Im Wortlaut: Gemeinsame Erklärung von Franziskus und Kyrill

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Patriarch und Papst überreichen einander die jeweils vom anderen unterzeichnete gemeinsame Erklräung

 

Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau und dem ganzen Rus

 

„Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Kor 13,13)

 

1. Durch den Willen Gottes des Vaters, von dem jede Gabe kommt, im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Beistand des Heiligen Geistes des Trösters haben wir, Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus, uns heute in Havanna getroffen. Wir danken Gott, der in der Dreifaltigkeit verherrlicht ist, für diese Begegnung, die erste in der Geschichte.

Mit Freude sind wir als Brüder im christlichen Glauben zusammengekommen, die sich treffen, um persönlich miteinander zu sprechen (vgl. 2 Joh 12), von Herz zu Herz, und die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Kirchen, den wesentlichen Problemen unserer Gläubigen und die Aussichten zur Entwicklung der menschlichen Zivilisation zu erörtern.

2. Unser brüderliches Treffen hat auf Kuba stattgefunden, am Kreuzungspunkt von Nord und Süd sowie von Ost und West. Von dieser Insel, dem Symbol der Hoffnungen der „Neuen Welt“ und der dramatischen Ereignisse der Geschichte des 20. Jahrhunderts, richten wir unser Wort an alle Völker Lateinamerikas und der anderen Kontinente.

Wir freuen uns, dass der christliche Glaube hier in dynamischer Weise im Wachsen begriffen ist. Das starke religiöse Potential Lateinamerikas, seine jahrhundertealte christliche Tradition, die in der persönlichen Erfahrung von Millionen von Menschen zum Ausdruck kommt, sind die Garantie für eine große Zukunft für diese Region.

3. Da wir uns weit weg von den alten Auseinandersetzungen der „Alten Welt“ treffen, empfinden wir mit besonderem Nachdruck die Notwendigkeit einer gemeinsamen Arbeit zwischen Katholiken und Orthodoxen, die gerufen sind, mit Sanftmut und Respekt der Welt Rede und Antwort zu stehen über die Hoffnung, die uns erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).

4. Wir danken Gott für die Gaben, die wir durch das Kommen seines einzigen Sohnes in die Welt empfangen haben. Wir teilen die gemeinsame geistliche Tradition des ersten Jahrtausends der Christenheit. Die Zeugen dieser Tradition sind die Allerseligste Gottesmutter und Jungfrau Maria und die Heiligen, die wir verehren. Unter ihnen sind ungezählte Märtyrer, die ihre Treue zu Christus bezeugt haben und „Samen der Christen“ geworden sind.

5. Trotz dieser gemeinsamen Tradition der ersten zehn Jahrhunderte sind Katholiken und Orthodoxe seit ungefähr tausend Jahren der Gemeinschaft in der Eucharistie beraubt. Wir sind getrennt durch Wunden, die durch Konflikte in ferner oder naher Vergangenheit hervorgerufen wurden, durch von den Vorfahren ererbte Gegensätze im Verständnis und in der Ausübung unseres Glaubens an Gott, einer in drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wir beklagen den Verlust der Einheit als Folge der menschlichen Schwäche und der Sünde, die trotz des Hohepriesterlichen Gebets Christi, des Erlösers, eingetreten ist: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein“ (Joh 17,21).

6. Im Bewusstsein, dass zahlreiche Hindernisse andauern, hoffen wir, dass unsere Begegnung zur Wiederherstellung dieser von Gott gewollten Einheit, für die Christus gebetet hat, beitragen kann. Möge unser Treffen die Christen in aller Welt inspirieren, Gott mit neuem Eifer um die volle Einheit aller seiner Jünger zu bitten. In einer Welt, die von uns nicht nur Worte, sondern auch konkrete Taten erwartet, möge diese Begegnung ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen guten Willens sein!

7. In unserer Entschlossenheit, alles, was notwendig ist, zu unternehmen, um die uns überkommenen geschichtlichen Gegensätze zu überwinden, wollen wir unsere Bemühungen vereinen, um das Evangelium Christi und das allgemeine Erbe der Kirche des ersten Jahrtausends zu bezeugen und miteinander auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Welt zu antworten. Orthodoxe und Katholiken müssen lernen, in Bereichen, wo es möglich und notwendig ist, ein einmütiges Zeugnis für die Wahrheit zu geben. Die menschliche Zivilisation ist in eine Zeit epochalen Wandels eingetreten. Unser christliches Gewissen und unsere pastorale Verantwortung erlauben es uns nicht, angesichts der Herausforderungen, die eine gemeinsame Antwort erfordern, untätig zu bleiben.

8. Unser Augenmerk richtet sich in erster Linie auf die Gebiete in der Welt, wo die Christen Opfer von Verfolgung sind. In vielen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas werden Familien, Dörfer und ganze Stände unserer Brüder und Schwestern in Christus ausgelöscht. Ihre Kirchen werden verwüstet und barbarisch ausgeplündert, ihre sakralen Gegenstände profaniert, ihre Denkmale zerstört. In Syrien, im Irak und in anderen Ländern des Nahen Ostens stellen wir mit Schmerz eine massenhafte Abwanderung der Christen fest, aus dem Gebiet, in dem sich unser Glaube einst auszubreiten begonnen hat und wo sie seit den Zeiten der Apostel zusammen mit anderen Religionsgemeinschaften gelebt haben.

9. Bitten wir die internationale Gemeinschaft, dringend zu handeln, um einer weiteren Vertreibung der Christen im Nahen Osten zuvorzukommen. Wenn wir die Stimme zur Verteidigung der verfolgten Christen erheben, möchten wir zugleich unser Mitgefühl für die Leiden zum Ausdruck bringen, die die Angehörigen anderer religiöser Traditionen erfahren, welche ihrerseits Opfer von Bürgerkrieg, Chaos und terroristischer Gewalt geworden sind.

10. In Syrien und im Irak hat die Gewalt bereits Tausende von Opfern gefordert sowie Millionen von Menschen obdachlos und ohne Mittel zurückgelassen. Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, sich zu vereinen, um der Gewalt und dem Terrorismus ein Ende zu setzen, und zugleich durch den Dialog zu einer raschen Wiederherstellung des inneren Friedens beizutragen. Es ist entscheidend, eine humanitäre Hilfe in großem Umfang für die gepeinigten Bevölkerungen und für die so vielen Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern bereit zu stellen.

Wir bitten alle, die auf das Schicksal der Entführten, unter ihnen die Metropoliten von Aleppo Pavlos und Yohanna Ibrahim, die im April 2013 verschleppt wurden, Einfluss nehmen können, alles zu unternehmen, was für ihre rasche Befreiung nötig ist.

11. Flehen wir in unseren Gebeten zu Christus, dem Erlöser der Welt, um die Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten, der „das Werk der Gerechtigkeit“ (Jes 32,17) ist, auf dass sich das brüderliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen Volksgruppen, Kirchen und Religionen dort intensiviere, auf dass die Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können, die Verletzten wieder genesen und die Seelen der unschuldig Getöteten die Ewige Ruhe finden.

Einen dringenden Appell richten wir an alle Parteien, die in die Konflikte verwickelt sein können, auf dass sie guten Willen zeigen und sich an den Verhandlungstisch setzen. Zugleich ist es nötig, dass die internationale Gemeinschaft alle möglichen Anstrengungen unternimmt, um dem Terrorismus mit Hilfe von gemeinsamen, vereinten und abgestimmten Aktionen ein Ende zu setzen. Wir rufen alle Länder auf, die in den Kampf gegen den Terrorismus involviert sind, in verantwortungsvoller und umsichtiger Weise zu handeln. Wir ermahnen alle Christen und alle Gottgläubigen, mit Inbrunst den sorgenden Schöpfer der Welt zu bitten, auf dass er seine Schöpfung vor der Vernichtung bewahre und keinen neuen Weltkrieg zulasse. Für einen dauerhaften und zuverlässigen Frieden sind besondere Bemühungen erforderlich, die darauf ausgerichtet sind, die gemeinsamen, uns verbindenden Werte wiederzuentdecken, die im Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ihr Fundament haben.

12. Wir verbeugen uns vor dem Martyrium derjenigen, die auf Kosten ihres eigenen Lebens die Wahrheit des Evangeliums bezeugt haben und den Tod der Verleugnung des Glaubens an Christus vorgezogen haben. Wir glauben, dass diese Märtyrer unserer Zeit, die verschiedenen Kirchen angehören, aber im gemeinsamen Leiden geeint sind, ein Unterpfand der Einheit der Christen sind. An euch, die ihr für Christus leidet, richtet sich das Wort des Apostels: „Liebe Brüder! … Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln“ (1 Petr 4,12-13).

13. In dieser beunruhigenden Zeit ist der interreligiöse Dialog unerlässlich. Die Unterschiede im Verständnis der religiösen Wahrheiten dürfen die Menschen unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen nicht davon abhalten, in Frieden und Eintracht zu leben. Unter den aktuellen Umständen haben die Leiter der Religionsgemeinschaften die besondere Verantwortung, ihre Gläubigen in einem respektvollen Geist gegenüber den Überzeugungen derer, die anderen religiösen Traditionen angehören, zu erziehen. Absolut inakzeptabel sind die Versuche, kriminelle Handlungen mit religiösen Slogans zu rechtfertigen. Kein Verbrechen kann im Namen Gottes begangen werden, „denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens“ (1 Kor 14,33).

14. Indem wir den hohen Wert der Religionsfreiheit bekräftigen, danken wir Gott für die noch nie dagewesene Erneuerung des christlichen Glaubens, die gerade in Russland und in vielen Ländern Osteuropas geschieht, wo über Jahrzehnte hinweg atheistische Regime vorgeherrscht haben. Heute sind die Ketten des militanten Atheismus zerbrochen, und die Christen können an vielen Orten ihren Glauben frei bekennen. In einem Vierteljahrhundert sind Zehntausende von neuen Kirchen gebaut sowie Hunderte von Klöstern und theologischen Schulen eröffnet worden. Die christlichen Gemeinschaften bringen eine wichtige karitative und soziale Aktivität voran, indem sie den Bedürftigen vielfältige Unterstützung bieten. Orthodoxe und Katholiken arbeiten oft Seite an Seite. Sie bestätigen die bestehenden gemeinsamen spirituellen Fundamente des menschlichen Zusammenlebens und bezeugen die Werte des Evangeliums.

15. Gleichzeitig sind wir über die Situation in vielen Ländern besorgt, in denen die Christen immer häufiger mit einer Einschränkung der religiösen Freiheit, des Rechts, die eigenen Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, und der Möglichkeit, ihnen entsprechend zu leben, konfrontiert sind. Besonders stellen wir fest, dass die Transformation einiger Länder in säkularisierte Gesellschaften, die jedem Bezug zu Gott und seiner Wahrheit fernstehen, eine schwere Bedrohung für die Religionsfreiheit darstellt. Quelle zur Beunruhigung ist für uns die gegenwärtige Beschränkung der Rechte der Christen, wenn nicht gar ihre Diskriminierung, wenn gewisse politische Kräfte, die durch die Ideologie eines oft sehr aggressiven Säkularismus geleitet werden, sie an den Rand des öffentlichen Lebens zu drängen versuchen.

16. Der Prozess der Integration Europas, der nach Jahrhunderten blutiger Konflikte begonnen wurde, ist von vielen mit Hoffnung aufgenommen worden, wie eine Garantie für Frieden und Sicherheit. Wir möchten allerdings dazu einladen, gegenüber einer Integration, die die religiöse Identität nicht achtet, wachsam zu sein. Auch wenn wir für den Beitrag anderer Religionen zu unserer Kultur offen sind, sind wir davon überzeugt, dass Europa seinen christlichen Wurzeln treu bleiben muss. Wir bitten die Christen Ost- und Westeuropas sich im gemeinsamen Zeugnis für Christus und das Evangelium zu vereinen, so dass Europa seine Seele bewahrt, die sich in zweitausend Jahren christlicher Tradition gebildet hat.

17. Unser Blick richtet sich auf die Menschen, die sich in großer Schwierigkeit befinden, die unter Bedingungen extremer Bedürftigkeit und Armut leben, während der materielle Reichtum der Menschheit zunimmt. Wir können nicht gleichgültig gegenüber dem Los von Millionen von Migranten und Flüchtlingen sein, die an die Tür der reichen Länder klopfen. Der zügellose Konsum, wie man ihn in einigen der am meisten entwickelten Länder antrifft, beginnt allmählich die Ressourcen unseres Planeten aufzubrauchen. Die wachsende Ungleichheit in der Verteilung der irdischen Güter erhöht den Eindruck von Ungerechtigkeit im Hinblick auf das sich ausgebildete System der internationalen Beziehungen.

18. Die christlichen Kirchen sind aufgerufen, die Erfordernisse der Gerechtigkeit, den Respekt vor den Traditionen der Völker und eine echte Solidarität mit allen Leidenden zu verteidigen. Wir Christen dürfen nicht vergessen, dass Gott das Törichte in der Welt erwählt hat, um die Weisen zuschanden zu machen. Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott (vgl. 1 Kor 1,27-29).

19. Die Familie ist die natürliche Mitte des menschlichen Lebens und der Gesellschaft. Wir sind über die Krise der Familien in vielen Ländern besorgt. Orthodoxe und Katholiken teilen die gleiche Auffassung über die Familie. Sie sind aufgerufen zu bezeugen, dass sie ein Weg zur Heiligkeit darstellt, der in der Treue der Eheleute in ihren gegenseitigen Beziehungen, in ihrer Offenheit für den Nachwuchs und für die Erziehung der Kinder, in der Solidarität zwischen den Generationen und der Achtung der Schwächsten zum Ausdruck kommt.

20. Die Familie gründet sich auf der Ehe, dem Akt der freien und treuen Liebe eines Mannes und einer Frau. Die Liebe besiegelt ihre Verbindung und lehrt sie, sich gegenseitig als Geschenk anzunehmen. Die Ehe ist eine Schule der Liebe und der Treue. Wir bedauern, dass andere Formen des Zusammenlebens mittlerweile auf die gleiche Stufe dieser Verbindung gestellt werden, während die durch die biblische Tradition geheiligte Auffassung der Vaterschaft und der Mutterschaft als besondere Berufung des Mannes und der Frau in der Ehe aus dem öffentlichen Bewusstsein ausgeschlossen wird.

21. Wir bitten alle, das unveräußerliche Recht auf Leben zu respektieren. Millionen Kindern ist selbst die Möglichkeit versagt, zur Welt zu kommen. Das Blut der ungeborenen Kinder schreit zu Gott (vgl. Gen 4,10).

Die Entwicklung der sogenannten Euthanasie führt dazu, dass die alten Menschen und die Kranken beginnen, sich als eine übermäßige Last für ihre Familien und die Gesellschaft allgemein zu fühlen.

Wir sind auch besorgt über die Entwicklung der technischen Entwicklung der biomedizinischen Fortpflanzung, denn die Manipulierung des menschlichen Lebens ist ein Angriff auf die Grundlagen der Existenz des Menschen, der als Abbild Gottes erschaffen ist. Wir halten es für unsere Pflicht, an die Unveränderlichkeit der christlichen moralischen Grundsätze zu erinnern, die auf der Achtung der Würde des Menschen beruhen, der nach dem Plan Gottes ins Leben gerufen ist.

22. Heute möchten wir uns im Besonderen an die jungen Christen wenden. Ihr liebe Jugendliche, habt die Aufgabe, euer Talent nicht in der Erde zu verstecken (vgl. Mt 25,25), sondern alle Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat, zu gebrauchen, um in der Welt die Wahrheiten Christi zu bekräftigen und in eurem Leben die im Evangelium verankerten Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe zu verkörpern. Habt keine Angst, gegen den Strom zu schwimmen, wenn ihr die Wahrheit Gottes verteidigt, der sich die heutigen weltlichen Normen durchaus nicht immer angleichen.

23. Gott liebt euch und erwartet von jedem von euch, dass ihr seine Jünger und Apostel seid. Seid das Licht der Welt, damit die Menschen in eurer Umgebung eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen (vgl. Mt 5,14.16). Erzieht eure Kinder im christlichen Glauben, gebt die kostbare Perle des Glaubens (vgl. Mt 13,46), die ihr von euren Eltern und euren Vorfahren empfangen habt, an sie weiter. Erinnert euch daran: „Um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden“ (1 Kor 6,20), um den Preis des Kreuzestodes des Gottmenschen Jesus Christus.

24. Orthodoxe und Katholiken sind nicht nur durch die gemeinsame Tradition der Kirche des ersten Jahrtausends miteinander verbunden, sondern auch durch die Sendung, das Evangelium Christi in der Welt von heute zu verkünden. Diese Sendung beinhaltet die gegenseitige Achtung für die Mitglieder der christlichen Gemeinschaften und schließt jede Form von Proselytismus aus.

Wir sind nicht Konkurrenten, sondern Geschwister, und von dieser Vorstellung müssen alle unsere wechselseitigen Unternehmungen wie auch die gegenüber der Außenwelt geleitet sein. Wir fordern die Katholiken und die Orthodoxen aller Länder auf zu lernen, in Frieden, in der Liebe und in „Einmütigkeit“ (Röm 15,5) zusammenzuleben. So darf man nicht zulassen, dass unlautere Mittel eingesetzt werden, um die Gläubigen zum Übertritt von einer Kirche zur anderen zu bewegen, und so ihre Religionsfreiheit und ihre Traditionen verneint werden. Wir sind berufen, nach der Regel des Apostels Paulus zu handeln: Ich habe „darauf geachtet, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name Christi schon bekannt gemacht war, um nicht auf einem fremden Fundament zu bauen“ (Röm 15,20).

25. Wir hoffen, dass unsere Begegnung auch dort zur Versöhnung beitragen möge, wo Spannungen zwischen Griechisch-Katholischen und Orthodoxen bestehen. Heute ist klar, dass die Methode des „Uniatismus“ aus der Vergangenheit, der als Vereinigung einer Gemeinschaft mit der anderen durch ihre Loslösung von ihrer Kirche verstanden wurde, nicht eine Weise ist, die es ermöglicht, die Einheit wiederherzustellen. Dennoch haben die kirchlichen Gemeinschaften, die unter diesen historischen Umständen entstanden sind, das Recht zu existieren und alles zu unternehmen, was notwendig ist, um die geistlichen Ansprüche ihrer Gläubigen zu befriedigen, bei gleichzeitigem Bemühen, mit ihren Nachbarn in Frieden zu leben. Orthodoxe und Griechisch-Katholische haben es nötig, sich miteinander zu versöhnen und Formen des Zusammenlebens zu finden, die beiderseitig annehmbar sind.

26. Wir bedauern die Auseinandersetzung in der Ukraine, die bereits viele Opfer gefordert, unzählige Verwundungen bei den friedlichen Einwohnern verursacht und die Gesellschaft in eine schwere wirtschaftliche und humanitäre Krise geworfen hat. Wir laden alle Konfliktparteien zur Besonnenheit, zur sozialen Solidarität und zum Handeln ein, um den Frieden aufzubauen. Wir laden unsere Kirchen in der Ukraine ein zu arbeiten, um zur gesellschaftlichen Eintracht zu gelangen, sich einer Beteiligung an der Auseinandersetzung zu enthalten und nicht eine weitere Entwicklung des Konfliktes zu unterstützen.

27. Wir hoffen, dass die Kirchenspaltung unter den orthodoxen Gläubigen in der Ukraine auf der Grundlage der bestehenden kanonischen Regelungen überwunden werden kann, dass alle orthodoxen Christen der Ukraine in Frieden und Eintracht leben und dass die katholischen Gemeinschaften des Landes auch dazu beitragen, so dass unsere christliche Brüderlichkeit immer deutlicher sichtbar wird.

28. In der vielgestaltigen und doch durch eine gemeinsame Bestimmung vereinten Welt von heute sind Katholiken und Orthodoxe berufen, in der Verkündigung der Frohen Botschaft brüderlich zusammenzuarbeiten und gemeinsam die ethische Würde und die authentische Freiheit der Person zu bezeugen, „damit die Welt glaubt“ (Joh 17,21). Diese Welt, in der die geistigen Grundpfeiler des menschlichen Lebens in zunehmendem Maß verschwinden, erwartet von uns ein starkes christliches Zeugnis in allen Bereichen des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens. Von unserer Fähigkeit, in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam Zeugnis zu geben für den Geist der Wahrheit, hängt zum großen Teil die Zukunft der Menschheit ab.

29. In diesem kühnen Zeugnis für die Wahrheit Gottes und die Frohe Botschaft möge uns der Gottmensch Jesus Christus, unser Herr und Erlöser, unterstützen, der uns geistig mit seiner untrüglichen Verheißung stärkt: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“ (Lk 12,32)!

Christus ist die Quelle von Freude und Hoffnung. Der Glaube an ihn verwandelt das menschliche Leben und erfüllt es mit Sinn. Davon haben sich durch die eigene Erfahrung alle überzeugen können, auf die man die Worte des Apostels Petrus beziehen kann: „Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden“ (1 Petr 2,10).

30. Erfüllt von Dank für das Geschenk des gegenseitigen Verstehens, das während unserer Begegnung zum Ausdruck kam, schauen wir dankbar auf die Allerseligste Gottesmutter und rufen sie mit den Worten dieses alten Gebetes an: „Unter den Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter“. Möge die selige Jungfrau Maria durch ihre Fürbitte alle, die sie verehren, zur Brüderlichkeit ermutigen, damit sie zur von Gott bestimmten Zeit in Frieden und Eintracht in einem einzigen Gottesvolk vereint seien, zur Ehre der Allerheiligsten und unteilbaren Dreifaltigkeit!

Franziskus, Bischof von Rom, Papst der katholischen Kirche

Kyrill I., Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus

12. Februar 2016, Havanna (Kuba)

28 Kommentare zu “Im Wortlaut: Gemeinsame Erklärung von Franziskus und Kyrill

  1. Pingback: Zusammengefasst: die gemeinsame katholisch-orthodoxe Erklärung | POSchenker

  2. Diese Vereinbarung zwischen der orthodoxen und der röm.-katholischen Kirche ist von epochaler Bedeutung.

    Ich habe diesen Text mit grossem Interesse gelesen. Dieser Abschnitt hat für mich besonderer prophetische und berührender Bedeutung:

    22. Heute möchten wir uns im Besonderen an die jungen Christen wenden. Ihr liebe Jugendliche, habt die Aufgabe, euer Talent nicht in der Erde zu verstecken (vgl. Mt 25,25), sondern alle Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat, zu gebrauchen, um in der Welt die Wahrheiten Christi zu bekräftigen und in eurem Leben die im Evangelium verankerten Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe zu verkörpern. Habt keine Angst, gegen den Strom zu schwimmen, wenn ihr die Wahrheit Gottes verteidigt, der sich die heutigen weltlichen Normen durchaus nicht immer angleichen.

    Die Aussagen „Habt keine Angst …“ war durch den heiligen Papst Johannes Paul II berühmt gewordener Ausspruch, speziell für die Jugendlichen und die Generationen der Zukunft.

    Wir leben zweifelsohne in apokalyptischen Zeiten und unabhängig davon, ob es notwendig war sich auf eine „Seelenschau“ nach Garabandal vorzubereiten, wird das verstärkte Wachsam bleiben jeder neuen Generation von grosser Bedeutung sein, so dass die Öllampen gefüllt sind, wenn der Herr oder das persönliche Bekennen kommt.

    Der gesamt Text zeigt die unaufhörlich mahnende Vorbereitung und Umkehr für die gesamte Christenheit und ist ein sehr wichtiges Zeichen der nun geforderten christlichen Einheit für die kommenden schweren Zeiten.

  3. Pingback: Die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill | POSchenker

  4. Verrat³!

    Was bedeutet die „Bekehrung Rußlands“, die uns der Himmel als Frucht der Weihe verspricht?

    „Wenn der Himmel von ‚Bekehrung‘ spricht, dann meint er natürlich die Bekehrung zur einzig wahren Kirche, die Jesus Christus gegründet hat, zu der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. ‚Bekehrung Rußlands‘ meint, daß Rußland nach dem 1000jährigen Schisma wieder katholisch wird. Der hl. Maximilian Kolbe hat diese Vision gegen Ende seines Lebens prophetisch bestätigt: „Ihr werdet eines Tages die Statue der Immakulata auf der höchsten Zinne des Kremls sehen“. Nun aber ist die Immakulata die Unbefleckte Empfängnis. Die Glaubenswahrheit der Unbefleckten Empfängnis Mariens wird von der orthodoxen Kirche aber bis heute zurückgewiesen. Darum bedeutet es die Rückkehr Rußlands zur römischen Kirche, wenn der hl. Pater Kolbe prophezeit, die Statue der Immakulata werde eines Tages auf der Zinne des Kremls thronen.““

    Wer sind die Leute, die so hart gearbeitet haben, um Fatima abzudrängen und niederzuhalten?

    “Ein Haufen, eine ganze Reihe von katholischen Prälaten in Rom, die Satan gehören. Sie sind Diener des Satan. Und die Diener des Satan außerhalb der Kirche, in verschiedenen Organisationen;.. sie wollen die katholische Kirche zerstören, und sie als stabilisierenden Faktor in menschlichen Angelegenheiten bewahren. Es ist eine Allianz. eine schmutzige Allianz, aber eine sehr gute Allianz.“

    Im Hinblick auf Schwester Lucia: Der Vatikan hat gefälschte Briefe in ihrem Namen veröffentlicht und sie sagen lassen, was sie nie gesagt hat. Sie kommen mit Aussagen, die Schwester Lucia nie über ihre Lippen gebracht hat.”
    (Priester und Schriftsteller der katholischen Kirche, einst Sekretär im Vatikan)

  5. Alexius 13. Februar 2016 um 22:57

    Eine sehr interessante Aussage dieses Priesters.

    Es ist auffällig, daß in der Konzilssekte alles Mögliche gemacht wird damit Fatima in Vergessenheit gerät.

    Dazu dient auch die „Erscheinung“ von Medjugore, die ökumenisch ist und mit keiner Silbe von dem Kommunismus und der Bekehrung Rußlands spricht.

  6. Die Weihe Russland nach den Auflagen von Fatima (Weihe durch alle Bischöfe der Welt, Nennung Russlands) hätte vor dem zweiten vatikanischen Konzil erfolgen müssen, da damals die pflichtbewussten Bischöfe einen grösseren Respekt gegenüber Anordnung des Papstes gehaben haben. Jetzt ist eine gültige Weihe unter Berücksichtigung der notwendigen Voraussetzungen gemäss Fatima illusorisch bzw. nicht mehr erreichbar.

    Mit dem letzten Weiheakt vom heiligen Papst Johannes Paul II hat mindestens die Hälfte des von der Gottesmutter versprochenen Potentials an Wandel in Russland stattgefunden. Wer das verkennt, dem kann man nicht helfen. Selbst Politiker, Russlandkenner und Experten für Gesellschaftsentwicklung anerkennen den deutlichen Einfluss gerade des heiligen Papst Johannes Paul II für diese positiven Entwicklungen in Russland und die Weihen haben gewiss ihres dazu getan. Deutschland hat am Meisten davon profitiert mit der Wiedervereinigung. Selbstverständlich zeichnen auch die anderen Päpste, die die Weihe vollzogen haben, mitverantwortlich für diesen erstaunlichen Wandel.

    Trotzdem darf nicht geleugnet werden, dass Russland nicht dort ist, was Fatima ursprünglich versprochen hat. Von einem bekehrten Russland zu sprechen, ist schon fast blasphemisch. Nicht einmal Papst Benedikt mochte daran glauben. Trotzdem ist Garabandal die Fortsetzung von Fatima und wird mit der Seelenschau doch noch zum Ziel führen. Das ist die Barmherzigkeit Gottes.

    Es ist dem Papst Franziskus keinesfalls zu verargen, dass er nicht eine weitere Weihe Russland versucht. Das er auf die angebliche Frage von Putin nach der Weihe Russlands nicht eingegangen ist, kann ihm nicht angelastet werden. Da hätten die vorkonziliaren Päpste bessere innerkirchliche Voraussetzungen gehabt und ihre Verantwortung übernehmen müssen.

    Papst Franziskus will nach Moskau, vielleicht auch deshalb, weil er ahnt oder sogar weiss, dass diese Prophezeiung von Garabandal als bedeutender vorlaufender Indikator zur Seelenschau (Aviso) gilt. Er ist sich möglicherweise der globalen Seelenschau als notwendige Massnahme Gottes bewusst. Ob weitere Gründe in den Strukturen und personellen Besetzungen im Vatikan zu suchen sind, die eine Weihe Russlands verhindert haben, ist nicht unmöglich, aber trotzdem jetzt unerheblich. Das Treffen von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill I. zeigen den immer deutlich werdenden Weg zu den voraus angekündigten Ereignissen. Dieses herausragende Treffen in Kuba soll man sich gut merken. Doch es ist trotzdem erst der Anfang.

  7. Wer vom heiligen katholischen Glauben nicht mehr überzeugt ist sieht in den Andersgläubigen nur noch Brüder auf Augenhöhe.

    Man hat wohl vergessen, dass ihre Vorfahren einst von der heiligen katholischen Kirche abgefallen sind und diese Gemeinschaften an vieles nicht glaubt, was für Katholiken Dogma ist.

    ALEXIUS, hat zu tiefst recht. Eine Bekehrung Rußlands zur heiligen katholischen Kirche ist keine Bekehrung.

    Franziskus 0. beging mit dieser Unterzeichnung einen weiteren Verrat!

  8. @Josua 14. Februar 2016 um 00:37

    Lesen zu nächst diese wichtigen Abschnitte, bevor Sie von Verrat reden. Manchmal bekomme ich den Eindruck, dass die Sedisvakantisten vorschnell urteilen.

    (…) Wir ermahnen alle Christen und alle Gottgläubigen, mit Inbrunst den sorgenden Schöpfer der Welt zu bitten, auf dass er seine Schöpfung vor der Vernichtung bewahre und keinen neuen Weltkrieg zulasse. (…)

    20. Die Familie gründet sich auf der Ehe, dem Akt der freien und treuen Liebe eines Mannes und einer Frau. (…) Wir bedauern, dass andere Formen des Zusammenlebens mittlerweile auf die gleiche Stufe dieser Verbindung gestellt werden, (…)

    21. (…) Das Blut der ungeborenen Kinder schreit zu Gott (vgl. Gen 4,10). (…)

    Aber schon morgen schreien die Sedisvakantisten und Traditionalisten (Piusbruderschaft) wieder über die angebliche fehlenden Aussagen von Papst Franziskus über die Familie, die Homosexualität und das ungeborene Leben.

    Das ist grausam und verlogen.

  9. Einige Anmerkungen zu dieser Erklärung:

    wechselseitigen Beziehungen zwischen den Kirchen
    Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen die katholische Lehre und den katholischen Glauben. Denn es gibt nur eine Kirche, nämlich die katholische, alles andere sind nur Religionsgemeinschaften. So sagte es auch Papst Benedikt XVI. Schon wieder hat also der Bergoglio eine schlimme häretische Äußerung losgelassen, und schon wieder setzte sich der Bergoglio von seinem unmittelbaren und vor seinen vorzweitkonziliaren Vorgängern ab.

    am Kreuzungspunkt von Nord und Süd sowie von Ost und West
    Das ist geographischer Unsinn. Kuba liegt eindeutig im Westen.
    Auch politisch ist das Unsinn, denn wenn mit dem „Osten“ der Kommunismus gemeint sein sollte, wäre festzuhalten, daß derzeit kein europäischer Staat kommunistisch regiert wird (und die Bezeichnung des kommunistisch regierten, östlichen Teils von Europa war der Ursprung für die Bezeichnung „Osten“ in politischem Sinne, so ja auch die Bezeichnung „Ostblock“).

    Von dieser Insel, dem Symbol der Hoffnungen der „Neuen Welt“
    Gerade bei dem Marxistenspezi Bergoglio muß man sich fragen, was mit „Hoffnungen der Neuen Welt“ gemeint sein soll.

    Wir teilen die gemeinsame geistliche Tradition des ersten Jahrtausends der Christenheit
    Das mag für die Orthodoxen zutreffen, aber nicht für Bergoglio und seine modernistische Bande.

    Indem wir den hohen Wert der Religionsfreiheit bekräftigen
    Womit der Bergoglio schon wieder der kirchlichen Lehre widerspricht.

    Heute ist klar, dass die Methode des „Uniatismus“ aus der Vergangenheit, der als Vereinigung einer Gemeinschaft mit der anderen durch ihre Loslösung von ihrer Kirche verstanden wurde, nicht eine Weise ist, die es ermöglicht, die Einheit wiederherzustellen.
    Der nächste Bruch Bergoglios mit seinen vorzweitkonziliaren Vorgängern.

    In diesem kühnen Zeugnis für die Wahrheit Gottes
    Kühn? Dieses „Zeugnis“? Nein.

    Zusammengefaßt: Eine gutorthoxe Erklärung mit beigefügter katholischer Kapitulation.

  10. Dieser Zusammenschluss bedeutet nichts anderes als ein Ausschluß der Wahrheit zugunsten einer gemeinsamen Hinwendung beider zur NWO und dementsprechend spielt der Glaube keine Rolle, weder beim einen noch beim anderen. Und beiden ist gemeinsam eine perverse Abartigkeit in der Wertung der Moral.

    Das Schisma, das die Orthodoxen von Rom trennt, ist in der Realität eine Trennung vom Ewigen Rom, nicht jedoch vom neuzeitlichen Rom als Sammelbecken aller Häresien. Und so ist dies alles nur ein äußeres Gehabe.
    Natürlich wird von seiten der praktizierenden Orthodoxen dieses Bündnis mit diesem häretischen Rom abgelehnt und verwerfen so manche Orthodoxen mit Recht dieses Heuchelbündnis.
    Von unserer Seite her gesehen ist es ein erneutes öffentliches Ärgernis und schlimmer als das Schisma selbst. Denn es kommt immer darauf an wie es die Welt sieht. Es ist die Fortsetzung von Balamand. In beiden Deklarationen wird die Rückkehr zur Katholischen Kirche unterdrückt, jede Ausdehnung der Unierten ausdrücklich verwehrt. Dieses häretische Rom sieht wieder einmal die Einheit darin, im Irrtum fortzuschreiten. Es gibt eben nur die eine auf dem Felsen Petri erbaute Kirche – und sie allein besitzt die Wahrheit – und kennt damit keine weitere „Schwesterkirche“. In Balamand jedoch proklamierte man die Anerkenung beider „Kirchen“ als „Schwesterkirchen“.
    Wieder einmal rückt ein Gegenpapst von der Position ab, dass nur eine von beiden die einzig wahre Kirche ist. Und so kann man mit Recht sagen, in Rom treffen wir erneut das von Pius X. benannte „Sammelbecken aller Häresien“.

    Unter Einheit versteht die Katholische Kirche, daß der Osten das gesamte Depositum Fidei annimmt, also die gesamte Lehre über die Gottesmutter und das Papsttum etc. Doch das neuheidnische Rom will wieder einmal Einheit erreichen ohne Wahrheit, eine falsche Einheit, die nicht aufgrund von Rückkehr, Missionierung und Verlassen des Schismas besteht. Nein, das Schisma soll bestehen bleiben und nach außen hin eine Einheit vorgetäuscht werden, die es nicht gibt.

  11. „Wir sind getrennt durch Wunden, die durch Konflikte in ferner oder naher Vergangenheit hervorgerufen wurden, durch von den Vorfahren ererbte Gegensätze im Verständnis und in der Ausübung unseres Glaubens an Gott, einer in drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wir beklagen den Verlust der Einheit als Folge der menschlichen Schwäche..“

    Bergoglio klagt sich also selbst an! Ein wahrer Papst sähe keineswegs eine Anklage gegenüber der Katholischen Kirche wegen dieses Schismas.

    Hier finden wir eine Reihe von Irrtümern, die darin bestehen, zu behaupten, daß „wir getrennt“ sind, daß wir die Einheit verloren hätten. (Wobei es natürlich für Bergoglio und Konsorten zutrifft, vom wahren Rom der einen, heiligen, katholischen Kirche getrennt zu sein!) Doch was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist, daß die EINHEIT DER KATHOLISCHEN KIRCHE nie verloren ging und nicht verloren gehen kann. Folglich gehören all jene, die dies mit Bergoglio behaupten, nicht mehr zur Katholischen Kirche.

    Diese Abspaltung der Ostkirche von der wahren Katholischen Kirche geschah keineswegs durch „Konflikte“ oder wegen „Gegensätze“, sondern wegen der Verweigerung, den vollständigen katholischen Glauben anzunehmen. Die Wahrheit kennt keine Gegensätze! Und folglich gibt es nur eine Rückkehr zu dieser Wahrheit.

    Wir sehen hier zum wiederholten Mal das Verweigern der Botschaft von Fatima. Und damit haben wir die traurige Bestätigung, daß das Unheil, das Maria in Fatima angekündigt hat, seinen Lauf nehmen wird. Denn das offizielle Rom hat seit Roncalli der Botschaft von Fatima entgegengewirkt, es hat Rußland weder dem Unbeflecken Herzen Mariens geweiht, noch die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens, die Herz-Mariä-Sühnesamstage verbreitet, und das Dritte Geheimnis von Fatima wurde nie veröffentlicht. Doch infolge dieser Weihe Rußlands, so bestätigt auch von Schwester Lucia und Maximilian Kolbe, werden die Orthodoxen zur Katholischen Kirche zurückkehren.

    Und so wie in dieser Scheinmarienverehrung Wojtylas eine öffentliche Beleidigung Mariens liegt, so ist auch diese Scheinwallfahrt nach Guadalupe durch Bergoglio nur Heuchelei vor Maria und damit ein schweres Unrecht.

    Als Beweis lenken wir hin auf den Brief vom 23. September 2013 der Familienmutter Lucrecia Rego de Planas von Mexiko an Bergoglio, wo sie sich über ihn, den sie seit vielen Jahren persönlich kennt, bitter enttäuscht äußerte:

    „Ich wußte nicht, was ich denken oder sagen sollte, als Du Dich öffentlich über eine Gruppe lustig gemacht hast, die für Dich Rosenkränze gebetet hat, indem Du sie „die, die Gebete zählen“, genannt hast. Der Rosenkranz ist eine wunderbare Tradition der Kirche, was soll ich also denken, wenn meinem Papst jene nicht gefallen und er sich über sie lustig macht, die diesen für ihn aufopfern?“

    Das sind also jene falschen Päpste, Wölfe im Schafspelz, die den Zorn Gottes herausfordern und schließlich das Maß zum Überlaufen bringen und die gesamte Welt ins Unheil stürzen.

  12. @ Alexius:

    Sie können dem russischen Patriarchen ja einiges vorwerfen, aber keineswegs „perverse Abartigkeit in der Wertung der Moral.“ In dieser Hinsicht sind die Orthodoxen viel besser mit ihrem Patriarchen dran als wir mit dem Bergoglio.

    Und der Bergoglio wurde von der Kirche leider als Papst eingesetzt, also ist er derzeit der wahre Papst der Kirche.

  13. Nicht zu vergessen: Rußland wurde am 7.VII.1952 von Papst Pius XII. geweiht, und es hat sich vom gottlosen Kommunismus bekehrt.

  14. „..In dieser Hinsicht sind die Orthodoxen viel besser mit ihrem Patriarchen dran als wir mit dem Bergoglio“

    Zum einen: „wir“ „mit dem Bergoglio“, in dieses „wir“ schließe ich mich natürlich aus. Zum anderen: „viel besser dran“??

    Ja um Himmelswillen, recherchieren Sie doch erst einmal! Auf den richtigen Seiten jedoch! Hier nicht geeignet, dies vorzubringen.

    Natürlich, wenn man es so ausgekocht zu drehen versucht und von „häretischen Unarten“, von „apostatischen Unarten“ spricht und dieses eben „nur Unarten“ sind, nicht aber eindeutige Häresien, eindeutige Ketzereien, dann ist Bergoglio für Sie der Papst, dem Sie sich aber nicht unterwerfen und folglich befinden Sie sich im Schisma. Denn Sie entziehen sich dennoch, obwohl Sie ihn als Papst anerkennen, seinem Dienst, seiner Funktion und damit liegt eine Trennung vor. Paradox!

    Nach der Weissagung des heiligen Malachias, Bischof von Irland (bzw. für die späteren Aufzeichnungen u.U. der heilige Philipp Neri) müßte „Euere Scheinheiligkeit“ „Papst Franziskus“ der Letzte aller Päpste sein. Auch jetzt fängt ihr nicht zu denken an! Es ist nicht nötig, mit weiteren Spitzfindigkeiten hier zu trumpfen. Wenn er in so manchen verblendeten Augen Papst ist, kann er nämlich nicht der letzte sein, denn vorher kommt der von der Gottesmutter verheißene Friede, ein Frieden, „den die Welt nicht geben kann“, ein Zeitalter der Erneuerung der Kirche, der Konvertierungen, insbesondere Russlands, der Umwandlung Vieler zu wahren Katholiken, der übernatürlichen Hilfe in nie gekanntem Ausmaß durch die heiligen Engel, der Triumph der Kirche, der Sieg der Immakulata. Und vor dieses eintritt, vollzieht sich die große Reinigung der Erde, wo die gottlose Bande verschwinden wird durch den Arm des Allmächtigen.

    Und in dieser gottgesegneten Zeit wird der Große Monarch regieren, der in den Tagen der Drangsal die Ordnung wiederhergestellt hat. Es wird „die uralte Krone des Südens“ wieder siegen, nämlich die Tiara des Papstes. Denn zu dieser Zeit haben wir einen heiligmäßigen Papst, der das wahre 21. Konzil einberufen und gleichzeitig das vergangene mit einem Federstrich für ungültig erklären wird. Dieser Papst, der dann regieren wird, ist dann auch nicht der Letzte! Denn von diesem wird gesagt:

    »Während der äußersten Verfolgung der Hl. Römischen Kirche wird Petrus der Römer auf dem Stuhl sitzen. Unter vielen Bedrängnissen wird er die Schafe weiden. An deren Ende wird die Siebenhügelstadt zerstört werden, und ein furchtbarer Richter wird das Kirchenvolk richten. Ende.«

    Kommen also dann erst „Hirte und Seefahrer“, Blume der Blumen“ etc.?
    Zuerst also die Säuberung Seiner Herde, dann der Triumph, eine Zeit des Friedens, die Bekehrung Russlands. Einige wenige wahre Päpste. Ist diese Zeit abgelaufen, erscheint der Antichrist.

  15. @Seefeldt schreibt wieder einmal:
    „Nicht zu vergessen: Rußland wurde am 7.VII.1952 von Papst Pius XII. geweiht, und es hat sich vom gottlosen Kommunismus bekehrt.“

    Nicht zu vergessen: Sie verbreiten immer und immer wieder Ihre Lügen!
    Nicht zu vergessen: Es gab keine Weihe Rußlands wie sie die Gottesmutter in Fatima bzw. Pontevedra forderte. Es gab keine von Maria verlangte Einheit und Gemeinsamkeit der Weihe mit den Bischöfen der Welt! Warum behaupten Sie dann fortwährend das Gegenteil?

    „…und es [Russland] hat sich vom gottlosen Kommunismus bekehrt.“

    „Wie sehr sich Rußland bekehrt hat, sieht man nicht nur an der Russenmafia, sondern an den Abtreibungen, Mord und Verbrechen, die dort grassieren und an einer Gottlosigkeit, die ärger ist als unter dem Eisernen Vorhang, aber unter dem Mäntelchen von Prozessionen verdeckt wird, manchmal.
    Und daß Rußland sich nicht bekehren kann, solang Rom verbrecherische Abkommen mit den Ostkirchen hält, denen zufolge, die unter ihrem Blut – Heiliger Josaphat – Rom treu gebliebenen Ukrainer jetzt den örtlichen russischen orthodoxen Patriarchen, die häretischen schismatischen Bischöfe um Erlaubnis bitten müssen, um irgend etwas tun zu dürfen und der Vatikan sagt: so muß es sein, dann ist nicht nur von der Bekehrung Rußlands keine Rede, sondern auch von der Bekehrung des Vatikans keine Rede. (DDr. Hesse)

    Rußland wird das Instrument der Bestrafung sein, die darin besteht, daß ganze Nationen vernichtet werden.

    1949 hat Pius XII. ein Dekret veröffentlicht, in dem drinnen steht:
    Wer in der Kommunistischen Partei ist oder mit der Kommunistischen Partei zusammenarbeitet ist EXKOMMUNIZIERT.
    Nun, genau das aber hat das Konzil getan und verschiedene Prälaten im Vatikan während des Konzils und nach dem Konzil. Folglich ist das gesamte Konzil EXKOMMUNZIERT und es ist nicht erlaubt zu glauben, von einem solchen exkommunizierten Konzil noch irgend etwas Katholisches in den Dekreten herausholen zu dürfen, so wie das die Piusbruderschaft vorgibt.

    Papst Klemens XII. (I730-1740) warnte erstmals vor der neuen Geheimgesellschaft. In seiner Bulle „In Eminenti“ vom 28. April jenes Jahres schreibt er:

    „…Nach reiflicher Überlegung und gestützt auf unsere apostolische Vollmacht haben wir beschlossen und angeordnet, die erwähnten Gesellschaften … durch diese unsere immerwährend gültige Konstitution zu verurteilen und zu verbieten. Deshalb untersagen wir allen und jedem einzelnen Getreuen Jesu Christi formell und kraft des heiligen Gehorsams … , den erwähnten … oder anders bezeichneten Gesellschaften beizutreten, für sie zu werben, Beziehungen mit ihnen zu unterhalten, ihre Mitglieder bei sich zu empfangen oder ihnen anderswo Obdach zu gewähren und sie zu verstecken, bei jenen Gesellschaften eingeschrieben oder ihnen angeschlossen zu sein, an ihren Versammlungen teilzunehmen oder ihnen die Gelegenheit und die Mittel zu Versammlungen zur Verfügung zu stellen … UND DIES UNTER ANDROHUNG DER EXKOMMUNIKATION FÜR ALLE, die obigem Verbot zuwiderhandeln, DURCH DIE TAT SELBST UND OHNE WEITERE ERKLÄRUNG.. … Es sei keinem Menschen gestattet, diese Bulle mit unserer Erklärung, Anweisung, Verurteilung, Achtung und Untersagung dreist zu verletzen oder ihr zuwiderzuhandeln. Wer es wagt, dies doch zu versuchen, der wisse, dass er den Zorn Gottes des Allmächtigen sowie der seligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird‘ (zitiert nach der Anthologie von Georges Virebeau „Les papes et la Franc-Maconnerie“ [„Die Päpste und die FM“], Paris 1977, S. 15-17).

    Nun läuft aber die Piusbruderschaft im Vatikan aus und ein, reicht die Hand und umarmt, obwohl Fellay höchstpersönlich vom Existieren dieser Verbünde im Vatikan spricht. Allein daß man Beziehungen zu ihnen unterhält, trifft jeden, der dies tut, automatisch die Strafe der Exkommunikation.

  16. @ Alexius:

    “..In dieser Hinsicht sind die Orthodoxen viel besser mit ihrem Patriarchen dran als wir mit dem Bergoglio”
    Zum einen: “wir” “mit dem Bergoglio”, in dieses “wir” schließe ich mich natürlich aus. Zum anderen: “viel besser dran”??

    Zum einen: Mit „wir“ sind wir Katholiken gemeint. Wenn Sie kein Katholik sein wollen, ist das Ihr Problem.
    Zum anderen: Unterschlagen Sie bitte nicht die Begründung für meine Aussage, daß „in dieser Hinsicht“ die Orthodoxen besser mit ihrem Patriarchen dran sind als wir Katholiken mit dem Bergoglio – nämlich daß der russische Patriarch in Sachen Moral turmhoch über dem Bergoglio steht.

    Natürlich, wenn man es so ausgekocht zu drehen versucht und von “häretischen Unarten”, von “apostatischen Unarten” spricht und dieses eben “nur Unarten” sind
    Ich drehe überhaupt nichts und versuche auch nichts zu drehen. Warum ich „apostatische und häretische Untaten und Auslassungen“ (nicht „Unarten“) statt „Apostasien“ und „Häresien“ schreibe, habe ich bereits begründet. Für Sie nochmals: Es ist ausschließlich Sache der Kirche, Handlungen und Aussagen als Apostasien oder Häresien zu verurteilen. Meiner Meinung nach begingen die zweitkonziliaristischen Päpste Apostasien und Häresien, aber meine Privatmeinung hat keine Rechtsfolgen – Rechtsfolgen, die eine kirchliche Verurteilung als Apostasie oder Häresie durchaus hätte. Deswegen begnüge ich mit mit der Bezeichnung „apostatische und häretische Untaten und Auslassungen“, nicht um zu verharmlosen, sondern in der gebührenden Achtung vor der kirchlichen Autorität – jene Achtung, die Ihnen leider vollkommen abhanden gekommen ist.

    dann ist Bergoglio für Sie der Papst, dem Sie sich aber nicht unterwerfen
    Den Irrtümern Bergoglios unterwerfe ich mich ebensowenig wie die Heiligen Paulus und Athanasios sowie Erzbischof Lefèbvre sich päpstlichen Irrtümern unterwarfen. Sie haben offensichtlich immer noch nicht begriffen, daß wahrer katholischer Gehorsam nichts mit Kadavergehorsam zu tun hat.
    Und der Bergoglio wurde von der Kirche als Papst eingesetzt, also ist er auch der Papst.

    folglich befinden Sie sich im Schisma.
    Sie schließen von sich auf andere, denn indem Sie sich von Papst und Kirche lossagen, handeln Sie selbst schismatisch.

    Wenn er in so manchen verblendeten Augen Papst ist
    Verblendet sind Sie schon selbst, indem Sie sich der Anerkennung der kirchlichen Papstwahl verweigern, so schlecht die Wahl Bergoglios auch war.

    denn vorher kommt der von der Gottesmutter verheißene Friede, ein Frieden, “den die Welt nicht geben kann”
    Sie irren sich schon wieder in der Adresse, und diesmal grob, und schon wieder bringen Sie einiges schlimm durcheinander. Denn den Frieden, den die Welt nicht geben kann, kündigte Christus an, nicht Maria. Maria sprach in Fatima weder von einem ewigen noch von einem weltweiten Frieden, worauf Sie nun wirklich oft genug hingewiesen wurden.

    Daß Papst Pius XII. am 7.VII. Rußland weihte, ist keine Lüge, sondern Tatsache. Aber Sie verweigern sich ja leider ständig den Tatsachen, die Ihrer Idiologie widersprechen, und verharren daher völlig uneinsichtig in Ihren Irrtümern.

    Es gab keine von Maria verlangte Einheit und Gemeinsamkeit der Weihe mit den Bischöfen der Welt!
    Das war keine Forderung von Fatima, und ich wies wiederholt darauf hin, daß eine gemeinsame Weihe aller Bischöfe rein praktisch schier unmöglich ist, außerdem darauf, daß weder Gott noch Maria sture Bürokraten sind, die auf buchstäblicher Erfüllung ihrer Forderungen beharren. Was haben Sie bloß für eine finstere Gottesvorstellung!

    Rußland hat sich vom Kommunismus bekehrt, Abtreibungen und sonstige Verbrechen gibt es auch andernorts, auch in den „katholischen“ Ländern. Und es ist durchaus zu fragen, ob nicht im „Westen“ schlimmere Gottlosigkeit herrscht als in Rußland.

    Rußland wird das Instrument der Bestrafung sein, die darin besteht, daß ganze Nationen vernichtet werden.
    Völliger Unsinn, was Sie da schreiben. In welcher Welt leben Sie eigentlich? Wenn ein Staat derzeit die Welt gefährdet, dann die USA.

    Meines Wissens war kein Teilnehmer am 2VK Mitglied einer kommunistischen Partei, und was unter exkommunizierender „Zusammenarbeit“ mit Kommunisten zu verstehen ist, sollte erst einmal geklärt werden. Um sich für die Christen im Ostblock einzusetzen, waren Verhandlungen mit den dortigen Kommunisten unverzichtbar. Folglich ist auch Ihr Geschreibsel von der Exkommunikation des ganzen Konzils Unsinn, allein auch schon deswegen, weil nur einzelne Katholiken persönlich exkommuniziert werden können, aber keine kirchliche Versammlung.

    Und hören Sie bitte endlich damit auf, der ganzen Piusbruderschaft zuzuschreiben, was Fellay und seine Bande verbrechen. Fellay ist nicht die ganze Piusbruderschaft, wenngleich leider und fatalerweise ihr derzeitiges Oberhaupt, so wie auch der Bergoglio nicht die ganze Kirche ist, wenngleich leider und fatalerweise ihr derzeitiges Oberhaupt.

    Und das Exkommunizieren müssen Sie schon der Kirche überlassen, Sie haben keinerlei Recht dazu.

  17. Sie haben sich immer schon den Worten Mariens widersetzt und tun das weiterhin.

    Rußland hat sich nicht bekehrt. Es wird, wie Maria sagte, die Geißel Gottes sein. Denn das marxistisch-kommunistische System ist nicht erloschen. In unseren Tagen, in unserem Land lebt das System weiter!

    „turmhoch über dem Bergoglio steht.“
    Und diesbezüglich sollen Sie selbst recherchieren.

    Wir stützen uns nicht auf „Privatmeinung“, sondern auf das kirchliche Lehramt!

    Wer Bergoglio anerkennt, bestätigt alle seine Ketzereien und billigt seine Standpunkte. Basta!

    MARIA kommt im Auftrag GOTTES. Wenn sie also von Frieden spricht, ist es der von Christus angesprochene Friede!

    Im übrigen bezieht sich die Muttergottes bei der Rußlandweihe auf GOTT Selbst!

    „Das war keine Forderung von Fatima“,..“Es gab keine von Maria verlangte Einheit und Gemeinsamkeit der Weihe mit den Bischöfen der Welt!”
    Warum müssen Sie immer etwas anderes behaupten?

    Wie unglaubwürdig wäre schon ein Mensch, wenn er nicht auf eine buchstäbliche Erfüllung seiner Forderungen beharren würde. Um wieviel mehr GOTT der HERR!
    In dieser äußerst wichtigen Sache gibt es eben nur eine vollständige Erfüllung der Forderungen des Himmels.

    Am 13. Juni 1929 sprach die heiligste Jungfrau zu Schwester Lucia: „Die Zeit ist gekommen, WO GOTT DEN HEILIGEN VATER BITTET, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz vorzunehmen, wobei Er verspricht, es durch dieses Mittel zu retten.“
    Warum lügen Sie dann?

    Immer und immer wieder hat Lucia, die wahre, betont, daß es nicht die vom Himmel verlangte Weihe ist, denn die Bischöfe müssen sich dieser Weihe anschließen.

    Und siebengescheit behaupten Sie wieder einmal, daß das ohnehin unmöglich ist.
    Doch es ist mit Sicherheit bekannt, daß Lucia bestätigte, daß die Weihe so vollzogen werden wird – eben in Einheit mit den dann noch übriggebliebenen rechtgläubigen Bischöfen.

  18. @ Alexius:

    Zunächst: Rußland hat sich vom gottlosen Kommunismus bekehrt. Das ist Tatsache. Und ich wies Sie außerdem schon daraufhin, daß die Katholische Kirche in ihrem derzeitigen Zustand keine Einladung für die Orthodoxen zur Rückkehr ist, daß vielmehr nach einer damaligen Rückkehr der Orthodoxen zur katholischen Kirche sie sich nach dem 2VK wahrscheinlich wieder von der Kirche getrennt hätten, daß es also besser war, daß Rußland sich lediglich zum orthodoxen Christentum bekehrte, statt damals zur katholischen Kirche zurückzukehren und nur wenig später sich wieder von der Kirche zu trennen. Gott weiß schon, was er tut – auch, was er tat, als er sich mit der Bekehrung der Russen zum orthodoxen Christentum begnügte.

    Wir stützen uns nicht auf “Privatmeinung”, sondern auf das kirchliche Lehramt!
    Falsch. Sie setzen sich über das kirchliche Lehramt hinweg, indem Sie sich „Entscheidungen“ anmaßen, die ausschließlich der Kirche zustehen.

    Wer Bergoglio anerkennt, bestätigt alle seine Ketzereien und billigt seine Standpunkte
    Unsinn! Wer Bergoglio als Papst anerkennt, erkennt damit lediglich pflichtgemäß eine Entscheidung der Kirche an.

    MARIA kommt im Auftrag GOTTES. Wenn sie also von Frieden spricht, ist es der von Christus angesprochene Friede!
    Falsch. Der von Christus angekündigte Friede ist ein anderer als der von Maria knapp 1900 Jahre später angekündigte Friede.

    In Fatima sprach Maria tatsächlich nur von der Weihe Rußlands durch den Papst. Das sollten Sie doch eigentlich wissen.

    Wie unglaubwürdig wäre schon ein Mensch, wenn er nicht auf eine buchstäbliche Erfüllung seiner Forderungen beharren würde.
    Ziemlich unmenschlich, was Sie da schreiben, was aber auch nicht überrascht.

    Der 13. Juni 1929 ist nicht Fatima, ich lüge also nicht.
    Und überhaupt sollten Sie sich mit derartigen Verleumdungen grundsätzlich zurückhalten. Für mich gilt Christi „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“.

    Noch eine Berichtigung zu meinem Vorkommentar:
    Apostasie ist totale Absage an Kirche und Glauben. Keiner der zweitkonziliaristischen Päpste sagte sich von Glaube und Kirche los, also beging keiner der zweitkonziliaristischen Päpste Apostasie. Wojtyla beging aber mit Assisi, dem Korankuß, der Schutzbitte für den Islam usw. schlimme apostatische Handlungen.

  19. Bekehren bedeutet, den wahren Glauben anzunehmen.

    Rußland hat nicht nur den Glauben nicht angenommen, sondern in diesem Land herrscht nach wie vor der Kommunismus hinter einer Maske von Demokratie.

    Der Kommunismus ist nicht tot und wird auch von Bergoglio unterstützt.
    Vor ein paar Tagen ließ der „Papst“ einer gewissen Milagro Sala in Argentinien, als Zeichen der Sympathie für sie und ihre Bewegung, einen „gesegneten“ Rosenkranz oder „Rosenkranz“ zukommen.
    Milagro Sala ist eine kommunistische Agitatorin, gegen die verschiedene Strafverfahren laufen.

  20. Seefeldt 15. Februar 2016 um 23:54

    Die Behauptung, Bergoglio kann kein Papst sein, weil er ein notorischer Apostat ist, ist keine Meinung, sondern ein Feststellung, die auf dem Lehramt der Kirche basiert, das lehrt, fußend auf dem Versprechen von Christus an den Petrus, daß ein Papst nicht vom Glauben abweichen kann.

    Wenn Sie behaupten, Bergoglio sei Papst, obwohl es feststeht, daß er ein Apostat ist, werfen Sie Christus vor, Sich geirrt oder gelogen zu haben, als Er dem Petrus die Standfestigkeit im Glauben versprochen hat.
    Damit leugnen Sie die Gottheit Christi und sind – wie Bergoglio – ein Apostat.

  21. @ Tomàs:

    Sie können davon ausgehen, daß Gott klüger ist als Sie. Wenn er sich also zunächst mit der Bekehrung der Russen vom gottlosen Kommunismus zum orthodoxen Christentum begnügt, dürfte er seine Gründe haben. Einen dieser möglichen Gründe nannte ich ja: Die katholische Kirche ist seit dem 2VK bis auf weiteres nicht mehr geeignet, die Orthodoxen wiederaufzunehmen.

    Rußland hat nicht nur den Glauben nicht angenommen, sondern in diesem Land herrscht nach wie vor der Kommunismus hinter einer Maske von Demokratie.
    So tatsachenwidrig Ihre Einbildungen über Papst und Kirche, so tatsachenwidrig auch Ihre Einbildungen über Rußland und die übrige Welt. Sie haben wirklich fast keine Ahnung. Was für einen Schund ziehen Sie bloß in sich hinein?

    Der Kommunismus ist nicht tot und wird auch von Bergoglio unterstützt.
    Aber wenigstens diese Aussage von Ihnen stimmt. Immerhin etwas …

    Bergoglio hat sich nicht von Glaube und Kirche losgesagt, also ist er kein Apostat. Sie werfen mit dem Begriff „Apostat“ um sich, ohne zu wissen, was Apostasie überhaupt ist – obwohl Sie doch inzwischen oft genug auch auf diesen Irrtum von Ihnen hingewiesen wurden.

    Und wenn Sie behaupten, ich leugne die Gottheit Christi, bloß weil ich die kirchliche Entscheidung, den Bergoglio zum Papst zu wählen, anerkenne, dann verraten Sie damit nur, in welcher absurden Wahnwelt Sie leben.

  22. @Tomás, es ist sinnlos, sich mit so viel Verdrehungen, Besserwisserei, Fälschung, und Falschurteile noch länger auseinanderzusetzen. Hier gilt die Stelle in Mtth. 18,17: Wenn einer nicht hört auf die Kirche, auf das kirchliche Lehramt, der gelte dir wie ein Heide und Zöllner.

  23. Vielleicht wurde ja Benedikt XVI. das Messer auf die Brust gesetzt? So viel zu Herrn Jorge Bergoglio’s „gültige Wahl“ (Bestimmung durch die FM) zum „Papst“. Die Verheerungen von Bergoglio sollten ja mittlererweile bekannt sein. Hat nicht Pierre erst kürzlich auf ein Foto hingewiesen, wo Bergoglio und ein ander „Würdenträger“ mit Satanshandzeichen zu sehen war? Welch ein „Stellvertreter“.

    Eine Wahl kann auch ungültig sein – ein gültiger Papst kann nur ein Katholik sein, an dem halten wir unverbrüchlich fest, wenn auch einige anderer Meinung sind.

  24. @ Alexius:

    Merken Sie sich endlich folgendes: Sie sind nicht die Kirche, Sie haben sich sogar von Papst und Kirche losgesagt.
    Und Ihre Privatmeinung ist kein kirchliches Urteil.

    *

    @ Josua:

    Unabhängig davon, wie Bergoglios Wahl zustandekam: Sie ist in jedem Falle gültig, da gemäß geltenden Kirchenrechts durch die dazu befugte Instanz erfolgt, womit der Bergoglio rechtswirksam gültiger Papst der Kirche ist – wenigstens solange nicht die Ungültigkeit seiner Wahl rechtswirksam festgestellt wird.

    Allerdings kann seine Wahl durchaus unrechtsmäßig sein, und der Bergoglio ist ein unrechtsmäßiger Papst – s. dazu
    folgenden Kommentar.

  25. Die griechisch-katholischen Ukrainer fühlen sich von der „Gemeinsamen Erklärung“ verraten – durchaus mit einigem Recht.
    s. dazu

    Nun empfiehlt der Apostolische Nuntius für die Ukraine den ukrainischen Katholiken, die „Gemeinsame Erklärung“ zu „vergessen“.
    Und er fügt hinzu:
    „Wie oft denken wir eine Sache und sagen ganz eine andere“
    s. dazu
    Modernismus pur! Dieses bergoglionistische Rom ist ein Tollhaus!

  26. Soeben lese ich, daß der Bergoglio kaum nach Besteigung des Flugzeuges von Kuba nach Mexiko über die „Gemeinsame Erklärung“ sagte, daß es sich um einen rein „pastoralen“ Text handle, der in jedem Fall „unpolitisch“ sei.
    s. dazu

    Daß der Bergoglio immer wieder schlimme apostatische und häretische Untaten und Auslassungen begeht, ist ja schon länger klar. Aber allmählich gibt er doch auch mehr und mehr Anlaß, seinen Geisteszustand überhaupt zu hinterfragen. Meine Beurteilung Bergoglios als Dummschwätzer bestätigt sich zunehmend.

    Mit der „Gemeinsamen Erklärung“ verärgerte er schon einmal die ukrainischen Katholiken, und die Auslassung des Nuntius für die Ukraine sowie seine eigene Relativierung der „Gemeinsamen Erklärung“ dürften den Ärger nur wenig mindern. Mit der Relativierung der „Gemeinsamen Erklärung“ dürfte er allerdings auch noch den russischen Patriarchen und mit ihm die russischen Orthodoxen grob verärgert und sich obendrein als unzuverlässig und treulos erwiesen haben. Denn was kann schon ein Wort Bergoglios wert sein, wenn er es schon nach kurzer Zeit gleichsam für gegenstandslos erklärt?
    Nach diesem Vorfall dürften die Orthodoxen weiteren Einigungsbemühungen eher abgeneigt sein.

  27. Nachdem der Bergoglio die „Gemeinsame Erklärung“ mit der Bezeichnung „pastoral“ abwertete, lohnt sich doch ein Hinweis auf die in der Kirche übliche Bezeichnung des 2VK als „pastoral“ …

  28. Pingback: AUF DEM WEG DER EINHEIT | POSchenker

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