ROM* hat den Glauben noch nicht verloren!

Die Sedisvakantisten, die grundsätzlich keine Marienerscheinungen und -Botschaften nach dem II. Vatikanum anerkennen, weil es solche, die zu ihren Gunsten sprächen erfahrungsgemäß nicht gibt, berufen sich aber oft und gerne auf das „Große Geheimnis“, welches die Muttergottes dem Sehermädchen Mélanie Calvat 1846 auf La Salette anvertraut hatte und in dem die Prophezeiung herausragt:

„ROM WIRD DEN GLAUBEN VERLIEREN UND SITZ DES ANTICHRISTEN WERDEN.“

Und die meisten Sedisvakantisten glauben denn auch, dass diese Prophezeiung mit dem II. Vatikanischen Konzil eingetroffen ist. Für sie sind sämtliche Päpste nach oder einschließlich Pius XII. bis heute ungültige, häretische, apostatische Pseudo-Päpste. Und für sie ist der Stuhl Petri seither vakant. Für sie ist das II. Vatikanum ein ungültiges Konzil, eine Räubersynode und die papssttreue katholische Kirche eine Sekte, ja mitunter gar „die Hure Babylons“. Überdies gibt es laut ihnen keine gültige Hierarchie und keine gültigen Sakramente mehr, außer der Taufe und dem Ehesakrament. Die „Pforten der Hölle“ haben demnach die Kirche „überwältigt“!

Tatsach ist, laut Kathpedia:

Im Oktober 1917 entrollten Freimaurer auf dem Petersplatz in Rom, unter den Fenstern des Vatikans, ein Satansbanner, auf dem in grässlicher Verzerrung der Erzengel Michael dargestellt war, der sich in den Klauen Luzifers befand und von diesem zu Boden geworfen wurde. Auf einem Transparent standen die Worte: „Satan muss herrschen im Vatikan und der Papst muss sein Sklave sein!“ Dabei wurde die Satanshymne Carduccis (vgl. Tiara) gesungen. Unter den Augenzeugen, die das teuflische Schauspiel auf dem Petersplatz miterlebten, befand sich ein junger Theologiestudent aus Polen; Frater Maximilian Kolbe. Er reagierte auf die Provokation der „Söhne der Finsternis“ und entschloss sich, gegen den Kampfbund Satans, die Freimaurerei, einen Kampfbund Mariens zu gründen. Zusammen mit sechs gleichgesinnten Gefährten weihte er sich am 16. Oktober 1917, drei Tage nach der letzten Erscheinung der Gottesmutter in Fatima und neun Tage vor dem Ausbruch der Oktoberrevolution in Russland, gänzlich und bedingungslos der Unbefleckten Jungfrau. Unter ihrer Führung wollten sie Werkzeuge sein, über die Maria nach Belieben verfügen konnte. Es entstand die „Miliz der Immakulata, die 1918 von Papst Benedikt XV. gesegnet, 1922 als „fromme Vereinigung“ und 1927 als „Erzbruderschaft“ kirchenrechtlich errichtet wurde.

Es ist klar, dass Satan allzeit am Werk ist, die Kirche Christi zu besiegen. Und es ist auch einleuchtend, dass z.B. insbesondere die Freimaurerei den Heiligen Stuhl erobern möchte. Aber gelungen ist es diesen Kräften bis jetzt nicht, die Päpste für sich zu gewinnen. Diese herrschen immer noch souverän unter dem besonderen Gnadenschirm CHRITI und der MUTTERGOTTES.

*) d.h. der Heilige Stuhl

 

Brief Johannes Pauls II.

an Msgr. Louis Dufaux, Bischof von Grenoble
zum 150. Jahrestag
der Erscheinung Marias in La Salette

Die Diözese Grenoble, die Missionare von La Salette und viele Gläubige in der ganzen Welt feiern in diesem Jahr den 150. Jahrestag der Erscheinung der seligen Jungfrau Maria, an diesem Ort in den Alpen, von wo ihre Botschaft nicht aufhört auszustrahlen. Eine solche Gedenkfeier kann reich an Gnaden sein; darum möchte auch ich daran teilhaben in der Verbundenheit mit den Pilgern, die kommen, um die Mutter des Herrn zu verehren unter dem Titel Unsere Liebe Frau Versöhnerin der Sünder.

Als Mutter des Erlösers, Mutter der Kirche und Mutter der Menschen begleitet Maria jeden Menschen auf dem Pilgerweg des Lebens. In der Zeit, in der wir uns intensiver auf das grosse Jubiläum der Erlösung vorbereiten, stellt dieses Jahr, das dem Jahrestag der Erscheinung Marias an Maximin und Melanie gewidmet ist, eine bedeutende Etappe dar.

Maria, die Mutter voll der Liebe, hat an diesem Ort ihre Trauer über das moralische Elend der Menschen gezeigt. Durch ihre Tränen hilft sie uns besser zu verstehen den Ernst der Sünde, die Ablehnung Gottes, aber auch die leidenschaftliche Treue, die ihr Sohn gegenüber ihren Kindern behält. Er ist der Erlöser, dessen Liebe durch die Vergessenheit und die Ablehnung verletzt wird.

Die Botschaft von La Salette wurde zwei jungen Hirten anvertraut, in einer Zeit, da viele Menschen zu leiden hatten unter Hunger und infolge der Ungerechtigkeit. Mehr noch, die Gleichgültigkeit und die Feindseligkeit gegenüber dem Evangelium nahmen zu. Die Mutter Gottes denkt darüber nach und zeigt sich mit dem Bild ihres gekreuzigten Sohnes auf der Brust. Dadurch zeigt sie, dass sie am Werk der Erlösung mitbeteiligt ist, dass sie mit ihren Kindern leidet, wenn sie sieht, wie sie sich von der Kirche Christi entfernen, indem sie die Gegenwart Gottes in ihrem Leben und die Heiligkeit seines Namens vergessen oder ablehnen.

Die Ausstrahlung des Ereignisses von La Salette bestätigt uns, dass die Botschaft Marias sich nicht nur im Leid erschöpft, das die Tränen ausdrücken. Maria ruft zur Selbstbeherrschung auf: sie lädt uns ein zur Busse, zur Ausdauer im Gebet und besonders zur Treue zu den sonntäglichen Praktiken; sie bittet, dass ihre Botschaft ihrem ganzen Volk mitgeteilt werde, durch das Zeugnis der beiden Kinder. Und in Wirklichkeit hört man schnell auf ihre Stimme. Die Pilger kommen, es geschehen viele Bekehrungen. Maria ist in einem Licht erschienen, das an den Glanz der durch die Auferstehung Christi verwandelten Menschlichkeit erinnert: La Salette ist eine Botschaft der Hoffnung. Unsere Hoffnung wird gestärkt durch die Fürbitte jener Frau, die die Mutter der Menschen ist. Die Risse sind nicht unheilbar. Die Nacht der Sünde weicht vor dem Licht der göttlichen Barmherzigkeit.

Menschliches Leid kann, wenn es gläubig angenommen wird, zur Reinigung und zum Heil beitragen. Wer demütig die Wege des Herrn geht, auf dem wird der Arm des Sohnes Marias nicht lasten um zu verurteilen, vielmehr wird er die Hand ergreifen, die sich ihm entgegenstreckt, um die Sünder, die durch die Gnade des Kreuzes versöhnt sind, in ein neues Leben eintreten zu lassen.

Die Worte Marias in La Salette belieben durch ihre Klarheit und ihren Ernst, aktuell in einer Welt, die immer ertragen muss die Geissel des Krieges und des Hungers, und viel Unglück, die Zeichen und oft auch Folgen der Sünde der Menschen sind. Auch heute noch will jene, die alle Nationen selig preisen werden (Lk 1,48), ihr ganzes Volk führen, das von den Prüfungen dieser Zeit zur Freude übergeht, die dort entsteht, wo man in aller Stille die Sendung erfüllt, die Gott dem Menschen aufgetragen hat.

Die Missionare von La Salette haben nicht aufgehört, das Studium der Botschaft von La Salette zu vertiefen. Sie bemühen sich, dem kommenden dritten Jahrtausend den universellen Wert dieser Botschaft aufzuzeigen. Sie sind in besonderer Weise verantwortlich, den Aufruf zur Erneuerung des christlichen Lebens dem Volk zu überbringen, der am Anfang ihrer Gründung in der Diözese Grenoble steht. In diesem Jubiläumsjahr lade ich sie ein, mit Eifer ihre Sendung fortzusetzen, in den verschiedenen Gegenden der Welt, wo sie tätig sind. Ebenso richte ich Worte der Ermutigung an die Schwestern von La Salette und an die andern Stiftungen und Institute, deren Gründung und Spiritualität mit dem Ereignis in La Salette in Verbindung stehen. Ich bete, dass die Mutter Christi in diesem besonderen Jahr ihnen beistehe in der geistlichen Erneuerung, die sie sich wünschen, und ihnen helfe, sich ihren Evangelisationsaufgaben mit jenem missionarischen Schwung zu widmen, den die Kirche von ihnen erwartet.

Aus der Region Savoyen und der Dauphiné, wo Maria ihre Botschaft vor anderthalb Jahrhunderten verkündet hat, ertönt auch heute derselbe Anruf an die vielen Pilger, die zu diesem Heiligtum aufsteigen, wie auch an jene, die andere salettinische Heiligtümer besuchen.

Ich ermutige sie alle, der Unbefleckten Jungfrau die Nöte und die Hoffnungen dieser Welt anzuvertrauen, wenige Jahre vor dem grossen Jubiläum.

Mögen sie alle Zeugen der Versöhnung sein, dieser Gabe Gottes und der Frucht der Erlösung für die einzelnen Menschen, für die Familien und für alle Völker! Möge die Wallfahrt ihnen helfen, ihr christliches Leben in Lauheit oder in Gleichgültigkeit fallen zu lassen und nie zu vergessen, dem auferstandenen Christus den ersten Platz in ihrem Leben einzuräumen! Mögen sie in der Welt Erbauer dieses Friedens sein, den der Herr versprochen hat (Joh 14,27), und immer überzeugt sein vom unveräusserlichen Wert der einfachsten aller menschlichen Personen.

Maria ist in der Kirche zugegen wie am Tag der Kreuzigung, am Tag der Auferstehung und am Pfingsttag.

In La Salette hat sie ganz deutlich die Beständigkeit ihres Gebetes für die Welt offenbart. Sie wird die Menschen nie aufgeben, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind und denen es gegeben ist, Kinder Gottes zu werden (Joh 1,12). Möge sie alle Völker der Erde zu ihrem Sohn führen!

Ich vertraue das Bistum Grenoble, die Missionare von La Salette und alle Ordensleute, welche die gleiche Spiritualität teilen, Unserer Lieben Frau, der Mutter der Versöhnung an und gewähre allen von Herzen den Apostolischen Segen.

Vatikan, 6. Mai 1996

Johannes Paul II.

Quelle – französischer Originaltext


Ferner: interessant zu lesen, vor allem wegen der Zeit-Einteilung: L’Apocalypse de Notre Dame, le secret de la Salette – Etude du message par l’abbé Joseph Grumel

19 Kommentare zu “ROM* hat den Glauben noch nicht verloren!

  1. Ihre Behauptung, die Pforten der Hölle hätten die Kirche überwältigt, ist falsch. Als der Frevler Montini mit seinem Machwerk NOM genannt den Versuch unternahm alles Katholische im Namen des Ökumenismus zu beseitigen, gelangte ein Paar Studenten der Theologie an einen zurückgetretenen Erzbischof namens Lefebvre mit der Bitte um Betreuung. Dank dem grossen Organisationstalent des Erzbischofs wurde innert wenigen Jahren eine Bewegung ins Leben gerufen, die dem Frevler Montini das Fürchten beibrachte. Auf diese Weise blieb das Opferpriestertum und die mit ihm verbundene katholische Messe für spätere Generationen von Gläubigen erhalten.
    Heute versucht der Frevler Bergoglio auf ähnliche Weise zu verhindern, dass das katholische Element innerhalb der Konzilssekte die Überhand nehme. Deshalb hetzt er, sobald er den Verdacht hegt, Jemand fühle sich zum katholischen Glauben hingezogen Kommissäre nach sovietischem Vorbild auf die betreffende Person los. Das Vorgehen gegen die Franziskaner der Immaculata sowie gegen Bischof Olivieri sind dafür treffende Beispiele. Auch Kardinal Burke wird in die Wüste geschickt. Braucht es noch mehr Beispiele um endlich zu erkennen, dass auf dem Stuhle kein Papst sondern ein Antipapst sitzt.

  2. @Ein Ewiggestriger

    Bleiben wir nüchtern. Am Anfang, unmittelbar nach dem Konzil, vor allem bis in die 70er-Jahre hinein, herrschte ein ziemliches, gefährliches Durcheinander. Da war das Wirken von Erzbischof Lefebvre providentiell – ein großer Segen.

    Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, sieht das so:

    Ich möchte jetzt noch einen dritten Punkt hinzufügen: Es gab das Konzil der Väter – das wahre Konzil –, aber es gab auch das Konzil der Medien. Es war fast ein Konzil für sich, und die Welt hat das Konzil durch diese, durch die Medien wahrgenommen. Das Konzil, das mit unmittelbarer Wirkung beim Volk angekommen ist, war also das der Medien, nicht das der Väter. Und während das Konzil der Väter sich innerhalb des Glaubens vollzog, ein Konzil des Glaubens war, der den »intellectus« sucht, der versucht, einander zu verstehen und die Zeichen Gottes in jenem Augenblick zu verstehen, der versucht, auf die Herausforderung Gottes in jenem Augenblick zu antworten und im Wort Gottes das Wort für heute und morgen zu finden, während das ganze Konzil sich also, wie gesagt, innerhalb des Glaubens bewegte, als »fides quaerens intellectum«, entfaltete sich das Konzil der Journalisten natürlich nicht im Glauben, sondern in den Kategorien der heutigen Medien, also außerhalb des Glaubens, mit einer anderen Hermeneutik. Es war eine politische Hermeneutik: Für die Medien war das Konzil ein politischer Kampf, ein Machtkampf zwischen verschiedenen Strömungen in der Kirche. Selbstverständlich haben die Medien für jene Seite Partei ergriffen, die ihnen zu ihrer Welt am besten zu passen schien. Es gab jene, die die Dezentralisation der Kirche suchten, die Macht für die Bischöfe und dann – durch das Wort »Volk Gottes« – die Macht des Volkes, der Laien. Es gab diese dreifache Frage: die Macht des Papstes, dann übertragen auf die Macht der Bischöfe und die Macht aller, die Volkssouveränität. Natürlich war das für sie die Seite, die es gutzuheißen, zu befürworten, zu fördern galt. Und so war es auch für die Liturgie: Man war nicht interessiert an der Liturgie als Glaubensakt, sondern als etwas, wo verständliche Dinge getan werden, ein Handeln der Gemeinschaft, etwas Profanes. Und bekanntlich gab es eine auch geschichtlich begründete Tendenz, zu sagen: Sakralität ist etwas Heidnisches oder gegebenenfalls etwas Alttestamentarisches. Für das Neue gilt nur, daß Christus »außerhalb« gestorben ist: also vor den Toren, in der profanen Welt. Mit der Sakralität muß also Schluß sein, auch der Kult muß profan werden: Der Kult ist kein Kult, sondern ein gemeinschaftlicher Akt, an dem alle zusammen teilnehmen, und so auch Teilnahme als aktives Handeln. Diese Übertragungen, Banalisierungen der Idee des Konzils schlugen sich in der praktischen Anwendung der Liturgiereform heftig nieder; sie waren aus einer Sichtweise des Konzils hervorgegangen, die außerhalb seines Interpretationsschlüssels, des Glaubens, lag. Und so auch in der Frage der Schrift: Die Schrift ist ein historisches Buch, das historisch behandelt werden muß, und nichts anderes, und so weiter.

    Wir wissen, daß dieses Konzil der Medien allen zugänglich war. Es war also das vorherrschende, das sich stärker ausgewirkt und viel Unheil, viele Probleme, wirklich viel Elend herbeigeführt hat: geschlossene Seminare, geschlossene Klöster, banalisierte Liturgie… und das wahre Konzil hatte Schwierigkeiten, umgesetzt, verwirklicht zu werden; das virtuelle Konzil war stärker als das wirkliche Konzil. Aber die wirkliche Kraft des Konzils war gegenwärtig und setzt sich allmählich immer mehr durch und wird zur wahren Kraft, die dann auch wahre Reform, wahre Erneuerung der Kirche ist. Mir scheint, daß wir 50 Jahre nach dem Konzil sehen, wie das virtuelle Konzil zerbricht, sich verliert und das wahre Konzil mit all seiner geistlichen Kraft zum Vorschein kommt.

    (Siehe: Benedikt XVI. – Seine Rücktrittserklärung und Ansprachen darnach)

    Und apropos „Bergoglio“: Lesen Sie sein Schreiben an die Petrusbruderschaft vom 28. Oktober 2013

  3. @ aus dem Artikel von POS:
    „Und die meisten Sedisvakantisten glauben denn auch, dass diese Prophezeiung mit dem II. Vatikanischen Konzil eingetroffen ist. Für sie sind sämtliche Päpste nach oder einschließlich Pius XII. bis heute ungültige, häretische, apostatische Pseudo-Päpste. Und für sie ist der Stuhl Petri seither vakant. Für sie ist das II. Vatikanum ein ungültiges Konzil, eine Räubersynode und die papssttreue katholische Kirche eine Sekte, ja mitunter gar “die Hure Babylons”. Überdies gibt es laut ihnen keine gültige Hierarchie und keine gültigen Sakramente mehr, außer der Taufe und dem Ehesakrament. Die “Pforten der Hölle” haben demnach die Kirche “überwältigt”!“

    @ POS: „Die “Pforten der Hölle” haben demnach die Kirche “überwältigt”!“

    Nein Herr Schenker, das ist zu billig. Wenn Rom von Häretikern, Freimaurern und sonstigen Feinden der heiligen katholischen Kirche eingenommen wurde, so ist die Kirche noch lange nicht überwältigt. Es gibt immer noch rechtgläubige Bischöfe, Priester und Gläubige, es gibt weiter gültige Sakramente und die wahre Messe.

    Unser Herr Jesus Christus wusste von diesem verherenden Angriff auf seine Kirche und er machte seine Zusage auch in dem Hinblick, dass wir den Mut nicht sinken lassen sollen. Irgendwo sagte die Gottesmutter sogar: „Man wird glauben, dass alles verloren sei.“

    Mit dem V2 wird der wahre Glaube niemals bewahrt.

    Herr Schenker auch Sie könnten es erkennen, z.B. wenn aus den Unheiligen, die den Gläubigen den wahren Glauben geraubt haben, die Sakramente verfälscht haben, die wahre würdige heilige Messe durch eine neue „Messe“ ersetzt haben, plötzlich Heilige gemacht werden. Ist das nicht äußerst sonderbar.

    Muß Gott mit einer Keule kommen, bis ihr endlich zum Erwachen kommt?

  4. @Josua

    Es ist klar, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigt haben. Das wäre nur zutreffend, wenn die Sedisvakantisten recht hätten. Das wollte ich damit sagen. Ich weiß schon, es gibt sogar (angeblich gemäß Anna Katharina Emmerich) die Behauptung, dass wenn auch nur eine einzige Person auf Erden übrig bliebe, die noch echt katholisch wäre, diese selbst (und allein) die Kirche bilden würde. Aber es gilt zu beachten, dass Jesus diese Verheißung PETRUS gemacht hat, auch wenn er damit nicht ausdrücklich gesagt hat, dass die Pforten der Hölle ihn nicht überwältigen können würden. Eine „Kirche“ ohne Priester, Bischöfe, Papst ist keine Kirche mehr. Gewiss gibt es nach Ihnen noch gültig geweihte Bischöfe und Priester. Diese aber sind im Schisma, gehören nicht mehr zur Kirche „una cum Petrus“!

  5. Herr Schenker, gegen einem falschen Papst kann man nicht im Schisma sein! Mit Häretikern darf man keine Gemeinschaft pflegen, auch wenn er ein weißes Gewand hat und nach außen, wie ein Papst aussieht.

  6. Die heilige katholische Kirche kann eine Zeit ohne gültigen Papst auskommen, aber niemals ohne gültige Priester und Bischöfe, die wiederum gültige Sakramente spenden!

  7. @Josua

    Gewiss, wenn man gegen einen „falschen“ Papst ist, ist man dadurch (allein) nicht im Schisma. Aber Sie behaupten, ohne stichhaltig anhand von offiziellen Dokumenten zu begründen, dass diese Päpste keine Päpste sind! Wenn man ein ganzes Konzil von mehr als 2000 Bischöfen und sämtliche Päpste seither verwirft, dann ist man im Schisma mit der sichtbaren Kirche, ob man es wahrhaben will oder nicht. Und man befindet sich in der „Wüste“, versplittert, vereinsamt, abgetrennt von rund einer Milliarde katholischen Christen und ihren Hirten und Oberhirten!

  8. Herr Schenker, wie lange fordern Sie von uns noch Beweise bis Sie zum Glauben kommen? Wenn Sie diese Zerstörung nicht sehen wollen ist das ihre Sache. Ich sehe diese ganz deutlich und ziehe dadurch die nötigen Konsequenzen. Auch das Gericht fürchte ich in diesem Punkt nicht, denn das wäre ein Ausdruck eines schlechten Glaubens.

    Übrigens, Mehrheit schützt vor Lüge nicht.

  9. Dass die Kirche überwältigt würde wenn die Sedevakantisten recht hätten ist barer Unsinn. Der Frevler Bergoglio und sein Diener Kardinal Gauthier le Guignol können unmöglich Angehörige der Kirche Jesu Christi sein. Hingegen sind sowohl die vom Erzbischof geweihten Bischöfe als auch jene die den Sedevakantismus vertreten wie Bischof Sanborn oder Bischof Struyver katholische Oberhirten auch wenn sie keinen kanonischen Status innehaben.

  10. Gegenüber Kardinal Siri soll Pius XII die Frage aufgeworfen haben, welcher Papst uns wohl beschert würde, sollte es einem schlechten Kandidaten im Konklave gelingen, sich durch Manipulation der übrigen Anwesenden wählen zu lassen . In jedem Konklave treffen insofern Göttliches und Menschliches aufeinander, als darüber befunden wird, welcher unter den anwesenden Kardinälen das Amt anzuvertrauen ist. Jedem einzelnen Kardinal ist es anheimgestellt, die Wahl nach eigenem Gutdünken und ohne Beeinflussung von außen zu treffen und es besteht keine Gewähr dafür, dass das Amt auch in die Hände der richtigen Person gelange. Mit anderen Worten, die Gefahr einer Fehlbesetzung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Pontifikat des Frevlers Roncalli und seiner Nachfolger ist dafür ein treffendes Beispiel.

  11. @Ein Ewiggestriger

    Sie nennen Johannes XXIII. einen „Frevler“, weil Sie ihn und seinen Lebenslauf nicht wirklich kennen, weil Sie nicht offen sind für sein Selbstbekenntnis. Weil Sie ihr Urteil und dasjenige Dritter über ihn höher gewichten als sein eigenes kohärentes, glaubwürdiges öffentlich zugängliches Zeugnis!

  12. Roncalli als Frevler bezeichnen heisst nicht ihn unentwegt beschimpfen. Dieser Bezeichnung liegt nämlich die Feststellung zu Grunde, dass er zum Nachteil der Kirche in seinen Handlungen ständig gegen die von seinen Vorgängern erlassenen Bestimmungen verstossen hat. Um ein Beispiel zu nennen: bis zu seinem Pontifikat wurde die Verständigung unter den Religionen im Sinne eines aufeinander zugehen als unverträglich mit dem katholischen Selbstverständnis angesehen. Papst Pius XI hatte sich dazu in seiner Enzyklika „Mortalium animos“ unmissverständlich geäussert. Dessen ungeachtet erhob der Frevler Roncalli kurz vor Beginn der Vatikanum II Räubersynode das unter Kardinal Bea traurigen Gedenkens stehende Sekretariat für die Einheit der Christen in den Rang einer Konzilskommission. Er sprach damit dem Ökumenismus ein und denselben Stellenwert zu wie den übrigen theologischen Disziplinen .
    Mit der ihn auszeichnenden Überheblichkeit bemerkt der maßgebende Vertreter der ökumenischen Ausrichtung der Kirche am Konzil, Kardinal Bea, bei der genannten Enzyklika Papst Pius XI handle es sich um dessen praktische Entscheidung, die nicht verteidigt zu werden brauche, denn aus Gründen der historischen Objektivität und der Gerechtigkeit dürften Entscheidungen früherer Zeiten nicht mit dem Maßstab der Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir heute besitzen, beurteilt werden.
    Die Erklärung Kardinal Beas ist deswegen als verwegen einzustufen, weil er, ohne ausdrücklich dazu befugt gewesen zu sein, die Verlautbarung eines verstorbenen Papstes in den Rang einer praktischen Entscheidung heruntergestuft hat. Die Nichtberücksichtigung einmal erlassener Verlautbarungen früheren Päpste hat einen Keil gelegt zwischen dem Selbstverständnis der Kirche bis zum Pontifikat des Frevlers Roncalli und dem aus seinen Wahnvorstellungen hervorgegangenen Selbstverständnis. Der Hintergrund der päpstlichen Verlautbarung ist keineswegs – wie man vermuten könnte – ausschliesslich in einer Kultur des Misstrauens zu suchen. Weitaus mehr spricht aus ihr die Einsicht des gesunden Menschenverstandes, dass sich nicht alles mit allem versöhnen lässt. Eine heilige Messe darf man deswegen nicht mit Rockmusik begleiten, weil diese Art von Musik den menschlichen Drang zur Gewalt anspricht. Auch ist es nicht erlaubt Melodien aus Bachs Matthäus Passion oder Mozarts Requiem für Werbezwecke zu verwenden. Wer solchen Regeln keine Geltung verschaffen will, entfremdet die von ihnen bezeichneten Dinge ihrem Zweck.
    Auch der Frevler Roncalli hat während den fünf Jahren seines Pontifikates die ihm anvertraute Kirche ihrem Zweck entfremdet. Für den Katholiken ist die Kirche der mystische Leib Christi und dementsprechend eine göttliche Einrichtung. In ihr begegnet er seinem Herrn in der Predigt und im Empfang der Sakramente. Hingegen wird für die Erben der Reformation die Kirche von den versammelten Gläubigen gebildet. Somit werden hier seitens der Vertreter der beiden Bekenntnisse unterschiedliche und miteinander nicht zu vereinbarende Schwerpunkte gesetzt.
    Davon wollte aber der Frevler Roncalli nichts wissen. Bereits in den Anfängen seiner kirchlichen Laufbahn zeigte er sich blind gegenüber spezifisch katholischen Glaubenswahrheiten . Don Luigi Villa ein italienischer Theologe und Herausgeber der Zeitschrift Chiesa Viva berichtet, er habe in einer Predigt in Istanbul folgende Erklärung abgegeben: es lassen sich bestimmt Gründe anführen, um die durch Rasse, Kultur, Religion und Erziehung hervorgerufenen Unterschiede zu unterstreichen. Die Katholiken heben mit vorliebe ihre Unterschiede gegenüber ihren Brüdern hervor, seien sie Orthodoxe, Protestanten, Juden, Moslems, gläubige oder ungläubige Angehörige anderer Religionen. Im Namen des Evangelium und katholischer Grundsätze muss ich euch, meine lieben Brüder, darauf aufmerksam machen, dass eure Logik falsch ist. Diese Schranken hat Jesus für immer beseitigt. Mit seinem Tod hat er die weltweite Brüderlichkeit verkündigt; Schwerpunkt seiner Lehre ist die Nächstenliebe, das heißt jene Liebe die alle Menschen an ihn als den Ältesten unter den Brüdern bindet und mit ihm an dem Vater. In dieser Erklärung ist das „gewissermassen mit allen Menschen vereint“ bereits vorweggenommen.
    In seiner Studie aus dem Jahre 2012 mit dem Titel Il Vaticano II – Alle radici d’un equivoco (deutsch: das zweite vatikanische Konzil – an den Wurzeln seiner Zweideutigkeit) tadelt Monsignor Gherardini jene Leute, die das Wort Tradition ständig im Munde führen und die Idee eines Bruches zurückweisen und gleichzeitig in ihrem Namen Ideen vortragen, die niemals einen Platz in der Tradition hätten einnehmen können. Der genannte Tadel dürfte auch für die Erklärung des Frevlers Roncalli gelten. Der damals regierende Papst war Pius XII und es ist nicht bekannt, dass dieser Papst die gegen die Verbrüderung aller Menschen gerichtete Enzyklika „Mortalium animos“ seines Vorgängers Pius XI außer Kraft gesetzt hätte. Diese Enzyklika hatte scharfe Grenzen gezogen zwischen dem katholischen und dem nichtkatholischen Bereich. Solche Grenzen sind ein Wesenselement einer jeden Gemeinschaft, die ihre Identität gegen außen zu verteidigen hat. Mit seiner Erklärung hatte daher der Frevler Roncalli nicht nur seine Kompetenzen überschritten, sondern sich darüber hinaus angemasst ein Verhalten für katholisch zu erklären, das es gemäss einem päpstlichen Rundschreiben nicht sein konnte. Somit hatte sich mit seiner Erklärung einen semantischen Betrug geleistet. Ausserdem lässt sich an seiner Erklärung ein Wille herauslesen, die Dinge so zu Recht zu biegen, dass sie ins eigene Weltbild passen.
    Das Wirken des Frevlers Roncalli während seiner fünfjährigen Besetzung des Stuhles Petri, ist dasjenige eines Mannes, der alles besser zu wissen glaubte. Sein am Vorband seines Todes abgelegte Geständnis ist ein unmissverständliches Zeugnis dafür. Darin äusserst er sich zur Frage der Religionsfreiheit in einer Weise, die – sollte sie tatsächlich seine Gesinnung widerspiegeln – keinen Zweifel an ihrem apostatischen Charakter aufkommen zulässt. „Mehr denn je, bestimmt mehr als in den letzten Jahrhunderten, sind wir heute darauf ausgerichtet, dem Menschen als solchem zu dienen, nicht bloss den Katholiken, darauf in erster Linie und überall die Rechte der menschlichen Person und nicht nur diejenigen der katholischen Kirche zu verteidigen. Die heutige Situation, die Herausforderungen der letzten 50 Jahre und ein tieferes Glaubensverständnis haben uns mit neuen Realitäten konfrontiert ….Nicht das Evangelium ist es, das sich verändert; nein wir sind es, die gerade anfangen, es besser zu verstehen. “ Mit dieser Erklärung erhebt sich der Frevler Roncalli zum Richter über die Kirche wie sie es bis zu seinem Pontifikat gewesen war. Sie ist das Produkt seiner eigenen Regungen aus denen sein von Wahnvorstellungen geprägter Optimismus hervorgegangen ist . In dessen Namen weigerte er sich die Welt so zu sehen wie sie ist und glaubte ganz im Gegenteil in der Gegenwart eine für das apostolische Wirken der Kirche noch nie da gewesene Gelegenheit zu erkennen.
    Entsprechend verheerend waren die Früchte seines Pontifikates. Mit beispielhafter Klarheit zieht Carl J. Burckhardt in seinem unter dem Titel: „Mehr als ich Dir jemals werde erzählen können“ erschienenen Briefwechsel mit Marion Gräfin Dönhoff die Bilanz seines skandalösen Pontifikates: „Den Papst Johannes XXIII habe ich Jahre hindurch oft mehrmals in einer Woche gesehen, er ging damals viel in die Welt, rauchte gute Zigarren, gehörte zur munteren Tafelrunde der sehr munteren Madame Abrami, suchte mich zum Zwiegespräch auf, erläuterte seine ausgezeichneten taktischen Züge, war humorvoll, launig und alles in allem ein recht populärer Sohn des Risorgimento, der Aufklärung ganz allgemein, rationalistisch simplifizierend, der ganzen, in die tiefen antiker Mysterien zurückreichenden Fülle, der in Formensprache und Gebräuchen sich äußernden Kirche entgegengesetzt. Er hat auch dieser Kirche das Wesentliche genommen, das sie dem heißgelaufenen Denken unserer Spätzeit so unberührbar und unfasslich erscheinen ließ. Es ist nach seinem Eingriff, das ein mir bekannter Freimaurer sagen konnte: <> Also Hoffnungen hat mir dieser Bergamaske keine verliehen. Hoffnungen auf was? Auf eine concordantia oppositorum, ein katholisch-protestantische-aufklärerisches Gemenge?

  13. Da die Konzilssekte häretisch ist, ist ihre Zentrale („Rom“) es auch.

    Wenn gewisse Leute es anders sehen, sollten sie die Namen von den treugebliebenen Katholiken im Vatikan nennen. Ich kenne keinen einzigen.
    Eventuell eine Putzfrau oder ein Gärtner?

  14. Allein die Tatsache, daß Roncalli das „Recht“ auf Religionsfreiheit propagiert (vgl. „Pacem in terris“), beweist daß er nicht katholisch war und damit kein wahrer Papst.

    Wer sich von einer falschen „Kirche“ und von einem falschen „Papst“ trennt,kann niemals im Schisma sein.
    Im Schisma sind diejenigen, die diese Kirche und ihre Päpste anerkennen, aber ihr nicht gehorchen. Dazu gehören die Piusbrüder.

  15. BETREFF ABFALL VOM GLAUBEN! Es ist eine ernste Sache wenn Päpste bei der Opferung von Menschen und Satans-Mess-Ritualen dabei sind. Es gibt Videos des BOHEMIAN Ritual in dem Ratzinger in den 80gern auf der Gästeliste stand, für den Mann Katholische Kinder entführte… Das ist leider Tatsache und keine Erfindung. Siehe hier> http://www.youtube.com/watch?v=Qe1LFqvBi9o Und das ist eines der Videos wo man dies von Augenzeugen erfährt. Es gibt weitere. Wer suche, der finde.

  16. Ich habe noch mal darüber nachgedacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ratzinger die Einladung zu einem satanischen Ritus angenommen hat. Eingeladen wurde er zwar, das heißt nicht, dass er dort gewesen ist. Wahrscheinlich hat man es aber gegen ihn verwendet damit er zurücktritt. Gottes Segen

  17. Was heißt es denn, wenn die „Pforten der Hölle“ die Kirche nicht überwältigen werden? Die „Pforten der Hölle“ sind die Häresien bzw. die Häretiker.

    Die Lehre der Kirche besagt, daß die Häresien bzw. Häretiker keinen Anteil an der Kirche Gottes haben. Die Häretiker sind keine Glieder der Kirche. Da die Kirche eine übernatürliche Einrichtung ist, können die Häretiker die Kirche also nicht überwinden. Und genau das sagen auch die „Sedisvakantisten“.

    Es können Menschen vom wahren Glauben und somit von der Kirche Christi abfallen. Aber die röm.-kath. Kirche selber kann nicht einen falschen Glauben vertreten, denn sie ist ja der mystische Leib Christi.

    Daß die „Konzilskirche“ und die V2-„Päpste“ vom wahren Glauben bzw. der verbindlichen Lehre der röm.-kath. Kirche abweichen, das bestätigte auch Ebf. Lefebvre. Auch Ebf. Lefebvre bestätigte, daß es sich bei der V2-„Kirche“ um eine häretische bzw. schismatische „Kirche“ handelt, die von der röm.-kath. Kirche grundverschieden ist.

    Hätten nun aber die „Mittelwegs“-Ideologen recht, daß die wahre Kirche auch mit Häresien verseucht sein bzw. von der verbindlichen Lehre der Kirche abweichen könnte, DANN hätten die „Pforten der Hölle“ gesiegt bzw. der mystische Leib Christi (und somit letztendlich Gott) wäre von den Menschen abhängig (obwohl es natürlich andersherum ist).

    Der Abfall vom Glauben war eine mehr oder weniger freie Entscheidung der Menschen. Diese Entscheidung und die von diesen Leuten konstruierte „neue Lehre“ hat aber keinen Einfluß auf die Kirche Gottes bzw. den mystischen Leib Christi. Dieser ist als übernatürliche Einrichtung nicht deren Gewalt unterworfen. Die V2-„Autoritäten“ spielen also bloß „Kirche“, sie sind aber nicht und repräsentieren auch nicht die von Jesus Christus gestiftete Kirche, die eben niemals von der bereits verbindlichen Lehre abweicht.

    Nun gibt es unter den „Mittelwegs“-Ideologen sogar solche, die sagen, daß auch Häretiker gültige „Päpste“ sein könnten. Wenn also Häretiker die „Stellvertreter Christi auf Erden“ sein könnten, dann wäre dies ja die Überwältigung der Kirche durch die „Pforten der Hölle“. Die „Mittelwegs“-Ideologen betreiben also eine Täuschung der Gläubigen und stehen im Grunde im Dienste der Errichtung des Reiches des Antichristen.

    Daß Rom den (röm.-kath.) Glauben verloren hat, ist offenkundig. Sollte es nicht so sein, dann hätte sich diesbezüglich auch schon Ebf. Lefebvre geirrt und es wäre dann auch nicht möglich, daß die (röm.-kath.) Tradition nach Rom „zurückkehren“ könne (bzw. müsse). Denn wenn Rom den wahren Glauben hätte, dann hätte es auch die wahre Tradition. Doch da selbst der „Mittelweg“ bzw. die „traditionellen“ Modernisten sagen, daß Rom „zur Tradition zurückkehren“ müsse, bestätigen sie, daß Rom nicht im wahren Glauben ist. Der „Mittelweg“ ist also bereits in seiner eigenen Grundhaltung widersprüchlich bzw. inkonsequent.

    Der Antichrist wird sich in den „Tempel Gottes“ setzen und sich als „Gott“ ausgeben. Die „Theologie“ der „Konzilskirche“ ist genau daraufhin ausgerichtet. Sie hat die dafür entsprechende „Philosophie“ und der „Aufklärer“ und Freimaurer und den Fortschritts-„Glauben“ bzw. Evolutionsismus übernommen bzw. mit dieser „Frieden“ geschlossen (siehe auch Hegelianismus, Teilhardismus usw). Aussagen von Wojtyla wie z.B.: der Mensch sei der Weg der Kirche oder bei jeder Geburt eines Menschen sei „Weihnachten“, bezeugen diese Tatsache bzw. fortschreitende Tendenz in die entsprechende Richtung.

  18. „Rom hat den Glauben noch nicht verloren“!!

    Sie widersprechen also Erzbischof Lefebvre, der in Ecône 1987 bekräftigte: (Wußte das P. N. Pfluger, als Sie dort aus- und eingingen oder war er gar mit Ihnen eins?)

    „Ich sage euch, Rom hat den Glauben verloren, liebe Freunde, Rom ist in der Apostasie. Die Worte, die ich sage, sind nicht aus der Luft gegriffen. Man kann in diese Leute kein Vertrauen haben. Sie haben die Kirche verlassen, sie verlassen die Kirche. Das ist sicher, sicher, sicher…“

    Wer also ist schismatisch?

    Sonderrundschreiben von Erzbischof Lefebvre vom 19. Juli 1975 :
    „[…] Was wird das Seminar von Ecône und seine Bruderschaft tun? Sie werden stetig weiterarbeiten.

    Denn die liberale und modernistische Kirche, die die wahre, mundtot gemachte Kirche besetzt hält, hat keinerlei Recht, Gehorsam zu verlangen, vielmehr müssen wir ihr widerstehen, da ihre Anordnungen und Tendenzen nicht die der katholischen Kirche sind. Sie verwüsten die Kirche. Wir können nicht an der Ruinierung der Kirche mitarbeiten. Wir wollen nicht protestantisch werden! […]“

    „Eine Kirche, die dergleichen Irrtümer vertritt, ist häretisch und schismatisch zugleich..Dieser konziliaren Kirche wollen wir nicht angehören.“

    „Diese Konzilskirche ist also nicht katholisch. In dem Maße, in dem der Papst, die Bischöfe, Priester oder Gläubigen dieser neuen Kirche anhängen, trennen sie sich von der Katholischen Kirche und werden schismatisch“ (Ecône, 29.6.1976)

    „Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten gebrochen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind.“

    Mgr. B. Fellay, P. N. Pfluger, P. F. Schmidberger setzen sich also klar von der Ekklesiologie Mgr. Lefebvres ab. Sie sehen die Konzilskirche als die einzig wahre von Christus gegründete Kirche. Und diese sei krank. Nein krank sind diese Geister, die nicht sehen wollen, daß diese Feinde nichts anderes im Sinn haben, als die Kirche mit der Revolution zu vermählen, mit der Subversion!
    „Und eben diese Vermählung wurde beim Konzil von Männern der Kirche versucht, aber durchaus nicht von der Kirche selbst, denn niemals kann die Kirche so etwas autorisieren.“ (Lefebvre)

    „WIR BETRACHTEN DAHER ALLES, WAS VON DIESEM GEIST DER VERLEUGNUNG INSPIRIERT IST, ALS NULL UND NICHTIG. ALLE NACHKONZILIAREN REFORMEN UND SÄMTLICHE AKTE ROMS, DIE IN DIESER FREVLERISCHEN HALTUNG VOLLZOGEN WURDEN.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.