Bischof Richard Williamson: ERZBISCHÖFLICHE WEISHEIT – I.

Eleison Kommentar Nummer CCCLXXVII (377), 4. Oktober 2014

Die letzte Ausgabe der englischen Zeitschrift The Recusant (www.therecusant.com) brachte eine Übersetzung des letzten Gespräches der französischen Zeitschrift Fideliter (Nr. 79) mit Erzbischof Lefebvre kurz vor seinem Tode im März 1991. Es ist immer erfrischend, den Erzbischof zu lesen. Er ist klar, weil sein Denken von katholischen Grundlagen ausgeht. Er ist transparent, weil er nichts zu verbergen hat. Er ist unzweideutig, weil er nicht versucht, die Kirche unseres Herrn mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil des Teufels zu kompromittieren. Beachten wir allerdings die Fragestellungen des Fideliter, welche andeuten, daß die Leserschaft der Zeitschrift schon zu jener Richtung hinneigte, welche die Bruderschaft dann einige Jahre nach dem Tod des Erzbischofs tatsächlich einschlagen würde. Folgend eine Auswahl von verkürzten Fragen und Antworten:

Frage: Warum versuchen Sie nicht eine letzte Annäherung an Rom? Man hört, daß der Papst „bereit ist, Sie zu empfangen.“

Erzbischof Lefebvre (EBL): Dieser Schritt ist absolut unmöglich, weil die heute in der konziliaren Kirche maßgebenden Grundsätze immer mehr und immer offener der katholischen Lehre widersprechen.

Beispielsweise sagte Kardinal Ratzinger kürzlich, daß die berühmten anti-modernistischen Dokumente der Päpste vom 19. und 20. Jahrhundert zu ihrer Zeit einen großen Dienst geleistet hätten, jetzt aber überholt seien. Und Johannes Paul II. ist ökumenistischer als jemals zuvor (1990). „ Es ist absolut unvorstellbar und nicht akzeptabel, mit einer derartigen Hierarchie zusammenzuarbeiten.“

Frage: Ist die Situation in Rom noch schlechter geworden seit den Gesprächen im Jahre 1988?

EBL: Ja! „ Man muß abwarten, bevor man die Aussicht auf ein Übereinkommen in Betracht ziehen kann. Nach meiner Einschätzung kann nur der liebe Gott die Situation noch retten, weil menschlich gesprochen keine Möglichkeit für Rom besteht, diese verfahrene Lage wieder ins Lot zu bringen.

Frage: Aber es gibt Traditionalisten, welche mit Rom ein Abkommen schlossen, ohne etwas preiszugeben.

EBL: Das ist falsch. Sie haben die Möglichkeit preisgegeben, Rom entgegenzutreten. Sie müssen schweigen angesichts der Vergünstigungen, welche ihnen gewährt wurden. Allmählich schwenken sie dann langsam um und enden schließlich bei der Anerkennung der falschen Ideen des Konzils. „Das ist eine sehr gefährliche Situation.“ Solche römischen Zugeständnisse werden nur gewährt, um zu erreichen, daß die Traditionalisten mit der Bruderschaft brechen und Rom sich unterwerfen.

Frage: Sie sagen, daß solche Traditionalisten einen „Verrat“ begangen haben . Ist das nicht etwas streng?

EBL: Nein. Beispielsweise benutzte Dom Gérard mich, die Bruderschaft und ihre Kapellen und Wohltäter. Jetzt auf einen Schlag haben sie uns nicht mehr nötig und haben sich mit den Glaubenszerstörern vereinigt. Sie haben den wahren Kampf um den Glauben aufgegeben. Sie können Rom nicht mehr entgegentreten. Diese Menschen haben in der Frage der Lehre nichts verstanden. Es ist schrecklich, an die jungen Männer zu denken, welche bei ihnen eingetreten sind, um wahrhaft in der Tradition zu leben, nun aber ins konzilare Rom ihnen folgen.

Frage: Ist es gefährlich, gute Beziehungen mit den nach Rom übergelaufenen Traditionalisten aufrechtzuerhalten und ihre Messen zu besuchen?

EBL: Ja, weil bei dieser Messe es nicht nur die Messe gibt, sondern auch die Predigt, die Atmosphäre, das Drumherum, die Gespräche und Kontakte vorher und nachher. Alle diese Dinge führen dazu, daß man ganz langsam seine Gesinnung ändert. Es herrscht ein Klima der Zweideutigkeit und eine Atmosphäre, welche dem Vatikan und letztendlich dem Konzil unterworfen ist, und so wird man schließlich Ökumenist.

Frage: Papst Johannes Paul II. ist sehr populär. Er will alle Christen vereinen.

EBL: Eine Einheit womit? Das ist nicht länger eine Einheit jenes katholischen Glaubens, den wir annehmen müssen und der eine Konversion verlangt. Die Kirche wurde deformiert, von einer hierarchischen Gesellschaft zu einer „Gemeinschaft.“ Gemeinschaft worin? Jedenfalls nicht im Glauben. Kein Wunder also, daß die Katholiken ihn scharenweise aufgeben.

(Fortsetzung folgt)

Kyrie eleison.


Eleison Comment Number CCCLXXVII (377), October 4, 2014

ARCHBISHOP’S SENSE – I

In last month’s issue of The Recusant (www.The Recusant.com) is a translation into English of Archbishop Lefebvre’s last interview, published in French ( Fideliter #79) shortly before his death in March of 1991. He is always refreshing to read. He is clear, because he thinks from basic Catholic principles. He is transparent, because he has nothing to hide. He is unambiguous, because he is not trying to compromise Our Lord’s Church with Satan’s Vatican II. But notice how the interviewer’s questions indicate that the readership of Fideliter was naturally inclining to take the direction which the Society of St Pius X would begin to take a few years after the Archbishop’s death. Here is a selection of the questions and answers, somewhat abbreviated:—

Q: Why can you not make one last approach to Rome? We hear the Pope is “ready to receive you.” A: That is absolutely impossible, because the principles which now guide the Conciliar church are more and more openly contrary to Catholic doctrine. For instance Cardinal Ratzinger recently said that the Popes’ great anti-modernist documents of the 19 th and 20 th centuries rendered a great service in their day, but are now outdated. And John-Paul II is more ecumenical than ever (1990). “It is absolutely inconceivable that we can agree to work with such a hierarchy.”

Q; Has the situation in Rome deteriorated even since the negotiations of 1988?

A: Oh yes! “We will have to wait some time before considering the prospect of making an agreement. For my part I believe that God alone can save the situation, as humanly we see no possibility of Rome straightening things out.”

Q: But there are Traditionalists who have made an agreement with Rome while conceding nothing. A: That is false. They have given up their ability to oppose Rome. They must remain silent, given the favours they have been granted. Then they begin to slide ever so slowly, until they end up admitting the errors of Vatican II. “It’s a very dangerous situation.” Such concessions by Rome are meant only to get Traditionalists to break with the SSPX and submit to Rome.

Q: You say that such Traditionalists have “betrayed.” Isn’t that a bit harsh?

A: Not at all! For instance Dom Gérard made use of me, of the SSPX and its chapels and benefactors, and now they suddenly abandon us and join with the destroyers of the Faith. They have abandoned the fight for the Faith. They can no longer attack Rome. They have understood nothing of the doctrinal question. It is awful to think of the youngsters who joined them for the sake of Tradition and are now following them to Conciliar Rome.

Q: Is there a danger in remaining friends with Traditionalists who have gone over to Rome, and in attending their Masses?

A: Yes, because at Mass there is not only the Mass but there is also the sermon, the atmosphere, the surroundings, the conversations before and after Mass, and so on. All of these things make you little by little change your ideas. There is a climate of ambiguity. One is in an atmosphere submissive to the Vatican, subject ultimately to the Council, so one ends up by becoming ecumenical.

Q; John-Paul II is very popular. He wants to unite all Christians.

A: But in what unity? No longer in the Faith which a soul must accept, and which calls for conversion. The Church has been distorted, from being a hierarchical society into being a “communion.” Communion in what? Not in the Faith. No wonder one hears that Catholics are leaving the Faith in droves. (to be continued)

Kyrie eleison.

10 Kommentare zu “Bischof Richard Williamson: ERZBISCHÖFLICHE WEISHEIT – I.

  1. „..Es ist immer erfrischend, den Erzbischof zu lesen. Er ist klar, weil sein Denken von katholischen Grundlagen ausgeht. Er ist transparent, weil er nichts zu verbergen hat. Er ist unzweideutig, weil er nicht versucht, die Kirche unseres Herrn mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil des Teufels zu kompromittieren.“

    „Er ist unzweideutig, weil er nicht versucht, die Kirche unseres Herrn mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil des Teufels zu kompromittieren.“

    Nur komisch, daß unser Autor immer wieder versucht, die Kirche unseren Herrn mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil des Teufels, mit den falschen Päpsten in Verbindung zu bringen und sie so entehrt. Denn wie kann Bischof Williamson sagen:

    „Wir Katholiken sollten begreifen, daß wir eine noch nie dagewesene Situation erleben, wo jeder Sinn für die objektive Wirklichkeit immer mehr verlorengeht. Für die Kirche bedeutet dies, daß Bezugspunkte, welche vor 50 Jahren noch gültig waren, heute nicht mehr gelten.“ (318. Eleison-Kommentar)

    „Für die Kirche bedeutet dies“?
    Heißt also unmißverständlich, daß die in der Katholischen Kirche grundgelegte Lehre heute ihre Gültigkeit verloren habe. Richtig ist, daß die Lehre der Katholischen Kirche immer – auch heute – unverrückbar und unzerstörbar bestehen bleibt und niemals ihre Gültigkeit verlieren kann.
    Bischof Williamson bleibt dabei: Die Konzilspäpste sind wahre Päpste:
    „Zusammenfassend gesagt mögen Sedisvakantisten noch katholisch sein, doch auf der anderen Seite ist noch kein Katholik verpflichtet, Sedisvakantist zu sein. Ich zum Beispiel glaube, daß die Konzilspäpste gültige Päpste sind.“

    Weil aber Lefebvres Denken von „katholischen Grundlagen ausgeht“, sieht er zumindest eine Eventualität, daß diese „Päpste“ keine wahren Päpste der katholischen Kirche sein könnten.
    Und so äußert er sich gegenüber den Seminaristen in Ecône:

    „Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Hypothese [der Sedisvakanz] eines Tages von der Kirche bestätigt wird, denn für sie sprechen ernstzunehmende Argumente.“

    Eine andere Aussage diesbezüglich:
    „…Wenn wir aber sicher sein können, daß der Glaube, den die Kirche seit zwanzig Jahrhunderten lehrt, keinen Irrtum enthalten kann, haben wir andererseits weit weniger die absolute Sicherheit, daß der Papst wirklich Papst ist. Die Häresie, das Schisma, die Exkommunikation ipso facto [durch die Tat von selbst eintretend] die Ungültigkeit der Wahl können unter Umständen verursachen, daß ein Papst in Wirklichkeit nie Papst gewesen ist oder nicht mehr Papst ist…“
    (Erzbischof Marcel Lefebvre, Ecône, am 2. August 1976, veröffentlicht in »Le Figaro« vom 4. August 1976)

    Lefebvre äußert sich auch schonungslos über die Konzilskirche:
    „Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten gebrochen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind.“

    Diese „Erfrischung“ hat uns Bischof Williamson bis heute nicht geliefert!

    Wir fragen Bischof Williamson: Kann denn eine schismatische „Kirche“ die von Jesus Christus gegründete Kirche sein?

    Williamson sagt eigentlich: Durch diese Machtergreifung im Vatikan und dem nicht rechtmäßigen Konklave ergibt sich dennoch automatisch ein rechtmäßiger „Inhaber des Stuhles Petri“.

    Für Williamson ist es lediglich „ein Chaos“, wenn sein Papst unmögliche Dinge sagt. Ansonsten „kann niemand die Stelle des Papstes einnehmen.“ Diese Meinung teilen wir nicht!

    So heißt es in einem anderen Eleison-Kommentar:
    „Deswegen kann niemand die Stelle des Papstes einnehmen. Wenn der Papst allerdings Dinge sagt wie: „Wer bin ich, daß ich einen gottsuchenden Homosexuellen verurteilen könnte?“, wie der momentane Inhaber des Stuhles Petri kürzlich sagte, ‚dann kehrt das Chaos wieder’ (Othello). Wir können nur sehr wenig dagegen unternehmen; außer natürlich dafür zu beten, daß Gott doch eingreifen möge.“

    Für Williamson ist also Bergoglio „der momentane Inhaber des Stuhles Petri“!
    Wir können sehr viel dagegen unternehmen, indem wir unaufhörlich jenen den Kampf ansagen, die nicht Nachfolger des heiligen Petrus sind.

  2. „Erzbischof Lefebvre (EBL): Dieser Schritt ist absolut unmöglich, weil die heute in der konziliaren Kirche maßgebenden Grundsätze immer mehr und immer offener der katholischen Lehre widersprechen.“

    „EBL: Eine Einheit womit? Das ist nicht länger eine Einheit jenes katholischen Glaubens, den wir annehmen müssen und der eine Konversion verlangt. Die Kirche wurde deformiert, von einer hierarchischen Gesellschaft zu einer „Gemeinschaft.“ Gemeinschaft worin? Jedenfalls nicht im Glauben. Kein Wunder also, daß die Katholiken ihn scharenweise aufgeben.“

    Wie steht nun Bischof Williamson zu dieser Aussage von Lefebvre?
    Die konziliare Kirche – Widersprecherin der katholischen Lehre!
    Die konziliaren „Päpste“ – Widersprecher der katholischen Glaubenslehre!
    Ist es einem Katholiken erlaubt, im Widerspruch zu leben? Ist es erlaubt, einer Gemeinschaft anzuhangen, die im Widerspruch steht zur katholischen Lehre?
    NEIN!

    Die Konzilskirche präsentiert sich als die „Katholische Kirche“ – sie ist sie aber nicht!

    „In Rom regiert „Johannes Paul II“ als „Papst“, umrungen von „Kardinälen“, „Bischöfen“ und „Prälaten“. Außerhalb Roms, scheint die „Katholische Kirche“ sich auszudehnen mit ihren „Bischöfen“ und „Priestern“. Die Anzahl der „Katholiken“ ist groß. Täglich wird die „Messe“ in so vielen „Kirchen“ gefeiert, und an Sonntagen sind die „Kirchen“ voll von „Gläubigen“, die kommen, um die „Messe“ zu hören und die „Heilige Kommunion“ zu empfangen.
    Aber wie erscheint die „Kirche“ von heute in den Augen Gottes. Sind die „Messen“, die unter der Woche und an den Sonntagen, an denen so viele Leute teilnehmen, Gott gefällig? Auf keinen Fall, denn die „Messe“ ist die gleiche für „Katholiken“ wie auch für Protestanten, und deshalb mißfällt sie Gott und ist ungültig. Die einzige Messe, die Gott gefällt ist die Messe des Heiligen Pius V.,* die nur von wenigen Priestern und Bischöfen zelebriert werden, unter die ich auch mich zähle.
    Deshalb werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten, Seminare eröffnen, um Kandidaten zu jenem Priestertum auszubilden, das Gott gefällig ist.
    Außer dieser „Messe“, die Gott nicht gefällt, gibt es noch eine Anzahl anderer Dinge, die Gott ablehnt, unter anderem Änderungen in der Ordination von „Priestern“, die Weihe von „Bischöfen“, und Änderungen in den Sakramenten der Firmung und der Letzten Ölung.
    Außerdem vertreten die heutigen „Priester“ die Ansicht
    • des Modernismus,
    • des falschen Ökumenismus,
    • die Anbetung oder Kult des Menschen,
    • die Freiheit, egal welche Religion anzunehmen,
    • die Unwilligkeit Häresien zu verdammen und die Häretiker zu verstoßen.
    Deshalb, als Bischof der römischen katholischen Kirche, urteile ich, daß der Sitz Petri der römisch-katholischen Kirche VAKANT ist. Ich sehe es als meine Pflicht als Bischof an, alles was nötig ist zu tun, damit die Römisch-Katholische Kirche weiterhin in ihrer Mission, Seelen zu retten, fortfährt.

    25. Februar 1982
    München
    (Proklamation der Sedisvakanz durch S.E. Erzbischof Ngo-Dinh-Thuc am 25.2.1982 in München)

    [*nicht aber die 1962Messe]

  3. Alexius 7. Oktober 2014 um 21:31

    Williamson ist nichts anderes als ein Schüler von Lefebvre und seine Widerstandsbewegung eine Piusbruderschaft 2.0.
    Abhacken und vergessen!

  4. Danke, @Alexius und @Tomas et al.!

    Nochmals zur Kenntnisnahme für alle Gläubigen vorgelegt: Von entscheidender Bedeutung ist die Feststellung der Sedisvakanz durch einen Kirchenmann (Kleriker): Proklamation der Sedisvakanz durch S.E. Erzbischof Ngo-Dinh-Thuc [ http://monarchieliga.de/index.php?title=Thuc ] am 25.2.1982 in München.

  5. @Alexius 20. September 2014 um 20:57 schrieb:

    “ Aber auch des Letzteren Haltung ist seltsam. Sollen doch die Aussagen eines Schreibers bezüglich des Konzils ewiglich vergolten werden:
    “Das sind klare Worte. – Sehr gut! – EWIGES VERGELT’S GOTT.” (@ Josua an @ Christoph Rhein, 11. September 2014 um 21:34 Uhr)

    Was soll “ewiglich” vergolten werden?
    ” Es gibt eigentlich nur eine einzige Art und Weise zum II. Vatikanischen Konzil zu stehen. Diese lassen sich auf folgende fünf Sätze reduzieren:
    1) Das II. Vatikanische Konzil ist NICHT das 21. Ökumenische Konzil, sondern ein pastorales PARTIKULARKONZIL.
    2) Das II. Vatikanische Konzil hat NICHTS NEUES, WAS IM EINKLANG MIT DER TRADITION STEHT, FEIERLICH GELEHRT UND DEM DEPOSITUM FIDEI hinzugefügt.
    3) Das II. Vatikanische Konzil ist HISTORISCH ZU DEN RÄUBERSYNODEN hinzuzufügen, da es A PRIORI und IN PRINCIPIO DEN VORSATZ HATTE, EINE NEUE KIRCHE ZU GRÜNDEN.
    4) DAS II. VATIKANISCHE KONZIL STAND N I C H T UNTER DER UNFEHLBAREN UND FEIERLICHEN LEITUNG DES PAPSTES!
    5) Daher ist das II. Vatikanische Konzil WEDER ORDENTLICHES NOCH AUßERORDENTLICHES LEHRAMT DER KIRCHE, sondern NULL UND NICHTIG.
    Die Folgen, die sich aus dem oben genannten ergeben lassen sich auf folgende vier Sätze darstellen:
    1) Das munus sanctificandi Ecclesiae steht qua Offenbarung und trotz des (ordentlichen) Lehramtes von Papst Pius XII (Mediator Dei 36 und 39!) NICHT ZUR DISPOSITION und daher ist DIE GESAMTE “REFORM” (besser Zerstörung!) DER HEILIGEN LITURGIE UNGÜLTIG!
    2) Der “Catechismus Catholicae Ecclesiae” promulgiert 1993 ist SOWOHL IN MATERIA ALS AUCH IN FORMA SPECIFICA ZURÜCKZUWEISEN UND ZU VERURTEILEN!
    3) DER CIC/1983 IST FÜR DIE EINE HEILIGE KATHOLISCHE UND APOSTOLISCHE KIRCHE, WELCHE DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE IST UNGÜLTIG UND NICHT ANWENDBAR!
    4) Das Magisterium Papae ist seit dem 21.11.1964 (Promulgation von “Lumen Gentium”) erloschen!
    Der Status Ecclesiae ist seit dem 25. Januar 1959 sedisvakant und seit dem 21.11.1964 residiert im Vatikan ein Gegenpapst IN EINER EIGENEN KIRCHE!”

    Dazu ist zu sagen:
    Ein Gegenpapst kann in keiner “eigenen KIRCHE” regieren. Denn es gibt nur eine einzige KIRCHE!

    “5) Daher ist das II. Vatikanische Konzil WEDER ORDENTLICHES NOCH AUßERORDENTLICHES LEHRAMT DER KIRCHE, sondern NULL UND NICHTIG.”

    Wenn das Konzil “null und nichtig” ist, ist auch der Einberufende des Konzils “null und nichtig” und zwar nicht erst durch “Lumen Gentium” seit 21.11.1964, sondern null und nichtig von Anfang an!

    Wenn es beim II. Vatikanischen Konzil kein “ordentliches/außerordentliches Lehramt der Kirche” gab, gab es auch keinen rechtmäßigen Papst. Sobald ein rechtmäßiger Papst ein Konzil aufruft, tritt augenblicklich das Lehramt der Kirche in Kraft. Folglich kann überhaupt nicht von einem Konzil gesprochen werden. Es gab zu keiner Zeit ein rechtmäßiges II. Vatikanisches Konzil und zu keiner Zeit einen rechtmäßigen Papst.
    Wenn es also überhaupt kein Konzil war, erübrigen sich die Punkte 1 – 4.
    Und dem »Depositum Fidei« kann gar nichts Neues hinzugefügt werden. Was im Einklang mit der Tradition steht, ist nichts Neues. Wenn das Konzil null und nichtig ist, war es auch kein Pastorales Partikularkonzil, das es gar nicht gibt! Jedes wahre Konzil trägt die katholischen Lehrsätze als Fundament und ist damit immer dogmatisch. Es gibt auch kein Teil-Konzil zur Durchsetzung von Teil-Interessen.

    “4) Das Magisterium Papae ist seit dem 21.11.1964 (Promulgation von “Lumen Gentium”) erloschen!”

    Damit erklärt er das Konzil vor dem Jahr 1964 doch als wahres Konzil, und den Papst für einen gültigen Papst. Das heißt, für den Schreiber war das Konzil vom 11. Oktoberr 1962 bis 21. November 1964 ein wahres Konzil, das 21. Konzil der Katholischen Kirche, geleitet und einberufen von einem wahren Papst. Noch einmal: Sobald ein wahrer Papst ein Konzil einberuft, ist jeder Irrtum und jeder Angriff auf die Lehre der Kirche ausgeschlossen und niemals kann es dann zu irgend einer Zeit ein Konzil geben, das Irrtümer enthält und “null und nichtig” wird!

    Deswegen ergeben sich die aufgezählten Folgen nicht dadurch, daß das Konzil zur Räubersynode gezählt werden muss, sondern der KKK, der neue CIC, die neue Liturgie etc. ergeben sich aus dem Nichtvorhandensein eines rechtmäßigen Pontifex.“

  6. @Tomás 28. September 2014 um 00:20 schrieb:

    “ Entscheidend bei Roncalli, auch unter dem Künstlername Johannes XXIII. bekannt, ist daß er in “Pacem in terris” sich zu der Häresie des “Rechtes” auf Religionsfreiheit bekannt hat. Da ein Papst nicht vom Glauben abweichen kann, ist die logische und zwingende Folgerung, daß er nie Papst war.

    Seien angebliche Zugehörigkeit zur Freimaurerei und seine Zusammenarbeit mit den Kommunisten (Pakt von Metz) spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

    Man sollte sich mit dem Wesentlichen beschäftigen.“

  7. Man sollte sich mit dem Wesentlichen beschäftigen: Wenn das Konzil “null und nichtig” ist, ist auch der Einberufende des Konzils “null und nichtig” und zwar nicht erst durch “Lumen Gentium” seit 21.11.1964 ODER „Pacem in terris“, sondern null und nichtig von Anfang an!
    Wie von @Alexius richtig bemerkt.

  8. Pierre 8. Oktober 2014 um 12:20

    Selbstverständlich ist das gesamte „Konzil“ null und nichtig und nicht nur einige der „Konzilsdokumente“.

    Wenn sich in einem Konzilsdokument eine einzige Häresie oder ein einziger von der Kirche verurteilter Irrtum befindet, wurde dieses „Konzil“ nicht durch den Heiligen Geist inspiriert und ist damit kein Konzil, sondern eine häretische Räubersynode ,wie die von Pistoia.

  9. Nicht erst seit „Lumen Gentium“!

    Hier nochmals eine Klarstellung zu meiner Aussage vom 20.9.14, 20:57: ”Aber auch des Letzteren Haltung ist seltsam. Sollen doch die Aussagen eines Schreibers bezüglich des Konzils ewiglich vergolten werden: (“Das sind klare Worte. – Sehr gut! – EWIGES VERGELT’S GOTT.” (@ Josua an @ Christoph Rhein, 11. September 2014 um 21:34 Uhr)

    Die Darstellung von Christoph Rhein verdient insofern kein „Ewiges Vergelt’s Gott“, weil schon der erste Satz irreführend ist „Es gibt eigentlich nur eine einzige Art und Weise zum II. Vatikanischen Konzil zu stehen“. Der Schreiber übersieht, daß wir es von Anfang an mit keiner Kirchenversammlung der Katholischen Kirche zu tun hatten. Es gibt keine einzige Art und Weise, zum II. Vatikanischen Konzil zu stehen. Auch nicht als „pastorales PARTIKULARKONZIL“!

    Es gibt kein Konzil, das sich lediglich als „pastoral“ bezeichnen kann. Und wann hat es jemals ein Teil-Konzil gegeben? Dieses „Konzil“ war von Anfang an überhaupt kein von der Katholischen Kirche einberufenes Konzil. Deswegen ist es völlig bedeutungslos, was dieses Nichtkonzil „feierlich gelehrt“ haben könnte oder nicht. Und deswegen ist auch die Feststellung überflüssig: „Das II. Vatikanische Konzil stand nicht unter der unfehlbaren und feierlichen Leitung des Papstes“. Das ergibt sich ohnehin aus der Tatsache, da es kein rechtmäßiges Konzil war.

    „Der Status Ecclesiae ist seit dem 25. Januar 1959 sedisvakant und seit dem 21.11.1964 residiert im Vatikan ein Gegenpapst IN EINER EIGENEN KIRCHE!”“

    Wenn nach Christoph Rhein erst seit dem 21.11.1964 (Promulgation von „Lumen Gentium“) ein Gegenpapst residiert, hat also vorher ein wahrer Papst residiert und damit hätte auch ein wahrer Papst das Konzil rechtmäßig einberufen. Und somit wäre das II. Vatikanum ein rechtmäßiges Konzil der Katholischen Kirche. Das aber ist falsch. Das meinte ich, @Josua, daß diese Aussage kein „Ewigen Vergelt’s Gott“ verdient. Es ging also gar nicht um den Wert und die Vorzüglichkeit des „Ewigen Vergelt’s Gott“, (P.Blattmann), wie Sie das falsch verstanden haben, sondern die Aussage, daß das angeblich rechtmäßig einberufene Konzil auf einmal keines mehr war. Ist ein Konzil einmal rechtmäßig einberufen, dann kann dies nur von einem rechtmäßigen Papst geschehen sein. Und jetzt kommt das Entscheidende: Von diesem Augenblick an kann es zu keiner Zeit mehr und auf keine Weise irgend eine Häresie, eine Ketzerei, einen Glaubensirrtum seitens des Papstes, seitens des Konzils geben. Niemals kann es ein Konzil geben, dessen Dekrete, Beschlüsse, Aussagen im Nachhinein korrigiert werden müßten. Der Papst bleibt ein rechtmäßiger Papst – irrtumslos und unfehlbar – ebenso bleibt das Konzil bis zu seiner Beendigung ohne den geringsten Glaubensirrtum. Ein wahres Konzil kann von Anfang an niemals den Vorsatz haben, „eine neue Kirche“ gründen zu wollen! Und nur aus dieser Sichtweise, daß wir es zu KEINER ZEIT mit einem legalen Konzil und zu keiner Zeit nach Pius XII. mit einem legalen Papst zu tun haben, lassen sich die Folgen erklären, nämlich: Zerstörung Liturgie, KKK, CIC/1983. (Nicht aber Nummer 4)!

  10. Danke @Alexius und @Tomas ( nebenbei immer gute Stellungnahmen geliefert!) , sehr gut wurde die folgerichtige Konsequenz daraus analysiert!

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