Papst Franziskus zum 70-jährigen Weltkriegsende: Kultur des Friedens

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Papst Franziskus wünscht sich eine „Kultur des Friedens“. Die Menschheit müsse aus den „Fehlern der Vergangenheit“ lernen. Der Anlass für seinen Appell an die Regierungen und jeden Einzelnen ist der 70. Jahrestag des Weltkriegsendes, welcher am 8. Mai 2015  stattfindet. Seinen Appell richtete er am Mittwoch im Anschluss an die Generalaudienz. Hier seine Worte:

„Zu diesem Anlass, bitte ich den Herren, durch die Fürsprache der Friedenskönigin Mutter Maria, die Hoffnung, dass diese menschliche Gesellschaft eines Tages aus den Fehlern der Vergangenheit lerne. Und dass in Anbetracht der aktuellen Konflikten, die einige Regionen dieser Welt zerreißen, alle Regierenden sich der Suche nach dem Gemeinwohl zu verpflichten und für die Kultur des Friedens einzusetzen.“

Franziskus ist der erste Papst seit Pius XI., der den Zweiten Weltkrieg nicht selbst miterlebt hat. Der global geführte Krieg sämtlicher Großmächte des 20. Jahrhunderts von 1939 bis 1945 stellt den „bislang größten militärischen Konflikt“ in der Geschichte der Menschheit dar. Die Zahl der Kriegstoten, die bei Kampfhandlungen oder als Opfer von Völkermord, Zwangsarbeit, Vertreibung und anderen Verbrechen starben, liegt zwischen 60 und 70 Millionen. Der Zweite Weltkrieg veränderte grundlegend die politischen und sozialen Strukturen der Welt. Am 8. Mai 1945 endete der Konflikt offiziell.

(rv 07.05.2015 no)

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