Synode: Erzbischof Gadecki distanziert sich von „Relatio“

„Redet bitte offen!“, hat Papst Franziskus die Synodenväter vor einer Woche, zu Beginn ihrer Beratungen im Vatikan, gebeten. Und tatsächlich ist hinter den verschlossenen Türen der Synodenaula in den letzten Tagen offenbar Klartext zum Thema Ehe- und Familienpastoral gesprochen worden. Zum Beispiel am Montag, nach der Vorstellung des Zwischenberichts, der so genannten „Relatio post disceptiationem“. Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki von Posen, spricht auch gegenüber Radio Vatikan ganz offen seine Bedenken aus: Der Zwischenbericht sei für viele Bischöfe nicht akzeptabel, er entferne sich von der Lehre des hl. Johannes Paul II. und lasse es an einer klaren Vision vermissen; stattdessen hätten gar Spuren einer gegen die Ehe gerichteten Ideologie Eingang in den Text gefunden.

„Geht es bei dieser Synode darum, Familien in Schwierigkeiten pastoral zu unterstützen, oder etwa darum, Einzelfälle zu studieren? Unser erstes Ziel sollte es doch sein, die Familienseelsorge zu unterstützen und nicht, sie zu beschädigen, indem wir auf schwierige Situationen eingehen! Diese Situationen existieren zwar, aber betreffen doch nicht den Kern des Familiären, und das darf uns doch nicht von der Notwendigkeit ablenken, die normalen, einfachen und gängigen Familien zu unterstützen, die nicht so sehr ums Überleben als um ein Festhalten an der Treue kämpfen.“

Zweifel am Begriff der „Gradualität“
Gadecki äußert auch Zweifel am Begriff der „Gradualität“, der im Zwischenbericht auftaucht. Man könne doch die Ehe ohne Trauschein „nicht als graduellen Schritt auf dem Weg zur Heiligkeit darstellen“, moniert der Erzbischof. Überhaupt fänden sich wesentliche Elemente der katholischen Sicht von Ehe und Familie nicht in der „Relatio“ wieder.

„An dem Dokument ist interessanter, was es verschweigt, als was es sagt. Natürlich kann man über Sonderfälle sprechen, aber in erster Linie sollten wir doch die Wahrheit präsentieren! Ein Punkt erwähnt die Möglichkeit, dass homosexuelle Paare Verantwortung für Minderjährige übernehmen – als ob das etwas Akzeptables wäre. Das ist einer der Irrtümer des Textes; statt die Treue und die Familienwerte zu ermutigen, nimmt er die Dinge einfach so hin, wie er sie vorfindet. Das vermittelt den Eindruck, als wäre die Lehre der Kirche bisher unerbittlich gewesen – und als ginge man jetzt stattdessen dazu über, Barmherzigkeit zu lehren.“

(rv 14.10.2104 sk)

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Quelle: Radio Vatikan 

42 Kommentare zu “Synode: Erzbischof Gadecki distanziert sich von „Relatio“

  1. Thomas Kovacs

    Das stimmt so nicht, was Sie da sagen. Auch der Papst muss sich an die Lehre des heiligen Evangeliums halten und an die Gebote Gottes. Es gibt stellen im Evangelium die davor warnen, etwas anderes zu lehren und den Menschen zu verkünden, als das wahre Wort Jesus Christus. Nicht ein „Jota“ darf geändert werden. Wenn der Papst die Homo-Ehe gleich stellt, wie die katholische Ehe zwischen Mann und Frau, verkündet er einen Irrtum, dem wir nicht gehorchen dürfen.

    Wenn der Papst die Unauflöslichkeit der Ehe ankratzt, indem er den geschiedenen und wiederverheirateten Paaren den Sakramenten-Empfang erlaubt, dürfen wir ihm nicht gehorchen. Denn wenn zwei in dauernder schweren Sünde leben, können sie ja keine gültige Beichte ablegen und demzufolge auch nicht zur Kommunion gehen. Wenn der Papst es trotzdem erlaubt, begeht er eine Häresie und ist mitschuldig an der schweren Sünden, die diese Ehepaare begehen.

  2. @Thomas kovacs

    Wie bitte bergoglio lobt kaspers Theologie auf knien, ernennt immer liberalere getreue lässt Texte wie den genannten durchgehen etc. – und dass nennen sie nix passiert?!
    (lesen sie auf katholisches.Info!)

  3. Katharina 14. Oktober 2014 um 16:27

    Dem Papst muß man immer gehorchen. So verlangt es ausdrücklich das Dogma des Primats des Papstes.

    Ein vermeintlicher Papst, der Irrlehren verbreitet, kann kein wahrer Papst sein, weil der Papst nicht vom Glauben abweichen kann.

    Das „Sieben“ der Lehren und Entscheidungen der „Konzilspäpste“ durch die Ideologen der Piusbruderschaft ist häretisch.
    Das ist die alte Häresie der Gallikaner und Jansenisten, die propagierten, dem Papst muß man nur gehorchen, wenn er im Sinne des Evangeliums lehrt und dekretiert. Auch sie „siebten“.

    Man muß nur Evangelium durch Tradition ersetzen und schon hat man die Piusbruderschaft.

  4. @Tomás
    Das ist wirklich interessant. Ich werde mich über die geschichte die Sie da anbringen informieren. Danke. Aber wissen Sie, was Sie da geschrieben haben: „Ein vermeintlicher Papst, der Irrlehren verbreitet, kann kein wahrer Papst sein, weil der Papst nicht vom Glauben abweichen kann“, das würde bedeutet dass er auch als Mensch unfehlbar ist, ja ein Gott! Es wäre den Papst so zu sehen und so hinzustellen, wie man den Führer Kim Jong Un von Nord Korea behandelt. Pfiu! Das ist nicht christlich, das ist nicht katholisch. Sie denken wie die Sedisvakanten. Diese jedoch sagen: WIR HABEN KEINEN PAPST, das eben: EIN PAPST SICH NICHT IRREN KANN! Beide: Sie als Modernist und die Sedisvakanten, liegen falsch. Die Muttergottes in Fatima wie auch in La Salette, hat immer von Päpsten gesprochen (somit: dass keine Sedisvakanz wie ihn sich die Sedisvakatnten vorstellen, geben wird). Die Selige Katharina Emmerich sprach sogar von zwei Päpsten zur selben Zeit. Aber was Sie betrifft lieber Tomàs, denken Sie an Papst Liberius der der Häresie der Arianer verfallen war, wie auch andere die sich „irrten“, was sagen Sie nun dazu? Ich will Sie nicht erschrecken, aber in der Kirchengeschichte hatten wir so manche häretische Päpste, was aber neu ist, ist dass sie heute selig und heiliggesprochen werden, wie ein Papst Johannes Paul II der den Koran küsste, und das auch noch öffentlich, ohne zu bedenken wieviele es gab die den Märtyrer Tod wählten und geschlachtet wurden um diesen nicht zu küssen und keinen Verrat an die wahre Heilige Schrift und an den wahren Gott der DREIFALTIG ist, zu begehen. Denken Sie an einen Papst Benedikt XVI. der die Juden entschuldigte wenn sie Christus nicht als den Messias erkennen, da die Schuld an der Bibel liegt, an der hl. Schrift, an das Alte Testament denn darüber sei nun mal ein Schleier der es schwer macht CHRISTUS ALS DEN MESSIAS zu erkennen. Sehen Sie nicht was für Irrlehren für christliche Lehre, für Katholische Religion, verkauft werden? Das ein Papst Franziskus sagt: GOTT SEI NICHT KATHOLISCH! und auch noch.. „ES GIBT KEINE OBJEKTIVE WAHRHEIT!“ ist das für Sie heilig und kommt das vom Heiligen Geist? UNd wenn ein Papst morgen sagt, rauchen wir Hasch, treiben wir ab, nehmen wir uns ruhig das Leben wenn wir es woll, da DER MENSCH ENTSCHEIDET, ES GEHÖRT ZUR WÜRDE DES MENSCHEN über das Leben und den Tod zu entscheiden. Würden Sie dann sagen: „Er hat Recht! Weil er Papst ist!“ ??? Das ist Gurukult und Satanisch! Sogar Johannes Paul hatte uns gelehrt: Glaube und Verstand müssen uzusammen gehen und das wenigstens stimmt. Man kann nicht Kadavergehorsam leisten und Todsünden im Namen eines Papstes begehen, die zu größe Verehrung eines Papstes kann zum Götzendienst ausarten. Man kann nicht dem Menschen gehorchen anstatt Gott. Denken Sie was uns St. Petrus selber gelehrt hat: er gehorchte nicht der gewissen Autorität (obwohl der heilige Paulus immer sagt, man solle die Gesetze beachten und den Autoritäten und dem Staat gehorchen etc,), die ihm verbieten wollte KATHOLISCH UND TRADITIONELL ZU SEIN: und gemeint was: das Evangelium zu predigen, zu Missionieren und den reinen katholischen Glauben, zu lehren. Er sagte dazu: MAN MÜSSE GOTT MEHR GEHORCHEN!
    Somit, lieber Tomas: jede Autorität, auch ein Papst, wenn dieser Irrlehren verbreitet und das Volk Gottes sogar, durch zweideutige Lehren und Predigen in die Irre führt, dem darf man nicht gehorchen und mit zum Irrlehrer und Irrgläubigen werden. Ein anderer Punkt: St. Petrus ist ja der Stein, der Felsen, auf dem die Kirche gebaut ist. Stimmts? Das stimmt denn der Herr (die hl. Schirft) und seine Kirche lehren es uns.
    Jedoch hat er sich auch mal kurz geirrt. Nicht nur ein Mal. Ein Mal wollte er es Jesus ausreden den Kreuzestod zu erleiden und was sagte da Jesus unser her zu Petrus: „GEH WEG VON MIR SATAN, DENN DU DENKST WIE MENSCHEN!“ Ausnahmnsweise dachte er nicht göttlich und war nicht Unfehlbar. Ein anders Mal war nach der Auferstehung unseres Herrn. Als es darum ging, dass er die Heiden nicht taufen wollte. Er lehrte etwas doch der Konvertit Paulus, mischte sich ein, widersprach ihm. Es fand das erste Konzil statt und am Ende hatte gab der Papst Paulus Recht. Es kam sogar vor, dass der heilige Paulus öffentlich den Papst: Petrus, kritisierte. Ich hoffe ich konnte Ihnen da e bissel weiterhelfen zu erkennen, dass auch ein Papst ein Mensch ist. Er ist kein COMANDANTE: FÜHRER, sondern sollte ein demütiger Diender im Weinberg Gottes sein (was ja papst Benedikt als er zum Papst erwählt wurde, so schön gesagt hatte!). Gottes reichen Segen

  5. @ maria13, 14. Oktober 2014 um 22:45 Uhr
    Maria13, die Sache ist ganz einfach:
    1. ein Häretiker hört durch die Tat sofort auf Katholik zu sein;
    2. ein rechtmäßiger Papst muss Katholik sein;
    3. jemand der gegen den katholischen Glauben verstößt wird vom Führer zum Verführer; wie kann also ein Scheinpapst dem Auftrag Jesu nachkommen: „Weide meine Lämmer …“?

    Sie haben sich zwar viele Gedanken gemacht und fleißig geschrieben, aber einiges davon bedarf der Korrektur.

  6. @ Katharina, 14. Oktober 2014 um 16:27 Uhr
    Nur bei Sünden gegen den Glauben spricht man von Häresie.

    Wenn Herr Jorge Bergoglio sich dafür aussprechen sollte, dass wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden, so wird er jedesmal zum Mittäter von einem Sakrileg, außerdem würde er die Katholiken/“Katholiken“ voll in die Richtung höchster Abkehr von Gott führen. Das wäre dann wieder ein weiteres Zeichen zum Aufwachen für Schläfer und noch Unentschlossene.

    Die V2-Gesellschaft betet statt den Leib des Herrn selbstverständlich Brot an. Die Schuldfrage bleibt aber trotzdem bestehen, denn es gilt die Absicht und das Ärgerniss ist auch gegeben.

  7. immer diese künstliche entrüstung auf der synode iat noch nichts passiert es gibt eine Relation die die Mehrheitsmeinung der Synode wiedergibt und? jetzt schaun wir mal ob es eine solide Mehrheit für die Botschaft der Synode am Samstag gibt und was der Papst dann inerhalb der nächsten 2 Jahre als nachsynodales Dokument produziert
    ich versteh die aufregung nicht nur wenn mal gezeigt wird wie die Meinungen in der Kirche stehen

  8. und wieder das ceterum censio der Sedis wir haben keinen Papst ja wir kennen eure Meinung geht spielen

  9. Die „Synode“ soll entscheiden wie sie will. Egal wie die Entscheidung ausfällt, die Konzilssekte ist ein häretischer Verein, von dem jeder Katholik sich fern halten muß.

  10. Josua 15. Oktober 2014 um 00:13

    Man kann davon ausgehen, daß der größte Teil der „Konzilskatholiken“ nicht an die Realpräzens glauben (ansonsten würden sie die „Kommunion“ nicht stehend mit der Hand empfangen) und Verständnis für die „armen“ geschiedenen Wieder-„Verheiraten“ haben.
    Aus diesem Grund wird der Widerstand in der Konzilssekte gegen die „Kommunion“ an diese Personen sehr gering sein.

    Für die „Kommunion“ an praktizierende Homosexuelle scheint die Zeit (noch) nicht reif zu sein. Da müssen sich Bergoglio, Kasper & Co. noch etwas gedulden.
    Die Leitung der Konzilssekte muß die üblich Salamitaktik praktizieren.

  11. maria13 14. Oktober 2014 um 22:45

    Der Papst ist kein Gott, aber Christus hat Seinen Vertreter auf Erden die Standfestigkeit im Glauben zugesichert (Lk 22,32).

    Ob der Papst als Privatperson vom Glauben abfallen kann, ist Streitfrage.
    Sollte es geschehen, wäre der Papst gem. can 2314 CIC „ipso facto“ exkommuniziert und würde automatisch gem. 188 § 4 CIC sein Amt verlieren.

    Den „häretischen Papst“ gibt es nur in der Phantasie von Fellay, Schmidberger und Co.

    Das spielt hier keine Rolle, weil alle „Konzilspäpste“ haben – als Päpste – Häresien propagiert.

  12. maria13 14. Oktober 2014 um 22:45

    Wenn Fellay, Schmidberger & Co. meinen, Bergoglio sei Papst, obwohl sie wissen, daß er ein Häretiker ist und deswegen kein Papst sein kann, dürfen sie nicht seine Lehren und Dekrete „sieben“, sondern sie müßen ihm gehorchen.

  13. Maria13

    Danke für die ausführlichen Begründungen. Für uns älteren Katholikinnen und Katholiken ist es eigentlich klar, dass das V II den Weg des wahren Glaubens an Jesus Christus, verlassen hat und einen neuen Glauben verkündet. Wäre das nicht so, würde der Papst und sämtliche Kardinäle und Bischöfe, die himmelschreienden Sünden der Gotteslästerung, des Ehebruches, der gleichgeschlechtlichen Liebe, mit deren „Eheschliessungen“, unter gleichgeschlechtlichen Paaren, mit allen der Kirche verfügbaren Mitteln bekämpfen und verurteilen.

    Thomas Kovacs

    Überdenken Sie mal die folgenden Worte:
    Wo ist da die Barmherzigkeit von Papst Franziskus und den modernen Kardinälen und Bischöfen, die mit ihrer „Schein-Barmherzigkeit“ die Seelen massenweise dem Teufel in die Hölle zuführen? Die Seher-Kinder von Fatima haben die Hölle gesehen und die Muttergottes sagte ihnen, dass die Seelen wie Schneeflocken in die Hölle kommen!

    Zudem muss man Gott mehr gehorchen, als den Menschen, auch wenn diese Menschen Papst, Kardinal, Bischof oder Priester sind. Das Amt entbindet sie nicht die Wahrheit zu verkünden und zu verteidigen!

    Und Sie Thomas Kovacs, können es nicht lassen, Seitenhiebe auszuteilen an die treu gebliebenen Gläubigen, die den wahren Glauben der zweitausendjährigen Tradition leben und verteidigen. Scheinbar wissen Sie nicht, dass die immerwährende Tradition der katholischen Kirche zum wahren Glaubensgut gehört.

  14. @dspecht: Wirklich nix passiert!
    Das Schriftstück steht außerhalb der Katholischen Kirche.
    Ebenso steht die „Seligsprechung“ am 18. Oktober außerhalb der Einen, Heiligen, Katholischen Kirche! Halten wir uns an diese Tatsache!
    Wie gut passt doch zeitlich dieses Desaster zum Desaster der „Synode“! Fragen Sie lieber, was hierzu bei der FSSPX passiert.

  15. „Synode: Erzbischof Gadecki distanziert sich von „Relatio““
    Nicht von Bedeutung! Denn auch Gadecki kommt aus Ihren Reihen und distanziert sich nicht!
    Von Bedeutung ist, daß sämtliche Schreiber hier incl. Betreiber, die angeblichen Traditionalisten, sich von der FM-Konzils-Sekte in Rom distanzieren einschließlich der gesamten Piusbruderschaft.

  16. Korrektur:
    In meinem Beitrag habe ich den Namen: Tomàs vergessen auch neben den Namen Thomas Kovacs zu schreiben.

  17. Wenn Kardinal Burke durchzieht, bekommen wir das Schisma! So deutlich wie im Interview mit „Il Foglio“ vom 14.10.2014 spricht, geht er implizit auf Distanz zum II. Vatikanischen Konzil. Das Interview ist nachzulesen in:
    http://www.katholisches.info/2014/10/16/das-ist-verrat-interview-von-kardinal-raymond-burke-ueber-die-bischofssynode/
    Endlich wird es klar, daß das Konzil Verrat war und die Päpste der Nachkonziliaren Kirche, der Deuterovtikanischen Kirche ANTI-Christen waren, die sich selbstherrlich an die Stelle Christi gesetzt haben und SEIN Evangelium verfälscht haben: WEH IHNEN!

  18. @ Thomas Kovacs:

    Also nochmal, erst bringt Bergolio seine Männer in Stellung, zu aller erst Kasper, den er allein die vorbereitende Rede halten lässt.

    Dann lobt er diese als „Theologie auf den Knien“.

    Als dann in der Synode traditionelle Stimmen laut werden, setzt Bergoglio ad hoc weitere 6 seiner Getreuen Hyperliberalen ein.

    Und auch die Bergolianer wie Ratzingerianer Schönborn und Marx melden sich – in liberaler Weise zu Wort –

    Der Zwischenbericht ist derartl liberal – wie eben auch weiter Gesten und Aussagen Bergoglios bzw. seiner Getreuen – dass selbst ein Burke oder ein Gadecki sich kritisch distanzieren

    – und Sie sagen allen ernstes, es sei noch nichts passiert, man entrüste sich künstlich?!!?

    Gilt das auch für Burke oder Gadecki, die ja hautnah dabei sind, dass sie sich „künstlich entrüsten“?!!

    Verfolgen Sie überhaupt was in den letzten Tagen Dramatisches passiert ist (etwa auf katholisches.info), so dass selbst konservative NovusOrdo Leute wie Burke oder Gadecki mit Kritik und Empörung kaum hinterm Berg halten?!!

    Wie – nix passiert?!!?!! – Eine Horrormeldung der Synode jagt die nächste (wie gesagt, vielleicht mal katholisches.info lesen, oder rorate-caeli) — und Sie sagen allen Ernstes „NICHTS passiert – nur KÜNSTLICHE ENTRÜSTUNG“?!!!!

  19. Bischof Williamson distanziert sich nicht von den Konzilspäpsten!

    Eleison Kommentar, 18. Oktober 2014
    „Inseitige Geschichte – I.

    Nach 1917 sagte Unsere Liebe Frau von Fatima der ganzen Welt deutlich, daß das Heil der Kirche und der Welt („eine Zeit des Friedens“) von zwei Dingen abhängt: sowohl von der Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens durch den Papst und alle Bischöfe der Welt, als auch von den Katholiken, welche dem Herzen Mariens Sühne leisten durch Empfang der hl. Beichte und der hl. Kommunion, durch eine 15minütige Betrachtung und durch das Beten eines Rosenkranzes, jeweils am ersten Samstag des Monats. Kein Katholik braucht also zu fürchten, keinen Beitrag leisten zu können, um der Kirche und Welt aus ihrer gegenwärtigen schrecklichen Krise zu helfen. Denn jeder Katholik, welcher der zweiten Aufforderung Mariens nachkommt, hilft wiederum dem Papst, ihrer ersten Aufforderung nachzukommen.

    In den Jahren um 2010 tauchte nun eine parallele Geschichte auf, wonach Unsere Liebe Frau durch eine Botin den Bischof Fellay von der Priesterbruderschaft St. Pius X. aufforderte, einen Rosenkranz-Kreuzzug für die Weihe Rußlands durchzuführen. Wenn diese Geschichte echt ist (was ich und einige Priester annehmen), dann lohnt ihre Darlegung in einigen „Kommentaren“ – und zwar nicht, um Bischof Fellay zu diskreditieren (dessen Bevorzugung von menschlichen Mitteln so verständlich ist wie die von Pius XI. – und Gott richtet sie), sondern um zu betonen, wie wichtig selbst 100 Jahre später die Weihe Rußlands und besonders die fromme Praxis der ersten fünf Samstage bleiben. Ist nun diese neue Geschichte wahr? Und wie zuverlässig ist die Überbringerin der Botschaft?

    Mehrmals traf ich die erwähnte Botin, und ich denke, daß ihre Geschichte aller Wahrscheinlichkeit nach echt ist. Erstens weil sie eine ernsthafte Erwachsene ist und alle Anzeichen vorhanden sind, daß sie die Wahrheit spricht. Zweitens und wichtiger, weil ihre Geschichte Eingeweihten-Format hat und äußerlich einer ganzen Reihe von öffentlichen Tatsachen und bekannten Ereignissen entspricht und sie sogar erklärt. Was die Botin betrifft, so dürfen die Leser meiner eigenen Einschätzung ruhig mißtrauen, doch was die Entsprechung zwischen inseitiger Geschichte und äußerlichen Tatsachen betrifft, so mögen sie selber urteilen.

    Die Geschichte beginnt am Sonntag vom Guten Hirten im Jahr 2004, als die allerseligste Jungfrau Maria der Botin erschien und ihr eine Botschaft für den Bischof der Priesterbruderschaft gab. In dieser Botschaft bat sie die Bruderschaft, die Gläubigen in einen Rosenkranz-Kreuzzug zu führen für die Weihe Rußlands an ihr Unbeflecktes Herz – also die gleiche Weihe, nach welcher der Himmel seit den 1920er Jahren fragt. In den 2000er Jahren gab die Muttergottes ihrer Botin zu verstehen, daß wenn man der Bitte Mariens entspräche, dann wenigstens durch ihre Hand die Gnaden vermittelt würden, um die dringend benötigte Rußlandweihe zustandezubringen.

    Im Juni 2006 übergab die Botin die Botschaft persönlich an Bischof Fellay. Er diskutierte mit ihr darüber, wußte jedoch noch nicht, daß die Botschaft eine Anweisung der Muttergottes war. Und so fällte er auf dem Weg zurück in die Schweiz eine erste wichtige Entscheidung. (Fortsetzung folgt.)
    Kyrie eleison.
    Bischof Richard Williamson“

    Es wird ja immer toller!
    „In den Jahren um 2010 tauchte nun eine parallele Geschichte auf, wonach Unsere Liebe Frau durch eine Botin den Bischof Fellay von der Priesterbruderschaft St. Pius X. aufforderte…“

    Ein Bischof, der „in den Jahren um 2010“ voll und ganz im Begriffe steht, die Piusbruderschaft den falschen Päpsten und der Konzilssekte zu überantworten, soll vom Himmel beehrt werden, eine Botschaft entgegenzunehmen. Das würde bedeuten, der Himmel gäbe Fellay sein volles Einverständnis, wenn er sagt:

    „Daß wir nach Rom gehen, heißt nicht, daß wir mit ihnen einverstanden sind. Aber es ist die Kirche. Und es ist die wahre Kirche. Wir lehnen das ab, was nicht in Ordnung ist, dürfen jedoch nicht alles ablehnen. Sie bleibt die eine, heilige katholische und apostolische Kirche“ (Flavigny, 2.9.2012)

    Wenn also diese für Bischof Williamson und Bischof Fellay rechtmäßigen Päpste darauf bestanden, daß diese Weihe Rußlands bereits so vollzogen ist, wie es der Himmel wünschte, wie erklären sich dann beide, daß die Weihe noch erfolgen muss?

    Rom hat nicht nur behauptet, daß die Weihe vollzogen worden ist, sondern sie besaßen auch noch die Frechheit, diese Bestätigung Schwester Lucia von Fatima in den Mund zu legen:

    „…Lucia bestätigte persönlich, dass dieser feierliche und universale Weiheakt dem entsprach, was Unsere Liebe Frau wollte. »Ja, am 25. März 1984 ist es so geschehen, wie es Unsere Liebe Frau erbeten hatte« Das bestätigt sie in einem Brief an den Papst vom 8. November 1989. Jede Diskussion und jegliches weitere Bittgesuch haben daher kein Fundament….“
    (Bertone, „Die Seherin von Fatima“ Seite 122 ff.)

    Wenn Gott die Weihe vom Papst verlangt, ändert Gott seine Forderung nicht!
    Die Muttergottes spricht von der Vernichtung ganzer Nationen. Warum? Weil die Weihe nicht vollzogen wurde und Nichtpäpste die Weihe Rußlands nicht vollziehen können.

    Es ist doch absurd, ein ganz und gar von der wahren katholischen Linie abgekommener Bischof Fellay soll ausgerechnet vom Himmel aufgefordert werden, „dem „Papst“ zu helfen“, daß er diese Weihe vollzieht? Welchem Papst helfen, bitte?

    Bischof Williamson verdreht hier die Botschaft von Fatima, wenn er annimmt, Fellay wäre der Auserwählte, durch Rosenkränze die Weihe durch Falschpäpste zu beschleunigen. Zuerst braucht es Rosenkränze, um Fellay zu bekehren!

    Nein, nicht Scheinpäpste werden die Weihe vollziehen, sondern während des großen göttlichen Strafgerichts, wenn diese Judasse in Rom ausgemerzt sind, wird ein neuer katholischer Papst, von Gott erwählt, die Weihe vollziehen. Hat Maria doch selbst gesagt: Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“ „Am Ende“ heißt, nach der großen Katastrophe, wenn die Menschheit ihre Schuld bezahlt hat. Diese „Zeit des Friedens“ kommt nach dem großen göttlichen Strafgericht! Und dieser „Heilige Vater“ ist keiner der Gegenpäpste.

    Es ist gotteslästerlich zu glauben, daß der Himmel immer noch geduldigst wartet auf die Weihe innerhalb der Konzilssekte!

    „Glauben Sie mir, der Herr wird die Welt sehr bald strafen. Stellen Sie sich die größte Züchtigung vor.“ (Sr. Lucia)

  20. Alexius 21. Oktober 2014 um 07:51

    Weder Lefebvre wollte noch seine Bischöfe, auch nicht Williamson, wollen sich von der Konzilssekte trennen.
    Um diesen Schmusekurs mit den „Päpsten“ zu rechtfertigen, erfinden sie schon Botschaften des „Himmels“.

  21. @Alexius und Tomas,
    was uns hier wieder von „Bischof“ Williamson als Botschaft aufgetischt
    wird hat doch wieder die gleiche „Qualität“
    wie die sog. „Warnung“.
    Diese „Warnung“ versuchten verschiedene ältere Damen innerhalb den Gemeinden der FSSPX zu verbreiten. Diese Damen hielt ich lange für glaubenstreu.
    Unglaublich wie tief die Verwirrung schon
    eingedrungen ist und wie leicht selbst
    „gläubige“ Menschen sich täuschen lassen.
    1929 hat unsere allerseligste Mutter
    MARIA angekündigt, dass das Papsttum
    untergehen wird, wenn Rußland nicht ihrem unbefleckten Herzen geweiht wird.
    Diesen Untergang haben wir erlebt.
    Von den folgenden V2-Schauspielern
    wurde uns dann eine falsche Lucia
    mit schwachsinnigen Botschaften präsentiert. Will Williamson dieses Spiel
    nun weitermachen ?

  22. Ganz herzlichen Dank für die mutigen Veröffentlichungen, Herr Schenker! So viele eucharistische, marianische und papsttreue Katholiken sind dafür dankbar. Wir brauchen diese Stärkung gerade heute. Und auch der Papst braucht sie, der ja wieder einmal von allen Seiten bekämpft wird und es niemandem recht machen kann…

  23. @ dspecht 18.10.2104 00:07
    Was auf dieser „Synode“ passiert , ist nichts anderes als das Echo von „Lumen Gentium“ von vor 50 Jahren (Wieso fällt mir hier der 2. Psalm der 2. Nocturn ein, genauer Psalm 9.7 “ Périit memória eórum cum sónitu: * et Dóminus in ætérnum pérmanet.“?) Hat nicht S. Em Christoph Schönborn in bestürzend folgerichtiger Weise das „subsistit in“ auf die Sakramentenlehre angewandt und damit seine häretische und apostatische Natur offenbart – ohne sich von diesem zu distanzieren? Nein ER BEKRÄFTIGT DIESES SOGAR NOCH!!
    Das „Konzil“ – oder sollten wir es mit den eigenen Worten die Hochheilige Synode, besser Hochheiliger Synod benennen, womit wir bei den „Orthodoxen“, den National“kirchen“ wären, die ohne Filioque (ich lasse die Anführungszeichen weg, weil es ein fester Begriff ist!!) samt und sonders Häretiker und Schismatiker sind – hat die ABSOLUTE NOTWENDIGKEIT der EINEN HEILIGEN KATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN KIRCHE abgeschafft und sie verwandelt in die „Katholische Kirche“, die Konzilssekte (LG 8.2!).
    Ich sprach von Kardinal Burke und habe ihn gebeten, seine Position zu präzisieren (vgl.: http://www.katholisches.info/2014/10/16/das-ist-verrat-interview-von-kardinal-raymond-burke-ueber-die-bischofssynode/ ). Überraschenderweise nannte er dann in der Antwort Malta als sehr guten Ausgangspunkt für den Widerstand gegen den Apostolischen Stuhl, aus dem er je verjagt wird.
    Was sagt denn Parolin zu dem ganzen Trouble im Vatikan??? NICHTS!!! Es ist der ELFERRAT (wer Mainz kennt, weiß wovon ich rede!) mit einem Kommiteevorsitzenden, die eine groteske, widerliche und abstoßende Parodie von Kirche darbieten:
    Kommiteevorsitzender: Jorge Mario Bergoglio
    Zugmarschall: Reinhard Marx
    Chef vom Dienst: Georg Gänswein
    etc…
    Burke denkt wirklich daran in Malta, die Kirche wiederherzustellen: „Die Zeit des Experimentierens an der Lehre der Kirche, wie es schon seit fast 60 Jahren geschieht, muß beendet werden. Und damit muß das II. Vatikanische Konzil eingeschlossen werden!“
    Er sagt EXPRESSIS VERBIS: „Die von Roberto de Mattei und insbesondere von S. E. Marcel Lefebrve am Konzil vorgebrachte Kritijk ist vollkommen berechtigt, in manchen Punkten erscheint sie mir sogar zu schwach!“
    „Malta war schon für einige bekanntere Leute in der Kirche ein Exil, aus dem sie gestärkt hervorgingen…So ähnlich war Tulle und Trier.“ Es ist ihm auch bewußt, daß im Vatikan die Kurie kuz vor dem Auseinanderbrechen steht. „Die Macht, die sich Prälat Gämswein angeeignet hat, ist beängstigend. Es gibt keinen, der mehr Macht im Vatikan hat als er. ER HAT RATZINGER AUF DIE LINIE BERGOGLIOS GETRIMMT. Seine Anwesenheit bei der „Seligsprechung“ von Papst Paul VI war eine Demütigung! Benedikt hat den letzten Rest an Respekt von meiner Person eingebüßt!“
    „Das Konzil hat 50 Jahre Unfrieden und Uneindeutigkeit in die Heilige Römisch-Katholische Kirche gebracht. Keiner hat den Mut, das zu sagen, selbst wenn man mit haßerfüllten Augen bei einer Synode sich begegnet.“
    Nein, ich denke, daß die Synode nur die Wirklichkeit des II. Vatikanischen Konzils darstellt, die armselige Lehre, das immer und immer wiederholte hohle Reden über die Lehre,die nur eine Tatsache verschleiern sollte, die systematische Abkehr von der Tradition, den Bruch. „c’est ensuite l’herméneutique que le Concile et, avec lui, les théologiens proposent de la foi de l’Église tout comme de la raison moderne, affrontées, depuis le siècle des Lumières, en une mutuelle exclusion, afin de réduire leur opposition“ (S. E. Bernard Tissier de Mallerais, , La Foi au peril de la Raison, Editions du Sel de La Terre, Avrille 2008 ² 2012)
    Daher kann man eben nur eines feststellen, daß ALLE, die dem Konzil WISSENTLICH zugestimmt haben, ohne den IM FORUM EXTERNUM BEKANNTEN DRUCK AUF DAS GEWISSEN DURCH DEN GEHORSAM GEGENÜBER DEM PAPST, sich gegen die Kirche DAMALS versündigt haben und Häretiker geworden sind.
    Ja es ist im Vatikan dieser Tage viel passiert, aber es sollte uns nicht schrecken, bleiben wir treu.

    Eine andere Nachricht erreichte mich diesen Abend: Rev. Dom Marie-Francois Velut, der Generalobere des Karthäuserordens ist zurückgetreten, weil er die Ordensleitung aus wirklich schweren gesundheitlichen Folgen (3. Schlaganfall, halbseitige Lähmung und Verlust des motorischen Sprachvermögens!) nicht mehr wahrnehmen kann. Er hat die Konstitutionen des Ordens erneut bestätigt und dem Papst geschrieben: „Quod semper id est, Dum Volvitur Mundus Crux stat!“ und hat die Rückkehr zum Überlieferten Ordo Carthusianus bestätigt und für alle Karthausen der Welt vorgeschrieben. Beten wir für ihn und danken GOTT, daß ER uns ein so treues Vorbild gegeben hat

    SANCTE BRUNO, ORA PRO NOBIS!
    SANCT PIE DECIME, ORA PRO NOBIS!

  24. @ Christoph Rhein, eine Frage, nur um zu kapieren, denn was Sie schreiben, klingt ja nun wirklich unglaublich … – aufregend, im besten Sinne des Wortes. Sind, was Sie zitieren, wirklich die Worte Seiner Eminenz Raymond Kardinal Burkes, des (derzeit noch) Präfekten des Obersten Tribunals der Apostolischen Signatur?? – Wenn das stimmt, dann schütze ihn der allmächtige Gott; dann muß S.Em. auf sich aufpassen – er wird ja jetzt schon (mächtige, auch politische) Feinde haben wie Sand am Meer! Aber auch viele, viele, die voll hinter ihm stehen werden; auch andere haben sich viele Feinde gemacht, mittlerweile …
    Sancta Maria Auxilium Christianorum, ora pro Sancta Ecclesia Romana & pro eo Domno Cardinali & pro nobis omnibus!

  25. @ Christoph Rhein (und GW):

    Es wäre mir neu dass Burke so etwas gesagt habe — welches ist Ihre Quelle, Christoph Rhein?

  26. @ GW 22.10.2014 14:35
    Ja, weiter schreibt er: „In meine Heimat werde ich so schnell nicht zurückkehren können, zumindest solange Präsident Obama und die ihm willfährigen Bischöfe das Sagen haben.“
    Bertone steht ebenfalls vor dem Absprung, der Vatikan (mir fällt historisch wirklich nur noch dieser Vergleich ein – es ist KEIN MORALISCHER VERGLEICH, um alles in der Welt nicht!!!) zerfällt wie die Regierung der Nationalsozialisten in Deutschland am Ende des Zweiten Weltkrieges, die Atmosphäre ist gespenstisch, so langsam kommt mir Bergoglio wie ein Reichsverweser vor, der die Konzilskirche beerdigen wird.
    Und ich erneuere meinen Aufruf an ALLE TRADITIONSTREUEN:
    U N A V O X!!! UNAMINITER AGITE!! Verlaßt das sinkende Schiff, bevor es euch mit in den Abgrund reißt! Das Spiel ist aus! Es ist jetzt wirklich egal, ob man von „Petrus“, Pius“ den „Ecclesia Dei“-Leuten kommt, es ist egal ob man vom „Widerstand“ oder den „Sedis“ kommt, es gilt JETZT DIE KIRCHE NEU AUFZUBAUEN, WENN SOGAR UNTER ZUHILFENAHME DER WAHL EINES SUMMI PONTIFICIS S. R. E., der würdig ist das Petrusamt zu versehen!

  27. Herzlichen Dank für diese Nachricht.
    Was für ein Hoffnungsträger!!
    Domine, miserere nobis.
    Mater Dei, ora pro nobis.

  28. Ach, das kann einer gar nicht glauben, interessant!
    Haben Sie, @dspecht, auch dem Konzil „wissentlich“ und willentlich zugestimmt aus lauter Gehorsamsfimmel? GEHORSAM für katholisch und notwendig erachtet gegenüber dem „Papst“? Diese Sorte wird noch ihre Lektion bekommen für soviel Befangenheit und Mangel an Mut! Jawohl, wer sich nicht lösen konnte von dem falschen Gehorsamsbegriff: es war wirklich ein Versündigen gegen die Kirche!
    (Dennoch, @ChRh, auf eine exakte Bestätigung des Gesagten legen wir Wert, auf den Hinweis von @dspecht auf genaue Quellenangabe!)

    >Es ist jetzt wirklich egal, ob man von “Petrus”, Pius” den “Ecclesia Dei”-Leuten kommt, es ist egal ob man vom “Widerstand” oder den “Sedis” kommt, es gilt JETZT DIE KIRCHE NEU AUFZUBAUEN, WENN SOGAR UNTER ZUHILFENAHME DER WAHL EINES SUMMI PONTIFICIS S. R. E., der würdig ist das Petrusamt zu versehen!<

    Wir wüßten nicht, wann die KIRCHE demoliert, zerstört wurde, um sie jetzt wieder "neu aufzubauen". Wir halten uns an des HERREN Wort, daß SEINE KIRCHE unzerstörbar ist – von keiner Macht der Welt zu überwältigen.
    Übrigens: Die Wahl des würdigen Pontifex besorgt Gott höchstpersönlich!

    Und wenn Sie schon von "Aufbauen" sprechen, dann dürften das nach Ihrer Vorstellung auch Leute sein, die durch ihren falschen Gehorsam und Zugehörigkeit zur Konzilssekte nach Ihren eigenen Worten "sich gegen die Kirche DAMALS versündigt haben und Häretiker geworden sind"! Häretiker und Fröner eines falschen Papstes am "Aufbau" der Kirche? Außergewöhnlich!

  29. Alexius 22. Oktober 2014 um 18:22

    „Haben Sie, @dspecht, auch dem Konzil “wissentlich” und willentlich zugestimmt aus lauter Gehorsamsfimmel?“

    ???!

  30. jan 22. Oktober 2014 um 18:18

    Der modernistische „Klerus“ besteht ausschließlich aus Häretikern Apostaten. Einige sind konservativer als die anderen, aber keiner ist katholisch.
    Daher gibt es dort keine Hoffnungsträger.

  31. Danke @ Christoph Rhein! Irgendwie hab ich so das Gefühl, daß auch ’sie‘ deutlich spüren, daß sie auf einem sinkenden Schiff sitzen, das schon zu vier Fünfteln unter Wasser ist; daß ihnen die Felle davon schwimmen; hektischer Aktionismus die Folge. Wird aber nix nützen … – glaube aber, daß der absolute Tiefstpunkt dieses Dramas trotzdem noch (lange?) nicht erreicht ist; es geht sicher NOCH tiefer, da ist noch viel „Luft nach unten“; daher die Frage, wann wohl der richtige Zeitpunkt da ist, etwa für einen Raymond Leo Burke, ja, WAS genau zu tun?? Daher auch @ Tomás: Burke könnte sehr wohl ein ‚Hoffnungsträger‘ sein – wenn er etwa erklären würde, daß
    – er treu und feste alles das glaube, was die Kirche Christi bis zum Zeitpunkt des Todes Papst Pius‘ XII. feierlich definiert und zu glauben vorgelegt hat;
    – er somit alles das verwerfe, was im Widerspruch dazu steht;
    – er somit das sog. ‚Zweite Vatikanische Konzil‘ als Ganzes verwerfen müsse (bzw. daß es niemals ein 21. Oekumenisches Konzil gegeben habe);
    – er daher nicht anders könne, als auf Vakanz des Apostolischen Stuhls zu erkennen, und zwar seit dem Zeitpunkt des Todes Pius‘ XII.;
    – er begründeten schweren Zweifel an der Gültigkeit seiner ‚Weihe(n)‘ habe und z.B. rechtgläubige Bischöfe der orientalisch-katholischen Riten (oder noch besser: die Bischöfe Fellay und Sanborn als Konsekrator bzw. Ko-Konsekrator^^) darum bitte, ihn sub conditione ’nachzuweihen‘.
    Na ja … vom rein-menschlichen Standpunkt her ziemliche Hirngespinnste, klar; andererseits: völlig unmöglich ist es nicht! – Und wenn er (noch) nicht so weit geht / gehen kann / glaubt, gehen zu können, und „nur“ auf eine ‚aktuelle Vakanz‘ des Hl. Stuhles erkennt, infolge notorischer, manifester Häresie des vermeintlichen ‚aktuellen Amtsträgers‘? Wenn er (letztendlich) „schmeißen“, d.h. J.M.B. jeden Gehorsam aufkündigen, und ganz offiziell aus jener deutero-vatikanischen pseudo-Kirche austreten würde, da eine Mitgliedschaft in dieser nicht vereinbar sei mit der in der einen Kirche Christi …
    … dann wären Skandal und Chaos jedenfalls komplett. Vielleicht … oder wahrscheinlich: heilsamer Skandal, und heilsames Chaos. – Harren wir mal aufmerksam und gespannt der Dinge, die da noch kommen mögen. Ich glaube, der ‚ganz große Knall‘, der Offenbarungseid, WIRD kommen, so oder so …

  32. … und das alles ausgerechnet in einer Zeit, wo Hannibal ante portas, bzw. der (die?) IS(IS), die mesopotamische Krake, deren Tentakeln sich jetzt schon bis nach Europa schlängeln, und nicht nur bis nach uns …
    O Vos sancti Papae Pie quinte & Pie decime, o beate Papa Innocens undecime & beate Marce d’Aviano, orate pro nobis!

  33. PS: Da meinte doch im April letzten Jahres Herr Robert Zollitsch tatsächlich mal: „Nun ist es wieder interessant, katholisch zu sein!“ – haha, bloß … *so* hätte er sich das wohl nicht gedacht!^^

  34. GW 23. Oktober 2014 um 06:17

    Burke könnte ein Hoffnungsträger sein, wenn er die von Ihnen erwähnten Anforderungen erfüllen würde, aber er hat es bis dato nicht getan und so wie es aussieht wird er es nicht tun. Das ist hier entscheidend. Alles andere sind Spekulationen.

  35. @ Tomás 23. Oktober 2014 um 09:15

    Ja, ich glaub’s auch nicht, nach menschlichem Ermessen nicht. Ich kann auch im Moment (noch) gar nicht einschätzen, wie das wohl weitergehen wird mit diesem ‚römischen Irrsinn‘ … – auf welche Weise der Herr die ersehnte Wende, die volle Demaskierung herbeiführen bzw. zulassen wird, so daß immer mehr Menschen dieser Schleier von den Augen fällt – daß sie endlich ERKENNEN!
    So bitter es ist – ich glaube, in einer der ‚Francis Watch‘-Sendungen von ‚True Restoration‘ mit Bischof Sanborn und Pater Cekada meinte einer der beiden mal, im Grunde wäre es sogar zu begrüßen, wenn in Rom „endlich auch“ irgendwelche „Kardinälinnen“ (oder „Kardinalissen“??) stolzgeschwellt einherschreiten würden (ich merke mal sarkastisch an: dann aber wieder in Cappa magna! genau dann nämlich wird die Cappa magna wieder hoffähig, wenn sie „endlich auch“ von Frauen getragen werden „darf“, grmpf …).
    Aber, eben – es bringt nichts, (allzu sehr) herumzuspekulieren. Eines jedoch ist absolut klar und gibt einem auch dann ruhige Zuversicht, wenn es erstmal noch sehr viel schlimmer werden wird (wird es, auch ‚in der Welt‘, d.h. politisch, und zwar zwangsläufig, würd‘ ich sagen!): NON PRAEVALEBUNT! Niemals!!

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