Bischof Richard Williamson: Netzauftritt

Seit dem Rosenkranzfest Unserer Lieben Frau kennt das Weltnetz einen neuen Netzauftritt, welcher auch die regelmäßigen Leser dieser „Eleison Kommentare“ ernsthaft interessierten dürfte: www.stmarcelinitiative.com. Besucher können dort die jüngsten und alle früheren Ausgaben der Kommentare finden: auf Englisch und Italienisch bis zum Jahre 2007 zurückreichend, sodann auf Deutsch, Französisch und Spanisch bis ungefähr fünf Jahre zurückreichend. Wenn Leser eine Papierfassung dem Bildschirm vorziehen, so können sie dort auf verschiedenen Wegen frühere Ausgaben auswählen und zusammen drucken lassen.

Ein zweiter Bereich des Netzauftritts wird unter dem Namen „Bücher und Gespräche“ aufgezeichnete Vorträge und Predigten von Bischof Richard Williamson anbieten, sowie gedruckte Kopien der ersten beiden Bücher seiner „Briefe des Rektors“ (Rector’s Letters), welche zwischen den Jahren 1983 und 2003 in den USA geschrieben wurden, und weiterhin alle vorhandenen Literaturseminare von Dr. David White. Auch hier wird die moderne Elektronik eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten, diese Aufnahmen zu finden und herunterzuladen, wobei jedoch nur ein paar Aufnahmen neben dem Tonformat auch im Videoformat vorliegen. Käufe können auch telephonisch erfolgen unter der US-Rufnummer +1 844 SMI SHOP, ausgeschrieben 1 (844) 764 7467.

Katholiken – und Nichtkatholiken! –, welche mit den Literaturaufnahmen von Dr. White noch nicht vertraut sind, sollten diese Gelegenheit gerne ergreifen, um zu lernen, wie er Klassiker der Weltliteratur als Brücke verwendet, um den Glauben mit der uns umgebenden Welt zu verbinden. Denn die Kluft zwischen Glaube und Welt wird täglich größer. Deshalb haben die Konzilskatholiken versucht, den Glauben von gestern an die Welt von heute anzupassen, und viele von ihnen verloren dabei ihren Glauben. Anderseits unterliegen Traditionskatholiken der Neigung, die moderne Welt als unrettbar verloren und die Weltliteratur als hoffnungslos „nicht-spirituell“ zu verwerfen, und bei vielen von ihnen hat sich dabei der Glaube von der Realität gelöst. Dr. White besitzt sowohl einen starken Glauben als auch eine feste Bodenhaftung mit der uns heute umgebenden Welt. Beide Seiten vermag er durch seine Beherrschung der Weltliteratur unzähligen Seelen, alt wie jung, zugänglich zu machen, welche andernfalls wie hoffnungslos schizophren sich fühlten. Sehr empfehlenswert.

Ein dritter Bereich des Netzauftritts heißt „Spenden“ und bietet eine ähnliche Vielzahl an elektronischen Mitteln für Spenden, um beizutragen zu dieser – hoffentlich – Oase an gesundem Menschenverstand inmitten des heutigen Ödlands an Unsinn. Der Bereich wird Wohltätern zu spenden erlauben, soviel sie wollen und wann sie wollen, oder zu einem gewählten Zeitpunkt, und das alles mit Leichtigkeit. Bereits diesen Netzauftritt zu verwirklichen verursachte einige Kosten. Wir denken, daß er sich als lohnenswert herausstellen wird, aber er ist bereits ein Grund, daß wir um Ihre Großzügigkeit bitten. Vielen Dank schon im Voraus.

Ein vierter Abschnitt mit dem Titel „Informationen“ wird Ihnen ein wenig über die St. Marcel Initiative berichten, sowie darüber, wie der Netzauftritt funktioniert, und schließlich über das, was Bischof Williamson getan hat und weiterhin zu tun gedenkt. Allerdings müssen die Informationen bezüglich seiner künftigen Unternehmungen mit einem gewissen Maß an Vorsicht veröffentlicht werden, weil er nicht nur Freunde auf der Welt hat.

Gewiß birgt das Weltnetz ernsthafte Nachteile und Gefahren, doch fraglos können durch eine erstaunliche Vielfalt von elektronischen Mitteln auch Wahrheiten im Weltnetz gefunden werden, welche nirgendwo sonst zu finden sind. Wir hoffen bescheiden, daß auch dieser neue Netzauftritt diesem Finden von Wahrheiten diene. Viel Arbeit steckt in ihm, und die Beiträge der vielen Zuarbeiter ist genauso unverzichtbar gewesen wie jener der vielen Wohltäter. Wir danken allen Beteiligten. Möge Gott es jedem von ihnen vergelten, und auch Ihnen.

Kyrie eleison.


 

Website Launch

On the Feast of Our Lady of the Rosary a website has just been launched on the Internet which could be of serious interest to regular readers of these Eleison Comments. It will be found at www.stmarcelinitiative.com. It will present the latest issue and all back-issues of the Comments in English and Italian back to 2007, and the latest issue and back-issues for the last five years or so in French, German and Spanish. And for readers who prefer reading on paper to reading on an electronic screen, the website will offer various means of choosing back-issues and printing them together.

A second section of the website, “Books and Talks,” will make available recorded conferences and sermons of Bishop Williamson, copies on paper of the first two of the four volumes of his “Rector’s Letters” written in the USA between 1983 and 2003, and all extant literature seminars of Dr. White. Again, modern electronics will provide a variety of ways of reaching and downloading these recordings, but only a few are on video as well as on audio. Orders to purchase can also be made by telephone by dialling +1 844 SMI SHOP, i.e., 1 (844) 764–7467.

Catholics – and non-Catholics! – not yet familiar with the literature recordings of Dr. White should seize this opportunity to see how he uses the classics of world literature as a bridge to connect the Faith to the world around us. The gap between these two grows greater every day. Conciliar Catholics have tried to adapt yesterday’s Faith to today’s world and many have lost their Faith in the process. Traditional Catholics are liable to scorn both today’s world as irredeemably lost, and world literature as irredeemably “unspiritual,” and the Faith of many of them has become quite detached from reality in the process. Dr. White has both a strong faith and a firm grip on the real w orld around us today, and his mastery of world literature has enabled him to make sense of both for countless souls, old and young, who felt otherwise hopelessly schizophrenic. Strongly recommended.

A third section of the website concerns “Donations.” It will present a similar variety of electronic means of donating to help maintain an oasis of, one hopes, good sense amidst today’s wasteland of nonsense. It should allow benefactors to donate what they want, when they want, on the schedule they want, and with ease. To set up the website has actually been quite an expense on its own. We think it should prove well worth while, but it has been one more reason for us to appeal to your generosity. We thank you in advance.

A fourth section is entitled “Information.” It will tell a little about the St Marcel Initiative, about how the website operates, and about what Bishop Williamson has been doing and hopes to do. However, news of his future enga gements must be released with a measure of caution, because he does not have only friends around the world.

The Internet has serious drawbacks and dangers, but there is no question that, by an astonishing variety of electronic means, truths can be found on it that can be found nowhere else. We gently hope that this new website will contribute to that fund of truth. A lot of work has gone into putting it together, and besides the contribution of the many workers, that of many benefactors has also been indispensable. We sincerely thank all concerned. May God repay each of them, each of yourselves.

Kyrie eleison.

8 Kommentare zu “Bischof Richard Williamson: Netzauftritt

  1. Soll das nun die „Besondere Ankündigung“ vom 13. Oktober 2014 sein?
    Ist das der Kommentar 378, von dem es hieß „Der Kommentar CCCVXXVIII) dieser Woche wird für einige Tage verzögert werden aufgrund einer besonderen Ankündigung, die wir Anfang der Woche tätigen?

  2. @ Alexius

    Ja, das ist der Fall. Warum fragen Sie? Haben Sie eine besondere Ankündigung erwartet?

  3. Williamson ist ein Lefebvrist, der sich nur aus taktischen und persönlichen Gründen von der Piusbruderschaft getrennt hat.

    Solange er sich nicht bekehrt hat, sollte sich jeder Katholik von ihm fernhalten.

  4. @ Tomas

    Was Sie schreiben ist Unfug!

    Bischof Williamson hat sich nicht von der Bruderschaft getrennt, er wurde ausgeschlossen.

    Wenn Sie die Anhänger der Bruderschaft nicht als Katholiken ansehen so zeigen Sie damit Ihr sektenhaftes Verhalten.

  5. Harry 26. Oktober 2014 um 19:27

    Williamson hat sich von der Piusbruderschaft getrennt oder wurde von ihr getrennt, hat aber alle häretische Vorstellungen von Konzil, Papst und Kirche dieses Vereins beibehalten.

    Solange er diese nicht ablegt und sich zu dem wahren Glauben vollständig bekennt, müssen wir, die wahren Katholiken, uns von ihm fernhalten.

  6. @ Harry 26. Oktober 2014 um 19:27

    1. Alle „Anhänger“ der FSSPX sind also auf jeden Fall Katholiken, egal was sie tatsächlich glauben?

    2. Und um selber ein Katholik sein zu können, müsse man auch glauben, daß alle „Anhänger“ der FSSPX sind also auf jeden Fall Katholiken seien?

  7. Tomás 25. Oktober 2014 um 18:06

    Wie Sie, so von oben herab, Bischof Williamson „Lefebvrist“ (Erzbischof Lefebvre) nennen. Denn mit diesem Satz: „Williamson ist ein Lefebvrist, der sich nur aus taktischen und persönlichen Gründen von der Piusbruderschaft getrennt hat“, beleidigen Sie aufs schwerste beide Bischöfe. Sie sind, wie so viele scheinbar wollende Katholiken, der Konzils-Sekte hörig und haben sich vom wahren, bald 2000-jährigen katholischen Glauben, getrennt.

    Erzbischof Lefebvre hat den wahren Glauben und das wahre katholische Priestertum gerettet. Voller Dank blicken wir zurück, auf sein Wirken und die vielen Vorträge und Predigten, die er gehalten hat auf der ganzen Welt. Gott hat ihn bestellt, damit der Glaube und das Priestertum fortbestehe, einfach wunderbar wie der liebe Gott für seine wahre Kirche schaut.

  8. Lefebvre hat vor allem dafür gesorgt, daß der Widerstand absorbiert worden ist, und durch seine unlogische Haltung die Wahl eines Papstes verhindert wurde.

    Nachdem die Antikirche nun so ausgezeichnet aufgestellt ist, kann die FSSPX neutralisiert werden; deshalb die „Gespräche“.

    Für die Absorption des letzten harten Rests ist nun Bischof Williamson vorgesehen.

    Schon im Jahre 2009 prognostizierte Rothkranz, daß sich, wenn sich eine genügend große Zahl an “Rückkehr”-unwilligen finden würde, diese um Bischof Williamson scharen würden, der die Rolle des neuen Lefebvre spielen würde.*

    *Johannes Rothkranz, Die Affäre Williamson – Hintergrund-Analyse eines diabolischen Verwirrspiels

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