Erscheint die Muttergottes in Medjugorje?

Von Christian Schenk

Seit dem 24. Juni 1981 soll die Muttergottes Sehern in Medjugorje, einer Ortschaft in der Herzegowina, erscheinen und bis heute hat sie der Welt durch diese Seher angeblich unzählige Botschaften, die stets veröffentlicht werden, übermittelt.

Doch woran erkennen wir, ob es wirklich die Muttergottes ist, die dort erscheint? „Es tarnt sich ja selbst der Satan als ein Engel des Lichtes“ (2 Kor 11,14), schreibt der Apostel Paulus. Und in der Geheimen Offenbarung lesen wir: „Es sind Dämonengeister, die Wunderzeichen tun“ (Offb 16,14). „Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist“, ermahnt uns daher eindringlich der Apostel Johannes, „sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen“ (1 Joh 4,1).

Ein entscheidendes Kriterium für die Beantwortung der Frage, ob es die Muttergottes ist, die in Medjugorje erscheint, bildet die Untersuchung, ob die Botschaften dieser Erscheinung mit den Lehren und Geboten Gottes im Einklang stehen. Einst sprach Moses im Namen Gottes zum Volk des Alten Bundes: „Alles, was ich euch heute befehle, sollt ihr genau befolgen, nichts hinzutun und nichts davon wegnehmen! Steht etwa in deiner Mitte ein Prophet oder ein Traumseher auf und bietet dir ein Wahrzeichen oder ein Wunder an, und es geschieht tatsächlich das Zeichen oder Wunder, aufgrund dessen er dich aufforderte: Lasst uns anderen Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt, und sie verehren, dann darfst du auf die Worte jenes Propheten oder Träumers nicht hören. Denn der Herr, euer Gott, stellt euch nur auf die Probe, um zu erfahren, ob ihr den Herrn, euren Gott, aus eurem ganzen Herzen und aus eurer ganzen Seele liebt. Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen, Ihn fürchten, Seine Gebote beobachten, auf Seine Stimme hören, Ihm dienen und Ihm in Treue anhangen!“ (Deut 13,1-5). Der göttliche Heiland, Unser Herr Jesus Christus, warnte uns ebenso: „Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben, oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu Mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen Meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele werden an jenem Tag zu Mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in Deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit Deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit Deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde Ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von Mir, ihr Übertreter des Gesetzes!“ (Mt 7,15-23).

Der Himmel widerspricht Sich nicht. Zum einen würde die Muttergottes niemals etwas verkünden, was der Offenbarung Gottes entgegensteht und zum anderen besitzt das, was Gott einmal geoffenbart hat, ewige Gültigkeit. Der Apostel Jakobus schreibt über Gott, dass bei Ihm „kein Wechsel ist oder ein Schatten von Veränderung“ (Jak 1,17). Unser Herr selbst spricht: „Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen“ (Mk 13,31). Wenn wir also auf Gott hören wollen, wenn wir nicht „geschaukelt und umhergeworfen“ werden wollen, „von jedem Wind der Lehre im Trugspiel der Menschen, das voll Hinterlist ausgeht auf Täuschung und Verführung“ (Eph 4,14), wenn wir nicht „der Meereswelle“ gleichen wollen, „die vom Winde bewegt und umhergetrieben wird“ (Jak 1,6), dann können wir Erscheinungen, die der göttlichen Offenbarung widersprechen, keinen Glauben schenken. Wenn wir mit dem Apostel Paulus bekennen: „In der Wahrheit wollen wir stehen“!, dann müssen wir „in Liebe alles hinwachsen lassen auf […] Christus“ (Eph 4,15), Der „die Wahrheit“ ist (Joh 14,6) und von Dem geschrieben steht, dass Er „gestern und heute derselbe“ ist „und in Ewigkeit“, weshalb wir uns „nicht verführen“ lassen dürfen „durch buntschillernde und fremdartige Lehren; denn gut ist es, das Herz mit Gnade zu stärken, nicht mit Speisen, die denen nichts nützten, die sich danach richteten“ (Hebr 13,8f.).

Da die göttliche Offenbarung, wie sie uns in der Heiligen Schrift und in der Apostolischen Überlieferung vorliegt, leicht missverstanden werden kann – man betrachte nur die Uneinigkeit in der Schriftauslegung bei den Protestanten! – braucht es eine unfehlbare Instanz, die die göttliche Offenbarung stets im richtigen Sinn auslegt. Diese Aufgabe hat der göttliche Heiland der Kirche übergeben, die Er auf Petrus gebaut (vgl. Mt 16,18) und dem Er alle Seine Lämmer und Schafe übergeben hat, damit er sie weide (vgl. Joh 21,15-17). Den Aposteln, den ersten Bischöfen, versprach der Herr: „Seht, Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Fünfzig Tage nach der Auferstehung Christi wurde den Aposteln der Heilige Geist gesandt (vgl. Apg 2,1-4). Der Apostel Paulus bezeichnet „die Kirche des lebendigen Gottes“ darum als „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ (1 Tim 3,15). Es kann also kein Zweifel daran bestehen, dass die Kirche in ihrer Lehrtätigkeit immerdar unfehlbar ist und dass der, der die Kirche ablehnt, Christus selbst ablehnt. Unser Herr erklärte, dass uns jene, die die Kirche nicht hören wollen, wie Heiden und öffentliche Sünder gelten sollen (vgl. Mt 18,17). Wie sehr Sich der göttliche Heiland mit der Kirche identifiziert, sehen wir daran, dass Er den Saulus, dem Er erschien, als dieser sich gerade auf dem Weg nach Damaskus befand, um dort die Kirche zu bekämpfen, fragte: „Saul, Saul, warum verfolgst du Mich? […] Ich bin Jesus, Den du verfolgst“ (Apg 9,4f.). Christus sandte die Apostel – und damit die Kirche – mit den Worten: „Wie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich euch“ (Joh 20,21). Hat Er nicht selbst gesagt, dass jene, die die von Ihm Gesandten hören, Ihn selbst hören und jene, die sie missachten, Ihn selbst missachten (vgl. Lk 10,16)? Der Apostel Johannes schreibt: „Wir aber“ – damit meint er die Kirche – „sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums“ (1 Joh 4,6).

Wäre es wirklich die Muttergottes, die in Medjugorje erscheint, so würde sie also nichts lehren, was dem entgegensteht, was uns die Kirche kraft göttlicher Vollmacht zu glauben befiehlt. Die Erscheinung von Medjugorje aber widerspricht der kirchlichen Lehre. Es genügt dazu, die Botschaft vom 24. Juli 1982 zu betrachten, um nachzuweisen, dass es keineswegs die Muttergottes sein kann, die hier erscheint. Die Erscheinung sprach nämlich an jenem Tag: „Nach dem Tod zerfällt der Leib, der von der Erde genommen wurde. Er wird nie wieder leben. Der Mensch erhält einen verklärten Leib.“[1] Es stimmt, dass der Leib nach dem Tod in der Erde zerfällt und die Guten einen verklärten Leib erhalten werden, aber die Ansicht, dass der irdische Leib „nie wieder leben“ wird, widerspricht direkt dem Dogma, wonach der Mensch mit demselben Leib auferstehen wird, den er auf Erden getragen hat. Es handelt sich bei diesen Worten also zweifellos um eine Häresie. Die Erscheinung leugnet – wie schon der Häretiker Origenes – „die materielle Identität des Auferstehungsleibes mit dem irdischen Leib“[2]. Unser Herr dagegen lehrt: „Es kommt die Stunde, in der alle, welche in den Gräbern sind, die Stimme des Sohnes Gottes hören werden. Es werden hervorgehen, die Gutes getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben zur Auferstehung des Gerichtes (Joh 5,28f.).

Ludwig Ott verweist in seinem „Grundriss der katholischen Dogmatik“ auf die Heilige Schrift, die „die Identität“ des Auferstehungsleibes mit dem irdischen Leib schon mit den Worten „Auferweckung“ und „Auferstehung“ bezeugt, „denn eine solche [Auferweckung/Auferstehung] ist nur dann gegeben, wenn derselbe Leib, der stirbt und zerfällt, wieder auflebt“[3]. In der Heiligen Schrift lesen wir beim Apostel Paulus: „Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben; ebenso wenig wird die Verweslichkeit die Unverweslichkeit erben“ (1 Kor 15,50). Das heißt nichts anderes, als dass Fleisch und Blut nicht aus eigenem Vermögen den Himmel erben, dass nur jene „Kinder Gottes“ werden können, „die nicht aus dem Blute und nicht aus dem Wollen des Fleisches und nicht aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“ (Joh 1,12f.). Denn Paulus schreibt kurz darauf über die Vorgänge am Ende der Zeit, wenn der Herr zum Allgemeinen Gericht wiederkommen wird: „[…] erschallen wird die Posaune, und die Toten werden als Unverwesliche auferweckt, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche [d.h. der irdische Leib] muss anziehen Unverweslichkeit, und dieses Sterbliche [d.h. der irdische Leib] muss anziehen Unsterblichkeit“ (1 Kor 15,52f.). Ebenso lesen wir in der Heiligen Schrift in einem anderen Brief desselben Apostels: „Wir erwarten den Erlöser, Unsern Herrn Jesus Christus, Welcher unsern armseligen Leib umgestalten und ihn Seinem verklärten Leib ähnlich machen wird“ (Phil 3,20f.). Aus diesen Worten wird ebenfalls deutlich, dass es der irdische Leib ist, der verklärt wird.

Auch die heiligen Väter, die uns die Apostolische Überlieferung übermittelt haben, sind sich einig. „Die Väter in der Zeit vor Origenes lehren übereinstimmend, dass ‚dieses Fleisch aufersteht und gerichtet wird‘ und dass ‚wir in diesem Fleisch unseren Lohn empfangen werden‘ (Ps.-Klemens, 2  Kor 9,1-5). Justin bezeugt: ‚Wir erwarten, dass wir unsere toten und in die Erde hineingelegten Leiber wiedererlangen werden, indem wir behaupten, dass bei Gott nichts unmöglich ist‘ (Apol. I 18). […] Gegen Origenes verteidigen [die Identität des irdischen mit dem auferstandenen Leib] Methodius von Olympus, Gregor von Nyssa, Epiphanius (Hær. 64) und Hieronymus (Adv. Ioannem Hierosolymitanum).“[4]

Das kirchliche Lehramt äußerste sich beim IV. Laterankonzil im Jahre 1215 über die Toten: „Sie werden alle mit ihren eigenen Leibern auferstehen, die sie jetzt tragen.“[5] Bei Ludwig Ott wird diese Lehre darum als Dogma aufgeführt: „Die Toten werden mit (numerisch) demselben Leib auferstehen, den sie auf Erden getragen haben. De fide.“[6]

Damit wäre kurz und knapp, aber völlig hinreichend, nachgewiesen, dass die Erscheinung in Medjugorje nicht die Muttergottes sein kann, denn es ist absolut undenkbar, dass die Muttergottes eine Häresie verkünden würde. Wir müssen in  unseren Tagen sehr wachsam sein, denn heute treffen die Worte Christi: „Es wird eine Zeit kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben. Und wenn man zu euch sagt: Dort ist Er! Hier ist Er!, so geht nicht hin und lauft nicht hinterher!“ (Lk 17,22f.). Der Heiland warnt uns: „Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter Meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. – Lauft ihnen nicht nach!“ (Lk 21,8). Zu uns spricht der Apostel Paulus: „Niemand soll euch verachten, […] der mit Visionen prahlt und sich ohne Grund nach weltlicher Art wichtig macht, sich dabei aber nicht an das Haupt [Christus] hält, von Dem aus der ganze Leib [die Kirche] durch Gelenke und Bänder versorgt und zusammengehalten wird und durch Gottes Wirken wächst“ (Kol 2,18f.).


[1] Medjugorje – Wo der Himmel die Erde berührt. Offizielle Webseite für den deutschsprachigen Raum; http://www.medjugorje.de/botschaften/betrachtung/botschaft-vom-24071982.html?tx_medjumessage_pi1%5Bcontroller%5D=Message&cHash=68b818bb92faeb265ac91e74571fb19c [Zugriff am: 9.1.2014].

[2] Ott, Ludwig, Grundriss der katholischen Dogmatik, Freiburg i. B. 21954, Fünftes Hauptstück, Zweites Kapitel, § 7,2a [S. 561].

[3] Ott, a.a.O.

[4] Ott, a.a.O.

[5] Zitiert nach: Ott, a.a.O.

[6] Ott, a.a.O., § 7,2 [S. 561].

40 Kommentare zu “Erscheint die Muttergottes in Medjugorje?

  1. Wer gelernt hat die Geister zu unterscheiden sieht doch deutlich, dass „Erscheinungen“ wie die o.g. in Mejugorje oder auch Montichiari ( Rosa Mystica ),
    Schio, Marpingen, Heroldsbach, Marienfried usw. Blendwerke der Mächte der
    Finsternis sind.
    Die wahren Erscheinungen der allerseligsten Jungfrau Maria in Paris,
    La Salette, Lourdes und Fatima sollten uns genügen um die falschen
    Erscheinungen zu erkennen !

  2. Das Medjugorje ein Betrug ist kann auch jeder atheistische Mensch erkennen, welcher nicht komplett psychisch degenriert und pervertiert ist. Alleine die Aufmachung und das kitschige Auftreten der Seher reicht schon aus. Weiters ist zu Bedenken, dass durch diese sogenannten Erscheinungen Medjugorje ein grosser Wirtschaftsfaktor geworden ist. Mit dummen und primitiven „Glaeubigen“ laesst sich viel Geld machen.

    Innerhalb der Institution der NeoFSSPX glauben fast alle an diese falschen Botschaften. Sogar Medjugorje wird gerne geglaubt. Um so abartiger, haeretischer und perverser die Aufmachung, desto lieber wird es geglaubt. Die Patres der NeoFSSPX schreiben zwar dagegen, sie wagen es aber nicht den betroffenen Glaeubigen zurechtzuweisen.

    Die reichen Geldgeber der NeoFSSPX und meist auch Mitglieder des Dritten Ordens anerkennen alle in die neue Messe, das 2. Vatikanische Konzil und irrsinnige Botschaften inklusive Seher. Deshalb wagt man es nicht es den Betroffenen zum Heile der Seele zu sagen. Sie werden sogar noch dafuer gelobt, dass sie so fromm sind, weil sie nach Medjugorje pilgern und es nur gut meinen.
    Das finanzielle Wohl steht offensichtlich hoeher wie das Seelenheil.

    Innerhalb der „Traditionalistenszene“ gibt es mehrere 100!!! Privatoffenbarungssekten. Fast jedes alte verbitterte Weiblein, welches zur NeoFSSPX geht haelt sich fuer eine besonders auserwaehlte Seherin und hat sogenannte Erscheinungen. Besonders abartig ist die Anne-Sekte, die Wahrheit, Muttergottes von Gerlamos und diese idiotischen Rasenkreuze.

  3. Montfort 21. Januar 2014 um 09:21

    Ich habe auch gehört, daß Medjugore ökumenisch sein soll. Dort soll die „Muttergottes“ gesagt haben, daß Gott alle Menschen, unabhängig ihrer Religion, liebt. Diese Aussage kann so verstanden werden, daß für Gott alle Religionen gleich sind.

    Im „Traditionalismus“ herrscht eine regelrechte „Erscheinungssucht“. Die Menschen betrachten diese Botschaften vom „Himmel“ als ein fünftes Evangelium. Um diese ganzen „Privatoffenbarungen“ sollte wir uns nicht kümmern.
    Niemand ist verpflichtet, an Privatoffenbarungen zu glauben.

    Daß das liebe Geld bei der Piusbruderschaft eine erheblich Rolle spielt und die Priester oft sich nach dem Willen der reichen Geldgeber richten, ist bekannt.

  4. @Jan, @Montfort

    Sie beide sind offensichtlich nicht fähig, Echtes von Unechtem zu unterscheiden. Sie fällen Pauschalurteile, und zwar in einer Art und Weise, mit der Sie sich schwer versündigen. Wenn Sie etwas als unecht verurteilen, BEWEISEN SIE ES wie es hier in diesem Artikel Christian Schenk tut.
    Es ist überdies schwer verleumderisch, was Sie (wiederum pauschal) von den Mitgliedern der „NeoFSSPX“ schreiben. Und mit dem Satz „Fast jedes alte verbitterte Weiblein, welches zur NeoFSSPX geht hält sich für eine besonders auserwählte Seherin und hat sogenannte Erscheinungen“ beweisen Sie, Montfort, Ihr Unwissen und Ihre Uneinsicht und Verblendung!

  5. @Tomás

    Auch Ihre Haltung gegenüber Privatoffenbarungen ist falsch und verhängnisvoll. Auch Sie sind nicht gewillt, zwischen Echt und Unecht sorgfältig, verantwortungsvoll zu unterscheiden. Auch Sie verurteilen pauschal. Es gibt gewiss sehr viel Unechtes. Aber es gibt auch reichlich Echtes, höchst Wertvolles, absolut Heiliges.

  6. @poschenker
    Sie haben meine Person gerade persoenlich angegriffen und werfen mir vor ich keonnte keine Unterscheidungen treffen. Weiters dichten Sie mir eine Todsuende an, weil ich die traurige Tatsache der Erscheinungssucht innerhalb der Neubruderschaft angreife.

    Das psychische Probleme und Private Probleme Menschen in diese Sucht und Sekten treiben ist eine Tatsache. Ein Pfarrer Milch, Gregorius Hesse haben auch solche Urteile gefaellt und diese sind dann nach Ihrer Idee auch Todsuender.

    Es gibt ein Phaenomen bei allen diesen Glaeubigen von Privatoffenbarungen. Sobald man etwas gegen Ihre Offenbarungen sagt fuehlen sie sich persoenlich angegriffen und verurteilen sofort andere als Suender. Andere Suendigen heissen ist eine reale Suende. Die Kirche nennt diese Form der Sunde die Fremden Suenden.

    Die besonders perverse Form dieser Verbitterung ist bei der Anne-Sekte deutlich sichtbar. Diese Menschen sind extrem verstockt und lieblos. Jede Kritik an diesen Sekten wir mit Rufmord bestraft und diesen habe ich jetzt auch von Ihrer Person zu erwarten, weil ich davon ausgehen muss das Sie auch solchen Bewegungen angehoeren. Anders kann ich mir Ihren persoenlichen Angriff gegen meine Person kaum erklaeren.

  7. @Montfort

    Ich kenne die „Anne-Sekte“ nicht. Darüber kann ich nicht urteilen. Aber ich kritisiere Sie, weil Sie pauschal verurteilen. Auch in dieser Antwort von Ihnen machen Sie eine ungebührliche Pauschalisierung: „Es gibt ein Phaenomen bei allen diesen Glaeubigen von Privatoffenbarungen.“ Und vorher: Fast jedes alte verbitterte Weiblein…“ und „Innerhalb der Institution der NeoFSSPX glauben fast alle an diese falschen Botschaften“. Können oder wollen Sie nicht einsehen, dass dies schwer verleumderisch ist?

  8. poschenker 21. Januar 2014 um 10:03

    Die Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen.
    Die Kirche hat Fatima, Lourdes, La Salette und Paris anerkannt, weil diese Privatoffenbarungen nicht gegen den Glauben und Sitten stehen.
    Aber an den anerkannten Privatoffenbarungen nicht zu glauben, ist keine Häresie, weil diese Botschaften keine Dogmen sind.

    Wenn Privatoffenbarungen Häresien, Irrtümer, Zweideutigkeiten, Geschmacklosigkeiten oder Banalitäten beinhalten, ist es klar, daß diese Botschaften nicht vom Himmel kommen.

    Ich richte mich nach der Lehre der Kirche und nicht nach Privatoffenbarungen, auch wenn diese den Anschein erwecken sollten, echt zu sein.

  9. @poschenker.
    Anhenger von Sekten reagieren wie ich es beschrieben habe. Dies gilt fuer alle Sekten. Das ist ein korrektes pauschales Urteil. Ein pauschales Urteil ist nicht automatisch eine Verleumdung.

    Ich gebe gerne zu, dass meine Redeweise oft hart und direkt ist. Mit Verleumdung oder gar Todsuende hat das nichts zu tun. Besonders dann nicht, wenn es den Tatsachen entspricht. Auch der heilige Papst Pius X. hat ueber die Modernisten aehnliche Urteile gefaellt und diese waren auch keine Verleumdungen, da seine Urteile korrekt sind.

    Es war mir noch nicht moeglich auch nur einen einzigen Laien innerhalb der Institution FSSPX kennenzulernen, welcher nicht eindeutig falschen Privatoffenbarungen anhaengt bzw. die neue Messe anerkennt oder das 2. Vatikanische Konzil. Manchmal gibt es zwar Scheinverurteilungen, doch diese dienen meist nur dazu die Sympathie von Glaeubigen zu erlangen. Ein praktisches Beispiel:

    Mir sagt ein Priester, dass Medjugorje unecht und schaendlich ist. Dem Medjugorje-Weiblein sagt man das alle welche hinpilgern fromme und liebe Menschen sind. Genau das ist das Kennzeichen der Liberalen und Modernisten. Sie drehen alles wie sie es brauchen. Was hilft es, wenn Bischof Fellay Papst Franziskus als einen Modernisten bezeichnet wenn er ja doch die neue Messe und das 2. Vatikanische Konzil akzeptiert.

    Diese Vorgehensweise ist nichts anderes wie psychologische Kriegsfuehrung und genau diese spielt sich um es pauschal zu sagen innerhalb der Neubruderschaft mit ihren unzaehligen Sekten, Geheimbuenden, Parteiungen, Privatoffenbarungen und was auch immer ab. Niemand anderes wie der heilige Papst Pius X. hat diese Vorgehensweise ausfuehrlich in Pascendi erklaert.

    Auf jeden Fall wuensche ich Ihnen alles erdenklich gute und es war nicht meine Absicht Ihrem Ansehen oder Ihrer Person zu schaden.

  10. @Montfort

    Es war mir noch nicht moeglich auch nur einen einzigen Laien innerhalb der Institution FSSPX kennenzulernen, welcher nicht eindeutig falschen Privatoffenbarungen anhaengt bzw. die neue Messe anerkennt oder das 2. Vatikanische Konzil.

    Sehen Sie, lieber Montfort, auch dieser Satz beinhaltet eine Pauschalverurteilung, nämlich „aller Laien innerhalb der Institution FSSPX“. Denn Sie behaupten ja, dass Sie keinen einzigen kennengelernt haben, der nicht eindeutig falschen Privatoffenbarungen anhängt, bzw. die neue Messe anerkennt oder das 2. Vatikanische Konzil.“ Leuchtet es Ihnen nicht ein, dass diese Aussage niemals auch nur annähernd der Wirklichkeit entsprechen kann? Ich kenne die FSSPX von ihrem Ursprung an. Ich habe Erfahrung mit ihr durch all die Jahrzehnte. Ich kenne viele ihrer Anhänger persönlich.

  11. @ Montfort

    „Manchmal gibt es zwar Scheinverurteilungen, doch diese dienen meist nur dazu die Sympathie von Glaeubigen zu erlangen. Ein praktisches Beispiel: Mir sagt ein Priester, dass Medjugorje unecht und schaendlich ist. Dem Medjugorje-Weiblein sagt man das alle welche hinpilgern fromme und liebe Menschen sind. Genau das ist das Kennzeichen der Liberalen und Modernisten. Sie drehen alles wie sie es brauchen. Was hilft es, wenn Bischof Fellay Papst Franziskus als einen Modernisten bezeichnet wenn er ja doch die neue Messe und das 2. Vatikanische Konzil akzeptiert. Diese Vorgehensweise ist nichts anderes wie psychologische Kriegsfuehrung“

    Damit treffen Sie wohl so ziemlich den Nagel auf den Kopf. Das ist der allgemeine dialektische Mechanismus des „Mittelwegs“. Auch wenn es sicher nicht alle bewußt bzw. persönlich vertreten, so ist doch der „Mittelweg“ selbst ein dialektisches Prinzip und somit ein Kind der „Aufklärung“ bzw. Revolution. Oder wie es Plinio Correa de Oliveira sagt: Auch der Halbgegenrevolutionär ist trotzdem ein Kind der Revolution (siehe http://www.intratext.com/IXT/DEU0158/ ). Oder gemäß Prälat Mäder: Die Revolution kann nicht mit den Mitteln der Revolution überwunden werden, sondern nur durch die Ordnung (Gottes). Doch auch gerade der „Mittelweg“ bedient sich der dialektischen Methode der Revolution.

    @ poschenker

    „Ich kenne die FSSPX von ihrem Ursprung an. Ich habe Erfahrung mit ihr durch all die Jahrzehnte. Ich kenne viele ihrer Anhänger persönlich.“

    Aber Sie sind selber kein Anhänger der FSSPX und schon gar nicht des so genannten „Widerstands“ oder?

  12. Montfort 21. Januar 2014 um 10:47

    „Mir sagt ein Priester, dass Medjugorje unecht und schaendlich ist. Dem Medjugorje-Weiblein sagt man das alle welche hinpilgern fromme und liebe Menschen sind.“

    Diese Doppelzüngigkeit haben viele Priester von Lefebvre übernommen.
    Den Weiblein erzählte er das Märchen von dem frommen Marienverehrer aus Polen, der die Messe wieder zulassen wollte, und hinter vorgehaltener Hand bezeichnet er den Wojtyla als Agent des KGB.

  13. Zu 21. Januar 2014, 13:58 Uhr
    „Diese Doppelzüngigkeit haben viele Priester von Lefebvre übernommen.“

    Wie lange darf dies hier so weitergehen?
    Bei jeder Gelegenheit und unaufhörlich?
    Obwohl hier nicht einmal erwähnt wird, um welchen Priester es sich handelt. Abstoßend und unappetitlich!

  14. @Montfort
    „Es war mir noch nicht moeglich auch nur einen einzigen Laien innerhalb der Institution FSSPX kennenzulernen, welcher nicht eindeutig falschen Privatoffenbarungen anhaengt bzw. die neue Messe anerkennt oder das 2. Vatikanische Konzil.“
    Diese Aussage ist für mich eine schwere Beleidigung. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es gibt nur einige wenige, die seltsame Anschauungen haben und allen Erscheinungen nachlaufen und die unverbesserlich sind. Mejugorje-Fans fühlen sich bei der FSSPX nicht wohl und sind da auch nicht zu finden. All jene, die mit der neuen Messe kein Problem haben, sind bei den Petrusbrüdern oder anderen Halbkonservativen zu Hause.
    Da geht mit Ihnen die Phantasie durch, bei allen anderen nur Schlechtes zu sehen und selber die Wahrheit gepachtet zu haben. Irgendwie erinnert mich das an die selbstgerechten Pharisäer, die das Gesetz buchstabengetreu erfüllten…

  15. @Montfort
    „Ein Pfarrer Milch, Gregorius Hesse haben auch solche Urteile gefaellt und diese sind dann nach Ihrer Idee auch Todsuender.“

    Einen Don Gregor Hesse zu bemühen, finde ich nicht gerade vernünftig. Zugegeben, er war ein scharfer Denker und toller Prediger. Aber was seine sonstigen menschlichen Eigenschaften und Lebensgewohnheiten betrifft, war er kein christliches Vorbild. Ich habe das des öfteren genossen und es war für mich peinlich, mit ihm öffentlich im Restaurant oder auf der Straße unterwegs zu sein. Es waren am Schluss nur noch sedisvakantistische in den USA, die ihn finanziell unterstützten. Die Bruderschaftspriester hat er zum größten Teil abgelehnt, weil sie ihm zu streng lebten.
    Trotzdem wünsche ich ihm, dass er in Frieden ruht und einen barmherzigen Richter gefunden hat.

  16. Über das tatsächliche Wesen des Pharisäismus (und diesem heute sehr ähnelnden “traditionellen” Modernismus) lesen wir folgendes:

    “Die «freie Theologie», oder vielmehr die anarchistische (gesetzlose), findet ihr Gegenstück in den Haltungen, die trotz dem Anschein genau so gefährlich für den Glauben sind. Man muss hier wohl einen bei den Traditionalisten sehr verbreiteten Geisteszustand aufzeigen. Einen Geisteszustand, den man als talmudisch bezeichnen könnte, denn er drückt sich zuerst durch ein ungezähmtes Kleben am Buchstaben aus, diesem Buchstaben, der tötet, wenn man eifrig betreibt, ihn vom Geist zu trennen, wenn man eifrig seinen Sinn nicht zu beachten strebt. Einen Geisteszustand, der an den der Pharisäer erinnert, die sich vor allen Dingen zu rechtfertigen suchten, indem sie ihre Haltung peinlich genau auf die unbedeutendsten Gesetzesvorschriften ausrichteten. Auch unsere heutigen Pharisäer schränken ihre Religion auf Aus­übungen ein, die sie für sie selber fruchtlos und für die anderen verab­scheuungswürdig machen, «indem sie die wichtigsten Punkte des Gesetzes vernachlässigen: die Gerechtigkeit, die Barmherzigkeit und den guten Glauben» (Mt. 23, 23); indem sie ganz überlegt das nicht beachten, nach dem alles eingerichtet werden muss: die Gottes- und die Nächstenliebe (Mt. 22, 34-40).

    “Sagen wir es deutlich! Die Glaubenssätze der hl. Kirche, unserer Mut­ter, sind nicht leere Redewendungen, die zu wiederholen genügt; wir müssen auch den Sinn ergründen, um darin unser Handeln zu befesti­gen, und nicht den lügnerischen Worten derer trauen, die sich damit begnügen, wie die Zeitgenossen des Jeremias zu sägen: «Hier ist das Haus Gottes, das Haus Gottes, das Haus Gottes!» (Jer. 7, 4). Wir müs­sen uns hierfür unseres Verstandes bedienen! Wir können das, was heute geschieht, nicht verstehen und ihm zufolge handeln ohne ein Geringstes an Erforschen unserer Religion und der Welt, die uns umgibt, und ohne eine unseren Fähigkeiten entsprechende geistige Anstrengung! Die talmudische Geisteshaltung aber behindert diese Anstrengung! Sie führt in die Bequemlichkeit stets gleichbleibender Handlungsweisen ein, um der Pflicht zu entkommen, sich des Verstan­des zu bedienen! Noch schlimmer: Heuchlerisch stellt sie den Glauben dem Verstande entgegen, stolz die behandelnd, die sich nicht an seine Moral ohne Grundlage halten wollen!” https://poschenker.wordpress.com/2014/01/17/die-intelligenz-unter-dem-gehorsam-gegen-christus/

    1. Pharisäer sind jene, die sich für „Gerechte“ bzw. „Heilige“ halten, ohne dem wahren Sinn der Lehren anzuhängen bzw. den wahren Sinn auch noch zu entstellen. Somit machen sie den heiligen Buchstaben zu einem toten Buchstaben.

    2. Pharisäer halten sich selbst für „gut“ und Kritiker für „böse“.

    3. Pharisäer höhlen den eigentlichen Inhalt der Dogmen bzw. Lehrsätze aus und befüllen sie dann mit neuem, verkehrtem Inhalt und geben somit den Grundlagen der Religion einen veränderten Sinn. Somit machen sie den heiligen Buchstaben zu einem toten Buchstaben.

    4. Pharisäer halten das eigene Werk und das eigene Ansehen für das Wichtigste.

    5. Pharisäer prahlen mit ihrer angeblichen “Tradition”, doch diese „Tradition“ ist lediglich ein eigenes Trugbild. Der Buchstabe ist getrennt vom eigentlichen Geist und somit tot.

    6. Pharisäer wollen sich über die allgemeine Gesellschaft erhaben fühlen. Die „Tradition“ wird zum schönfärberischen Geschwätz, zur hochmütigen Selbsterhebung.

    7. Der Pharisäer ist geneigt, die inhaltliche Bedeutung der Lehrsätze an die jeweiligen Zeitumständen anzupassen.

    8. Der Pharisäismus endet in theologisch ausgehöhlten Riten, in äußerlichen Betätigungen, die ohne den rechten Geist sind und somit zwangsläufig fruchtlos werden und vom wahren Glauben wegführen.

  17. Lieber Stephan,

    wenn ich dieses sieben Punkte hier lese die sie über die Pharisäer aufführen, so kommen mir hier einige sedisvakantistische Kommentatoren in den Sinn, auf die einige dieser Punkte zutreffen.

    Besonders:

    1. Pharisäer sind jene, die sich für “Gerechte” bzw. “Heilige” halten, ohne dem wahren Sinn der Lehren anzuhängen bzw. den wahren Sinn auch noch zu entstellen. Somit machen sie den heiligen Buchstaben zu einem toten Buchstaben.

    2. Pharisäer halten sich selbst für “gut” und Kritiker für “böse”.

    4. Pharisäer halten das eigene Werk und das eigene Ansehen für das Wichtigste.

    5. Pharisäer prahlen mit ihrer angeblichen “Tradition”, doch diese “Tradition” ist lediglich ein eigenes Trugbild. Der Buchstabe ist getrennt vom eigentlichen Geist und somit tot.

    6. Pharisäer wollen sich über die allgemeine Gesellschaft erhaben fühlen. Die “Tradition” wird zum schönfärberischen Geschwätz, zur hochmütigen Selbsterhebung.

    8. Der Pharisäismus endet in theologisch ausgehöhlten Riten, in äußerlichen Betätigungen, die ohne den rechten Geist sind und somit zwangsläufig fruchtlos werden und vom wahren Glauben wegführen.

  18. „Es genügt dazu, die Botschaft vom 24. Juli 1982 zu betrachten, um nachzuweisen, dass es keineswegs die Muttergottes sein kann, die hier erscheint. Die Erscheinung sprach nämlich an jenem Tag: „Nach dem Tod zerfällt der Leib, der von der Erde genommen wurde. Er wird nie wieder leben. Der Mensch erhält einen verklärten Leib.“[1] Es stimmt, dass der Leib nach dem Tod in der Erde zerfällt und die Guten einen verklärten Leib erhalten werden, aber die Ansicht, dass der irdische Leib „nie wieder leben“ wird, widerspricht direkt dem Dogma, wonach der Mensch mit demselben Leib auferstehen wird, den er auf Erden getragen hat. Es handelt sich bei diesen Worten also zweifellos um eine Häresie.“

    Natürlich ist das glatte Häresie und wir danken Christian für den anschaulichen und sorgfältigen Artikel.

    Wie ganz anders war die Muttergottes in den unwiderlegbaren und tatsächlichen Erscheinungen in Lourdes und Fatima z.B. Diese „Erscheinungen“ in Medjugorje dauern nun seit über 30 Jahre an, ohne daß diese Gospa auch nur ein einziges Mal dieses Zweite Vatikanische Konzil angegriffen hätte. Es ist klar erkennbar: Medjugorje soll die Bestätigung des Zweiten Vatikanischen Konzils sein. Deswegen wird das Konzils-Rom Medjugorje nicht verdammen. Es kann dies auch gar nicht, weil die „Erscheinungen“ noch andauern. Das war der geheime Winkelzug dieser Teufelsintrige. Man läßt Medjugorje unentwegt weiter laufen, denn dann kann es kein abschließendes endgültiges Urteil geben, weil die „Erscheinungen“ nicht beendet sind (wenngleich ein endgültiges Urteil für uns bedeutungslos wäre).

    Diese Spukgestalt in Medjugorje meidet es, von „Offenbarung GOTTES“, von Dogma, von Heiligmachender Gnade etc. zu sprechen. Der wahre Glaube bedeutet ihr nichts. Sie spricht vielmehr vom Anerkennen anderer Religionen.
    Die Medjugorje-Madonna ist eine ökumenische, eine modernistische und damit eine exkommunizierte Madonna.

    Diese häretische, heftig reagierende Madonna äußerte sich folgendermaßen:

    „Vor meinem Sohn sind alle gleich“

    Ein Zigeunerkind der orthodoxen Religion soll in Medjugorje geheilt worden sein. Im Zusammenhang damit drückte ein Priester seine Verwunderung aus und fragte sich, wie so etwas möglich sein kann. „Maria“ reagierte lebhaft: „Es ist mir sehr unangenehm dies zu hören. Käme es von jemand anderem, wäre es noch verständlich, aber daß ein Priester so reagieren kann! Sage diesem Priester und allen, daß ihr es seid, die ihr euch getrennt habt auf Erden. Die Muselmanen und die Orthodoxen sowie die Katholiken sind vor meinem Sohne und vor mir alle gleich, weil ihr meine Kinder seid.“

    Wer nach Medjugorje geht, verwirkt sich sein Seelenheil.

  19. @ ALEXIUS:
    „Wer nach Medjugorje geht, verwirkt sich sein Seelenheil.“

    ALEXIUS, wenn es nach dieser ihrer Aussage gehen würde, dann hätte ich im April 1985 mein Seelenheil verwirkt, denn ich war in Medjugorje. Es war eine sehr schöne Reise auf der wir immer wieder Stops in schönen, reizvollen und sehenswerten Gegenden gemacht haben. Ich besitze noch heute sehr schöne Dias über diese Reise. Diese Fahrt habe ich niemals bereut, was auch nicht nötig war und ist.

    Bei Medjugorje hatte ich von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Meine innere Stimme sagte mir immer, dass da etwas nicht stimmt. Und eines Tages laß ich in einem Pro-Medjugorje-Buch den entscheidenden, entlarvenden Satz: “ … Gott leitet alle Bekenntnisse, wie ein König seine Untertanen.“ Damit war mir alles klar. Dieser eine Satz reichte mir vollkommen aus, in Medjugorje, ein Werk der Hölle zu sehen. Später kamen noch viele Negative Beobachtungen und üblen Verhaltensweisen von Medjugorje-Anhängern dazu. Unabhängig von mir machte Pater Hönisch (schon gestorben) die gleichen Erfahrungen und schrieb diese in der Zeitung Pfadfinder Mariens nieder. Jetzt möchte ich aber kein böses Wort über Pater Hönisch hören, verstanden!

  20. Zu 21. Januar 2014, 10:36 Uhr
    „… Die Kirche hat Fatima, Lourdes, La Salette und Paris anerkannt, weil diese Privatoffenbarungen nicht gegen den Glauben und Sitten stehen.

    Aber an den anerkannten Privatoffenbarungen nicht zu glauben, ist keine Häresie, weil diese Botschaften keine Dogmen sind…

    Ich richte mich nach der Lehre der Kirche und nicht nach Privatoffenbarungen, auch wenn diese den Anschein erwecken sollten, echt zu sein.“

    Beim Lesen dieses Artikels fragte ich mich, ob dies nicht doch eine Eigentümlichkeit und Charakteristik so mancher Sedis ist, denn immerhin – fiel mir spontan ein – ist der Schreiber der fünfte Sedis in meinem engen Radius, den ich kenne, der diese Ansicht vertritt. Warum sind gewisse Sedis so kümmerlich?

    Anerkannte Privatoffenbarungen abzuweisen ist bockig, starrköpfig und Sünde. Denn die Kirche selbst bietet uns die aus den Privatoffenbarungen hervorgegangenen Feste als Heilsgnade an.

    Deswegen ist es dümmlich und verbohrt zu sagen: „Ich richte mich nach der Lehre der Kirche und nicht nach Privatoffenbarungen, auch wenn diese den Anschein erwecken sollten, echt zu sein.“

    „Aber an den anerkannten Privatoffenbarungen nicht zu glauben, ist keine Häresie, weil diese Botschaften keine Dogmen sind.“

    Einfach abstoßend!

    Ebenso töricht wäre zu sagen: Ablässe nicht zu gewinnen ist keine Häresie, weil dieses Gnadenangebot kein Dogma ist. Wo steht das, daß alles abgelehnt werden darf, was keine Dogmen sind? Es heißt nichts anderes, als Gnaden, die der Himmel aus Erbarmen schenkt, zurückzuweisen.

    Katholiken, die die Botschaft kennen, diese 70.000 Menschen, die in Fatima das überragende Sonnenwunder erlebten, werden beim Gericht an der Frage nicht vorbeikommen, wie sie die Botschaft von Fatima aufgenommen haben.

    Wenn Gott durch Maria der Welt was zu sagen hat, ist es nicht ins Belieben gestellt, das anzunehmen oder abzulehnen.

  21. Bei der Erscheinung am 13. Juni 1917 verkündete Unsere Liebe Frau, wie Gott in seiner unergründlichen Liebe durch das Unbefleckte Herz Mariens der Welt Barmherzigkeit erweisen will.
    Sie sprach zu Lucia:

    „Jesus will in der Welt die Verehrung meines Unbefleckten Herzens begründen. WER SIE ÜBT, DEM VERSPRECHE ICH DAS HEIL. Diese Seelen werden von Gott geliebt sein wie Blumen, die ich von seinem Throne bringe. Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird.“

    Wer will Gott vorschreiben, was er gerade für unsere Zeit, wo die Sakramente immer mehr versiegen, dem Menschen als „letztes Rettungsmittel“ anbieten will?

    Wer Fatima ablehnt, ist mitschuldig am kommenden unvorstellbaren Strafgericht.

    Die Andacht (Herz-Mariä-Sühnesamstag) und Verehrung des Unbefleckten Herzen Mariens hat in unseren Tagen höchste Dringlichkeit erreicht. Schwester Lucia drängt uns: „Wir sollen nicht warten, bis von Rom ein Aufruf zur Buße an die ganze Welt ergeht. Warten Wir auch nicht auf eine Aufforderung unserer Bischöfe.. „, sagt sie.

    Fatima enthält auch eine Botschaft zur Sühne, ganz hingeordnet auf das Meßopfer als Sühnopfer. Es muß also jeder nicht nur seine eigene Seele retten, sondern auch die der anderen, die Gott einem jeden auf seinem Weg anvertraut hat.“

    „Ich richte mich nach der Lehre der Kirche und nicht nach Privatoffenbarungen….“

    Wie überheblich!

    Die Kirche selbst hat sich nach dieser Privatoffenbarung „FATIMA“ gerichtet. 10 Jahre nach der Anerkennung Fatimas (1933) entwickelte sich weltweit ein ungeheuerlicher marianischer Aufschwung. Mariens Triumph begann in Portugal und setzte sich über die ganze Welt fort. In vielen Ländern, angefangen in Portugal über Spanien, Frankreich und ganz Europa, in Afrika und Amerika empfingen die Bischöfe die Statue der Muttergottes von Fatima, und das Volk begrüßte sie jubelnd. Der Triumphzug nahm kein Ende.

    Kardinalpatriarch Cerejeira von Lissabon sagte 1942: „Wir glauben, daß die Erscheinungen von Fatima das Vorzeichen von dem ist, was das Unbefleckte Herz Mariä für die Welt vorbereitet. Das ist uns Licht und Trost in unserer dunklen Zeit. Denn es wird Wahrheit und Wirklichkeit werden: ‚Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.'“

  22. Das „andere Evangelium“ in Medjugorje

    „Unsere Liebe Frau“ küßt ein Bild Johannes Pauls II.:
    „Er ist euer Vater, der geistliche Vater aller.“

    Hier zeigt sich die Kardinalslüge von Medjugorje. Der Lügner von Anbeginn in Gestalt einer küssenden Frau erhebt den Apostaten Johannes Paul II. zu einem Liebling der „Madonna“!

    Und was sagt dieses Lügengespenst aus dem Untergrund?
    „Sag’ allen, dass ihr es seid, die sich getrennt haben auf Erden. Die Muselmanen und die Orthodoxen sowie die Katholiken sind vor meinem Sohne und vor mir alle gleich, weil sie meine Kinder sein.“

    Und was sagt das Evangelium?
    „Und selbst, wenn ein Engel vom Himmel käme und euch ein anderes Evangelium verkündet, der sei verflucht.“ (Gal. 1,8)

  23. Das „andere Evangelium“ in Medjugorje

    „Unsere Liebe Frau“ küßte ein Bild Johannes Pauls II.:
    „Er ist euer Vater, der geistliche Vater aller.“

    Hier zeigt sich die Kardinalslüge von Medjugorje. Der Lügner von Anbeginn in Gestalt einer küssenden Frau erhebt den Apostaten Johannes Paul II. zum Liebling der „Madonna“!

    Und was sagt dieses Lügengespenst aus dem Abgrund?
    „Sag’ allen, dass ihr es seid, die sich getrennt haben auf Erden. Die Muselmanen und die Orthodoxen sowie die Katholiken sind vor meinem Sohne und vor mir alle gleich, weil sie meine Kinder sein.“

    Und was sagt das Evangelium?
    „Und selbst, wenn ein Engel vom Himmel käme und euch ein anderes Evangelium verkündet, der sei verflucht.“ (Gal. 1,8)

  24. @ Alexius

    Wer der VERBINDLICHEN Lehre der Kirche widerspricht, bekommt auch kein Bienchen, wenn er Fatima ganz „treu“ ist. Denn wer der VERBINDLICHEN Lehre der Kirche untreu ist, der ist grundsätzlich dem Mund Gottes untreu.

    Niemand ist gehalten, an Privatoffenbarungen zu glauben. Aber jeder ist gehalten, an der VERBINDLICHEN Lehre der Kirche festzuhalten. Natürlich ist es verwegen, von der Kirche anerkannte Erscheinungen einfach so zu verwerfen. Aber wo soll Tomás das getan haben?

  25. @ Andreas Bartensteim

    Meine Liste ist durchaus auch mit Absicht allgemein gehalten. Sie ist als Antwort an den oft falsch verwendeten Begriff bzw. Vorwurf des Pharisäismus gedacht. Diesbezüglich werde ich auch noch etwas über den „toten Buchstaben“ schreiben. Niemand ist von der Krankheit des Pharisäismus per se befreit. Jeder möge sich selber aufrichtig prüfen. Aber augenscheinlich gibt es gewisse Gruppierungen und Prinzipien, die sehr stark danach tendieren…

  26. Konkreten Nachweis bitte über Einzel“täter“, von denen Sie dies zutreffend beweisen können:
    „Denn wer der VERBINDLICHEN Lehre der Kirche untreu ist, der ist grundsätzlich dem Mund Gottes untreu.“

  27. Es wird eine „Neue Botschaft“ vom Vatikan für kreuzdumme und beschränkte Gläubige geben, denn in Medjugorje wird Wert auf „volkstümliche Gutgläubigkeit“ gelegt.

    Der Vaticanista Andrea Tornielli berichtet Details aus dem Untersuchungsbericht und meint: Urteil der Vatikankommission über Medjugorje könnte positiv ausfallen. Damit alle wissen, was hier unter „positiv“ zu verstehen ist:

    Medjugorje (kath.net)
    „… Laut Tornielli hat sich die Kommission jetzt auf die Anfangsphase von Medjugorje konzentriert und offensichtlich festgestellt, dass keine Beweise für Betrug, Irreführung oder Missbrauch von volkstümlicher Gutgläubigkeit vorliegen.“

    Medjugorje also eine Frohbotschaft für Gutgläubige, denen aber jede echte Gläubigkeit fehlt, und die es nicht wissen wollen, woher Irreführung und Betrug kommen.

    Ergebnis: Alle Treuherzigen können weiterhin mit ihrer volkstümlichen Leichtgläubigkeit getrost nach Medjugorje fahren und ihren Glauben verlieren.

  28. Alexius 22. Januar 2014 um 09:41

    Danke für die Aufklärung! Wenn das die Botschaft von Medjugorje ist, dann steht auch fest, daß diese nicht vom Himmel kommt.

  29. @ STEPHAN: 22. Januar 2014 um 12:47 Uhr
    „@ Alexius – Wer der VERBINDLICHEN Lehre der Kirche widerspricht, bekommt auch kein Bienchen, wenn er Fatima ganz “treu” ist. Denn wer der VERBINDLICHEN Lehre der Kirche untreu ist, der ist grundsätzlich dem Mund Gottes untreu.“

    ALEXIUS, Sie werden doch STEPHAN in diesem Punkt nicht widersprechen wollen.

    Es gibt auch nicht den geringsten Grund, dass STEPHAN hier einen Namen aufführen müsste, um dies zu beweisen. Er hat keiner Person etwas unterstellt, oder fühlen Sie sich vielleicht persönlich angegriffen?

  30. Unsere Liebe Frau hat in FATIMA auf unsere glaubensgefährdende und bedrohliche Zeit hingewiesen, in der sich die Menschheit heute befindet. Alles hat sich erfüllt, was sie vorausgesagt hat. Uns so wird sich auch noch erfüllen, was sie für Rußland vorausgesagt hat: seine Bekehrung.

    1946 wurde Schwester Lucia gefragt, ob sich Rußland nach jener Weihe wirklich bekehren werde und sie erklärte: „Ja, denn Unsere Liebe Frau hat es versprochen. Dies wird geschehen.“

    „Die Weihe Rußlands und auch der endgültige Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens, der ihr folgen wird, sind absolut sicher und werden trotz aller Hindernisse eintreten“, sagte sie.

    Ch. Barthas meinte etwas ungläubig, daß eine Vereinigung mit allen Bischöfen kaum zu verwirklichen sei. Lucia antwortete: „Doch, doch. Ich sehe es!“
    So wird Unsere Liebe Frau auch Rußland durch ein großes Wunder bekehren, vielleicht auf ähnliche Weise, wie sie die Menschen geistig umwandelte beim Sonnenwunder am 13. Oktober 1917.

    Mit dieser Bekehrung Rußlands ist wesentlich auch die Hinwendung der Orthodoxen zur Römisch-katholischen Kirche gemeint.
    Der heilige Maximilian Kolbe hat in einer Vision das Unvorstellbare gesehen, daß die Immakulata über dem Kreml in Moskau thronen wird.

    Die Macht der Vermittlung der Königin des Himmels und der Erde wird offenbar werden. FATIMA gehört nicht, wie das Benedikt XVI. in lästerlicher Weise gesagt hat, der Vergangenheit an. FATIMA wird sich in der Zukunft verwirklichen.
    Auf der ganzen Welt werden die Menschen überwältigt und beglückt werden. Der Triumph ihres Unbefleckten Herzens wird sich über die ganze Welt ausbreiten und alle Menschen erfassen.

    An uns liegt es, ihrer Botschaft zu entsprechen und zu tun, was noch zu tun ist, um die Verheißung zu beschleunigen, nämlich die Andacht zum Unbefleckten Herzen eifrig zu üben und zu verbreiten, Sühne zu leisten für die Bekehrung der Sünder, den Rosenkranz beten.
    Der hl. Grignion sagte prophetisch voraus, daß in dieser Endzeit allein die Verehrung der Unbefleckten Gottesmutter die Menschen noch von ihrem Egoismus, ihrem Hochmut, ihrem Geist der Auflehnung und ihrer Verhärtung retten könne. Ebenso sagt uns die Botschaft von Fatima, daß in dieser Zeit des großen Abfalls nur noch die Andacht zu MARIA und ihrem Unbefleckten Herzen die Menschen vom Gift des Irrtums retten könne.

  31. Kleine Anmerkung:

    Ich habe diesen Text für jene geschrieben, die (noch) die Konzilssekte mit der Römisch-Katholischen Kirche verwechseln. Er bietet die Möglichkeit, selbst in diesem Fall ganz leicht zu erkennen, dass die Erscheinung in Medjugorje nicht vom Himmel kommen kann, zumindest wenn man zur konservativeren Strömung der Konzilssekte gehört. Dass Sedisvakantisten und (sektiererische) FSSPXler aus viel offenkundigeren Gründen erkennen, dass in Medjugorje nicht die Muttergottes erscheint, ist mir bekannt, da ich ja selbst sog. Sedisvakantist bin und davor ein FSSPXler war.

    Ich bin nämlich überzeugt davon, dass man in kleinen Schritten vorgehen muss. Unser Herr mahnt uns, klug wie die Schlangen zu sein. Ich habe übrigens selbst vor einigen Jahren – als ich noch Anhänger der Konzilssekte war – eine Wallfahrt nach Medjugorje gemacht. Bis dahin hatte ich nur die neue „Messe“ besucht und ich war dennoch zutiefst erschrocken, wie in Medjugorje die „Messe“ gefeiert wird. Damals ging ich davon aus, dass hier wohl die Muttergottes tatsächlich erscheint. Ein derartiger Text hätte mir vermutlich schon damals klar gemacht, dass das nicht sein kann. Jedenfalls habe ich damals bei mir selbst die Schuld gesucht, dass es mir in Medjugorje nicht gefällt. Ich schrieb es meiner vermeintlichen Verstocktheit zu und wollte damals zwanghaft das Beste daraus machen, was zu einer, für Schwärmer üblichen, künstlichen Begeisterung führt. Man betrügt sich dann selbst.

    Wie arm war ich damals dran! Der himmlische Arzt hat meinen kranke Seele, die nach Gott lechzte Schritt für Schritt geheilt, denn ich kannte ja nur die kranke moderne Ideologie, der sich fast die ganze Welt unterworfen hat. Hätte ich auf einen Schlag die Wahrheit erfahren, so hätte ich sie wohl nicht verkraftet. Wie arm sind viele heute noch dran! Wir müssen ihnen helfen mit dem nötigen Feingefühl. Dieser Text kann ihnen helfen. Verbreitet ihn darum, wo Ihr glaubt, dass es sinnvoll ist. Und denkt daran, dass es nie einen Grund gibt, sich aufzuregen, da dies niemandem hilft und wenn wir selbst in Christi Frieden leben, so werden wir es auch vermögen. Und jene die (noch) nicht verstehen wollen/können brauchen Zeit. Wenn wir Heilige werden wollen, dann müssen wir alles voller Geduld und Milde aufopfern. Wir, die wir die Einsicht erlangt haben, müssen bedenken, dass wir nur leben um aus Liebe zu Jesus, Maria und den unsterblichen Seelen zu leiden. Denken wir immer daran, dass wir bis zum letzten Atemzug und Herzensschlag leiden dürfen aus Liebe. Das ist der Himmel auf Erden. Und je mehr man uns hasst, umso mehr wollen wir unsere Hasser lieben und zutiefst bemitleiden! Denn es sind unsterbliche Seelen, wie auch wir es sind.

  32. Alexius 22. Januar 2014 um 19:32

    Bei Fatima geht es nicht um die russische „Orthodoxie“, sondern um den Kommunismus. Die Muttergottes warnt vor der Verbreitung von Irrtümern durch Rußland. Damit sind anticristliche marxistische Irrtümer gemeint.

    Solange die Kirche Maximilian Kolbe nicht kanonisiert, darf er auch nicht öffentlicher als Heiliger verehrter werden.

    Paul VI. hat ihn als Märtyrer anerkannt, obwohl er nicht für den Glauben gestorben ist. Wie Edith Stein, die nicht von den braunen Sozialisten ermordet wurde, weil sie katholisch, sondern Jüdin war.
    Bergoglio will jetzt den „Erzbischof“ von El Salvador, Romero, der liquidiert wurde, weil er der kommunistischen Terrororganisation FLNFM in diesem Land sehr nahe stand, selig sprechen.

    Mit solchen „Kanonisationen“ will die stark linkslastige Konzilssekte, besonders der „christliche“ Marxist Bergoglio, die Opfer bzw. „Opfer“ des „Faschismus“ hochjubeln.

  33. In Medjugorje wird auch der Kult des Menschen betrieben. Das ist für mich ein weiterer Grund, an die Echtheit der Erscheinungen von Medjugorje nicht zu glauben.

    Wir wissen ja als Katholiken, dass unser Heiland am Kreuz der Mittelpunkt in der hl. Messe ist. In Medjugorje ist das jedoch anders, wie ich selbst Zeuge wurde. Ich habe mich gefragt, was die „Seher“ während der Messe im Chorraum der Kirche zu suchen haben. Das ist doch reine Zurschaustellung und nichts anderes. Mich hat das alles so abgestoßen.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das echte Seher so gemacht hätten, nein niemals. Was in Medjugorje läuft ist Menschenkult pur. Was auch gegen Medjugorje spricht sind die Modensünden.

    Damit hier keine Missverständnisse entstehen folgendes: ich bin gegen die neue Messe auch gegen diese von 1962. Wenn ich oben von Messe geschrieben habe, dann nur deshalb, um die Sache besser erklären zu können. Für überzeugte Katholiken ist die hl. Messe etwas, wo sich nur ehrfürchtiges Benehmen geziemt. Die Anhänger von Medjugorje gehen immerhin davon aus, dass sie eine hl. Messe feiern würden.

  34. Fingolfin 23. Januar 2014 um 23:26

    Die von Ihnen angesprochenen Fakten zeigen, daß Medjugorje nicht echt ist.

    Ich bin der Meinung, daß man diesen (angeblichen) Privatoffenbarung grundsätzlich nicht beachten soll, sondern sich nach der Lehre der Kirche richten.

    Diese Offenbarungen oder „Offenbarungen“, mittlerweile sollen es um die 100 sein, sind Privatoffenbarungen und niemand ist verpflichtet an ihnen zu glauben.

    Ich sage „grundsätzlich“, weil es Ausnahmen geben kann.
    So hat sich der mittlerweile aus der Piusbruderschaft ausgetretene argentinische Priester Juan Carlos Cereani intensiv mit Akita, eine Neuauflegung von der „Muttergottes aller Völker“ von Amsterdam, befaßt und nachgewiesen, daß es sich dabei um denselben Schwindel wie die „Erscheinung“ von Amsterdam handelt.

    Anlaß dieser Untersuchung war, daß Williamson Akita-Fan ist.

  35. Tomás, es stimmt schon, dass man bei noch nicht kirchlich anerkannten Privatoffenbarungen vorsichtig sein muss.

    In Medjugorje war ich nur ein einziges Mal und das war vor 29 Jahren. Medjugorje war für mich schon immer fragwürdig. Trotzdem habe ich diese Reise mitgemacht. Meine Erfahrungen die ich dort gesammelt habe, waren durchaus nützlich. Sie können sich vorstellen, was mir damals alles durch den Kopf gegangen ist.

    Wenn ich gegen Medjugorje Stellung beziehe kann ich immer sagen, dass ich auch schon dort war. Da sind dann meine Gegner gleich etwas unsicher.

    Will man im Glauben keinen Schiffbruch erleiden, muss immer an die erste Stelle die Lehre unserer heiligen katholischen Kirche kommen. Dann kommt die HEILIGE SCHRIFT mit guter katholischer Erläuterung.

    Privatoffenbarungen stehe ich trotzdem nicht kategorisch ablehnend gegenüber. Der hl. Apostel Paulus sagt ja: „Prüfet alles, und das Gute behaltet …“.

    Montichiari ist für mich z.B. ein Wallfahrtsort, den ich nicht ablehne.

  36. Anhand einer einzigen Botschaft kann man also hieb uns stichfest beweisen, dass in Medjugorje niemals die Muttergottes erscheinen kann: Die Erscheinung sagt, dass der irdische Leib „nie wieder leben“ wird. Das Dogma sagt, dass der irdische Leib wieder zum Leben erweckt wird.

    Die Erscheinung verkündet damit nichts anderes als die Häresie des Origenes, der leugnete, dass unser Auferstehungsleib derselbe ist wie der, den wir auf Erden getragen haben. Es ist unser irdischer Leib, der verklärt wird. Die Aussage über den Erdenleib: „Er wird nie wieder leben.“ ist also eine eindeutige Häresie.

    Dieses Argument verstehen alle, wenn sie nur wollen: die Anhänger des II. Vatikanums, die Anhänger von Mgr. Lefebvre, die Sedisprivationisten und diejenigen, die eingesehen haben, dass Sedisvakanz herrscht.

  37. Fingolfin 24. Januar 2014 um 16:01

    Medjugorje soll auch ökumenisch sein.

    Wir haben uns an dem Glauben zu orientieren, so daß diese (angeblichen) Erscheinungen nicht notwendig sind.
    Man sollte nicht übersehen, daß die Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist und Privatoffenbarungen, auch die von der Kirche anerkannt worden sind, kein Teil des Glaubens sind.

    Die meisten von denen, die von „Erscheinungsort“ zu „Erscheinungsort“ rennen, wollen den „Glauben“ fühlen und erfahren. Wie die Modernisten, machen sie aus der Religion eine reine Gefühlssache.

    Ich persönliche akzeptiere die Erscheinungen, die von der Kirche anerkannt wurden, weil sie nichts gegen den Glauben und die guten Sitten beinhalten. Von allen anderen „Apparitionen“, von denen es mittlerweile an die hundert geben soll, halte ich mich fern.

  38. @ Christian Schenk 30. Januar 2014 um 09:04

    Damit ist Medjugorje offenkundig häretisch. Mehr bedarf es wirklich nicht. Ihr Hinweis ist gut, denn es geht hier um eines der Dogmen, an das tatsächlich wohl nur noch die wenigsten glauben: „243. Alle Toten werden am Jüngsten Tage mit ihren Leibern wieder auferstehen.“ (nach Dr. Otts „de-fide-Liste“)

    Auch Ratzinger leugnet es u.a. implizit in seinem Buch „Einführung in das Christentum: Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis“.

    Sehr aufschlußreich ist auch folgende Analyse: http://www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=35&catname=15/

    „Ratzinger’s Dominus Jesus: A Critical Analysis … In fact, it contains explicit heresy, and is the boldest and most complete explanation of modernist Church theology to date.“

  39. AKTUELL: aus http://kath.net/news/59615 :
    17 Mai 2017, 07:00
    Medienbericht: Die ersten sieben Medjugorjeerscheinungen echt!

    Die noch von Benedikt XVI. eingesetzte Kommission ist nach einem Medienbericht von der Echtheit der ersten sieben Medjugorje-Marienerscheinungen, jedoch nicht der folgenden, überzeugt.

    Rom (kath.net/KAP/red) Vatikanische Experten sind nach einem Medienbericht von der Echtheit der ersten sieben Marienerscheinungen, jedoch nicht der folgenden, im Wallfahrtsort Medjugorje (Bosnien-Herzegowina) überzeugt. Die Internetseite „Vatican Insider“ (Dienstag) schrieb unter Berufung auf einen unveröffentlichten Untersuchungsbericht, 13 Mitglieder der betreffenden päpstlichen Kommission hielten die ersten sieben im Jahr 1981 erfolgten Erscheinungen – die erste war am 24. Juni – für übernatürlich; ein Mitglied sei zu einem negativen Urteil gekommen, ein weiteres habe sich enthalten. Hingegen habe die Mehrheit Zweifel an der Echtheit der weiteren Visionen von Dezember 1981 bis heute.

    Benedikt XVI. (2005-2013) hatte 2010 eine Kommission unter Leitung von Kardinal Camillo Ruini eingesetzt, um den angeblich übernatürlichen Charakter der Ereignisse von Medjugorje zu klären. 2014 legte der Ausschuss seine Ergebnisse der Glaubenskongregation vor, die sich seither damit befasst.

    Papst Franziskus hatte am Sonntag auf dem Rückweg vom portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima gesagt, die Ruini-Kommission äußere Zweifel hinsichtlich „angeblicher aktueller Erscheinungen“. Er betonte auch, der Bericht unterscheide zwischen den aktuellen Visionsberichten und den ersten Erscheinungen Anfang der 1980er-Jahre. Den Bericht nannte er „sehr, sehr gut“.

    Weiter berichtete Franziskus, er habe Kardinal Gerhard Ludwig Müller als Präfekten der Glaubenskongregation angewiesen, etwaige negative Stellungnahmen gegen das Dokument ausschließlich an ihn persönlich und nicht an den gesamten damit befassten Mitarbeiterkreis in der Kongregation weiterzuleiten.

    Der Zeitpunkt dieser Äußerung fiel zusammen mit dem Beginn des Medjugorje-Besuchs des von Papst Franziskus ernannten Sonderdelegaten für Medjugorje, Erzbischof Henryk Hoser. Der polnische Erzbischof beschränkte sich jedoch – seinem Mandat Folge leistend – auf die Pilgerseelsorge und äußerte sich nicht über die gemeldeten Marienerscheinungen. Diese zu untersuchen, sei Aufgabe der vatikanischen Glaubenskongregation, hatte er betont. Der Sonderdelegat soll allerdings Empfehlungen für die Zukunft erarbeiten, die für Juni erwartet werden.

    „Gospa“ erschien beim Schafehüten

    Am 24. Juni 1981 sollen in Medjugorje Marienerscheinungen begonnen haben. Sechs Kinder berichteten damals, die Gottesmutter habe sich ihnen gezeigt, während sie Schafe hüteten. Die Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen erwachsenen Seherinnen und Seher mit großer Häufigkeit weiter an. Sie sind verbunden mit präzisen Aussagen der „Gospa“ (Herrin) zu kirchlichen und sonstigen Themen.

    Beobachtern zufolge sucht der Papst nach Wegen, unabhängig von den angeblichen Erscheinungen den dortigen blühenden und auch in Italien überaus populären Wallfahrtsbetrieb, der von Franziskanern organisiert wird, positiv zu begleiten. Auch Kardinal Christoph Schönborn, der bereits selbst in Medjugorje war, tendiert in diese Richtung.

  40. Lesermeinungen aus http://kath.net/news/59615 :

    Ein @Paddel schreibt
    an@lesa:

    “ Sonnenwunder in Medjugorje? Das wäre das erste mal, das kommt mir komisch vor, weil das bereits in Fatima der Fall war und zwar nur einmal. Bisher sind die besonderen Zeichen nicht wiederholt worden (Mantel, Quelle, Sonnenwunder sind drei völlig verschiedene Wunder)
    Was für einen besonderen Auftrag gibt es in Medjugorje?
    Die Hl. Bernadette wurde zu einem konkreten Priester gesandt um Botschaften zu übermitteln, der Seher in Gaudalupe musste zum Bischof, in Fatima gab es die drei Geheimnisse in Kideho wurden die Seher gesandt.
    Welchen besonderen Auftrag erging an die Seher in Medjugorje? Wohin wurden sie mit welchem Auftrag konkret gesandt? “

    Ein @siebenschlaefer schreibt:

    “ Alle hier im Forum wissen, wie oft ich mit Papst Franziskus im Clinch liege,
    doch für seine Stellungnahme zu Medjugorje muss ich ihm nicht nur Zustimmung geben, sondern sogar Respekt zollen. Denn er hätte es sich auch leicht machen können, da dieses „Eine-Welt-Fest“, das dort gefeiert wird, ihm ja ganz genehm sein könnte.
    Zu den Botschaften von Medjugorje möchte ich nur an einem einzigen von vielen Beispielen verdeutlichen, dass dort niemals die hl. Jungfrau Maria spricht:
    „Botschaft“ vom 01.10.1981:
    „Sind alle Religionen gut?“
    „Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich. Gott herrscht über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich. In der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten Gottesunterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie.“
    „Sind alle Kirchen gleich?“
    „In einigen wird mehr zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt auch von der Vollmacht ab, die sie haben.“
    Abwegig, dass dies Maria gesagt haben könnte! “

    Ein @SCHLEGL schreibt
    an @siebenschlaefer:

    “ Ich danke Ihnen sehr, dass Sie diese „BOTSCHAFT“ herausgesucht und hier hergestellt haben!
    „Botschaft“ vom 01.10.1981:
    „Sind alle Religionen gut?“
    „Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich. Gott herrscht über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich. In der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten Gottes unterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie.“
    „Sind alle Kirchen gleich?“
    „In einigen wird mehr zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt auch von der Vollmacht ab, die sie haben.“ZITATENDE
    Diese Botschaft ist eine glatte HÄRESIE!Sie widerspricht den Lehrschreiben v. Papst Pius IX, Pius X und dem Kampf von Papst Benedikt XVI gegen den IRRTUM des RELATIVISMUS und INDIFFERENTISMUS! Der Text genügt um die Nichtauthentizität der Botschaft zu bestätigen.In dieser Frage bin ich auch mit FSSPX u.FSSP einer Meinung!Der Text ist gotteslästerlich! “

    Ein @SCHLEGL schreibt
    an @ christine.mm:

    “ Verzeihen Sie vielmals, aber was Sie jetzt machen, ist ein Eiertanz! Sie versuchen zu retten, was nicht zu retten ist! Diese „Botschaft“vom 1.10. 1981 ist ganz und gar eine Irrlehre! Da fährt die Eisenbahn drüber! Sie widerspricht dem Syllabus des heiligen Papstes Pius IX., dem I. Vatikanum, den dogmatischen Aussagen des heiligen Papstes Pius X, dem II. Vaticanum und dem lebenslangen Kampf von Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI gegen INDIFFERENTISMUS und Relativismus!
    Wer das beschönigen will, lebt in einer irrealen Welt und läuft Gefahr von der katholischen Kirche abzufallen. Es ist mir jetzt klar, warum kein katholischer orientalischer Bischof jemals dort gewesen ist. Jedenfalls werde ich die Ostkirchenkongregation auf diesen Text aufmerksam machen, denn er klärt sehr vieles.Möglicherweise ist das der Grund, nur die ersten 7 Erscheinungen als möglicherweise echt anzuerkennen.Msgr. Franz Schlegl „

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