Vere antiqui erroris novi reparatores! – (Petrus Venerabilis)

Erneuerer alter Irrlehren!

Grossherzog Leopold I., Bruder des Kaisers Joseph II., sehnte sich danach, kirchliche Reformen im Geiste des Jansenismus und Gallikanismus in seinen Staaten einzuführen. Sein Reformplan empfiehlt die Verbesserung des Breviers und des Missale; die ganze Heilige Schrift soll in jedem Jahre gelesen werden, die Ausspendung der heiligen Sakramente soll in der Landessprache geschehen, der Kultus beschränkt werden, Bilder und Reliquien reduziert, alle Pracht aus den Kirchen sollte verschwinden und nur ein Altar sein, wie auch „abergläubische“ Andachten und Prozessionen vermindert werden, usw. Predigten sollen moralischer Art sein, alles mystische und dogmatische gemieden werden. In seinem Ratgeber, dem Bischof Scipio Ricci von Pistoja, fand er einen eifrigen Helfer. Im Jahre 1786 wurden alle erwünschten Reformen von der in Pistoja gehaltenen Synode angenommen. Im Kerne würde alles geopfert, was sich seit dem zweiten Vatikanischen Konzil durchgesetzt hat.

Der Herr und sein Hirte schliefen jedoch nicht; die Synode wurde vom Papst Pius VI. durch die Apostolische Konstitution „Auctorem fidei“ verdammt. „Absit, ut vox Petri in lila unquam sede sua conticescat, in qua perpetuo vivens ille ac praesidens praestat quaerentibus fidei veritatem.“ Fern sei es, dass die Stimme Petri je still werde auf diesem Stuhle, wo er ununter­brochen lebt und den Vorsitz hat, bereit denen, die die Wahr­heit suchen, diese zu gewähren – so lesen wir in der Einleitung zu dieser für uns heute so wichtigen Konstitution. „In solchen Dingen“, setzt die Einleitung fort, „ist Nachsicht nicht mehr gestattet, da es sozusagen ein Verbrechen ist, in solchen Din­gen nachsichtsvoll zu sein, wie es ist, solch gottloses Zeug zu predigen. Solch eine Wunde muss herausgeschnitten werden, die nicht nur ein Glied verletzt, sondern den ganzen Leib der Kirche gefährdet!“

„Wir befehlen deshalb allen Christgläubigen beiderlei Geschlech­tes, dass sie es ja nicht wagen, eine im Gegensatz zur unserer Konstitution stehende Ansicht zu haben, zu lehren oder zu predigen, so dass wer auch nur immer das, was gegen unsere Konsti­tution ist — sei es im ganzen oder einzelnen — lehren, vertei­digen, herausgeben oder darüber öffentlich wie auch privat disputieren würde, es sei denn, um die verurteilten Sätze zu be­kämpfen, den kirchlichen Zensuren, wie auch ähnlichen vom Ge­setze angegebenen Strafen, welche festgesetzt sind gegen solche, die ähnliches begehen, allein schon durch die Tat selbst ver­fallen, ohne dass es notwendig wäre, dies noch öffentlich zu verlautbaren.“

Nachdem der Papst die Veröffentlichung der Synodalakten in jed­welcher Sprache und Ausgabe, an jedem Ort, mögen sie schon ge­druckt worden sein oder es noch werden, aufgrund seiner Aposto­lischen Autorität verboten und verurteilt hatte, verbietet er auch alle anderen Bücher, welche die verworfene Lehre verteidi­gen, seien sie geschrieben oder bereits gedruckt, wie auch, was Gott verhüte noch herausgegeben würden, das Lesen dieser Bü­cher, ihr Abschreiben, Behalten und den Gebrauch, und zwar allen Christgläubigen und jedem einzelnen, unter der Strafe der Exkommunikation welcher ein jeder durch dieTat selbst verfällt ohne dass es notwendig wäre dies noch zu verlautbaren.“

Dass dies auch für die Teilnehmer am sogenannten zweiten Vati­kanum gilt, dürfte einleuchtend sein!

Um diese Sache ernst zu nehmen, schrieb Papst Pius VI. einige Male an den Bischof von Pistoja, Scipio Ricci, und seine Mah­nungen müssen auch wir uns zu Herzen nehmen. „Es gibt sicher niemanden, der sich dessen nicht bewusst wäre“ – schreibt er an den Bischof in einem Breve -, „dass (durch die verurteilten Sätze O.K.) dogmatische Urteile verletzt werden, die vom Stuhle Petri erlassen wurden, deren Aufsicht dir anvertraut wurde.“ … „Wenn nun bei einer Synode Dekrete des apostolischen Stuh­les angeführt wurden, nie geschah dies, um sich herumzustreiten, als wären sie nicht unumstösslich, sondern sie wurden als si­cher und unveränderlich betrachtet.“ (1) Es handelt sich dies­bezüglich also NICHT UM FRAGEN DER DISZIPLIN!!!

Nach dem hl. Thomas von Aquin ist es Recht und Pflicht des Apostolischen Stuhles, „endgültig zu entscheiden, in dem, was sich auf den Glauben bezieht, und dafür zu sorgen, dass es von allen mit unerschütterlichem Glauben festgehalten werde.“ (2)

Es ist niemandem gestattet, gegen apostolische Dekrete aufzu­treten, so dass wenn jemand etwas anderes behaupten wollte, er sich selbst zunichte macht, nicht aber diese! Eine bereits entschiedene Angelegenheit erneut dem Unverstand einiger Weni­gen darzubieten, ist nicht gestattet; dies verfolgen nur einige wenige Pseudobischöfe und Widerspenstige… Wenn es gestattet wäre, menschlichen Meinungen freie Bahn zu lassen, nie würde es an jenen mangeln, die es wagten, die Wahrheit zu verspotten. Die Streitigkeiten und Auseinandersetzungen würden kein Ende nehmen, wenn es gestattet wäre, das, was von mehreren Päpsten festgesetzt wurde, von neuem zu beurteilen… Wir, die wir Hü­ter der väterlichen Beschlüsse sein sollen, dürfen solche An­feindungen nicht zulassen, nach den Worten des hl. Petrus Da­mianus: „Bedenke, dass der, der die Schlüssel Petri besitzt, gegen jede neue Lehre sich erheben muss, und die Förderer der Schlechtigkeit mit dem Richterspruch unschädlich machen muss.“

In einem weiteren Schreiben betont der Papst, dass es auch ihm nicht gestattet sei, über nach ernster Besprechung ausgesprochene Urteile Rechenschaft abzulegen. Ja, er muss sich aufgrund seines Amtes und seiner Würde solchen Auseinandersetzungen völlig und gewissenhaft widersetzen, sonst würden solche kein Ende nehmen und die Autorität, vor der mich ein jeder beugen muss, geschmälert werden.“ (4) „Infolgedessen“, so bemerkt er in seinem Schreiben an Ferdinand III.,“musste er gegen die Synode von Pistoja einschreiten und so den künftigen Bischöfen von Pistoja und Prato, wie auch allen anderen, denen nichts im Wege stehen würde, mit ebensolcher Autorität, wie der jetzige Bischof es getan, den (unfehlbaren Beschlüssen) entgegengesetzte Regeln herauszugeben, womit eine neue Synode von Pistoja ins Leben gerufen wäre.“ (5)

In diesem Zusammenhange ist noch ausdrücklich auf das hinter­listige Vorgehen gegen das Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariae, wie verlautbart durch die Bulle „Ineffabilis Deus“ vom Jahre 1854, aufmerksam zu machen, wie es aufgrund des Nichtaus­schliessens der Polygenie (= der Mensch ist zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten von verschiedenen tierischen Ahnen entstanden; das Paradies ist ein Mythus. Was wir im Sündenfallbericht lesen, will kein Protokoll über den „Sündenfall“ sein. ES IST NICHT WIRKLICH SO GESCHEHEN, WIE ES DARGESTELLT WIRD. (6)), immer wieder mit „kirchlicher“ Approbation geschieht. Papst Plus IX, bestätigt in seiner erwähnten Bulle die vom Papst Sixtus IV. verhängten Strafen und fügt noch weitere zu: „Das Verbot zu predigen, der öffentlichen Vorlesung, den Verlust der Berechtigung zum Lehramte und zur Interpretation, den Ver­lust des aktiven und passiven Wahlrechtes, und zwar per sofort, ohne die Notwendigkeit einer Verlautbarung. Auch wird solch ein Priester für immer unfähig zu predigen, vorlesen, interpretie­ren und belehren, durch die Tat selbst, ohne dass noch eine Ver­lautbarung diesbezüglich notwendig wäre. (7)

Gott lässt Seiner nicht spotten!

Dr. theol. Otto Katzer
Postfach 34
CH-9057 Weissbad

 

Literatur

  1. Anfang und Schluss der Bulle „Auctorem fidei“. Mansi, Con­ciliorum Collectio XXXVIII col. 1104: „Nemo autem non intelligit apertam hinc inferri violationem dogmaticis judiciis, quae Petri cathedra tulit, eorumque censorem te con­stituere.“ „Dum in synodis prolata sunt apostolicae sedis decreta, numquam est actum, ut contenderetur de incertis, sed ut certa atque immutabilia.“
  1. II. II. q.1 art.10
  2. Mansi, op. cit. col. 1105: „Contra ea, quae apostolicis sunt fundata decretis, nihil cuique audere conceditur; ita ut si quis diversum aliquid decernere velit, se potius minuat, quam iila corrumpat, causamque jampridem definitam haud decere per paucorum insipientiam ad conjecturas opinionum, et ad carnalium disputationum bella revocare… Nam si hu­manis persuasionibus semper foret liberum disceptare, num­quam deessent qui veritati audeant insultare, nullusque con­tentionibus ac certaminibus finis, si de his, quae pluri­morum pontificum consensione firmata sunt, novum liceret ferre judicium…“
    Col. 1106: „Nos qui custodes esse debemus paternarum consti­tutionum, unde assensum praebere non possumus illarum im­pugnationibus… monito d. Petri Damiani tradentis: „Qui vice Petri claves tenet, ipse potissimum adversus novum dogma consurgat, et introductores pravitatis dignae sen­tentiae jaculatio confodiat.“
  1. Mansi, op. cit. col. 1108: „Quapropter nobis minime con­venit, ut de semel prolatis judiciis, quae nonnisi praevia severiori discussione sunt edita, reddamus rationem; immo pro munere dignitateque nostra a novis concertationibus omnino ac diligenter abstinere debemus; alias nunquam foret disputationum finis, ac minueretur auctoritas, cul sese subiicere quisque constringitur.
  1. Mansi, op. cit. col. 1258: „… ut certa atque expressa pateat damnatio quae omnem praecludat vlam futuris tam Pistoriensihus et Pratensibus episcopis, quam ceteris omni­bus, quibus nihil obstare viden passet, ut eadem pariquae auctoritate, qua hodiernus usus est episcopus, contrarias ipsius epistolae pastorali illi constituant ac edicant, et ita fiat ut Ricciana rursus synodus in lucem proferatur.“
  2. Ferdinand Krenzer, Morgen wird man wieder glauben, 18. Auf­lage 1978, Seite 190,
  3. Litterae apostolicae de dogmatica definitione immaculati Conceptus beatae Mariae Virginis, A.D. 1854 „Ineffabilis Deus“.
    a meis subditis, vel illis, quorum cura ad me in munere meo spectabit, tenen, doceri, et prædicari, quantum in me erit, curaturunt Jurans manu dextera tangit librum Evangeliorum apertum ac dicit: ego idem N. N. spondeo, voveo, ac juro; sic me Deus adjuvet, et hæc sancta Dei Evangelia.
  4. Das Tridentinisch-Vatikanische Glaubensberenntnis

Alle katholischen Geistlichen sind zur Ablegung dieses Tridentinisch-Vatikanischen Glaubensbekenntnisses ver­pflichtet: Zum erstenmal vor ihrer Subdiakonatsweihe und später jedesmal vor Antritt eines höheren Amtes — auch vor der Teilnahme an einem Konzil.

_______

Quelle: Manuskript Archiv Immaculata-Verlag (P.O. Schenker)

Ein Kommentar zu “Vere antiqui erroris novi reparatores! – (Petrus Venerabilis)

  1. Der „Bundeskanzler a. D.“ Helmut Schmidt, ein ruchloses Scheusal, ein Apostat und Feind der Kirche

    Der „SPD“-Politiker i. R. und „Bundeskanzler a. D.“ „Dr. h. c. mult.“ Helmut Heinrich Waldemar Schmidt (geb. 1918) ist zwar sehr alt, aber leider kein bißchen weise.
    Schmidt Schnauze, dieser elende Schwätzer, dieser ekelhafte Schwadroneur, dieser eitle Pfau, dieser entsetzliche Besserwisser, dieser fulminante Dummkopf, dieser Scharlatan des Denkens, dieser Chaot des Geistes, dieser Klabautermann der Politik, diese Null in Sachen Theologie, dieses Hochgradmitglied der „progressistischen“ Nonsens-Nomenklatura, dieser ständig um sich selbst drehende Brummkreisel redet seit vielen Jahren unglaublich dummes Zeug daher. Und eine strohdumme Bevölkerung hängt an den losen Lippen dieses losen Mauls und hält seine Blödeleien für Weisheiten.
    Vor zwei Jahren, 2012, erschien das folgende Buch: Helmut Schmidt – Giovanni di Lorenzo, Verstehen Sie das, Herr Schmidt?. 1. Auflage,(Verlag) Kiepenheuer & Witsch, o. O. (Köln) 2012. An einer Stelle dieses Buches stellt Helmut Schmidt fest, daß „die Begründung der Christlich-Demokratischen Union ein beneidenswert erfolgreicher Schritt“ (Ebd. S. 96) gewesen sei. Gleich danach sagt der Interviewer, der Journalist, Fernsehtalkshow-Moderator, Chefredakteur und Autor Giovanni di Lorenzo (geb. 1959): „Erfolgreich auch deshalb, weil die SPD gleichzeitig als gottlos abgestempelt wurde.“ (Ebd.) Schmidt daraufhin: „Ja, das war eine ziemlich gottlose Verdächtigung, die leider eine Zeit lang gewirkt hat. Heutzutage würde sie nicht mehr wirken.“ (Ebd.)
    Wie bitte?! Eine „ziemlich gottlose Verdächtigung“? Welch eine dreckige Lüge! Und auch di Lorenzo tut so, als sei die „SPD“ (die Anführungszeichen deswegen, weil diese Partei so sozial ist wie ein Kuhfladen, nämlich überhaupt nicht, und weil sie auch nicht demokratisch ist, da sie z. B. den frommen Teil der „katholischen“ Bevölkerung unterdrückt und nicht zu Wort kommen lassen will) von den Konservativen zu Unrecht als gottlos abgestempelt worden.
    Im Jahre 2004 erschien dieses „progressistisch“ „katholische“ Buch: Ludwig Ring-Eifel, „Weltmacht Vatikan. Päpste machen Politik“. „Pattloch (Verlag GmbH & Co. KG)“, o. O. (München) u. J. (2004). Ich lese darin auf S. 163: „Im politischen Bereich verlor der Vatikan in den späten 60er- und in den 70er-Jahren drastisch an Einfluss: In Deutschland und Österreich büßten die katholisch dominierten christdemokratischen Parteien CDU/CSU und ÖVP, mit denen der Heilige Stuhl ein enges Verhältnis pflegte, ihre Mehrheiten ein. Die neuen linksliberalen Regierungen änderten umgehend die Gesetze, sie legalisierten Scheidung, Abtreibung und Pornografie.“
    Die „SPD“ hat das Verbrechen der Abtreibung, das Verbrechen der Pornographie und das Verbrechen der Prostitution „legalisiert“.
    Deswegen muß diese Partei Rotz- und Saupartei und Wutz- und Schmutz- und Schundpartei genannt und als Verbrechersyndikat und als Mörderbande bezeichnet, gebrandmarkt und verflucht werden. Es ist ein todeswürdiges Verbrechen, die „SPD“ zu wählen.
    Im Jahre 2007 erschien in der kirchenfeindlichen und atheistischen Alibri Verlag GmbH in Aschaffenburg dieses „sozialdemokratische“ Buch: August Bebel, „Die moderne Kultur ist eine antichristliche…“. Ausgewählte Reden und Schriften zur Religionskritik (Klassiker der Religionskritik, Bd. 9, hrsg. von Heiner Jestrabek). 1. Auflage, Alibri Verlag GmbH, Aschaffenburg 2007.
    In „h/pd. Humanistischer Pressedienst“ Nr. 3074 vom 29.10.2007 lese ich: „August Bebel (1842-1913) gilt als der Stammvater der deutschen Sozialdemokratie, war deren Mitbegründer und Abgeordneter im Deutschen Reichstag. Seine Schriften – u.a. „Die Frau und der Sozialismus“ – waren internationale Bestseller.“
    Wie recht hatte also die Römische Kurie unter dem herrlichen Papst Pius IX. (1846-1878), als sie 1864 den Syllabus erstellte als „Zusammenfassung der hauptsächlichen Irrtümer unserer Zeit, die in den Rundschreiben und anderen apostolischen Briefen Unseres heiligsten Herrn des Papstes Pius IX. gebrandmarkt wurden“! Der Syllabus wurde dann 1864 als Anhang der Enzyklika „Quanta cura“ Papst Pius‘ IX. vom 8.12.1864 veröffentlicht. In ihm wurden in 80 Nummern z. B. der Protestantismus, der Pantheismus, der Naturalismus, der Rationalismus, der Indifferentismus, der Sozialismus und der Kommunismus verurteilt.
    Und da bestätigte also der führende „Sozialdemokrat“ August Bebel, daß die modernen Prinzipien tatsächlich antichristlich seien. Und die Kirche, die sich ja selbstverständlich als christlich versteht und aus Christen besteht, wird ja wohl noch das Recht haben dürfen, diese Prinzipien zu hassen und zu bekämpfen.
    Helmut Schmidt wirft den „Kirchen“ vor, zu wenig für die Moral bei den Menschen getan zu haben. Dieser Vorwurf stimmt zwar, aber Helmut Schmidt ist der letzte, der ihn erheben darf. Unter Helmut Schmidt als „Bundeskanzler“ sind im Deutschen Bundestag das Verbrechen der Abtreibung und das Verbrechen der Pornographie „legalisiert“ worden. Damit hat sich Helmut Schmidt als unmoralisch hoch zehn und als Gigant der Verkommenheit hervorgetan. Es ist der Gipfel der Perversion, daß ausgerechnet er den „Kirchen“ vorwirft, sich nicht genug angestrengt zu haben, bei den Deutschen für mehr Moral zu sorgen. Wie gesagt, der Vorwurf stimmt, in bezug auf die „evangelische“ „Kirche“ sowieso, aber auch in bezug auf die „nachkonziliare“ „katholische“ „Kirche“.
    Nichts ist unternommen worden gegen die verbrecherische, pornographische und gottlose „Kinder- und Jugendzeitschrift“ „Bravo“, gegen die Firmen und Fabriken, die Antibabypillen oder Kondome herstellen. Es hätte von den „Kirchen“ ein wahres und eigentliches Kesseltreiben gegen die internationale Porno-Mafia veranstaltet werden müssen. Gegen die Porno-Mafia und die mit ihr verbundenen Bordelle und Sexshops hätte in einer Weise vorgegangen werden müssen, wie es das in der Menschheitsgeschichte noch nicht gegeben hätte. Es hätte alles getan werden müssen, um den versauten „Sexualkundeunterricht“ in den Schulen zu verhindern oder abzuschaffen. In einer Haßsprache sondergleichen hätte gegen die Kirchenfeinde und Atheisten gehetzt werden müssen. Das alles sind nur Beispiele. Seit Jahrzehnten aber sind auch die „Kirchen“ Träger der Unmoral.
    Im Jahre 2008 erschien dieses Buch: Helmut Schmidt, Außer Dienst. Eine Bilanz. 1. Auflage, Siedler (Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH), o. O. (München) 2008. Helmut Schmidt schreibt in diesem Buch an einer Stelle: „Ich habe Gläubige zeit meines Lebens immer respektiert, gleich welcher Religion sie anhängen. Aber ebenso habe ich religiöse Toleranz immer für unerläßlich gehalten. Deshalb habe ich die christliche Mission stets als Verstoß gegen die Menschlichkeit empfunden. Wenn ein Mensch in seiner Religion Halt und Geborgenheit gefunden hat, dann hat keiner das Recht, diesen Menschen von seiner Religion abzubringen. Wenn aber ein Christ, ein Muslim, ein Hindu oder auch ein Jude seine Religion zum Vorwand für seinen Kampf um Macht, für Eroberung und Unterwerfung nimmt oder wenn er sich einbildet, allein seine eigene Religion sei von Gott offenbart und gesegnet, und deshalb sei es seine Pflicht, sie zum Sieg über andere Religionen zu führen, dann verstößt er gegen die Würde und die Freiheit des Andersgläubigen – er ist deshalb ein böser Mitmensch. Jeder Mensch muß jedem anderen Menschen seinen Glauben und seine Religion lassen. Er muß ihm auch seinen Unglauben lassen. Die Menschheit hat religiöse Toleranz nötig, deshalb hat jeder einzelne religiöse Toleranz nötig.“ (Ebd. S. 288f.)
    Jeder einzelne zitierte Satz hier ist wahrhaft teuflisch. Helmut Schmidts Sätze sind wahrhaft ein Programm zur Vernichtung jeglicher Religion. Wie verlogen ist seine Äußerung oben „Ich habe Gläubige zeit meines Lebens immer respektiert“! Aber die meisten dieser Gläubigen hatten und haben ein dogmatisches Bewußtsein und hielten und halten ihre Religion selbstverständlich für die einzig richtige. Aber solche Menschen straft er dann mit Verachtung. Es ist unglaublich und eine bodenlose Frechheit und Unverschämtheit von Helmut Schmidt, daß er alle christlichen Missionare der vergangenen 19 Jahrhunderte als Unmenschen und böse Mitmenschen bezeichnet. Was für ein rotzfrecher Angeber und selbstherrlicher Egomane ist doch dieser Helmut Schmidt! Wenn er die absolute Wahrheit des Christentums und der katholischen Kirche nicht einsieht und anerkennt, dann hat sie nach seiner angeblich maßgeblichen Meinung niemand hier auf Erden einzusehen und anzuerkennen. Helmut Schmidt ist ein absoluter Spinner und Idiot. Nicht die katholischen Missionare, die in heiliger Begeisterung den Heiden den heiligen katholischen Glauben bringen wollten bzw. wollen, sind Unmenschen und böse Mitmenschen, sondern Helmut Schmidt und die Verantwortlichen der Verlage, die seine häßlichen und abscheulichen Bücher verlegt haben bzw. verlegen.
    Helmut Schmidt war und ist ein Sohn der Finsternis, ein Steigbügelhalter Satans, eine wahre Ausgeburt der Hölle. Ewiger Fluch über ihn!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.