Beginnt auch Zerschlagung der Franziskanerinnen der Immakulata?

Wiedergabe des am 22. Mai 2014 veröffentlichten Artikels in KATHOLISCHES.INFO:

Seit dem 11. Juli 2013 stehen die Franziskaner der Immakulata unter kommissarischer Verwaltung der Ordenskongregation. Der Fall überschattet seither das Pontifikat von Papst Franziskus, der die ebenso radikale wie unverständliche Maßnahme ausdrücklich billigte. Seit dem 19. Mai 2014 stehen nun auch die Franziskanerinnen der Immakulata unter der Aufsicht einer „Visitatorin“ mit den Vollmachten eines Kommissars. Geht die Zerschlagung eines der wenigen in Europa blühenden Orden weiter, bis kein Stein über dem anderen bleibt? Dazu der bekannte, traditionsverbundene Historiker Roberto de Mattei in seinem jüngsten Aufsatz „Das Heil der Seelen ist das höchste Gesetz“.

Salus animarum suprema lex?

von Roberto de Mattei

Die letzten Zweifel, falls jemand noch welche haben sollte, sind endgültig beseitigt. Es existiert ein Plan zur systematischen Zerstörung der Franziskaner und der Franziskanerinnen der Immakulata, der beiden von Pater Stefano Maria Manelli gegründeten Orden, die von einem Sturm gebeutelt sind.

Am 19. Mai 2014 teilte Kardinal João Braz de Aviz, Präfekt der Ordenskongregation, der Generaloberin derFranziskanerinnen der Immakulata mit sofortiger Wirkung die Ernennung einer „Visitatorin“ des Ordens mit, die mit allen Vollmachten ausgestattet ist, eine eiserne Kontrolle über den Orden auszuüben, und die jenen einer „Kommissarin“ entsprechen. Im Generalhaus der Franziskanerinnen hat ipso facto Schwester Fernanda Barbiero vom Orden der Dorotheerinnen von Vicenza Einzug gehalten, eine „mündige“ und „aggioranta“ Ordensfrau von gemäßigt feministischen Tendenzen, die mit einigen Jahren Verspätung den „integralen Humanismus“ Maritains vertritt.

Starkes Apostolat und Liebe zur Tradition

Die Franziskanerinnen der Immakulata sind ein Orden päpstlichen Rechts, der sich durch das junge Durchschnittsalter seiner Angehörigen auszeichnet, durch die große Zahl an Berufungen und vor allem durch die Strenge und Ernsthaftigkeit, mit der sie ihr Charisma nach der Regel des Heiligen Franz von Assisi leben. Ein Teil von ihnen bringt in Afrika, Brasilien und den Philippinen ein intensives missionarisches Apostolat voran. Ein anderer Teil pflegt das kontemplative Leben im Geist des Gebets und strenger Einfachheit. Die Schwestern folgen dem Vorbild des Heiligen Maximilian Kolbe und entfalten ein umfangreiches Medienapostolat in verschiedenen Sprachen durch eigene Verlage, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften mit großen Verbreitung, wie „Il Settimanale di Padre Pio“ (Wochenzeitung Pater Pios). Dieses Apostolat mit starker Außenwirkung und verbunden mit der Liebe zur Tradition ist sicher einer der Gründe für den Haß, den sich der Frauenorden genauso wie ihre Brüder von den Franziskanern der Immakulata zugezogen hat.

Bereits am 11. Juli 2013 setzte Kardinal Braz de Aviz die Ordensleitung der Franziskaner der Immakulata ab und ernannte einen „Apostolischen Kommissar“ mit allen Vollmachten zur Leitung des Ordens. In weniger als einem Jahr ist es diesem Kommissar gelungen, den Orden zu zersetzen, sodaß sich viele Brüder gezwungen sehen, um Entbindung von ihren Ordensgelübden zu bitten, um den zu einer Ruine zerstörten Orden zu verlassen und ihre Berufung auf andere Weise leben zu können.

Orden wegen Annäherung an die Tradition unterdrückt

Nun wird die Zerschlagung auf den weiblichen Zweig der Ordensfamilie ausgedehnt. Der Vorwand für die „Visitation“ und dann die kommissarische Verwaltung des männlichen Zweiges war eine kleine, aber aggressive Gruppe von „Dissidenten“, die von außen ermutigt und unterstützt wurde. Bei den Franziskanerinnen der Immakulata, die einen Geist der Einheit und der brüderlichen Liebe leben, gibt es keine solche Dissidentengruppe. Franziskanerinnen und Franziskaner der Immakulata müssen vor allem wegen ihrer Annäherung an die Tradition unterdrückt werden, die im Widerspruch zur Praxis in den meisten Orden steht. Wir sagen Annäherung, weil die beiden franziskanischen Orden außerhalb der „traditionalistischen“ Welt entstanden und auch kirchenrechtlich außerhalb angesiedelt waren.

Angesichts der theologischen und pastoralen Auflösungserscheinungen der Nachkonzilszeit, haben sie eine Anhänglichkeit und Treue zur kirchliche Orthodoxie bewiesen, die der heute vorherrschenden doktrinellen und liturgischen Kreativität widersprechen.

„Traditionelles“ sentire cum ecclesia unvereinbar mit Zweiten Vatikanum?

Die Ordenskongregation hält dieses „traditionelle“ sentire cum ecclesia für unvereinbar mit dem sentire cum ecclesia des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Die Ordenskongregation beging einen offensichtlichen Machtmißbrauch, als sie den Anspruch erhob, denFranziskaner der Immakulata die Zelebration der Heiligen Messe im Alten Römischen Ritus zu untersagen. Die Brüder begingen allerdings ebenso einen offenkundigen Fehler, indem sie diesen Willkürakt akzeptierten und auf die Feier der überlieferten Messe verzichteten. Sie begründeten ihren Verzicht mit zwei Motiven: dem Gehorsam und der Biritualität. Das eigentliche Problem ist aber weder die Mono- noch die Birualität.

Fakt ist, daß überlieferte Messe nie abgeschafft wurde und auch gar nicht abgeschafft werden kann und daß alle Priester das Recht haben, sie zu zelebrieren. Der Angelpunkt des Motu proprio Summorum Pontificum von Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007 findet sich in jener Zeile, die das Recht eines jeden Priesters bekräftigt: „Demgemäß ist es erlaubt, das Meßopfer nach der vom sel. Johannes XXIII. im Jahr 1962 promulgierten und niemals abgeschafftenEditio typica des Römischen Meßbuchs als außerordentliche Form der Liturgie der Kirche zu feiern.”

Alter Ritus kann gar nicht abgeschafft werden?

Dabei handelt es sich um eine universales Gesetz der Kirche, die die Bulle Quo primum des Heiligen Pius V. (1570) bestätigt. Nie wurde ein Priester bestraft oder könnte bestraft werden, weil er die überlieferte Messe zelebrierte. Nie wird den Gläubigen, ob Laien oder Schwestern, aufgezwungen werden können, auf das Gut eines kanonisierten und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten.

Der Gehorsam ist eine Tugend, vielleicht die höchste. Das Problem, das sich heute in der Kirche stellt, ist, wem und in was man zu gehorchen hat. Wenn der Gehorsam gegenüber menschlichen Autoritäten statt zur Vervollkommnung des geistlichen Lebens, dieses beeinträchtigt und das eigene Seelenheil aufs Spiel setzt, muß er entschieden zurückgewiesen werden, weil man Gott mehr mehr gehorchen muß als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29).

Neuorganisation, um die eigene Berufung ohne willkürlichen Zwang zu leben

Vielleicht will Kardinal Braz de Aviz die Schwestern dazu drängen, in großer Zahl zur Priesterbruderschaft St. Pius X. zu wechseln, um dann beweisen zu können, daß es zwischen den „schismatischen“ Traditionalisten und der „Konzilskirche“ keinen Spielraum gibt. Er scheint jedoch zwei Dinge zu vergessen: in erster Linie, daß viele Bischöfe und sogar ganze Bischofskonferenzen heute in weit größerem Maß vom Glauben der Kirche getrennt sind als die Piusbruderschaft von der kirchlichen Autorität getrennt ist; zweitens, daß das Kirchenrecht den Schwestern und den Brüdern erlaubt, sich von ihren Gelübden entbinden zu lassen, um sich in der Form einer privaten Vereinigung von Gläubigen neu organisieren und ihre Berufung außerhalb jedes willkürlichen Zwangs leben zu können (Canones298-311).

Würde die Ordenskongregation 400 Schwestern, die darum ersuchen, die Entbindung verweigern? Das wäre eine brutale Verletzung jener Gewissensfreiheit, von der heute so viel und oft genug unangebracht die Rede ist. Die überlieferte Glaubenslehre der Kirche betrachtet die Gewissensfreiheit im inneren Bereich (forum internum) als unverletzlich, weil niemand in seinen Entscheidungen gezwungen werden kann. Sie lehnt sie aber im öffentlichen Bereich (forum externum) ab, weil nur die Wahrheit und nicht der Irrtum Rechte hat. Die Fanatiker des Zweiten Vatikanums theoretisieren die Religionsfreiheit im forum externum, indem sie die Rechte aller Kulte und Sekten anerkennen, leugnen sie aber im forum internum, indem sie den Intentionen den Prozeß machen und in den Bereich des individuellen Gewissens eindringen.

Rettung der eigenen Seele Auftrag jedes Getauften

Ist es aber möglich mit Gewalt den Brüdern und Schwestern aufzuzwingen, in einem Orden zu bleiben, mit dem sie sich nicht identifizieren, weil dessen Identität zerstört wurde? Der Grundsatz salus animarum suprema lex ist das Fundament nicht nur des Kirchenrechts, sondern des geistlichen Lebens eines jeden Getauften, dessen unverzichtbare Regel des eigenen Handelns die Rettung der eigenen Seele sein muß.

Wenn unter diesem Blickwinkel jemand ungerechten Befehlen widerstehen sollte, indem er seinem rechten Gewissen folgt, was würde ihn erwarten? Eine dialogisierende und barmherzige Umarmung oder die harte Politik des Knüppels? Ausschluß, Zensur, Suspendierung a divinis, Exkommunikation und Inderdikt sind inzwischen für jene reserviert, die am orthodoxen Glauben festhalten?

Eine letzte Frage bleibt für den Augenblick unbeantwortet. Steht der Knüppel von Kardinal Braz de Aviz in offenem Widerspruch mit der Politik der Barmherzigkeit von Papst Franziskus oder ist er ein merkwürde Ausdrucksform derselben?

Erstveröffentlichung: Corrispondenza Romana
Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi

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Siehe auch:

12 Kommentare zu “Beginnt auch Zerschlagung der Franziskanerinnen der Immakulata?

  1. ein schulbeispiel was passiert wenn man versucht traditionell theologisch in den offiziellen Strukturen zu leben

  2. Alter Ritus kann gar nicht abgeschafft werden?

    Dabei handelt es sich um eine universales Gesetz der Kirche, die die Bulle Quo primum des Heiligen Pius V. (1570) bestätigt. Nie wurde ein Priester bestraft oder könnte bestraft werden, weil er die überlieferte Messe zelebrierte. Nie wird den Gläubigen, ob Laien oder Schwestern, aufgezwungen werden können, auf das Gut eines kanonisierten und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten.

    Der Gehorsam ist eine Tugend, vielleicht die höchste. Das Problem, das sich heute in der Kirche stellt, ist, wem und in was man zu gehorchen hat. Wenn der Gehorsam gegenüber menschlichen Autoritäten statt zur Vervollkommnung des geistlichen Lebens, dieses beeinträchtigt und das eigene Seelenheil aufs Spiel setzt, muß er entschieden zurückgewiesen werden, weil man Gott mehr mehr gehorchen muß als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29).

    Sehr wohl kann er abgeschafft werden – durch einen wahren nachfolgenden Papst
    s. https://poschenker.wordpress.com/category/enzykliken-papstliche-dokumente/pius-v-quo-primum/ ( Wäre diese Möglichkeit herauszulesen bei den Erkenntnissen von @POS und @dspecht ? ) Anm.: Nicht meine Sichtweise!

    Ich jedenfalls sehe das so wie @Alexius. Keine Veränderungen sind erlaubt. Wenn Veränderungen erlaubt wären dann gäbe es auch hierfür kein Limit und dies könnte dann bis zur Abschaffung des alten Ritus ( Pius V. ) selbst gehen.

    Genau so wie man nicht ein bischen schwanger ist so kann auch nicht nur ein bischen ( bis wie weit ??? – bis zur Abschaffung – weil ja ein anderer Ritus [ der NOM ] jetzt das Sagen hat ) änderen. Änderung bleibt Änderung !!! Und das ist prinzipiell N I C H T erlaubt. s. P.Josef Boxler selig, monatl. Periodikum “ Mysterium fidei „

  3. S.g.Hr.@POS,

    hier nochmals die Bestätigung mit der Kanonisation des Ritus Pius V.: “ … eines kanonisierten … Ritus … “
    Und das ist für Sie schlichtweg ein Unsinn ?!? Hier haben Sie,Hr. @POS sicher nicht Recht.

  4. An @POS @dspecht und andere:

    Ein Exzerpt aus „Mysterium fidei“ v.J.Boxler selig – neueste Ausgabe Juni 2014 (gerade heute erhalten)

    Wenn der Papst ungehorsam wird

    … ja, wenn der Papst als Stellvertreter Christi auf Erden ungehorsam wird, einem von einem hl. Pius V. erlassenen, KANONISIERTEN ( unaufhebbaren! ) Befehl selbst nicht mehr gehorcht und keine Nachachtung von seinen Untergebenen verlangt, was dann? Wie soll das allgemein funktionieren mit dem Gehorsam der Untergebenen gegenüber dem Papst? Das geht sicher nicht! – Gott sei Dank, dass aber der Gehorsam gegenüber dem kanonisierten Befehl über die Feier des heiligen Messopfers dem Papst, Kardinälen, Bischöfen und wem auch immer VORGEHT ! Das ist das entscheidende und grosse Glück für die Verteidigung und Feier der heiligen tridentinischen Messe bis am Ende der Welt. Und in diesen heiligen Messopfer aller Zeiten ist auch der allein wahre heilige römisch-katholische Glaube gemäss dem dogmatischen Konzil von Trient (1545-63) enthalten und gesichert. Der Konzilskirche, aber auch der Tradition ( die FSSPX – eine Anm.meinerseits ), die sich mit dem Messbuch 1962 am Befehl des hl. Pius V. vergeht ( Unwille Gottes ), ist aufgetragen, umzukehren.

  5. @Pierre

    Ich bestehe darauf, dass der heilige Papst Pius V. nicht wirklich die Absicht hatte / haben konnte, die Liturgie und insbesondere Messopfer-Liturgie für alle / ewige Zeiten „einzufrieren“, also seine Verfügungen auch für seine Nachfolger für (ewig) unaufhebbar zu machen.
    Lesen Sie nochmals, was Papst Pius XII. in seiner Enzyklika „Mediator Dei et Hominum“ schreibt:

    250. Die kirchliche Hierarchie hat jederzeit von ihrem Recht in liturgischen Dingen Gebrauch gemacht; sie hat den Gottesdienst eingeführt, geregelt und mit immer neuer Pracht und Würde zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gläubigen bereichert. Sie hat auch kein Bedenken getragen – immer unter strenger Wahrung der wesentlichen Eigenart des eucharistischen Opfers und der Sakramente – zu ändern, was sie nicht für angebracht hielt; hinzuzufügen, was geeignet schien zur größeren Verherrlichung Jesu Christi und der Heiligsten Dreifaltigkeit, wie zur Belehrung und heilsamen Aneiferung des christlichen Volkes[47].

    251. Die heilige Liturgie besteht nämlich aus menschlichen und göttlichen Bestandteilen; die letzteren lassen, da sie vom göttlichen Erlöser festgesetzt sind, natürlich in keiner Weise Änderungen durch Menschenhand zu; die ersteren hingegen können, den Forderungen der Zeiten, Verhältnisse und Seelen entsprechend, mannigfache Umgestaltungen erfahren, so wie sie die kirchliche Hierarchie unter dem Beistand des Heiligen Geistes gutheißt. Daher jene staunenswerte Vielfalt der morgen- und abendländischen Riten; daher die allmählich voranschreitende Entwicklung einzelner religiöser Bräuche und frommer Werke, von denen frühere Zeiten nur schwache Spuren aufweisen; daher aber auch die Erscheinung, daß bisweilen fromme Gepflogenheiten, die im Laufe der Zeit außer Übung gekommen waren, von neuem aufleben und wieder zu Ehren kommen. Das alles zeugt von der durch die vielen Jahrhunderte anhaltenden Lebenskraft der unversehrten Braut Jesu Christi; es ist das heilige Gespräch, das sie im Laufe der Zeiten mit ihrem göttlichen Bräutigam führte, um ihm ihren Glauben und den Glauben der ihr anvertrauten Völker, sowie ihre nicht zu erschöpfende Liebe zum Ausdruck zu bringen; es zeigt aber auch die Erziehungsweisheit, womit sie den „Geist Christi“ in den Gläubigen weckt und täglich wirksamer macht.

  6. @POS

    Sie haben Ihre Sichtweise und bleiben dabei ungeachtet der Ihnen nahegelegten Erklärungen eines noch wahrhaft katholischen Paters. Wie schade!
    Von P. Josef Boxler ist nicht bekannt dass er ein Sedisvakantist ( so wie wir heute selbstverständlich mit diesem Begriff umgehen ) gewesen wäre. Also bräuchten Sie, Hr.POS vielleicht keine Befürchtungen haben dass alles „Schlechte“ nur aus der Sedi- Ecke kommt.

    Ich jedenfalls habe mein Möglichstes getan um Sie zur Einsicht zu bringen dass NUR der unverfälschte Ritus von Pius V. volle Gültigkeit hat und auch nur so von Gott gewollt war/ist.

  7. @Pierre

    Habe ich je geschrieben: „dass alles ‚Schlechte‘ nur aus der Sedi-Ecke kommt“?
    Und ich tue mein Möglichstes, Sie zur Einsicht zu bringen, dass der Ritus von Pius V. zwar aller Ehre würdig ist, dass er aber durch nachfolgende Päpste „reformierbar“ ist, so wie es Papst Pius XII. in seiner Enzyklika formuliert hat, die auch für Sie Autorität, Gültigkeit und Verbindlichkeit hat, außer Sie erklären (für sich – für andere können Sie’s nicht) Papst Pius XII. für einen Nicht-Papst.

  8. Nochmals, Hr.POS, nicht ich bin es der diese Lehre der Kirche mit der zuerst VORAN – gegangenen Bulle hinweist, sondern die Kirche. Im Übrigen beweist “ Mediator dei “ bereits die Fehlentgleisung ( wenn auch Vieles richtig drinnen stehen mag ) und NICHT dass eine bereits UNAUFHEBBARE Sache, weil KANONISIERT !!! ( nehmen Sie dies einmal bitte zur Kenntnis !!! ) erneut hinterfragt werden kann und je nach “ Erfordernissen “ adaptiert werden kann.
    Wenn Sie, Hr.POS, selbst kein Priester oder Kleriker sind, wie verbindlich sind Ihre Ein- und Ansichten anzunehmen ?
    Nicht mich greifen Sie an sondern Sie stellen einen ehrenwerten P.Josef Boxler in Frage den ich jetzt in aller Deutlichkeit in Schutz nehmen muss!

  9. Wieso beziehen Sie sich nicht auf den Textabschnitt Ihres Beitrags wo steht:
    “ … , auf das Gut eines kanonisierten und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten. “
    Dann reden wir weiter. fg Pierre

  10. @POS

    Fragen Sie sich doch selbst einmal, wozu bedarf es einer ( besser dieser einen ) KANONISIERTEN Bulle wenn doch wieder durch einen Papst „reformierbar“ ? Kann eine Heiligsprechung etwa auch „reformierbar“ sein ?
    Selbst wenn diese Reformierbarkeit als notwendig erscheinen würde – wo finge sie an, wo hörte sie auf ? Welche Bulle wäre dann wieder „legitimiert“ diese Regeln „festzusetzen“ wenn ebenfalls durch einen nachfolgenden Papst reformierbar ?!
    Genau dass ist ja der Angelpunkt.
    Wenn die Bulle in ihren Erklärungen so explizit entworfen wurde dann hätte sicherlich auch ein Passus Eingang gefunden der in etwa erklärt hätte dass eventuelle, mögliche, später nicht auszuschliessende Änderungen sehr wohl von nachfolgenden Pontifices legitim gewesen wären.

  11. S.g.Hr.POS,

    Ich, @Pierre 27. Mai 2014 um 19:19 schrieb:

    Wieso beziehen Sie sich nicht auf den Textabschnitt Ihres Beitrags wo steht:
    ” … , auf das Gut eines kanonisierten und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten. ”

    Würde mich freuen wenn Sie (endlich) Bezug nehmen könnten auf das Wort – kanonisierten – in IHREM SELBST veröffentlichten Beitrag stehend s.o.[ Salus animarum suprema lex? – Alter Ritus kann gar nicht abgeschafft werden? – von Roberto de Mattei ]. Danke.

  12. Hat Hr. Roberto de Mattei etwa UNRECHT wenn ER das so

    ” … , auf das Gut eines KANONISIERTEN ( von mir hervorgehoben ) und seit bald zwei Jahrtausenden gebrauchten Ritus zu verzichten. ”

    geschrieben hat ? fg Pierre

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