvertiert, wie es etwa in Mexiko im Anschluß an das Wunder von Guadalupe 1531 geschah…

    Man reibt sich verwundert die Augen. Wie kann der Autor das Evidenteste übersehen, nämlich daß in der Fatima-Botschaft Rußland ausdrücklich als Mittel der Strafe bezeichnet worden war?..

    Das Problem der Fatima-Aktivisten, die „gehorsam“ sein wollen

    Das Problem ist, daß Laien und Priester, die in ihrem Verständnis von „Gehorsam“ die derzeitige offizielle vatikanische Version der Ereignisse und Bedeutung von Fatima akzeptieren, Kern und Bedeutung ebendieser Botschaft nicht plausibel machen können: Die Kirche selbst hat sich ja seit Papst Johannes XXIII. praktisch gegen Fatima ausgesprochen (dieser besonders in seiner Eröffnungsrede am Konzil, als er gegen „Unheilspropheten“ mobil machte).

    Sie können damit auch kaum plausibel machen, wieso man die Konsequenzen dieser Botschaft auf sich nehmen soll, also etwa die Sühnesamstage zu praktizieren, die ja von kirchenoffiziellen Stellen niemals vorgelegt werden.

    Um mich zu wiederholen: Das offizielle Rom hat weder wunschgemäß Rußland dem Unbefleckten Herzen der Gottesmutter geweiht, noch die Sühnesamstage verbreitet, noch die Lehre von der Hölle ins Bewußtsein der Gläubigen und der Nicht-Gläubigen gebracht, noch in unzweideutiger Art und Weise Individuen und Nationen zur Bekehrung aufgerufen, noch das „Dritte Geheimnis“ publiziert. Die diesbezügliche berüchtigte anonyme vatikanische Presseaussendung vom 08.02.1960 legt nahe, daß man im Vatikan tatsächlich die völlige Neutralisierung der Botschaft beabsichtigt hatte.“

    Und dem würde Schwester Lucia, die wahre, voll und ganz zustimmen.

  7. Die leichtgläubigen und kritiklosen Katholiken ließ sich die Lügen aus dem besetzten Rom im Jahre 2000 gefallen.

    Das der Welt am 26. Juni 2000 bekanntgegebene “Dritte Geheimnis” ist nicht das wahre DRITTE GEHEIMNIS VON FATIMA!

    Kardinal Ratzinger als “Präfekt der Glaubenskongregation” liefert in diesem vatikanischen Dokument den angeblichen handschriftlichen Originaltext von Lucia gleich mit. Diese uns vorgelegte angebliche Niederschrift von Sr. Lucia umfaßt jedoch mehr als 60 Zeilen. Kein einziges Wort der Muttergottes ist darin enthalten.

    Doch es ist mit Sicherheit bekannt, daß Bischof da Silva, bevor es im Jahre 1957 von Rom angefordert wurde, Weihbischof Venancio damit beauftragte, das kostbare Dokument dem Apostolischen Nuntius in Lissabon bereitzustellen. Venancio bat jedoch zuvor seinen Bischof, vorher endlich das Geheimnis zu lesen und eine Kopie anzufertigen, bevor es nach Rom geliefert wird. Doch der alte Bischof lehnte ab. Bevor jedoch Bischof Venancio den Brief weitergab, hielt er ihn ans Licht, konnte einen kleinen Bogen darin erkennen mit ca. 20 – 25 Zeilen.

    Das “Geheimnis”, das aus dem Vatikan kam, also die angebliche Niederschrift Lucias, ist dreimal so lang! Die Muttergottes ist darin die große Nichtssagende!

    Es darf nicht vergessen werden, welche außerordentliche Sorgfalt Sr. Lucia aufwand, um das kostbare Dokument mit größter Sicherheit an den Empfänger, Bischof da Silva, aushändigen zu können. Das wertvolle Dokument erhielt er versiegelt. Und das alles, um darin festzuhalten, daß nach Jahrzehnten – nach ca. 65 Jahren – ein Papst angeschossen wird, in eine Klinik kommt und wieder entlassen wird. Es ist unfaßbar, daß es Menschen gibt, die so etwas glauben!

    In diesem 30seitigen Werk aus Rom geht es mit dem Lügen dann munter weiter:
    “Bevor Schwester Lucia den versiegelten Umschlag, der den dritten Teil des ‘Geheimnisses’ enthält, dem damaligen Bischof von Leiria-Fatima übergab, hatte sie auf den äußeren Umschlag geschrieben, daß dieser erst „NACH 1960“ entweder vom Patriarchen von Lissabon oder vom Bischof von Leiria geöffnet werden dürfe.”

    Das ist eine Erzlüge! Das hat Lucia eben nicht auf diesen Umschlag geschrieben. Wenn nach den Worten der Gottesmutter das Dritte Geheimnis im Jahre 1960 bekanntgemacht werden soll, wie soll dann Lucia auf den Brief geschrieben haben, daß er erst „NACH 1960“ geöffnet werden darf? Schwester Lucia war es ja, die ja im Hinblick auf die Worte Mariens immer und immer wieder vom Jahr 1960 sprach. (Im übrigen war es dem Papst und den verantwortlichen zuständigen Bischöfen erlaubt, den Brief auch schon vor dem Jahr 1960 zu öffnen.)

    Auf die Frage Lucias, warum genau das Jahr 1960, sagte die Gottesmutter zu ihr: „Weil man es dann besser verstehen wird“. Was wird man 1960 besser verstehen? Daß im Jahr 1981, also 21 Jahre später, Wojtyla angeschossen, aber nicht tödlich getroffen wird? Hirnverbrannt!

    Und so spannt sich eine einzige Lüge aus dem Vatikan um FATIMA, eine Sünde wider den HEILIGEN GEIST, (weil gegen die Gottesmutter gerichtet), die weder hier noch im Jenseits vergeben werden wird.

    Was nun sagt Ratzinger in seiner Einleitung zum Kommentar?
    “Wer den Text des sog. dritten “Geheimnisses” von Fatima aufmerksam liest, der hier im Auftrag des Heiligen Vaters erstmals wörtlich (!) veröffentlicht wird, wird nach allen vorangegangenen Spekulationen vermutlich enttäuscht oder verwundert sein. Keine großen Geheimnisses werden enthüllt, der Vorhang vor der Zukunft wird nicht aufgerissen…”

    Also die ganze Sache um das Dritte Geheimnis nur ein Gaukelspiel der Muttergottes, ein Theaterspiel, eine Erheiterung aus dem Himmel?
    Und nichts wurde in diesem falschen „Dritten Geheimnis“ „wörtlich“ veröffentlicht, weil kein einziges Wort der Gottesmutter darin enthalten ist.

  8. Alexius,

    Danke für Ihre ausführliche Analyse der Erscheinung von Fatima!

    Bei diesem Wirrwarr ist eines sehr klar. Die Herren in Rom wollen partout das Dritte Geheimnis von Fatima nicht veröffentlichen, weil der Inhalt für ihre Plänen schädlich ist.

  9. Ratzinger: „Was hat das Geheimnis von Fatima als ganzes zu bedeuten? Was sagt es uns? Zunächst müssen wir mit Kardinal Sodano festhalten, daß die Geschehnisse, auf das sich das Geheimnis von Fatima bezieht, NUNMEHR DER VERGANGENHEIT ANZUGEHÖREN SCHEINEN. Soweit einzelne Ereignisse dargestellt werden, gehören sie nun der Vergangenheit an: Wer auf aufregende apokalyptische Enthüllungen über das Weltende oder den weiteren Verlauf der Geschichte gewartet hatte, muß enttäuscht sein. Solche Stillungen unserer Neugier bietet uns Fatima nicht….“

    Im Jahr 2000, dem Jahr der Veröffentlichung des angeblichen Dritten Geheimnisses von Fatima, wollte das marienfeindliche Rom die Botschaft von Fatima ein für allemal der Vergangenheit angehören lassen. Es sollte endlich einmal Ruhe über Fatima einkehren. Die Worte Ratzingers sind ein Affront gegen die Gottesmutter, die ja nur die Neugier anstacheln wollte.

    „Wer auf aufregende apokalyptische Enthüllungen über das Weltende oder den weiteren Verlauf der Geschichte gewartet hatte, muß enttäuscht sein. Solche Stillungen unserer Neugier bietet uns Fatima nicht.“

    Das ist pure Verächtlichmachung, Unterstellung und üble Nachrede! Auf was das gläubige Volk „gewartet hatte“, war eine wahrheitsgetreue und unverfälschte Bekanntgabe der Worte Mariens im so wichtigen und bedeutungsvollen Dritten Teil des Geheimnisses von Fatima.

    Johannes Paul II. in Fatima:
    „Der Ruf des Evangeliums zur Busse und Bekehrung, geäussert in der Fatima-Botschaft der Mutter, ist noch immer von Bedeutung. Sie bleibt nach wie vor wichtig, ja sie ist heute noch dringlicher”.“

    Eine pure Ablenkung. Denn was „von Bedeutung“ ist, ist „immer noch“ die Forderung des Himmels an Rom. DIESE Forderung ist es, die „nach wie vor wichtig“ bleibt!

    Ratzinger:
    „Und wenn wir die vollständige Erfüllung des Endes dieser Prophezeiung noch nicht feststellen, dann sehen wir, dass wir allmählich mit weiten Schritten darauf zusteuern…“

    Heißt im Klartext: wenn ich, Ratzinger, wenn ich, Wojtyla, es weiterhin unterlasse, Bekehrung und Busse hinauszuschieben, wenn ich weiterhin die Botschaft von Fatima mißachte und nicht erfülle, dann trage ich die Schuld des Endes der Prophezeiung, die unweigerlich kommen wird (und jetzt haben wir es!): Martyrium und Verfolgung der Christen, Krieg, Hungersnot und schließlich ein furchtbares Blutbad in einem Dritten Weltkrieg.

    Hier wird das Ganze auf die Allgemeinheit geschoben. Die Aufforderung ging speziell an die Hirten der Kirche, die den Auftrag bekamen, die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens einzuführen, die Fünf Herz-Mariä-Samstage, die Weihe Rußlands in Einheit mit den Bischöfen zu vollziehen und wahrheitsgemäß das Dritte Geheimnis im Jahre 1960 (und wenn Sr. Lucia vorher stirbt, dann sogleich!) bekanntzugeben.

    „..darauf zusteuern, wenn wir nicht den Weg der Sünde, des Hasses, der Rache, der Ungerechtigkeit, der Verletzung der menschlichen Person, des unmoralischen Verhaltens und der Gewalt usw. verlassen.“

    Nein, zuerst müssen die Hirten den Weg der Sünde, der Falschlehre, den Weg des Anhangens an der Räubersynode verlassen, erst dann erhalten sie die Gnade, auch das Volk zu beeinflussen und auf den rechten Weg zu führen.

    „Und sagen wir nicht, dass Gott es ist, der uns so straft; im Gegenteil: Es sind die Menschen, die sich selbst die Strafe bereiten.“ Gott gibt uns das in seiner Fürsorge kund und ruft auf den guten Weg. Dabei achtet er die Freiheit, die er uns gegeben hat. Deshalb sind die Menschen verantwortlich.” So Ratzinger bei der Veröffentlichung.

    Seht Ihr, wie sie verstehen, abzulenken. Seht, wie sie die Botschaft von Fatima entstellen und verzerren! Wie sie sich selbst verstellen! Diese falschen Hirten, die den Zorn Gottes herausfordern, schieben die Angelegenheit auf die Schafe.
    Die Freiheit wurde den Hirten gegeben, die Weihe Rußlands zu vollziehen oder nicht. Sie haben aber die Verantwortung zu tragen, nicht die Schafe. Sie haben sich von diplomatischen Überlegungen leiten lassen, sie haben den Irrtümern, von denen die Gottesmutter sprach nicht Einhalt geboten, sie haben es unterlassen, auf dem Konzil den Kommunismus zu verurteilen, dafür haben sie die Ostpolitik vorangetrieben und die Feinde der Kirche zum Konzil eingeladen. Sie haben die Freiheit mißbraucht, und die Welt mit einem gefälschten Dritten Geheimnis betrogen.

    Und daß Lucia „in eindeutigen Worten über sieben Etappen“ spricht, ist ebenfalls eine Lüge. Wo steht das geschrieben? Welcher Fatimabeauftragte hat jemals von „sieben Etappen“ gesprochen?
    „Es gibt ganz klare Anzeichen, daß die Menschheit heute am „Donnerstag der Woche von Fatima“, und zwar am Ende des Tages, angekommen ist.“
    Das sind die Anzeichen jener, die von Fatima ihren eigenen Firlefanz, ihren Ramsch herausholen wollen, nur nicht die wahre Botschaft!

  10. Teilweise wurde hier sehr polemisch diskutiert. Es mag sein, dass gewisse Beobachtungen und Interpretationen zutreffen mögen, doch sind diese heute noch von Bedeutung?

    Man mag das weder mit ja noch nein beantworten wollen, doch eines sollte allen klar sein, die Gottesmutter und die Vorsehung Gottes kennen immer einen Ausweg.

    Auch wenn ich die für mich unangemessene Polemik von @Alexius nicht unterstützen mag, so sind diese Abschnitte für mich von grosser Bedeutung und Aussagekraft:

    Alexius 1. März 2016 um 20:57

    (…) Dieses Versprechen teilte dann Lucia im Mai 1930 ihrem Beichtvater mit, der diese Forderungen der Gottesmutter an Papst Pius XI. übermittelte.

    Lucia schreibt: “Gott verspricht, der Verfolgung in Rußland ein Ende zu bereiten, falls der Heilige Vater dies tut und auch den Bischöfen der katholischen Welt befiehlt, einen FEIERLICHEN UND ÖFFENTLICHEN AKT DER SÜHNE UND DER WEIHE AN DIE HEILIGSTEN HERZEN JESU UND MARIÄ zu vollziehen und falls Seine Heiligkeit, der Papst, verspricht, die genannte Sühneandacht zu approbieren und zu verbreiten.” (…)

    Alexius 2. März 2016 um 08:43

    (…) In diesem 30seitigen Werk aus Rom geht es mit dem Lügen dann munter weiter:
    “Bevor Schwester Lucia den versiegelten Umschlag, der den dritten Teil des ‘Geheimnisses’ enthält, dem damaligen Bischof von Leiria-Fatima übergab, hatte sie auf den äußeren Umschlag geschrieben, daß dieser erst “NACH 1960” entweder vom Patriarchen von Lissabon oder vom Bischof von Leiria geöffnet werden dürfe.”

    (…) Das hat Lucia eben nicht auf diesen Umschlag geschrieben. Wenn nach den Worten der Gottesmutter das Dritte Geheimnis im Jahre 1960 bekanntgemacht werden soll, wie soll dann Lucia auf den Brief geschrieben haben, daß er erst “NACH 1960” geöffnet werden darf? Schwester Lucia war es ja, die ja im Hinblick auf die Worte Mariens immer und immer wieder vom Jahr 1960 sprach. (Im übrigen war es dem Papst und den verantwortlichen zuständigen Bischöfen erlaubt, den Brief auch schon vor dem Jahr 1960 zu öffnen.)

    Auf die Frage Lucias, warum genau das Jahr 1960, sagte die Gottesmutter zu ihr: “Weil man es dann besser verstehen wird”. Was wird man 1960 besser verstehen? Daß im Jahr 1981, also 21 Jahre später, Wojtyla [hl. Papst Johannes Paul II.] angeschossen, aber nicht tödlich getroffen wird? (…)

    Das stützt meine These, warum 1962 in Garabandal die Gottesmutter zur Welt sprach und dank eines Rettungsplanes die aufgrund der mangelnden vergangenen und künftigen Weihen nur unvollständig erfüllbaren Versprechen von Fatima doch noch vollständig verwirklichen zu können. Das ist wahrhafte Barmherzigkeit Gottes. Deshalb passt auch das Jahr der Barmherzigkeit sehr gut in diese Ära „Ende der Zeiten“ (Garabandal).

    Doch die „unvollständigen“ Weihen bis zum heiligen Papst Johannes Paul II. waren nicht nutzlos und komplett unwirksam, sondern haben einen grossen Teil des beschriebenen Versprechens Fatima umgesetzt. So ist und bleibt es.

    Darum sind in dem Artikel von POS aufgeführten Überlegungen interessant. Zum Beispiel die rhetorische Frage „Droht das Fatima-Jahr 2017 global zu scheitern?“

    Die Antwort ist natürlich „nein“, denn Fatima ist immer wichtig für die Kirche, doch unabhängig davon ob der hl. Papst Paul II. mit der Erfüllung des 3. Geheimnisses recht hatte oder nicht, ob das 3. Geheimnis von Fatima echt oder unecht sein soll, die Möglichkeit eine Wende im Sinne der Fatima-Versprechen Gottes sind spätestens ab 1962 vorbei. Die Menschheit hat da längst den Niedergang in eine säkularen und hedonistischen Lebensgesellschaft begonnen, welcher weder aufgehalten noch eine korrekte Ausführung der Anforderungen Fatimas je wieder möglich machten. Der Abwärtstrend in der Moral und in der Glaubensstärke waren unaufhaltbar schnell und hatten nach dem 2. vatikanischen Konzil aus menschlicher Sicht längst den „Point of no Return“ erreicht. Sämtliche Bemühungen wurden zusehend fruchtlos. Das wusste die Vorsehung voraus und kam 1962 mit der Gottesmutter zurück nach Garabandal.

    Die vervollständigte Umsetzung der Versprechen Fatimas werden nicht mehr durch eine Weihe Russland mit allen Bischöfen der Welt erfolgen (weil nach dem 2. vatikanischen Konzil nicht mehr möglich), sondern mit dem barmherzigen Heilsplan nach den Voraussagen Garabandals.

    Zitat
    „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren” steht als absolute Aussage, die sich ohne Wenn und Aber erfüllen wird. Dies ist daher eher keine Prophetie, sondern schlicht die Feststellung einer Tatsache. Mit anderen Worten könnte man sagen: Über den ersten Teil, über die Worte, welche vor dieser Feststellung stehen: „Wenn ihr tut, was ich euch sage, wird Friede sein”, dürft ihr Menschen selber entschei­den. Entscheidet ihr euch jedoch gegen mein Friedensangebot, dann wird sich das Böse weltweit verbreiten und unendliches Leid über die Menschheit bringen. Ja, selbst wenn sich alle Menschen gegen mich ent­scheiden würden, bleibt doch noch die Tatsache bestehen: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz trium­phieren!”

    Dieses unendliche Leid steht uns auch im Westen in einer Christen- und Kirchenverfolgung noch bevor („… wenn der Kommunismus wieder kommt“, Garabandal). Doch mit den Bemühung der betenden Christen, vereint mit den Bemühungen der röm.-kath. Kirche wird am Ende das Unbefleckte Herz triumphieren. Nur diese anstrengenden und zunächst wenig erfolgsversprechenden Bemühungen werden am Ende die „Seelenschau“ bzw. WARNUNG (Garabandal) ermöglichen.

  11. „Kommentar der Redaktion: Wie bereits im Vorspann dieser beiden Artikel erwähnt, (erster Artikel erschien in Nr. 67), stehen wir als Fatima-Weltapostolat der Deutsch-Schweiz voll und ganz zur offiziellen Version unserer Kirche, dass nämlich Sr. Lucia eindeutig festhielt, der Himmel habe die Weihe vom 25. März 1984 durch Papst Johannes Paul II. angenommen…“

    „unsere Kirche“? Es ist aber dies „Ihre Kirche“, die lügt!

    „dass nämlich Sr. Lucia eindeutig festhielt, der Himmel habe die Weihe vom 25. März 1984 durch Papst Johannes Paul II. angenommen.“

    Das hat Sr. Lucia eben nicht gesagt! Das mußte die aufgestellte, trügerische „Lucia“ aussagen!

    Sr. Lucia wußte was der Himmel forderte, nämlich an einem bestimmten Tag den Vollzug der feierlichen Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens und das gleichzeitig in feierlicher Weise mit allen Bischöfen der Welt. Das ist nicht geschehen, folglich hat sie der Himmel auch nicht angenommen. Es gab bis heute zu keiner Zeit die vom Himmel geforderte Weihe!

    Sr. Lucia, die Wahre, geboren am 22. März 1907 in Aljustrel/Fatima, getauft am 30. März 1907, hat mit dieser – von Ihrer „Kirche“ erstellten falschen, unechten Lucia der Verstellung nichts zutun.

    Das wäre ein Himmel der sich selbst widerspricht! Hier lügen andere!
    Und diese Lüge hat begonnen als Rom anfing, Schwester „Lucia“ mit Montini, alias Paul VI., der Welt vorzuführen. Der Betrug wiederholte sich dann jahrelang immer wieder.

    Die von P. Luis Kondor SVD, und P. Dr. Joaquin M. Alonso, CMF verfaßte Schrift „Schwester Lucia spricht über Fatima“ zeigte bei der Erstauflage auf der Titelseite noch das Foto der wahren Schwester Lucia.
    Spätere Auflagen wiesen Jahre später – die Verfasser waren inzwischen verstorben – eine ganz andere „Lucia“ aus.

    Dort im Natterngezücht, wo die Fälschung des Glaubens begann, begann auch der Betrug über Fatima und die Vorführung der falschen Lucia.
    Die Weihe wurde nie vollzogen. Der Dritte Teil des Geheimnisses von FATIMA blieb bis heute unveröffentlicht.
    Diese Arglist sollten eben die wichtigsten Teile der Botschaft zum Schweigen bringen und von Fatima ablenken: Die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens, die Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses.

    Diese Weihe hätte unweigerlich den Frieden der Welt gebracht. Dies ist zu keiner Zeit geschehen. Folglich gab es auch keine vollzogene Weihe.
    Das Dritte Geheimnis von Fatima sollte zum Jahr 1960, dem Beginn der Vorbereitungen zum Konzil, bekanntgemacht werden. Warum? „Weil es zu dieser Zeit besser verstanden wird“, sagte die Gottesmutter.
    Was hätte das Volk besser verstanden? Daß über 20 Jahre später ein „Bischof in Weiß“ angeschossen, in die Gemelliklinik eingeliefert und wieder entlassen wird?
    Absurd!

  12. @Alexius 4. März 2016 um 22:07

    Zitat
    Das Dritte Geheimnis von Fatima sollte zum Jahr 1960, dem Beginn der Vorbereitungen zum Konzil, bekanntgemacht werden. Warum? “Weil es zu dieser Zeit besser verstanden wird”, sagte die Gottesmutter.
    Was hätte das Volk besser verstanden? Daß über 20 Jahre später ein “Bischof in Weiß” angeschossen, in die Gemelliklinik eingeliefert und wieder entlassen wird?

    Das ist nicht absurd. Zu einem früheren Zeitpunkt, z.B. vor dem 2. Weltkrieg, wäre auch eine Analogie dazu möglich gewesen, was kaum im Sinne der Gottesmutter war. Trotzdem hätte die Weihe Russlands schon viel früher stattfinden können.

    Es ist nicht auszuschliessen, dass die Ereignisse zum 3. Geheimnis zu Fatima uns noch bevorstehen, auch wenn der hl. Papst Johannes Paul II. glaubte, dass es mit dem Attentat auf ihn abgeschlossen sein könnte. Mit äusserster Vorsicht ist dieser Ausblick auch im erklärenden Verständnis von Papst Benedikt zu erkennen und nicht auszuschliessen.

  13. Das wahre dritte Geheimnis von Fatima kann nur den Kampf gegen den Glauben betreffen. Es geht um das, was Anna Katharina Emmerich in ihren Visionen um die Kirche gesehen hat. Sie nannte das die Menschenmachwerkskirche. Beim V2 wurde durch den falschen Ökumenismus und die Religionsfreiheit der Grundstein, für die Fahrt ins Verderben gelegt.

  14. @Josua 5. März 2016 um 15:39

    Das eine Zeit kommt, wo Priester gegen Priester und Bischöfe gegen Bischöfe sind, wurde in Garabandal deutlich gesagt. Selbst wenn tatsächlich ein Teil des dritten Geheimnisses von Fatima nicht veröffentlich wurde, so hat die Gottesmutter in Garabandal über diese Drangsal auch innerhalb der Kirche gesprochen.

    Die Gottesmutter ist so feinfühlig und zurückhaltend, dass sie keine Kritik oder Schuldzuweisung an der röm.-kath. Kirche und dem Papst macht, sondern nochmals deutlich auf die Forderungen und Auswirkungen aus den Botschaften Fatimas und La Salettes eingeht. So hat die Vorsehung auf eindrückliche Weise sehr deutlich und unmissverständlich dafür gesorgt, dass u.a. Conchita nicht in ein Kloster geht (was sie anfänglich wollte!) und als Zivilistin unabhängig von Kirche, Vorgesetzten (Bischöfe, Oberin usw.) usw. über die Geschehnisse berichten konnte und … das ist das Wichtigste … das Datum des Wunders rechtzeitig ohne quälende Ermächtigung von Vorgesetzten (die möglicherweise willkürlich, zu spät oder eigenmächtig handeln) bekanntgeben darf. Wie auch immer die Umstände um Schwester Lucia (Fatima) waren, so konnte sie als Nonne in einem Kloster kaum frei sprechen und handeln, wie es vielleicht notwendig gewesen wäre.

    Wir können daraus lernen, dass die Vorsehung Gottes einen Ausweg für uns bereit hält. Aber es braucht noch etwas Geduld.

    Es wird jedoch auch klar, dass die Fatimazeit abgeschlossen ist und wir in der Garabandal-Ära „Ende der Zeiten“ leben, die die Versprechen Fatimas vollenden wird.

  15. „Teuflisch“!

    Die Worte Mariens in FATIMA werden nicht erfüllt, sondern mißachtet!

    Eine der letzten offiziellen an die Welt gerichtete Verlautbarung über das Halten der Fünf Herz-Mariä-Samstage stammt vom zuständigen Bischof von Leiria-Fatima vom 13. MAI 1939!

    Bischöfliche Verlautbarung
    Im amtlichen Handbuch für Fatimapilger teilte der zuständige Bischof von Leiria am 13. Mai 1939 über die Feier der fünf ersten Monatssamstage zu Ehren des Unbefleckten Herzens Maria folgendes mit:

    „Maria hat sich in unseren Tagen gewürdigt, uns durch Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, die Übung der ersten fünf Monatssamstage zu schenken, um dem Unbefleckten Herzen Maria Sühne zu leisten für alle Schmähungen und Beleidigungen, die es von Seiten der undankbaren Menschen erfährt. Er ist ein Mittel der Vorsehung, durch das viele Seelen gerettet werden.
    Diese Übung besteht darin, dass man an fünf aufeinanderfolgenden ersten Samstagen eines Monats beichtet, die heilige Kommunion empfängt
    den Rosenkranz betet und während einer Viertelstunde die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachtet.“

    (Jeder kann hier Berichtigungen vornehmen und bekanntgeben, wann, wo und welcher einzelne Bischof (nach @Pierre: der offiziellen Amtskirche!) seines Amtes gewaltet und die Botschaft von Fatima, von der Kirche anerkannt, in o.g. Weise verbreitet hat.)

    So kommen den Worten Schwester Lucias größte Bedeutung zu: NEIN, WARTEN WIR NICHT AUF DIESE BISCHÖFE!

    @Pierre, 5. März 2016, 21:47:
    „Wer meint, kirchliche AMTS-Angelegenheiten.. PRIVAT richten zu können masst sich an im Namen der Kirche zu sprechen“

    Doch Sr. Lucia sagt: „WARTEN WIR NICHT BIS VON ROM EIN AUFRUF ZUR BUSSE UND UMKEHR KOMMT. WARTEN WIR NICHT AUF EINEN AUFRUF UNSERER DIÖZESANBISCHÖFE. JEDER MUSS IN EIGENER INITIATIVE NICHT NUR SEINE EIGENE SEELE ZU RETTEN VERSUCHEN, SONDERN AUCH JENE, DIE IHNEN VON GOTT IN DEN WEG GESTELLT WERDEN.“

    JEDER MUSS IN EIGENER INITIATIVE HANDELN – (heißt „privat“, für sich) NACH DER LEHRE DER KIRCHE, DIE BIS ZUM UNSELIGEN KONZIL BEREITS GESPROCHEN HAT. Hierzu gehört auch die von der Kirche anerkannte Botschaft von Fatima. Hierzu gehört auch jedes „Anathema“!

    Wie sehr hat Lucia die wahre Lage erkannt. Sie gibt ohne Furcht und Zögern der Welt bekannt, daß diese Wölfe in Schafspelzen in Rom keinen Weg weisen zur Errettung der Seelen. Deswegen möge jeder in eigener Initiative seine Seele retten.

    Und als Mittel gibt Schwester Lucia von FAtima nicht an, womit man uns seit Jahrzehnten die Ohren vollstopft: ihr müßt den Papst anerkennen, ihr müßt euch dem Papst unterwerfen, ihr müßt dem Papst Gehorsam sein. Nein!
    „Es ist notwendig“, sagt sie, „daß wir uns nicht von den orientungslosen Lehren der Neuerer mitreißen lassen. Diese Kampagne der Modernisten ist teuflisch.“

  16. @Alexius 6. März 2016 um 07:13

    Schwester Lucia war gegenüber ihren Vorgesetzten und dem Papst immer gehorsam. Zudem war sie bis zu ihrem Lebensende bei der röm.-kath. Kirche und hat nie zum Widerstand gegenüber dem Papst und der Kirche aufgerufen. Ihre Meinung von der echten oder unechten Lucia sowie was Sie unter Modernismus verstehen, sind Ihre Privatmeinung, die ich keinesfalls teile.

    Zitat
    Man beachte die Wortwahl der Schwester: Nicht von Seiten des Papstes war die WEIHE GÜLTIG VOLLZOGEN worden (weil viele Bi­schöfe schon in grossem Ungehorsam gegenüber dem Papst standen), sondern Maria hat IHREREITS die Weihe ANGENOMMEN!

    Dem stimme ich zu. Ausser, dass ich zu erkennen glaube, dass die Weihe zwar zweifelsfrei angenommen, aber die Versprechen nicht vollständig umgesetzt werden konnten. Eben nur so, wie es den Bemühungen seitens der Gläubigen entsprach. Wir dürfen sogar annehmen, dass die Barmherzigkeit Gottes sogar weit mehr der Menschheit zugestanden hat, als sie es angesichts der Bemühungen verdient hätte.

    Trotzdem ist Garabandal die Fortsetzung von Fatima und wird auch das was an menschlichen Bemühen noch fehlt, ergänzen und das letzte ausstehende Versprechen (Bekehrung Russlands zur röm.-kath. Kirche) ermöglichen. Es braucht weiterhin das unerlässliche Gebet.

  17. @ Stefan1, 6. März 2016 um 02:40 Uhr

    Sie sollten nicht immer schreiben von angeblicher Kritik gegenüber der heiligen römisch-katholischen Kirche, denn das ist völlig unzutreffend!

    Kritik gegen die Kirche übt nur, wer gegen den Glauben, gegen die Sitten und gegen die Gebräuche der Kirche schimpft. Das ist bei mir absolut nicht der Fall.

    Gegen einen wahren Papst würde es mir auch nie einfallen Kritik zu üben. Ich sehe nur an den Früchten, besonders bei Paul VI., Johannes Paul II. und Franziskus 0., dass diese im krassen Widerspruch zur bekannten Lehre stehen. Da Häretiker und Apostaten, nach bekannter Lehre nicht zur heiligen-katholischen Kirche gehören, gehe ich davon sicher aus, dass diese auch keine Päpste sein können.

  18. Der Himmel macht keine Abstriche von dem, was er einmal gefordert hat.
    Diejenigen, die nach ihrer Privatmeinung glauben, die Weihe sei vollzogen, können nicht darauf antworten, warum dann die Verheißungen sich nicht verwirklicht, wir nur Kriege und keinen Frieden haben, warum Rußland nicht konvertiert, und warum wir nicht den Triumph des Unbefleckten Herzen Mariens und der Kirche erleben? Auf diese Antwort warten wir seit Jahren!

    So groß war Schwester Lucia’s „Gehorsam“ gegenüber den Lügenhirten, die den Stuhl Petri besetzt halten, daß sie der ganzen katholischen Welt die Einschärfung gibt:

    “WARTEN WIR NICHT BIS VON ROM EIN AUFRUF ZUR BUSSE UND UMKEHR KOMMT. WARTEN WIR NICHT AUF EINEN AUFRUF UNSERER DIÖZESANBISCHÖFE. JEDER MUSS IN EIGENER INITIATIVE NICHT NUR SEINE EIGENE SEELE ZU RETTEN VERSUCHEN, SONDERN AUCH JENE, DIE IHNEN VON GOTT IN DEN WEG GESTELLT WERDEN.”
    (Interview mit Pater Fuentes)

    Bis zu ihrem Lebensende war die wahre Schwester Lucia von Fatima, geboren am 22. März 1907, treu dem Papsttum, den wahren Päpsten und ist deswegen der von Rom aufgestellten falschen „Lucia“ in keiner Weise ähnlich, weil diese sich als Betrugsobjekt der Konzilssekte zur Verfügung stellte.

    Noch einmal: Die von MARIA geforderte Weihe Rußlands in Einheit mit den Bischöfen der Welt ist bis heute zu keiner Zeit erfolgt und deswegen haben wir – weil Rom es nicht getan hat – die Christenverfolgung, das Martyrium vieler Guten, haben wir Krieg und Revolution statt Frieden!

  19. @Josua

    Auch gegenüber einem WAHREN Papst ist es erlaubt, KRITIK zu üben, wenn denn ein WIRKLICHER/WAHRER Anlass dazu besteht. An den FRÜCHTEN oder „Früchten“ kann man ein Pontifikat nur dann objektiv beurteilen, wenn man genauestens unterscheidet zwischen dem, was ein Papst LEHRT, WILL und ANORDNET, und dem, wie die BELEHRTEN und ANGEWIESENEN die päpstliche FÜHRUNG beachten, bzw. missachten.

  20. @Alexius 6. März 2016 um 21:51

    Zitat
    Der Himmel macht keine Abstriche von dem, was er einmal gefordert hat.

    Woher wollen Sie das wissen? Gott kann und war immer wieder barmherzig mit den Menschen. Wenn er nur sein göttliches Recht (Forderungen) einfordern würde, dann wäre kaum einer zu retten. Ihnen fehlt es am Erkennen der Wahrheit, dass Gott immer einen Ausweg für die Menschheit kennt. Er bietet immer wieder aufs neue Chancen zur Umkehr an, weil er nicht das Verderben des Menschen will. Es ist nicht alles von Fatima und der Weihe abhängig. Doch viele Menschen können oder wollen diese Erkenntnis nicht sehen.

    Zitat
    Diejenigen, die nach ihrer Privatmeinung glauben, die Weihe sei vollzogen, können nicht darauf antworten, warum dann die Verheißungen sich nicht verwirklicht, wir nur Kriege und keinen Frieden haben, warum Rußland nicht konvertiert, und warum wir nicht den Triumph des Unbefleckten Herzen Mariens und der Kirche erleben? Auf diese Antwort warten wir seit Jahren!

    Sie können nur daran glauben, wenn das höchste Ziel (Konversion Russlands) möglich wird und sind mit dem Erreichten durch die bisher erfolgten Gebete und Weihen unzufrieden. Damit sind Sie ungerecht gegenüber der Barmherzigkeit Gottes, der sehr vieles in Russland und dem Westen für die Menschen verändert hat. Das es wieder verlustig zu drohen scheint, zeigt zwar, dass die Weihe Russlands nicht ganz erfolgreich sein konnte, aber deshalb nicht unwirksam. Doch was ist bereits geschehen. Dazu gehört die Abkehr vom Kommunismus, die Befreiung von Staaten, die heute sogar in der EU sind und die Wiedervereinigung Deutschlands. Sogar in der Zusammenarbeit zwischen Katholiken und Orthodoxen sind erhebliche Fortschritte zu verzeichnen. Sie müssen diesen Tatsachen in die Augen schauen, auch wenn es nach Garabandal nochmals schlimmer kommen wird (wenn der Kommunismus wieder kommt!).

    Zitat
    Bis zu ihrem Lebensende war die wahre Schwester Lucia von Fatima, geboren am 22. März 1907, treu dem Papsttum, den wahren Päpsten und ist deswegen der von Rom aufgestellten falschen “Lucia” in keiner Weise ähnlich, weil diese sich als Betrugsobjekt der Konzilssekte zur Verfügung stellte.

    Eine anmassende Unterstellung und zudem nicht zu beweisen. Ihre nach meiner Meinung in Teilen völlig falsche Interpretation der Geschehnisse rund um Fatima.

    Zitat
    Die von MARIA geforderte Weihe Rußlands in Einheit mit den Bischöfen der Welt ist bis heute zu keiner Zeit erfolgt und deswegen haben wir – weil Rom es nicht getan hat – die Christenverfolgung, das Martyrium vieler Guten, haben wir Krieg und Revolution statt Frieden!

    Das ist falsch und streng zu verneinen. Sehr wohl haben Weihen stattgefunden und sehr wohl sind diese wirksam geworden. Doch aufgrund der fehlenden Vollständigkeit der Anforderungen konnte Gott nicht alle Versprechen sofort wirksam werden lassen. Doch es wird noch kommen… Achten Sie auf die bevorstehende Seelenschau (Aviso, Garabandal). Trotzdem ist das unermüdliche Gebet von grosser Bedeutung.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.