Die letzten Nachfolger Petri und das Ökumenische Konzil Vatikanum II – 8

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III. EIN PAPST DES II. APOSTOLISCHEN ZÖNAKELS

1. Ein „marianischer“ Papst

Karol Wojtyla, der im polnischen Krakau zum Bischof geweiht wurde, hat auf sein Bischofswappen den Wahlspruch „Totus tuus“, d. h. „Ich bin ganz Dein, Maria“, geschrieben. Er hat ihn dem Buch von Ludwig Maria Grignion von Montfort entnommen: „Das goldene Buch der vollkomme­nen Hingabe an Jesus durch Maria“ (Nr. 233). Das Buch faßt kurz die Ma­riologie (Lehre über Maria) der Kirchenväter und der Lehrer des Mittel­alters zusammen. Aber gleichzeitig geht es auch einen Schritt weiter. Es legt das theologische Fundament und empfiehlt allen Marienverehrern die Weihe (die Ganzhingabe) an die Gottesmutter, um sich damit Jesus Christus vollkommen hinzugeben. Dieses Buch ist eines der Lieblings­bücher Karol Wojtylas; er hat es mehrfach meditiert. Der Wahlspruch „Totus tuus“ besagt, daß er sich der Gottesmutter geweiht hat und sich selbst sowie sein Priestertum in ihre Hand gelegt hat.

„Alles durch Maria! Das ist das authentische Verständnis der Gegenwart der Mutter Gottes im Geheimnis Christi und der Kirche, wie sie das Kapi­tel 8 der Konstitution Lumen gentium verkündet. Dieses Verständnis ent­spricht der Überlieferung der Heiligen wie Bernhard von Clairvaux, Grig­nion von Montfort, Maximilian Kolbe.“72

Paul VI. vertiefte die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Gottesmutter, und Johannes Paul II. führt diese Arbeit mit besonderem Charisma fort. Im Rahmen der Mariologie des Konzils entwickelt er auf wunderbare Weise die Lehre von der Weihe an die Mutter Gottes und die Mutter der Kirche. Gleichzeitig fördert der Papst in der Kirche eine tiefere und umfassendere Marienverehrung.

Wie der Apostel Johannes liebt Johannes Paul II. Jesus und die Jungfrau Maria. Er ist ein „marianischer“ Papst: er gehört ganz Maria. Auf die Worte Jesu hörend (vgl. Joh 19,26-27), nahm er auf dem Kalvarienberg des 20. Jahrhunderts die Gottesmutter als Mutter in seinem Haus auf. Wie ein Kind läßt sich der Papst von der himmlischen Mutter formen, von ihr an die Hand nehmen und führen, ohne Widerstand zu leisten. Von ihr gestärkt, trägt er das schwere Kreuz des Pontifikates. Johannes Paul II. hat grenzenloses Vertrauen in die Gottesmutter. In der Gnadenordnung erhält er alles von Christus durch die Gottesmutter und tut alles durch sie, er vertraut ihr alles an. Die von ihm gelebte Weihe an die Gottesmut­ter macht den Papst immer „christozentrischer“, weil die Gottesmutter die christozentrischste Person ist und dementsprechend handelt.

„Die Kirche ist immer im Zönakel, das sie im Herzen trägt. Die Kirche ver­weilt im Gebet, wie die Apostel zusammen mit Maria, der Mutter Christi.“73

Das Zönakel auf dem Berg Zion in Jerusalem befand sich in einem

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72 Johannes Paul II., Ansprache vom 4. 6. 1979, 1, 1415; vgl. ders., Ansprache vom 11. 10. 1987, 3, 835.

73 Johannes Paul II., Dominum et vivcantem, Nr. 66; vgl. ders., Ansprache vom 21. 10. 1979, 2, 817; ders., Ansprache vom 29. 1. 1992, 1, 183f; ders., Ansprache vom 4. 6. 1979, 1, 1415: „An der Geburt der Kirche hat in besonderer Weise diejenige teil, der wir die Geburt Christi verdanken. Die Kirche, einst im Zönakel von Pfingsten geboren, wird auch weiterhin in jedem Zönakel des Gebetes geboren.“

Ders., Ansprache vom 11. 10. 1987, 3, 835: „Sie ist die Mutter unseres Herrn und die Mutter der Kirche: War Maria nicht vom ersten Tag der Konzilsversammlung — in diesem vatikanischen Zönakel der neuen Zeit — gegenwärtig und eifrig am Wirken, so wie sie mit den Aposteln im Zönakel von Jerusalem bei der Herabkunft des Trösters, des Geistes der Wahrheit, zusammen war? Die Ähnlichkeiten sind zu erhaben“; vgl. ders., Ansprache vom 28. 6. 1989, 1, 1772f; ders., Ansprache vom 11. 10. 1987, 3, 836-837; ders., Ansprache vom 8. 12. 1985, 2,1450.

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„Obergemach“ und war ein „obenliegender Saal“. In diesem Zönakel wurde die Kirche am Pfingsttag geboren. Der Heilige Geist hat auf ge­heimnisvolle Art die Herzen der Apostel erhöht und in das Unbefleckte Herz Mariens eingetaucht. Das Unbefleckte Herz Mariens war das müt­terliche Zönakel, in dem sich die innere Geburt der Kirche vollzogen hat. Im Zönakel des Unbefleckten Herzens Mariens setzt sich das Wunder der inneren Geburt der Kirche (das Pfingstwunder) durch die Jahrhunderte fort. Die Kirche ist mit ihrem Herzen in das Zönakel des Herzens ihrer geistigen Mutter eingetaucht und lebt ständig darin.

Das letzte Ökumenische Konzil ist ein Vatikanisches Zönakel der neuen Zeit, des neuen Zeitalters der Kirche gewesen. Das Unbefleckte Herz Ma­riens ist das mütterliche Zönakel dieser neuen Zeiten: in ihm vollbringt der Geist des Vaters und des Sohnes auch weiterhin das Wunder des zweiten Pfingsten der Kirche.

Johannes Paul II. ist ein Papst des zweiten apostolischen Zönakels. Er führt und sammelt die gesamte Kirche immer mehr im Zönakel des Unbe­fleckten Herzens Mariens. Er leitet sie an, sich mehr und mehr im Gebet, insbesondere im Gebet des Rosenkranzes, mit der heiligen Mutter Gottes zu vereinen, die die „Allmacht der Fürsprache“ ist. Man muß in der Tat mit ihr zusammen von Christus eine größere und dauerhafte Ausgießung des Heiligen Geistes erbitten. Dies ist für die Fortdauer und das Wachs­tum des zweiten Pfingsten notwendig.

2. Ein Papst des Unbefleckten Herzens Mariens

Am 13. Mai 1917 erschien die Mutter Gottes zum ersten Mal den drei Hirtenkindern in Fatima in Portugal. Am 13. Mai 1981 wurde Papst Jo­hannes Paul II. bei einem Attentat auf dem Petersplatz in Rom schwer verletzt. Das geheimnisvolle Zusammenfallen, daß sich das Attentat ge­nau am Jahrestag der ersten Erscheinung der Gottesmutter in Fatima er­eignet hat, lenkte die Aufmerksamkeit des Papstes, der sich in Lebens­gefahr befand, auf die Erscheinungen und die Botschaft der Gottesmutter in Fatima.

Die Kirche hat die Botschaft von Fatima anerkannt, weil sie mit der Bot­schaft des Evangeliums übereinstimmt. In ihrem Kernpunkt ist sie ein Aufruf zur Umkehr und Buße, genau wie im Evangelium. Der eindringliche Appell des Unbefleckten Herzens Mariens in Fatima ist von einem großen Teil der Kirche vergessen worden. Unzählige Gesellschaften und Christen sind genau in die entgegengesetzte Richtung der Botschaft von Fatima gegangen.

„»Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebäre­rin!« 0 Mutter der Menschen und der Völker, »Du kennst ihre Leiden und ihre Hoffnungen«. Als Mutter weißt du um die Kämpfe zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis, die die Welt von heute erschüttern. Vernimm unser Rufen, die wir uns vom Heiligen Geist getrieben an Dein Herz wenden, und umarme mit der Liebe der Mutter und Magd diese unse­re menschliche Welt, die wir Dir voller Sorge um das irdische und ewige Schicksal der Menschen und der Völker übergeben und weihen.

In besonderer Weise übergeben und weihen wir Dir jene Menschen und jene Nationen, die diesem Anvertrauen und dieser Weihe besonders be­dürfen.“74

Am 13. Mai 1982 weihte Johannes Paul II. in Fatima alle Menschen und Nationen, das heißt die Kirche und die Menschheit am Ende des zweiten christlichen Jahrtausends, dem Unbefleckten Herzen der Mutter Gottes. Er hat die gleiche Weihe am 25. März 1984 in Rom am Fest Mariä Verkün­digung wiederholt. Und dieses Mal mit den Bischöfen der Kirche, die sei­ner Einladung gefolgt waren.

Im letzten Abschnitt des zweiten christlichen Jahrtausends ist die Menschheit schwer krank, ja sie befindet sich in Lebensgefahr, und die Kirche ist mehr als je zuvor bedroht. In dieser ernsthaften Lage hat die Kirche das Bedürfnis, daß Maria außerordentlich in die Geschichte ein­greift und damit mütterlich ein außergewöhnliches, heilbringendes Wir­ken Christi vorbereitet. Die Mutter Gottes, die Mutter der Barmherzig­keit, steht unter dem Kreuz ihres Sohnes auf Golgotha und unter dem Kreuz der Kirche und der Menschheit auf dem Kalvarienberg des 20. Jahrhunderts.

Die gelebte Weihe an das Unbefleckte und schmerzhafte Herz Mariens führt die Kirche zum durchbohrten Herzen des Erlösers, aus dem Gnade und Barmherzigkeit hervorströmen, die das Böse und die Sünde der Welt überwinden. Auf dem aufsteigenden Weg greift das Herz der Mutter der

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74 Johannes Paul II., Ansprache in Fatima vom 13. 5. 1982, 2,1590-1591; vgl. ders., Ansprache vom 12. 5. 1982, 2,1485; ders., Ansprache vom 12. 11. 1983, 2, 1057; ders., Ansprache vom 31. 1. 1988, 1, 312. Der zweite Absatz, den wir zitiert haben, bezieht sich implizit auf die Weihe Rußlands. Die Aufforderung, sich durch die Weihe an das Unbe­fleckte Herz Mariens wieder der barmherzigen Heiligkeit Gottes zu nähern, bildet den Kern der Botschaft von Fatima. Ders., Ansprache vom 19. 5. 1982, 2, 1759: „Das Herz der Mutter Christi, das der Quelle dieser barmherzigen Heiligkeit Gottes näher steht, möchte ihr alle Herzen näher bringen: jeden Menschen und die ganze Menschheit, die einzelnen Nationen und die ganze Welt“; vgl. ders., Ansprache vom 13.5. 1982, 2,1582.

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Barmherzigkeit auf außerordentliche Weise in die Geschichte ein, und ihr Wirken spiegelt das außergewöhnliche Wirken des barmherzigen Her­zens des Erlösers wider. Die Kirche und die Menschheit nähern sich dem größten Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens. Er wird im strah­lendsten Triumph des barmherzigen Herzens Jesu bestehen, in einem außergewöhnlichen Wunder des Dreieinen Gottes, der das Angesicht der Erde der Menschen erneuern wird.

„Die Wallfahrt nach Fatima war ein Bedürfnis des Herzens und zu­gleich eine Offenbarung des Weges, dem die Kirche am Ende dieses Jahrhun­derts folgt.“75

Das Attentat auf Johannes Paul II., sein Überleben durch ein Wunder, das Gott auf die Fürsprache der Gottesmutter in Fatima gewirkt hat, die Weihe an das Unbefleckte Herz der Mutter Gottes von Fatima sind Zei­chen der Zeit für die Kirche und die Menschheit im letzten Abschnitt des zweiten christlichen Jahrtausends.

3. Ein Papst des Heiligsten Herzens Jesu

Am Sonntag der Auferstehung tritt Jesus durch die verschlossenen Tü­ren in das Zönakel in Jerusalem ein. Der Auferstandene zeigt den Apo­steln „seine Hände und seine Seite, an denen die Zeichen der Kreuzigung zu sehen sind. Er zeigt ihnen seine Seite – die Stelle, wo die Lanze des Hauptmanns sein Herz durchbohrt hat.

Daher sind die Apostel aufgerufen, zum Herzen zurückzukehren, das die Sühne für die Sünden der Welt ist. Und mit ihnen sind auch wir dazu aufgerufen.“76

Das Herz des gekreuzigten und auferstandenen Gottmenschen ist das ursprüngliche Zönakel der Kirche. Die Kirche ist in der inneren Ordnung geheimnisvoll auf die Ebene des Herzens Jesu und gleichzeitig auf die Ebene der oberen Hemisphäre der theologischen und anthropologischen Welt erhoben. Im überaus bewundernswerten Zönakel des Heiligsten

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75 Johannes Paul II., Ansprache vom 19. 5. 1982, 2,1758.

76 Johannes Paul II., Ansprache vom 17. 8. 1986, 2, 391; vgl. ders., Ansprache vom 30. 7. 1989, 2, 159-160; ders., Ansprache vom 7.6. 1991, 1, 1549 f; ders., Ansprache vom 20. 7. 1986, 2, 277-278; ders., in: Frossard A. dialogo con Giovanni Paolo II, Mailand 1983, 211: „Auf dem Konzil haben die Bischöfe nicht nur ihr Lehramt ausgeübt: das Konzil war für sie eine wahre »Schule des Heiligen Geistes«.“

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Herzens Jesu lebt die Kirche mit dem Herzen, durch das Wirken des Hei­ligen Geistes, die Geheimnisse der Erlösung.

Im zweiten apostolischen Zönakel sind die Nachfolger der Apostel noch tiefer zur Seite Christi, ja zu seinem durchbohrten Herzen zurückge­kehrt, aus dem die Kirche hervorging und hervorgeht (vgl. SC 5). Die Kir­che des zweiten apostolischen Zönakels ist ganz auf das Herz des gekreu­zigten und auferstandenen Jesus ausgerichtet und diesem geweiht. Jo­hannes Paul II. ist ein Papst des Heiligsten Herzens Jesu. Er führt die Kir­che des Konzils in die Tiefe des Reiches des Herzens des gekreuzigten und auferstandenen Gottmenschen.

„Christus, der Erlöser der Welt, ist derjenige, der in einzigartiger und unwiederholbarer Weise in das Geheimnis des Menschen eingedrungen und in sein »Herz« eingetreten ist. Mit Recht lehrt daher dasselbe Konzil: »Tatsächlich klärt sich nur im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes das Geheimnis des Menschen wahrhaft auf« (GS 22).“77

Johannes Paul II. ist sich bewußt, daß die neue umfassende Sicht des Konzils vom Menschen von enormer Wichtigkeit für die Kirche und die Menschheit ist, und sie wird in Zukunft eine noch größere Bedeutung erlangen. Im Licht des Geheimnisses des Gottmenschen entfaltet er sie in vertikaler und horizontaler Dimension. So wie zu keiner Zeit ragt der Mensch als Herz (als innerer Mensch, der die sichtbare Welt übersteigt), als Person und als transzendenter Wert hervor.

„Alles, was zur »Anschauung Christi« im lebendigen Glauben und in der Lehre der Kirche gehört, bringt uns der »Anschauung des Vaters« in der Heiligkeit seines Erbarmens näher. Die Kirche bekennt und verehrt das Erbarmen Gottes, so will es scheinen, auf besondere Weise, indem sie sich an Christi Herz wendet. Tatsächlich erlaubt uns gerade die Hinwen­dung zu Christus im Geheimnis seines Herzens, bei diesem Thema der Offenbarung, der erbarmenden Liebe des Vaters, zu verweilen, das den innersten Kern der messianischen Sendung des menschgewordenen Got­tessohnes ausmacht: ein zentraler Punkt und gleichzeitig der dem Men­schen am leichtesten zugängliche.

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77 Johannes Paul II., Redemptor hominis, Nr. 8; vgl. ders., Ansprache vom 2. 2. 1986, 1, 278f; ders., Ansprache vom 3. 11. 1979, 2,1023: „Die Überlegung über den Menschen und vor allem das besondere und unmittelbare Interesse für den konkreten Menschen, für jeden einzelnen Menschen – als Geschöpf mit einer natürlichen und übernatürlichen Würde aufgrund des gemeinsamen und vorsorgenden Wirkens von Gott, dem Schöpfer, und dem Sohn, dem Erlöser, – ist für mich eine geistige »Haltung«, die ich immer besaß“. Das Buch Person und Tat von Karol Wojtyla ist ein Zeugnis dieser „Haltung“. Es ist zudem ein philosophisches Meisterwerk.

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Die Kirche lebt ein authentisches Leben, wenn sie das Erbarmen bekennt und verkündet – das am meisten erstaunliche Attribut des Schöpfers und Erlösers – und wenn sie die Menschen zu den Quellen des Erbarmens des Heilandes führt, die sie hütet und aus denen sie austeilt.“78

Seit Beginn seines Petrusamtes hat Johannes Paul II. seine spezielle Aufgabe in der Verbreitung der Botschaft von „Gott dem Vater, der voll Erbarmen ist“ (vgl. Eph 2,4), vom barmherzigen Jesus und von der barm­herzigen Liebe, die mächtiger als alles Böse ist, gesehen. Er erklärte die Enzyklika „Dives in misericordia“ (1980) in gewissem Sinne zur program­matischsten Verlautbarung seines Pontifikates.

Das Ostergeheimnis ist die letzte und endgültige Offenbarung von Got­tes Heiligkeit: Fülle der Gerechtigkeit und der Liebe, da die Gerechtigkeit auf der Liebe gründet, aus ihr hervorgeht und nach ihr strebt. Im Leiden Christi drückt sich die vollkommene Gerechtigkeit aus, weil er wegen der Sünden der Menschheit am Kreuz leidet und stirbt. Dennoch wird eine solche Gerechtigkeit aus der Liebe des Vaters und des Sohnes geboren, und sie wird fruchtbar in einer Liebe, die die Sünden verzeiht und den Menschen die göttliche Gnade sowie das göttliche Leben zurückgibt. Der österliche Christus ist die endgültige Menschwerdung der Barmherzig­keit. Sein geöffnetes Herz ist die unerschöpfliche Quelle der Gnade und der Barmherzigkeit.

4. Ein Papst des eucharistischen Herzens Jesu

„Die Animation und die Vertiefung des eucharistischen Kultes sind Beweis jener authentischen Erneuerung, die sich das Konzil zum Ziel gesetzt hat, und sie sind ihr zentraler Punkt.“79

Das Konzil verfaßte zuerst die Konstitution über die heilige Liturgie und zum Schluß jene über die Kirche in der Welt von heute. Diese Reihen­folge ist eine gottgewollte Weisung: Die Kirche in unserer Zeit kann sich nur dann wirklich erneuern, wenn sie der richtigen Ordnung folgt, die

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78 Johannes Paul II., Dives in misericordia, Nr. 13; vgl. ders., Ansprache vom 22. 11. 1981, 2, 724; ders., Ansprache vom 17. 3. 1985, 1, 662.

79 Johannes Paul II., Schreiben Dominicae coenae, 24. 2. 1980, 1, 615; vgl. ders., in: Frossard A. dialogo, 198; ders., Ansprache vom 27. 10. 1984, 2,1049f; ders., Ansprache vom 14. 5. 1989, 1, 1253: „Die Heiligkeit, die sich haupt­sächlich aus der Eucharistie nährt, ist die erste Quelle jener Erneuerung nach dem Evangelium, deren großes Bedürfnis man heute spürt.“

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das Gebot der Liebe vorgibt (vgl. Mk 12,29-31). Die liturgische Erneue­rung ist das Herz. der Erneuerung der Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die eucharistische Erneuerung ihrerseits ist das Herz der liturgi­schen.

Am 3. Dezember 1981 eröffnete Papst Johannes Paul II. die ewige Aus­setzung des eucharistischen Jesus in der Sakramentskapelle in der Peters­basilika in Rom, genau am Ort des zweiten apostolischen Zönakels. Die Erneuerung (aggiornamento) der Kirche des Zweiten Vatikanischen Kon­zils kommt von der Sonne, dem eucharistischen Christus. Die Verehrung Jesu in der Eucharistie ist die Seele und der Höhepunkt ihres Lebens. Jo­hannes Paul II. ist ein Papst des eucharistischen Herzens Jesu. In der Kir­che des Konzils fördert er mit sehr großer Liebe das eucharistische Leben und den eucharistischen Kult.

5. Ein Papst der Kirche des zweiten Pfingsten

„Seit dem Konzil erleben wir vor allem eine qualitative Erneuerung. Ob­wohl es immer noch zu wenige Priester und Berufungen gibt, entstehen und wachsen Bewegungen mit religiösem Charakter: Sie entstehen auf einer etwas anderen Grundlage als die früheren katholischen Verbände, die eher sozialen Charakter hatten und, inspiriert von der kirchlichen Sozial­lehre, die Umwandlung der Gesellschaft und die Wiederherstellung der sozialen Gerechtigkeit anstrebten. Einige traten in einen so intensiven Dialog mit dem Marxismus ein, daß sie in gewissem Maße ihre katholi­sche Identität verloren.

Die neuen Bewegungen hingegen sind eher auf eine Erneuerung der Person ausgerichtet. Der Mensch ist das erste Subjekt jedes sozialen und ge­schichtlichen Wandels. Doch um diese Rolle ausüben zu können, muß er sich selbst in Christus, im Heiligen Geist erneuern. Dies ist eine für die Zukunft der Kirche sehr vielversprechende Richtung. Früher erfolgte die Erneuerung der Kirche vor allem über die Orden. So war es beispielsweise in der Zeit nach dem Niedergang des Römischen Reiches mit den Benedikti­nern und im Mittelalter mit den Bettelorden: den Franziskanern und Do­minikanern; so war es nach der Reformation mit den Jesuiten und ande­ren Initiativen; im 18. Jahrhundert waren es die Redemptoristen und Pas­sionisten und im 19. Jahrhundert die dynamischen missionarischen Kon­gregationen, wie die Verbiten, die Salvatorianer und natürlich die Salesia­ner.

Neben den Orden, auch den unlängst gegründeten, und den zu wun­derbarer Blüte gelangten Säkularinstituten in unserem Jahrhundert sind in der konziliaren und nachkonziliaren Zeit diese neuen Bewegungen entstanden. (…)

Vor allem ist eine tiefgreifende Veränderung des Basismodelles im Gange. Ich denke dabei an Europa und Amerika, insbesondere Nordamerika, und in einem anderen Sinn an Südamerika. Das traditionelle, quantitative Modell verwandelt sich in ein neues, eher qualitatives Modell. Und auch das ist ein Er­gebnis des Konzils.

Das II. Vatikanum hat in dem Moment stattgefunden, da das alte Mo­dell dem neuen zu weichen begann. Daher muß gesagt werden, daß das Konzil im richtigen Augenblick einberufen wurde und eine Aufgabe übernom­men hat, die damals nicht nur die Kirche, sondern die ganze Welt brauchte.“80

Der Heilige Geist verteilt seine Gaben in einer großen Vielfalt von For­men, um mit ihnen die eine Kirche zu bereichern, die in ihrer bunten Schönheit den „unergründlichen Reichtum Christi“ (Eph 3,8) in der Ge­schichte entfaltet. Der Heilige Geist erweckte in der frühen Kirche ver­schiedene Formen des gottgeweihten Lebens. Die Orden, von den Bei­spielen und der Kraft der Kirche der Märtyrer beseelt, strebten nach ei­nem heroischen Leben nach dem Evangelium. Und gleichzeitig bemühten sie sich darum, die Kirche der Apostel vollkommen nachzuahmen, in der „die Gemeinde der Gläubigen ein Herz und eine Seele war“ (Apg 4,32).

In der Zeit vom Untergang der antiken Welt bis zum Entstehen einer neuen Welt bildeten im Osten und im Westen die Reihen der Orden die Vorhut des christlichen Volkes beim Aufstieg auf den heiligen Berg des Herrn. Durch ihr heroisches Leben nach dem Evangelium unterstützten sie auf ihrem Weg andere Christen und führten neue Völker zum Auf­stieg auf den Berg des Herrn. Durch ihren großen spirituellen Eifer bilde­ten die Scharen der neuen Orden im Mittelalter und in den letzten Jahr­hunderten die Vorhut beim Erneuerungsprozeß der Kirche.

Die zentrale Frage des Zweiten Vatikanischen Konzils war die, wie man die soziologische Kirche in die Kirche von Pfingsten umwandeln kann. Viele wurden getauft und gefirmt und viele Christen besuchen die Heilige Messe. Aber nur wenige Christen sind wirkliche Zeugen des ge­kreuzigten und auferstandenen Christus. Im Rahmen der konziliaren Er­neuerung hat der Heilige Geist verschiedene kirchliche Bewegungen er­weckt. In den neuen Formen des charismatischen Lebens, das die neue

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80 Johannes Paul II., Die Schwelle der Hoffnung überschreiten, 194-196; vgl. ders., Ansprache vom 23.5.1992, 1, 1530-1531.
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Zeit der Vereinigungen in der Kirche charakterisiert, kommt der Eifer und die große Vielzahl der Laien zum Vorschein. Einige Bewegungen umfassen außer den Laien auch einen Teil der Mitglieder der Hierarchie und der Orden.

Die Bewegungen, die sich durch einen großen spirituellen Eifer aus­zeichnen, streben nach einem heroischen Leben gemäß dem Evangelium (wo dies fehlt, kann man nur schwer von einer „Bewegung“ im eigentli­chen Sinn sprechen). Die Scharen der Bewegungen, die sich vom Geist führen lassen, gehen so an der Spitze beim Aufstieg auf den Berg des Herrn. Sie bahnen den übrigen Gliedern der pilgernden Kirche mit gro­ßem Heldenmut neue Pfade. Sie bewegen viele säkularisierte Christen zur Bekehrung des Lebens und führen viele Menschen zu Christus. Die Bewe­gungen üben auf die aufsteigende Spirale der heutigen Jugend große An­ziehung aus, und in ihnen blühen zahlreiche Berufungen zum Priester­tum und zum gottgeweihten Leben. Die Erneuerung der Kirche vollzieht sich hauptsächlich durch diese Bewegungen.

„Privilegierter Ort dieser Neuentdeckung der Kirche und der Anstren­gungen für sie sind die Vereinigungen und Bewegungen und die ver­schiedenen kirchlichen Jugendgruppen. Nicht umsonst spricht man heute von einer »neuen Zeit der Zuammenschlüsse« in der Kirche (vgl. Christi-fideles laici, Nr. 29). Sie muß als großer Reichtum und kostbares Ge­schenk des Heiligen Geistes mit tiefer Dankbarkeit angenommen wer­den.“81

„Die Art und Weise, wie Maria am Sieg Christi teilnimmt, habe ich vor allem in meiner Nation erfahren. Aus dem Mund von Kardinal Stefan Wyszynski wußte ich, daß sein Vorgänger, Kardinal August Hlond, auf dem Sterbe­bett die bedeutsamen Worte gesprochen hatte: »Der Sieg wird, wenn er kommen sollte, durch die Mittlerschaft Mariens erfolgen.« Während mei­nes Hirtendienstes in Polen war ich Zeuge der Art und Weise, in der diese Worte Wirklichkeit wurden.

Als ich mit der Wahl zum Papst in die Probleme der Weltkirche eintrat, war auch ich davon überzeugt, daß der Sieg auch in dieser universalen Dimension, wenn er kommen sollte, von Maria errungen wird: Christus wird durch ihre Mittlerschaft siegen, denn er will, daß die Siege der Kirche in der heutigen und zukünftigen Welt mit ihr verbunden sind.

Ich hatte also diese Überzeugung, obschon ich damals noch wenig von

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81 Johannes Paul II., Botschaft vom 26. 11. 1989, 2,1362.

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Fatima wußte. Ich spürte jedoch, daß zwischen La Salette, Lourdes und Fatima und – in ferner Vergangenheit – unserem polnischen Jasna Góra ein gewisser Zusammenhang bestand.

Da kam der 13. Mai 1981. Als ich von der Kugel des Attentäters getrof­fen wurde, beachtete ich zunächst nicht, daß sich gerade an diesem Tag das Ereignis jährte, da Maria den drei Kindern aus Fatima in Portugal erschienen war, und die Worte, die sie zu ihnen gesprochen hatte, die nun, am Ende des Jahrhunderts, in Erfüllung zu gehen scheinen.“82

Am 2. Oktober 1983 feierte der Heilige Vater Johannes Paul II. die heili­ge Messe für die marianischen Bewegungen, deren Vertreter sich mit ihm zusammen auf dem Petersplatz versammelt hatten. Ich nenne von ihnen namentlich die Marianische Priesterbewegung. 1972 in Fatima entstan­den, genau am Ort der Erscheinung der Mutter Gottes in der Cova da Iria, hat sich diese Bewegung auf außergewöhnliche Weise in der ganzen Kir­che verbreitet. In der gelebten Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens (die erste Verpflichtung), in der Einheit mit dem Papst und mit der mit ihm vereinten Kirche (die zweite Verpflichtung) und in einer Führung der Gläubigen zu einem der Mutter Gottes geweihten Leben (die dritte Ver­pflichtung) hat die Bewegung eine große Zahl von Priestern vereinigt. Sie kamen aus dem Weltklerus, aus den verschiedenen Formen gottgeweih­ten Lebens und aus anderen Bewegungen. Der Bewegung sind sogar vie­le Bischöfe und einige Kardinäle beigetreten. Jedoch gehört jeder Priester, der die oben genannten Verpflichtungen übernommen hat und lebt, der Bewegung an, auch wenn er sie äußerlich nicht kennt.

Der Bewegung ist sogar eine sehr große Menge von Gläubigen beigetre­ten, ein Teil der Ordensbrüder und Ordensfrauen sowie ein Teil der Laien aus anderen kirchlichen Bewegungen. Alle gemeinsam bilden die Maria­nische Bewegung. Alle machen die Erfahrung eines ganz der himmlischen Mutter geweihten Lebens und setzen sich dafür ein, mit ihrer Hilfe den Weg der Taufweihe zu gehen, mit dem Papst und seiner Kirche verbun­den zu sein und die wahre Marienverehrung zu verbreiten.

Der Inhalt der Botschaft, der die Marianische Priesterbewegung folgt, steht in tiefem Einklang mit der Botschaft der Gottesmutter von Fatima

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82 Ders., Die Schwelle der Hoffnung überschreiten, 245-246; vgl. ders., Ansprache vom 2. 10. 1983, 2, 699f; ders., Ansprache vom 30. 8. 1984, 2, 290; ders., Ansprache vom 29. 9. 1984, 2, 696; ders., Ansprache vom 5. 10. 1994; vgl. ders., Ansprache vom 26. 8. 1990, 2, 330f: Die Befreiung Polens aus der Unterdrückung des marxistischen Totalitarismus erfolgte durch die Weihe der polnischen Kirche an die Gottesmutter: Der Akt der Weihe wurde auf allen Ebenen des katholischen Volkes von Polen vollzogen und gelebt. Von Polen hat sich die Befreiung auf die anderen Völker und Länder des kommunistischen Imperiums ausgebreitet.

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und mit der Lehre der letzten Nachfolger Petri. Ein typisches Merkmal der Bewegung ist es, ihre Mitglieder in Begegnungen von Gebet und Brü­derlichkeit zu versammeln, die „Zönakel“ genannt werden. In den Zöna­keln betet man mit Maria, der Mutter Jesu und der Kirche, und man betet mit ihr den Rosenkranz. In den Zönakeln erneuern die Teilnehmer immer wieder die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens. Die Gebetszönakel erreichen ihren Höhepunkt, wenn sie zu eucharistischen Zönakeln wer­den, in denen die Mitglieder an der heiligen Messe teilnehmen und in der Anbetung des eucharistischen Jesus wachsen, der, wenn möglich, feier­lich auf dem Altar ausgesetzt wird.

In den Zönakeln, die heute in der ganzen Welt verbreitet sind, erfährt man eine immer größere Herabkunft des Heiligen Geistes, und das wun­derbare Klima des neuen Pfingsten wächst. Der Geist führt nämlich die Herzen der Teilnehmer an den Zönakeln immer tiefer in das mütterliche Zönakel des Unbefleckten Herzens seiner Braut Maria und in das ur­sprüngliche Zönakel des Herzens Jesu, in die Tiefe der Heiligen Dreifal­tigkeit ein. Während sich die Allerheiligste Dreifaltigkeit in immer reiche­rem Maße mitteilt, leben und erfahren die Teilnehmer mit Freude das Geheimnis (der Geburt) der Kirche, die ein Herz und eine Seele ist. Wenn es wahr ist, daß das zweite Pfingsten sich durch das Zönakel verwirk­licht, dann ist es auch wahr, daß die Bewegung sich im Herzen der konzi­liaren Erneuerung befindet.

Es ist typisch für die Spiritualität der Bewegung, die Lehre von der Weihe an die Mutter Gottes nicht zu formulieren, die im übrigen in der Kirche schon bekannt ist, sondern vorzuschlagen, sie im täglichen Leben zu leben. Die Bewegung schreitet beständig auf dem wunderbaren Weg der Weihe an das Unbefleckte Herz der Mutter Gottes, der Mutter der Kirche und der Menschheit fort. Dank der täglichen und beständigen Hingabe an ihr Herz kann die mit der Sonne bekleidete Frau die Bewe­gung systematisch auf dem sonnigen Weg der konziliaren Erneuerung führen. Unter Anregung des Heiligen Geistes kann sie sie beschleunigt auf dem Weg der Gleichgestaltung mit dem gekreuzigten und auferstan­denen Christus voranführen. Und die himmlische Heerführerin kann sie systematisch dazu anleiten, einen besonderen Plan im großen apokalypti­schen Kampf zu verwirklichen: einen Plan, der in gewisser Weise mit dem Triumph ihres Unbefleckten Herzens verbunden ist, den sie in Fatima vorausgesagt hat.

Dank der täglichen und beharrlichen Hingabe der Bewegung an das Un­befleckte Herz kann die Mutter der Barmherzigkeit überall auf der Welt ihren Kindern in der Zeit der großen Drangsal und Prüfung eine besondere Hilfe anbieten. Sie kann der Kirche und der Menschheit, die wie nie zuvor bedroht sind, eine besondere Hilfe anbieten. Die systematische Herbeifüh­rung des Triumphes des Unbefleckten Herzens der Königin des Sieges im furchtbaren Kampf zwischen der mit der Sonne bekleideten Frau und den apokalyptischen Kräften des Bösen erfolgt jetzt und in Zukunft in der Kir­che und in der Welt hauptsächlich durch die Bewegung.

„Nach der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils »ist dieses messia­nische Volk, obwohl es tatsächlich nicht alle Menschen umfaßt und gar oft als kleine Herde erscheint, für das ganze Menschengeschlecht die un­zerstörbare Keimzelle (firmissimum germen) der Einheit, der Hoffnung und des Heils« (LG 9).“83

„Wir wissen gut, daß die Kraft sich in der Einheit offenbart. Wir müs­sen uns also zu einer noch tieferen Einheit zusammenschließen, zu einer tieferen Einheit mit allen, die die Kirche Roms bilden, die lebendige Kir­che. Auch im Hinblick auf diese säkularisierte Welt, noch mehr wegen dieser Welt ist die Situation ähnlich der nach Pfingsten, nach der Aufer­stehung und Himmelfahrt Christi, zur Zeit der Urkirche. Sie ist sehr ähn­lich. Natürlich ist der geschichtliche Kontext sehr verschieden. Aber unse­re Situation ist sehr ähnlich.“84

Die Mehrheit der Katholiken kann heute im Progressismus und Tradi­tionalismus angesiedelt werden. Beide sind abweichende Strömungen, die sich immer mehr vom Zweiten Vatikanischen Konzil und somit auch von der Kirche des Konzils entfernen. In dieser Hinsicht sind sie keine spaltenden Elemente, sondern Elemente der Entfernung von der Kirche des Konzils.

Die Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils ist die Kirche des zwei­ten Pfingsten: eine Kirche großen Gebets, intensiver Gemeinschaft und außergewöhnlicher Vitalität. Johannes Paul II. ist ihre Leitfigur. Im Ver­gleich zum Progressismus und Traditionalismus mag die Kirche des Kon-

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83 Johannes Paul II., Ansprache vom 13. 11. 1991, 2,1132.

84 Des., Ansprache vom 1. 3. 1990, 1, 566-567; vgl. Paul VI., Ansprache vom 21. 5. 1976, 366; ders., Ansprache vom 25. 9.1992, 2,182: „Heute besteht die Tendenz, die Kirche wie eine rein institutionelle Struktur ohne ihr Geheimnis zu leiten“; vgl. ders., Die Schwelle der Hoffnung überschreiten, 130.201: Keine soziologische Statistik kann das Geheimnis der Kirche ergründen. Quantitativ, zum Beispiel anhand der bloßen Teilnahme an den religiösen Riten läßt sich der Glaube nicht erfassen; ebd. 196: „Wenn die nachkonziliare Kirche im Bereich der Lehre oder der Disziplin Schwierig­keiten hat, so sind diese keineswegs so schlimm, daß sie zu ernsthaften Teilungen führen könnten. Die Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils, die Kirche der intensiven Kollegialität der Bischöfe der ganzen Welt, dient der Menschheit auf unterschiedliche Weise. Sie stellt sich als wahrer Leib Christi dar, als Werkzeug seiner Heilsmission und der Erlösung, als Förderin der Gerechtigkeit und des Friedens.“

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zils in der Minderheit sein, sie kann sogar als „die kleine Herde“ (vgl. Lk 12,32) erscheinen. Ihre Schwierigkeiten und Drangsale hängen mit dem Wachstum zusammen, d. h. sie sind mit der Verwirklichung des großen Konzils verbunden. Obwohl die Kirche des zweiten Pfingsten sichtbar ist, ist sie dennoch im wesentlichen im Geheimnis des Herzens Christi, im Unbefleckten Herzen der himmlischen Mutter und des Konzils verbor­gen. Die Verfolgung durch die Welt und die Antikirche kann weder jetzt noch in Zukunft ihren Gang aufhalten. Nach dem Plan Christi schreitet sie einer enormen Blütezeit entgegen, die sie im dritten christlichen Jahr­tausend erwarten wird.

„Die Kirche lebt im Geist, den Christus ihr gesandt hat, und schaut so auf das Millennium, wie auf eine Zeit umfassender innerer Erneuerung. Der Heilige Geist hat die Macht, in der Kirche ein neues Pfingsten zu wirken. Dies verlangt von uns eine erneuerte Haltung der Demut, der Hochherzig­keit und der Aufgeschlossenheit für das reinigende Wirken des Gei­stes.“85

Das Konzil ist der Anfang des zweiten Pfingsten. Die Kirche des Kon­zils lebt im Zönakel des Gebetes mit der Gottesmutter. Deshalb lebt sie intensiver in der Anbetung des eucharistischen Jesus. Sie erhält in größe­rem Maß das Geschenk des Heiligen Geistes und lebt darum intensiver das österliche Geheimnis Christi. So schreitet sie einer besonderen Fülle des zweiten Pfingsten entgegen. Die Kirche lebt in einer besonderen Stunde der Geschichte, „in der sie sich zusammen mit dem Jahr 2000 einer neuen Ausgießung des Heiligen Geistes zur Ausbreitung des Gottesreiches bis an die äußersten Enden der Erde nähert.“86

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85 Johannes Paul II., Ansprache vom 16. 4. 1988, 1, 912; ders., Ansprache vom 2. 10. 1983, 2, 702.704: Die Kirche betet mit der Mutter Jesu; sie betet insbesondere den Rosenkranz. „So bereitet sich die Kirche ständig auf den Empfang des Heiligen Geistes vor. (…) Es geht heute nicht darum, große Siege zu erbitten wie bei Lepanto und Wien; es geht vielmehr darum, Maria zu bitten, sie möge uns zu tapferen Streitern gegen den Geist des Irrtums und des Bösen machen mit den Waffen des Evangeliums, die das Kreuz und das Wort Gottes sind“; ders., Ansprache vom 12. 5. 1982, 2,1545: Wollt ihr euer Erbe des Glaubens bewahren, dann enthülle ich euch ein »Geheimnis«, das kein Geheimnis mehr ist: „Betet, betet viel: betet jeden Tag den Rosenkranz.“

86 Johannes Paul II., Ansprache vom 22. 5. 1994.

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Quelle: Ivan Pojavnik: DAS MYSTERIUM DES KONZILS – Erster Band – Meckenheim – 1996 – Maximilian-Kolbe-Verlag – ISBN 3-924413-13-4

43 Kommentare zu “Die letzten Nachfolger Petri und das Ökumenische Konzil Vatikanum II – 8

  1. Die letzten Ketzer und Verfolger des Glaubens und das Ketzerkonzil, das unweigerlich einmal für ungültig erklärt wird.

    Einige Häresien des derzeitigen Ketzers

    „Der Glaube [!!!!], den deine Eltern dir eingeprägt haben, wird dir helfen, voranzukommen“ (Jorge im Gespräch mit muslimischen Migranten in einer Pfarrei)

    „Es ist wunderbar zu sehen, wie jung und alt, Männer und Frauen des Islams in der Lage sind, sich jeden Tag Zeit zu nehmen zum Gebet und treu zu besuchen ihre religiösen Riten [!!!] (Apostolisches Schreiben Evangelii Gaudium v. 24.11.2013)

    „Ich will heute Abend in Gedanken bei den lieben muslimischen Einwanderern sein zu Beginn des Ramadan in der Hoffnung auf reiche geistliche Früchte“ (Predigt in Lampedusa, 8. Juli 2013)

    „Wenn ein Kind Unterweisung erhält von Katholiken, Protestanten, Orthodoxe oder eine jüdische, es interessiert mich nicht. Was mich interessiert ist, es zu erziehen und Nahrung zu geben.
    http://www.novusordowatch.org/wire/francis-not-care-religion.htm

    „Jeder Mensch ist Kind Gottes“ (Botschaft zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge)

    „Unser Ziel ist nicht missionieren, sondern….“; na was denn: Liebe für die Ärmsten der Armen. (Interview mit Eugenio Scalfari, 24. September 2013 veröffentlicht)
    (Eine Unterstellung gegenüber den Missionaren aller Jahrhunderte, als ob diese die materielle Fürsorge unterlassen hätten)

    „Die Kultur des Dialogs ist der einzige Weg zum Frieden.“
    http://www.zenit.org/fr/articles/le-cri-de-la-paix

    „Der Alte Bund ist nie widerrufen worden. “ (Apostolisches Schreiben Evangelii Gaudium, § 247)
    (Dennoch ist er aufgehoben. Der Alte Bund wurde von Christus außer Kraft gesetzt. Der Alte Bund wurde durch den Neuen ersetzt. Christus hat durch die Gründung des Neuen Bundes den am Sinai geschlossenen Bund aufgehoben. Im Abendmahlsaal gebrauchte Christus den Begriff ‚Neuer Bund‘: Dieser Kelch ist der Neue Bund im meinem Blute, das für euch vergossen wird. Und wie heißt es so wunderbar in der Sequenz des hl. Thomas v. Aquin: ‚Neuen Königs Tafelrunde, Neues Lamm im Neuen Bunde, hat des Alten End‘ gebracht‘)

    „Wenn eine homosexuelle Person den Herrn sucht, mit gutem Willen, wer bin ich, um zu beurteilen?“ (Pressekonferenz im Rückflug von Rio de Janeiro, Weltjugendtag)

    an @Pierre,
    wenn ich Sie richtig verstehe dann glauben Sie wirklich dass Päpste sich irren können im Auftrage der Kirche und des ausübenden Lehramtes bei zugesichertem Beistand des Hl. Geistes?

  2. Alexius 12. Juni 2015 um 17:01

    Wenn man diese Aussagen von Bergoglio liest, fragt man sich, ob nicht Fellay und Schmidberger den Verstand verloren haben, wenn sie von diesem Mann erwarten, daß er im Sinne der Tradition entscheiden wird.

  3. „Alexius 12. Juni 2015 um 17:01
    Wenn man diese Aussagen von Bergoglio liest, fragt man sich, ob nicht Fellay und Schmidberger den Verstand verloren haben, wenn sie von diesem Mann erwarten, daß er im Sinne der Tradition entscheiden wird.“

    @Tomas, Im Sinne der Tradition entscheiden erübrigt sich, denn Msgr. Fellay hat bereits die konziliaren Reformen – fern der Tradition – akzeptiert und angenommen.

    Und die Gläubigen, die nicht verstehen was Tradition ist, sind zufrieden und naiv genug, wenn ihnen Msgr. Fellay vorplappert, die Piusbruderschaft bringe die Tradition zurück in die Kirche [!].

    Hat er doch Rom bereits Brief und Siegel darauf gegeben und u.a. das Versprechen abgelegt in seiner Präambel vom April 2012:

    „I. Wir versprechen der Katholischen Kirche und dem Römischen Pontifex, dem Obersten Hirten, Stellvertreter Christi, Nachfolger Petri und Oberhaupt des Bischofskollegiums(a) stete Treue.

    Wir anerkennen die Autorität des Lehramtes, dem es allein obliegt, das Wort Gottes, sei es schriftlich niedergelegt oder sei es getreu der Tradition überliefert [2], authentisch auszulegen

    4. Die gesamte katholische Tradition muss der Schlüssel(c) und die Anleitung zum Verständnis der Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils sein, welches seinerseits gewisse Aspekte des Lebens und der Lehre der Kirche, die implizit in ihr enthalten oder noch nicht begrifflich ausformuliert sind, erhellt, d.h. vertieft und mithin präzisiert.[8]

    Natürlich mußte das alles geheim bleiben, die Doktrinelle Präambel kam mit Gottes Hilfe dennoch ans Licht.

  4. Pater Schmidberger entscheidet, wann der Papst Papst ist!
    Es ist derselbe Unverstand wie zu sagen, die Piusse müssen die Tradition in die Kirche zurückbringen.

    Aus „Ein Wort von Pater Franz Schmidberger“

    „….Ziehen wir die Folgerungen: Handelt der Papst im Geiste der Kirche als wahrer Nachfolger Petri, so wirkt Gott sichtbar sein Heil im Leben der Völker. Handelt der Papst dagegen gemäß den liberalen Ideen der Aufklärung und der Ringparabel Lessings, dann führt Gott seine Kirche nicht nur nicht aus der Krise heraus, sondern züchtigt die Völker….Wie ausgewogen, realistisch und weise ist darum die Haltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. und ihres Generaloberen, Bischof Fellay, in der heutigen Krise: Wir anerkennen den Papst und beten für ihn mehr denn je; seinem liberalen und relativistischen Kurs können und dürfen wir dagegen nicht folgen. Wir sind weder schismatisch oder halten es mit den Papst-Absetzern, noch sind wir liberal, sondern katholisch, römisch-katholisch.“

    Wir widersprechen Pater Schmidberger und distanzieren uns von einer „Autorität“, die vor Gott keine ist. Denn wir brauchen diese Leute nicht, um anerkannt zu werden und um uns die Bezeichnung „katholisch“ zu geben. Wie „ausgewogen“ und „realistisch“ die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist, dazu brauchen Sie nur die „Doktrinelle Präambel“ vom 15. April 2012 in die Hand nehmen. Und Sie sehen, was Realität ist!

    Hier greifen wieder einmal die Ausführungen von @Stephan und weil es die Aussage der Kirche ist, ist sie allein weise:
    „Darüber hinaus ist es für uns aber auch nicht entscheidend, ob die Abweichung tatsächlich bewußt erfolgt, sondern für uns – die wir ja die Abweichung objektiv feststellen – ist entscheidend, daß wir keine Irrgläubigen (egal ob bewußte oder unbewußte) als rechtmäßige röm.-kath. Autoritäten anerkennen können: „Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.“ (Dom Guéranger, zitiert nach Bischof de Castro Mayer)

    Daß ein Häretiker kein Papst sein kann, ist keine Meinung, sondern die Lehre der Kirche bzw. göttliches Recht, denn da ein Häretiker kein Glied der Kirche ist, kann er auch kein Amt der Kirche gültigerweise innehaben:
    “…es ist nämlich unsinnig zu glauben, es könne jemand in der Kirche Vorsteher sein, wenn er selber außerhalb der Kirche steht.” (Leo XIII. in “Satis cognitum”)“

  5. Alexius,

    besten Dank für die Veröffentlichung der Präambel! Diese war mir nicht bekannt.

    Bekannt war mir, daß schon Lefebvre sich bereit erklärt hatte, die Lehre des „Konzils“, verstanden im Sinne der Tradition, zu akzeptieren.

    Diese Aussage ist selbstverständlich häretisch, weil die Konzilien ein Teil der Tradition der Kirche sind. Ein Konzil, das man im Sinne der Tradition verstehen muß, was bedeutet, daß man es auch anderes verstehen kann, wäre ein rundes Quadrat.

    Es würde mich interessieren, ob in den Schulen der Piusbruderschaft im Geometrieunterricht den Schülern beigebracht wird, daß es runde Quadrate und viereckige Kreise gibt.

  6. @Alexius 12. Juni 2015 um 17:01

    an @Pierre,
    “ wenn ich Sie richtig verstehe dann glauben Sie wirklich dass Päpste sich irren können im Auftrage der Kirche und des ausübenden Lehramtes bei zugesichertem Beistand des Hl. Geistes? “

    Keinesfalls!

    Dennoch, diese derzeitige Situation ist AUSSERGEWÖHNLICH und fordert AUSSERGEWÖHNLICHE Massnahmen!!! Gott sei`s geklagt!

    Wir müssen uns 2 Dinge vor Augen halten: A) Die kath. KIRCHE als sichtbare institutionelle Einrichtung im Dienste der kath. Glaubensgemeinschaft und B) der Kath. GLAUBE.

    Die Kirche Christi mit Petrus dem Fels kann und wird für alle Zeiten sichtbar sein. Eine Zusicherung! Auch in Zeiten der Sedisvakanz ( Tod des Papstes) war die Kirche Chisti, die Kath.Kirche als institutionelle Einrichtung NICHT verschwunden und unsichtbar, bzw. „versteckt“. Eine Sedisvakanz wurde auch formal als diese ausgerufen und die Kirche in Ihrer rechtlichen und pastoralen Funktion wurde ungeachtet dessen weitergeführt.

    Vom Glauben hat Jesus Christus gesagt ob er einen solchen noch findet wenn er wieder kommt.

    Folglich, ungeachtet der Missstände und Übel MUSS IRGENDWO das Lehramt der Kirche AUTORISIERT weitergetragen werden MIT und OHNE Sedisvakanz!!!

    Die Frage der AUTORISIERTEN Weitergabe des Glaubens MUSS an eine ( der Papst ) Person bzw. an mehrere Personen ( Glaubenskongregation ) gebunden sein. Wer meinte man könne sich „nur“ an die Lehrbücher der Dogmatik halten ist das eine, ist aber protestantischer Geist ( Jeder ist sich selbst sein „autorisiertes“ Lehramt. ) Das andere ist aber die EINE OFFIZIELLE amtliche sichtbare apostolische Kirche die UNVERKENNBAR DENNOCH real existiert und als die EINE Amtskirche IHRE Funktion tut ( auch wenn sie es schlecht tut! Eine Doppelauslegung ist NOCH nicht eindeutig formale Haeresie, ist aber zugegebenermassen irrig! Aber mit dem „subsistit in “ wäre das m.E. schon eine Haeresie s.@Christoph Rhein).

    DA wir es aber auch offensichtlich um einen gefälschten (falschen) Glauben zu tun haben, aber NIEMAND BERECHTIGT ist einen OFFIZIELLEN Papst abzusetzen, so ist das Mittel des WIDERSTANDES wie es die FSSPX versteht, ein GERECHTES Mittel zur Weiterführung des Glaubens – sicherlich und zugegebenermassen auch AUSSERHALB der richtig verstandenen Lehre der Kirche. DENNOCH, die VERNUNFT gebietet es einem einfach SO handeln zu MÜSSEN, nach dem Motto, man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

    Wenn die Sedisvakantisten wirklich eine Kirche bildeten, dann müsste auch über sie der Hl.Geist schweben und wirken und ALLES was unter den Sedis als „richtig“ erkannt wird als UNFEHLBAR gelten!!! Ist dem aber so ??? Diese Vielzahl unterschiedlicher Gruppierungen, einzelner Ansichten und Meinungen und diese VIELZAHL von SELBST ernannten „autorisierten“ SEDI- Päpsten!!!? Ist DAS dann noch glaubwürdig ???! … WO ist hier die Kirche als VERBINDLICHE EINHEIT des Glaubens SICHTBAR ??? Mitnichten!!! Also auch die Sedi- Theorie hat ihren Pferdefuss!

    Meiner Ansicht ist die FSSPX ( so wie es seinerzeit noch S.E.Lefebvre verstand ) noch das GERINGERE Übel, wenn man so will, aber das BESTE MITTEL den waren Glauben INNERHALB der EINEN OFFIZIELLEN Kirche weiterzuführen ( s.auch Beiträge von @Ein Ewiggestriger )

  7. Die EINE sichtbare Kirche besteht auch in der SICHTBAREN EINHEIT im Glauben und der damit VERBUNDENEN päpstl. Gewaltenfunktion ( ob diese nun direkt oder stellverstretend wahrgenommen wird ). Diese Kirche stellt die Sedi- Gemeinschft in keinster Weise dar.

    Den Vorteil der Sedi- Gemeinschaften sehe ich trotzdem folgendermassen: Die unterstützen den Widerstand der FSSPX. Das ist und wäre legitim.

  8. Pierre 13. Juni 2015 um 11:36

    Die Kirche ist auch heute sichtbar und zwar in der Diaspora. Sie ist schwer zu erkennen, aber trotzdem sichtbar. Nirgendswo steht geschrieben, daß zur Sichtbarkeit der Kirche der Papst unbedingt gehört. Es hat schon eine Vakanz gegeben, die länger als drei Jahre gedauert hat. Ist die Kirche in diesem Zeitraum „verschwunden“?

    Eine amtliche Feststellung der Vakanz ist nicht möglich, weil als Folge der allgemeinen Apostasie die gesamte kirchlich Hierarchie vakant wurde, so daß es in der Kirche niemand (mehr) mit Jurisdiktion gibt, der diese Feststellung vornehmen könnte.
    Sie ist auch nicht notwendig, weil es evident ist, daß die „Päpste“ seit 1958 Häretiker sind und keine wahre Päpste sein können.

    Was machen Sie, wenn Sie bei einem Spaziergang im Wald einen „Menschen“ ohne Kopf finden? Fangen Sie mit Mund-zu-Mund-Beatmung an, weil noch kein Totenschein ausgestellt wurde und Sie, aus diesem Grund, davon ausgehen müssen, daß diese „Person“ noch lebt?

  9. Pierre 13. Juni 2015 um 12:31

    „Den Vorteil der Sedi- Gemeinschaften sehe ich trotzdem folgendermassen: Die unterstützen den Widerstand der FSSPX. Das ist und wäre legitim.“

    Wer hat Ihnen das gesagt? Wir unterstützen nicht den „Widerstand“ der Piusbrüder, sondern warnen vor ihnen, weil sie Schismatiker sind.

  10. Pierre 13. Juni 2015 um 11:36

    Wenn Sie die „Konzilspäpste“ als wahre Päpste anerkennen, müssen Sie ihnen in allen Angelegenheiten, die den Glauben, Morallehre, allgemeine Kirchendisziplin und Leitung der Kirche betreffen, gehorchen.

    So verlangt es ausdrücklich das Dogma des Primats des Papstes. Ein Dogma, das einem schismatischen Verein wie die Piusbruderschaft unbekannt ist oder ignoriert wird.

  11. @Tomás 13. Juni 2015 um 12:42
    @Tomás 13. Juni 2015 um 12:45

    Was bekämpfen wir uns doch gegenseitig???

    Ihre Theorie hat einen Pferdefuss weil Ihr NICHT die Kath.Kirche seid und der Widerstand der FSSPX „widerspricht“ formal dem Dogma – aber NUR um des Heils willen!

  12. Pierre 13. Juni 2015 um 12:54

    Wer ein Dogma leugnet ist nicht katholisch. Es ist absurd, die Seelen retten zu wollen, indem man den Glauben über Bord wirft. Ohne Glauben gibt es keine Rettung.

    Die Piusbruderschaft leugnet das Dogma des Primats des Papstes sowie die Unfehlbarkeit, Indefektibilität, Heiligkeit und Einheit der Kirche, um sich nicht von dem Bergoglio und seiner „Kirche“, die nicht die Kirche Christi ist, trennen zu müssen, sehr wahrscheinlich aus Angst, die „Kunden“, besonders die zahlungskräftigen Sponsoren, zu verlieren.
    Oder steckt dahinter etwas viel Schlimmeres?

  13. Pierre am 13.6.11:36:

    „Keinesfalls!“ Schreiben Sie!

    Ach siehe da! „Keinesfalls“, behauptet @Pierre.
    Doch genau diesen Satz „wenn ich Sie richtig verstehe dann glauben Sie wirklich dass Päpste sich irren können im Auftrage der Kirche und des ausübenden Lehramtes bei zugesichertem Beistand des Hl. Geistes? ”, haben Sie, ja Sie, @Pierre, an @Seefeldt geschrieben.

    Diese Konzilssektierer sehen Sie doch als wahre Päpste an, nicht wahr? Und was machen Sie mit ihren falschen Lehren, ihren Irrtümern?
    Nach ihren eigenen Worten glauben Sie also, daß diese irrenden Konzilshäupter, diese Apostaten und Schismatiker einen Auftrag in der Kirche zu erfüllen haben, und das Lehramt ausüben. Und ihre Irrtümer schreiben Sie dann noch dem Heiligen Geist zu!

    „Aussergewöhnliche Massnahmen“?? Heißt das für Sie, in außergewöhnlicher Regelwidrigkeit Absurditäten nachlaufen?
    Außergewöhnliche Situationen fordern nichts anderes als im Glauben festzustehen.

    Doch steht jemand fest, wenn er – entgegen der Heiligen Schrift – unaufhörlich behauptet, es muß alles so bestehen bleiben wie bisher? Wo ist uns zugesichert, daß für alle Zeiten und für alle Menschen weltweit die Kirche Christi so bleibt wie bisher. War die von Christus gestiftete Kirche allerorts und universell für alle zur Zeit der Apostel sichtbar? Und dennoch stand sie festgegründet auf dem Felsen Petri. Was uns Christus zugesichert hat ist, daß diese Seine Kirche niemals überwältigt werden wird. Viele, blind und verblendet, sehen eine sichtbare institutionelle Einrichtung, die sie als die Katholische Kirche erklären, doch sie ist es nicht!
    Die Kirche existiert, sie ist da, wir haben das Lehramt aller Zeiten, denn auch in Zeiten der Sedisvakanz besteht die Kirche unerschütterlich fort. Unsere einzige Aufgabe ist, uns an das Lehramt aller Zeiten zu halten.

    „Die Frage der AUTORISIERTEN Weitergabe des Glaubens MUSS an eine ( der Papst ) Person bzw. an mehrere Personen ( Glaubenskongregation ) gebunden sein.“

    Unsinn! Absoluter Unsinn! Denn was in Rom geschieht, was in den Diözesen geschieht, ist die Weitergabe eines falschen Glaubens, einer falschen Lehre! Nur dort wo der wahre Glaube ist, ist die wahre Kirche Jesu Christi. Sie ist nicht an die Glaubenskongregation der Ketzer gebunden, die ohnehin das Heilige Offizium ausgemerzt haben. Völliger Unsinn! An die Dogmatik zu halten wäre protestantischer Geist, sagen Sie. Daneben! Die Protestanten haben keine Dogmatik, richten sich nach keiner Dogmatik und können auch keine besitzen.
    Wahr ist und bleibt:
    „Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.“ (Dom Guéranger, zitiert nach Bischof de Castro Mayer)
    Sehen Sie wirklich nicht, wie vernunftlos ihre Feststellung ist:
    „Die Frage der AUTORISIERTEN Weitergabe des Glaubens MUSS an eine ( der Papst ) Person bzw. an mehrere Personen ( Glaubenskongregation ) gebunden sein.“
    Die Weitergabe des Glaubens geschieht durch das unverrückbare Lehramt der Kirche aller Zeiten.

  14. Sie, @Pierre, waren es doch, und haben gewünscht, daß ein Pater Florian Abrahamovicz sich zu Wort melden möge. Doch gewiß deshalb, weil Sie auf seine Zuverlässigkeit im wahren Glauben vertrauen? Sie wollten doch eine verlässliche Glaubensunterweisung von ihm, nicht wahr?

    Warum befolgen Sie sie jetzt nicht?

    In einer seiner jüngsten Predigten weist er darauf hin: „Wer sagt, die Modernisten seien Teil der katholischen Kirche, der bekennt nicht den katholischen Glauben.“

    Wenn also Pierre sagt, die modernistischen „Päpste“, der modernistische „Episkopat“, sind Teil der Kirche, dann bekennt er nicht mehr den katholischen Glauben.

    Und wenn Pater Schmidberger sagt: „Wir anerkennen den Papst..“
    eben als Teil der katholischen Kirche, dann bekennt er nicht mehr den katholischen Glauben. Er steht in Einklang mit den Schismatikern und verleugnet den katholischen Glauben.

    Wenn die Priesterbruderschaftstheologen ruhmlos und schmachvoll zu der Auffassung kommen, daß eine Nichtunterwerfung Roms erst nach Verlust des Papstamtes zu rechtfertigen sei und dieses nur durch ein erklärendes Urteil der Kirche realisiert werden könne, dann sind das reine private Meinungen, die nicht verbindlich sind.

    P. Abrahamovicz fährt in seiner so lehrreichen Predigt weiter:
    Bevor ich ihnen aber die 5. und eigentliche Theorie von Bellarmin darlege, sei dieser wichtige Moment unterstrichen. Ich bin nicht dabei, hier eine Reihe von Meinungen vorzulegen bezüglich Häresie eines Papstes und seines Abfalls. Ich bin dabei, Ihnen vorzutragen aus dem Kirchenrecht und zwar aus dem Kirchenrecht sowie es von der Päpstlichen Universität der Gregoriana und den würdigsten und anerkanntesten und renommiertesten Kanonikern.. im Jahre 1928 gelehrt wird in diesem Kommentar zum Kirchenrecht zum berühmten Kanon 188.4, wo es nicht mehr der Meinung der Theologen anheimgestellt ist, sondern durch unseren hl. Papst Pius X. IM KIRCHENRECHT FESTGESETZT IST, MIT EINEM KANON, daß eine kirchliche Autorität, wenn sie öffentlich vom Glauben abfällt, indem sie öffentlich einen anderen als den katholischen Glauben bekennt, daß sie, ipso facto, durch die Tat selbst, d.h. vor jeder Erklärung seitens der Kardinäle, schon gar nicht nach einem Urteilsspruch, von selbst, automatisch, sein Amt verliert.

    Verstehen Sie was das heißt, das heißt, wenn ich heute 2015, um die Sedis in die Ecke zu treiben, einen Autor aus dem 18. Jahrhundert zitiere, der eine der vielen Meinungen gehabt hat, aber nicht auf das für uns gültige Kirchenrecht von 1917 zurückgreife, bin ich unredlich.
    Also wenn ich Ihnen jetzt die 5. Tendenz des Bellarmin darlege, ist das keine Privattendenz, sondern es die von 1917 festgelegte Sentenz.
    Da heißt es: Derjenige, der nicht mehr Mitglied des Körpers der Kirche, d.h. der Kirche als sichtbare Gesellschaft, ist, der kann nicht das Haupt der Kirche sein. Nun ein Papst, der in eine öffentliche Häresie verfällt, ist ipso facto – durch die Tat selbst – nicht mehr Mitglied der Kirche. Und dieses nicht mehr Mitglied der Kirche sein führt es mit sich, daß er auch nicht mehr Haupt der Kirche ist.

    Und es wird hinzugefügt, daß eben, da er ja noch in dem Augenblick als Nummer Eins der Kirche angesehen ist, es keiner richterlichen Sentenz bedarf. Denn es ist in diesem Augenblick niemand über ihn. Es kann kein Gericht auf Erden ihn verurteilen, daß er nicht mehr der Kirche angehört, aber nicht nur kann das niemand, es braucht es nicht. Denn es geschieht automatisch und von selbst. Das ist feststellbar und wahrnehmbar von allen. D.h. er ist nicht mehr nach dieser Theorie und nach dieser Theologie, die sich das Kirchenrecht zu eigen macht, er ist nicht mehr Mitglied und Haupt der Kirche – VOR IRGEND EINER STELLUNGNAHME DER KIRCHE…
    Wir müssen leider feststellen, daß selbst die Neue Bruderschaft von der Kirche, von der Zugehörigkeit zur Kirche, vom Wesen des Mitgliedseins, nicht mehr das denkt, was man als Katholik denken muss. Sie stürzen die Traditionalisten in Verwirrung.
    Soweit die von Ihnen durch P. Abrahamovicz gewünschte Glaubensunterweisung. Befolgen Sie sie!
    Im übrigen muß man davon ausgehen, daß alle diese falschen „Päpste“, weil sie längst vor ihrer „Wahl“ einen anderen als den katholischen Glauben hatten, außerhalb der Kirche standen.

    Auch hier sind etliche, wie auch der Forumbetreiber selbst, die nicht mehr das denken, was man als Katholik denken muß. Sie stürzen die Leser in Verwirrung.
    Und das ist Sünde.

  15. Brüder,
    warum machen wir uns als Marienkinder noch Gedanken um die untergehende
    „Konzilskirche“ und deren „Ecclesia Dei“- Anhang ?

    Heute vor 98 Jahren erklärte unsere Allerseligste Mutter MARIA der Seherin
    Lucia in Fatima: „…Jesus will die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt begründen. Wer sie übt, dem verspreche ich das Heil; diese Seelen werden von Gott bevorzugt werden wie Blumen, die ich vor seinen Thron bringe.“

    und: …“ verliere nicht den Mut ! Niemals werde ich dich verlassen; mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der Dich zu Gott führen wird.“

    Diese hoffnungsvollen Worte richtet unsere Königin auch an uns.

    Also verschwenden wir keine Zeit sondern nützen diese um die Verehrung
    des Unbefleckten Herzes nach unseren Möglichkeiten zu fördern und beten wir in
    dieser Meinung auch täglich betrachtend den überlieferten Psalter des heiligen Rosenkranzes.

  16. @ Pierre 13. Juni 2015 um 11:36 Uhr
    „Die Kirche Christi mit Petrus dem Fels kann und wird für alle Zeiten sichtbar sein. Eine Zusicherung!“

    Pierre, Sie können es einfach nicht lassen. Erstens gibt es keine solche Zusicherung und zweitens kein Sichtbarkeitsdogma.

    Außerdem nehmen Sie eine Kirche mit Häretikern in Kauf obwohl bekannt ist, dass Häretiker keine Katholiken sind.

    Die Kirche ist in jedem gesunden Glied ein Stück sichtbar. Sichtbarkeit der Kirche ist an keine Zahl von Gläubigen gebunden und wo diese Kirche bekannt ist.

    Wenn Sie also so verbissen an ihrem „Sichtbarkeitsdogma“ festhalten, dann beweisen Sie uns doch, wann und welcher Papst dieses Dogma verkündet haben soll. Ich habe gesucht, konnte aber nirgends einen Hinweis finden.

    Eine mir bekannte Person hat mich übrigens auf diesen Blödsinn aufmerksam gemacht.

    Pierre, ohne Orthodoxie ist das vermeintlich Sichtbare nur Lug und Trug. Wenn Sie also diesen beiden unbedingt hinterher laufen wollen, dann tun Sie das. Sie wurden jedenfalls gewarnt!

  17. @jan, Sie sind mir ein Stündchen zuvorgekommen. Habe das soeben auch vorbereitet. Vergelt’s Gott für Ihren Beitrag.

    Allerdings müssen wir uns sehr schmerzliche Gedanken machen über die mit der „Konzilskirche“ Untergehenden. („Brüder, warum machen wir uns als Marienkinder noch Gedanken um die untergehende “Konzilskirche” und deren “Ecclesia Dei”- Anhang ?“)
    _______________

    Wir sehen, wie sich die Welt immer mehr dem Abgrund zuneigt, denken wir nur an Irland. Sie wendet sich ab von Gott und hin zum Vater der Lüge, dem Erzfeind von Anbeginn. Wer kann da noch gerettet werden, wenn der Zorn Gottes sich entlädt und Millionen von einer Sekunde zur anderen vor den Toren der Ewigkeit stehen?
    Viele hätten gerettet werden können, wenn man die Bitten der Gottesmutter erfüllt hätte. „Wenn man tut was ich sage, werden viele Seelen gerettet werden“.
    Diese falschen Hirten aber, die dem bösen Feind immer mehr Macht geben, Maria verachten, die Botschaft von Fatima verächtlich auf die Seite schieben, tragen die Schuld an der Verdammnis vieler.

    Was sagt dieser angebliche „Marienpapst“ über die Allerseligste Jungfrau Maria?

    „Der Allerseligsten Jungfrau das Maximum zuzuschreiben, kann keine Norm der Marienlehre werden.“ (Generalaudienz vom 3. Januar 1996).

    Zweite Erscheinung in FATIMA, am 13. Juni 1917

    Die Kinder konnten trotz allen Widerspruchs am 13. Juni wieder zur Cova da Iria gehen. Es hatten sich gegen 60 Neugierige von Fatima dort eingefunden. Nachdem die Kinder den Rosenkranz gebetet hatten, rief Lucia plötzlich: „Wir haben den Blitz gesehen! Die Dame kommt.“
    Wiederum stand die lichte Gestalt vor ihnen auf der kleinen Steineiche, ebenso schön wie das erste Mal. Die Umstehenden hörten, was Luzia sagte, sahen und hörten aber nichts von der Erscheinung. Lucia fragte wiederum: „Was wollt Ihr von mir?“
    Die Dame sagte: „Kommt am 13. des folgenden Monats wieder hierher. Unterlaßt nicht, jeden Tag den Rosenkranz zu beten.“
    Sie fügte hinzu: „Ich will, daß ihr lesen lernt; dann werde ich euch sagen, was ich wünsche.“

    Lucia bat für einen Kranken, den man ihr empfohlen hatte. Die Dame sagte: „Er möge sich bekehren, dann wird er im Laufe des Jahres genesen.“

    Dann vertraute die Erscheinung den Kindern zum ersten Male ein Geheimnis an, daß sie persönlich anging und das sie nie verrieten. Am 17. Dezember 1927 wandte Lucia sich an Jesus im Tabernakel mit der Frage, wie sie dem Auftrag ihres Seelenführers nachkommen könnte, schriftlich über einige Gnaden zu berichten. Der Heiland sagte ihr klar und deutlich: „Meine Tochter, schreibe alles, was man von dir wissen will. Schreibe auch ruhig alles nieder, was die seligste Jungfrau dir zur Zeit der Erscheinungen offenbart hat, als sie über diese Andacht [zum Unbefleckten Herzen Mariä] sprach. Doch über den Rest des Geheimnisses bewahre weiterhin Schweigen.“ [D.h., über den dritten Teil des Geheimnisses in der dritten Erscheinung]

    Lucia berichtet also:
    „Ich sagte der Dame: ‚Ich möchte Euch bitten, uns alle drei mit in den Himmel zu nehmen.‘
    ‚Ja‘, war die Antwort. ‚Ich werde bald kommen, und Jacinta und Francisco holen. Du aber mußt noch länger hier unten bleiben. Jesus will sich deiner bedienen, damit ich mehr erkannt und geliebt werde. Er will in der Welt die Verehrung meines Unbefleckten Herzens begründen. Jenen, die diese Verehrung annehmen, verspreche ich das Heil. Diese Seelen werden Gottes Vorliebe genießen wie Blumen, die ich vor Seinen Throne stelle.‘

    ‚Dann werde ich also allein bleiben müssen?‘

    ‚Nein, mein Kind. Leidest du viel? Verliere nciht den Mut. Ich werde dich niemals verlassen. Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird.'“

  18. @Tomás 13. Juni 2015 um 12:39

    “ Sie ( die amtliche Feststellung der Sedisvakanz ) ist auch nicht notwendig, weil es evident ist, daß die “Päpste” seit 1958 Häretiker sind und keine wahre Päpste sein können. “

    @Alexius 13. Juni 2015 um 16:03 et @Stephan

    “ „Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.“ (Dom Guéranger, zitiert nach Bischof de Castro Mayer) “

    Zu denken will ich Euch was geben: Am 23. September 1968 starb in San Giovanni Rotondo bei Foggia in Italien ein ganz bedeutender Mystiker, Pater Pio.
    Was machte und wo befand sich dann ein Pater Pio zwischen 1958 und 1968 ???! In diesen 10 Jahren war auch die heutige Amtskirche die EINE apostolisch katholische Kirche, die WAHRE Kirche Jesu Chrisi IN der sich P.Pio befand!
    Sollte sich ein Pater Pio vielleicht „geirrt“ haben???? Das glaube ich, und viele andere wohl kaum!!!!
    Wenn ein Pater Pio wirklich das gewusst haben sollte dass er in einer Sekte(!) tätig gewesen wäre dann wäre er wohl selbst mit dem Teufel im Bunde gewesen. 10 Jahre lang so tun als ob man sich noch in der röm.kath. Kirche zu befinden ( vgb. eines Simulanten oder naiven Unwissenden ) glaubt, das nimmt einem auch niemand ab!!!

    Im Gegenteil: P.Pio wusste um die Unterminierung der wahren Kirche, der Amtskirche. Aber er hätte NIE gesagt dass dies eine FALSCHE Kirche sei !!!! Oder geschweige es gäbe eine Sedisvakanz!!! Wer ist nun autorisierter in der Beantwortung dieser Frage, ein Pater Pio, oder ein @Alexius oder @Tomas et.al.??

    Seht Ihr, @Alexius und @Tomas, wirklich nicht, wie vernunftlos Eure Feststellung ist?!! IHR seid auf dem Holzweg!

  19. @ Pierre, meine Frage lautete so:
    „Wenn Sie also so verbissen an ihrem “Sichtbarkeitsdogma” festhalten, dann beweisen Sie uns doch, wann und welcher Papst dieses Dogma verkündet haben soll. Ich habe gesucht, konnte aber nirgends einen Hinweis finden.“

    Ich wünsche eine klare Antwort! Welcher Papst soll wann und wo ein Sichtbarkeitsdogma verkündet haben?

    Für mich ist die Kirche selbstverständlich auch sichtbar, aber das ist nicht der springende Punkt.

  20. Josua 13. Juni 2015 um 22:33

    „Die Kirche ist in jedem gesunden Glied ein Stück sichtbar. Sichtbarkeit der Kirche ist an keine Zahl von Gläubigen gebunden und wo diese Kirche bekannt ist.“

    So ist es!

    Zur der (äußeren) Sichtbarkeit der Kirche gehört nicht zwangsläufig, daß der Stuhl Petri besetzt ist und die Anzahl der Glieder der Kirche mindestens 10 Millionen beträgt.
    Die Mittelwegler meinen, die Sichtbarkeit der Kirche sei nur gegeben, wenn die Kirche als ein riesen Verwaltungsapparat erscheint und für alle Menschen als solche erkennbar ist.
    Auch als Christus Seine Kirche, die damals nur aus einigen wenigen Gläubigen bestand, gegründet hat sowie in den Katakomben war die Kirche sichtbar.

  21. @ Pierre, 14. Juni 2015 um 01:17 Uhr
    „Im Gegenteil: P.Pio wusste um die Unterminierung der wahren Kirche, der Amtskirche. Aber er hätte NIE gesagt dass dies eine FALSCHE Kirche sei !!!! Oder geschweige es gäbe eine Sedisvakanz!!! Wer ist nun autorisierter in der Beantwortung dieser Frage, ein Pater Pio, oder ein @Alexius oder @Tomas et.al.??“

    1.) hat Pater Pio Don Luigi Villa beauftragt gegen die Freimaurer im Vatikan zu kämpfen;
    2.) konnte man von Pater Pio in dieser Anfangszeit der Revolution auch nichts anderes erwarten, übrigens genausowenig, wie von Erzbischof Marcel Lefebvre;
    3.) hätte Pater Pio weder gesagt noch gedacht, dass ein Häretiker ein Glied der heiligen katholischen Kirche ist;
    4.) gibt es keine Amtskirche sondern nur die eine heilige katholische und apostolische Kirche – es ist völlig falsch von einer Amtskirche zu reden oder schreiben, so als ob es noch eine andere Kirche geben würde;

    Der wichtigste Satz ist allerdings der, dass die Kirche nur von rechtgläubigen Katholiken repräsentiert werden kann. Schreiben Sie das endlich ein für alle mal hinter die Ohren, denn in dieser Frage liegt ihr größtes Problem!!!

  22. Pater Pio starb im Jahr 1968, d.h. zu einem Zeitpunkt, zu dem die Situation nicht so klar war wie es heute der Fall ist. Er hat zwar nicht die Vakanz des Heiligen Stuhles öffentlich festgestellt und die Konzilssekte verurteilt, aber hat auch nie die Häresien des „Konzils“ angenommen.

  23. Pierre 14. Juni 2015 um 01:17

    Die Tatsache, daß Pater Pío nicht aus der Konzilssekte ausgetreten ist, bedeutet noch längst nicht, daß er diese Sekte als die Kirche anerkannt hat. Zu diesem Punkt hat sich Pater Pio nie geäußert.

  24. Bevor jemand die Behauptung, Pater Pio habe die „Messe“ von Montini gelesen, aufstellt möchte ich die Leser daran erinnern, daß Pater Pío im Jahr 1968, d.h. eine Jahr vor der Promulgation dieser „Messe“, verstorben ist.

    Übrigens: Auch ein Mystiker muß nicht unbedingt stets in allen Angelegenheiten den totalen Durchblick haben.

  25. Tomás, so ist es. Pierre meinte mit Pater Pio einen Trumph gegen uns zu haben, jedoch hat er die ganze Sache mit Pater Pio nicht durchdacht.

  26. Mgr. Fellay im Dauerlauf nach Rom

    Mgr. Fellay auf die Frage: „Und wenn der Papst Sie rufen würde?“, antwortet: „Wenn er mich ruft, gehe ich. Sogleich. Oder vielmehr, ich renne/eile hin. Das ist gewiss. Aus Gehorsam. Aus kindlichem Gehorsam gegenüber dem Oberhaupt der Kirche.“

    Seht doch, seht! Der Liebhaber von Ketzern eilt im Laufschritt nach Rom! Der Gönner der Geheimsekte will ihnen gehorsamst untertan sein!
    Jetzt zeigt sich, wer zu den wahren Nachfolgern Christi gehört, jetzt zeigt sich, welche Priester treu sind. Und schon fragt einer von ihnen:

    „WOLLEN WIR WIRKLICH VON BETRÜGERN UND KETZERN ANERKANNT WERDEN? WOLLEN WIR VON IHNEN DIE BEZEICHNUNG ‚KATHOLISCH‘ ERHALTEN? NEIN! WIR BRAUCHEN NICHT DIESE LEUTE, DIE KETZEREIEN WIE MODERNISMUS UND LIBERALISMUS FÖRDERN UND DIE VON FRÜHEREN PÄPSTEN VERURTEILT WORDEN SIND, WIR BRAUCHEN DIESE LEUTE NICHT, UM UNS DIE BEZEICHNUNG ‚KATHOLISCH‘ ZU GEBEN.“ (Pater Girouard)

    Und wenn es „sehr sehr ernst wird…“, meint der Umstürzler und Bruderschaftsverräter Fellay. Doch seht, gerade jetzt wird es „sehr sehr ernst“, weil der Freund der Schismatiker ernst machen will.
    „Ich wurde von Rom ernannt“!
    „Zuständig für „schwere Fälle“ – nennt er sein erträumtes Amt des unbarmherzigen Richtenkönnens. Er richtet seine eigenen Priester, läßt sie fallen wie eine heiße Kartoffel und wirft sie auf die Straße – ganz gegen das kirchliche Recht! Und warum? Nur weil diese seinen neuen erbärmlichen und verräterischen Kurs nicht mitgehen – weil sie es nicht können, weil sie es nicht dürfen.

    Zuständig für „schwere Fälle“?
    Seht, er selbst ist doch dieser ’schwere Fall‘!
    Ruft er nicht selbst das Gottesgericht über sich herab?
    Unglaublich, er gibt seine eigene „Ernennung“ bekannt. „Richter in legitimer Autorität“.
    Unglaublich, er will also mit diesem Widerspruch Roms zusammenarbeiten. Warum? Weil er selbst der Widerspruch in Person ist. Er verleugnet seinen Weihebischof der sagt:

    „Das Konzil hat der Tradition den Rücken gekehrt und sich von der Vergangenheit der Kirche abgewendet und ist deshalb schismatisch..“ (Lefebvre,Interview 4.8.1976 gegenüber »le Figaro«. Und deshalb ist auch diese Konzilskirche schismatisch und folglich Msgr. Fellay und sein Anhang! DIESE KONZILSSEKTE IST NICHT DIE KATHOLISCHE KIRCHE.

    „Wenn es uns als gewiss erscheint, dass der während zwanzig Jahrhunderten von der Kirche gelehrte Glaube keine Irrtümer enthält, sind wir weniger gewiss dass der gegenwärtige Papst ein wahrer Papst ist. Die Irrlehre, das SCHISMA, und dementsprechend die Exkommunikation, die Ungültigkeit einer Wahl können gegebenenfalls zur Folge haben, dass der Papst niemals Papst war oder nicht mehr ist (Bernard Tissier de Mallerais: Marcel Lefebvre, une vie, 514).

    „legaler Richter“ also, obwohl nach Aussage P. N. Pfluger die Bruderschaft sich in „kirchenrechtlicher Irregularität“ und „kanonischem Mangel“ befindet? Doch diesen „Mangel“ wird Fellay dann gleich selbst richten.

    Die Kooperation mit den Erzfeinden in Rom ist demnach gelungen. Das Argentiniendesaster hatte die Sache bereits eingeleitet. Übrigens, diese „irreguläre Situation der Bruderschaft“ will P. N. Pfluger als Strafe verstehen wissen. Und will sie gar begründen damit: „weil die Bruderschaft sich auf die Irrtümer konzentriert hat, weil man den Papst behandelt hat oder behandelt wie einen Studenten, weil man systematisch die Texte richtet, die von Rom kommen, aus Prinzip, und das ist sehr schwerwiegend!“

    Bis jetzt war es schwerwiegend, sich diesem konzilskonformen Rom anzuschließen und verurteilte deswegen die Petrusbruderschaft, Dom Gerard etc. aufs schärfste. Jetzt gehen sie den entgegengesetzten Weg. Und dennoch leugnen sie unaufhörlich, daß der Kurs der jetzigen Bruderschaft ein anderer ist.
    Das an sich gerissene Richteramt glaubt P. Pfluger gleich selbst anwenden zu dürfen. Er richtet also Erzbischof Lefebvre und Bischof de Castro Mayer, sie seien an der Irregularität schuld. Er verurteilt damit die gesamte Piusbruderschaft, die es vorher nicht zuließ, daß Wahrheit und Irrtum miteinander Freundschaft schließen. Jetzt ist es verboten, daß man die ketzerischen Texte aus Rom beurteilt und verurteilt! Doch das lassen wir uns weder von einem Niklaus Pfluger noch von einem Bernard Fellay verbieten!

    Ersterer fällt sogar über Msgr. Tissier her – eine Frechheit ohnegleichen – weil dieser wagte zu sagen: „Da wo der wahre Glaube ist, ist die Kirche.“
    Und sofort weiss Pfluger nichts besseres, als auf den Erzketzer Luther zu verweisen: „Aufgepasst, das hat auch Luther gesagt.“

  27. Als Mitläufer der Ketzer stört es Pater N. Pfluger sehr, daß Leute sich mit Recht an diesem Motu Proprio Summorum Pontificum stoßen, wo vom „außerordentlichen Ritus“ und vom „gegenseitigen Befruchten“ die Rede ist. Das wäre Nörgelei und Hysterie meint der Erlauchte.
    Dann lügt er weiter, Lefebvre habe „stets“ Kontakt gehalten mit Rom.

    Wahr ist, daß Lefebvre nach den Romverhandlungen, die zum Glück scheiterten, seinen Fehlgriff erkannte und öffentlich erklärte, zu weit gegangen zu sein! Er brach den Kontakt mit Rom ab:

    „Unsere wahren Gläubigen, die, welche das Problem erfaßt haben..hatten Angst vor den Schritten, die ich in Rom unternommen habe. Sie haben mir gesagt, das sei gefährlich und daß ich nur meine Zeit vergeude. Ja, natürlich habe ich bis zur letzten Minute gehofft, daß Rom ein klein wenig Loyalität bezeugen würde. Man kann mir nicht vorwerfen, nicht das Maximum getan zu haben. Doch jetzt glaube ich denen, die mir sagen, Sie müssen sich mit Rom verständigen, sagen zu können, daß ich sogar weiter gegangen bin als ich hätte gehen dürfen.“ (Fideliter)

    „Wenn man beginnt, mit dem Bösen unter einem Dach zu wohnen, zu parlamentieren, Kompromisse zu machen, ist die Sache verloren, verloren.“ (Lefebvre, Ecône)
    „Sie zwingen uns ihre Prinzipien auf … solange sie sich dieser Irrtümer des Liberalismus nicht entledigt haben, gibt es keine Mittel, sich mit ihnen zu verstehen, das ist nicht möglich.“

    Pater N. Pfluger: „Wir sind voll eines selbstgefälligen Geistes…“

    Viel schwerwiegender als den Glauben verleugnen, den größten Feinden der Kirche anhangen, der Ketzerei huldigen ist für Pater Niklaus Pfluger, sich von den Ketzerpäpsten loszusagen!
    Und er wiederholt den Wahnsinn des Generaloberen von den 95 % des II. Vatikanums, das doch so gut sei, doch diese Elenden und selbstgefälligen Geister reiten auf diesen 5 % herum!

    Seine Tobsucht ist noch nicht zu Ende:
    Frage eines Bruders während seines glorreichen Vortrags:
    „In der Tradition ist man dennoch peinlich berührt durch das, was im Monat April geschehen wird. Wie darauf reagieren?“
    Antwort:
    „Erstens, sich nicht skandalisieren/entrüsten. Dies ist eine andere Auffassung von Heiligkeit verglichen mit jener, die wir uns vorstellen.“

    Zieht, liebe Leser, wenigstens die Absichtserklärung aus dieser seiner schandbaren Predigt: Man kann nicht nutzlos die Zeit damit verbringen, für den Glauben zu kämpfen! Seht, das ist die Neue Bruderschaft!

    Und man höre und staune: Wenn man das II. Vatikanum ablehnt, fällt man in den Sedisvakantismus, meint P. Pfluger. Jahrzehntelang also war die Piusbruderschaft dem Sedisvakantismus verfallen! Ja so was! Und heute gebraucht sie ihr selbstgewähltes Unwort als Keule gegen die ihr jetzt so verhassten Gegner des Konzils und der aus ihr hervorgegangenen Sekte. Teuflisch!

    Wenn man jetzt das II. Vatikanum billigen muß, verrät es nur den pervertierten Geist und die Worte Lefebvres werden wahr:
    „Je mehr man die Dokumente des II. Vatikanums analysiert und die Interpretation, die ihnen die Autoritäten der Kirche gegeben haben, desto mehr wird man gewahr, daß es sich nicht nur um einige Irrtümer handelt, den Ökumenismus, die Religionsfreiheit, die Kollegialität, einen gewissen Liberalismus, sondern geradezu um eine Pervertierung des Geistes.“ Dieser Geist hat die Bruderschaft erfaßt.

    Nun haben wir oben gelesen „aus kindlichem Gehorsam gegenüber dem Oberhaupt der Kirche“ will Fellay nach Rom laufen.
    Wie kindlich und gottgefällig ist also dieser Gehorsam Fellays?

    Pfluger weist darauf hin, „daß auch wir (die FSSPX) unter einem Mangel leiden, nämlich dem der kanonischen Irregularität. Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind, solange es keine kirchenrechtliche Regelung von seiten des konziliaren Roms gibt, „suspendiert“. D.h.: Eigentlich dürften sie – was sie natürlich nicht tun – keine hl. Messe feiern und keine Sakramente spenden bis durch den hl. Stuhl die kanonische Irregularität behoben ist.“ Soweit Pater Pfluger!

    So schaut also dieser kindliche Gehorsam aus, diese „legitime Autorität“, die nach ihren eigenen Worten „suspendiert“ ist, „irregulär“, behaftet mit einem „kanonischen Mangel“ und die im ständigen Ungehorsam ihrem „Oberhaupt der Kirche“ entgegentritt.

    „Papst“ Franziskus wird endlich das Faß zum Überlaufen bringen, heißt, Gottes Geißel schwingt bereits über den Vatikan. Doch Pater Niklaus Pfluger sieht das ganz anders. Er, der Verteidiger Fellays, behauptet, es ist alles besser geworden, wir sind heute nicht mehr in der Zeit Lefebvres.

    Doch jedes Huhn sieht heute, was Lefebvre so zusammenfaßte:
    „Alle falschen Ideen des Konzils fahren fort sich zu entwickeln und werden immer klarer behauptet. Sie verbergen sich immer weniger. Es ist also absolut unvorstellbar, daß man es akzeptieren könnte, mit einer derartigen Hierarchie zusammenzuarbeiten.“

    Msgr. Fellay will also im Dauerlauf nach Rom. Er will zurück in die „wahre katholische Kirche“, denn bisher stand er – so läßt er uns doch wissen – außerhalb dieser wahren Kirche und war somit ein Schismatiker, der nicht der katholischen Kirche angehörte. Damit sind seine Weihen ungültig, sind alle Sakramente, die er spendet, ungültig, natürlich auch jede heilige Messe, denn er selbst sieht sich doch als bisher außerhalb der Kirche stehend.

  28. Warum weichen Sie immer aus, @Pierre?
    Geben Sie doch eine Antwort darauf:

    Diese Konzilssektierer sehen Sie doch als wahre Päpste an, nicht wahr? Und was machen Sie mit ihren falschen Lehren, ihren Irrtümern?
    Nach ihren eigenen Worten glauben Sie also, daß diese irrenden Konzilshäupter, diese Apostaten und Schismatiker einen Auftrag in der Kirche zu erfüllen haben, und das Lehramt ausüben. Und ihre Irrtümer schreiben Sie dann noch dem Heiligen Geist zu!
    Darauf wollen wir eine Antwort von Ihnen!

    Und stimmen Sie folgendem zu oder nicht:
    Was in Rom geschieht, was in den Diözesen geschieht, ist die Weitergabe eines falschen Glaubens, einer falschen Lehre! Nur dort wo der wahre Glaube ist, ist die wahre Kirche Jesu Christi. Der Glaube ist nicht an die Glaubenskongregation der Ketzer gebunden.

    Wahr ist und bleibt:
    „Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.“ (Dom Guéranger, zitiert nach Bischof de Castro Mayer)
    Sie führen dieses Zitat zwar an, geben darauf jedoch keine diesbezügliche Antwort Ihrerseits. Die wollen wir aber!

    Zu Pater Pio:
    Pater Pio ließ Don Luigi Villa in seine Zelle treten. Hier beantwortete er ihm seine 12 Fragen, sprach mehr als eine halbe Stunde lang mit ihm und erteilte ihm einen Auftrag: sein ganzes Leben zu widmen, um die Kirche Christi gegen das Werk der Freimaurerei zu verteidigen.

    Bei einem zweiten Treffen mit P. Pio im Jahre 1963 sagte Pater Pio:
    „Ich habe lange auf dich gewartet“, und beklagte sich über die Langsamkeit von Don Luigis Vorgehen in diesem ihm anvertrauten Auftrag.
    Am Ende des Treffens umarmte Pater Pio Don Villa und sagte zu ihm:
    „Mut! Die Kirche ist bereits von der Freimaurerei überschwemmt“!

    Im übrigen: Sie werden doch nicht glauben, daß Pater Pio von seinem der Konzilssekte verschworenen Kloster die Erlaubnis bekommen hätte, die Welt aufzuklären über die Räuber in Rom.

    Die letzte Messe, die Pater Pio las, war eine aufgezwungene. Und obwohl diese nicht die endgültige Bastardmesse Paul VI. war, hatte diese sein Sterben zur Folge. Unmittelbar nach dem Lesen der Neuen Messe holte ihn Gott heim. Diese Messe war sein Tod!

  29. Alexius,

    das Wirres Geschwätz von Fellay lesen zu müssen, verursacht bei mir Kopfschmerzen.

  30. @Josua 14. Juni 2015 um 11:16

    “ Ich wünsche eine klare Antwort! Welcher Papst soll wann und wo ein Sichtbarkeitsdogma verkündet haben? “

    Die LINKS nicht durchgeschaut ??? Viel Antworten sind dort enthalten!
    Nun nochmals aus dem Kompendium der Christlichen lehre v. Hl Pius X.:

    165. Worin besteht der Leib der Kirche?
    Der Leib der Kirche besteht in dem, was sie an Sichtbarem und Äusserlichem besitzt, sei es in der Versammlung ihrer Mitglieder, sei es im Kult, sei es in ihrem Lehramt, sei es in der äusseren Ordnung und Regierung.

    Die ORDENTLICHE Lehre der Kirche ist VERBINDLICHES Glaubensgut!!! Nur die Mittelwegler wollen alles auf dem Dogma ( ausserordentlich ) gegründet wissen … ( sagt v.a. Stephan – und hat nicht unrecht ).

    So, nun zu Ihren ( @Josua u. @Tomas) Antworten:

    “Die Kirche ist in jedem gesunden Glied ein Stück sichtbar. “

    Die Kirche ist Heilig und nicht gesund oder ungesund!!!!

    “ Sichtbarkeit der Kirche ist an keine Zahl von Gläubigen gebunden und wo diese Kirche bekannt ist.”

    Wer redet hier immer von Anzahl der Gläubigen die die Kirche darstellen ????!!!
    Bitte erst einmal die Sachen lesen und durchdenken bevor scheinargumentativ polemisch nur dahergeschrieben wird!!! Danke. Nur heisse Luft!

    Genauso @Tomas schreibt: „Zur der (äußeren) Sichtbarkeit der Kirche gehört nicht zwangsläufig, daß der Stuhl Petri besetzt ist und die Anzahl der Glieder der Kirche mindestens 10 Millionen beträgt.“

    Wollen Sie sich wirklich lächerlich machen ??? Sie vermischen das eine mit dem anderen! Und beides tut nichts zur Sache!
    NIEMAND kennt „IHRE (@Josua u.@Tomas) KIRCHE“, die angeblich die röm. kath. Kirche sein soll in der zu dem noch eine Sedisvakanz [ schon seit über 50 (!!!!) Jahren ] besteht!? Wie interessant!!
    Nun, vielleicht habe ich die zig (Sedi)Päpste nicht mitberücksichtigt die im „Küchen“- Konklave gewählt worden sind!? … Hier erübrigt es sich eigentlich die Sache vernünftig weiter zu diskutieren. Aber bitte …
    Wenn wenigstens irgendwo die STELLVERTRETENDE Gewaltenfunktion sichtbar wäre! Das wäre doch schön, oder?!?

    Lasst Euch aber das gesagt sein: Dort wo der Papst dort die Kirche! Wo kein Episkopat ( keine Hierarchie) – dort auch keine Kirche!

    Ihr Sedis habt ja mehrere Kirchen ( im Plural!!! ) weil Ihr mehrere Päpste habt … ist doch richtig, oder ???

    “ Die Mittelwegler meinen, die Sichtbarkeit der Kirche sei nur gegeben, wenn die Kirche als ein riesen Verwaltungsapparat erscheint und für alle Menschen als solche erkennbar ist.“

    Wieder heisse Luft!!! Ablenkung und Irreführung zugleich! Das reale Gewaltenamt in IHRER FUNKTION ÜBERDAUDERT UND FUNKTIONIERT AUCH in einer Sedisvakanzzeit! WO ist nur Euer „Verwaltungsapparat“ ??? WER VERWALTET denn ÜBERHAUPT etwas von EUCH??!! WER IST BEI EUCH ÜBERHAUPT AUTORISIERT???!!!

    Schrieb doch @Alexius 13. Juni 2015 um 16:03 et @Stephan

    ” „Eine Autorität, welche den Irrtum lehrt, sei es in guter oder in böser Absicht, IST ÜBERHAUPT KEINE AUTORITÄT mehr.“ (Dom Guéranger, zitiert nach Bischof de Castro Mayer) ”

    WO ist denn bei EUCH die AUTORITÄT wenn sie bei uns ( in der „Amtskirche“ ) verloren gegangen zu sein scheint bzw. IST ???! BITTE um eine KLARE Antwort! DANKE!

  31. Und was nun den Hl.P.Pio betrifft so werde ich auf keines dieser unreflektierten unseriösen Argumente eingehen weil dies nun wirklich ungeheuerlich ist was hier seitens der Sedis hier aufgetischt wird.

    Pater Pio ist und war in der gleichen Kirche tätig die wir heute schändlich auch als „Amtskirche“ bezeichnen. Diese Kirche ist selbstverständlich DIE EINE RÖM- KATH. APOSTOLISCHE Kirche. Was denn sonst ???!!!

    Ein Pater Pio hatte viele vielen Menschen geholfen IN dieser Kirche und DURCH diese Kirche!!!! Selbst ein Marcel Lefebvre war bei ihm und er ein kleiner Mann gegenüber dem Mann Gottes. NIE und NIMMER kann ein Pater PIO einer anderen Kirche oder Sekte angehört haben als der einen wahren röm. kath. Kirche. Auch nicht im Irrglauben konnte sich ein P.Pio befunden haben dass er vermeintlich geglaubt hätte sich noch in der wahren richtigen Kirche befunden zu haben. Diese (Wahn-) Idee ist ist völlig ausgeschlossen und so was von absurd dass man auf der Stelle eigentlich jedwegliches Gespräch auf vernünftiger Basis abbrechen müsste!! Auch @POS würde das nicht anders sehen!!!

    Genauso dass P.Pio gezwungenermassen NICHT die Wahrheit gesagt haben soll oder er nichts hätte sagen können!!!! Welch irdische Massstäbe werden hier angelegt ???! Sieht man auch hier wieder nur Verschwörung oder was ???

    Ein WAHRER Mystiker KANN NIE in die IRRE führen oder Anlass zum Irrtum geben. DAS sollte im Mindesten allen klar sein!

    Und was ist mit Don Luigi Villa? Welcher Kirche unterstellte er sich ??? Der Sedi- Kirche etwa??

  32. @ Pierre, 17. Juni 2015 um 01:03 Uhr
    So, nun zu Ihren ( @Josua u. @Tomas) Antworten:

    von Josua: “Die Kirche ist in jedem gesunden Glied ein Stück sichtbar. ”
    Antwort Pierre: „Die Kirche ist Heilig und nicht gesund oder ungesund!!!!“

    Pierre, Sie haben hiermit wieder einmal eindrucksvoll ihre Verdreherei demonstriert, ohne dabei nachzudenken, welch wirres Zeug Sie davon von sich geben. Sie haben also schon ganz gewaltig von Seefeldt, ihrem neuen Freund abgefärbt.

    Nun zu den Tatsachen:
    Wenn ich von gesunden Gliedern schreibe, dann sind das gläubige Katholiken, dennen keine Häresie anhaftet. Wer aber in der Häresie steckt ist ungesund und KEIN Glied der Kirche.

    Was machen Sie aber wieder daraus? Jeder kann sich hier selbst überzeugen, dass Sie ein Verdreher sind.
    ____________________________________________________________

    @ Pierre:
    „NIEMAND kennt “IHRE (@Josua u.@Tomas) KIRCHE”, die angeblich die röm. kath. Kirche sein soll in der zu dem noch eine Sedisvakanz [ schon seit über 50 (!!!!) Jahren ] besteht!? Wie interessant!!“

    Pierre, weisen Sie mir doch bitte eine einzige Häresie nach, wenn Sie schon behaupten, dass ich nicht zur römisch-katholischen Kirche gehören soll.

    Pierre, ich kann aber ihnen Häresie nachweisen, denn Sie verbreiten hier laufend, dass Häretiker weiter Glieder der heiligen katholischen Kirche sind. Sie schreiben das natürlich nicht so offen, aber durch ihre undurchdachten Kommentare und die Angriffe auf die Sedis kann man ganz sicher darauf schließen.
    ________________________________________________________________

    Pierre, Sie haben uns immer noch nicht verraten, welcher Papst, wann und wo ein Sichtbarkeitsdogma aufgestellt hätte. Selbstverständlich ist die Kirche sichtbar, aber, dass es dazu ein ausdrückliches Dogma geben soll, müssen Sie uns endlich beweisen.

  33. @ Pierre, 17. Juni 2015 um 01:28 Uhr
    „Und was nun den Hl.P.Pio betrifft so werde ich auf keines dieser unreflektierten unseriösen Argumente eingehen weil dies nun wirklich ungeheuerlich ist was hier seitens der Sedis hier aufgetischt wird.“

    Pierre, Sie gehen natürlich nicht darauf ein, weil Sie nichts Vernünftiges dagegen sagen können. Ganz schön schwach diese Haltung.

  34. @Josua 18. Juni 2015 um 22:04

    “ Pierre, Sie haben uns immer noch nicht verraten, welcher Papst, wann und wo ein Sichtbarkeitsdogma aufgestellt hätte. Selbstverständlich ist die Kirche sichtbar, aber, dass es dazu ein ausdrückliches Dogma geben soll, müssen Sie uns endlich beweisen. “

    Hier die Antwort:

    136. Dogma: Christus hat seiner Kirche eine hierarchische Verfassung gegeben.
    137. Dogma: Die den Aposteln verliehenen hierarchischen Gewalten sind auf die Bischöfe übergegangen.
    138. Dogma: Christus hat den Apostel Petrus zum ersten aller Apostel und zum sichtbaren Haupt der ganzen Kirche bestellt, indem er ihm unmittelbar und persönlich den Jurisdiktionsprimat verlieh.
    139. Dogma: Nach der Anordnung Christi soll Petrus im Primat über die gesamte Kirche für alle Zeiten Nachfolger haben.
    140. Dogma: Die Nachfolger des Petrus im Primat sind die römischen Bischöfe.
    und 148. Dogma: Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig.

    Ab dem Dogma 136 u.v.a. das Dogma 138 und 148 bitte genau studieren und durchdenken! Darunter ist die Sichtbarkeit der Kirche zu verstehen! Als Ergänzung sehen Sie bitte nochmals meine obigen LINKS und vergleichen Sie! Danke!

    ad. die HIERARCHISCHE Verfassung der Kirche die gegeben sein MUSS!!!!
    ad. das JURISDIKTIONSPRIMAT das gegeben sein MUSS!!!!
    ad. die EINHEIT die gegeben sein MUSS!!!!

    WO sind diese Dogmen bei den sog. wahren Katholiken ( Sedis ) zu finden ???!!!

  35. @Josua 18. Juni 2015 um 22:08

    “ Pierre, Sie gehen natürlich nicht darauf ein, weil Sie nichts Vernünftiges dagegen sagen können. Ganz schön schwach diese Haltung. “

    Die folgerichtige Antwort und Begründung wurde bereits gelieferts s.
    “ Und was ist mit Don Luigi Villa? Welcher Kirche unterstellte er sich ??? Der Sedi- Kirche etwa?? “

    Glauben Sie im Ernst dass in weiterer Folge AUCH ein Pater (!!!) Don Villa sich noch in der „Amtskirche“, besser „Sekte“ befunden hätte wenn WIRKLICH nahezu AUSGIEBIG ZEIT WAR die Sache zu überprüfen ???!!!

    Selbst ein Don Luigi Villa hätte zu dem Schluss kommen MÜSSEN ( gerade ER !!! ) dass die öffentliche röm.kath. Kirche ( „Amtskirche“ ) KEINE KIRCHE MEHR IST sondern NUR noch eine SEKTE wenn dem SO gewesen WÄRE. Aber Don Luigi Villa hat dieser sog. Scheinkirche ( wie die Sedis sie sehen ) NICHT den Rücken gekehrt sondern ist in ihr VERBLIEBEN weil es DOCH die eine WAHRE röm.kath. Kirche (noch – trotz aller Missstände!!!) IST. PUNKT.

    WO kann es da noch Fragen geben ???!

  36. Pierre 18. Juni 2015 um 23:42

    Die Konzilssekte ist nicht die Kirche, in der es Mißstände gibt, sondern diese „Kirche“ ist häretisch und schismatisch. So hat sogar Lefebvre, die immer versuchte diese „Kirche“ schönzureden, sie bezeichnet.

    Da die katholische Kirche nicht akatholischen sein kann, ist eben die Konzilssekte nicht die katholische Kirche und damit auch nicht die Kirche Christi.

    Daran ändert nichts, daß Don Luigi Villa – aus welchem Grund auch immer – rein organisatorisch in ihr geblieben ist. Die inkonsequente Haltung dieses Priesters ist kein Beweis, daß die Konzilssekte die Kirche ist.
    Im Übrigen, war er nicht der einzige sedisvakantistische Priester, der in der Konzilssekte geblieben ist.

  37. @Tomás 19. Juni 2015 um 12:47

    “ Daran ändert nichts, daß Don Luigi Villa – aus welchem Grund auch immer – rein organisatorisch in ihr geblieben ist. Die inkonsequente Haltung dieses Priesters ist kein Beweis, daß die Konzilssekte die Kirche ist. “

    Ist ja interessant! Genau so wie ich??? Deswegen bleibe ich ja AUCH in der „Konzilssekte“, aus rein organisatorischen Gründen, natürlich, versteht sich. Also ist man kein Haeretiker und Schismatiker wenn man das macht?! Anscheinend NICHT!!! [ sonst wäre Don Luigi Villa ja auch ein Schismatiker und Haeretiker … das geht doch nicht ! ] Dachte ich mir`s doch! … Eben, es kann doch nicht anders sein 😉

  38. @ Pierre, 17. Juni 2015 um 01:03 Uhr:

    von @ Tomás: ”Sichtbarkeit der Kirche ist an keine Zahl von Gläubigen gebunden und wo diese Kirche bekannt ist.”

    Antwort @ Pierre: „Wer redet hier immer von Anzahl der Gläubigen die die Kirche darstellen ????!!!“

    Pierre, ihnen muss man das so vorhalten, denn Sie sind gerade derjenige, der argumentiert, weil die Sedis so klein, unbedeutend und unbekannt sind, können diese unmöglich die katholische Kirche sein. Nach ihrer Sichtweise müssen die Gläubigen groß an der Zahl und den Weltmenschen bekannt sein. Wollen Sie das etwa leugnen?

    Der erste und wichtigste Punkt, an dem keiner vorbei kommt, ist die WAHRHEIT, mit der Sie und die Besetzer der äußeren Besitztümer der heiligen Kirche und des katholischen NAMENS ganz große Probleme haben.

    Die heilige katholische Kirche hingegen kann in Wahrheit von keinem Feind, dieser Kirche und diesem Glauben besetzt werden, denn ein Häretiker steht schon wieder außerhalb der einzig wahren Kirche Jesu Christi.

    Die heilige katholische Kirche ist sichtbar und unsichtbar zugleich. Sichtbar in den äußeren Handlungen und unsichtbar in ihrem tiefsten Wesen, das nur mit dem Glauben erfasst werden kann.

    Es gilt, die heilige Kirche so zu sehen, wie sie der Herr gegründet und gewollt hat und wie sie vom Heiligen Geist geleitet wird. Dann gibt es noch den Punkt, was Menschen aus all dem machen. Ich kenne nirgends eine Stelle, wo Jesus gesagt hätte, dass alles immer so bleibt, wie es sein Wille bezüglicher der Kirche ist.

  39. Pierre, wenn Sie ihre Position mit dem TUN und LASSEN (wobei das ja nur ihre Wahrnehmung ist, die ganz gewaltig täuschen kann und sicher täuscht) von einem PATER PIO, DON LUIGI VILLA oder einem anderen verteidigen wollen, dann sind Sie ganz sicher zum SCHIFFBRUCH verurteilt. Sie haben mir das jedenfalls ganz deutlich demonstriert, es wird auch sicher jedem Katholiken aufgefallen sein, der noch bei Verstand ist.

    Sie müssen die Sache mit den unumstößlichen Glaubenswahrheiten betrachten und ehrlich zu sich selbst werden. Dabei lautet der zentrale Punkt, dass ein Häretiker nie und nimmer ein Amt der heiligen Kirche rechtmäßig ausüben kann.

    Übrigens, kein einziger von uns hat etwas Böses über Pater Pio geschrieben. Seien Sie mit ihren Äußerungen, in ihrem eigenen Interesse also ganz vorsichtig.

  40. Pierre,

    Sie können in jeder Dogmatik nachlesen, was die äußere Sichtbarkeit der Kirche ist.

    Dann werden Sie feststellen, daß die Kirche auch ohne Papst und Schweizer Garde sichtbar ist.

  41. Josua 20. Juni 2015 um 15:43

    Die Mittelwegler reiten ständig auf einer falschen Vorstellung von Sichtbarkeit der Kirche herum, weil das ihr Strohhalmen ist, an dem sich festhalten müssen, um nicht zugeben zu müssen, daß Pius XII. der letzte Papst war.

  42. Pingback: IVAN POJAVNIK [Priester]: DAS MYSTERIUM DES KONZILS – 1. Band | POSchenker

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