DAS ERWEITERTE FATIMA-AUFOPFERUNGS-GEBET

Bekanntlich erschien der „Engel Portugals und des Friedens“ den drei Seherkindern Lucia, Jacinta und Francisco Ende September/Anfangs Oktober ein drittes Mal. Er hatte in der linken Hand einen Kelch, über dem eine Hostie schwebte, von der einige Blutstropfen in den Kelch fielen. Er ließ den Kelch frei in der Luft schweben, kniete nieder und forderte die Kinder auf, dreimal zu beten:

“Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder.”

Danach erhob er sich, ergriff den Kelch und die Hostie, reichte die Hostie Lucia, teilte den Kelch zwischen Jacinta und Francisco und sprach:

“Empfangt den Leib und trinkt das Blut Jesu Christi, der durch die Menschen so furchtbar beleidigt wird. Sühnt ihre Sünden und tröstet euren Gott.”

Hierauf kniete er wieder nieder, betete mit den Kindern neuerlich dreimal das Sühnegebet an die Allerheiligste Dreifaltigkeit und verschwand.


Nach dem Tod meiner Ehegattin Ruth am 8. Juli 2006 habe ich dieses Aufopferungsgebet für mich wie folgt erweitert:

Heiligste Dreifaltigkeit, mein GOTT, Vater Sohn und Heiliger Geist, ich bete Dich aus tiefster Seele durch das Unbefleckte und Schmerzerfüllte Herz Mariens, Deiner heiligsten Tochter, Braut und Mutter und Königin und Geliebtesten an und opfere Dir auf durch dasselbe Unbefleckte und Schmerzerfüllte Herz: den Kostbarsten Leib – die Menschheit, jede Wunde, jeden Schmerz; das Kostbarste Blut – jeden Tropfen; das Heiligste Herz – die Unendliche Liebe, das Heiligste Antlitz – die unendliche Güte, Milde und Barmherzigkeit; die Schmerz- und Leid-erfüllte Seele und die Gottheit Jesu Christi gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt und auf allen Altären der Welt, wo heute und je ein Heiliges Messopfer dargebracht wurde und wird, in, mit und durch Jesus Christus, Deinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn und Erlöser, zu Deiner größeren Ehre und Verherrlichung, aus reinster Liebe zu Dir und zu den Seelen, die Du erschaffen und erlöst hast, und zur Genugtuung für alle Schmach, Schandtaten und Gleichgültigkeit, mit welcher Er Selber beleidigt wird. Und durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und die Fürsprache des Unbefleckten Herzens Mariens erflehe ich von Dir, o Allerheiligste Dreifaltigkeit, die Bekehrung der armen Sünder, die Erlösung der Armen Seelen aus dem Fegfeuer, die Heilung und Heiligung all unserer Kranken, Irrenden, Verfolgten, Gefangenen, Besessenen, Umsessenen und Lasterhaften. Amen!

Dieses erweitere Aufopferungsgebet habe ich dann sehr oft gebetet. Aber vor rund 7 Jahren habe ich mit meinem Schutzengel ein „Abkommen“ geschlossen, und zwar wie folgt: Ich versprach ihm, dieses Gebet jedesmal zu verrichten, wenn er mich genau in dem Augenblick auf eine Tageszeitanzeige in Ziffern aufmerksam mache, und ich wählte dafür die Zahl 33 – zu Ehren der 33 Jahre, die unser Erlöser auf Erden gelebt hat. Das hieß dann, dass ich, wenn ich die Zeit 12:33, oder 16:33 sah, sofort dieses erweiterte Aufopferungsgebet machte. Selbstverständlich galt das auch, wenn ich nachts erwachte und z.B. auf meinem Wecker die Zeit 02:33 erblickte. Zusätzlich habe ich mit meinem Schutzengel vereinbart, dass ich dieses Aufopferungsgebet auch 3mal machen werde, wenn er mich auf die Ziffernkombination 03:33 oder 13:33 oder 23:33 im entsprechenden Augenblick hinweist. Ich kann meinen geschätzten Lesern versichern, dass dies nun seit 7 Jahren täglich mehrmals, oftmals auch nachts geschieht. Und ich halte mich an mein Versprechen und erlebe Wunder an Wunder!

Und deshalb habe ich mich nun entschlossen, dieses erweiterte Fatima-Aufopferungsgebet auch meinen Lesern als FALTBLATT zur Verfügung zu stellen. Sie, die Sie Internetanschluss haben, können es mittels folgendem Link auf Ihren Computer herunterladen und ausdrucken: http://app.box.com/s/3z265qchqmb1fnql9m2d und auch an Ihre Lieben verteilen!

45 Kommentare zu “DAS ERWEITERTE FATIMA-AUFOPFERUNGS-GEBET

  1. (Gehört nicht zum Thema, jedoch zum Tag!)

    7. Juli 2007!
    Sieben Jahre Volksverdummung durch das Motu proprio »Summorum Pontificum«!

    Denn zu keiner Zeit konnte die Tridentinische Messe verboten, abgeschafft, verändert oder aufgegeben werden. Die Rücknahme der „Exkommunikation“ und dieses Motu proprio waren der größte Betrug an den Gläubigen!

    Wenn dieser Ritus nie abgeschafft werden konnte („so soll daher VON NUN AN IMMERWÄHREND FÜ ALLE KÜNFTIGEN ZEITEN KEINE MESSE ANDERS GESUNGEN ODER GELESEN WERDEN..“ – Quo Primum), wozu braucht es dann das Motu proprio? Ein Hinweis auf »Quo Primum« hätte genügt. Das tat Benedikt XVI. nicht, denn dann hätte er sich selbst als Verräter, im Kirchenbann sich befindend, entlarvt. Die Absicht dieses Motu proprio war eine ganz andere!

    Zu keiner Zeit gab es jemals einen liturgischen Betrug aus den heiligen Räumen des Vatikans; das war unserem dämonischen Zeitalter vorbehalten. Denn niemals gab es in der Kirche einen „ordentlichen“ und einen „außerordentlichen“ Ritus. Beide Riten wurden durch das Motu proprio in gemeinster Weise für gleichwertig erachtet und wie schmutzig, daß die vier Bischöfe das so akzeptierten!

    Papst Benedikt XVI. setzte eben keinen „Akt der Gerechtigkeit“ gegenüber der Tradition (kath.info!), sondern verleugnete die Tradition.
    „Wir betrachten daher alles, was von diesem Geist der Verleugnung inspiriert ist, als null und nichtig. Alle nachkonziliaren Reformen und sämtliche Akte Roms, die in dieser frevlerischen Haltung vollzogen wurden.“ (Lefebvre)

  2. Alexius 8. Juli 2014 um 20:47

    Genau so ist es. Warum gauben Sie ( vielleicht werden Sie das sicherlich wissen ) hat sonst P.Abrahamovicz die FSSPX wutentbrannt verlassen ?

    DIESER Hochverrat der Konzilskirche schrie zu Himmel UND der Hochverrat der Führung der FSSPX war, diesen Hochverrat noch gutzuheissen … da war dann für P.Abrahamovicz der Ofen aus ! Den Rest sollte man kennen.

  3. @Pierre,
    Pater Abrahamowicz erklärt sehr aufschlußreich, ich meine sogar hier auf diesem Blog (Mai 2013?), warum er von der FSSPX geschmissen wurde. Er selbst spricht von seinem Rauswurf. Er hatte seit 2007 das Dankes-Te Deum kritisiert, das zu singen angeordnet wurde zum Dank für das Motu Proprio „Summorum Pontificum“. Er spricht auch von der von Bischof Fellay veranlassten Aufhebung der „Exkommunikationen“, von denen aber Lefebvre sagte, daß sie eine Ehre seien.

    In diesem Artikel heißt es u.a.:
    „In der von Bischof Fellay fast zu Grunde gerichteten Priesterbruderschaft akzeptiert man die apostatische Konzilskirche als die Kirche Jesu Christi. Der Zweifel an den neuen Bischofsweihen wird nicht mehr erwähnt. Im offiziellen Unterricht in Ecône wurden aber die stichhaltigen Argumente für die wahrscheinliche Ungültigkeit der modernen Bischofsweihen gelehrt.“

    Auch der Chauffeur von Mgr. Lefebvre, Max Barret, sieht klar und weist darauf hin:

    „Jeder weiß, dass die sogenannte tridentinische Messe Pius V. nicht verboten werden konnte und nie verboten gewesen war. Es bestand daher keine Notwendigkeit, nach einer Freigabe zu drängen. Viele Ausreden wurden verwendet, das zu tun.“

    Und sinngemäß spricht er davon, daß diese von Lefebvre genannte Bastardmesse (= Neue Messe) durch das Motu proprio erhoben wurde als „ordentlicher Ritus“ und die Pius V.-Messe als eine Form des EINEN Ritus entweiht und degradiert wurde. Und er fragt: „War dies wert, ein „Te Deum“ zu singen und Champagner zu trinken?“
    Die Pius V.-Messe sei die einzigartige, echte Messe und diese sei jetzt die außergewöhnliche, sie ist nicht mehr, da das berühmte „Motu Proprio“ sie unter die „normale“, der Bastard-Messe, drängte.“

    Und hier muss man auch die sog. Rosenkranzkreuzzüge in Zusammenhang bringen und in Erinnerung rufen, in welcher falschen heimtückischen Intention durch Mgr. Fellay die Rosenkränze zu beten aufgetragen wurden.

    Und im Hinblick auf die Aufhebung der Exkommunikation sagt Max Barret, die Bruderschaft habe doch eine Broschüre herausgegeben „Weder schismatisch noch exkommuniziert!“

  4. Lieber Herr Schenker,

    herzlichen Dank für dieses wertvolle Gebet.
    Bisher betete ich nach dem Morgengebet das Gebet des Engels
    von Fatima immer in der Weise und Körperhaltung dreimal so
    wie es von diesem Engel gebetet wurde.
    Gerne übernehme ich auch Ihren Gebetstext dafür.
    Wir geistigen Kinder des Heiligen Pater Pio kennen unseren HL. Schutzengel !
    Mit Freude nahm ich zur Kenntnis dass Sie auch ein so gutes Verhältnis zu
    Ihrem himmlischen Begleiter haben.
    Er sieht ständig das Angesicht unseres Schöpfers, was für eine Gnade.

    Und es gibt Sedisvakantisten welche Pater Pio als Betrüger beschimpfen.
    Die haben doch wirklich keine Ahnung von diesen Dingen.
    Wer ist wohl der geistige Vater dieser Leute ?

  5. In der Kapelle wo ich hingehe war die Freude über dieses schändliche Motu Proprio derart groß, dass sich Woodstock-Gefühlsausbrüche und die 68-Jährige Hippie-Bewegung in den Schatten stellt. Papst Benedikt XVI wurde zu einem Heiligen erklärt und dem Retter der Kirche und der Tradition. Ab diesem Zeitpunkt wurde jede Kritik hart bestraft und auch jegliche theologische Diskussion war ab sofort untersagt. Es wird in der Kapelle wo ich hingehe nur mehr noch gefühlt und es gibt keine Inhalte mehr.

    Der einzige Unterschied zwischen der Kapelle wo ich hingehe und den anderen ist die Feier der tridentinischen Messe. Diese wird zwar öfters unwürdig gefeiert (Ministrieren ohne Ministrantengewandt, obwohl vorhanden, Frauen geben die Antwort bei der Stillen Messe anstatt des Ministranten, Frauen ministrieren außerhalb des Altarraumes trotz vorhandenen Ministranten, Volksmusikalisches Wunschkonzert anstatt Choral, …) Wenn das so weiter geht, dann werden bald Frauen ministrieren. Lange kann es nicht mehr dauern.

  6. Mir wäre der ausdrückliche Zusatz wichtig:…. für die Vernichtung der Abtreibung und der Pädophilie! I
    In Massen werden die Kinder hingemordet!
    In Massen sexuell mißbraucht (schon als Babys!)
    Und „Mütter“ sehen noch dabei zu, oder machen mit!
    MIr wird speiübel, wenn ich mich an diese Berichte erinnere. Teuflisch!!
    Wozu der „Mensch“ fähig ist – unvorstellbar, grauenhaft!
    Bitte helfen Sie beten!

  7. @Vitus
    Ich arbeite seit mehr als 10 Jahren in der Kriminalitätsbekämpfung von Perversen. Sie haben leider Recht. Doch es ist viel schlimmer als Sie denken. In Österreich werden Anzeigen wegen Kindesmissbrauch, welcher von Homosexuellen begangen wird von der Staatsanwaltschaft automatisch abgelehnt und sind somit niemals einklagbar. Nicht einmal dann, wenn Videoaufnahmen vorliegen und ein Geständnis des Täters.

    In Österreich gibt es sogar die Grünenpartei, welche sich aktiv zur Zulassung von pädophlien Praktiken öffentlich und legal einsetzt. Pädophilie ist ein Kavaliersdelikt geworden und wird in Zukunft die Norm darstellen. Wer in Zukunft nicht Pädophil und Homosexuell ist wird als pervers geachtet werden und in Zukunft werden verheiratete Heterosexuellle das Feindbild sein. Diese Perversen werden von der Staatsanwaltschaft, vom Bundespräsidenten, vom Jugendamt und von allen mächtigen Politikern und dem gesamten Sozialsystem in Österreich gefördert und unterstützt.

    Die Berichte, welche von den Medien zur Bekämpfung von Kinderschändern zum Schein gebracht werden sind Berichte von Menschen, welche niemals Kinder geschändet haben und ohne Beweise und Fakten als Kinderschänder präsentiert werden. Willkommen im Liberalismus und was ich hier erzähle ist Stufe eins der Grausamkeit. Es existieren unendlich viel grausamere Dinge, welche die Toerlanten Liberalen und Weltfriedensmschen betreiben.

  8. Der Schreibstil kommt mir wieder so bekannt vor und aus Österreich kommt diese Person auch noch. Kann das Zufall sein?

  9. @Josua
    Wenn das Ihr einziges Probem ist, dann kann ich Ihnen nicht weiterhelfen. Ich habe versucht dieses Forum dazu zu gebrauchen um wichtige Informationen zum derzeitigen Zustand innnerhalb des schwulen Östereiches zu publizieren. Meine Informationen sind geheim und werden nirgendwo berichtet.

    Offensichtlich ist diese Plattform nicht interessiert an solchen Informationen und ich werde deshalb diese Plattform verlassen. Ihr paar Kommentatoren könnt euch weiter über mich lustig machen. Doch POSchenker und dieser ganze haufen hier, welcher mich als Geisteskrank verurteilt und andaurend beleidigt hat darf sich über diverse Aktivitäten freuen. Das war die letze Chance, welche ihr hattet und diese habt ihr nicht nutzen wollen.

    Dieses Forum dient nur dazu Kommentatoren welche einen Beitrag liefern wollen zu beschimpfen und zu verurteilen. Das mag Ihnen einen kurzen Gefühlsvorteil verschaffen, doch früher oder später werden Sie es bitter beruen. Das ist so wie mit dem Orgasmus bei einer Hure oder inanderen sündhaften Zuständen. Für den kurzen Zeitpunkt genießt man es, doch später wird es ein Fluch. Sie haben es so gewollt.

  10. @Josua

    Sie haben es richtig erkannt. „noxarcana“/“noxarcana333“ ist per sofort gesperrt! Ebenso „kalakanov“/kalakanov333“.

  11. @Alexius

    „Volksverdummung“ durch das Motu proprio ‚Summorum Pontificum‘?
    Die Rücknahme der ‚Exkommunikation‘ [der FSSPX-Bischöfe] und dieses Motu proprio „der größte Betrug an den Gläubigen“?
    „Benedikt XVI. – ein Verräter, der sich im Kirchenbann befindet“?

    Bekenntnisse von Ihnen, die beweisen, dass Sie ein verhärteter/hartgesottener SEDISVAKANTIST sind. Und Sie meinen, Sie seien damit Erzbischof Lefebvre treu?

  12. @Alexius

    Denn zu keiner Zeit konnte die Tridentinische Messe verboten, abgeschafft, verändert oder aufgegeben werden.

    Sie konnte nicht eigentlich verboten und völlig abgeschafft oder aufgegeben werden. Aber sie konnte durchaus verändert werden zu einem neuen Messopfer-Ritus, unter Beibehaltung alles für die Gültigkeit Wesentlichen und Unerlässlichen.

  13. @POS

    Frage(n):

    a) Wie sehen/stehen Sie (zu) P.Abrahamovicz, seine Haltung und Einstellung ?

    b) Ist P.Abrahamovicz für Sie nun, wenn nicht ein expliziter bekennender, aber ein praktischer handelnder Sedisvakantist ( vgl.Pater Weinzierl/P.Zaby) entsprechend der Gründe des Rauswurfes ( Nicht freiwillig ! )? Hatte er recht ? War er ein Exot, ein Rebell, oder gar ein Querunlant, Besserwisser/Unverbesserlicher ?

    c) Oder war P.Abrahamovicz KEIN „Sedi „, einfach nur ein linientreuer Lefebvrianer der glaubenstreueren – “ konsequenteren “ Art ( nach seinem Rauswurf aus der FSSPX ) – ein weiters Mitglied der Widerstandsbewegung ( = ebenfalls zum „Mittelweg“ lt.@Stephan, faktische der INKONSEQUENTE Weg, hinzuzurechenen ) ?

  14. noxarcana333 10. Juli 2014 um 01:28

    “ Offensichtlich ist diese Plattform nicht interessiert an solchen Informationen und ich werde deshalb diese Plattform verlassen. “

    Schade(!) in dem Sinn, weil ich gerne an sachdienlichen Informationen, Hintergrundmaterial interessiert gewesen wäre.
    Ich persönlch kann (auch ) mit Ihrer Art zu schreiben umgehen auch wenn Ihre Form meiner nicht („unbedingt“, nur bedingt ) entspricht. Das ist aber eine andere Sache. Das OBJEKTIVE (!) informative Gesamtkonzept sollte (aber) passen. Beweise können Sie natürlch in einer offenen Plattform nicht liefern (verständlich). Das ist auch ein Grund mehr warum Sie „nicht“ wirklich ernstgenommen werden ( auch irgendwie verständlich ). Ich versuche mir trotz allem ernsthaft ein Bild von Ihren Informationen zu machen und diese sind sicher nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen( „scheinbar“ berechtigt – weil Beweise immer ausständig bleiben werden – weil eben nur vertraulich vorgegangen werden kann ).

    Hier wird Ihnen diese Chance sich weiter zu outen bedauerlicherweise verwehrt.

    Vielleicht gibt es doch noch eine ( andere ) Möglichkeit ? Hätte wirkliches Interesse – Sie verstehen was ich meine !!!

    fg Pierre

  15. @Pierre

    Wer wissen will, was Pater Floriano Abrahamowicz vom II. Vatikanischen Konzil, von den „Konzilspäpsten“, vom „Novus Ordo Missae“ und allen neuen Sakramentsriten etc. hält, kann dies selber nachlesen auf seiner Internetseite: http://www.domusmarcellefebvre.it/index.html (Dokumente deutsch)! (Siehe dazu auch: http://truerestoration.blogspot.ch/2009/07/interview-with-fr-floriano-abrahamowicz.html!)Ich kann mich jedenfalls mit seinen Positionen nicht identifizieren.

  16. „Wer wissen will, was Pater Floriano Abrahamowicz vom II. Vatikanischen Konzil, von den “Konzilspäpsten”, vom “Novus Ordo Missae” und allen neuen Sakramentsriten etc. hält, kann dies selber nachlesen auf seiner Internetseite….“

    Nachlesen unnötig, denn es genügt zu wissen, daß Pater Floriano Abrahamwicz die Haltung Lefebvres vertritt, der von „Satans Meisterstück“ spricht, daß es dem Teufel gelungen ist, im Namen des Gehorsams in der Kirche die Perestroika, die Widerspenstigkeit, die Auflehnung gegen das wahre Lehramt der Kirche zu entfachen.

    „Ich sage euch: Rom hat den Glauben verloren, liebe Freunde, Rom ist in der Apostasie. Die Worte, die ich sage, sind nicht aus der Luft gegriffen. Man kann in diese Leute kein Vertrauen mehr haben. Sie haben die Kirche verlassen, sie verlassen die Kirche. Es ist sicher, sicher, sicher…“ (Lefebvre, 1987)

    „Diese Konzilskirche ist also nicht katholisch. In dem Maße, in dem der Papst, die Bischöfe, Priester oder Gläubigen dieser neuen Kirche anhängen, trennen sie sich von der Katholischen Kirche und werden schismatisch“ (Ecône, 29.6.1976)

    Und Lefebvre hat, vom Hl. GEIST erleuchtet, festgehalten: „Ein Papst, der dieses Namens würdig und ein wahrer Nachfolger Petri ist, kann nicht erklären, er werde sich für die Anwendung des Konzils und seiner Reformen einsetzen. Allein schon dadurch bricht er nämlich mit all seinen Vorgängern und insbesondere mit dem Konzil von Trient. (Aus dem Brief Msgr. Lefebvres an mehrere Kardinäle, 6.10.1978)

    Lefebvre, 29.8.1987, an die künftigen Bischöfe:
    „Meine sehr lieben Freunde, da der Lehrstuhl des heiligen Petrus, und die Autoritäten in Rom von antichristlichen Kräften besetzt sind, schreitet die Zerstörung der Königsherrschaft unseres HERRN rasch voran….durch das Verderben der hl. Messe, des strahlenden Ausdrucks des Triumphes unseres HERRN am Kreuz: GOTT herrscht vom Holze aus – der Quelle der Ausbreitung Seiner Herrschaft in den Seelen und in der Gesellschaft..
    Ich sehe mich von der Göttlichen Vorsehung gezwungen, die Gnade des Episkopates, die ich selbst empfangen habe, weiterzugeben, DAMIT DIE KIRCHE UND DAS KATHOLISCHE PRIESTERTUM WEITERHIN BESTEHEN BLEIBEN…
    CHRISTUS in das Pantheon von Assisi einzureihen und Ihm die Königsherrschaft über die Gesellschaft zu verweigern, heißt das nicht, Ihm Seine Gottheit abzusprechen, Christus aufzulösen UND EIN ANTI-CHRIST ZU SEIN?..“

    Alle diese Reformen haben in der Tat dazu beigetragen und wirken weiter an der Verwüstung der Kirche, dem Ruin des Priestertums, an der Vernichtung des heiligen Messopfers und der Sakramente, am Verschwinden des religiösen Lebens, an dem naturalistischen und teilhardistischen Unterricht in den Universitäten, Priesterseminaren, in der Katechese, einem Unterricht, der aus dem Liberalismus und Protestantismus hervorgegangen ist UND SCHON ETLICHE MALE VOM FEIERLICHEN LEHRAMT DER KIRCHE VERURTEILT WORDEN IST.

    Keine Autorität, selbst nicht die höchste in der Hierarchie, kann uns zwingen, unseren Glauben, so wie er vom Lehramt der Kirche seit neunzehn Jahrhunderten klar formuliert und verkündet wurde, aufzugeben oder zu schmälern.“

    „Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten gebrochen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind.“ (Msgr. Lefebvre)

    Was das Motu proprio betrifft, darf auf http://www.antimodernist.org/ verwiesen werden:
    „070707 – Der Sieg!“
    Das “Motu aller Proprios”! Hier einige Auszüge:

    „..Nun ist das zwar eine Binsenweisheit, die bereits durch die Bulle „Quo primum“ des heiligen Papstes Pius V. unmißverständlich, unfehlbar und unveränderlich festgeschrieben worden ist und seither so unablässig und von so vielen Päpsten wiederholt wurde, daß es wahrhaftig keines Motu proprio eines Benedikt XVI. bedurft hätte, sie erneut ins Gedächtnis zu rufen, daß nämlich dieses Missale gar nicht abgeschafft werden kann und „im Prinzip immer zugelassen“ bleibt und bleiben wird…“

    „…Das also und nichts anderes ist der eigentliche unerhörte Vorgang, den dieses Motu aller Proprios ins Werk setzt: die unrechtmäßige Aneignung des wahren, heiligen, römisch-katholischen Meßritus durch das neo-modernistische und neo-protestantische, ökumenistische und charismatische Rom. Ein Grund zum Jubel, fürwahr! Aber nicht für die wahren Katholiken! So reklamiert inzwischen sogar ein Kardinal Lehmann, bisher nicht gerade bekannt für „traditionsfreundliche“ Tendenzen, diese Messe für sich: „Ich finde diese Messe ist etwas, was schon immer der ganzen Kirche gehörte. Sie gehörte schließlich auch mir. Schließlich habe ich als junger Priester darin meine eucharistische Frömmigkeit aufgebaut…““

    „..Etwas salopp könnte man also sagen: Neurom hat den „Traditionalisten“ ihre Messe gestohlen, und diese bedanken sich noch artig und überschwenglich dafür. Das „konziliare“ Rom hat die wahre heilige Messe annektiert, um sie zu verändern und zu zerstören, und die „Traditionalisten“ jubeln darüber. Das ist nun wirklich ein Fortschritt und neu!..“

    „…Ein Geheimnis bleibt die euphorische Reaktion der tödlich Getroffenen. 070707 – ein treffendes Datum für den endgültigen Sieg – nicht der „Traditionalisten“, sondern des post-modernistischen Rom über sie! Und die Besiegten jubeln, als hätten sie ihre Niederlage ersehnt und verlangt…“

  17. Und zur Auffrischung ein Auszug aus »Quo Primum«:

    „…und daß sie es sich auch nicht anmaßen, bei der Feier der Heiligen Messe andere Zeremonien oder Gebete, als sie dieses Meßbuch enthält, hinzuzufügen oder vorzutragen…

    Kraft Apostolischer Autorität gestatten und bewilligen Wir im Sinne des vorliegenden Schreibens, und gleichfalls mit beständiger Wirksamkeit: Nach eben diesem Meßbuch ist ohne Unterschied in jeder Kirche die Messe zu singen und zu lesen, und zwar ohne jede Unruhe des Gewissens, und ohne in irgendwelche Strafen, Urteilssprüche oder Tadel zu fallen, die als Folge davon irgendwie eintreten könnten; vielmehr kann man immer davon frei und erlaubt Gebrauch machen, und ist dazu berechtigt. Und keine Bischöfe, Amtsträger, Kanoniker, Kapläne, und anderen Weltpriester jeglichen Namens und Titels, und keine Ordensgeistlichen aus welcher solchen Gemeinschaft auch immer, dürfen verpflichtet werden, die Heilige Messe anders zu zelebrieren, als es von Uns festgesetzt worden ist. Sie dürfen auch nicht, VON WEM AUCH IMMER, dazu gezwungen und genötigt werden, dieses Meßbuch abzuändern. AUCH KANN DIESES VORLIEGENDE SCHREIBEN NIE UND ZU KEINER ZEIT WIDERRUFEN ODER EINGESCHRÄNKT WERDEN: WIR BESTIMMEN UND ERKLÄREN VIELMEHR IN GLEICHER WEISE, DASS ES FÜR IMMER FEST IN SEINER UNERSCHÜTTERLICH GÜLTIGEN KRAFT BESTEHEN BLEIBT.

    So sei es denn überhaupt keinem unter den Menschen gestattet, diese Urkunde, welche Unsere Erlaubnis, Unsere Festsetzung, Unsere Verordnung, Unseren Auftrag, Unseren Befehl, Unsere Bewilligung, Unser Zugeständnis, Unsere Erklärung, Unseren Willen, Unsere Entscheidung, und Unsere Strafbestimmung enthält, zu entkräften oder sich ihr in schändlicher Verwegenheit zu widersetzen. Wenn es sich aber jemand anmaßen würde, zum Abfall davon zu verleiten, so wisse derjenige, daß er im Begriffe ist, sich den Unwillen des allmächtigen Gottes, sowie Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus zuzuziehen.

    Gegeben zu Rom, beim Heiligen Petrus,
    den 14. Juli des Jahres 1570 nach der Menschwerdung des HERRN,
    dem fünften Jahre Unseres Pontifikates.“

  18. @Alexius

    Nun hat aber (z.B.) Papst Pius XII. in seiner Enzyklika „Mediator Dei“ folgendes festgehalten:

    250. Die kirchliche Hierarchie hat jederzeit von ihrem Recht in liturgischen Dingen Gebrauch gemacht; sie hat den Gottesdienst eingeführt, geregelt und mit immer neuer Pracht und Würde zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gläubigen bereichert. Sie hat auch kein Bedenken getragen – immer unter strenger Wahrung der wesentlichen Eigenart des eucharistischen Opfers und der Sakramente – zu ändern, was sie nicht für angebracht hielt; hinzuzufügen, was geeignet schien zur größeren Verherrlichung Jesu Christi und der Heiligsten Dreifaltigkeit, wie zur Belehrung und heilsamen Aneiferung des christlichen Volkes[47].

    251. Die heilige Liturgie besteht nämlich aus menschlichen und göttlichen Bestandteilen; die letzteren lassen, da sie vom göttlichen Erlöser festgesetzt sind, natürlich in keiner Weise Änderungen durch Menschenhand zu; die ersteren hingegen können, den Forderungen der Zeiten, Verhältnisse und Seelen entsprechend, mannigfache Umgestaltungen erfahren, so wie sie die kirchliche Hierarchie unter dem Beistand des Heiligen Geistes gutheißt. Daher jene staunenswerte Vielfalt der morgen- und abendländischen Riten; daher die allmählich voranschreitende Entwicklung einzelner religiöser Bräuche und frommer Werke, von denen frühere Zeiten nur schwache Spuren aufweisen; daher aber auch die Erscheinung, daß bisweilen fromme Gepflogenheiten, die im Laufe der Zeit außer Übung gekommen waren, von neuem aufleben und wieder zu Ehren kommen. Das alles zeugt von der durch die vielen Jahrhunderte anhaltenden Lebenskraft der unversehrten Braut Jesu Christi; es ist das heilige Gespräch, das sie im Laufe der Zeiten mit ihrem göttlichen Bräutigam führte, um ihm ihren Glauben und den Glauben der ihr anvertrauten Völker, sowie ihre nicht zu erschöpfende Liebe zum Ausdruck zu bringen; es zeigt aber auch die Erziehungsweisheit, womit sie den „Geist Christi“ in den Gläubigen weckt und täglich wirksamer macht.

    252. Nicht gering an Zahl waren die Ursachen, aus denen die Entfaltung und Entwicklung der heiligen Liturgie in den langen und ruhmvollen Jahrhunderten der Kirche vor sich gingen.

    Wie passt das mit „Quo primum“ zusammen? Ich sage: JEDER PAPST hat das Recht, die Liturgie neu zu ordnen in den MENSCHLICHEN Bestandteilen, wie es Pius XII. präzisiert. Denn es gilt: „Was du (Petrus) auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden (verpflichtend) sein, und was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst (aufgelöst) sein.“!

  19. Was hat man denn für ein Problem mit noxarcana(333)? Klärt mich mal jemand auf? Bis auf seine Worte im Kommentar vom 10. Juli 2014 um 1.28 in der 4. Zeile vom 3. Absatz, ist mir nichts Ungeziemendes aufgefallen. Darauf hätte man ihn doch aber höflich aufmerksam machen können. Die Antwort die er mir am 9. Juli um 19:12 gab, fand ich sehr interessant. Ich hätte diesbezüglich auch noch eine Frage an ihn, aber wie es aussieht, komme ich zu spät. Ich verstehe nich,t was noxarcana denn „Böses“ getan haben soll?

  20. Vitus 10. Juli 2014 um 20:45

    Sie sind neu hier ? Bitte richten Sie diese Frage direkt an @POS. Sie bekommen sicherlich eine Antwort.
    Anm: @POS, der Betreiber dieses Forums hat damit eine grosse Verantwortung.

    Persönl. Anmerkung: Heikle, dlikate, sensible und vertrauliche Infos können im öffentlichen Rahmen ( einsichtigerweise ) nur bedigt bzw überhaupt nicht angesprochen werden.

    Davon betroffen sind u.a. auch der Daten- und Personenschutz; der Verfassungsschutz, der Sicherheits- und Geheimdienst und andere Kreise.

    Um an ( streng ) vertrauliche Daten und Infos heranzukommen ist eine Sache. Diese aber zu veröffentlichen eine andere …

    Da müsste man genau wissen wie weit man geht bzw. zu gehen bereit ist. Vosricht ist sicherlich geboten und das Risiko ausgeforscht und erkannt zu werden ebenso.

    Wer tut sich das an ???

  21. Warum Herr Schenker gehen Sie nicht auf die Ausführungen über das Motu Proprio ‚S.P.‘ ein? Sind die Aussagen zu eindeutig und klar und unwiderlegbar? Treffen für Sie die Aussagen zu oder nicht?
    Es ist immer wieder dasselbe Lied. Die heutigen Exzesse im Glauben werden totgeschwiegen. Dafür werden Streitgespräche im Glauben heraufbeschworen, die die Kirche längst ad acta legte und es deswegen im Grunde gar nicht erlaubt sind, sie zur Diskussion zu stellen, um Zweifel aufkommen zu lassen. Sollen diese zur Ablenkung des eigentlichen Unheils in der Konzilssekte (und Gott sei es geklagt, in der heutigen Piusbruderschaft) dienen?

    Sie werden das noch oft vortragen. Selbst wenn Sie das noch hundert Mal vorbringen, überzeugt das überhaupt nicht. An „Quo Primum“ kommt niemand vorbei und ist auch niemals zu rütteln.
    Unfehlbar und unveränderlich erfolgte die Kanonisierung der Überlieferten Römischen Messe. Jawohl, für immer ist sie unantastbar. Doch für Sie ist das Rundschreiben „Mediator Dei“ die Kanonisierung der überlieferten Messe, weil es in Ihre Vorstellungen paßt. Es paßt in Ihre Vorstellungen und deswegen tauchen Ihre Gegenargumente auf!

    Doch darauf gehen Sie nicht ein:
    „Die falsche Kontinuität wird vorgespiegelt durch die geradezu unverfrorene Lüge, es handle sich lediglich um „zwei Ausdrucksformen“ der einen „lex orandi“. Die Messe Unseres Herrn Jesus Christus, die Messe des heiligen Petrus und des heiligen Pius V., sowie die Pseudomesse Pauls VI., die Aftermesse Annibale Bugninis seien „zwei Anwendungsformen des einen Römischen Ritus“! Es sei „nicht angebracht, von diesen beiden Fassungen des Römischen Meßbuchs als von ‘zwei Riten’ zu sprechen“, wie es im Begleitbrief heißt. Es handle sich „vielmehr um einen zweifachen Usus ein und desselben Ritus“, die „ordentliche“ und die „außerordentliche“ Form. „Es gibt keinen Widerspruch…“
    Das alles scheinen Sie zu billigen im Hinblick auf Ihre Gegenargumente.

    Sie zitieren und bringen einerseits gerne Aussagen von Anna Katharina Emmerick. Doch was sie über die heutige Menschenmachwerkskirche zu sagen hat, ignorieren Sie andererseits dann völlig. Wie paßt das zusammen?

  22. Wahr ist, daß „Quo Primum“ des heiligen Pius V. für alle heute zum Prüfstein geworden ist. Wahr ist auch, daß sich nicht ein einziger Priester vor dem Richterstuhl Gottes herausreden und sich entschuldigen kann, er sei dazu gezwungen worden, die Neue Messe zu lesen. Der Richter über Lebende und Tote wird niemals dies als Rechtfertigung gelten lassen – wegen „Quo Primum“!:

    „Kraft Apostolischer Autorität gestatten und bewilligen Wir im Sinne des vorliegenden Schreibens, und gleichfalls mit beständiger Wirksamkeit: Nach eben diesem Meßbuch ist ohne Unterschied in jeder Kirche die Messe zu singen und zu lesen, und zwar ohne jede Unruhe des Gewissens, und ohne in irgendwelche Strafen, Urteilssprüche oder Tadel zu fallen, die als Folge davon irgendwie eintreten könnten; vielmehr kann man immer davon frei und erlaubt Gebrauch machen, und ist dazu berechtigt. Und keine Bischöfe, Amtsträger, Kanoniker, Kapläne, und anderen Weltpriester jeglichen Namens und Titels, und keine Ordensgeistlichen aus welcher solchen Gemeinschaft auch immer, dürfen verpflichtet werden, die Heilige Messe anders zu zelebrieren, als es von Uns festgesetzt worden ist. Sie dürfen auch nicht, VON WEM AUCH IMMER, dazu gezwungen und genötigt werden, dieses Meßbuch abzuändern. AUCH KANN DIESES VORLIEGENDE SCHREIBEN NIE UND ZU KEINER ZEIT WIDERRUFEN ODER EINGESCHRÄNKT WERDEN: WIR BESTIMMEN UND ERKLÄREN VIELMEHR IN GLEICHER WEISE, DASS ES FÜR IMMER FEST IN SEINER UNERSCHÜTTERLICH GÜLTIGEN KRAFT BESTEHEN BLEIBT.

    So sei es denn überhaupt keinem unter den Menschen gestattet, diese Urkunde, welche Unsere Erlaubnis, Unsere Festsetzung, Unsere Verordnung, Unseren Auftrag, Unseren Befehl, Unsere Bewilligung, Unser Zugeständnis, Unsere Erklärung, Unseren Willen, Unsere Entscheidung, und Unsere Strafbestimmung enthält, zu entkräften oder sich ihr in schändlicher Verwegenheit zu widersetzen. Wenn es sich aber jemand anmaßen würde, zum Abfall davon zu verleiten, so wisse derjenige, daß er im Begriffe ist, sich den Unwillen des allmächtigen Gottes, sowie Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus zuzuziehen.

    Gegeben zu Rom, beim Heiligen Petrus,
    den 14. Juli des Jahres 1570 nach der Menschwerdung des HERRN,
    dem fünften Jahre Unseres Pontifikates.“

    Diese Kanonisierung trägt den Charakter einer unfehlbaren Lehrentscheidung und er spricht hier in seiner ganzen Autorität als Oberster Hirte des Kirchlichen Lehramtes: Der heiliggesprochene Papst Pius V. Im übrigen erfolgte diese Kanonisierung im Zusammenhang mit den Dekreten des Konzils von Trient, die den Opfercharakter der heiligen Messe in gebührender Weise hervorhoben und herausarbeiteten.

    Bedauerlicherweise trifft für einige hier zu, was ein Priester sagte:
    „Doch wenn wir jetzt auf das Angebot Roms nicht eingehen, dann bleibt uns nur noch das Absinken in den Sedisvakantismus!“ Wobei der Sedisvakantismus hier als das schlimmste aller Übel erscheint, schlimmer noch als Schisma und Häresie, ja schlimmer als der Leibhaftige selbst.“

    Jawohl! Auch hier wird nicht anders verfahren, als wir es seit geraumer Zeit von der Piusbruderschaft gewohnt sind: Die wahren Übel und Übeltäter des Konzils, der Konzilspäpste und ihre Reformen werden größtenteils totgeschwiegen und übergangen, ja beschönigt. Die Glaubenskämpfer in den eigenen Reihen werden angefeindet und beschuldigt.

  23. @POS

    “ Wer wissen will, … “

    Um diese Frage ist es nichtgegangen ( Themaverfehlung ).
    Ich wollte punktuell diese meine obigen Fragen beantwort haben. IHR nachvollziehbarer PERSÖNLICHER Standpunt. Sonst nichts.

    Was soll das: “ Ich (POS) kann mich jedenfalls mit seinen Positionen nicht identifizieren.

    SEHR aussagekräftig, muss ich feststellen. Mit dieser wirklich unbefriedigenden, fast „beleidigenden“ Antwort hätte ich nicht gerechnet. Tut mir leid, aber anders kann man das nicht nennen.
    Hatten Sie Aufsätze früher auch so kurz und „prägnant“ verfasst ? Womöglich kaum.

    PS: Vielleicht geht ein „wenig“ mehr ? Bitte, danke. fg Pierre

  24. @Alexius 10. Juli 2014 um 23:19

    “ Wahr ist, daß “Quo Primum” des heiligen Pius V. für alle heute zum Prüfstein geworden ist. Wahr ist auch, daß sich nicht ein einziger Priester vor dem Richterstuhl Gottes herausreden und sich entschuldigen kann, er sei dazu gezwungen worden, die Neue Messe zu lesen. Der Richter über Lebende und Tote wird niemals dies als Rechtfertigung gelten lassen – wegen “Quo Primum”!: .. “

    Jawohl, @Alexius, in dieser Sache bin ich mit Ihnen immer konform gegangen!
    Es freut mich so engagierte Worte zu hören. Vielen Dank !

    Diese KANONISIERTE ( auf ewige Zeiten UNVERÄNDERLICH wie eine Heiligsprechung !!! ) Messe PiusV. ist wirklich DER Eckstein!

    Pater Josef Boxler hat ( in seinem Werk „Mysterium Fidei“ ) dies immer wieder hervorgehoben und bestätigt.
    Sollte dieser Pater Boxler wirklich im IRRTUM(!) gelegen sein ? Wohl kaum!
    Wer will sich Solches anmassen !

  25. Alter Ritus kann gar nicht abgeschafft werden?

    Dabei handelt es sich um eine universales Gesetz der Kirche, die die Bulle Quo primum des Heiligen Pius V. (1570) bestätigt. Nie wurde ein Priester bestraft oder könnte bestraft werden, weil er die überlieferte Messe zelebrierte. Nie wird den Gläubigen, ob Laien oder Schwestern, aufgezwungen werden können, auf das Gut eines KANONISIERTEN und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten. [v. Roberto de Mattei ]

  26. @POS

    Antwort von damals noch ausständig:

    Pierre 29. Mai 2014 um 17:23

    Hat Hr. Roberto de Mattei etwa UNRECHT wenn ER das so

    ” … , auf das Gut eines KANONISIERTEN ( von mir hervorgehoben ) und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten. ”

    geschrieben hat ? fg Pierre

  27. @POS, bitte diesen obigen Beitrg [Pierre 11. Juli 2014 um 08:41 ] löschen weil anderorts richtig eingeordnet. DANKE. fg Pierre

  28. @POS

    “ Wie passt das mit “Quo primum” zusammen? “

    Gar nicht! Weil sich „Mediator Dei “ nach “ Quo primum “ auszurichten hat – und nicht umgekehrt! “ Quo Primum “ war zuerst da.
    Und abgesehen davon, eine Kanonisation ( höchster Verbindlichkeitscharakter ) hat IMMER Vorrang !!!

  29. @POS

    Deswegen konnte Lefebvre auch sagen:

    „Ich werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: Sind Sie einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‚Quanta Cura’ Pius’ IX., ‚Immortale Dei’, ‚Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‚PASCENDI’ Pius’ X.,…. Wenn Sie die Lehre Ihrer VORGÄNGER (!) nicht annehmen, ist es unnütz zu reden…“

    Und im Besonderen gilt dies selbstverständlich für “ Quo Primum „.

  30. @Pierre

    Nein, das gilt absolut nicht für „Quo Primum“, wenn Sie damit die absolute Unveränderlichkeit der hl. Messopferliturgie meinen. Erzbischof Lefebvre war ein großer Verehrer Papst Pius XII. Er hat ihn meines Wissens auch nie kritisiert. Er hieß die liturgischen Reformen Pius XII. jedenfalls gut!

  31. @POS

    Zum 3. mal nun die Frage gestellt mit Bitte um einer Beantwortung, danke:

    Pierre 11. Juli 2014 um 08:34

    @POS

    Antwort von damals noch ausständig:

    Pierre 29. Mai 2014 um 17:23

    Hat Hr. Roberto de Mattei etwa UNRECHT wenn ER das so

    ” … , auf das Gut eines KANONISIERTEN ( von mir hervorgehoben ) und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten. ”

    geschrieben hat ? fg Pierre

  32. @POS

    Behutsame Frage um mögliche Beantwortung im gleichen Themenblock mit dem Beitrag vom:
    Pierre 10. Juli 2014 um 23:28
    Möglicherweise übersehen ? Danke im Voraus!

  33. @POS

    Soll es auch einen „anderen“ Sinn für die Bezeichnung – kanonisiert – geben, wenn schon Hr. Roberto de Mattei das schreibt ? Wäre mir neu. Meinen Sie nicht ?

    Das Wort “ kanonisiert “ ist eindeutig. Fragt sich nur wie weit man eigenwillg etwas herauslesen will – oder auch nicht. Es gibt kein -kanonisiert- “ im weiteren Sinn „.

    Ihre Aussage bezeugt somit dass Pater Josef Boxler immer falsch lag und ebenso Hr.Roberto de Mattei. Danke für Ihre Bestätigung.

  34. @POS

    Nun zum 4. oder 5. mal die Frage gestellt – zu finden auch bei:
    https://poschenker.wordpress.com/2014/05/26/beginnt-auch-zerschlagung-der-franziskanerinnen-der-immakulata/#comments
    Mein letzter unbeantworteter Beitrag.

    Pierre 11. Juli 2014 um 23:38

    @POS

    Zum 3. mal nun die Frage gestellt mit Bitte um einer Beantwortung, danke:

    Pierre 11. Juli 2014 um 08:34

    @POS

    Antwort von damals noch ausständig:

    Pierre 29. Mai 2014 um 17:23

    Hat Hr. Roberto de Mattei etwa UNRECHT wenn ER das so

    ” … , auf das Gut eines KANONISIERTEN ( von mir hervorgehoben ) und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten. ”

    geschrieben hat ? fg Pierre

  35. @Pierre

    Roberto de Mattei schrieb:
    Dabei handelt es sich um eine universales Gesetz der Kirche, die die Bulle Quo primum des Heiligen Pius V. (1570) bestätigt. Nie wurde ein Priester bestraft oder könnte bestraft werden, weil er die überlieferte Messe zelebrierte. Nie wird den Gläubigen, ob Laien oder Schwestern, aufgezwungen werden können, auf das Gut eines kanonisierten und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten.

    Ich wiederhole: Papst Pius V. hat(te) nicht die Kompetenz, einen bestimmten (den von ihm für seine Zeit vorgeschriebenen einheitlichen) Messritus für alle kommenden Zeiten als unveränderlich, als unaufhebbar festzulegen. Und auch kein Konzil, wie z.B. jenes von Trient, kann den Messritus für alle Zukunft für unantastbar erklären. Jeder folgende Papst und jedes folgende Konzil mit dem Papst kann neue liturgische Vorschriften erlassen, allerdings IMMER NUR IN DEM, WAS NICHT ZU DEN GÖTTLICHEN BESTANDTEILEN DER HEILIGEN LITURGIE gehört. Und genau das hat Papst Pius XII. in seinem Rundschreiben „MEDIATOR DEI“ klar begründet!

    Sie, „Pierre“, und ALLE, die auf dieser sogenannten „KANONISATION“ der Tridentinischen Messe in dem Sinne bestehen, dass sie AUCH IN DEN MENSCHLICHEN TEILEN UNANTASTBAR IST, befinden sich in einem schweren Irrtum, der sie dazu (ver-)führt, das Pontifikat Pius‘ XII. und aller seiner Nachfolger für UNGÜLTIG zu betrachten (also an eine SEDISVAKANZ seit 1939 zu glauben) und damit folgerichtig auch die neue Messliturgie nicht nur für unerlaubt, sondern auch für UNGÜLTIG zu halten!

    Abgesehen davon ist die Tridentinische Messe, die Messe Papst Pius V., nicht ‚ABGESCHAFFT‘ und auch nicht ‚VERBOTEN‘. Mit dem Motu Proprio Papst Benedikt XVI. vom 7.7.2007 „Summorum pontificum“ ist das päpstlich bestätigt worden.

  36. Das Abkommen im Kommen! – Das vorhergesagte Strafgericht auch!

    Die Muttergottes in Fatima sagt ausdrücklich, wenn man nicht tut, was sie sagt „dann wird Rußland seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören“
    Und wir sehen: überall Krieg, Verfolgung und Chaos!
    In diesem Zusammenhang spricht sie von der „Vernichtung mehrer Nationen“!
    Dem Wunsch Mariens und damit dem Willen Gottes ist die Kirche nicht nachgekommen. So wird kommen, was kommen muss. Und die Piusbruderschaft trägt ihren Teil dazu bei!

    Obwohl nachgewiesen wurde, daß am 7. Juli 1952 durch eine falsche Weihe keineswegs den Forderungen Mariens in Fatima entsprochen wurde, wird die Aussage eines bestimmten „Wahrsagers“ hier „Rußland wurde bereits der heiligsten Maria geweiht“ keineswegs angefochten. Nein, Sie wird noch bestätigt durch einen separaten Artikel.

    Und dieser Schreiber behauptet erneut:
    „Rußland wurde bereits der heiligsten Maria geweiht“ – nämlich am 7.VII.1952 durch Papst Pius XII., der damit auch dem Weihegebot Marias entsprach, die im zweiten Geheimnis von Fatima Rußlands Weihe durch den Papst, ohne irgendwelche sonstigen Bischöfe, gebot und verkündete.“

    Hartgesotten und unbelehrbar verbreitet er seine Falschmeldungen!

    Warum verlangt der Himmel, daß die Weihe in Einheit mit den Bischöfen vollzogen werden muss?
    Weil die Bischöfe heute der Marienverehrung entfremdend gegenüberstehen!
    Unser Herr Jesus Christus gab Schwester Lucia auch die Erklärung, warum sich Rußland ohne diese Weihe nicht bekehren könne: Weil ich will, daß meine ganze Kirche diese Weihe als einen Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens anerkenne, damit so ihre Verehrung verbreitet werde und damit neben der Andacht zu meinem Göttlichen Herzen die Andacht zum Unbefleckten Herzen ihren Platz finde.“ (S. 69 „Das Unbefleckte Herz Mariens“, 1997, P. H. Mörgeli, FSSPX)

    Und P. Mörgeli fährt weiter: „Papst Pius XII. hat am 7. Juli 1952 eine Weihe Rußlands vollzogen, aber leider nicht in der vom Himmel gewünschten Weise. Man schien zurückzuschrecken vor einer klaren Verurteilung des Kommunismus. So hat man die Forderungen des Himmels nicht beachtet, sondern auf menschliche Mittel und Diplomatie seine Hoffnung gesetzt. Die Folge jenes ‚Wenn nicht….‘, die Ausbreitung des gottlosen Kommunismus, ist leider eingetreten.“ (S. 70)

    Doch exakt das aber wollte der Himmel: Die Verurteilung des Kommunismus durch Rom mittels der Weihe Rußlands (und nicht der Völker Rußlands!).

    Darüber hinaus hat die ganze Christenheit den Beweis geliefert bekommen, daß diese „Bischöfe“ der Gegenkirche einer Anerkennung des Unbefleckten Herzen Mariens feindlich gegenüberstehen. Sie halten nichts von einem Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens. Sie lehnen sich den Forderungen des Himmels gegenüber auf. Genau deswegen bestand der Himmel, daß diese Weihe in Einheit mit den Bischöfen vollzogen wird. Wir sehen daraus, daß wir keine katholischen Bischöfe haben, keine marianischen Bischöfe. Eine Ablehnung Seiner Mutter aber verurteilt Christus aufs schärfste. Er wird mit eiserner Rute diese „Hirten“ vertreiben durch ein festgesetztes Strafgericht. Keine Ketzersekte soll es mehr geben, die sich für die Katholische Kirche ausgibt!

    Sind diese Ketzer entfernt, dann werden sich die Verheißungen Mariens erfüllen: „Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das sich bekehren wird und der Welt wird eine Zeit des Friedens
    geschenkt werden.“
    Das ist dann die Zeit des Friedens:

    „Von demselben Tempelbaue
    Den ich sah zum ersten Male
    Unvergleichlich herrlich strahlend
    Sah ich wieder das Portale.

    Durch die offnen Flügeltore
    Sah ich jetzt zum Hochaltar
    Dorten ausgespannt am Kreuze
    Hing das Opferlamm, das wahre.

    Seine Stirne ist mit Rosen
    Nicht mit Dornen mehr umbunden
    Kränze schmücken Seine Arme
    Herrlich strahlen Seine Wunden.

    Jesus löst vom Kreuz die Arme
    Mit den blühlenden Girlanden
    Und Er schenkt von Seinen Wunden
    Süsse Düfte auf die Landen.

    In dem Himmel wie auf Erden
    Ihm die Knie alles bieget
    Und ich hörte eine Stimme:
    „JESUS CHRISTUS HAT GESIEGET.“

    (Aus den Schauungen des hochverehrten Segenspfarrers Handwercher)

    @Pierre, es ist sinnlos mit jemanden zu reden, der eine andere Denkweise hat. Hier gilt Mtth. 18,17: „Hört er jedoch auf die Kirche nicht…“

  37. Am 15. Juli 1946 betonte Schwester Lucia erneut, daß nicht die Weihe der Welt, sondern Rußlands gefordert sei: ‚Unsere Liebe Frau will, daß der Heilige Vater zusammen mit allen Bischöfen durch eine besondere Feier RUSSLAND ihrem Unbefleckten Herzen weiht. Wenn diese [DIESE!] Feier geschieht, wird die heilige Jungfrau Rußland bekehren und der Friede wird herrschen. Wenn nicht, werden die Irrtümer Rußlands überall verbreitet.“ (S. 69)

    Zu behaupten, dieser vorhergesagte Friede sei heute eingetreten, kann man nur einer ungeheuren Verblendung zuschreiben.
    „Im Brief vom 29.8.1931 berichtet Schwester Lucia ihrem Bischof von einer weiteren Erscheinung unseres Herrn, in der er sich beklagt: ‚Teile meinen Dienern mit, daß sie, weil sie dem Beispiel des Königs von Frankreich folgen, indem sie die Ausführung meiner Bitte verzögern, ihm auch in seinem Unglück folgen werden. Es wird jedoch nie zu spät sein, bei Jesus und Maria Zuflucht zu nehmen.‘ Und etwas später wiederholt Sr. Lucia: „Unser Herr sprach zu mir, indem er sich beklagte: ‚Sie wollten nicht auf meine Bitte hören…Wie der König von Frankreich werden sie es schwer bereuen, und sie werden es tun [die Weihe Rußlands], aber es wird spät sein. Rußland wird seine Irrtümer in der Welt schon verbreitet und Kriege und Verfolgungen gegen die Kirche hervorgerufen haben…‘
    Und der Verfasser bringt eine Erklärung bezüglich des Königs von Frankreich:
    „Das Göttliche Herz Jesu hatte sich im Jahre 1689 in Paray-le-Monial der heiligen Margaretha Maria Alacoque geoffenbart und verheißen, Frankreich zu retten, falls der König sein Land dem Göttlichen Herzen Jesu weihe und Sein Königreich ausbreite. Nachdem König Ludwig XIV. dies abgelehnt hatte, sprach Unser Herr zu Margaretha: ‚Das Göttliche Herz wird herrschen, trotz allen, die sich ihm widersetzen wollen. Satan wird mit seinem ganzen Anhang beschämt bleiben.‘

    Die Folge dieser Weigerung war die Französische Revolution von 1789 mit all ihren Greueln, auf den Tag genau hundert Jahre später. Jene furchtbare Strafe Gottes, auf die der Herr hinweist, soll uns die Tragik und die Gefahr bewußt machen, in der sich die Kirche und die ganze Welt heute befindet, weil die Weihe Rußlands nicht vollzogen und die Sühneandacht zum Herzen Mariens nicht eingeführt wurde. In einem Brief vom 19. März 1939 betont nämlich Schwester Lucia, daß Gott nicht nur die Weihe Rußlands, sondern auch die kirchliche Anerkennung der Sühneandacht fordert. Sie schreibt: ‚Von der Übung dieser Andacht, vereint mit der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens hängt Krieg oder Frieden in der Welt ab.'“ (S. 68)
    ___
    Wie verblendet muss man sein zu behaupten, der von Maria versprochene Friede sei bereits eingekehrt und die Bekehrung Rußlands sei erfolgt.
    Bei diesem in Fatima vorhergesagten Wiederkommen Mariens am 13. Juni 1929 in Tuy, bittet sie eindringlich:
    „Die Zeit ist gekommen, wo Gott den Heiligen Vater bittet, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz vorzunehmen, wobei Er verspricht, es durch dieses Mittel zu retten.“ (S. 66)

    Schwester Lucia teilte diese neue Offenbarung in einem Brief vom Mai 1930 ihrem Beichtvater mit, der die Forderungen der Gottesmutter an Papst Pius XI. übermittelte: „Gott verspricht, der Verfolgung in Rußland ein Ende zu bereiten, falls der Heilige Vater dies tut und auch den Bischöfen der katholischen Welt befiehlt, einen feierlichen und öffentlichen Akt der Sühne und der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens zu vollziehen und Seine Heiligkeit verspricht, die genannte Sühneandacht zu approbieren und zu verbreiten.“

    Dessen ungeachtet, erklärt dieser Realitätsfremde Rußland für bekehrt und behauptet lügenhaft:
    „Rußland ist auch bereits bekehrt, nämlich von dem gottesfeindlichen Kommunismus.“

  38. Wie diese „Bekehrung Rußlands“ von seiten des Himmels zu verstehen ist, zeigt uns folgendes Zitat:

    „Was bedeutet die »Bekehrung Rußlands«, die uns der Himmel als Frucht der Weihe verspricht?
    Wenn der Himmel von „Bekehrung“ spricht, dann meint er natürlich die Bekehrung zur einzig wahren Kirche, die Jesus Christus gegründet hat, zu der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. „Bekehrung Rußlands“ meint, daß Rußland nach dem 1000jährigen Schisma wieder katholisch wird. Der hl. Maximilian Kolbe hat diese Vision gegen Ende seines Lebens prophetisch bestätigt: ‚Ihr werdet eines Tages die Statue der Immakulata auf der höchsten Zinne des Kremls sehen‘. Nun ist die Immakulata die Unbefleckte Empfängnis. Die Glaubenswahrheit der Unbefleckten Empfängnis Mariens wird von der orthodoxen Kirche aber bis heute zurückgewiesen. Darum bedeutet es die Rückkehr Rußlands zur römischen Kirche, wenn der hl. Pater Kolbe prophezeit, die Statue der Immakulata werde eines Tages auf der Zinne des Kremls thronen.“ (P. Andreas Mählmann, Fsspx)

    Die Macht der Vermittlung der Königin des Himmels und der Erde wird offenbar werden. FATIMA gehört nicht, wie das Benedikt XVI. in lästerlicher Weise gesagt hat, der Vergangenheit an. FATIMA wird sich in der Zukunft verwirklichen.
    Auf der ganzen Welt werden die Menschen überwältigt und beglückt werden. Der Triumph ihres Unbefleckten Herzens wird sich über die ganze Welt ausbreiten und alle Menschen erfassen.

    Das ist dann der wahre Friede!

  39. Pingback: DER HEILIGE FRANCISCO UND „DER VERBORGENE JESUS“ | POSchenker

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