PAPST PIUS XII. HAT RUSSLAND AM 7. JULI 1952 DEM UNBEFLECKTEN HERZEN MARIENS GEWEIHT

«Mit seinem „Brief an die Völker Russlands“ vom 7. Juli 1952, hat Papst Pius XII. Russland, gemäß den Weisungen der Prophezeiungen von Fatima, dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht.»

(Dieser Satz steht so im Kathpedia-Artikel zum Pontifikat Pius‘ XII. im Abschnitt „Der christliche Osten“!)

Siehe dazu:

 

Pius XII. weiht Russland dem Unbefleckten Herzen Mariens

Zum Fest der Slawenapostel Cyrillus und Methodius (7. Juli) hat Papst Pius XII. an alle Völker Rußlands ein Apostolisches Rundschreiben gerichtet, in dem Er die Völker Rußlands dem Un­befleckten Herzen Mariens weiht. Mit besonderem Nachdruck hebt der Heilige Vater in diesem Rundschreiben die Liebe der Völker Rußlands zur Gottesmutter hervor:

„Wir wissen auch, und dies be­deutet für Uns größten Trost und starke Hoffnung, daß ihr mit glü­hender Liebe der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter zugetan seid und Ihre Heiligen Ikone ver­ehrt . . .

Zusammen mit euch richten auch Wir Unser demütiges Flehen zur allerseligsten Jungfrau, damit der christliche Glaube — Licht und Halt jeder menschlichen Gemeinschaft ­erstarke und aufblühe und unter den Völkern Rußlands wachse und gedeihe und aller Trug der Feinde der Religion, alle Irrtümer und trü­gerischen Machenschaften weit von euch zurückgedrängt werden, damit die öffentliche und private Sicher­heit bei euch sich wieder nach den Vorschriften des Evangeliums aus­richten möge . . .

Damit Unsere und euere Gebete leichter Erhörung finden, und um euch einen Beweis Unseres beson­deren Wohlwollens zu geben, wei­hen wir heute alle Völker Rußlands demselben Unbefleckten Herzen, so wie Wir vor einigen Jahren die ganze Welt dem Unbefleckten Herzen der jungfräulichen Gottesmutter geweiht haben. Wir tun es in dem si­cheren Vertrauen, daß durch den Schutz und die Hilfe der allerseligsten Jungfrau Maria baldigst beglückende Wirklichkeit jene Wünsche werden mögen, die Wir und ihr und alle guten Menschen hegen, um wahren Frieden, um brüderliche Eintracht, um die jedem zustehende Freiheit, in erster Linie die der Kirche. So möge durch das Gebet, das Wir mit euch und allen Christen zu Gott emporsenden, das heilbringende Reich Christi, das da ist „das Reich der Wahrheit und des Lebens, das Reich der Heiligkeit und der Gnade, das Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens“, in allen Teilen der Welt dauernden Bestand er­langen. Demütig bitten Wir die mildreiche Mutter, Sie möge jedem von euch in den Drangsalen dieser Tage beistehen und von Ihrem göttlichen Sohn euerem Geiste Erleuchtung des Himmels erflehen und eueren Seelen Tugend und Kraft, auf daß ihr mit Hilfe der gött­lichen Gnade allen Irrtum und alle Gott­losigkeit siegreich zu überwinden vermöget.“

Pius XII.

Aus den Herzen der Millionen Ver­ehrer Unserer L. Frau von Fatima in aller Welt braust dem Heiligen Vater für Seine neueste und so frohe Mariani­sche Botschaft ein endloser kindlicher Dankesjubel entgegen. Mit der Rußland-Enzyklika vom 7. Juli 1952 hat der Heilige Vater den zahlreichen Kundge­bungen Seiner besonderen Liebe und Verehrung für die Gottesmutter und Ihr Unbeflecktes Herz die Krone aufgesetzt. Damit hat der Heilige Vater einen Her­zenswunsch der Gottesmutter erfüllt, die Welt Ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen: „Um das zu verhüten (Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters) werde Ich kommen, um die Weihe Rußlands an Mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlan­gen. Wenn man auf Meine Wünsche hört, wird Rußland sich bekehren, und es wird Friede sein. Wenn nicht, dann wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten und wird Kriege und Verfolgungen der Kirche her­aufbeschwören. Die Guten werden gemartert werden; der Heilige Va­ter wird viel zu leiden haben; ver­schiedene Nationen werden vernich­tet werden. Aber am Ende wird Mein Unbeflecktes Herz triumphie­ren. Der Heilige Vater wird Mir Rußland weihen, das sich bekehren wird und eine Zeit des Friedens wird der Welt geschenkt werden.“

Wie atmen die Völker der Erde auf — soweit sie die durch den Hei­ligen Vater über alle Köpfe der Diplomaten und über alle grünen Tische derKonferenzen hinweg neugeschaffene Weltlage verstehen —, daß durch die fürbittende Allmacht des Unbefleckten Herzens Mariens, der Königin des Weltalls, die rohe Macht des roten Rußlands gebro­chen ist!

Mit Seiner Marianischen Großtat vom 7. Juli 1952, die wie ein hellleuehterder Stern über der ganzen Kirche und über dem ganzen Erdkreis und seinen Völkern für alle Zukunft er­strahlen wird, hat der Heilige Vater aber auch die Sehnsucht aller Verehrer und Verehrerinnen Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Fatima und ihre Ge­bete und Opfer für die Verherrlichung des Unbefleckten Herzens Mariens ge­krönt. Wie atmen sie alle auf bei dieser Frohbotschaft, diese ungezählten edlen Seelen, die seit Jahr und Tag sich als Sühnopfer hingegeben haben, nur um diesen mütterlichen Wunsch des Unbe­fleckten Herzens Mariens in Erfüllung gehen zu sehen!

Auch Ihr, meine lieben Leser des „Bote von Fatima“, gehört zur weltum­spannenden Armee der Verehrer des Unbefleckten Herzens Mariens! Euer Schriftleiter kennt als Priester viele Euerer Herzen von innen. Wohl ist die Korrespondenz für den „Boten von Fa­tima“ mörderisch anstrengend, und das ist der bescheidene Beitrag des Schrift­leiters für die Verehrung des Unbefleck­ten Herzens Mariens. Aber der Schrift­leiter weiß aus Eueren Briefen, wie un­endlich viel Ihr gelitten habt, um diesen großen Tag des 7. Juli 1952 bescheiden mitherbeiführen zu helfen. Er weiß, wie schwer Euere Kreuze waren, wie tief­gebeugt unter dieser schweren Last Ihr Euch fortschlepptet. Jetzt legt Euere Müdigkeit ab in die Hände Euerer guten Mutter Maria! Jetzt freut Euch von Her­zensgrund! Jetzt jubelt mit ganzer Seele! Auch Euere Gebete und Leiden um die Verherrlichung des Unbefleckten Her­zens Mariens sind nicht umsonst ge­wesen.

Papst Pius XII. hat gesprochen. Die Botschaft des Heiligen Vaters an Ruß­land verpflichtet die ganze Katholische Welt. Jetzt erst recht werden die Katho­liken der ganzen Welt, insbesondere die Verehrer Unserer L. Frau von Fatima und Ihres Unbefleckten Herzens, ihre Gebete und Sühnewerke fortsetzen, um der Großtat des Heiligen Vaters zum endgültigen Siege zu verhelfen.

Es lebe das Unbefleckte Herz Mariens! Es lebe der Marienpapst Pius XII. !

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Quelle: BOTE VON FATIMA, Nr. 117, Jahrgang 10, zum 13. September 1952 – Archivexemplar P.O. Schenker

39 Kommentare zu “PAPST PIUS XII. HAT RUSSLAND AM 7. JULI 1952 DEM UNBEFLECKTEN HERZEN MARIENS GEWEIHT

  1. Und wo blieb der versprochene Friede? Wo die Bekehrung Rußlands und wo ist die Rettung der vielen Seelen?

    Ist diese kriegerische, bestialische Welt der versprochene Friede?
    Ist das schismatische Russland bekehrt und zurückgekehrt zum einen Schafstall?
    Wo sind die vielen bekehrten und geretteten Seelen?

    „Mit seinem “Brief [Sacro Vergente] an die Völker Russlands” vom 7. Juli 1952, hat Papst Pius XII. Russland, gemäß den Weisungen der Prophezeiungen von Fatima, dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht.“

    Das entspricht nicht der Wahrheit!
    Die Weihe wurde keineswegs „gemäß den Weisungen“ Mariens erfüllt!

    Schwester Lucia hat wiederholt darauf hingewiesen, daß zu keiner Zeit die Weihe in der rechten Weise erfolgt ist. Und wir können das tagaus tagein feststellen, weil das Versprechen Mariens bis heute nicht seine Erfüllung fand. Rußland ist nicht bekehrt, der wahre Friede ist nicht eingekehrt. Weil Gottes Forderung nicht erfüllt wurde, deswegen werden auch nicht „viele Seelen gerettet werden“.
    GOTT forderte am 13. Juni 1929 durch Maria den Heiligen Vater auf, die Weihe Rußlands an ihr Unbeflecktes Herz zu vollziehen – in Einheit mit allen Bischöfen der Welt.

    Gott verlangte also vom Papst, daß dieser alle Bischöfe der Welt verständigt über seinen festen Entschluß, diese von Gott geforderte Weihe zu vollziehen und er sie verpflichtet, am entsprechenden festgesetzten Tag dieser feierlichen Weihe in ihren einzelnen Diözesen beizuwohnen und die Weihe mitzuvollziehen (oder in einer Synode, einer sonstigen Versammlung der Bischöfe in Rom zugegen sind. Wir sehen, daß Konzil wäre sicher die allerletzte Gelegenheit gewesen, den Kommunismus zu verurteilen und die Weihe gemeinsam zu vollziehen, um den Frieden herbeizuführen und das furchtbare konziliare Desaster und auch das kommende materielle Strafgericht aufzuhalten)
    Der furchtbare Glaubensabfall durch das Konzil war die Folge der Nichtweihe!

    In diesem Apostolischen Schreiben »Sacro vergente« vom 7. Juli 1952 ist die Rede von den Beziehungen Rußlands zum Heiligen Stuhl im Mittelalter. Der Papst weist hin auf seine Bemühungen während des letzten Krieges, spricht über die Verurteilung der Irrtümer, aber Liebe zu den Irrenden und ganz am Schluß fügt er ein Gebet an zur Muttergottes.
    Am 24. Juli 1952 wurde dieses Apostolische Schreiben »Sacro vergente« an alle Völker Russlands veröffentlicht. Das aber verlangte der Himmel NICHT! Der Himmel verlangte keinen Brief an die russischen Völker mit einer Weiheformel.

    Es war keine Bedingung des Himmels, das russische Volk über irgend eine Weihe zu verständigen und sie um ihr Gebet zu bitten.
    Er verlangte weder ein Apostolisches Schreiben an die Völker Rußlands mit einem Gebet an die Muttergottes noch sprach die Muttergottes von einer Weihe der „Völker Rußlands“.
    Der Himmel bestand auch nicht darauf, daß in dieser Weihe das Gebet der Völker Rußlands mit allen christlichen Völkern vereint sei.

    Die Weihe sollte auch nicht wegen eines „Wohlwollens“ erfolgen oder „damit Unsere und eure Gebete leichter Erhörung finden“, sondern allein deswegen, daß das Versprechen Gottes durch Maria seine Erfüllung findet.

    „Damit Unsere und eure Gebete leichter Erhörung finden, und um euch einen besonderen Beweis Unseres Wohlwollens zu geben, weihen Wir heute in besonderer Weise alle Völker Russlands dem Unbefleckten Herzen der jungfräulichen Gottesmutter, so wie Wir vor einigen Jahren die ganze Welt diesem Unbefleckten Herzen geweiht haben.“
    „…so wie Wir vor einigen Jahren die ganze Welt diesem Unbefleckten Herzen geweiht haben“.
    Also so, wie sie Gott gar nicht wollte: Ohne Teilnahme der Bischöfe und Er wollte auch keine Weltweihe. Das also war nicht die Forderung des Himmels!

    Pius XII. hat diese Weiheformel auf schriftlichem Weg an alle Völker Rußlands weitergeleitet. Maria sprach aber in ihrer Forderung von einer Weihe Rußlands in Einheit mit den Bischöfen, und nicht von einer Zusendung eines Weihegebetes an die „Völker Rußlands“.

    Gott versprach, sofern die Weihe richtig vollzogen wird, daß Er die Welt durch dieses Mittel retten will – und durch kein anderes sonst.

    Der Zweite Weltkrieg brach aus, weil die Weihe nicht vollzogen wurde. Die am 31. Oktober 1942 vollzogene Weltweihe an das Unbefleckte Herz Mariens war viel zu spät, und die Weihe nicht richtig vollzogen.
    Hier ist eindeutig bestätigt, daß Gott kein menschliches Kalkül berücksichtigt, sondern der Mensch sich immer nach Gottes Willen zu richten hat. Die Weihe wurde 1929/1930 versäumt, es wurde nicht zur rechten Zeit getan was der Himmel wollte und 1952 waren im Vatikan bereits die Fremdmächte am Werk, so daß es für Pius XII. kaum mehr möglich war, dem zu entsprechen, was der Himmel wollte.

    Und es sei nochmals darauf hingewiesen, daß Maria niemals eigenständig erscheint, um eine Forderung einzuholen. Sie kommt immer im Auftrag Gottes und sie ist ganz Seinem Willen untertan.
    Am 13. Juni 1929 sprach sie zu Schwester Lucia: „Die Zeit ist gekommen, wo GOTT den Heiligen Vater bittet, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz vorzunehmen, wobei ER verspricht, es durch dieses Mittel zu retten.“
    Ein feierlicher Akt blieb bis heute aus.
    Diese im Apostolischen Schreiben »Sacro vergente« angehängte Weiheformel entsprach nicht dem, was Gott wollte.

  2. Zu behaupten
    “Mit seinem “Brief [Sacro Vergente] an die Völker Russlands” vom 7. Juli 1952, hat Papst Pius XII. Russland, gemäß den Weisungen der Prophezeiungen von Fatima, dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht.”
    „gemäß den Weisungen“, damit stempelt man Gott selbst zum Lügner.

  3. @Alexius

    Nicht ich behaupte das, sondern das steht so im Kathpedia-Artikel unter „Der christliche Osten“! – Sie sind immer ähnlich kurzschlüssig wie „Stephan“ mit solchen Konklusionen wie: „damit stempelt man Gott selbst zum Lügner“! Seien Sie doch vorsichtiger und überlegter!

  4. Sie sind verantwortlich, Herr Schenker, nicht Kathpedia. Es müßte Ihrerseits dann wenigstens sofort ein Gegenkommentar erfolgen.
    So steht doch für alle fest, daß Sie diese Meinung vertreten.
    Einen Hinweis übrigens auf „Kathpedia“ ist nicht zu finden.
    Wie auch immer, die Weihe wurde bis heute NICHT vollzogen!

  5. Rußland hat sich doch bekehrt, bekehrt von dem gottesfeindlichen Kommunismus. Und die Kriege unserer Zeit gehen nicht von Rußland, sondern von Islamisten und den USA aus.

    Marias Satz über den Frieden lautet übrigens (mit eigener Hervorhebung):
    „Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“
    „Eine Zeit des Friedens“, heißt es hier, nicht Friede auf immer und ewig.
    Also wurde diese Verkündigung verwirklicht, der Papst weihte Rußland der heiligsten Maria, Rußland bekehrte sich vom Kommunismus, und der Welt wurden einige Jahre des Friedens geschenkt.

  6. «Mit seinem “Brief an die Völker Russlands” vom 7. Juli 1952, hat Papst Pius XII. Russland, gemäß den Weisungen der Prophezeiungen von Fatima, dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht.»

    Falsch, weil nur Pius XII hier geweiht hat, nicht zusammen mit allen Bischöfen.

  7. @ dspecht:

    In meinem Vorbeitrag zitierte ich den letzten Satz des zweiten Geheimnisses von Fatima. Da ist für die Weihe Rußlands nur von dem Heiligen Vater, also dem Papst die Rede.

  8. Also wenn ein Bischof da nicht mitmachen würde wäre die Weihe dann ungültig?

  9. Ja, aber in der eigentlichen Aufforderung des Himmels 1929 in Tuy ist klar vom Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen die Rede.

    Wahrscheinlich genügt schon eine moralische Einheit, so dass nicht absolut alle Bischöfe mitmachen müssen.
    Aber Sie müssten dann schon die GOTTesmutter selbst fragen oder zumindest Sw. Lucia, Thomas K., um eine exakte und letztverbindliche Antwort zu erhalten….!

  10. Zu dieser Weihe-Aufforderung in Tuy (und überhaupt zur Weihe) vgl. z.B. hier – übrigens nur eine von vielen elektronischen Resourcen zu unserem Thema:
    http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2010/12/13/die-geheimnisse-von-fatima-iv-die-weihe-russlands-ist-noch-immer-nicht-erfolgt/

    Und wie gesagt, auch sehr empfehlenswert das Buch von Mura/Huber;
    eine Buchbesprechung z.B. hier:
    http://www.patrimonium-verlag.de/index.php/patrimonium-liest/25-buchbesprechungen

  11. m.E. wird es so sein, dass – von der Sedisvakanz bzw. von Sedisprivationismus ausgehend – irgendwann einmal ein allgemein von allen „Traditionalisten“ anerkannter Papst gewählt werden wird (z.B. wenn man von der Sedisprivationisten-These ausgeht etwa von einigen Kardinälen, die sich bekehren und etwa Bergoglio öffentlich als abgesetzt erklären und dann einen neuen Papst wählen) und dieser dann mit den wenigen rechtgläubigen Bischöfen die Weihe vornimmt —

    und dass die Bekehrung Rußlands dann nicht nur ein Bestätigung der Erscheiung von Fatima ist, sondern zugleich eine himmlische Bestätigung der Rechtmäßigkeit dieses neugewählten Papstes und der Bischöfe.

    Oder dass Bergoglio sich bekehrt, fast alle Bischöfe für abgesetzt erklärt und mit den wenigen verbleibenden dann die Weihe vornimmt…. Nichts ist unmöglich…
    Und dann die Bekehrung die Bestätigung dafür wäre, dass Bergoglio rechtmäßiger Paps ist – entweder dass er es schon immer war, oder aber gemäß der Sedisprivationismus-Lehre er ab der Bekehrung Papst wurde…..

  12. oben muss es besser heißen:

    …Und dann die Bekehrung RUSSLANDS die Bestätigung dafür wäre, dass Bergoglio rechtmäßiger Paps ist – entweder dass er es schon immer war, oder aber gemäß der Sedisprivationismus-Lehre, er ab seiner Bekehrung Papst wurde…..

  13. Da haben wirs doch: Das größte Wunder dass die Muttergottes also hier eigentlich verlangt ist, dass alle Bischof 1.rechtgläubig seien(nur wer „Gläubig“ist, ist bereit so eine, für die heutige moderne Gesellschaft und Kirche: kitschige und übertriebene abergläubischen Weihe abzulegen!) 2.eines Sinnes und eines Herzens seien, 3.Gehorsam sind und der Muttergottes ergeben. Wenn dieses WUNDER dann mal tatsächlich stattfindet, dann erst können wir über die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz der Gottesmutter reden. Denn erst dann wäre eine „gültige“ Weihe möglich.
    Wenn man sich dann auch noch die Frage stellt ob dieser Papst wirklich auch Papst ist und ob denn die Bischöfe auch wirklich alle richtig geweiht sind und, und, und… Dann kommen wir wann dazu eine Weihe als Weihe anzusehen und wann dazu, dass due Weihe echt passiert? Passiert sie noch?
    Man wäre fast dazu geneigt zu sagen: wers glaubt wird Selig. Aber durch die Gnade Gottes können Wunder geschehen. Für Gott ist nichts unmöglich.
    Oremus!

  14. Es hat am 7.VII.1952 defininitiv eine Weihe Rußlands durch den Papst gegeben. Diese Weihe ist oben dokumentiert.

    Und wenn wir von den Forderungen von Fatima reden, müssen wir uns auch daran halten, was Maria in Fatima forderte – und sie forderte und verkündete dort die Weihe Rußlands durch den Papst und nur durch den Papst.

    Eine Forderung der Weihe Rußlands durch den Papst und alle Bischöfe wäre übrigens ziemlich unrealistisch, ein Weiheakt an einem Ort zu einer Zeit praktisch unmöglich – man denke an Bischöfe, die alters- oder krankheitsbedingt verhindert sind, zu reisen, an Bischöfe, die gefangengenommen wurden und an Bischöfe, die aus anderen Gründen ihre Bistümer nicht verlassen können.

  15. Die Weihe wird so sicher erfolgen wie das Jüngste Gericht.
    Wieviele komplizierte Gedankengänge hier doch auftauchen. Unfaßbar!

    Sie fragen am 30. Juni, 14:58 ja selbst, Herr Schenker: „Aber hat er dies damals auch in Vereinigung mit allen Bischöfen getan? Wenn ja, in welcher Weise ist das offiziell bestätigt?“

    Darauf bekamen Sie eine mit den Haaren herbeigezogene, sophistische und trügerische Antwort, daß Maria von Anfang an gewußt habe, daß die Weihe ohne Bischöfe erfolgen würde.

    Nein, die Weihe wird mit den Bischöfen erfolgen. Denn das ist bis heute nicht geschehen. Es gab keinen festgesetzten Tag für diese feierliche Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens in Einheit mit den Bischöfen. Doch so und nicht anders fordert es der Himmel und so und nicht anders wird die Weihe einmal vollzogen werden.

    Bis zum Jahre 1958 waren es nicht in besonderer Weise die Päpste, die eine Weihe vernachlässigten, sondern die Bischöfe.

    Im April 1943 schreibt Pius XII. durch seinen Kardinal-Staatssekretär an alle Apostolischen Nuntien und durch sie an alle Bischöfe, es möge die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens im folgenden Monat in allen Diözesen vorgenommen werden. Und das wiederholte er am 1. Mai 1948 (Rundschreiben „Auspicia quaedam“).

    Im Jahre 1964 wollten nur noch 700 Bischöfe der Forderung Mariens nachkommen. Heißt also, 80 % waren damals nicht mehr bereit, dem Himmel Gehorsam zu leisten.

    Warum soll die Weihe genau so und nicht anders vollzogen werden?
    Unser Herr Jesus Christus gab Schwester Lucia die Erklärung, warum sich Rußland ohne diese Weihe nicht bekehren könne: „Weil ich will, daß meine ganze Kirche diese Weihe als einen Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens anerkenne, damit so ihre Verehrung verbreitet werde und damit neben der Andacht zu meinem Göttlichen Herzen die Andacht zum Unbefleckten Herzen ihren Platz finde.“

    Aus dem Text „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, der Heilige Vater wird mir Rußland […] weihen und der Welt wird einige Zeit des Friedens geschenkt werden“, herauszulesen, die Gottesmutter habe von Anfang gewußt, daß die Weihe ohne Bischöfe vollzogen würde, ist verschlagen und spitzfindig!
    Dem ist eben nicht so!

    Ch. Barthas meinte etwas ungläubig, daß eine Vereinigung mit allen Bischöfen kaum zu verwirklichen sei. Lucia antwortete: „Doch, doch! Ich sehe es.“

    So wird Unsere Liebe Frau Rußland durch ein großes Wunder bekehren, sobald die Weihe in Einheit mit den Bischöfen erfolgt ist. Mit Bekehrung Rußlands meint die Gottesmutter nicht nur die Abwendung vom Kommunismus, sondern auch, daß dieses Volk zur römisch-katholischen Kirche finden wird…

    „Dies wird in der Tat das erstaunlichste Wunder sein: Die Bekehrung dieser atheistischen und geknechteten Nation, welche jahrhundertelang von der Kirche getrennt war. Die Macht der Vermittlung der Königin des Himmels und der Erde wird offenbar werden. In der ganzen Welt werden die Menschen beeindruckt, erschüttert und beglückt sein und mit Freuden die Andacht zum Unbefleckten Herzen annehmen. Der Triumph ihres Herzens wird sich über die ganze Welt erstrecken und alle Menschen erfassen.“ (S. 71 „Das Unbefleckte Herz Mariä“, Pater H. Mörgeli)

    Doch manche Fabulanten und Träumer hier wollen behaupten, nachfolgendes hätte sich bereits erfüllt:

    „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

  16. Jeder vernünftige Mensch wird erkennen, daß nichts von dem eingetroffen ist, was der Himmel als heiliges Versprechen der Menschheit hinterlassen hat: Denn Seine Maßgaben wurden weltweit nicht erfüllt – schon gar nicht in Rom.

    Gott erfüllt doch nicht Sein Versprechen, wenn gleichzeitig Seine Bedingungen nicht erfüllt werden. Wie könnte man Gott ernst nehmen, wenn die Fatimabotschaft unter den Tisch gekehrt wird und Er dennoch seine Verheißungen erfüllen würde. Was wäre das für ein Gott?

    Wie also kann hier behauptet werden, daß das Versprechen erfüllt sei, wenn diese Versprechen unweigerlich an Gottes Bedingungen geknüpft sind?

    Wenn wir einerseits feststellen, daß wir keinen Frieden haben (wo Christus, Unser König, entthront wird, kann es keinen Frieden geben), wie kann man dann behaupten, dieser Friede hat es bereits gegeben? Wie stellen wir uns überhaupt einen Frieden vor, einen Frieden, den Gott selbst verspricht? Und wer glaubt, daß trotz der nicht erfüllten Bedingungen viele Seelen gerettet werden, ist mit Blindheit geschlagen.

    Wenn jemand behauptet, die Weihe Rußlands wurde bereits so vollzogen, wie der Himmel es wollte, gleichzeitig aber der Friede, die Bekehrungen der Seelen und die Bekehrung Russlands ausbleiben, dann wären wir ja vom Himmel betrogen worden durch ein falsches Versprechen.

    Es ist unfassbar, unbegreiflich völlig abstrus und grenzenlos verwegen zu behaupten, wir hätten den vom Himmel versprochenen Frieden bereits erhalten und Russland habe sich bekehrt:

    „Rußland hat sich doch bekehrt, bekehrt von dem gottesfeindlichen Kommunismus. Und die Kriege unserer Zeit gehen nicht von Rußland, sondern von Islamisten und den USA aus.“

    Rußland hat sich nicht bekehrt, nur eine veränderte Taktik eingeschlagen.
    Die Verbreitung der von Maria angesprochenen Irrtümer war zu keiner Zeit eingestellt, die falschen Denkweisen und Weltanschauungen sickern weiter als Gift in die Völker. Wenn die Muttergottes von Russland als Geissel Gottes spricht, dann sind trotz der Gefährlichkeit des Islams und der USA nicht diese gemeint, sondern das Land, das Gott bekehrt sehen will. Bekehrt heißt, eine Rückkehr Rußlands zur Römisch-katholischen Kirche. Das Schisma wird dann beendet sein! Und dies wird unweigerlich kommen aufgrund des Versprechens. Erst danach wird dieser verheißene Friede eintreten!

    Wir erwarten mit Sehnsucht und größtem Verlangen die Bekehrung Rußlands und den Triumph des Unbeflecken Herzen Mariens! Denn erst dann wird der Welt „eine Zeit des Friedens“ geschenkt werden.

    Zu Pater Fuentes sprach Lucia: „Wenn wir nun dieses letzte Mittel, nämlich die Sühneandacht, verschmähen und zurückweisen, werden wir die Verzeihung des Himmels nicht mehr erlangen, denn wir hätten eine Sünde begangen, die das Evangelium „Sünde gegen den Heiligen Geist“ nennt und die darin besteht, mit ganzem Wissen und Wollen das Heil, welches uns Gott [für diese Zeit] anbietet, abzuweisen. Halten wir uns vor Augen, daß Jesus Christus ein sehr guter Sohn ist, der es nicht zuläßt, wenn Seine heiligste Mutter beleidigt und verachtet wird.“

    @ Seefeldt: „Marias Satz über den Frieden lautet übrigens..:
    “Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.<
    “Eine Zeit des Friedens”, heißt es hier, nicht Friede auf immer und ewig. Also wurde diese Verkündigung verwirklicht, der Papst weihte Rußland der heiligsten Maria, Rußland bekehrte sich vom Kommunismus, und der Welt wurden einige Jahre des Friedens geschenkt."

    Wenn die Rußlandweihe noch nicht so vollzogen wurde, wie es der Himmel forderte, dann kann es auch noch keine Zeit des Friedens gegeben haben.
    Die von Gott gegebenen Versprechen konnten noch nicht Wirklichkeit werden, weil die Bedingungen noch nicht erfüllt wurden.

    Wie arrogant hier über Unsere Himmlische Mutter gesprochen wird, läßt die Einstellung zu Fatima erkennen. "der Papst weihte Rußland der heiligsten Maria". Diese Ausdrucksweise ist respektlos! Rußland sollte auch nicht "der" Maria, sondern dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht werden.

  17. @ Alexius:

    “Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.”

    Das zitieren Sie selbst? Lesen Sie nicht einmal ihre eigenen Zitate?
    Die Weihe Rußlands durch den Heiligen Vater ist geschehen, nämlich durch Papst Pius XII. am 7.VII.1952. Und in der Botschaft von Fatima ist keine Rede davon, daß dieser Weihe alle Bischöfe beiwohnen müßten, was übrigens auch arg unrealistisch wäre, da doch einige Bischöfe alters- oder krankheitsbedingt nicht reisen können, gefangengenommen sind oder aus anderen Gründen ihre Bistümer nicht verlassen können.

  18. zu ergänzen: Die Botschaft von Fatima fordert und verkündet die Weihe Rußlands ausschließlich durch den Papst, es ist dort von keinem einzigen anderen Bischof die Rede.

  19. Jeder einsichtige Mensch kann erkennen, daß Rußland durch den Papst geweiht wurde, daß Rußland sich von dem gottesfeindlichen Kommunismus bekehrt hat und daß von Rußland keine Irrtümer mehr ausgehen. Die Irrtümer der heutigen Welt gehen hauptsächlich von den USA, dem (im Westen, nicht in Rußland!) grassierenden Modernismus, der Freimaurerei, den internationalen jüdischen Organisationen und dem Islam aus.

  20. „Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

    Die Frage ist, ob die verheißene Bekehrung wirklich die Bekehrung zur Kirche bedeutet.

    Die Heilige Schrift kennt auch eine Bekehrung/Konversion der Feinde zum Frieden:

    Sprüche 16:7 Wenn jemands Wege dem HERRN wohl gefallen, so macht er auch seine Feinde mit ihm zufrieden.

    Vulgata: LIBER PROVERBIORUM 16:7 cum placuerint Domino viae hominis inimicos quoque eius convertet ad pacem

    http://www.mostholyfamilymonastery.com/consecration_russia.php

    Die Fatima-Botschaft sagt also nicht so ganz eindeutig aus, daß die Bekehrung Rußlands die Bekehrung zum wahren Glauben bedeutet, wie wir bisher vielleicht angenommen haben.

    Außerdem geht es beim unter Verschluß stehenden dritten Teil des Geheimnisses gar nicht um eine Bekehrung Rußlands geht, sondern um den Glauben. Das sagen alle, die das echte sog. dritte Geheimnis kennen, wie

    „Kardinal“ Oddi: “hat nichts mit Gorbatschow zu tun. Die selige Jungfrau warnte uns über Apostasie in der Kirche.”

    „Kardinal“ Ciappi: “Im dritten Geheimnis wird unter anderem vorhergesagt, dass die große Apostasie in der Kirche an der Spitze beginnen wird.”

    „Kardinal“ Ratzinger: „[…]den großen Ernst der Geschichte; die Gefahren, die auf dem Glauben und dem Leben des Christen und damit der Welt lasten“ [und] „um die Wichtigkeit der letzten Dinge“.

    Bischof Alberto Cosme do Amaral: „Sein Inhalt betrifft nur unseren Glauben. Das Geheimnis mit katastrophalen Ankündigungen oder nuklearem Holocaust zu identifizieren, hieße, den Sinn der Botschaft zu verdrehen. Der Verlust des Glaubens eines Kontinentes ist schlimmer, als die Vernichtung einer Nation; und es stimmt, dass der Glaube in Europa ständig abnimmt.“ etc.
    http://www.devilsfinalbattle.com/ger/ch4.htm

  21. @ Ci-devant, 8. Juli 2014 um 21:22 Uhr:
    „Die Fatima-Botschaft sagt also nicht so ganz eindeutig aus, daß die Bekehrung Rußlands die Bekehrung zum wahren Glauben bedeutet, wie wir bisher vielleicht angenommen haben.“

    Ci-devant, und Sie wollen ein gläubiger Mensch sein?

  22. @ Ci-devant:

    „Die Frage ist, ob die verheißene Bekehrung wirklich die Bekehrung zur Kirche bedeutet.“

    Völlig richtig beobachtet. Und wenn die heiligste Maria die Bekehrung Rußlands von dem Kommunismus meinte, ist Ihre Ankündigung erfüllt. Vergessen wir auch nicht: Bei allen Fehlern der Orthodoxie wird doch gerade auch in Rußland die heiligste Maria tief verehrt, in unserer Zeit vielleicht sogar tiefer als irgendwo sonst. Und in der russisch-orthodoxen Liturgie gibt es keine Abartigkeiten wie leider in den westlich-katholischen Diözesen.

  23. Das ist also die Beurteilung eines „Gläubigen“ der andere als Sektierer beschimpft und beschimpfen darf.

    Eine seltsame Anschauung von Bekehrung, aber mich wundert bei diesem Herren schon lange nichts mehr.

  24. Die Bekehrung vom gottesfeindlichen Kommunismus ist eine Bekehrung, eine gottesgefällige Bekehrung obendrein, auch wenn ein Sedisvakanzketzer das in seiner ihm eigenen Tatsachenverweigerung nicht wahrhaben will.

  25. Der Sedisvakantistenhasser zeigt hier wieder ganz deutlich, dass er von Bekehrung, wie vom heiligen katholischen Glauben fast keine Ahnung hat.

  26. Pingback: Erzbischof Joachim Kardinal Meisner: Papst Pius XII. als vorbildlicher Lehrer des Glaubens. Ein theologisches Lebensbild | POSchenker

  27. Die Weihe Ruβlands an das Unbefleckte Herz Mariä ist 1952 durch Papst Pius XII. gültig und abschlieβend geschehen, obschon auf unvollkommene Weise.

    Siehe unter anderem:

    https://www.mostholyfamilymonastery.com/catholicchurch/consecration-russia-fatima-lucy/

    https://www.mostholyfamilymonastery.com/news/2-hour-30-minute-video-the-third-secret-of-fatima-3rd-edition-some-minor-changes-made-to-this-version/

    Diese Unvollkommenheit hat die Muttergottes selbst vorausgesagt in ihrer Botschaft vom 13. Juli 1917.

    Ihre BITTE war, daβ die Weihe Russlands durch den Heiligen Vater zusammen mit den Bischöfen geschehen sollte, und dies sollte recht zeitnah (lt. 13. Juni 1929 in Tuy an Sr. Lucia: „Der Zeitpunkt ist gekommen…“) geschehen.

    Ihre VORAUSSAGE war jedoch, daβ die Weihe Russlands ohne die Bischöfe geschehen werde (d.h. die Bischöfe wurden in ihrer Voraussage, was tatsächlich geschehen werde, nicht erwähnt), und die Weihe werde „am Ende“ (spät/mit Verspätung) erfolgen. Also zwei Aspekte, die die Weihe Ruβlands durch Papst Pius XII. am 7. Juli 1952, d.h. ohne die Bischöfe und mit einer Verzögerung von 23 bzw. 35 Jahren, unvollkommen machte, aber nichtsdestotrotz gültig ist (und, wie gesagt, sogar genau so von der Allerseligsten Jungfrau vorausgesagt wurde).

    Interessanterweise sprach die Muttergottes im oberen Teil ihrer Botschaft vom 13. Juli 1917 (abhängig von der Übersetzung/Sprache): „Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland zu bekehren, und es wird Friede sein.“ Im unteren Teil der Botschaft jedoch, als sie prophezeit, was künftig tatsächlich geschehen werde, sprach sie nur noch von „> Am Ende (spät/Verzögerung) < wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der > Heilige Vater (Bischöfe fehlen) < wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und eine (gewisse) Zeit des Friedens (ein gewisser Friede/ein unvollkommener Friede/ein minderwertiger Friede) …“ In anderen Übersetzungen /anderen Sprachen steht auch manchmal der Begriff „gewisser Friede“ im Gegensatz zu „vollkommener/voller Friede“.

    Jedenfalls handelt es sich um eine äuβerst interessante Parallele zum Alten Testament (Psalmen 16,7: “…cum placuerint Domino viae hominis inimicos quoque eius CONVERTET AD PACEM”), als der Begriff „Bekehrung“ im Sinne von „eine Bekehrung zum Frieden/Ende oder Milderung von physischer Gewalt/Verfolgung“ stand, und nicht im Sinne einer Bekehrung zum wahren Glauben. Natürlich wäre eine Bekehrung zum wahren Glauben für Russland (oder ggf. sogar darüberhinaus) wünschenswert für den Himmel und für jeden apostolisch gesinnten Katholiken (was wir alle sein sollten), aber der Punkt ist, daβ die die Muttergottes in Fatima DAS NICHT versprochen hat. Sie benutzt dieselbe Terminologie wie im Alten Testament, als es um die physische/gewaltsame Verfolgung des Volkes Gottes ging, als ein grausamer, verfolgender Feind seine Verfolgung minderte oder gar einstellte, als das Volk sich besserte.

    Und was ist geschehen kurze Zeit nach 1952? Davor gab es ja den grausamen Völkermord mehrerer Millionen ukrainischer Katholiken, schreckliche Gulags usw.

    Auβerdem ist zu bemerken, daβ die Gottesmutter kurz vor dieser Passage vom 13. Juli 1917 vom Ausbruch eines weiteren Krieges (dem 2. Weltkrieg) spricht, also wiederum von physischer Gewalt, Schrecken, Terror, Verfolgung usw. – und nicht von Bekehrung im Sinne einer Bekehrung zum wahren Glauben.

    Bekehrung zum wahren Glauben ist also hier nicht das Thema und schon gar nicht versprochen. Einige falsche Traditionalisten verzerren die Fatima-Botschaft so sehr, daβ sie nicht nur behaupten, die Muttergottes habe eine Bekehrung Ruβlands zum katholischen Glauben versprochen, sondern sogar der ganzen Welt. Es ist verblüffend, wie Lügen erfunden und weitergetragen werden, und gerade dort wo man sich „traditionell katholisch“ nennt.

    Aber nicht umsonst befinden wir uns nun in der Endphase der prophezeiten Groβen Apostasie. Das nächste groβe Ereignis wird also nicht eine Weihe oder ein Wunder oder ein Zeichen am Himmel zur Warnung sein, sondern die Wiederkunft Jesu Christi samt Weltgericht!! Und man sollte sich vor Augen halten, daβ die wahren Päpste in der Kirchengeschichte die Sintflut, in der nur 8 Menschen „(wie) durch (das) Wasser“ gerettet wurden, auch als Sinnbild für das Weltgericht ansehen, d.h. unter anderem unter diesen zwei Aspekten: (1) die Zahl der Geretteten wird sehr viel geringer ausfallen, als man gemeinhin annimmt und (2) daβ auch in der heutigen Zeit die wahren Katholiken sich dadurch auszeichnen, daβ sie das Heilsdogma/Taufdogma („durch Wasser“) ohne Kompromisse und ohne jegliche „Hintertürchen“ (angeblich andere Arten von Taufen) glauben und bekennen.

    Mitgliedschaft in der katholischen Kirche (ohne Selbst-Exkommunikation durch Häresie wie es ja leider massenhaft geschieht bis in die höchsten Ränge der prophezeiten Vatikanum 2-Gegenkirche) bis zum letzten Atemzug ist absolut heilsnotwendig, und der einzige Weg (Tür/Eingang) in die Kirche ist durch das Sakrament der Taufe. Das Sakrament der Taufe kann nur gespendet werden mit der korrekten Materie (Wasser) und der korrekten Form (den Worten „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“).

    Gott läβt sich nicht spotten. Die Fatima-Botschaft zu verfälschen ist eine sehr ernste Angelegenheit.

    Seien wir davon überzeugt, daβ es sehr, sehr wichtig ist, die 15 Gesätze des heiligen Rosenkranzes täglich zu beten und auβerdem oft das „Gegrüβet seist Du Maria“.

  28. @Rosengarten 2. November 2018 um 21:23

    Herzlichen DANK dafür!!

    Eine Frage zur Fatima Weihe: Wäre da nicht auch ein dritter Punkt der zu beanstanden wäre dass Russland nicht explizit erwähnt wurde, sondern es eine allgem. Weltweihe war (ohne Rulland explizit erwähnt zu haben) oder liege ich da falsch?

    „… , daβ sie das Heilsdogma/Taufdogma („durch Wasser“) ohne Kompromisse und ohne jegliche „Hintertürchen“ (angeblich andere Arten von Taufen) glauben und bekennen.

    Mitgliedschaft in der katholischen Kirche (ohne Selbst-Exkommunikation durch Häresie wie es ja leider massenhaft geschieht bis in die höchsten Ränge der prophezeiten Vatikanum 2-Gegenkirche) bis zum letzten Atemzug ist absolut heilsnotwendig, und der einzige Weg (Tür/Eingang) in die Kirche ist durch das Sakrament der Taufe. Das Sakrament der Taufe kann nur gespendet werden mit der korrekten Materie (Wasser) und der korrekten Form (den Worten „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“).

    Gott läβt sich nicht spotten. Die Fatima-Botschaft zu verfälschen ist eine sehr ernste Angelegenheit. “

    Auch das denke ich. Danke.
    Das Sakrament der Taufe (eben als Sakrament) ist genau festgelegt durch Form, Materie und Intention. http://www.k-l-j.de/download/pdf/grundkurs/gnadenlehre_2.pdf

  29. Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung.

    Was die explizite Weihe Russlands betrifft, diese fand am 07.07.1952 statt, nachdem die Weltweihe an das Unbefleckte Herz Mariens bereits 1942 stattgefunden hatte. Siehe:

    Papst Pius XII, Sacro Vergente Anno (Apostolischer Brief), 7. Juli 1952 : „ (…) Damit Unsere und eure Gebete leichter Erhörung finden, und um euch einen besonderen Beweis Unseres Wohlwollens zu geben, weihen Wir heute in besonderer Weise alle Völker Russlands dem Unbefleckten Herzen der jungfräulichen Gottesmutter, so wie Wir vor einigen Jahren die ganze Welt diesem Unbefleckten Herzen geweiht haben (…)“

    Es ist von extrem groβer Wichtigkeit, das Dogma der EINEN TAUFE (das Sakrament der Taufe) zu glauben und zu bekennen. Dieses Dogma wird FAST ÜBERALL verleugnet (auch von fast allen „Traditionalisten“ und sogar den meisten Sedisvakantisten), und das auf sehr mannigfache, oftmals subtile Weise, und oftmals erst beim zweiten oder dritten Nachfragen erkennbar.

    Und es ist ja auch Dogma, daβ jeder, der auch nur an einer einzigen Häresie notorisch festhält, den ganzen Glauben aufgegeben hat.

    Kein Wunder, daβ unser Herr Jesus Christus beim unmittelbar bevorstehenden Weltende wohl die Frage stellen wird, ob Er noch den Glauben (ganz, rein, unversehrt) auf Erden finde?

    Nach Meinung der Päpste und Kirchenväter ist die Zahl der Geretteten sehr gering.

  30. Bitte gerne und danke für die Russland-Info.

    Erg.: Eine Begierde -Ehe oder Begierde- Messopfer kann es ja auch nicht geben.
    Ab wann wäre man dann verheiratet, oder getauft? WO steht das geschrieben? Nur subjektive Ansätze. Nichts verbindlich.

    Deswegen glaube ich auch nur an die normale Wassertaufe.

    Eine einzige Ausnahme, die ich als „Begierde“-Taufe gelten lassen würde ist z.B. wenn man am nächsten Tage getauft werden sollte und man vorher tragisch ums Leben kommt. Aber auch da würde ich mich fragen ob das nicht auch die Zulassung Gottes wäre sich nicht rechtzeitig getauft lassen zu haben. Gewissheit hat man dennoch keine.

    Bei Kindern (vor allem schon Babys) war man auch immer in größter Sorge diese sobald als möglich taufen zu lassen. Da kann man nicht bis zu einer möglichen Begierde- Taufe warten, nach dem Motto, die Kinder sollten einmal selbst entscheiden können ob sie sich taufen lassen wollen.

    Nicht umsonst plädiert die Kirche seit eh und je zu einer baldigen(!!!) (Wasser)Taufe. Das Seelenheil steht gerade schon bei Säuglingen auf dem Spiel!!!

  31. Allein in der Apostelgeschichte finden wir drei Ereignisse, bei denen Gott Selbst eingreift, so daβ das Sakrament der Taufe (Wassertaufe) empfangen werden kann – der römische Hauptmann Kornelius, der Kämmerer aus Äthiopien und Saulus von Tarsus. In jedem dieser Fälle ist nicht nur die Vorsehung Gottes ganz offensichtlich, sondern die Beteiligten sind verpflichtet, sich mit Wasser taufen zu lassen, auch wenn ihre Absicht, den Willen Gottes zu tun, klar ist.

    Tatsache ist, daβ Gott jede aufrichtige Seele bis zur Taufe am Leben erhalten wird; Er ist der Allmächtige und Er hat unfehlbar angeordnet, daβ (im Neuen Testament, seit der Auferstehung Jesu Christi) niemand ohne Taufe in den Himmel kommt.

    Papst Pius IX., 1. Vatikanisches Konzil, ex cathedra: „Alles, was Er geschaffen hat, schützt und lenkt Gott durch Seine Vorsehung, ’sie erstreckt sich kraftvoll von einem Ende zum andern und leitet das All vortrefflich‘ …

    Daher ist es auch falsch zu glauben, daβ jemand gerettet werden kann, der einen Tag vor der geplanten Taufe stirbt (natürlich ein sehr hypothetischer Fall, der gerne vorgebracht wird). Gott würde den Tod nicht zulassen, wenn jener Mensch es (wahrlich) „begehrt“ und verdient hätte, getauft zu werden. Gott ist allmächtig und nichts passiert, ohne daβ Er es will / zuläβt.

  32. @Rosengarten 3. November 2018 um 18:15

    Danke.

    Jedenfalls: Mit der regulären Taufe (Materie ist WASSER !!) ist man auf der SICHEREN Seite. Jede andere Art der Taufvollstreckung ist der Versuch die Taufmoral zu untergraben und zugleich die Absicht (wenn auch bedingt gewollt) die Ungewissheit und Unsicherheit zu schüren.

    “ Gott würde den Tod nicht zulassen, wenn jener Mensch es (wahrlich) „begehrt“ und verdient hätte, getauft zu werden. “

    Selbst bei Säuglingen ( ohne vorhandener Entscheidungsfähigkeit !) plädiert die Kirche dafür, möglichst BALD die Taufe zu begehren auch wenn und gerade durch eine Stellvertretung (Taufpaten) die dieser GÜLTIGERWEISE vollzieht. Die Notwendigkeit und Dringlichkeit dieses Kardinal-Sakramentes ist somit ganz KLAR. Somit kann daraus geschlossen werden dass der Tauf- BEFEHL sich nicht und nie mit der billigen Abspeisung (salopp gesprochen) einer ausschliesslichen Begierde (ohne Materie) zufrieden geben würde. Die Begierde kann nur der Wunsch der WAHREN (Wasser)Taufe sein – und dies möglichst bald – durch einen selbst oder einer Stellvertretung.

    Ob jemand wirklich ohne Vollzug der wahren Wassertaufe gerettet ist und bleibt ungewiss und jede Spekulation darüber erübrigt sich sowieso wenn man den ERNST dahinter erkennt.

    (Meist) selbst verschuldete Unwissenheit schütz nicht vor Strafe. Gottes Allmacht erlaubt JEDEM Menschen den richtigen, wahren Weg RECHTZEITIG zu finden. OHNE Ausnahme.

    “ Daher ist es auch falsch zu glauben, daβ jemand gerettet werden kann, der einen Tag vor der geplanten Taufe stirbt (natürlich ein sehr hypothetischer Fall, der gerne vorgebracht wird). Gott würde den Tod nicht zulassen, wenn jener Mensch es (wahrlich) „begehrt“ und verdient hätte, getauft zu werden. “

    Richtig.

    Sog. „ausserordentliche“ Heilswege (wenn es diese geben sollte?) kann kein Mensch einem anderen Menschen VERBIDLICH zusichern, gewähren, auch nicht die wahre Kirche!

  33. Die Gültigkeit einer sog. „Begieredetaufe“ liesse damit berechtigterweise auch den irrigen Schluss zu dass schon jeder Taufbewerber (Getaufter in spe) sich im Vorhinein ( als vorweggenommene gültige Taufe ) als gültig Getaufter (!!!) bezeichnen darf. Wozu bedürfte es dann noch der regulären Taufe durch Wasser??! Ist Wasser dann nur noch als eine Option zu verstehen!? Wenn vorhanden – gut- wenn nicht vorhanden – macht nichts? Die Begierde macht schon alles wieder gut???!

    WAS für ein Wahnsinn!!!

    Was für irrige Spekulationen sich daraus ergeben sieht man ja selbst.

  34. Genau so wie wenig man die Ehemoral aushöhlen und untergraben darf, so wenig man auch die Sakramentenspendung, den Sakramentenvollzug. Es gibt kein Relativieren oder Ausnahmen schaffen. Nur ein entweder – oder. Ein Ja sei ein Ja, ein Nein ein Nein.

    Wenn Gott in dem einen oder anderen Fall Barmherzigkeit walten lässt dann ist das seine Sache. Wir wissen es nicht. Nur wir können nicht schon im Vorfeld VERBINDLICHE Nischen schaffen die die reguläre Lehre untergraben würden.

    Selbst Verlobte sind noch nicht verheiratet, selbst wenn diese Begierde zu heiraten vorhanden ist. Alles der Reihe nach. UND selbst wenn ein Verlobter auf dem Schlachtfeld kurz vor seinem Tode seine Geliebt sich mit ihm verheiratet wissen will (selbst von beiden Seiten) so ist dennoch KEINE Heirat vollzogen worden, rein geistig. Da hilft auch die größte Begierde nichts. Punkt.

    So einfach ist das.

  35. Vielen Dank. Bitte erlauben Sie mir jedoch die folgenden Anmerkungen und Klarstellungen:

    Sie schreiben: (…) „regulären“ (…) „sicheren Seite“ (…)

    Antwort: Nein, das reicht so nicht!

    Das Sakrament der Taufe (Materie: Wasser) ist NICHT NUR die „reguläre“ Taufe (wie Sie sich ausdrücken), sondern es ist die EINZIGE Taufe. Es gibt keine andere Taufe, die das Sakrament der Taufe ersetzen würde – Punkt.

    Daher ist man mit dem Empfang des Sakraments der Taufe NICHT NUR auf der „sicheren Seite“ (wie Sie sich ausdrücken), sondern auf der EINZIGEN Seite, die einem den Eintritt in die Kirche und somit die Möglichkeit des Heils eröffnet.

    Wenn Sie o.g. Ausdrücke verwenden, Pierre, befinden Sie sich nämlich schon auf einem Schlitterpfad zum Kompromiss und letztlich zur Häresie.

    Jedes Wort in dogmatischen Angelegenheiten muβ sehr gut gewählt sein! Bitte benutzen Sie keine Begriffe, die auch nur einen kleinen Raum zum Kompromiss darstellen – ich gehe davon aus, daβ Ihre Absichten persönlich gut sind und Sie noch lernen – aber leider benutzen auch viele Häretiker solch‘ scheinbar harmlosen Begriffe (was übrigens mit ein Grund ist, warum Häretiker gegen das Taufdogma/Heilsdogma gerade in falschen „traditionellen“ Kreisen manchmal erst auf dem dritten oder vierten Blick als Häretiker erkennbar sind).

    Sie schreiben: „Ob jemand wirklich ohne Vollzug der wahren Wassertaufe gerettet ist und bleibt ungewiss.“

    Antwort: Nein, das ist falsch. Es ist Dogma, daβ es gewiss ist, dass seit der Auferstehung Jesu Christi niemand ohne das Sakrament der Taufe gerettet wird.

    Sie schreiben: „Sog. „ausserordentliche“ Heilswege (wenn es diese geben sollte?) kann kein Mensch einem anderen Menschen VERBIDLICH zusichern, gewähren, auch nicht die wahre Kirche!“

    Antwort: Es ist Dogma, daβ es keine auβerordentlichen Heilswege gibt. Viele Dogmen könnten zitiert werden, aber hier sind zwei davon:

    Papst Eugenius IV., Cantate Domino, Konzil zu Florenz (1438–1445), ex cathedra:

    „[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt (profitentur) und verkündet, daß NIEMAND außerhalb der katholischen Kirche – nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker – des ewigen Lebens teilhaftig werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer kommen werden, ‘das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist‘, sofern sie sich nicht VOR IHREM LEBENSENDE ihr (der Kirche) angeschlossen haben.

    So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, DIE IN IHR VERHARREN ((Anmerkung: also “Begierde“ zur Taufe / zum Eintritt in die Kirche reicht nicht – und auch keine „innerliche/unausgesprochene Last-Minute-Bekehrung“ bzw. „Todesmoment-Bekehrung“, wie sie von vielen Begierdetaufe-Häretikern auch vertreten wird – eine ganz besonders perverse Häresie)), und daß nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt.

    Mag einer noch so viele Almosen geben, JA SELBST SEIN BLUT FÜR DEN NAMEN CHRISTI VERGIESSEN ((Anmerkung: also auch keine sogenannte „Bluttaufe“ im Sinne eines Ersatzes für das Sakrament der Taufe)), so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche verbleibt.“

    Vom Heil ausgeschlossen sind also alle Juden, Häretiker und alle anderen Nichtkatholiken.

    Und übrigens auch Papst Gregor XVI. in Summo iugiter studio, (welche übrigens gar nicht in Hünermanns Denzinger-Ausgabe (99) ist) verlautet:

    „Schließlich versuchen einige dieser fehlgeleiteten Menschen sich und andere davon zu überzeugen, dass man nicht nur in der katholischen Religion gerettet wird, sondern dass sogar Häretiker das ewige Leben erlangen könnten.“

    (Bitte erlauben Sie mir eine Anmerkung zu Hünermanns Denziger: Seltsam, daβ diese und einige andere kontroverse Dogmen fehlen… Hmmm… Wir Deutsche werden mal wieder dumm gehalten?!)

    Jedenfalls sollte jedem Menschen guten Willens schon anhand der zwei oben zitierten Dogmen klar sein, daβ es absolut keine Ausnahmen / alternative Heilswege gibt.

    Sehr viele andere Dogmen könnten zitiert werden, die die absolute Notwendigkeit der katholischen Kirche, der Mitgliedschaft darin, der Wassertaufe als einziger Weg in die Kirche usw. deutlich machen.

    Sie schreiben: „ (…) VERBINDLICHE Nischen schaffen, die die reguläre Lehre untergraben würden.“

    Antwort: Nischen gibt es bei Dogmen nicht (im Gegensatz zum Kirchenrecht usw.). Dogmen sind unveränderliche Wahrheiten.

    Sofern es Nischen / Ausnahmen bei Dogmen gibt, werden diese IMMER im Dogma selbst erwähnt.

    Ein Beispiel dafür ist, daβ jeder Mensch in Erbsünde empfangen wurde (und daβ die Jungfrau Maria eine Ausnahme darstellt).

    Nachträgliche Ausnahmen oder Interpretationen sind also nicht möglich. Dogmen sind stets wörtlich zu nehmen, und ohne nachträgliche Hinzufügung oder Auslassung oder jegliche Interpretation… Bedenken Sie: wozu wären Dogmen gut, wenn man nachträgliche Interpretationen bräuchte? Dann wären wir ja auf fehlbare Quellen/Personen angewiesen, und ggf. lange Kettenreaktionen von „der Interpretation der Interpretation der Interpretation usw.“ Wer hätte das letzte Wort?

    Dogmen sind deutlich genug, um sie einfach und richtig zu verstehen, der Heilige Geist verwirrt niemanden.

    Ein weiterer interessanter Punkt in verwandtem Zusammenhang:

    Und es ist übrigens auch ein Dogma, daβ Dogmen (dogmatische Kanones) für den Gebrauch durch alle Gläubigen bestimmt sind!

    Anmerkung: Dies ist ja unter anderem in der Frage des Sedisvakantismus von besonderer Bedeutung – man hat nämlich als Katholik sowohl das Recht (als auch die Pflicht!) zum Beurteilen der vorliegenden Situation.

    Bitte siehe: Papst Pius IV., Konzil von Trient, 13. Sitzung, Kapitel 4.

    Das Wort „Kanon“ (griechisch: kanon) bedeutet ein Rohr, eine gerade Stange oder Stab, eine Meβlatte, etwas, das zum Bestimmen, Regeln oder Messen dient. Das Konzil von Trient erklärt unfehlbar, daβ seine Kanones die Maβstäbe für „alle“ sind, damit die Gläubigen durch VERWENDUNG DIESER GLAUBENSREGELN die Wahrheit inmitten der Dunkelheit erkennen und verteidigen können! Diese sehr wichtige Aussage widerlegt ganz klar die Behauptung derjenigen, die sagen, daβ die Verwendung von Dogmen zum Nachweis von Glaubensfragen eine „private Interpretation“ sei, oder daβ dies ausschlieβlich Klerikern oder Theologen vorbeihalten sei.

    PS: Auch wenn dies nicht unmittelbar mit unserem eigentlichen Thema zu tun hat, darf ich bitte auf diesen sehr wichtigen Link von vaticancatholic.com verweisen, da dort die 21 häufigsten Einwände gegen den Sedisvakantismus behandelt werden:

    https://www.mostholyfamilymonastery.com/21_Objections.pdf

    „21 Einwände gegen den Sedisvakantismus erläutert und beantwortet“

    Sehr wichtig, und dort werden u.a. Punkte 4 und 5 bekräftigt:

    (a) Ein Dogma hat keine Ausnahmen (auβer wenn es selbst Ausnahmen nennt), da es eine unveränderliche Wahrheit ist.

    (b) Ein Dogma ist klar und deutlich, und es ist für den Gebrauch durch alle Gläubigen bestimmt.

  36. Natürlich hätte Papst Pius XII. mit der rechtzeitigen Russland-Weihe den 2. Weltkrieg verhindern können (doch das wurde verhindert) und war mit der unvollständigen Weihe am 7. Juli 1952 dafür zu spät dran. Es ist also müssig darüber zu diskutieren, ob die Weihe ihren ursprünglichen Zweck erreichen hätte können. Vielmehr ist offensichtlich, dass die Weihen nicht unwirksam waren, insbesondere diejenige vom heiligen Papst Johannes Paul II. (Mauerfall und Wiedervereinigung Deutschlands; die Deutschen müssen ganz besonders der Muttergottes dankbar sein!), wenngleich auch nicht ihre volle Kraft an Gnaden entfalten konnten. Das wird mit einiger Wahrscheinlichkeit die Voraussagen von Garabandal (Warnung) anstelle erst ermöglichen.

  37. @Rosengarten 4. November 2018 um 17:40

    Danke für die Berichtigungen!
    Stimme ihnen natürlich bei. fG

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