DON LUIGI VILLA wollte nachweisen, dass Benedikt XVI. nicht an die Gottheit Christi glaube

Der Priester [Don] Dr. Luigi Villa, langjähriger Herausgeber und Direktor der Zeitschrift CHIESA VIVA, hat, noch vor seinem Tod am 18. November 2012, seine Absicht kundgemacht, dass er im Dezember 2012 mit einem Artikel über Benedikt XVI. starten werde, der die Tatsache nachweisen werde, dass er nicht an die Gottheit Christi glaubt. Dann werde er einige Monate zuwarten, um Zeit zu lassen für eine Antwort. Wenn diese nicht komme, werde er einen zweiten Artikel über dasselbe Argument machen. In der Zwischenzeit werde er mit seinem Mitarbeiter Dr. Franco Adessa nacheinander seine Studien über die Symbolik der liturgischen Insignien Benedikt XVI. veröffentlichen. Schließlich würden sie die Studie über das Papstwappen Benedikt XVI. veröffentlichen, und darauf würden sie es [im Vatikan] nicht mehr aushalten und einen Fehler begehen! „Wir werden uns an die Autoritäten der Kirche wenden, die eine Entscheidung treffen werden müssen. Zu diesem Zeitpunkt werden wir mit einer Sonderausgabe an die Öffentlichkeit gelangen, so dass der Papst gezwungen sein wird, abzutreten!“

Am 15. September 2012 erließ das Internationale Gericht für die Verbrechen der Kirche und des Staates ein öffentliches Mandat der Vorladung vor Gericht mit Gegenüberstellung hoher Autoritäten politischer und der katholischen Kirche betreffend einen Genozid (Völkermord) indianischer Kinder in Kanada. Als der Termin fällig wurde, begann der Prozess. Don Luigi Villa veröffentlichte seinen ersten Artikel im Dezember 2011, der gefolgt war von weiteren, zusammen mit den Artikeln, die die gnostisch-freimaurerisch-satanischen Inhalte der Symbolik anklagten, die die hauptsächlichen liturgischen Insignien des Papstes betrafen, einschließlich sein Papstwappen. Es war nach dieser letzten Studie, dass Benedikt XVI. beschloss, Paul VI. seligzusprechen, ohne die dazu fünf vorgesehenen Jahre abzuwarten. Dies war der von Don Villa vorhergesehene Irrtum, der sogleich einen „Brief an die Kardinäle“ gegen die Seligsprechung Pauls VI. schrieb und gleichzeitig mir [Franco Adessa] die Arbeitspapiere der Sonderausgabe über Benedikt XVI. übergab.

Pater Villa starb am 18. November 2012; die Spezialausgabe von „Chiesa viva“ von gut 128 Seiten, mit dem Titel „Benedetto XVI?“ kam mit dem Datum des Monats Februar [2013] heraus und wurde den Abonnenten und dem gesamten Klerus in Italien  am 25. Januar 2013 zugestellt. Wenige Tage darnach, wurde auch die spanische Ausgabe dem Klerus der spanischsprachigen Nationen gesandt.

Am 11. Februar gab Benedikt XVI. seinen Rücktritt bekannt.

Am 25. Februar 2013 kam eine Verurteilung Benedikts XVI. zu 25 Jahren Gefängnis im Vatikan an, und Franziskus antwortete mit einem Dekret, mit dem er es ablehnte, den „emeritierten Papst“ der Justiz zu übergeben.

Im Mai 2013 bezeugte Toos Nijenhuis, eine holländsiche Frau, die während Jahren von ihrem Vater gezwungen wurde, an satanischen Riten teilzunemen, Kadrinal Ratzinger gesehen zu haben, wie er im Herbst 1987 ein junges Mädchen ermordete.

Toos Nijenhuis, Tochter und Enkelin zweier Mitglieder einer satanischen Sekte wurde von ihrer Kindheit an gezwungen, an diesen satanischen Zeremonien und Riten teilzunehmen, in welchen sie in den widerlichsten Weisen missbraucht wurde, wobei sie immer Vergewaltigung auch seitens des Vaters und des Großvaters erlitt.

In diesem ungefähr eine halbe Stunde dauernden Video kann man die Erzählung hören dessen, was in den geheimen Versammlungen geschah, die in isolierten Schlössern/Burgen abgehalten wurden, an welchen auch hohe politische und religiöse Autoritäten teilnahmen.

Eine getreue Beschreibung des Zeugnisses wäre zu stark und an der Grenze des Glaubwürdigen; wir begnügen uns zu sagen, dass nebst den Vergewaltigungen die Spirale der Perversion und des Delikts auch die Mitglieder der Sekte betroffen machte, die nicht auf der Höhe der allgemeinen Erregtheit zu sein schienen, und ihre noch warmen Kadaver wurden geschändet und zum Gegenstand der Verachtung gemacht mit Vergewaltigungen, die den anderen Mitgliedern aufgezwungen wurden.

Dann kann man den Bericht hören über die „Treibjagd“ dieser hohen Würdenträger: eine Gruppe von nackten Kindern und mit einem an ein Bein gebundenen Gewicht wurde freigelassen in den Wald und darauf wurden sie von einer Meute von Jagdhunden an einen festgesetzten Ort des Waldes getrieben, wohin die „Kavaliere“ hinzukamen, welche sie mit Stockschlägen töteten und dann ihre Überreste verbrannten, nachdem sie sie mit Benzin übergossen hatten. Unter den hohen Presönlichkeiten, die an diesen Menschenopfern teilnahmen, nennt Toos Nijenhuis drei Namen: den holländischen Kardinal Bernard Alfrink, den Kardinal Joseph Ratzinger und den holländsichen Prinz Bernhard, Gründer der Bilderberggruppe.

Die Bezeugung von Toos Nijenhis zur Teilnahme des Kardinals Joseph Ratzinger an diesen Menschenopfern:

„Ich habe Kardinal Ratzinger gesehen, wie er ein Mädchen in einem französischen Kastell ermordet hat im August 1987“.


Aus dem Italienischen übersetzt von mir [POS]


Sehen Sie sich nun die italienischsprachige Originalausgabe von CHIESA VIVA an und machen Sie sich gründliche Gedanken über dieses Heft.

Und dann antworten Sie mir: Wollen Sie, können Sie all das glauben? Wird hier nicht etwas ganz Anderes evident, als dass Papst Benedikt ein Apostat und Schwerverbrecher wäre, nämlich dass vielmehr Don Luigi Villa und sein Mitarbeiter Franco Adessa dem Satan erbärmlich auf den Leim gekrochen sind? Gibt es schlimmere Verleumdungen als solche?

51 Kommentare zu “DON LUIGI VILLA wollte nachweisen, dass Benedikt XVI. nicht an die Gottheit Christi glaube

  1. Fragt sich nur, warum Benedikt wirklich zurückgetreten ist.
    Das Thema „Satanismus in den höchsten Kreisen der Kurie“ ist bei Malachi Martin (Windswept House) ein wesentliches Narrativ und steht dort im Zusammenhang mit dem Rücktritt des „polnischen Papstes“.
    Komisch ist auch, warum niemand gegen die Verleumdungen des ITCCS vorzugehen scheint.

  2. Bezüglich der Anschuldigungen gegen Ratzinger muß man sagen, daß über den angeblichen Zeugen, der ihn unter anderem des Kindermordes beschuldigt, bislang tatsächlich weder ein Name noch ein Zeugenvideo von diesem selbsternannten „Internationalen Gericht für die Verbrechen der Kirche und des Staates“ veröffentlicht wurde.

    Es wurde im Internet vielfach so dargestellt, als handele es sich um die selbe Zeugin, Toos Nijenhuis, die in dem Video „Child Sacrifice and Trafficking in Holland An Eyewitness speaks out“ auf Youtube zu sehen ist. Dieser sogenannte ITCCS hat das aber selbst nie behauptet, sondern spricht auf seiner Internetpräsens von einem ANDEREN, anonymen angeblichen Zeugen.

    Es ist aber richtig, daß es mit dieser Toos Nijenhuis offenbar eine Zeugin für sadistische und perverse freimaurerische Initiationsriten gibt, die namentlich Bernard Kardinal Alfrink, unter anderem verantwortlich für den häretischen Holländischen Katechismus, und Prinz Bernhard der Niederlande, Begründer der Bilderbergertreffen beschuldigt.
    („Child Sacrifice and Trafficking in Holland An Eyewitness speaks out“ auf Youtube“)

    Siehe zu diesem Thema auch zum Beispiel das Buch „THE RITE OF SODOMY – Homosexuality and the Roman Catholic Church“ von Randy Engel, in dem auf weit über tausend Seiten detailliert nachgewiesen wird, daß der Großteil der V2-„Bischöfe“ aus Päderasten besteht, die die pädophilen „Priester“ ihrer „Diözesen“ systematisch von Gemeinde zu Gemeinde schieben.

    Als Randbemerkung: Es ist mir unverständlich, wie man solche Artikel – wie oben hier auf dieser Seite – veröffentlichen und gleichzeitig die V2-Hierarchie als Hierarchie der wahren Kirche anerkennen und als solche verteidigen kann. Ich will Sie mit dieser Bemerkung nicht ärgern, POSCHENKER, aber ich verstehe es ehrlich nicht.

  3. @Ci-devant

    Ich betrachte die V2-Hierarchie seit jeher als die Hierarchie der wahren römisch-katholischen Kirche. Ich war noch nie Sedisvakantist! Und ich habe diesen Artikel zum betreffenden Heft der Zeitschrift CHIESA VIVA gerade deshalb gebracht, weil mit diesem Heft (und nicht nur mit diesem) für kirchlich gut informierte und nüchtern denkende katholische Christen klar wird / werden muss, dass die gesamten ungeheuerlichen Verdächtigungen und Anschuldigungen gegenüber den Päpsten Paul VI., Johannes Paul II., Benedikt XVI. aus der Feder dieses Teams: Don Luigi Villa und Franco Adessa, vor allem im Lichte ihres eigenen Glaubenszeugnisses und ihres gesamten bestens bekannten Wirkens, völlig unglaubwürdig und unanehmbar sind.

  4. Mich überrascht nichts mehr, selbst Jesus kommentiert so etwas nur noch mit Kopf schütteln, ich ebenso. Ich durfte sehen, wie Gott sprach: „Es werde Licht“, und da entstand die Sonne, solche Gnaden sehen zu dürfen, war eine sehr große Gnade. Seit frühester Jugend glaubte ich dies bereits, heute glauben dies noch nicht einmal Verehrer von Don Gobbi (dieser Mensch kenne ich persönlich). Im Vatikan soll es bereits nachts schwarze Messen geben. Mich überrascht nichts mehr im automatisch exkommunizierten teuflischen Rom!

  5. Don Luigi Villa höchstpersönlich schreibt doch, dass es am 29.6.1963 eine Inthronisation des Fürsten im Vatikan gegeben habe.

  6. Ob es im Vatikan nachts (oder am Tag) schwarze Messen gibt, ist unerheblich.

    Entscheiden ist, daß alle Oberpopen, einschließlich Bergoglio, im Vatikan Häretiker oder Apostaten sind. Damit ist erfüllt, was die Muttergottes in La Salette gesagt hat: „Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichristen werden“*.

  7. Das V2 wird erhoben und Don Luigi Villa wird als unglaubwürdig, ja als elender Verleumder hingestellt. Ohne mich!!!

    Der große Tag des allgemeinen Gerichtes wird alles an das Licht bringen.

  8. @Tomás

    Schon klar, Tomás, Sie können es ja offenbar nicht anders sehen. Es kann noch soviel Offizielles gegen Ihre Überzeugung sprechen, Sie bleiben stur bei Ihrer Meinung.

  9. @Josua

    Richtig, Josua, „der große Tag des allgemeinen Gerichtes wird ALLES ans Licht bringen“! Aber als Sedisvakantist genügt es dann nicht, sich auf eine eigene oder fremde Erkenntnis zu stützen / gestützt zu haben, die durch die Gesamtheit der einschlägigen amtlichen Dokumente des Heiligen Stuhls widerlegt wird.

  10. Herr Schenker, der Glaube ist für alle gutwilligen Menschen da. Ihre Theorie geht völlig an den einfach Gläubigen vorbei, selbst für die Gebildeten wird das zu kompliziert.

    Der HEILIGE GEIST braucht keine 55 Jahre um Klarheit in seine Kirche zu bringen!

    Herr Schenker, uns trennen Welten, ich kann und will ihnen nicht folgen.

  11. Josua, in der Tat haben Sie Recht, wenn Sie Herrn Schenker die unannehmbare Kompliziertheit seiner Lehre von der Nicht-Sedisvakanz vorwerfen. Da der Glaube nicht absurd ist, kann er von niemandem das Nachvollziehen höchstkomplexer Gedankengänge fordern. Sonst hätten ja die Klügsten den rechten Glauben. Das widerspricht aber dem Zeugnis der Schrift, wonach Gott durch die unmündigen (Sedis) Wahrheit kund tut.

  12. HIER EIN ZEUGE DER OPFERUNG>
    Auf Minute 3.37 stellt er die Liste mit den geladenen Gästen des Rituals, darunter Ratzinger und gibt Zeugnis was geschah…http://www.youtube.com/watch?v=Qe1LFqvBi9o Augenzeuge! Es war Bohemian-Ritual! Don Villa hatte somit also Recht!!!
    Es gibt Beweise was Ratzinger betrifft…
    Ich habe Ihren Artikel gerade zum ersten Mal gelesen und bin geschockt und wissen Sie wieso??? WEIL ICH EINEN Original Video gesehen habe und das auch noch auf YouTube indem ein einfacher Arbeiter in den USA nach einem Gefänginsaufenthalt weil er Kinder entführt hatte, wenn ichs richtig verstand, berichtet, wie er Kinder entführen musste für das eine besondere Ritual (ich habe den Namen vergessen!), der jedes Jahr in USA dort in ein Wald stattfindet, es nennt sich> B O H E M I A N Ritual. Und dieser Mann zeigte die Gästeliste dieses Rituals, darauf war Ratzinger. Sie mussten katholische Kinder für ihn entführen für die Opferung sagte er. Dann sah ich ein weiteres Video. Dort berichtet ein Augenzeuge! Ich konnte es nicht fassen und verdrängte es, war ich doch ein Benedikt-Fan. Jetzt aber liefern SIE mir den Beweis, dass das tatsächlich gewesen sein kann! HILFE! O mein Gott! Ich bin Sprachlos. Hab gerade das Video gesucht und ich find nur eines mit dem Zeugen der es miterlebt hat, von diesem erfuhr ich auch dass Ratzinger eingeladen war. Beten wir dass es nicht so war. http://www.youtube.com/watch?v=Qe1LFqvBi9o

  13. POSchenker 6. November 2014 um 20:49

    Daß Bergoglio Häretiker ist und seine Vorgänger es waren, ist eine nachgewiesene Tatsache.
    Ebenso steht fest, daß ein Papst nicht vom Glauben abfallen kann und ein Häretiker kein Papst sein kann.

    Hier handelt sich nicht um persönliche Vermutungen, sondern um reale Erkenntnisse, die sich aus der Lehre der Kirche ergeben.

  14. Sehr geehrter Tomás,
    Sie meinen dass ein Häretiker kein Papst sein kann, aber wenn er es doch ist, so doch nur weil man kein neues Konklave einberuft. Die Tatsachen belegen also, dass es doch geht. Manchmal muss man die Wirklichkeit die weh tut, annehmen. Wie wir auch annehmen müssen, dass Gott Dinge zulässt die wir uns nie ausgemalt hätten wie z.b die falsche Heiligsprechungen… und der weitere Abfall Roms vom Glauben. Herr Tomàs, glauben Sie nicht daran dass der Papst als Mensch sich irren und Fehler begehen kann? Was ich mich schon seit langem frage ist, wieso die Kirche NIE Sedisvakans ausgerufen hat zu Zeiten wo wir häretische Päpste hatten. Z.B Papst Liberus soll auch einer gewesen sein. Häretisch ist man vor allem wenn man nach außen hin ein anderes Glaubensbekenntnis ablegt, wie: Die Arianer zu unterstützen etc. und das soll er ja getan haben. Vor Gott hat man quasi keinen wahren wirklichen Papst wie er sein soll, jedoch hört er nicht auf zu sein, solange DIE KIRCHE (Bischöfe und ein neues Konklave) nicht anders entscheidet und vorgeht. Sehe ich das falsch?

  15. Ich habe noch mal darüber nachgedacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ratzinger die Einladung zu einem satanischen Ritus angenommen hat. Eingeladen wurde er zwar, das heißt nicht, dass er dort gewesen ist. Wahrscheinlich hat man es aber gegen ihn verwendet damit er zurücktritt. Gottes Segen

  16. Daß Ratzinger die Einladung zu einem satanischen Ritus angenommen hat, können wir nicht beweisen. Wir wissen aber, daß er selbst nicht nur zu EINEM, sondern zu ALLEN ERDENKLICHEN satanischen Riten SELBST eingeladen hat.
    Am 27. Oktober 2011 hat Benedikt mit Vertretern aller falschen Religionen gemeinsam gebetet. Da das offenbar an sich noch nicht verheerend genug war, gehörte zum offiziellen Programm dieses Greuels wie schon zu den vorherigen Greueln 2002 und 1986 auch noch eine sogenannte „Zeit der Stille, der Reflexion und des persönlichen Gebets“. Dazu zogen sich die Vertreter der einzelnen satanischen Religionen im Gästehaus des Klosters in getrennten Räumen zurück, um ihren Götzen zu dienen, die der Schrift gemäß Teufel sind. Dazu wurden Kruzifixe abgehängt oder entfernt. Die Juden bekamen einen Raum, der niemals zuvor gesegnet worden war, die Moslems einen, der gegen Mekka ausgerichtet ist, die Zarathustrier einen mit einem Fenster, so daß der Rauch zu Ehren Satans entweichen konnte. Auch die Sikhisten, die Wuhduh-Zauberer – im Programm firmierten diese als Angehörige „traditioneller afrikanischer Religionen“ -, die Hinduisten, Schintoisten, Tenrikisten etc. bekamen alle ihren eigenen Raum, in dem sie nach ihren Bedürfnissen dem Teufel dienen konnten.

  17. maria13 7. November 2014 um 11:53

    Ein Papst kann sich irren oder Fehler begehen, aber niemals – als Papst – vom Glauben abfallen, weil Christus dem Petrus (und damit auch seinen Nachfolgern die Standfestigkeit im Glauben zugesichert hat.

    Sollte er als Privatperson in Häresie fallen, was denkbar wäre, würde er automatisch gem. 188 § 4 CIC das Papstamt verlieren.

    Würde ein Häretiker zum Papst gewählt, was bei Bergoglio der Fall ist, wäre diese Wahl null und nichtig. So bestimmt es Paul IV. in seiner Bulle „Cum ex apostolatus officio“, was der hl. Pius V. in seinem Motuproprio „Inter multiplices“ bestätigt hat.

    Ein Schismatiker, Häretiker oder Apostat gehört nicht (mehr) zur Kirche und kann deswegen kein Kirchenamt inne haben.

    Liberius hat aus der Gefangenschaft Briefe, die zweideutig waren, geschrieben, aber es gibt keine Beweise, daß er vom wahren Glauben abgewichen ist.

    Honorius I. hat den Monotelismus mit seiner „Diplomatie“ begünstigt und wurde deswegen von der Kirche verurteilt, aber auch ihm kann man keine Häresie nachweisen.

    Es hat Päpste, die ein schwer unmoralisches Leben führten, tiefgreifende politische Fehler begangen haben oder als Privattheologen Irrtümer, die zu diesem Zeitpunkt von der Kirche noch nicht verurteilt waren, vertraten, gegeben, aber einen häretischen Papst hat es niemals gegeben und kann es auch nicht geben.

  18. Tomás und wie soll man Ihrer Meinung nach zu den Sakramenten kommen? Wie soll man das „katholisch sein“ in Gemeinschaft pflegen können, was ja stärkt und hilft auf unserer Pilgerreise zum Himmel, wenn es keine weit und breit gibt? Wenn es keinen Menschen gibt, keinen Priester der da ist, der Freund ist, noch mehr aber: der den selben Glauben hat und diesen liebt, der nicht angesteckt ist vom Modernisums? Ich kenne Priester der- wie manche sie nennen: Neu-Kirche (?), die aber die Tradition und die tridentinische Messe und all das fromme lieben, aber ihr Geist ist dennoch in Finsternis. Sie vermischen die Hostien der schlechten (und ungültigen) Messe mit den Hostien, mit der wahren hl.Kommunion der tridentinischen Messe. Aber ICH GLAUBE dass in der Neuen Messe keine Wandlung stattfindet, da man die Wandlungsworte (von „für viele“ auf „für alle“) verändert hat. Jetzt wollen mich aber Priester „bekehren“, sie sehen mich „am abfallen!! manchen halten mich sogar für „nicht Katholisch!“ weil ich glaube was ich glaube. Sie erzählen mir ständig, dass DIE KIRCHE den Fehler auf übernatürliche Weise durch die Gnade (aus der Kirche und von Christus aus) behebt und somit: doch eine Wandlung stattfindet, somit könnten sie die Hostien mit der richtigen Kommunion der alten Messe, in den Tabernakel haben. Und der Gläubige bekommt die Kommunion, dabei kann es sein, dass sie die nicht konsekrierte Hostie erhalten. Weil ich das sage wirft man mir vor verdammt zu sein und in die Hölle zu kommen. Wissen Sie da eine Antwort dazu? Auch um diesen Priester zu helfen? Ich will, dass sie nicht verloren gehen. Und sagen Sie mir mal, einfach nur zur Info, auch wenn ich nicht und niemals eine Messe der Petrusbruderschaft besuchen will, vermischen auch diese Priester die Hostien und tun sie in den Tabernakel? Das sie die Messe auf dem Greulaltar lesen ist aber schon schlimm genug. Wer kann das denn mit ansehen wenn wir doch wissen, dass der Altar auf dem eine falsch und Gotteslästerliche Messe gelesen wird, dem Satan geweiht ist…

  19. Maria13,

    die Form des Altarsakraments besteht lediglich aus den Worten DIES IST MEIN LEIB und DIES IST MEIN BLUT. Da hier im NOM keine Verfälschung vorliegt, können wir nicht sicher schlussfolgern, dass keine Wandlung stattfindet.

  20. Nein Boni, das stimmt nicht. Es betrifft nur die Morallehre die besagt dazu zur Wandlung die Worte: „DIES IST MEIN LEIB und DIES IST MEIN BLUT.“ Genügen. Hier die Lehre der Kirche:http://custos-sancto.blogspot.de/2014/07/in-der-neuen-messe-keine.html
    > Im neuen Ritus betrifft die Veränderung den Kelch: dass das Geheimnis des Glaubens weg gelassen wurden, was aber kein Einfluss auf die Transubstantiation nimmt, aber das Problem war das der Übersetzung Betreff Kelch:
    das Blut dass für VIELE vergossen wurde.

    Christus gab sein Blut für die vielen und nicht für alle!

    In englisch: „für alle“, in deutsch auch „für alle“, in italienisch „per tutti“: „für alle“, in spanisch „per todos“: „für alle!“
    In allen Übersetzungen, außer der polnischen,
    wurde von „für die vielen“ auf „für alle“ übersetzt.

    Wie urteilst du solch eine Veränderung?

    Als erstes schaust du dir die alte moralische Theologie an und dort findest du das, was viele Moraltheologen sagen, dass es für die Gültigkeit genügt zu sagen: das ist mein Leib und das ist mein Blut!

    Dies müssen wir aber sehr vorsichtig betrachten,
    was war das Problem dass sie diskutierten?
    Wenn du einen Moraltheologen findest der eine Antwort auf ein Problem gibt, musst du dich auch fragen, was war das Problem das er besprach?

    Das Problem war: Akzidentiell!
    Was passiert wenn ein alter Priester Messe liest und während er es tut wird er krank und bei der Wandlung sagt er die Wandlungsworte über das Brot, dann hebt er den Kelch und beginnt die Wandlungsworte über den Kelch zu sprechen, und alles was er sagt ist: das ist mein Blut und bricht darauf hin tot zusammen.

    Ja das ist ein Problem, was ist es, ist es dann Wein oder ist es bereits Blut?

    So haben die Moraltheologen dieses Problem untersuchen müssen und sie haben gesagt, unter diesen Umständen ist es mit höchster Wahrscheinlichkeit das Blut Christi, es ist das Blut Christi.
    Wir reden aber über das Problem, dass sich im Rahmen der traditionellen Liturgie befindet, wir reden nicht über ein Problem außerhalb dieser.
    Was ist, wenn du redest über etwas außerhalb der traditionellen Liturgie, was ist wenn du redest über etwas außerhalb der Messe.

    Jetzt wenn du die Intention des Sakramentes siehst, es geht um die Intention zu tun was die Kirche tut, nicht was die Kirche will oder was die Kirche tun wird in der Zukunft,
    sondern zu tun was die Kirche TUT.
    Und was ist es was die Kirche tut?

    Was die Kirche immer getan hat, ist das,
    was die Kirche tut und was die Kirche weg gelassen hat, ist das,
    was die Kirche nicht tut!

    Im Kirchenrecht, im aktuellen wie auch all den anderen vorherigen Büchern des Kirchenrechts, heißt es:
    außerhalb der Messe zu wandeln (die Wandlung zu vollziehen)
    ist Nephas: Sakrileg!

    Nephas ist ein hartes lateinisches Wort und kommt von phas, phas, ist göttliches Recht, nephas ist das gegenteil vom göttlichen Gesetz deshalb ist es etwas absolut böses!

    Also muss der Kanon übersetzt werden:
    „Die Wandlung außerhalb der Messe zu vollziehen,
    ist absolut böse“.

    Es ist nicht die Aufgabe des Gesetzbuches uns zu erklären, ob dies möglich ist, die Aufgabe die es hat, ist nur zu sagen ob es erlaubt ist oder nicht!
    Wenn die Kirche für 2000 Jahre erklärt hat, außerhalb der Messe die Wandlung zu vollziehen sei ein Sakrileg,
    dann kannst du nicht sagen:
    „Die Kirche tut es!“

    Das heißt wenn ich ein schreckliches Spiel mit Gott spielen möchte und dabei diesen Wein hier versuchen würde zu verwandeln,
    würde nichts passieren da ich außerhalb der Messe bin,
    außer dass ich dann in Todsünde wäre!

    Du musst also den unterschied sehen zwischen einem Kontext, Kontext von außerhalb der Messe und mit:
    IN DER TRADITIONELL FORMULIERUNG DER MESSE.

    Deshalb lehne ich die Meinung der Moraltheologen ab:
    dass es genügt zu sagen: das ist mein Leib und das ist mein Blut, damit ein Sakrament stattfindet, sondern teile die Meinung mit denen sie sagen: dass die englische Messe nicht gültig ist, da im Römischen Missale: in dei defectibus, heißt es so:
    Am Anfang des röm. Missale gibt es ein Dekret meistens von zwei Seiten, es spricht davon, was passiert wenn in der Messe etwas falsch läuft.
    De defectibus opertione missale operentibus, dieses Dekret wurde publiziert und unterzeichnet von Papst Paul der V. im Jahre 1517. Ein Jahr, nachdem das Missale raus kam:
    „Wenn der Zelebrant unterbrochen wurde oder nicht aufmerksam beim reden der Wandlungsworte, und wenn diese kurzen oder veränderten Worte der Wandlung, einen Veränderung der Bedeutung beinhaltet, und wenn der Zelebrant die Worte der Wandlung nicht ganz korrekt wiederholt,
    findet kein Sakrament statt.“
    Mehr hierzu: http://custos-sancto.blogspot.de/2014/07/in-der-neuen-messe-keine.html

  21. Das ist richtig, maria13.

    Noch besser aber, man schaut direkt, was die Päpste unfehlbar lehren:

    Hl. Papst Pius V.: (De Defectibus, Kap. 5, Teil 1)
    „Die Worte der Konsekration, die die Form dieses Sakramentes sind, lauten: ‚Das ist mein Leib’, und ‚Dies ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes – Geheimnis des Glaubens – das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.’
    Wenn jemand etwas in der Form der Konsekration des Fleisches und des Blutes weglassen, oder so ändern würde, daß die neuen Worte nicht die gleiche Bedeutung bewirken, so würde er das Sakrament nicht konsekrieren.

    Das Sakrament der Eucharistie muß die Gnade bedeuten, das sie bewirkt, und die Gnade bewirken, das sie bedeutet. Die Wirkung des Sakraments ist die Einung des christlichen Volkes mit Christus. Die Formel im Novus Ordo “für euch und für ALLE” versinnbildlicht den mystischen Leib Christi deshalb NICHT, weil nicht ALLE zum mystischen Leib Christi gehören. Aus diesem Grunde bedeutet die Neue Messe nicht die Gnade, die das Sakrament bewirkt, und ist ungültig.

    Papst Eugen IV., Konzil von Florenz, “Exultate Deo”, über das Sakrament der Eucharistie, 1439: “Dann auch, weil es geeignet ist, die Wirkung dieses Sakramentes zu versinnbildlichen, die die Einung des christlichen Volkes mit Christus ist.” (DH 1320, NR 564)

    Pope Leo XIII, Apostolicae Curae, Sept. 13, 1896: “Wie jeder weiß, sind die Sakramente des Neuen Bundes mit den Sinnen wahrnehmbare Zeichen, die eine unsichtbare Gnade bewirken. Sie müssen die Gnade bedeuten, die sie bewirken, und die Gnade bewirken, die sie bedeuten.https://poschenker.wordpress.com/2014/02/08/papst-leo-xiii-apostolicae-curae-uber-die-anglikanischen-weihen/

    Leider sind auch die Bischofsweihe und die Priesterweihe im Novus Ordo ungültig gemacht worden. Und das ist ein großes Problem zum Beispiel für die FSSP, die ihre Priesterweihen zwar im Alten Ritus, aber von ungültig geweihten Bischöfen der V2-Kirche vornehmen läßt.

    Zu dem Problem, daß es echte katholische Gemeinschaft heute nicht mehr geben kann:

    Der große Abfall und die Antikirche, die beständig lehrt, daß der Mensch Gott sei, sind prophezeit.
    2 Thessalonich 2:3 Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens,der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also daß er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott.

    Wir wissen auch, daß bis zum Ende hin nur noch ganz wenige Gläubige übrig bleiben werden.

    Lukas 18:8 Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?

    Jesus nimmt Bezug auf die Arche Noah.

    Lukas 17:26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes.

    Damals in der Arche sind nur acht Menschen gerettet worden. Die Kirche ist übrigens die neue Arche, wie zum Beispiel Papst Pius IX. in Singulari quadam schreibt:„Im Glauben müssen wir festhalten, daß außerhalb der apostolischen römischen Kirche niemand gerettet werden kann; sie ist die einzige Arche des Heils und jeder, der nicht in sie eintritt, muß in der Flut untergehen.“

  22. Ja natürlich! Sie gehen über die achtunggebietenden ehrwürdigen Personen wie eben Don Luigi Villa, de Castro Mayer u.a. der heiligen Katholischen Kirche hinweg wie über Unmaßgebliche, Untergeordnete, Bedeutungslose! Nein, nicht Don Luigi Villa hat das allein festgestellt, daß Ratzinger die Gottessohnschaft aberkennt, nein, das haben selbst traditionstreue Priester zu sagen gewagt. Don Luigi Villa war nicht der Einzige.

    „Die Leugnung der Göttlichkeit Jesu Christi beseitigt das Opfer
    Christi am Kreuz an der Wurzel..“

    «Du musst dein ganzes Leben dazu einsetzen, um die Kirche Christi gegen das Werk der kirchlichen Freimaurerei zu verteidigen!» Das ist der an Don Luigi Villa von Pater Pio erteilte Auftrag!

    Don Luigi Villa spricht auch von der „gnostischen Erlösung“, die mit „einer diabolischen Täuschung wegführt vom Heil der Seele mit der Fabel vom universellen Frieden unter den Menschen“

  23. Das ist doch nicht zu fassen!
    Sie selbst, Herr Schenker, haben noch vor einem Jahr den Artikel über Don Luigi Villa hier präsentiert. Doch da war weit und breit Ihrerseits nicht die Rede davon, daß dieser nachfolgende hier wiedergegebene Artikel „unglaubwürdig“ und „unannehmbar“ sei!
    Aus diesem Artikel ist nicht Ihre Konzils- oder „Papst“-Treue herauszuhören!

    „DAS PONTIFIKAT PAULS VI.
    4. September 2013 von poschenker

    Vom Priester Dr. Luigi Villa (“Chiesa Viva”)

    Es gibt keinerlei Zweifel mehr, dass auf den Tod von Papst Johannes XXIII. der Erzbischof von Milano, G. B. Montini, folgte. Heute, wenn man jene Wahl von Montini überdenkt, kann man den Ruin nicht außer Acht lassen, den dieses Ereignis der Kirche zugefügt hat mit einem langen und verhängnisvollen Pontifikat, das gut 15 Jahre gedauert hat und gezeichnet war von bestürzenden, ungewöhnlichen und beunruhigenden Taten.

    Leider wurden diese verworrenen Akte mit Sachkenntnis gesetzt. Will sagen, Paul VI. hat mit vollkommenem Bewusstsein Seinen Plan eines „neuen humanistischen universalen Christentums verwirklicht“, und seine seltsamen Entscheidungen schienen erfolgt zu sein, um zu beweisen, dass der Papst frei sei, auch die Institutionen zu ändern, welche das christliche Volk für unantastbar gehalten hatte.

    Die erste dieser Taten geschah am 13. November 1964, als er die „Tiara“ auf den Altar deponierte, ein Ziel der „Französischen Revolution“, das uns an das Wort von Albert Pike erinnert: „Die Inspiratoren, die Philosophen und die geschichtlichen Ereignisse der Französischen Revolution haben über dem Grab von Jacques de Molay geschworen, die „Krone“ und die „Tiara“ zu stürzen“.
    Also war jene Niederlegung der „Tiara“, ausgeführt durch die Hand Jenes, der auf der Kathedra Petri saß, eine schlimmere Tat als die Abdankung Ludwigs XVI. und die Breccia der „Porta Pia“.
    Eine Tat demnach, die keine romantische Inszenierung war, ein Geschenk an die Armen zu machen, sondern um die „Souveränitat des Pontifex“ aufzugeben!

    Diesem päpstlichen Zug folgte sofort der gesamte Episkopat, der sich der bischöflichen Insignien entledigte, der Zeichen ihres geistlichen Amtes, und den Schatz des kirchlichen Erbes verkaufte, aber das Konto in der Bank der Bischöfe bestehen ließ.
    Aber auch Paul VI. ließ seine Gemächer renovieren und hängende Garten [Dachgärten] auf dem Dach des Vatikanischen Palastes konstruieren mit enormen Ausgaben und schwerwiegendem Risiko durch das Fabrikat.

    Nach der „Tiara“ entledigte sich Paul VI. seiner „Mitra“ und darnach schuf er das „Pastorale“ (den Bischofsstab) ab, um an dessen Stelle das Kruzifix [den Hirtenstab mit Kruzifix] zu setzen, um sozusagen zu verstehen zu geben dass er darauf verzichte, seine Untergebenen zu führen und zu leiten. Während einiger Zeit dann trug er anstelle des „Brustkreuzes“, oder zusammen mit ihm , das Ephod des Hohenpriesters in der Brosche seines päpstlichen Pluviales/Cappa. [Siehe u.a. hier)

    In der Folge schenkte Paul VI. Seinen Bischofsstab und Seinen Ring dem burmesischen Buddhisten U’Thant, immer (angeblich) um den Armen zu helfen (!), in Wirklichkeit jedoch hatte er die Absicht, allen Bischöfen der ganzen Welt einen anderen Ring aus Gold zu geben, welches der Ring des Konzils war.
    Am Ende des Konzils entschied Paul VI., dass die „Demission“ der Bischöfe im Alter von 75 Jahren zu erfolgen habe. Ein Entschluss von ihm, und sie sollte demnach von seiner Entscheidung abhängen.

    Dann kam, ohne vorausgehende Inkenntnissetzung die Verordnung, dass die Kardinäle ihre Würde als Mitglieder des Konklaves mit 80 Jahren verlieren. Dies ist eine Ausschließung aufgrund eines willkürlichen Prinzips, das rechtlich dem Kardinalskollegium die richterliche Fähigkeit nicht entzieht.
    Mit kleinen Schritten, jedenfalls trieb Paul VI. Seine Revolution in der Römischen Kirche voran. Es ist eine Tatsache, zum Beispiel, dass fast sämtliche Formen der öffentlichen Andachten und der Gebete unter Seinem Pontifikat zum Verschwinden gebracht wurden. Aber auch Ihn hat man sozusagen nie beten gesehen. Sogar in Fatima hat ihn niemand ein einziges Ave Maria beten gesehen noch gehört!

    Auch in seinen Mittwochsansprachen gab es immer viel Raum für den Zweifel, für Einwände, für Hypothesen gegen die göttliche Offenbarung. Und so schwand der Glaube dahin oder zerbrach in der ganzen katholischen Welt.
    Dasselbe kann gesagt werden von den „Gebräuchen“. Unter Seinem Pontifikat haben sie ein generelles Nachlassen erfahren, als ob es einen Befehl gegeben hätte, die Gläubigen jeden Weg gehen zu lassen.

    In der Tat, Paul VI. hat jegliche Irregularität entschuldigt, noch gebrauchte er je kanonische Akte und Sanktionen gegen jede Art von Sündern im Gegensatz zu seinen Vorgängern. Paul VI. hingegen wollte seiner Zeit gemäß leben und die Kirche jedem modernen Fortschritt öffnen. Man hat zum Beispiel von Fotos gesehen, wie er Claudia Cardinale und die Lollobrigida in mehr als kurzen, skandalösen Kleidern, in Mini-Mini-Röcken empfangen hat. Und so auch verbot der Klerus die Unanständigkeit der Mode nicht mehr, welche Paul VI. akzeptiert hatte.

    Sogar die Eheschließung der Priester entwickelte sich mit seinem Konsens, seiner Komplizenschaft und sogar seiner Mitwirkung. Auch in Seiner Enzyklika „Sacerdotalis Caelibatus“ vom 24. Mai 1967 im Paragraph 81 schrieb Paul VI. „die wahre Verantwortung nicht den aus dem Priesterstand Ausgetretenen zu, sondern der Kirche vor Ihm, ihren fälschlichen Bewertungen und dem Leben, das sie ihren Priestern aufbürdete“.

    Am 2. Februar 1964 bildete er eine „Kommission“ ad hoc, von der man las, dass der Papst die Annullierung der „Gelübde“ guthieß und dass er die Eheschließung in der Kirche autorisierte für jene, die es wünschten. Ein Priester, welcher das Gesuch gestellt hatte, das jedoch von Pius XII. und von Johannes XXIII. zurückgewiesen worden war, konnte es nun erneuern, weil Paul VI., mit seiner erweiterten Sicht, sie annehmen würde.
    Von da an begann eine Flut von Gesuchen des Aufgebens der Priesterstandes zu fließen. Im Jahre 1977 gab die „Kongregation für die Glaubenslehre“ 4.000 offizielle Dispensationen, während im gleichen Jahr nur 2.800 Priesterweihen erteilt wurden.

    Paul VI. führte hernach auch die Scheidung mit gegenseitigem Beistand ein. Also konnte die Liebe zu einem Geschöpf nicht mehr überwunden werden mit der Liebe zu Gott!.

    Am 29. Januar 1965 gab Paul VI. den Türken die Standarte von Lepanto zurück, jene ausgezeichnete Trophäe, die seit mehr als 400 Jahren im Heiligtum Santa Maria Maggiore als Ex-Voto an die Heiligste Jungfrau, der Beschützerin und Schutzherrin der Christenheit aufbewahrt wurde, welche den Westen von der muselmanischen Invasion bewahrt hatte. Der heilige Papst Pius V. setzte das Fest „Unserer Lieben Frau vom Heiligen Rosenkranz“ ein, um das Andenken an jenes von der Mutter Gottes gewirkte Wunder zu verewigen. Aber Paul VI. begleitete jene Rückgabe mit einem „Breve“ an die türkischen Autoritäten, womit er zu bedeuten gab, dass mit jener seiner schändlichen Geste „die Religionskriege für immer vorüber seien“.
    Jedoch jene Tat bedeutete, dass Paul VI. die Verfolger nicht mehr verurteilte. Es war auch ein Aspekt seiner Diplomatie, die an Moskau und Peking gerichtet war in Gutheißung an die Kämpfer und Terroristen eines jeden Landes der Welt.

    In der Tat, Paul VI. intervenierte nie noch verurteilte er ebensowenig die Kampagnen zu Gunsten des Kommunismus und zur Lobpreisung des schwarzen Rassismus, während er kalt blieb angesichts des Unglücks der ungerechterweise in Sklaverei gehaltenen Christen. Und dank Ihm, seiner scheinbaren Neutralität, seines scheinbaren Pazifismus, blieb stets die Subversion, die Gewalt, die Aggression Sieger!

    Gewiss, wir unterschätzen nicht die Ungerechtigkeiten, die Korruption, die religiösen Spaltungen und die Apostasie der Freien Welt, die dennoch eine christliche Welt blieb, in der die Kirche noch frei war. Was skandalös war hingegen, waren seine Schmeicheleien gegenüber dieser Freien Welt in ihrer Ungläubigkeit, religiösen Gleichgültigkeit, Verachtung der Gesetze und der Rechte Gottes, indem er nichts tat, um sie aus ihrem Stolz, ihrem sexuellen Egoismus, aus ihrem Materialismus, aus ihrem Laizismus wieder zu erwecken.

    Überdies: Paul VI. stachelte die Völker gegen die Freie Welt auf, im Namen der Gerechtigkeit, wie er es in Uganda, am 29. Juli 1969 tat, indem er Respekt zeigte für Obote, den räuberischen und blutrünstigen „Premier-Minister“.

    Des weiteren erließ er aus jenem Zentrum Afrikas eine Botschaft der Befreiung und der rassischen Gleichheit ergehen, die ein klarer Appell an den allgemeinen Aufstand Afrikas gegen den weißen Menschen war, in Rhodesien, in der nord-afrikanischen Republik [?], in Mozambik… Paul VI. war also ein wahrer provokatorischer Agent, was ihn zu einem Kooperator des Babarentums machte!
    Er empfing im Vatikan Terroristen und die Schlächter von Frauen und Kindern. Tatsächlich empfing er am 1. Juli 1970 die drei Häupter des Terrorismus in Angola, Mozambik, Guinea-Bissau und Kap Verde; sie wurden zugelassen zum Handküssen. Es ist signifikant dann, dass er ihnen ein Exemplar seiner Enzyklika „Populorum Progressio“ gegeben hat.

    Und was soll man nun sagen von einem Paul VI., der hätte uneingeschränkter Anti-Kommunist sein sollen, hingegen Kommunisten-Freund oder Krypto-Kommunist war?
    Man denke an seine Hinwendung von Westen nach Osten mit einer langsamen, vorsichtigen subtilen Diplomatie, die den Ausgangspunkt von der Unterscheidung genommen hat, welche in „Pacem in Terris“ zwischen der geschichtlichen Bewegung und der Ideologie gemacht wurde, dass man zusammenarbeiten könne „für die Gerechtigkeit und den Frieden der Welt“.
    Von jenen Worten des Verrates entsprangen alle Skandale des kommunistischen Geistes von Casaroli und seiner Komplizen wie z.B. Pater Alghiero Tondi, verjagt aus Rom, weil er dabei erwischt wurde wie er Dokumente fotografierte, die er Mons. Montini aushändigte und nachher dem Kommunismus weitergereicht wurden.

    Ein weiterer Skandal war die betrügerische Entziehung/Unterschlagung der „Petition von 450 Bischöfen“, welche im September 1965 , im Konzil, die Verurteilung des Kommunismus verlangten, aber Paul VI. wollte nicht, dass das Konzil ihn verurteile.
    Ein wahrer Verrat!
    In seiner ersten Enzyklika hatte es Paul VI. wohl ausgedacht, um die Kirche dem „Dialog“, der Versöhnung, der Zusammenarbeit mit den Kommunisten zu öffnen. Sein Verrat zeigte sich 1971 mit der erzwungenen Beseitigung des großen Kardinals Mindszenty, welchem Paul VI. verboten hatte, seine „Memoiren“ zu veröffentlichen.
    Der erschütternde Schrei des Kardinals Slipyi, vor einer erschütterten Synode, war, seine Entrüstung zu schreien an die Verräter, welche Frieden machten mit den Verfolgern, jedoch schwiegen zu den Katholiken, die der sowjetische Kommunismus zu deportieren, zu verfolgen und martern fortfuhr.
    Jedoch jene Öffnung zum Kommunismus öffnete die Straße zu Ereignissen, Erklärungen, Intrigen ohne Ende.
    Ich zitieren die Begegnungen Pauls VI. von Gromyko, mit Podgorny, seine langen geheimen Sitzungen mit Monsignor Nicodemo, dem Erzbischof von Leningrad und Geheimagent hohen Grades. Und man entdeckte, dass der damalige Sekretär der Kommunistischen Partei, Berlinguer, der geheime diplomatische Agent Pauls VI. bei der kommunistischen Regierung von Hanoi war, (vgl. Erklärung des Vatikans vom 21. Februar 1973), noch kann man den Appell Pauls VI. an China und seine Freude bei der Ankündigung der Kultur-Revolution vergessen.
    Wie wir gesehen haben war Sein Pontifikat markiert von einer Serie von Krisen, die niemals vorher geschehen sind, und von Verraten wie sie niemals gesehen wurden in der Römischen Katholischen Kirche.
    Wir rapportieren die hauptsächlichen:

    1. Die Schändung der Heiligen Liturgie
    Alles wurde orchestriert von Paul VI. und vor alle Gläubigen gebracht. Kein einziges Desaster war mörderischer als die Vernichtung der Messe des Römischen Ritus, die direkt zu Uns kam von den Aposteln. Der zentrale Akt des Heiligen Opfers der Messe ist die Transsubstantiation, die das Brot und den Wein in den Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit Christi verwandelt. Es war ein Akt unerklärlicher Verrücktheit Pauls VI dieses Ersetzenwollen der Messe des Römischen Ritus mit dem protestantisierten „Novus Ordo Missae“, der hernach den Priestern und den Gläubigen aufgezwungen wurde.
    Die „Liturgie-Reform“ Pauls VI. traf auch jeden Aspekt des liturgischen Lebens, wie die „Allerheiligenlitanei“, die „Sakramente“ (Taufe, Heilige Kommunion, Firmung, Beichte, Trauung, Ordensleben, Letzte Ölung), und ferner: die Segnungen, die Pontifikalen Riten, den Kalender der Messe, die sakrale Musik.

    2. Der Angriff auf die Thomistische Philosophie
    Unter Paul VI. wurde die „Thomistische Scholastik“ und die „Tradition“ des „Naturrechts“ verworfen und ersetzt durch die theologischen Methoden des wissenschaftlichen Denkens, wie die Phänomenologie und der Existenzialismus.

    3. Die Verwerfung des Priestertums und des Ordenslebens
    Im Kontrast zum vor-konziliaren Priester wurden die „neuen Priester“, unter dem Pontifikat von Paul VI. verweiblichte Gestalten, oft wenig keusch, eher von Schlappheit und Sentimentalismus. Diese „neuen Priester“ sind anpasserisch, ökumenisch; sie verurteilen die Irrtümer nicht mehr und jene, die sie lehren und verbreiten; sie sind unfähig, eine Schlacht zu führen gegen das Böse zugunsten des Suchens des Guten.
    Und dies tat Paul VI., um das obligatorisch zölibatäre Priestertum zu schwächen, indem er den Weg öffnete zum permanenten Diakonat von Nicht-Zölibatären und zur Akzeptanz von „Laien-Dienern“, um die Rollen von „Lektoren“ zu übernehmen und um den Weg zu öffnen zum „Laienritus der Kommunion“. Paul VI. selber hatte den Vorsitz über die vollständige Laisierung (Herabsetzung in den Laienstand) von Tausenden von Priestern, die gültig geweiht worden waren, indem er ihnen die Dispens „pro-gratia“ gewährte.

    4. Die Abschaffung des Antimodernisteneids
    Es war Paul VI., der den „Antimodernisteneid“ abschaffte, welchen Pius X. im Jahre 1907 veröffentlichte, nach seinen Enzykliken „Lamentabili Sane“ und „Pascendi Dominici Gregis“. Dies war eine irrsinnige Tat Pauls VI., deren katstrophale Resultate wir noch heute sehen.

    5. Das Niederreißen der Römischen Kurie
    Gleich von den ersten Jahren im Staatssekretariat an verachtete Mons. Montini die Römische Kurie. Als Pontifex, wie wir schon gesagt haben, erzwang Paul VI. die vorzeitige Pensionierung und den Rücktritt der Bischöfe im Alter von 75 Jahren und nahm ihnen das Stimmrecht, in einem Konklave, nach dem Alter von 80 Jahren. So tat er es auch mit der Congregatio Sancti Officii , das Heilige Offizium (nach ihm neu benannt „Kongregation für die Glaubenslehre“, indem er jene Prälaten eliminierte, die echtgläubig, ehrenhaft, von weisem Charakter waren und sie ersetzte durch andere, die mehr übereinstimmten mit seinen Ansichten und Neigungen.
    Paul VI. ließ das Latein außer Gebrauch geraten, welches Erklärungen ermöglicht mit Adel, Klarheit und Präzision, und dies auch, weil er besessen war von seinem Mangel an Studien.

    6. Die Vermehrung der ökumenischen Missgeschicke
    Besonders unglücklich waren die andauernde Unterstützung und die Kontakte welche Paul VI. mit dem „Weltrat der Kirchen“ unterhielt, der dominiert war von den Sowjets und bekannt war durch sein Finanzierungen von Terroristen und den „Befreiungskriegen“ in Lateinamerika und in Afrika. Demnach könnte man diese interreligiöse Aktivität Pauls VI. öffentliche Blasphemien nennen!

    7. Die Verbrüderung Pauls VI. mit den Häretikern
    Paul VI. verbrüderte sich mit den Häretikern, Schismatikern und sämtlichen anderen herkömmlichen Feinden der Kirche. Dies war der Geist des II. Vatikanums, der selbe Geist, welcher die „Französische Revolution“ inspirierte.

    8. Die Verrate Pauls VI.
    Unter dem Pontifikat von Paul VI. wurden vollzogen die Verrate des Kardinals Mindszenty, des Kardinals Slipyi, und so vieler weiterer Millionen von Opfern des Kommunismus, besonders in Ungarn, Tschechoslovakei, Süd-Vietnam, Angola, Mozambik, Uganda…
    „Humanae vitae“: eine Lektion, wie man die katholische Lehre unterminiert, und dabei weder Lehre noch Moral zu ändern braucht.
    Papst Johannes XXIII, bildete, auf Empfehlung von Montini, eine „spezielle Vatikanische Kommission“, um die Geburtenregulierung zu studieren, aber diese „Kommission“ überging die Glaubensgewohnheiten.
    Als er Papst geworden war, gründete Paul VI. eine neue Kommission auf drei Stufen, um Informationen zu geben über Fragen der „Pille“. Aber es vergingen mehr als 6 Jahre ehe die „Humanae vitae“ im Jahre 1966 herauskam, die jedoch sogleich „toter Buchstabe“ wurde, auch wegen des Widerwillens Pauls VI., den Bann zu sprechen über die Verhütungsmittel, aber weil die öffentliche Meinung, organisiert von Priestern, Ordensleuten, katholischen Professoren der katholischen Universität, eine öffentliche Opposition gemacht hatten gegen „Humanae vitae“. Die Auswirkung des Verzugs bezüglich der Bestätigung des Banns gegen die Verhütungsmittel ließ erkennen, wie man es erreicht hatte, zu widerstehen und sich dem unfehlbaren Lehre der Kirche in Fragen des Glaubens und der Moral widersetzen konnte.
    ***
    Wir könnten noch lange fortfahren und zeigen wie sämtliche Aktionen des Pontifikats Pauls VI. enorme katastrophale Auswirkungen hatten in der Kirche.
    Kardinal Joseph Slipyi, Primas der Ukraine
    Nach Jahrzehnten im Lagergefängnis und Zwangsarbeit, vertraute der Kardinal Freunden an: „In jedem Augenblick ist in meinem Gedächtnis die vergangene Odyssee in den sowjetischen Lagern fixiert und meine Verurteilung zum Tode; jedoch in Rom, hinter den Mauern des Vatikans, habe ich schlimmere Momente erlebt!“
    Vor der Synode, bestürzt und erschüttert, bestätigte der Kardinal: „Von 54 Millionen Ukrainern sind 10 Millionen in Folge von Verfolgungen gestorben! Das sowjetische Regime hat sämtliche Diözesen aufgehoben! Es gibt einen Berg von Kadavern und es gibt niemand mehr, nicht einmal in der Kirche, der ihr Andenken verteidigt. (…) Wir sind zurückgekehrt in die Zeit der Katakomben! Tausende und Abertausende von Gläubigen der Ukrainischen Kirche werden deportiert nach Sibirien und bis zum Polarkreis. ABER DER VATIKAN IGNORIERT DIESE TRAGÖDIE! Sind die Märtyrer vielleicht lästige Zeugen geworden? Wären wir ein Ball zu Füßen der Kirche?…“
    Paul VI. ließ daraufhin Kardinal Slipyi in den Turm (Gefängnis) einsperren, der jedoch die Gelegenheit fand, mit Don Luigi Villa zu fliehen, der allein mit Wagemut ihm einen willkommenen Besuch im Gefängnis abstattete!
    Kardinal Joseph Mindszenty, Primas von Ungarn
    Die Politik des „Dialogs“ Pauls VI. mit der kriminellen kommunistischen Macht Ungarns hatte als Hindernis die Präsenz des Kardinals Mindszenty. Nach verschiedenen Angeboten, Ablehnungen, damit er sich in den Westen begebe, wandten sich Paul VI. und Casaroli, um ihn gefügig zu machen, an Präsident Nixon, dass er ihn zwinge, die amerikanische Botschaft in Budapest zu verlassen. Und so kam es! Am 28. September 1971 kam Mindszenty in Rom an.
    Dieser Kardinal, in den sich die „Gottlosen“ mit den grausamen Eisen der Tortur verbissen, musste die subtile moralische Gewalt von Paul VI. erleiden, die vorsorgliche vatikanische Zensurierung einer jeden seiner Predigten und Reden, die er in der Öffentlichkeit halten wollte. Dann, am 5. Januar 1974 enthob ihn Paul VI. seines Amtes als Primat von Ungarn und verbot ihm, seine Memoiren zu veröffentlichen! Dies ist einer Seiner erschütternden Sätze von Mindszenty: „Glauben Sie mir… PAUL VI. HAT GANZE CHRISTLICHE LÄNDER IN DIE HÄNDE DES KOMMUNISMUS AUSGELIEFERT!… jedoch die wahre Kirche ist noch die unsrige, gezwungen in die Katakomben!“
    Die Cappella Paolina, Herzstück der Christenheit
    Im Konklave von 1963 wurde Kardinal Giuseppe Siri zum Papst gewählt, jedoch einige Mitglieder der Hohen hebräischen Freimaurerei der B’nai B’rith drohten mit der Verfolgung von Katholiken in der ganzen Welt. Und so wurde Paul VI. gewählt.
    Nach nur 8 Tagen wurde eine doppelte schwarze Messe in Rom und in Charleston (USA) zelebriert, um Luzifer in der Kapelle Paolina zu inthronisieren…

    Aus dem Italienischen übersetzt von Paul O. Schenker“

  24. Ja Alexius, was mit Herrn Schenker passiert ist, gibt Rätsel auf. Insbesondere seine starke Parteinahme für die bei Licht ziemlich abstruse Lehre von der Nicht-Sedisvakanz irritiert, weil er doch die Wahnwitzigkeit dieser Theorie erkennen sollte. Ich vermute, Herr Schenker wird zur Zeit von Glaubenszweifeln gequält und braucht unser Gebet. Ich vermute dies seit seiner Artikelfolge über das Los der ungetauft verstorbenen Kinder, in der er ganz offenkundig persönliche Probleme mit der Lehre der Kirche verarbeiten wollte. Wir sollten ihm für dieses Forum danken und versuchen, ihn irgendwie aus diesem Tal herauszuführen …

  25. @boni

    Sie schätzen mich falsch ein. Ich leide nicht unter Glaubenszweifeln, ganz im Gegenteil. Ich stehe auf sicherem, unerschütterlichem Fundament. Aber es ist ja lieb und nett von Ihnen, wenn Sie für mich beten. Wir alle brauchen stets das Fürbittgebet (mit richtiger Intention!), um standhaft bleiben zu können in diesen innerkirchlichen Turbulenzen und Konfrontationen mit allerlei Verschwörungs-Thesen.

  26. @Alexius

    Es müsste auch Ihnen klar sein, dass ich als Blogger und Publizist vieles veröffentliche, was ich meinen Lesern einfach als sachdienliche Information unterbreite, ohne mich damit persönlich zu identifizieren. Das gilt auch dann, wenn ich Texte selber übersetze. Auch die Zeitschrift CHIESA VIVA muss uns katholische Christen bei unseren Auseinandersetzungen mit dem Konzil und Post-Konzil und den Konzilspäpsten als eine Informationsquelle dienen. Aber wir alle sind verpflichtet, auch diese Veröffentlichungen KRITISCH zu beurteilen, insbesondere im Lichte dessen, was die Päpste mit ihren Hilfsdiensten von sich und ihrem Glauben und Wirken bezeugen.

    Und was Erzbischof Lefebvre betrifft: ich bin überzeugt, dass Sie ihn insgesamt falsch beurteilen. Er hat das, was Sie anführen, zwar alles gesagt und getan, aber eben auch Gegenteiliges, Abschwächendes, Versöhnliches. Jedenfalls würde er heute, nach meiner Beurteilung, nicht auf Ihrer Seite stehen. Sie sind Sedisvakantist geworden; er aber hat den Sedisvakantismus stets bekämpft!

    Ich bin nie Mitglied der FSSPX gewesen. Aber ich habe sie nach meinen Möglichkeiten in Schutz genommen, als sie wegen der unerlaubten Bischofsweihen 1988 offiziell ins Schisma geriet. (Lesen Sie dazu [z.B.] meine 8 Briefe an Johannes Paul II. zur Lage der Kirche!)

    Als Bischof Bernhard Fellay mit seinen Assistenten begann, Priester und Laien aus der FSSPX eigenmächtig aus der FSSPX auszuschließen, nur weil sie Kritik übten an seinem Vorgehen bezüglich der Gespräche über ein Abkommen mit Rom, bzw. sich dagegen auf verschiedene Weise wehrten, habe ich meinen Blog in den Dienst dieses Widerstands gestellt, insbesondere auch mit meinen Übersetzungen, damit nicht verschwiegen bleibe, was unbedingt veröffentlicht gehörte. Und auch damit habe ich mich nicht grundsätzlich gegen Gespräche und ein Abkommen mit Rom gestellt. Bischof Fellay hat m.E. „nur“ den Kapitalfehler gemacht, dass er Wichtiges, Wesentliches, Entscheidendes einem Großteil der Priester und der (Laien-)Basis gegenüber fortwährend verheimlichte.

  27. @Alexius 7. November 2014 um 21:57

    “ Und Sie ( POS ) wissen ganz genau, daß auf diesem Weg niemand “kommentiert”! “

    Richtig. Kommt mir auch so irgendwie vor.

  28. POSchenker 8. November 2014 um 11:21

    Verschwörungsthesen?

    Ist die Feststellung, daß Bergoglio ein Häretiker ist und seine Vorgänger es waren nur eine These?
    Ist die Lehre der Kirche, wonach ein Papst kein Häretiker sein kann und man einem wahren Papst immer gehorchen muß, und nicht nur danach Fellay und Schmidberger „gesiebt“ haben, nur eine Theorie?

  29. @Tomás

    Ja, die „Feststellung“, dass ‚Bergoglio‘ ein Häretiker ist und seine Vorgänger es waren, ist eine These = Behauptung, weil dies objektiv nicht erwiesen ist.
    Und, nein, die Lehre der Kirche, wonach ein Papst kein Häretiker sein kann und man einem wahren Papst immer gehorchen muss, ist nicht nur eine Theorie. MEINEN, dass eine Person, die das Papstamt ausübt, ein HÄRETIKER ist, kann selbstverständlich jedermann. Aber GELTUNG (für die Kirche) hat eine solche persönliche Ansicht/Überzeugung keine. Vieles kann übrigens nach Häresie „schmecken“ und ist es dennoch nicht.

  30. @Pierre

    Und warum wohl enthalten sich die Angesprochenen (die Verurteiler der Konzilspäpste) des Kommentierens solcher, von mir vorgelegter, amtlicher Dokumente? Weil es ihnen unmöglich ist, darin eine eindeutige Häresie zu finden.

  31. Herr Schenker, der Niedergang im Glauben ist so offensichtlich und wird von jenen die den Glauben schützen sollten noch begünstigt.

    Es wurden von J XXXIII., P VI., JoPa II., B XVI und F laufend Häresien, apostatische Handlung und alles mögliche, was den reinen Glauben schädigt nachgewiesen. Warum hält sich denn keiner von diesen Herren an ihre angeblich so katholische Dokumente. Warum geht denn alles den Bach runter, wenn ihr Konzil so großartig war. Warum werden denn alle Unheiligen auf einmal „heiliggesprochen“.

    Diese Dokumente brauchen uns nicht zu interessieren, weil wir schon längst die wahren Lehren haben und alles mit höchster Überzeugung und unerbittlicher KAMPFEREITSCHAFT ablehnen, was diesen im Widerspruch steht. Wir brauchen keine neue „Messe“, die ja nur eine Verschlechterung ist u.s.w.

    Ihre Beurteilung, was Häresie ist, ist sowieso mit höchster Vorsicht zu genießen. Wir sind hier alle zu Zeugen geworden, was Sie hier schon alles verbreitet haben.

  32. POSchenker 8. November 2014 um 15:54

    Roncalli hat die Häresie des „Rechtes“ auf Religionsfreiheit propagiert. Seine Nachfolger haben sich zu dieser Häresie und Ökumenismus und Kollegialismus bekannt.

    Die Kirche lehrt, daß ein wahrer Papst nicht vom Glauben abweichen kann und ein Akatholik nicht zum Papst gewählt werden kann.

    Aus diesem beiden Prämissen ergibt sich zwangsläufig, daß die „Konzilspäpste“ keine Päpste waren bzw. sind.

    An dieser Realität ändert nichts die Tatsache, daß die Kirche diese „Päpste“ (noch) nicht als Gegenpäpste verurteilt hat.

    Es auch nicht erforderlich, daß ein Arzt den Totenschein ausstellt, um zu wissen, daß ein Mensch ohne Kopf nicht mehr lebt.

    Die Piusbrüder behaupten, nicht in der Lage zu sein, festzustellen, ob die „Konzilspäpste“ wahre Päpste waren und sind, aber sie sind sehr wohl in der Lage zu entscheiden, daß die Liturgie von Montini schädlich für den Glauben und Rettung der Seelen ist und maßen sich an, diese abzulehnen, obwohl sie von Montini, den sie als wahren Papst anerkennen, promulgiert wurde.

    Die Piusbrüder sind, wie Bergoglio, nur „bescheiden“, wenn es ihnen in den Kram paßt.

  33. „einfach sachdienliche Information“?

    Sehen wir anders! Diese Ihre seit Monaten unerbittlich durchgreifenden einseitigen Themen über Ihre bejahenden Konzils“päpste“ und deren „Null-und-nichtig-Thesen“ lassen andere Schlüsse ziehen. Ein Gegenkommentar Ihrerseits ist jedenfalls nicht aufzufinden.
    @POS: „Und warum wohl enthalten sich die Angesprochenen (die Verurteiler der Konzilspäpste) des Kommentierens solcher, von mir vorgelegter, amtlicher Dokumente? Weil es ihnen unmöglich ist, darin eine eindeutige Häresie zu finden.“
    Damit haben Sie doch Ihre eigentliche Absicht kundgetan! Diese „amtlichen Dokumente“ werden doch deshalb nicht gelesen, weil sie von Nichtkatholiken, von Häretikern, stammen.

    @POS: „Jedenfalls würde er heute, nach meiner Beurteilung, nicht auf Ihrer Seite stehen. Sie sind Sedisvakantist geworden; er aber hat den Sedisvakantismus stets bekämpft!“

    Sedisvakantist „geworden“? Nein, da täuschen Sie sich! Ich bin nicht Sedisvakantist „geworden“, sondern katholisch geblieben!
    So weit ich mich zurückerinnere und zurückdenken kann gab es für mich noch nie eine Zeit, wo ich jemals wähnte, daß man diesen irrtumsbehafteten, antichristlichen, Häresien duldenden und Häresien verbreitenden Konzilshäupter in Rom folgen dürfe. Denn das Lehramt der Kirche bezeugt, daß ein Papst im Glauben weder irren, noch Häresien verbreiten, noch sich Ketzereien schuldig machen und zugleich seines Amtes walten kann. Denn dann wäre die Kirche wahrlich „überwältigt“! Das gibt es nicht!
    Doch heute ist diese Einstellung schlimmer als die Häresien und die Apostasie selbst!

    Das „Versöhnliche“, das „Abschwächende Lefebvres finden wir im allgemeinen bis 1988, dem Jahr des endgültigen Bruchs mit Rom.

    Genau heute, wo der Konzilskurs immer mehr sich verhärtete, würde der Erzbischof und mit ihm de Castro Mayer noch weniger versöhnlich, noch weniger abschwächend auftreten. Da bin ich überzeugt!
    Hat z.B. Benedikt XVI. jemals seine Aussage widerrufen und rückgängig gemacht die da lautet: „JESUS CHRISTUS darf in der Gesellschaft nicht herrschen“? Deswegen würde Lefebvre heute seine damalige Aussage um so eindringlicher wiederholen: „Ich habe ihm [Ratzinger] gesagt: Für uns ist CHRISTUS, unser HERR JESUS CHRISTUS, alles! Er ist unser Leben…Und ihr macht das Gegenteil. Sie wollten mir gerade beweisen, daß unser HERR JESUS CHRISTUS in der Gesellschaft nicht herrschen darf, nicht herrschen soll. Sie wollten mir gerade beweisen, daß das menschliche Gewissen gegenüber unserem HERRN JESUS CHRISTUS frei ist, man müsse ihm seine Freiheit und seinen autonomen Raum lassen. Das aber ist die Entchristianisierung! Wir aber sind FÜR die Christianisierung. Wir können uns nicht einigen. Das ist die Zusammenfassung. Wir können diesen Leuten nicht folgen. Das ist Apostasie!“

    „..er aber hat den Sedisvakantismus stets bekämpft“
    „stets bekämpft“? Falsch und unwahr! „stets bekämpft“? Keineswegs! Lefebvre hat ihn zeitweise geduldet und ihn selbst erwogen, jedoch nicht gewagt, ihn öffentlich auszurufen. Und de Castro Mayer bezeugte ihn konstant!
    Lefebvre sprach immer wieder von der Möglichkeit der Sedisvakanz. So z.B. in Ecône:

    „Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Hypothese [der Sedisvakanz] eines Tages von der Kirche bestätigt wird, denn für sie sprechen ernstzunehmende Argumente.“

    Er hat also die Möglichkeit offengelassen, daß in späterer Zeit von der Spitze der Kirche, der WAHREN, diese bestätigt wird. Und genau von dieser Möglichkeit spricht Bischof Fellay überhaupt nicht! Das gehört ganz entscheidend zu seiner Kursänderung!

    Oder Lefebvre in seiner Osterpredigt:
    „Wir stehen wirklich vor einem schwerwiegenden Dilemma, einem sehr schwerwiegenden sogar, das meines Wissens in der Kirche bisher niemals existiert hat: daß der Inhaber des Stuhls Petri an der Verehrung falscher Götter teilnimmt. Ich glaube nicht, daß dies in der Kirche je vorgekommen ist. Welche Folgerungen werden wir vielleicht in einigen Monaten angesichts dieser wiederholten Teilnahme an solchen falschen Kulten ziehen müssen?
    Ich weiß es nicht… Ich stelle mir die Frage. Doch möglicherweise werden wir verpflichtet sein zu glauben, daß dieser Papst nicht Papst ist….“

    Wieso behaupten Sie dann „stets“ bekämpft?

    „Ich bin nie Mitglied der FSSPX gewesen“
    Nun, wenn Sie in Olten aus- und eingingen, waren Sie aber auch nicht extrem contra eingestellt gegenüber der FSSPX und haben damals Lefebvres Ansichten akzeptiert. Doch wenn Sie sagen
    „Aber ich habe sie nach meinen Möglichkeiten in Schutz genommen, als sie wegen der unerlaubten Bischofsweihen 1988 offiziell ins Schisma geriet“ verdrehen Sie die Sachlage. Denn die FSSPX geriet niemals ins Schisma und hat dies auch niemals eingeräumt.

    Und was die 8 Briefe an Johannes Paul II. betrifft so waren diese umsonst und zwecklos, weil uns die Hl. Schrift sagt, daß man mit Ketzern keine Beziehung aufrechterhalten darf, weder persönlich noch brieflich.

    „..habe ich meinen Blog in den Dienst dieses Widerstands gestellt, insbesondere auch mit meinen Übersetzungen, damit nicht verschwiegen bleibe, was unbedingt veröffentlicht gehörte“

    Nun, das haben Sie so ziemlich gänzlich eingestellt!

    Und nicht nur das Verheimlichen war Fellays einziger Kardinal-Fehler, sondern das Zurückkehrenwollen in die Katholische Kirche, von der wir angeblich ausgezogen sind, in Wirklichkeit aber handelt es sich um das Einziehenwollen in die von Freimaurern bewachte Konzilssekte, symbolhaft begonnen im Jahre 2000 durch den Einzug in die römischen Basiliken, die umgewandelten „Tempel der Religionen“ und des Verrats durch das Einziehenwollen in die große Menschheitsfamilie der Verräter Unseres HERRN.

  34. „DAS IST APOSTASIE!“

    Hier hat doch Erzbischof Lefebvre im Namen der Kirche bereits eindeutig nachgewiesen, daß es sich nicht nur um eine einzelne Häresie, sondern um APOSTASIE handelt!!!

    “JESUS CHRISTUS darf in der Gesellschaft nicht herrschen”?

    Deswegen würde Lefebvre heute seine damalige Aussage um so eindringlicher wiederholen: “Ich habe ihm [Ratzinger] gesagt: ‚Für uns ist CHRISTUS, unser HERR JESUS CHRISTUS, alles! Er ist unser Leben…Und ihr macht das Gegenteil. Sie wollten mir gerade beweisen, daß unser HERR JESUS CHRISTUS in der Gesellschaft nicht herrschen darf, nicht herrschen soll. Sie wollten mir gerade beweisen, daß das menschliche Gewissen gegenüber unserem HERRN JESUS CHRISTUS frei ist, man müsse ihm seine Freiheit und seinen autonomen Raum lassen. Das aber ist die Entchristianisierung! Wir aber sind FÜR die Christianisierung. Wir können uns nicht einigen.‘ Das ist die Zusammenfassung. Wir können diesen Leuten nicht folgen. Das ist APOSTASIE!”

  35. Wenn ich es richtig verstehe, macht sich Herr Schenker die FSSPX-Theorie von der formalen Häresie, die man einem Papst beweisen müsse, um Sedisvakanz festzustellen, zu eigen.

    Diese Theorie ist deswegen falsch, weil sie praktisch überhaupt keine Überführung eines materielle Häresien lehrenden Papstes zulässt. Ein Kriterium, dass de facto keine Unterscheidung zwischen Papst und Häretiker erlaubt, ist aber gar kein Unterscheidungskriterium, sondern eine Nebelkerze.

  36. @Alexius 8. November 2014 um 22:32

    “ Lefebvre sprach immer wieder von der Möglichkeit der Sedisvakanz. So z.B. in Ecône:

    „Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Hypothese [der Sedisvakanz] eines Tages von der Kirche bestätigt wird, denn für sie sprechen ernstzunehmende Argumente.“ “

    Richtig, @Alexius, aber dennoch liess er, S.E. den Sedisvakantismus in den eigenen Reihen NICHT ( wenn auch anfangs unüberlegt gelten liess) gelten UND der Papst war für Ihn ein legitimer(!) Papst, s. seine Una Cum Messen ( auch wenn er inoffiziell etwas anders gedacht und auch gesagt haben mag ). Da ändert sich nichts am offiziellen Leitbild der FSSPX. Und da gibt es wirklich nichts zu bestreiten oder gar zu beschönigen. Leider. Wäre mir anders auch lieber gewesen, @Alexius. Das können Sie mir glauben.

    “ Lefebvre sprach immer wieder von der Möglichkeit der Sedisvakanz. So z.B. in Ecône:

    „Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Hypothese [der Sedisvakanz] eines Tages von der Kirche bestätigt wird, denn für sie sprechen ernstzunehmende Argumente.“ “

    Auch könnte ich mir vorstellen dass POS selbst nichts gegen diese obige Einstellung S.E. hätte und diese auch 1 zu 1 übernehmen könnte. Könnte ich nicht so ganz unrichtig liegen, Hr. @POS ?

    Und IM PRINZIP hat @POS bedauerlicherweise Recht wenn er schreibt: “ Und was Erzbischof Lefebvre betrifft: ich bin überzeugt, dass Sie ihn insgesamt falsch beurteilen. Er hat das, was Sie anführen, zwar alles gesagt und getan, aber eben auch Gegenteiliges, Abschwächendes, Versöhnliches. Jedenfalls würde er heute, nach meiner Beurteilung, nicht auf Ihrer Seite stehen. Sie sind Sedisvakantist geworden; er aber hat den Sedisvakantismus stets bekämpft! “

    S.E. Lefebvre war eben der Prototyp eines „Mittelweglers“, so wie Ihn @Stephan beschreibt.

  37. Pingback: DON LUIGI VILLA wollte nachweisen, dass Benedikt XVI. nicht an die Gottheit Christi glaube* | POSchenker

  38. Berichtigung: „Nun, wenn Sie in Olten aus- und eingingen,..“
    richtig muss es heißen „in Oensingen“.

  39. @boni: 8.11.2014, 22:44
    „Wenn ich es richtig verstehe, macht sich Herr Schenker die FSSPX-Theorie von der formalen Häresie, die man einem Papst beweisen müsse, um Sedisvakanz festzustellen, zu eigen…“

    Diese Durchtriebenheit, vom Erzfeind stammend, bezüglich des Vorlegens von Beweismaterials machte sich die FSSPX zu eigen, indem sie mit diesem Begründenmüssen die Gläubigen in neue Verwirrung stürzte. Sie ist dazu da abzulenken und sich aus der Verantwortung zu stehlen. Beim Gericht wird nicht gefragt werden, ob wir Beweise des Seelenzustandes dieser vom Glauben abgefallenen „Hierarchen“ eingefordert haben. Sondern, ob wir diese falsche Lehre als solche aufgedeckt, den falschen Lehren widerstanden und uns von diesen Lehrern distanziert haben; es wird gefragt, ob wir uns als Bekenner des Glaubens gezeigt und den Kampf aufgenommen haben gegenüber diesen Irrlehrern und ihren Glaubensirrtümern.

    An uns liegt es, die antichristliche Strömung zu bekämpfen und allen, die diesem verruchten Zweiten Vatikanischen Konzil beipflichten, zu widerstehen. Das Konzil war eine einzige Häresie. Wer diesem Konzil und seinen Glaubensirrtümern anhängt, ist Häretiker.

    Häresie ist bereits dann gegeben, wenn ein beharrlicher Zweifel an einer oder mehrerer Glaubenswahrheiten vorliegt. Zu behaupten, diese Häretiker in Rom hätten nicht wissentlich eine dem Lehramt der Kirche entgegenstehende Lehre öffentlich vertreten, ist absurd.
    Wenn Thomas v. Aquin sagt: „Demnach ist Häresie eine Art des Unglaubens, geltend für solche, die zwar den Glauben Christi bekennen, aber seine Lehrsätze entstellen“ (IIa-IIae q.11 a.1), dann lesen wir nichts von einer Unterscheidung eines formellen oder materiellen Häretikers.

    Die Kirche selbst hat jede Häresie, ungeachtet der Absicht des Lehrenden, mit kirchlichen Strafen belegt und anschließend haben sich alle Glieder der Kirche von diesem Häretiker, der diese falsche Lehre verbreitet hat, distanzieren müssen, ungeachtet seiner subjektiven oder objektiven Schuld vor Gott. Es hat nichts zu sagen und bedeutet gar nichts, ob dieser im Grund es nur gut gemeint hat aber keine falsche Lehre lehren wollte. Seine Absichten beurteilt Gott. Doch die Häresie und seine falschen Aussagen bleiben bestehen. Er hat sich als Häretiker gezeigt und wurde von der Kirche verurteilt.

    Es liegt bereits hier eine ausgesprochene Häresie vor, wenn Benedikt sagt:
    „Allerdings müssen Anhänger von Häresien nicht zwangsläufig Häretiker sein (s. ‚Dominus Jesus‘)
    Nein! Selbst ein materieller Häretiker ist ein Häretiker!

    Auch Paulus kennt keine Unterscheidung zwischen beiden Falschlehrern, wenn er sagt:
    „Schon manche haben die Stimme ihres Gewissens missachtet und haben im Glauben Schiffbruch erlitten, darunter Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie durch diese Strafe lernen, Gott nicht mehr zu lästern.“ (1 Tim. 1,18 ff.)

    „die Stimme ihres Gewissens mißachtet“ – daran ist der Glaubensleugner zu messen!

  40. @Alexius

    Vorerst nur dies: Sie schreiben:
    Hat z.B. Benedikt XVI. jemals seine Aussage widerrufen und rückgängig gemacht die da lautet: “JESUS CHRISTUS darf in der Gesellschaft nicht herrschen”?
    Würden Sie mir bitte die Originalquelle angeben, aus der Sie diese Aussage haben. Meines Erachtens hat er das niemals so gesagt, jedenfalls nicht mit der Bedeutung, die Sie diesem Satz unterlegen!

  41. @ Alexius, 9. November 2014 um 20:18 Uhr:
    „Die Kirche selbst hat jede Häresie, ungeachtet der Absicht des Lehrenden, mit kirchlichen Strafen belegt und anschließend haben sich alle Glieder der Kirche von diesem Häretiker, der diese falsche Lehre verbreitet hat, distanzieren müssen, ungeachtet seiner subjektiven oder objektiven Schuld vor Gott. Es hat nichts zu sagen und bedeutet gar nichts, ob dieser im Grund es nur gut gemeint hat aber keine falsche Lehre lehren wollte. Seine Absichten beurteilt Gott. Doch die Häresie und seine falschen Aussagen bleiben bestehen. Er hat sich als Häretiker gezeigt und wurde von der Kirche verurteilt.“

    Damit ist das Wichtigste gesagt. Das sollte eigentlich jedem Katholiken so einleuchten. Wer sich mit Häretikern abgibt, braucht sich nicht wundern, dass das auf ihn selbst abfärbt.

  42. @ maria13 7. November 2014 um 11:53

    Sie schreiben: „Sehr geehrter Tomás, Sie meinen dass ein Häretiker kein Papst sein kann, aber wenn er es doch ist, so doch nur weil man kein neues Konklave einberuft.“

    Daß ein Häretiker kein Papst sein kann, ist keine Meinung, sondern die Lehre der Kirche bzw. göttliches Recht, denn da ein Häretiker kein Glied der Kirche ist, kann er auch kein Amt der Kirche gültigerweise innehaben:

    „…es ist nämlich unsinnig zu glauben, es könne jemand in der Kirche Vorsteher sein, wenn er selber außerhalb der Kirche steht.“ (Leo XIII. in „Satis cognitum“)

    “By tacit resignation, accepted by the law itself, ALL OFFICES become VACANT IPSO FACTO and WITHOUT ANY DECLARATION if a CLERIC… PUBLICLY DEFECTS from the Catholic Faith.” (CIC 1917, Canon 188 § 4)

    „Appointment to the office of the Primacy [i.e. papacy]. 1° What is required by DIVINE LAW for this appointment: …that the appointment be of a member of the Church. HERETICS and apostates (at least public ones) ARE therefore EXCLUDED. [Ernennung ins Amt des Primates. 1° Was ist durch das GÖTTLICHE RECHT für diese Ernennung benötigt: …dass es die Ernennung eines Gliedes der Kirche sei. HÄRETIKER und Apostaten (zumindest öffentliche) sind daher AUSGESCHLOSSEN.] 2° Loss of office of the Roman Pontiff. This can occur in various ways: … c) Notorious HERESY. …If indeed such a situation would happen, he [the Roman Pontiff] would, BY DIVINE LAW, fall from office WITHOUT ANY SENTENCE, indeed, WITHOUT EVEN A DECLARATORY ONE.” [2° Verlust des Amtes der Römischen Papstes. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen: … c) Notorische HÄRESIE… Wenn tatsächlich eine solche Situation eintreten sollte, würde er [der Römische Papst] durch GÖTTLICHES RECHT aus dem Amt OHNE URTEILSSPRUCH fallen, ja selbst ohne auch nur einem deklaratorischen.] (Coronata, Institutiones Iuris Canonici [Rome: Marietti 1950] 1:312, 316)

    „Zu den Gliedern der Kirche sind NICHT zu rechnen: […] b) die öffentlichen Apostaten und Häretiker. Auch diejenigen öffentlichen Häretiker, die guten Glaubens irren (materielle Häretiker), gehören NICHT zum Leib der Kirche, d.h. zur kirchlichen Rechtsgemeinschaft.“ (Dr. Ott, Grundriss der Dogmatik, 1957, S. 375)

    “Denn nicht jede Schuld, mag sie auch ein schweres Vergehen sein, ist dergestalt, dass sie, wie dies die FOLGE der GLAUBENSSPALTUNG [des Schismas], des IRRGLAUBENS [der Häresie] und des ABFALLS [der Apostasie] vom Glauben ist, ihrer NATUR gemäß den Menschen VOM LEIB DER KIRCHE TRENNT … Den GLIEDERN DER KIRCHE aber sind in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bild der Wiedergeburt empfingen, sich ZUM WAHREN GLAUBEN BEKENNEN und sich weder SELBST zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes GETRENNT HABEN” (Enzyklika “Mystici corporis” von Pius XII.)

    Nur weil (bisher) kein rechtmäßiges Konklave mehr einberufen wurde, wird ein Häretiker nicht plötzlich Glied der Kirche und womöglich Papst. Das göttliche Recht kann eben durch den Menschen nicht ausgehebelt werden. „Tatsachen“, die von Menschen gemacht sind, stehen eben nicht über Gott und dem göttlichen Recht. Nach Ihrer „Logik“ stünde aber der Mensch und die von ihm selbst konstruierte Gesellschaft über Gott und Seinem Willen.

    Sie schreiben: „Die Tatsachen belegen also, dass es doch geht.“

    Deutlicher kann man seinen Unglauben bzw. seinen reinen Diesseits-„Glauben“ kaum ausdrücken… Was für „Tatsachen“ haben wir dann da? Haben wir etwa Tatsachen, die dem göttlichen Recht entsprechen würden? Wir haben doch lediglich eine menschengemachte Situation, die auf dem Abfall der Menschen vom wahren Glauben beruht. Wer diese „Tatsachen“ als über dem göttlichen Recht stehend betrachtet (und sei es nur implizit), der leugnet offensichtlich die Hoheit Gottes.

    Daß die Menschen vom Glauben abfallen und eine falsche „Kirche“ errichten und falsche „Päpste“ ernennen, das geht sehr wohl. Aber der Wille der Menschen macht den falschen „Glauben“ nicht zum wahren Glauben und die falsche „Kirche“ nicht zur wahren Kirche und die falschen „Päpste“ nicht zu wahren Päpsten, egal wer und wieviele Menschen das gerne so hätten. Wer aber meint, ein falscher „Papst“ könne durch den Willen der Menschen zu einem wahren Papst werden, der stellt den Willen der Menschen über das göttliche Recht.

    Sie schreiben: „Manchmal muss man die Wirklichkeit die weh tut, annehmen.“

    Aber genau das tun Sie ja nicht. Der harten Wirklichkeit, nämlich daß wir momentan keinen wahren Papst haben, wollen Sie ja mit alberner Rabulistik und Sophisterei ausweichen. Anstatt die Wirklichkeit zu akzeptieren, setzen Sie den Willen der Menschen über das göttliche Recht.

    Zudem stellt sich die Frage, was für Sie der Begriff „Wirklichkeit“ eigentlich bedeutet. Ist für Sie nur das Sichtbare bzw. mit den menschlichen Sinnen Wahrnehmbare die „Wirklichkeit“? Ist für Sie also das göttliche Recht und die Hoheit Gottes keine Wirklichkeit bzw. steht für Sie also die menschengemachte „Wirklichkeit“ über der göttlichen Wirklichkeit? Das sieht ganz danach aus…

    Für Sie gibt es dann logischerweise auch keine Übernatur. Wenn Sie die menschengemachten Zustände als „Wirklichkeit“ akzeptieren, haben Sie den Glauben im Grunde schon verloren. Denn dann ist der Mensch für Sie „Gott“ und die Übernatur gäbe es nicht.

    Wie sagte der hl. Pius X. es doch so treffend über die „Logik“ der Modernisten bzw. Ungläubigen: „Daher stammt der Spruch der Modernisten: Die religiöse Entwicklung muss mit der moralischen und intellektuellen in Einklang gebracht werden oder, wie einer ihrer Lehrer sagt, sich ihr unterordnen. …der Mensch duldet in sich keinen Dualismus; ein innerer Zwang drängt daher den Gläubigen, Glauben und Wissen so in Einklang zu bringen, dass der Glaube mit der allgemeinen wissenschaftlichen Weltanschauung nicht in Zwiespalt gerät. …WAHRHEIT UND LEBEN IST IHNEN DASSELBE. Daraus wird man wiederum schließen dürfen: alle existierenden Religionen sind wahr, sonst würden sie nicht leben.“

    Hier zeigt sich das Dilemma Ihrer „Logik“: Die menschengemachte „Wahrheit“ ist für Sie die Wahrheit schlechthin. Die menschengemachte Entwicklung in Raum und Zeit, die Gott bis zu einem gewissen Grad zuläßt (der der Mensch eben auch einen freien Willen hat), ist für Sie die Wahrheit schlechthin. Damit hätten Sie dann aber ein schwerwiegendes Problem, denn es ist ja momentan eben der Islam, der am meisten Zulauf hat. Nach Ihrer „Logik“ bedeutete diese „Tatsache“ bzw. „Wirklichkeit“ dann somit, daß der Islam die „wahre Religion“ bzw. der „Wille Gottes“ wäre.

    Sie schreiben: „Wie wir auch annehmen müssen, dass Gott Dinge zulässt die wir uns nie ausgemalt hätten wie z.b die falsche Heiligsprechungen…“

    Und eben weil es falsche „Heiligsprechungen“ sind, sind es eben auch keine wahren Päpste. Denn wahre Päpste können keine falschen Heiligsprechungen tätigen. Ihre „Logik“ führt Sie also immer wieder in den Unglauben bzw. zum Abfall von der Heiligkeit der Kirche.

    Wenn Gott etwas zuläßt, so ist es somit noch nicht wahr, wie Sie ja selber sagen: es sind eben „falsche Heiligsprechungen“. Gottes Zulassung führt also nicht dazu, daß es nun wahre Heiligsprechungen wären. Und so ist es auch mit den „Konklaven“ und den „Päpsten“: Gottes Zulassung von ungültigen „Konklaven“ und falschen „Päpsten“ führt nun nicht dazu, daß es gültigen Konklaven und echte Päpste wären. Das göttliche Recht kann der Mensch eben nicht überwinden.

  43. Zu 9.11., 20:25 POS:

    Habe ich Ihnen alles schon einmal vorgelegt.
    Alle Aussagen, die Ihr Denken durchkreuzen, zweifeln Sie an, selbst die vom Lehramt der Kirche. Sie haben doch selbst alle Mitteilungsblätter, dann blättern Sie sie doch einmal durch.

    Die Ausführungen Erzbischof Lefebvres am 4. September 1987 in Ecône:

    „Ich sage euch: Rom hat den Glauben verloren, liebe Freunde, rom ist in der Apostasie. Die Worte, die ich sage, sind nicht aus der Luft gegriffen. Man kann in diese Leute kein Vertrauen mehr haben. Sie haben die Kirche verlassen, sie verlassen die Kirche. Es ist sicher, sicher, sicher, sicher.
    Ich habe es dem KARDINAL RATZINGER in einigen Worten zusammengefaßt – denn es ist schwierig, die ganze Situation zusammenzufassen. Ich habe ihm gesagt: ‚Eminenz, sehen Sie, auch wenn ihr uns einen Bischof gebt, auch wenn ihr uns eine gewisse Autonomie gegenüber den Bischöfen gewährt, auch wenn ihr uns die ganze Liturgie von 1962 genehmigt, wenn ihr uns erlaubt, die Seminarien wie bis jetzt fortzuführen, können wir mit euch nicht zusammenarbeiten. Es ist unmöglich, unmöglich, unmöglich, weil wir in ganz entgegengesetzten Richtungen arbeiten. Ihr arbeitet für die Entchristianisierung der Gesellschaft, der menschlichen Person und der Kirche, und wir arbeiten für die Christianisierung. Wir können uns nicht einigen.‘
    Ich habe ihm gesagt: ‚Für uns ist Christus, unser Herr Jesus Christus, alles. Er ist unser Leben. Die Kirche, sie ist unser Herr Jesus Christus, Seine Mystische Braut. Der Priester in ein anderer Christus, seine Messe ist das Opfer unseres Herrn Jesus Christus und der Triumph unseres Herrn Jesus Christus durch das Kreuz, die Seminarien sind Orte, in denen wir lernen, Christus zu lieben. Wir sind ganz auf die Herrschaft unseres Herrn Jesus Christus ausgerichtet, unser Apostolat ist die Herrschaft unseres Herrn Jesus Christus. Das ist, was wir sind. Und ihr macht das Gegenteil. Sie wollten mir gerade beweisen, daß unser Herr Jesus Christus in der Gesellschaft nicht herrschen darf, nicht herrschen soll. Sie wollten mir gerade beweisen, daß das menschliche Gewissen gegenüber unserem Herrn Jesus Christus frei ist, man müsse ihm seine Freiheit und seinen autonomen Raum lassen. Das ist die Entchristianisierung. Wir aber sind für die Christianisierung. Wir können uns nicht einigen.‘

    Das ist die Zusammenfassung. Wir können diesen Leuten nicht folgen. Das ist Apostasie. Sie glauben nicht mehr an die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus. Warum? Weil das gegen den Ökumenismus, gegen die Religionsfreiheit ist“
    Soweit Lefebvre.

    In einem anderen Mitteilungsblatt,(das ich nicht augenblicklich bei der Hand habe) ist zu lesen, daß sich Benedikt äußerte: „ein Staat darf nicht christlich sein“!

    Zudem brauchen Sie ja nur seine Bücher studieren.
    Sie wissen doch ganz genau, daß er völlig unbewegt, vielmehr begrüßend «Gaudium et Spes« für einen “Gegensyllabus” hält. Er schrieb:
    „Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text [Gaudium et spes] sucht, könnte man sagen, dass er (in Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit und über die Weltreligionen) eine Revision des Syllabus Pius‘ IX., eine Art Gegensyllabus darstellt…. Begnügen wir uns hier mit der Feststellung, dass der Text die Rolle eines Gegensyllabus spielt und insofern den Versuch einer offiziellen Versöhnung der Kirche mit der seit 1789 gewordenen neuen Zeit darstellt…. Die Einseitigkeit der Position, die die Kirche unter Pius IX. und Pius X. als Antwort auf die neue Situation, geschaffen durch die neue, von der französischen Revolution hervorgerufene Geschichtsphase einnahm, wurde zum Grossteil via facti korrigiert, besonders in Mitteleuropa, aber es gab immer noch keine Grundaussage über das Verhältnis, das zwischen der Kirche und der 1789 entstandenen Welt herrschen sollte.“

    Welche Unverschämtheit eines „Kardinals“, der zwei der grössten Päpste der Kirchengeschichte in ihren Bemühungen, die Kirche vor den Irrtümern des Liberalismus und Modernismus zu bewahren, einseitig nennt! Gemäss Kardinal Ratzinger “versuchte” die Kirche beim Zweiten Vatikanum die Lehre des seligen Pius IX. und des heiligen Pius X. zu “korrigieren” und zu “widerlegen,” um sich statt dessen mit der Französischen Revolution und der Aufklärung zu versöhnen!

    Er schwört bis heute auf dieses Konzil, auf das auch Sie schwören. Was in der Kirche in den letzten Jahren verwüstet wurde, daran sei nicht das Konzil schuld, sondern die Weigerung, es anzunehmen! Pflicht sei es also nicht, das Konzil zu unterdrücken, sondern die Wirklichkeit des Konzils zu entdecken und zu vertiefen, was es wirklich will.

    Und er ist ganz auf der Seite von Hans Urs von Balthasar und seinem dringenden Rat, „die Bastionen der Kirche zu schleifen“.

    In diesem seinen Buch „Prinzip der katholischen Theologie“ behauptet er, daß die Kirche nicht zu den Prinzipien des Syllabus von Pius IX. zurückkehren kann. Er verweigert also dem Lehramt der Kirche den Gehorsam, den auch er zu leisten hat.
    „Es war notwendig für sie [die Kirche], um die alten Bastionen zu schleifen..“

    Ist für Sie dann auch das Dritte Geheimnis von Fatima wahrheitsgemäß von ihm veröffentlicht worden?

    Auch diese häretische Aussage – belegt durch die Hl. Schrift – habe ich Ihnen bereits zur Kenntnis gebracht:
    Er äußerte sich in dem Buch »Eglise oecuménique et politique«, Fayard 1987, S. 27 folgendermaßen:
    „Deshalb haben vor allem die deutschen Theologen seit den 40er Jahren in der Hl. Schrift nach einem anderen Wort gesucht, einen anderen Begriff, der diese Wirklichkeit klarer ausdrückt, und sie haben »Volk Gottes» gefunden.“
    Nach ihm ist also der von der Kirche immer angewandte Begriff vom „Mystischen Leib Christi“ für die Kirche nicht umfassend genug! Wo doch Christus selbst es ist, der davon spricht. Er würde die Wirklichkeit (!) nicht hinreichend ausdrücken.

  44. Alexius 10. November 2014 um 21:38

    Wer, wie Ratzinger, sich zu dem „Recht“ auf Religionsfreiheit bekennt, muß sich zwangsläufig für Trennung von Kirche und Staat einsetzen und gegen den katholischen Staat sein.

    So einfach ist es!

  45. Alexius 10. November 2014 um 21:38

    „Ist für Sie dann auch das Dritte Geheimnis von Fatima wahrheitsgemäß von ihm veröffentlicht worden?“

    Das (vermeintliche) Dritte Geheimnis ergibt keinen Sinn und paßt überhaupt nicht zu den anderen beiden.
    Was soll ein Mann in weißen Kleidern, auf den geschossen wird? Wollte man damit den Wojtyla zum Märtyrer machen?

  46. Tomás schreibt am 11.11., 12:50:

    Alexius 10. November 2014 um 21:38
    “Ist für Sie [POS] dann auch das Dritte Geheimnis von Fatima wahrheitsgemäß von ihm [Benedikt XVI.] veröffentlicht worden?”
    Das (vermeintliche) Dritte Geheimnis ergibt keinen Sinn und paßt überhaupt nicht zu den anderen beiden.
    Was soll ein Mann in weißen Kleidern, auf den geschossen wird? Wollte man damit den Wojtyla zum Märtyrer machen?

    Nun, Herr Schenker gibt darauf keine Antwort. Er müßte zugeben, daß seine Konzilskirche eine Lügenkirche und seine Konzilspäpste Lügenpäpste und deswegen keine wahren Päpste sind. So wie Bischof Fellay zugeben müßte, daß seine Konzilssekte eine mit Lügen und Irrtümern aufgebaute Neue Gegenkirche ist und der von Benedikt XVI. veröffentlichte Inhalt, als Drittes Geheimnis von Fatima ausgegeben, ebenso eine Lüge ist. Und genauso gehört die „Muttergottes“ von Bischof Williamson einschließlich der „Botin“ zu einer Lügenpropaganda:

    „Bevor wir mit der Geschichte von den Botschaften Unserer Lieben Frau an den Generaloberen der Piusbruderschaft vor sechs Jahren fortfahren..“

    Ja, bevor Sie, Bischof Williamson, mit der Fama, mit dieser wahrhaft unbegreiflichen Seltsamkeit fortfahren…“

    Für Katholiken gibt es nur DIE Botschaften, die die Anerkennung der Katholischen Kirche erfahren haben und dazu gehört diese Botschaft eben nicht! Stehen Sie deshalb zu dieser „Erscheinung“, weil diese „Muttergottes“ Ihre Ideen aufgreift?

    Ja, Sie geben sich alle Mühe, diese Pseudo-Botschaft aufrechtzuerhalten:

    „Als die Piusbruderschaft im Jahre 2000 eine sehr erfolgreiche Jubiliäumswallfahrt zu den römischen Basiliken durchführte, reckten die Konzilsführer die Hälse und nahmen von der Bruderschaft Notiz..“

    Nein! Längst vorher hat Fellay seinen Hals gereckt – womöglich hinter Ihrem Rücken? – von den Konzilsführern in Rom Notiz zu nehmen! Es war für dieses Spektakel in Rom alles aufs kleinste vorbereitet. Und das soll Ihnen entgangen sein, Exzellenz?

    „Eine sehr erfolgreiche Wallfahrt“ nennen Sie den Verrat, als man die ahnungslosen Glieder der Bruderschaft im August 2000 bei dieser angeblichen „Jubiläumswallfahrt“ hinters Licht führte und die ersten Schritte zu dieser ehebrecherischen Verbindung mit Rom einleitete? Dann war also für Sie diese Veranstaltung gar kein einziger Hochverrat? War sie deswegen so „erfolgreich“, weil nahezu niemand argwöhnte, was da hinter den Kulissen vor sich ging? Nur einige wenige waren es, die diese Tragödie mit Entsetzen verfolgten.
    Oder hat gar die Muttergottes „Vom Guten Erfolg“ von Quito nach Ihrer Vorstellung zu diesem „Erfolg“ beigetragen? [Diese Erscheinung ist jedoch von der Kirche anerkannt!]
    Aber wie kann es anders sein, denn Sie selbst, Exzellenz, waren ja bei diesem Judas-Treiben dabei und haben zu diesem „Erfolg“ beigetragen. Denn Sie folgten höchst persönlich den Erzfeinden, von denen aber Paulus sagt, man müsse sich von ihnen fernhalten. Und Sie finden das „erfolgreich“, wenn die Verantwortlichen der Piusbruderschaft diese ehebrecherische Verbindung in diesem August des Jahres 2000 vorbereitet haben – alles eingewickelt in eine heuchlerische „Wallfahrt“? Und da wollen Sie nun feststellen, daß die Bruderschaft sich vorsichtig gab? Und Sie sprechen nichts dagegen, wenn Sie weiter berichten, daß diese „Freigabe der Tridentinischen Messe“ ein Beweis des guten Willens von seiten Roms gewesen sein soll? Und Sie sollten nicht gewußt haben, daß diesem schmählichen Gunsterweis ein Kuhhandel vorausgegangen ist? Und Sie wußten auch nicht, daß es für die Tridentinische Messe keiner Freigabe bedurfte? Und dann wollen Sie durch Ihre Veröffentlichung noch glauben machen, daß diese Ihre „Fellay-Muttergottes“ diese Freigabe der Tridentinischen Messe „gesegnet“ habe? Denn nach diesem Ihrem Bericht wäre die Muttergottes also für diesen „Ersten Rosenkranz-Kreuzzug“ [Intention: Freigabe] einverstanden gewesen.

    Damit wird im einzelnen konkret behauptet:

    Die Muttergottes gab Ihre Gutheißung und Ihr Einverständnis,
    daß

    – es zwei Formen des einen Ritus gibt

    – es somit keinen wesentlichen Unterschied gibt zwischen dem NOM und der Indult-Messe, weil beide als legitimer Ausdruck des einen Ritus anerkannt werden

    – Mgr Lefebvre im Irrtum war als er warnte: ‚Was wie ein Zugeständnis [von Rom] erscheinen könnte, ist in Wirklichkeit ein Manöver.“ (13.12.1984)

    – die außerordentliche Form des Lateinischen Ritus „sich vom Konzil beflügeln lassen muß“ (Kardinal Antonio Canñizares)

    – die dahinterstehende Absicht, irgendwann „beide Formen“ zu einem einheitlichen Ritus zuzusammenzuschmelzen, gut sei

    – es KEINEN BRUCH gibt zwischen der alten und der neuen Messe

    – man sich auch bereit erklären darf (war die Bedingung zu diesem Motu Proprio!) die NEUE MESSE zu feiern

    – die Alte und die Neue Messe sich gegenseitig bereichern

    – sie dem Konzil recht gibt und folglich die Konzilssekte die Katholische Kirche ist

    – die aus den Sakrileg-„Messen“ verwendeten Hostien den Besuchern der Traditionsmessen gereicht werden

    – oftmals – oder auch immer – konsekrierte und nichtkonsekrierte Hostien in den Kelch wandern

    – damit die konsekrierten Hostien aus der wahren Messe den Unvorbereiteten aus der Konzilssekte gereicht werden – und zwar auf die Hand – und daß folglich die Partikel aus der wahren Messe am Boden zu liegen kommen.

    Das alles habe also die Muttergottes befürwortet, gutgeheißen, anerkannt, für gültig erklärt und gebilligt – nach Ihrem Bericht dieser „glaubwürdigen Botin“ mit ihrer „Erscheinung“?

  47. Und wie war das nochmal, Exzellenz, mit diesem heimlichen Frühstück an diesem 7. August 2000? An diesem Tag vor dem offiziellen Beginn der „Wallfahrt“?

    Und so wissen wir von einem Priester, der dies entdeckt hatte:
    „Diese Gunsterweise ist Msgr. Fellay in Begleitung von Msgr. Tissier und Msgr. Williamson von Msgr. Perl bei einem Frühstück in den Gebäulichkeiten der Kommission »Ecclesia Dei« am Montag, 7. August erbetteln gegangen…“

    Und Sie, Exzellenz, haben sich noch als Mitwirkender, als Mitspieler erwiesen, und geben bekannt, daß dieses Frühstück sogar mit dem „Kardinal“ Dario Castrillon Hoyos stattfand, der alle vier Bischöfe dazu „eingeladen“ haben soll.

    Warum sind Sie dieser Einladung gefolgt, wo Sie doch erkannten, daß genau dieser Kardinal kurz vorher die Tradition in der Petrusbruderschaft zu beseitigen trachtete?

    Und wie beurteilten Sie selbst diese Ihre Darstellung bei diesem Frühstück?: „Er war entgegenkommend und liebenswürdig, hieß uns bei unserer Ankunft willkommen und umarmte uns… ?“

    Und was sagte diese schäbige, knechtische Piusbruderschaft nach Erhalt der „Vergünstigungen“ Ihres heimlichen Kuhhandels: „Die Bruderschaft ist dem Papst außerordentlich dankbar für seine Vorleistungen, zeigten sie doch, daß er unsere Anliegen versteht und es ehrlich mit uns meint.“

    Es ist wahrlich ein Skandal, wenn ein Bischof aus der Piusbruderschaft beiträgt zu dieser Verbreitung, daß „Unsere Liebe Frau“ gesagt haben soll: „Sage Bischof Fellay, daß er Rom nicht näherkommen darf als er bereits ist, so wohlmeinend der Heilige Vater auch sein mag.“ Und sie habe wiederholt: „Vergiß‘ nicht: so wohlmeinend der Heilige Vater auch sein mag.“

    Reicht es jetzt noch nicht, daß Bischof Fellay zum Skandalbischof sich entfaltet hat? Ein Jahr vor seinem verräterischen Einzug in die Basiliken sagte er nämlich (in verkürzter Form): „Was Rom jetzt mit der Petrusbruderschaft tut, ist genau das, was Rom mit uns getan hätte, hätte der Erzbischof die Bischofsweihen nicht vorgenommen. Wir dürfen dem lieben Gott wirklich danken, daß Erzbischof Lefebvre die Bosheit erkannt hat, die hinter diesem Spiel steckt.“ (MBlatt Juni 2000) Ein Jahr später betreibt er das gleiche Spiel!

    Ja wahrlich, ein Skandal ohne Ende, zu veröffentlichen, daß es durch Bischof Fellay einen Rosenkranz-Kreuzzug hätte geben sollen für die Rußlandweihe, von der Muttergottes verlangt. Was regt sich diese „Muttergottes“ eigentlich auf, wo doch diese angeblichen „wahren und rechtmäßigen Päpste“ des Konzils die Rußlandweihe schon längst als vollzogen erklärt haben? Was will dann diese „Muttergottes“ noch, die das Wort „Heiliger Vater“ in den Mund nimmt? Oder welcher „wahre“ Papst hätte in Einheit mit den muttergotteshörigen Bischöfen diese Rußlandweihe dann vollziehen sollen?

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