DAS PONTIFIKAT PAULS VI.

 Vom Priester Dr. Luigi Villa („Chiesa Viva“)

Es gibt keinerlei Zweifel mehr, dass auf den Tod von Papst Johannes XXIII. der Erzbischof von Milano, G. B. Montini, folgte. Heute, wenn man jene Wahl von Montini überdenkt, kann man den Ruin nicht außer Acht lassen, den dieses Ereignis der Kirche zugefügt hat mit einem langen und verhängnisvollen Pontifikat, das gut 15 Jahre gedauert hat und gezeichnet war von bestürzenden, ungewöhnlichen und beunruhigenden Taten.

Leider wurden diese verworrenen Akte mit Sachkenntnis gesetzt. Will sagen, Paul VI. hat mit vollkommenem Bewusstsein Seinen Plan eines „neuen humanistischen universalen Christentums verwirklicht“, und seine seltsamen Entscheidungen schienen erfolgt zu sein, um zu beweisen, dass der Papst frei sei, auch die Institutionen zu ändern, welche das christliche Volk für unantastbar gehalten hatte.

Die erste dieser Taten geschah am 13. November 1964, als er die „Tiara“ auf den Altar deponierte, ein Ziel der „Französischen Revolution“, das uns an das Wort von Albert Pike erinnert: „Die Inspiratoren, die Philosophen und die geschichtlichen Ereignisse der Französischen Revolution haben über dem Grab von Jacques de Molay geschworen, die „Krone“ und die „Tiara“ zu stürzen“.

Also war jene Niederlegung der „Tiara“, ausgeführt durch die Hand Jenes, der auf der Kathedra Petri saß, eine schlimmere Tat als die Abdankung Ludwigs XVI. und die Breccia der „Porta Pia“.

Eine Tat demnach, die keine romantische Inszenierung war, ein Geschenk an die Armen zu machen, sondern um die „Souveränitat des Pontifex“ aufzugeben!

Diesem päpstlichen Zug folgte sofort der gesamte Episkopat, der sich der bischöflichen Insignien entledigte, der Zeichen ihres geistlichen Amtes, und den Schatz des kirchlichen Erbes verkaufte, aber das Konto in der Bank der Bischöfe bestehen ließ.

Aber auch Paul VI. ließ seine Gemächer renovieren und hängende Garten [Dachgärten]  auf dem Dach des Vatikanischen Palastes konstruieren mit enormen Ausgaben und schwerwiegendem Risiko durch das Fabrikat.

Nach der „Tiara“ entledigte sich Paul VI. seiner „Mitra“ und darnach schuf er das „Pastorale“ (den Bischofsstab) ab, um an dessen Stelle das Kruzifix [den Hirtenstab mit Kruzifix] zu setzen, um sozusagen zu verstehen zu geben dass er darauf verzichte, seine Untergebenen zu führen und zu leiten. Während einiger Zeit dann trug er anstelle des „Brustkreuzes“, oder zusammen mit ihm , das Ephod des Hohenpriesters in der Brosche seines päpstlichen Pluviales/Cappa. [Siehe u.a. hier)

In der Folge schenkte Paul VI. Seinen Bischofsstab und Seinen Ring dem burmesischen Buddhisten U’Thant, immer (angeblich) um den Armen zu helfen (!), in Wirklichkeit jedoch hatte er die Absicht, allen Bischöfen der ganzen Welt einen anderen Ring aus Gold zu geben, welches der Ring des Konzils war.

Am Ende des Konzils entschied Paul VI., dass die „Demission“ der Bischöfe im Alter von 75 Jahren zu erfolgen habe. Ein Entschluss von ihm, und sie sollte demnach von seiner Entscheidung abhängen.

Dann kam, ohne vorausgehende Inkenntnissetzung die Verordnung, dass die Kardinäle ihre Würde als Mitglieder des Konklaves mit 80 Jahren verlieren. Dies ist eine Ausschließung aufgrund eines willkürlichen Prinzips, das rechtlich dem Kardinalskollegium die richterliche Fähigkeit nicht entzieht.

Mit kleinen Schritten, jedenfalls trieb Paul VI. Seine Revolution in der Römischen Kirche voran. Es ist eine Tatsache, zum Beispiel, dass fast sämtliche Formen der öffentlichen Andachten und der Gebete unter Seinem Pontifikat zum Verschwinden gebracht wurden. Aber auch Ihn hat man sozusagen nie beten gesehen. Sogar in Fatima hat ihn niemand ein einziges Ave Maria beten gesehen noch gehört!

Auch in seinen Mittwochsansprachen gab es immer viel Raum für den Zweifel, für Einwände, für Hypothesen gegen die göttliche Offenbarung. Und so schwand der Glaube dahin oder zerbrach in der ganzen katholischen Welt.

Dasselbe kann gesagt werden von den „Gebräuchen“. Unter Seinem Pontifikat haben sie ein generelles Nachlassen erfahren, als ob es einen Befehl gegeben hätte, die Gläubigen jeden Weg gehen zu lassen.

In der Tat, Paul VI. hat jegliche Irregularität entschuldigt, noch gebrauchte er je kanonische Akte und Sanktionen gegen jede Art von Sündern, wie es seine Vorgänger taten. Paul VI. hingegen wollte seiner Zeit gemäß leben und die Kirche jedem modernen Fortschritt öffnen. Man hat zum Beispiel von Fotos gesehen, wie er Claudia Cardinale und die Lollobrigida in mehr als kurzen, skandalösen Kleidern, in Mini-Mini-Röcken empfangen hat. Und so auch verbot der Klerus die Unanständigkeit der Mode nicht mehr, welche Paul VI. akzeptiert hatte.

Sogar die Eheschließung der Priester entwickelte sich mit seinem Konsens, seiner Komplizenschaft und sogar seiner Mitwirkung. Auch in Seiner Enzyklika „Sacerdotalis Caelibatus“ vom 24. Mai 1967 im Paragraph 81 schrieb Paul VI. „die wahre Verantwortung nicht den aus dem Priesterstand Ausgetretenen zu, sondern der Kirche vor Ihm, ihren fälschlichen Bewertungen und dem Leben, das sie ihren Priestern aufbürdete“.

Am 2. Februar 1964 bildete er eine „Kommission“ ad hoc, von der man las, dass der Papst die Annullierung der „Gelübde“ guthieß und dass er die Eheschließung in der Kirche autorisierte für jene, die es wünschten. Ein Priester, welcher das Gesucht gestellt hatte, das jedoch von Pius XII. und von Johannes XXIII. zurückgewiesen worden war, konnte es nun erneuern, weil Paul VI., mit seiner erweiterten Sicht, sie annehmen würde.

Von da an begann eine Flut von Gesuchen des Aufgebens der Priesterstandes zu fließen. Im Jahre 1977 gab die „Heilige Kongregation für die Glaubenslehre“ 4.000 offizielle Dispensationen, während im gleichen Jahr nur 2.800 Priesterweihen erteilt wurden.

Paul VI. führte hernach auch die Scheidung mit gegenseitigem Beistand ein. Also konnte die Liebe zu einem Geschöpf nicht mehr überwunden werden mit der Liebe zu Gott!

Aber der Skandal, unter Paul VI., existierte nicht mehr!

Am 29. Januar 1965 gab Paul VI. den Türken die Standarte von Lepanto zurück, jene ausgezeichnete Trophäe, die seit mehr als 400 Jahren im Heiligtum Santa Maria Maggiore als Ex-Voto an die Heiligste Jungfrau, der Beschützerin und Schutzherrin der Christenheit aufbewahrt wurde, welche den Westen von der muselmanischen Invasion bewahrt hatte. Der heilige Papst Pius V. setzte das Fest „Unserer Lieben Frau vom Heiligen Rosenkranz“ ein, um das Andenken an jenes von der Mutter Gottes gewirkte Wunder zu verewigen. Aber Paul VI. begleitete jene Rückgabe mit einem „Breve“ an die türkischen Autoritäten, womit er zu bedeuten gab, dass mit jener seiner schändlichen Geste „die Religionskriege für immer vorüber seien“.

Jedoch jene Tat bedeutete, dass Paul VI. die Verfolger nicht mehr verurteilte. Es war auch ein Aspekt seiner Diplomatie, die an Moskau und Peking gerichtet war in Gutheißung an die Kämpfer und Terroristen eines jeden Landes der Welt.

In der Tat, Paul VI. intervenierte nie noch verurteilte er ebensowenig die Kampagnen zu Gunsten des Kommunismus und zur Lobpreisung des schwarzen Rassismus, während er kalt blieb angesichts des Unglücks der ungerechterweise in Skalverei gehaltenen Christen. Und dank Ihm, seiner scheinbaren Neutralität, seines scheinbaren Pazifismus, blieb stets die Subversion, die Gewalt, die Aggression Sieger!

Gewiss, wir unterschätzen nicht die Ungerechtigkeiten, die Korruption, die religiösen Spaltungen und die Apostasie der Freien Welt, die dennoch eine christliche Welt blieb, in der die Kirche noch frei war. Was skadalös war, hingegen, waren seine Schmeicheleien gegenüber dieser Freien Welt in ihrer Ungläubigkeit, religiösen Gleichgültigkeit, Verachtung der Gesetze und der Rechte Gottes, indem er nichts tat, um sie aus ihrem Stolz, ihrem sexuellen Egoismus, aus ihrem Materialismus, aus ihrem Laizismus wieder zu erwecken.

Überdies: Paul VI. stachelte die Völker gegen die Freie Welt auf, im Namen der Gerechtigkeit, wie er es in Uganda, am 29. Juli 1969 tat, indem er Respekt zeigte für Obote, den räuberischen und blutrünstigen „Premier-Minister“.

Des weiteren erließ er aus jenem Zentrum Afrikas eine Botschaft der Befreiung und der rassischen Gleichheit ergehen, die ein klarer Appell an den allgemeinen Aufstand Afrikas gegen den weißen Menschen war, in Rhodesien, in der nord-afrikanischen Republik [?], in Mozambik… Paul VI. war also ein wahrer provokatorischer Agent, was ihn zu einem Kooperator des Babarentums machte!

Er empfing im Vatikan Terroristen und die Schlächter von Frauen und Kindern. Tatsächlich empfing er am 1. Juli 1970 die drei Häupter des Terrorismus in Angola, Mozambik, Guinea-Bissau und Kap Verde; sie wurden zugelassen zum Handküssen. Es ist signifikant dann, dass er ihnen ein Exemplar seiner Enzyklika „Populorum Progressio“ gegeben hat.

Und was soll man nun sagen von einem Paul VI., der hätte uneingeschränkter Anti-Kommunist sein sollen, hingegen Kommunisten-Freund oder Krypto-Kommunist war?

Man denke an seine Hinwendung von Westen nach Osten mit einer langsamen, vorsichtigen subtilen Diplomatie, die den Ausgangspunkt von der Unterscheidung genommen hat, welche in „Pacem in Terris“ zwischen der geschichtlichen Bewegung und der Ideologie gemacht wurde, dass man zusammenarbeiten könne „für die Gerechtigkeit und den Frieden der Welt“.

Von jenen Worten des Verrates entsprangen alle Skandale des kommunistischen Geistes von Casaroli und seiner Komplizen wie z.B. Pater Alghiero Tondi, verjagt aus Rom, weil er dabei erwischt wurde wie er Dokumente fotografierte, die er Mons. Montini aushändigte und nachher dem Kommunismus weitergereicht wurden.

Ein weiterer Skandal war die betrügerische Entziehung/Unterschlagung der „Petition von 450 Bischöfen“, welche im September 1965 , im Konzil,  die Verurteilung des Kommunismus verlangten, aber Paul VI. wollte nicht, dass das Konzil ihn verurteile.

Ein wahrer Verrat!

In seiner ersten Enzyklika hatte es Paul VI. wohl ausgedacht, um die Kirche dem „Dialog“, der Versöhnung, der Zusammenarbeit mit den Kommunisten zu öffnen. Sein Verrat zeigte sich 1971 mit der erzwungenen Beseitigung des großen Kardinals Mindszenty, welchem Paul VI. verboten hatte, seine „Memoiren“ zu veröffentlichen.

Der erschütternde Schrei des Kardinals Slipyi, vor einer erschütterten Synode, war, seine Entrüstung zu schreien an die Verräter, welche Frieden machten mit den Verfolgern, jedoch schwiegen zu den Katholiken, die der sowjetische Kommunismus zu deportieren, zu verfolgen und martern fortfuhr.

Jedoch jene Öffnung zum Kommunismus öffnete die Straße zu Ereignissen, Erklärungen, Intrigen ohne Ende.

Ich zitieren die Begegnungen Pauls VI. von Gromyko, mit Podgorny, seine langen geheimen Sitzungen mit Monsignor Nicodemo, dem Erzbischof von Leningrad und Geheimagent hohen Grades. Und man entdeckte, dass der damalige Sekretär der Kommunistischen Partei, Berlinguer, der geheime diplomatische Agent Pauls VI. bei der kommunistischen Regierung von Hanoi war, (vgl. Erklärung des Vatikans vom 21. Februar 1973), noch kann man den Appell Pauls VI. an China und seine Freude bei der Ankündigung der Kultur-Revolution vergessen.

Wie wir gesehen haben war Sein Pontifikat markiert von einer Serie von Krisen, die niemals vorher geschehen sind, und von Verraten wie sie niemals gesehen wurden in der Römischen Katholischen Kirche.

Wir rapportieren die hauptsächlichen:

1. Die Schändung der Heiligen Liturgie

Alles wurde orchestriert von Paul VI. und vor alle Gläubigen gebracht. Kein einziges Desaster war mörderischer als die Vernichtung der Messe des Römischen Ritus, die direkt zu Uns kam von den Aposteln. Der zentrale Akt des Heiligen Opfers der Messe ist die Transsubstantiation, die das Brot und den Wein in den Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit Christi verwandelt. Es war ein Akt unerklärlicher Verrücktheit Pauls VI dieses Ersetzenwollen der Messe des Römischen Ritus mit dem protestantisierten „Novus Ordo Missae“, der hernach den Priestern und den Gläubigen aufgezwungen wurde.

Die „Liturgie-Reform“ Pauls VI. traf auch jeden Aspekt des liturgischen Lebens, wie die „Allerheiligenlitanei“, die „Sakramente“ (Taufe, Heilige Kommunion, Firmung, Beichte, Trauung, Ordensleben, Letzte Ölung), und ferner: die Segnungen, die Pontifikalen Riten, den Kalender der Messe, die sakrale Musik.

2. Der Angriff auf die Thomistische Philosophie

Unter Paul VI. wurde die „Thomistische Scholastik“ und die „Tradition“ des „Naturrechts“  verworfen und ersetzt durch die theologischen Methoden des wissenschaftlichen Denkens, wie die Phänomenologie und der Existenzialismus.

3. Die Verwerfung des Priestertums und des Ordenslebens

Im Kontrast zum vor-konziliaren Priester wurden die „neuen Priester“, unter dem Pontifikat von Paul VI. verweiblichte Gestalten, oft wenig keusch, eher von Schlappheit und Sentimentalismus. Diese „neuen Priester“ sind anpasserisch, ökumenisch; sie verurteilen die Irrtümer nicht mehr und jene, die sie lehren und verbreiten; sie sind unfähig, eine Schlacht zu führen gegen das Böse zugunsten des Suchens des Guten.

Und dies tat Paul VI., um das obligatorisch zölibatäre Priestertum zu schwächen, indem er den Weg öffnete zum permanenten Diakonat von Nicht-Zölibatären und zur Akzeptanz von „Laien-Dienern“, um die Rollen von „Lektoren“ zu übernehmen und um den Weg zu öffnen zum „Laienritus der Kommunion“. Paul VI. selber hatte den Vorsitz über die vollständige Laisierung (Herabsetzung in den Laienstand) von Tausenden von Priestern, die gültig geweiht worden waren, indem er ihnen die Dispens „pro-gratia“ gewährte.

4. Die Abschaffung des Antimodernisteneids

Es war Paul VI., der den „Antimodernisteneid“ abschaffte, welchen Pius X. im Jahre 1907 veröffentlichte, nach seinen Enzykliken „Lamentabili Sane“ und „Pascendi Dominici Gregis“. Dies war eine irrsinnige Tat Pauls VI., deren katstrophale Resultate wir noch heute sehen.

5. Das Niederreißen der Römischen Kurie

Gleich von den ersten Jahren im Staatssekretariat an verachtete Mons. Montini die Römische Kurie. Als Pontifex, wie wir schon gesagt haben, erzwang Paul VI. die vorzeitige Pensionierung und den Rücktritt der Bischöfe im Alter von 75 Jahren und nahm ihnen das Stimmrecht, in einem Konklave, nach dem Alter von 80 Jahren.  So tat er es auch mit der Congregatio Sancti Officii (neu benannt mit „Heilige Kongregation für die Glaubenslehre“) indem er jene Prälaten eliminierte, die echtgläubig, ehrenhaft, von weisem Charakter waren und sie ersetzte durch andere, die mehr übereinstimmten mit seinen Ansichten und Neigungen.

Paul VI. ließ das Latein außer Gebrauch geraten, welches Erklärungen ermöglicht mit Adel, Klarheit und Präzision, und dies auch, weil er besessen war von seinem Mangel an Studien.

6. Die Vermehrung der ökumenischen Missgeschicke

Besonders unglücklich waren die andauernde Unterstützung und die Kontakte welche Paul VI. mit dem „Weltrat der Kirchen“  unterhielt, der dominiert war von den Sowjets und bekannt war durch sein Finanzierungen von Terroristen und den „Befreiungskriegen“ in Lateinamerika und in Afrika. Demnach könnte man diese interreligiöse Aktivität Pauls VI. öffentliche Blasphemien nennen!

7. Die Verbrüderung Pauls VI. mit den Häretikern

Paul VI. verbrüderte sich mit den Häretikern, Schismatikern und sämtlichen anderen herkömmlichen Feinden der Kirche. Dies war der Geist des II. Vatikanums, der selbe Geist, welcher die „Französische Revolution“ inspirierte.

8. Die Verrate Pauls VI.

Unter dem Pontifikat von Paul VI. wurden vollzogen die Verrate des Kardinals Mindszenty, des Kardinals Slipyi, und so vieler weiterer Millionen von Opfern des Kommunismus, besonders in Ungarn, Tschechoslovakei, Süd-Vietnam, Angola, Mozambik, Uganda…

„Humanae vitae“: eine Lektion, wie man die katholische Lehre unterminiert, und dabei weder Lehre noch Moral zu ändern braucht.

Papst Johannes XXIII, bildete, auf Empfehlung von Montini, eine „spezielle Vatikanische Kommission“, um die Geburtenregulierung zu studieren, aber diese „Kommission“ überging die Glaubensgewohnheiten.

Als er Papst geworden war, gründete Paul VI. eine neue Kommission auf drei Stufen, um Informationen zu geben über Fragen der „Pille“. Aber es vergingen mehr als 6 Jahre ehe die „Humanae vitae“ im Jahre 1966 herauskam, die jedoch sogleich „toter Buchstabe“ wurde, auch wegen des Widerwillens Pauls VI., den Bann zu sprechen über die Verhütungsmittel, aber weil die öffentliche Meinung, organisiert von Priestern, Ordensleuten, katholischen Professoren der katholischen Universität, eine öffentliche Opposition gemacht hatten gegen „Humanae vitae“. Die Auswirkung des Verzugs bezüglich der Bestätigung des Banns gegen die Verhütungsmittel ließ erkennen, wie man es erreicht hatte, zu widerstehen und sich dem unfehlbaren Lehre der Kirche in Fragen des Glaubens und der Moral widersetzen konnte.

***

Wir könnten noch lange fortfahren und zeigen wie sämtliche Aktionen des Pontifikats Pauls VI. enorme katastrophale Auswirkungen hatten in der Kirche.

Kardinal Joseph Slipyi, Primas der Ukraine

Nach Jahrzehnten im Lagergefängnis und Zwangsarbeit, vertraute der Kardinal Freunden an: „In jedem Augenblick ist in meinem Gedächtnis die vergangene Odyssee in den sowjetischen Lagern fixiert und meine Verurteilung zum Tode; jedoch in Rom, hinter den Mauern des Vatikans, habe ich schlimmere Momente erlebt!“

Vor der Synode, bestürzt und erschüttert, bestätigte der Kardinal: „Von 54 Millionen Ukrainern sind 10 Millionen in Folge von Verfolgungen gestorben! Das sowjetische Regime hat sämtliche Diözesen aufgehoben! Es gibt einen Berg von Kadavern und es gibt niemand mehr, nicht einmal in der Kirche, der ihr Andenken verteidigt. (…) Wir sind zurückgekehrt in die Zeit der Katakomben! Tausende und Abertausende von Gläubigen der Ukrainischen Kirche werden deportiert nach Sibirien und bis zum Polarkreis. ABER DER VATIKAN IGNORIERT DIESE TRAGÖDIE! Sind die Märtyrer vielleicht lästige Zeugen geworden? Wären wir ein Ball zu Füßen der Kirche?…“

Paul VI. ließ daraufhin Kardinal Slipyi in den Turm (Gefängnis) einsperren, der jedoch die Gelegenheit fand, mit Don Luigi Villa zu fliehen, der allein mit Wagemut ihm einen willkommenen Besuch im Gefängnis abstattete!

Kardinal Joseph Mindszenty, Primas von Ungarn

Die Politik des „Dialogs“ Pauls VI. mit der kriminellen kommunistischen Macht Ungarns hatte als Hindernis die Präsenz des Kardinals Mindszenty. Nach verschiedenen Angeboten, Ablehnungen, damit er sich in den Westen begebe, wandten sich Paul VI. und Casaroli, um ihn gefügig zu machen, an Präsident Nixon, dass er ihn zwinge, die amerikanische Botschaft in Budapest zu verlassen. Und so kam es! Am 28. September 1971 kam Mindszenty in Rom an.

Dieser Kardinal, in den sich die „Gottlosen“ mit den grausamen Eisen der Tortur verbissen, musste die subtile moralische Gewalt von Paul VI. erleiden, die vorsorgliche vatikanische Zensurierung einer jeden seiner Predigten und Reden, die er in der Öffentlichkeit halten wollte. Dann, am 5. Januar 1974 enthob ihn Paul VI. seines Amtes als Primat von Ungarn und verbot ihm, seine Memoiren zu veröffentlichen! Dies ist eine Seiner schrecklichen Sätze: „Glauben Sie mir… PAUL VI. HAT GANZE CHRISTLICHE LÄNDER IN DIE HÄNDE DES KOMMUNISMUS AUSGELIEFERT!… jedoch die wahre Kirche ist noch die unsrige, gezwungen in die Katakomben!“

Die Cappella Paolina, Herzstück der Christenheit

Im Konklave von 1963 wurde Kardinal Giuseppe Siri zum Papst gewählt, jedoch einige Mitglieder der Hohen hebräischen Freimaurerei der B’nai B’rith drohten mit der Verfolgung von Katholiken in der ganzen Welt. Und so wurde Paul VI. gewählt.

Nach nur 8 Tagen wurde eine doppelte schwarze Messe in Rom und in Charleston (USA) zelebriert, um Luzifer in der Kapelle Paolina zu inthronisieren.

Dies war der Beginn, indes Paul VI. während allen 15 Jahren Seines Ponfikats unermüdlich daran arbeitete, den satanischen Plan zu realisieren, die Universale Kirche des Menschen zu errichten. Genau zum Ende der schwarzen Messe in Rom war es, dass die anwesenden Prälaten mit dem/ihrem Blut schworen, absichtlich und vorsätzlich das Sakrament der Priesterweihe zu entweihen, ihre Seelen Luzifer zu übergeben und ihr Leben Luzifer zu weihen, um die Universalkirche des Menschen zu errichten.

Aus dem Italienischen übersetzt von Paul O. Schenker

Weitere sachdienliche Informationen:

2 Kommentare zu “DAS PONTIFIKAT PAULS VI.

  1. Sehr gut verstaendlich geschrieben, man kann das fast nicht glauben wie
    Papst Paul VI gewirkt hat.

    Ich habe auch schon gelesen, dass der Papst Paul VI ein „Imposter Pope“
    war, hier konnte ich nichts davon lesen, liege ich da falsch? oder hat es
    damals gleichzeitig zwei Paepste gegeben? Wurde das auch dokumentiert?

    Noch recht freundliche Gruesse

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.