PAPST FRANZISKUS: HL. MESSE FÜR DIE EVANGELISIERUNG DER VÖLKER

20150707134300399rts

Papa Francisco chega para celebrar a missa no Parque Bicentenario em Quito, no Equador ALESSANDRO

APOSTOLISCHE REISE VON PAPST FRANZISKUS
NACH ECUADOR, BOLIVIEN UND PARAGUAY

(5.-13. JULI 2015)

HEILIGE MESSE FÜR DIE EVANGELISIERUNG DER VÖLKER

PREDIGT VON PAPST FRANZISKUS

Quito, Bicentenario-Park
Dienstag, 7. Juli 2015

[Multimedia]

 

Das Wort Gottes lädt uns ein, die Einheit zu leben, damit die Welt glaubt (vgl. Joh 17,21).

Ich stelle mir jene verhaltenen Worte Jesu beim Letzten Abendmahl als einen lauten Ausruf in dieser Messe vor – stellen wir uns das gemeinsam vor! – in dieser Messe, die wir im „Bicentenario-Park“ feiern, dem Park der Zweihundertjahrfeier jenes Ausrufs der Unabhängigkeit Lateinamerikas. Das war ein Ausruf, der aus dem Bewusstsein des Mangels an Freiheit, der Unterdrückung und Plünderung, der Unterwerfung unter die „zufälligen Nützlichkeiten der jeweiligen Machthaber“ hervorging (Evangelii gaudium 213).

Ich möchte, dass heute die beiden Ausrufe angesichts der schönen Herausforderung der Evangelisierung tief übereinstimmen. Diese soll nicht von hochtönenden Worten ausgehen oder mit komplizierten Begriffen arbeiten, sondern aus der „Freude des Evangeliums“ entspringen, die „das Herz und das gesamte Leben derer erfüllt, die Jesus begegnen. Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung, … der abgeschotteten Geisteshaltung“ (Evangelii gaudium 1-2). Wir, die wir uns hier alle mit Jesus um den Tisch versammelt haben, sind ein Ausruf, ein Schrei, welcher aus der Überzeugung hervorgeht, dass seine Anwesenheit uns zur Einheit antreibt, dass sie „einen schönen Horizont aufzeigt, ein erstrebenswertes Festmahl anbietet“ (Evangelii gaudium 14).

Vater, sie sollen eins sein, damit die Welt glaubt“ (vgl. Joh 17,21), so wünschte es sich Jesus und erhob seine Augen zum Himmel. Diese Bitte bricht aus Jesus hervor im Zusammenhang mit einer Sendung: „Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt“ (Joh 17,18). In jenem Augenblick erfährt der Herr ganz persönlich die zunehmende Bosheit dieser Welt, die er trotzdem wie verrückt liebt: Intrigen, Misstrauen, Verrat – aber er zieht nicht den Kopf ein, er beklagt sich nicht.  – Auch wir stellen tagtäglich fest, dass wir in einer Welt leben, die von Kriegen und Gewalt zerrissen ist. Es wäre oberflächlich zu denken, dass Spaltung und Hass sich nur auf die Spannungen zwischen Ländern und sozialen Gruppen beziehen. In Wirklichkeit sind sie ein Ausdruck dieses „verbreiteten Individualismus“, der uns trennt und uns gegeneinander stellt (vgl. Evangelii gaudium 99), ein Ausdruck dieser Wunde der Sünde im Herzen der Menschen, unter deren Folgen auch die Gesellschaft und die ganze Schöpfung leiden. In ebendiese herausfordernde Welt mit ihren Egoismen sendet uns Jesus, und unsere Antwort ist nicht, uns dumm zu stellen, uns damit herauszureden, dass wir keine Mittel haben oder dass die Wirklichkeit unsere Möglichkeiten übersteigt. Unsere Antwort wiederholt die Klage Jesu und nimmt die Gnade und den Auftrag zur Einheit an.

Dem damaligen Ruf nach Freiheit, der vor etwas mehr als zweihundert Jahren hervorbrach, fehlte es weder an Überzeugung, noch an Kraft. Aber die Geschichte lehrt uns, dass er erst dann durchschlagend war, als er die Personalismen und das Streben nach einer einzigen Führung beiseite ließ und den Mangel an Verständnis für andere Befreiungsprozesse überwand, die anders geartete Charakteristiken besaßen, darum aber nicht antagonistisch waren.

Und die Evangelisierung kann ein Mittel der Einheit in Bestrebungen, Sensibilitäten, Wunschträumen und sogar in gewissen Utopien sein. Selbstverständlich; wir glauben daran und rufen es hinaus. „Während in der Welt, besonders in einigen Ländern, erneut verschiedene Formen von Kriegen und Auseinandersetzungen aufkommen, beharren wir Christen auf dem Vorschlag, den anderen anzuerkennen, die Wunden zu heilen, Brücken zu bauen,  Beziehungen zu knüpfen und einander zu helfen, so dass »einer des anderen Last trage« (Gal 6,2)“ (vgl. Evangelii gaudium 67). Die Sehnsucht nach Einheit ist „die innige und tröstende Freude der Verkündigung des Evangeliums“ (Paul VI., Evangelii nuntiandi 80), die Überzeugung, ein unermessliches Gut zu haben, das zu teilen ist, und wenn es geteilt wird, Wurzeln fasst; und jeder Mensch, der diese Erfahrung gemacht hat, wird sensibler für die Bedürfnisse der anderen (vgl. Evangelii gaudium 9). Von daher ist es notwendig, für die Inklusion auf allen Ebenen zu kämpfen – für die Inklusion auf allen Ebenen zu kämpfen! – Egoismen zu vermeiden, die Kommunikation und den Dialog zu fördern sowie zur Zusammenarbeit zu ermutigen. Man soll „das Herz ohne Ängstlichkeit dem Weggefährten anvertrauen, ohne Misstrauen … Sich dem anderen anvertrauen ist etwas »Selbstgemachtes«. Der Friede ist selbstgemacht” (Evangelii gaudium 244). Es ist undenkbar, dass die Einheit aufstrahlt, wenn uns die geistliche Weltlichkeit durch ein steriles Streben nach Macht, Prestige, Vergnügen oder wirtschaftlicher Sicherheit in einem Krieg unter uns beharren lässt. Und das auf den Schultern der Ärmsten, der völlig Ausgeschlossenen, der Wehrlosesten, derer, die ihre Würde nicht verlieren, obwohl sie täglich mit Füßen getreten wird.

Diese Einheit ist bereits eine missionarische Tätigkeit „damit die Welt glaubt“ (Joh 17,21). Die Evangelisierung besteht nicht darin, Proselytismus zu betreiben – der Proselytismus ist eine Karikatur der Evangelisierung –, sondern evangelisieren heißt, mit unserem Zeugnis die Fernstehenden anzuziehen, heißt, in Demut auf jene zuzugehen, die sich fern von Gott und der Kirche fühlen, auf diejenigen zuzugehen, die sich von vornherein beurteilt und verurteilt fühlen von denen, die sich für vollkommen und rein halten. Auf diejenigen zuzugehen, die furchtsam oder gleichgültig sind, um ihnen zu sagen: „Der Herr ruft auch dich, Teil seines Volkes zu sein, und er tut es mit großer Achtung und großer Liebe!“ (Evangelii gaudium 113). Denn unser Gott achtet uns sogar in unserer Niederträchtigkeit und unserer Sünde. Diese Einladung des Herrn – mit welcher Demut und mit welcher Achtung drückt es der Text aus der Geheimen Offenbarung aus (vgl. 3,20)! –: „Schau, ich stehe vor der Tür und rufe. Willst du mir öffnen?“ Er zwingt nicht, er bricht nicht das Türschloss auf, er läutet nur an der Hausglocke, klopft leise an und hofft… Das ist unser Gott!

Die Sendung der Kirche als Sakrament des Heils steht im Einklang mit ihrer Identität als pilgerndes Volk, mit ihrer Berufung, auf ihrem Weg alle Völker der Erde aufzunehmen. Je intensiver die Gemeinschaft unter uns ist, um so mehr wird die Sendung gefördert (vgl. Johannes Paul II., Pastores gregis, 22). Die Kirche in den Kontext der Mission zu stellen heißt für uns, die Gemeinschaft wiederherzustellen, da es nicht mehr um eine nur nach außen gerichtete Tätigkeit geht… Wir missionieren auch nach innen. Und wir missionieren nach außen und zeigen uns dabei, wie sich eine Mutter zeigt:  „als Mutter…, die dem Menschen entgegengeht, als ein gastfreundliches Haus, eine ständige Schule missionarischer Gemeinschaft (Dokument von Aparecida, 370).

Dieser Traum Jesu ist möglich, denn er hat uns geheiligt: „Ich heilige mich für sie“, sagt er, „damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind“ (Joh 17,19). Das geistliche Leben des Verkünders des Evangeliums geht aus dieser so tiefen Wahrheit hervor und ist nicht zu verwechseln mit manchen religiösen Momenten, die einen gewissen Trost schenken – eine wohl verbreitete Spiritualität… Jesus heiligt uns, um eine Begegnung mit ihm auszulösen, von Person zu Person, eine Begegnung, welche die Begegnung mit den anderen, den Einsatz in der Welt und die Leidenschaft für die Evangelisierung nährt (vgl. Evangelii gaudium 78).

Das Innere Gottes, das uns unbegreiflich ist, wird uns in Bildern geoffenbart, die uns von Gemeinschaft sprechen, von Mitteilung, von Schenkung und Liebe. Darum ist die Einheit, um die Jesus bittet, nicht Einförmigkeit, „sondern vielgestaltige Harmonie, die anzieht“ (Evangelii gaudium 117). Der unermessliche Reichtum der Mannigfaltigkeit, der Vielheit, die jedes Mal, wenn wir das Gedächtnis jenes Gründonnerstags begehen, die Einheit erreicht, entfernt uns von Versuchungen durch integralistische Vorschläge, die eher Diktaturen, Ideologien und dem Sektenwesen ähneln. Der Vorschlag Jesu ist konkret, nicht eine Idee, er ist konkret: „Geh und handle genauso“, sagt er zu dem Mann, der ihn fragt: „Wer ist mein Nächster?“ Nachdem Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt hat, sagt er: „Geh und handle genauso!“ (vgl. Lk 10, 29-37).

Ebenso wenig ist der Vorschlag Jesu eine Übereinkunft nach unserem Maß, in der wir es sind, die die Bedingungen stellen, die Mitglieder wählen und die anderen ausschließen. Diese „Elite“-Religiosität – das ist nicht die Religiosität Jesu. Jesus betet, dass wir Teil einer großen Familie werden, in der Gott unser Vater ist und wir alle Geschwister sind. Niemand ist ausgeschlossen, und das baut nicht darauf auf, den gleichen Geschmack, die gleichen Sorgen und die gleichen Talente zu haben. Wir sind Geschwister, weil Gott uns aus Liebe erschaffen und uns allein durch seinen Ratschluss dazu bestimmt hat, seine Kinder zu sein (vgl. Eph 1,5). Wir sind Geschwister, weil „Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz sandte, den Geist, der ruft: Abba! Vater!“(Gal 4,6). Wir sind Geschwister, weil wir durch das Blut Jesu Christi gerechtfertigt sind (vgl. Röm 5,9), weil wir vom Tod zum Leben hinübergegangen und „Erben“ der Verheißung geworden sind (vgl. Gal 3,26-29; Röm 8,17). Dies ist das Heil, das Gott wirkt und das die Kirche freudig verkündet: Teil des „Wir“ zu sein, das bis zum göttlichen „Wir“ führt.

Unser Ruf an diesem Ort, der an jenen ersten Ruf nach Freiheit erinnert, aktualisiert den Ausruf des heiligen Paulus: „Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ (1 Kor 9,16). Er ist ebenso dringend und unerlässlich wie jener der Sehnsucht nach Unabhängigkeit. Er hat eine ähnliche Faszination, er hat das gleiche Feuer, das anzieht. Brüder und Schwestern,  habt die Gesinnung Jesu! (vgl. Phil 2,5): Seid ein Zeugnis der brüderlichen Gemeinschaft, das hinausstrahlt!

Und wie schön wäre es, wenn alle bewundern könnten, wie wir füreinander sorgen! Wie wir uns gegenseitig ermutigen und einander begleiten. Die Selbsthingabe ist das, was die zwischenmenschliche Beziehung begründet, die nicht dadurch entsteht, dass man „Dinge“ schenkt, sondern sich selbst. In jeder Gabe schenkt man seine eigene Person. „Sich geben“ heißt, in sich selbst die ganze Macht der Liebe, die der Geist Gottes ist, wirken zu lassen und damit den Weg für seine schöpferische Kraft freizugeben. Und sich auch in den schwierigsten Momenten zu geben wie an jenem „Gründonnerstag“ Jesu, an dem er wusste, wie der Verrat und die Intrigen gesponnen wurden, sich aber dennoch verschenkte und verschenkte, sich an uns verschenkte mit seinem Plan der Erlösung. Wenn der Mensch sich verschenkt, begegnet er wieder sich selbst in seiner wahren Identität als Kind Gottes, dem Vater ähnlich und wie er Lebensspender, als Bruder Jesu, von dem er Zeugnis gibt. Das heißt evangelisieren, das ist unsere Revolution – denn unser Glaube ist immer revolutionär –, das ist unser tiefster und ständiger Ausruf.

FREI GESPROCHENE WORTE AM ENDE DER MESSE

Liebe Brüder und Schwestern,

ich danke euch für diese Feier, dass wir uns um den Altar des Herrn versammelt haben, der uns bittet, eins zu sein, wirklich Geschwister zu sein, dass die Kirche ein Haus von Geschwistern sei. Gott segne euch. Und ich bitte euch, nicht zu vergessen, für mich zu beten.

_______

Quelle

8 Kommentare zu “PAPST FRANZISKUS: HL. MESSE FÜR DIE EVANGELISIERUNG DER VÖLKER

  1. „Messe“ für die Regenwälder Brasiliens?

    „Zerstörung der Regenwälder“ – ach wie schlimm! Ist auch schlimm, ohne Zweifel. Doch wird nicht auch seit langem unser Deutscher Wald ebenso geplündert und zerstört? Das alles keine Frage. Doch was bedeutet für Jorge die Zerstörung der Kinderseelen, die Zerstörung der Unsterblichen Seelen, was ist damit?

    „Arme habt ihre allezeit bei Euch“, sagt Unser HERR. – Es wird also immer Arme geben. Die viel Ärmeren sind die, die ihre Unschuld verloren haben, in der Ungnade leben, in den Tag hineinleben – ohne Gott. Die Armen heute sind die Betrogenen der Konzilssekte!

    Arm sind jene, die sich von der Liebe Gottes losgerissen haben.
    Arm ist die Jugend, die verführt wird!
    Arm sind jene, die nicht begreifen, wie sehr sie begaunert wurden durch die Neue Religion der Neuen Sekte!

    Die wahren Armen sind die Armen Seelen im Fegfeuer, die sich selbst nicht mehr helfen können und denen von der Sekte heute nicht mehr geholfen wird. Sie sind heute noch mehr arm, weil sie um das wahre heilige Meßopfer betrogen wurden. Sie sind arm, weil ihnen die Ablässe der Katholischen Kirche vorenthalten werden. Sie sind arm, weil bei ihrer Beerdigung nicht mehr an ihre „Seele“ gedacht wird, denn das Wort „Seele“ kommt auch nicht einmal vor im „Beerdigungsritus“ der Neukirche.
    Und sollte gar fürs erlogene „Heilige Jahr“ ein „Ablaß“ ausgerufen werden, wäre das nur Betörung, fauler Zauber in der falschen Kirche.

  2. Alexius 11. Juli 2015 um 20:20

    Bergoglio ist ein Marxist und damit auch Materialist. Also interessiert es sich nicht für die Seele, sondern nur für den Körper und die materiellen Gütern.

    Die pauschale Verurteilung der „Zerstörung“ des Regenwaldes in Brasilien, paßt sehr gut zu seinem Kampf gegen den profitgierigen „Kapitalismus“.

  3. „Rechte der Kirche verteidigen“ – darüber spricht Bergoglio nicht.

    Die Erscheinung Mariens in Quito/Ecuador wurde von der Kirche anerkannt. MARIA, die Mutter Unseres HERRN, fordert in Quito auf, man müsse die „Rechte der Kirche verteidigen“

    „Papst Franziskus besucht auf seiner Reise nach Südamerika zuerst Ecuador.. Kaum war er gelandet, ließ er eine Botschaft verlauten und sprach von der „großen Schuld“ des Kontinents. (tagesschau.de 6.7.2015)

    In Quito/Ecuador spricht die Muttergottes von der großen Schuld jener, die stumm bleiben:
    „Innerhalb der Kirche werden jene verstummen, die reden sollten; die die Rechte der Kirche verteidigen sollten!“

    Über die Muttergotteserscheinung in Quito schweigt sich das zeitliche Rom aus. Doch die Vorhersagen sind genau für unsere Zeit bestimmt:

    „Das Sakrament der Ehe, das den Bund Christi mit Seiner Kirche symbolisiert, wird angegriffen und im wahrsten Sinne des Wortes profaniert werden.“

    „Die Freimaurerei, die in jener Zeit an der Macht sein wird, wird bösartige Gesetze erlassen mit dem Ziel, dieses Sakrament abzuschaffen, indem es für alle leicht gemacht wird, in der Sünde zu leben und die Zeugung unehelicher Kinder ohne den Segen der Kirche ermutigt wird. Der christliche Geist wird schnell verblassen, indem das kostbare Licht des Glaubens soweit erlischt, daß es fast zu einem totalen und allgemeinen Verfall der Sitten kommt.“

    „Die Wirkungen einer weltlichen Erziehung werden zunehmen, was einer der Gründe für den Mangel an Priester- und Ordensberufungen sein wird.“

    „Das heilige Weihesakrament wird verlacht, ,unterdrückt und verachtet werden.”

    Rechte der Kirche verteidigen, das ist Jorge fremd. Dieser Bergoglio ist ein Feind Mariens. Er liebt Maria nicht und führt die neu geschaffene „Religion“ fort. Er kümmert sich nicht um die entrechteten Seelen.

    Das was Bergoglio verkündet, ist ein vom Kreuz abgetrenntes Christentum. Es ist der „Menschenkult“ Paul VI., die Vorrangstellung der Welt, des Menschen, des Natürlichen und des Zeitlichen. Nicht Gottes Gesetz darf der Mittelpunkt sein, sondern das Gewissen jedes Einzelnen. Für ihn befreit Christus nicht von der Sünde, sondern vom Leiden und der Unterwerfung, eine Evangelisierung des Menschlichen im Dienst der „sozialen Gerechtigkeit“, das die Rechte Gottes abschafft zugunsten des Wohlwollens bei den Menschen. Es zielt nicht auf die Bekehrung ab, sondern auf die Anbetung des Menschen.

    Die armen Betrogenen, Millionen an der Zahl, hörten nicht die trostreichen Worte der Muttergottes aus der kirchlich anerkannten Botschaft von Quito in Ecuator:

    „Dann wird meine Stunde gekommen sein, in der ich den stolzen und verdammten Satan auf wunderbare Weise entthronen werde.„

    „Ich werde Satan unter meinen Füßen zertreten und ihn gebunden in den höllischen Abgrund werfen“

    Die MUTTERGOTTES VERKÜNDET IHREN TRIUMPH:
    „…der in dem Moment kommen wird, da es keinen Ausweg mehr zu geben scheint.“
    „Das wird dann die glückliche Wiederherstellung des wahren Glaubens sein“

  4. “Papst” “Franziskus” (seit 2013) (bürgerlich Jorge Mario Bergoglio “S. J.” (geb. 1936)) ist ein Sohn der Finsternis, ein Steigbügelhalter Satans und eine wahre Ausgeburt der Hölle. Er will den Katholiken verbieten, die Protestanten, Juden, Moslems, Homosexuellen und Atheisten zu verurteilen. Damit ist “Franziskus” vollständig vom heiligen katholischen Glauben abgefallen. Einem Papst müssen die Dogmen und sonstigen Lehren der Kirche zur zweiten Natur werden. Das ist bei “Franziskus” leider nicht der Fall. Er ist in der “nachkonziliaren” Zeit, die eine Zeit des Glaubensabfalls und der Verwahrlosung war und ist, alt geworden. Bergoglio hat sich viel von dem Unsinn, der damals verzapft wurde und bis heute verzapft wird, zu eigen gemacht. Er hat viel zu wenig Widerstand gegen den “Progressismus” geleistet. Er müßte achtkantig aus dem Vatikan, der in Wirklichkeit eine Bastion der katholischen Rechtgläubigkeit ist und sein sollte, geworfen werden.

  5. Päpste sind sehr gebunden. Keineswegs dürfen sie das, was ihre Vorgänger z. B. in Enzykliken lehrten, für nicht mehr verbindlich erklären. Im Papsteid schwören die Päpste, daß sie alles, was von ihren Vorgängern kommt, unverbrüchlich weitertradieren. Papst Pius XII. (1939-1958) lehrt in seiner Enzyklika “Humani generis” aus dem Jahr 1950, daß alles, was in den Enzykliken gelehrt wird, von Gott selbst stammt und daher nicht mehr der freien Erörterung unterliegt. Zum katholischen Glauben gehören Tausende von Einzelheiten, die von allen Gläubigen fraglos und sofort angenommen und sich zu eigen gemacht werden müssen, wenn sie diese Lehren zum ersten Mal authentisch hören oder lesen. Dazu gehören auch harte Dinge: z. B. die Berechtigung der Ketzertötung durch den katholischen Staat; die Inspiriertheit der Fluch- und Rachepsalmen; die ewige Folter der Verdammten in der Hölle; der Ausschluß der ungetauft verstorbenen kleinen Kinder vom Himmel für immer; die Berechtigung der Kreuzzüge; die Gottgewolltheit der Vernichtung bestimmter götzendienerischer Heiden durch die Juden im Alten Testament; die Beurteilung der Homosexualität als himmelschreiende Sünde und als todeswürdiges Verbrechen; die Verurteilung der künstlichen Empfängnisverhütung und der Abtreibung als Mord; die Belegung der Behauptung, daß die heilige Messe in der Volkssprache gefeiert werden müsse und nicht in Latein, mit dem Anathema; die Beurteilung des Selbstmordes als Todsünde, die von Gott sofort mit der ewigen Verdammnis bestraft wird; die Beurteilung von Cunnilingus, Fellatio und Analverkehr als Todsünde; die Notwendigkeit der Liebesreue, nicht nur der Furchtreue, vor dem Sterben bei den erwachsenen Nichtkatholiken, um in den Himmel zu kommen, während dazu bei den Katholiken, wenn sie vor dem Sterben das heilige Sakrament der Beichte empfangen, nur die Furchtreue nötig ist; die Verurteilung der Gewissensfreiheit, der Gedankenfreiheit, der Religionsfreiheit, der Pressefreiheit und der Versammlungsfreiheit als schwere Verbrechen und als Blasphemien; die Lehre von der Heilsnotwendigkeit der heiligen katholischen Kirche und damit verbunden die Lehre, daß alle Protestanten, Juden, Moslems und alle anderen Nichtkatholiken in allerhöchster Gefahr stehen, von Gott verdammt zu werden; usw. Diese Dinge gehören genauso zum katholischen Glauben wie die anderen “angenehmen” Dinge wie z. B. die Barmherzigkeit und Langmut Gottes. Ein Häretiker (vom altgriechischen Wort “hairesis”, zu deutsch “Wahl”) ist jemand, der unter den katholischen Lehren eine Auswahl trifft.

  6. Erkennt euren Schöpfer, ihr Menschen! ER liebt uns! Erkennt die Liebe CHRISTI, ihr werdet in Frieden leben und den HERRN erfreuen. Gütig und barmherzig erwartet ER alle. Kehrt um zu ihm, alle Völker der Erde, erhebt eure Gebete zu GOTT.

    Ihr Südamerikaner, die Ihr so zahlreich betrogen wurdet, Euch wurden Steine gereicht statt Brot. Erkennt, daß ihr erschaffen seid zur Ehre Gottes, und darum klammert euch nicht an das Irdische, denn GOTT der HERR, der uns liebt als Seine Kinder – ER ist Unser Vater. ER hat uns für etwas Höheres erschaffen.

    Der HERR sandte den HEILIGEN GEIST auf die Erde, und durch ihn wurde die heilige Kirche stark gemacht. Nicht allein für das Irdische, sondern vielmehr für das Himmlische hat ER unsere Augen aufgetan.

    Ihr durftet in diesen Tagen nicht die Liebe GOTTES erfassen. Es kam kein Hirte zu Euch als Apostel, die ganze Welt durcheilend, um allen Völkern das wahre Evangelium zu verkünden. Die Apostel waren erfüllt vom HEILIGEN GEIST, darum waren ihre Worte gewaltig und das Volk nahm das Wort GOTTES an.

    Bis zu Tränen trauern wir um Euch, denen die Göttliche Offenbarung nicht zuteil wird und Seine Gnade nicht kennen. Sie wird ihnen vorenthalten von Zerstörern der Lehre. Vielen Menschen versperren sie den Weg der Errettung. Sie lassen die Menschen in der Finsternis und führen sie nicht zum wahren Licht.

    In der Welt kann es keine Vermassung und Gleichstellung geben, denn nicht jeder kann König oder Fürst sein, Patriarch oder Abt. Das ist aber für die Seele unwichtig. Jeder kann GOTT lieben und IHM gehorsam sein – das allein ist wichtig; denn in der Liebe zu GOTT und dem Nächsten liegt unsere Freiheit und Gleichheit. Ohne diese Liebe zu GOTT findet der Mensch keine Ruhe.

  7. @Alexius,
    danke für diese wahren Worte.

    Schon der Hl.Augustinus erkannte:
    „Unruhig war mein Herz bis es ruhte in
    dir, oh Gott.“

  8. Exakt vor diesen marxistischen Ideen, die Francis bekundet, für die er immer wieder wirbt, warnte Unsere Liebe Frau von Fatima. Deswegen hat die Welt keinen Frieden und deswegen wird sie keinen Frieden bekommen. Krisenherde auf dem ganzen Globus, Aufstand, Verfolgung, Chaos an allen Ecken und Enden der Erde! All dies wurde vorhergesagt für den Fall, daß die Botschaft von FATIMA keine Annahme findet. Die Botschaft von FATIMA wurde von den falschen Päpsten verworfen. Wer also sind diejenigen, die mithelfen, die „Irrtümer Russlands“ zu verbreiten? Es sind diese falschen Konzilspäpste selbst. „Wir werden Fatima zerstören“ – genau das erleben wir heute. Die Folgen werden nicht ausbleiben. Die Muttergottes hat sie angekündigt: „Verschiedene Nationen werden vernichtet werden“. Wann? Beim bevorstehenden, die ganze Weltkugel umfassenden Göttlichen Strafgericht.

    „Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingemordet waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, an dem sie festhielten. Sie riefen mit lauter Stimme:
    ‚Wie lange noch, Herr, du Heiliger, du Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an den Bewohnern der Erde?‘ (Offb. 6, 9,10)

    Und ich sah den Himmel offenstehen, und siehe, ein weißes Pferd, und der auf ihm sitzt, heißt ‚Treu und Wahr‘, und in Gerechtigkeit richtet und kämpft Er.

    Seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und über seinem Haupte sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als Er selber. Er ist umkleidet mit einem Gewand, das mit Blut getränkt ist, und sein Name heißt ‚DER LOGOS‘.. Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert, um damit die Völker zu schlagen. Er wird sie leiten mit eisernem Stabe, und er tritt die Kelter des glühenden Zornweins Gottes, des Allherrschers. Auf seinem Gewand und an der Hüfte trägt er als Namen geschrieben: ‚König der Könige und Herr der Herren'“ (Offb 19, 11-16)
    __

    Jene also aus der Konzilssekte und die ihr anhangen, werden von diesem glühenden Zornwein Gottes getroffen werden. Haben die vier Bischöfe dies alles vergessen? In der Spaltung, der Unruhe, der Unzufriedenheit, des Rückgangs der Berufungen innerhalb der Bruderschaft sehen wir das erste Strafgericht Gottes.

    Lefebvres Brief vom 29.8.1987 an die künftigen Bischöfe:
    „Meine sehr lieben Freunde, da der Lehrstuhl des hl. Petrus, und die Stimmen der Autorität in Rom von antichristlichen Kräften besetzt sind, schreitet die Zerstörung der Königsherrschaft unseres HERRN rasch voran….durch das Verderben der heiligen Messe, des strahlenden Ausdrucks des Triumphes unseres Herrn am Kreuz – ‚Gott herrscht vom Holze aus‘ – und der Quelle der Ausbreitung Seiner Herrschaft in den Seelen und in der Gesellschaft..
    Ich sehe mich von der Göttlichen Vorsehung gezwungen, die Gnade des Episkopates, die ich selbst empfangen habe, weiterzugeben, damit die Kirche und das katholische Priestertum weiterhin bestehen bleiben…
    CHRISTUS in das Pantheon von Assisi einzureihen und Ihm die Königsherrschaft über die Gesellschaft zu verweigern, heißt das nicht, Ihm Seine Gottheit abzusprechen, Christus aufzulösen und ein Anti-Christ zu sein?..“

    Diese Verweigerung der Königsherrschaft Christi – nicht zuletzt proklamiert durch Joseph Ratzinger – fand ihren Ausdruck in der Verweigerung des Päpstlichen Krönungseides – ein anschauliches Erkennungszeichen der antichristlichen Häupter in Rom! Bis Johannes Paul I. wurde der Krönungseid von den Päpsten abgelegt. In diesem Schwur beeidet der Neue Pontifex, dass er nicht von der Tradition seiner Vorgängerpäpste abweiche. Am Schluss der Formel spricht er einen Bannfluch, sogar über sich selbst, mit den Worten: „sollte irgend jemand, seien es Wir selbst oder ein anderer, das lästerliche Wagnis unternehmen diese gottgefällige Tradition ändern zu wollen, tun Wir ihn in den Bann.“
    Gleich zu Beginn eines Pontifikates sollte der neue Pontifex die Königsherrschaft Christi, dessen Stellvertreter er ist, verkünden.
    Das Fehlen des Amtes des Papstes (Sedisvakanz) hatte das Fehlen der Sichtbarkeit des Königtums Christi zur Folge.
    Der Krönungstag des Papstes wurde in der Kirche besonders gefeiert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.